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01. Sep 2022
| Nr. 56
| Pressemitteilungen
New York Philharmonic auf der Insel Usedom: Residenz generiert Bruttoreichweite von 200 Millionen
Die Europa-Residenz des New York Philharmonic vom 20. bis 24. Mai auf der Insel Usedom wurde umfangreich in den nationalen und internationalen Medien gespiegelt und hat eine enorme Reichweite nach sich gezogen: 1.007 Berichte sind rund um das kulturelle Jahrhundertereignis in Mecklenburg-Vorpommern erschienen. Dies geht aus der Medienbeobachtung der Unternehmen ARGUS DATA INSIGHTS und Kantar Group hervor. Davon entfielen 644 auf Printmedien, 341 auf Online-Medien sowie jeweils elf auf Radio- und TV-Sender.
Im deutschsprachigen Raum berichteten über den kulturellen Höhepunkt unter anderem die Welt („New Yorks Philharmoniker auf Usedom“), das ZDF heute-journal und ZDF mittags-magazin, ZEIT ONLINE („Chorgesang und Orchester beim Usedomer Musikfestival“), Deutschlandfunk („Neustart mit Strahlkraft: New Yorks Philharmoniker beim Usedomer Musikfestival“), der Norddeutsche Rundfunk in zahlreichen Print-, Hörfunk- und Fernsehbeiträgen, das Hamburger Abendblatt („Vorfreude auf Konzerte bei Proben der New York Philharmonics“) und die Ostsee-Zeitung. Der Drei-Länder-TV-Sender 3SAT übertrug das zweite Peenemünder Konzert mit der Violinistin Anne-Sophie Mutter zur besten Sendezeit. Das ARD Radiofestival sendete das von NDR Kultur aufgezeichnete eröffnende Peenemünder Konzert bei den Sonderkonzerten des Usedomer Musikfestivals.
Internationale Medien wie das britische BBC Music Magazine („Musical Destinations: Paul Riley visits the Baltic island of Usedom“), die Deutsche Welle („New York Philharmonic concerts take new meaning amid war“, „New York Philharmonic in Germany for peace concerts“), das Jewish News Syndicate („At Nazi weapons development site, renowned musicians bring works of oppressed Jews to life“), der US-amerikanische TV-Sender i24news oder das US-amerikanische Online-Magazin für die Theaterszene in New York namens „BrodwayWorld“ („President Birgit Hesse To Travel to New York On A Promotional Tour for Mecklenburg-Western Pomerania“) berichteten ausführlich über das Ereignis.
Infolge der Berichterstattung, angeschoben durch die Öffentlichkeitsarbeit des Usedomer Musikfestivals, Dorn Music, dem Landestourismusverband sowie der Deutschen Zentrale für Tourismus, konnte eine Bruttoreichweite von rund 200 Millionen erreicht werden, das heißt, so viele Menschen hatten potenziell Zugriff auf die Berichterstattung über die Europa-Residenz. Um diese Reichweite zu erzielen, hätten rund acht Millionen Euro investiert werden müssen (Anzeigenäquivalenzwert).
Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Ergebnisse zeigen, dass sich das intensive Werben um das renommierte Orchester gelohnt hat. Kein anderes Kultur-Event von wenigen Tagen Dauer zwischen Ostseeküste und Seenplatte hatte allein eine so hohe mediale Durchschlagskraft. Der Auftritt des New York Philharmonic trug entscheidend dazu bei, den Nordosten sowohl national als auch international als Kulturstandort zu präsentieren.“
Thomas Hummel, Intendant des Usedomer Musikfestivals, sagte: „Die historische Residenz des New York Philharmonic beim Usedomer Musikfestival zeigt, dass die Festivals, Veranstaltungsreihen und Kulturevents Mecklenburg-Vorpommerns mit ihrer Medien- und Publikumsresonanz wichtige Faktoren für Tourismus und Wirtschaft im Bundesland sind. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Tourismusverband als Partner dieses einmalige Projekt umsetzen konnten.“
Anlass für die Berichterstattung gab unter anderem die Landespressekonferenz mit Fototermin mit einer Nachbildung der Freiheitsstatue vor dem Schweriner Schloss und unter Teilnahme des US-Generalkonsuls in Hamburg, Darion Akins, und der Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Birgit Hesse.
Darüber hinaus fand eine Pressekonferenz in Peenemünde mit dem Dirigenten des New York Philharmonic, Jaap van Zweden, und der CEO und Präsidentin des Orchesters, Deborah Borda, statt. Rund 70 amerikanische Journalisten informierten sich bei zwei Presseterminen in New York über das Ereignis. Pressegespräche in Berlin und eine Gruppenpressereise zusammen mit der Usedom Tourismus GmbH führte in der Folge zu weiteren Berichten in der Frankfurter Neuen Presse, der Westdeutschen Zeitung sowie in der Dresdner Morgenpost. Zahlreiche Pressemitteilungen und Posts in den sozialen Medien rundeten den Reigen der Medienarbeit zum Event ab.
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18. Mai 2022
| Nr. 29
| Pressemitteilungen
Sternensegen im Nordosten
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland mit faszinierender Natur, ein Land mit wechselvoller Geschichte und beeindruckender Kultur. In Sachen Spitzengastronomie hat sich der deutsche Nordosten im Vergleich der neuen Bundesländer längst an der kulinarischen Spitze etabliert. 1996 hat Michael Laumen (1950-2019) den ersten Michelin-Stern des Landes in sein Restaurant „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow am See geholt. Auch nach seinem Ausscheiden 2005 erhielt das Restaurant unter Raik Zeigner jährlich einen Michelin-Stern und liegt in der sogenannten Volkenborn-Liste gegenwärtig auf Rang sieben. Die Liste erfasst die Restaurants anhand der Bewertungen in verschiedenen Restaurantführern wie „Gault&Millau“ und Gusto und setzt sie nach einem Umrechnungsschlüssel punktemäßig in eine Reihenfolge. Als dienstältester Küchenchef in einem Sternerestaurant tischt Zeigner klassische französische Küche auf, die er geschmacklich-kombinatorisch kreativ und vorwiegend mit frischen Produkten aus der Region entwickelt.
Mit der Vergabe der Sterne im Frühjahr 2022 gibt es neun Restaurants im Land, die durch die Tester von Michelin den begehrten kulinarischen Meriten verliehen bekamen. Mehr noch, in diesem Jahr bekam das Restaurant „Klassenzimmer“ (Rang vier nach Volkenborn) in der „Alten Schule“ in Fürstenhagen bei Feldberg zusätzlich den sogenannten „Grünen Stern“ verliehen, der für nachhaltige, umweltfreundliche gastronomische Konzepte steht. Küchenchef Daniel Schmidthaler setzt in dieser Beziehung immer mehr auf Regionalität und Saisonalität der Zutaten, die er mit raffinierten Aromen-Kombinationen verbindet. Sein erklärter Anspruch ist es, bodenständig-lässigen, aber hochwertigen Genuss ohne artifizielle Anrichte, aber mit immer mehr Fokussierung auf das Produkt auf den Teller zu bekommen.
In den Ranglisten der deutschen Spitzenrestaurants steht das „Friedrich Franz“ (Rang zwei nach Volkenborn) im Grand Hotel Heiligendamm seit 13 Jahren mit an der Spitze. Küchenchef Ronny Siewert sorgt dort mit seinem Team seit 2008 für den jährlichen Sternesegen. Er steht für klassische französische Küche, die er mit besten regionalen und weiteren edlen Produkten nahezu schnörkellos in Szene setzt. Das Prägende seiner Menüs ist vor allem vom Spiel von Süße und Säure. Der Küchenchef wird längst als Kandidat für einen zweiten Stern gehandelt. Dass das bisher nicht eingetroffen ist, nimmt er eher sportlich. „Entscheidend ist, dass die Gäste bei uns ein exzellentes Genusserlebnis haben. Und wir brauchen uns weder geschmacklich-kombinatorisch noch hinsichtlich der Präsentation unserer Menüs zu verstecken“, so sein Kommentar. In Fachkreisen und auch aus der Sicht kulinarisch ambitionierter Gäste wird jedoch in diesem Kontext darüber diskutiert, dass der kulinarische Osten bei Michelin teilweise nicht die nötige Beachtung findet und man sich fragen muss, ob die Unterschiede in der Bewertung wirklich den Relationen in den Leistungen entsprechen, wenn in einem Bundesland zwei Köche seit Jahren Spitzenbewertungen in vergleichbaren Restaurantführern wie „Gault&Millau“ erhalten, ein zweiter Stern aber ausbleibt.
Nahezu geräuschlos hat sich das Restaurant „Der Butt“ (Rang eins) in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde seit 2020 hauchdünn vor Heiligendamm an die Spitze gesetzt. Der Spitzenplatz ist nicht zuletzt Küchenchef André Münch zu verdanken, der auch schon im Gutshaus Stolpe auf Sterne-Ehrungen verweisen kann und seit seinem Einstieg 2017 für die lückenlose Sternebewertung sorgt. Das gelingt ihm mit meisterhaft zelebriertem Handwerk und virtuoser Kreativität inklusive kulinarisch-kosmopolitischer Prägung samt dem Hang zu mediterranen geschmacklich-kombinatorischen Nuancen.
Auch im Restaurant „Ostseelounge“ (Rang drei) des Strandhotels Fischland im Ostseebad Dierhagen prangt seit 2014 der rote Michelin-Stern. Dort führt aber nicht mehr der langjährige Küchenchef Pierre Nippkow das Zepter, der seit dem Frühjahr 2022 in das Hotel seiner Eltern in Graal-Müritz gewechselt ist. Dass in der „Ostseelounge“ der Stern nicht erlischt, dafür sorgen jetzt André Beiersdorff und „Altmeister“ Matthias Stolze, der bereits Küchenchef im „Butt“ war. Dieses kongeniale Team mit ausgewiesener Sterne-Erfahrung will vor allem die regionale Schiene der Speisen und Menüs ausbauen und sich einer anspruchsvollen Cross-over-Küche widmen, die auch Gourmet-Ansprüchen gerecht wird.
Eine feste Größe im nordöstlichen kulinarischen Geschäft ist auch Ralf Haug. Der im Schwarzwald gebürtige Küchenchef übernahm 2013 das Restaurant „freustil“ (Rang fünf) im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Binz auf Rügen und führte es bereits im ersten Jahr zur Auszeichnung mit dem Michelin-Stern. Er setzt mit dem Slogan „Heimat, die schmeckt!“ in seiner Küche auf die Kombination von Kreativität und Regionalität. Seine nordisch-natürliche Küche zeichnet sich durch eher unprätentiöse Anrichte, aber geschmacklich raffiniert inszenierte Menüs aus.
Nachdem Spitzenkoch Tom Wickboldt ab 2017 das Restaurant „The O‘ Room“ (Rang sechs) übernahm, setzte sein Nachfolger André Kähler die Sternetradition des Hauses unweit der Heringsdorfer Seebrücke fort. Wickboldt machte sich 2020 im gleichen Ort mit dem Traditionshaus „Kulmeck“ selbstständig. Bereits im ersten Jahr wurde seinem Restaurant der begehrte Stern verliehen. 2022 gelang ihm der fulminante Sprung von Platz 23 auf Platz acht in der Volkenborn-Liste. Er gilt als exzellenter kulinarischer Künstler, der seine Gäste mit einer kombinatorischen Vielfalt aus Farben, Formen, Aromen und natürlich erstklassigen Produkten überrascht. Ebenfalls mit einem Stern ausgezeichnet wurde 2022 einmal mehr die „Gutsherrenküche“ (Rang zehn) im Gutshaus Stolpe. Das Gourmet-Restaurant ist zurzeit allerdings nicht geöffnet, weil sich der Küchenchef kurzfristig anderweitig orientiert hat.
Die anspruchsvolle zweite kulinarische Reihe
Darüber hinaus hat die kulinarische Szene des Landes zwischen Ostsee und Seenplatte Beachtliches zu bieten, das im Detail keinen Vergleich zu den Sternerestaurants zu scheuen braucht. So warten beispielsweise in Schwerin mit dem „Weinhaus Uhle“ (Platz neun; Holger Mootz und Ronny Bell) und dem „Cube by Mika“ (Mika Drouin) sowie dem „Belvedere“ (Christian Somann) in Heringsdorf Restaurants mit vorzüglicher Küche auf, die durchaus Sternepotenzial hat. Auch empfehlenswerte, hervorragend geschmacklich-kombinatorische Küche bieten Restaurants wie das „Jagdhaus“ (Alexander Ramm) und das „Kosi“ (Oliver Schols) in Heiligendamm, das „Räthro“ (Thorsten Räth) in Groß Nemerow bei Neubrandenburg oder das „Forsthaus Strelitz“ (Wenzel Pankratz) bei Neustrelitz.
Wer saisonale Frischeküche mit Raffinesse erleben möchte, dem wird in der „Landküche“ (Wilfried Glania-Brachmann) im Hotel de Weimar in Ludwigslust oder im „Wappen-Saal“ (Sabine Teubler) auf Burg Schlitz in Hohen Demzin bei Teterow im stilvollen Ambiente aufgetischt. Längst mehr als kulinarische Geheimtipps sind außerdem das „Kleine Meer“ (Hendrik Türk) in Waren (Müritz), das „Natürlich Büttners“ (Antje und Ines Büttner) in den Räumlichkeiten des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald, der „Fackelgarten“ (Sebastian Rauer) in Plau am See, das „Tenzo“ (Markus Sapion) in Triepkendorf bei Feldberg oder die „Schmiede 16“ (Björn von Appen) in Grambow bei Schwerin, wo sehr kreative Wildküche aufgetischt wird.
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Foto: TMV/Krauss
Foto: TMV/Krauss
Foto: Kulmeck by Tom Wickboldt
Foto: Kulmeck by Tom Wickboldt
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01. Dez 2021
| Nr. 77
| Pressemitteilungen
New York Philharmonic unter der Leitung von Jaap van Zweden mit exklusiver Europa-Residenz 2022 auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern
- New York Philharmonic unter der Leitung von Chefdirigent Jaap van Zweden vom 20. bis 22. Mai 2022 zu mehrtägiger Residenz im Kraftwerk Peenemünde auf Usedom
- Weltstars der Klassik zu Gast in MV: Violinistin Anne-Sophie Mutter, Pianist Jan Lisiecki und Bariton Thomas Hampson verleihen Jahrhundertevent besonderen Glanz
- Triple-Jubiläum: 20 Jahre „Peenemünder Konzerte“ des Usedomer Musikfestivals, 80 Jahre Unterzeichnung der Deklaration der Vereinten Nationen, 180 Jahre New York Philharmonic
Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtags und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Für Mecklenburg-Vorpommern ist die Residenz des New York Philharmonic ein Jahrhundertereignis, mit dem wir ein internationales Achtungszeichen und ein Signal des Friedens und der Freiheit senden wollen. Vor dem Hintergrund einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur werden mit dem transatlantischen Brückenschlag durch Musik die Themen Weltoffenheit und Völkerverständigung transportiert. Das macht das Event auf lange Sicht einzigartig im Kulturland MV“. Zugleich erinnere dieses Ereignis laut Hesse an die eigene Auswanderergeschichte. Im 19. Jahrhundert empfingen die USA einst hunderttausende Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern mit offenen Armen. „Angesichts dieser Erfahrungen dürfen uns die Flüchtlingsschicksale unserer Tage nicht kalt lassen“, so Hesse weiter.
In drei Peenemünder Konzerten erfüllen die vom Geist der Freiheit, des Friedens und der Vielfalt getragenen Klänge des New York Philharmonic das historische Kraftwerk auf dem Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalten Peenemünde, Mecklenburg-Vorpommerns größtes Industriedenkmal. Als Solisten erleben Besucher mit der Violinistin Anne-Sophie Mutter, dem US-amerikanischen Bariton Thomas Hampson und dem polnisch-kanadischen Pianisten Jan Lisiecki Weltstars der Klassik. Im Projekt side by side spielen Musiker des durch das Usedomer Musikfestival gegründeten Orchesters Baltic Sea Philharmonic gemeinsam mit dem traditionsreichen New York Philharmonic zur Eröffnung der Residenz am 20. Mai 2022.
Die weltweit gefeierte Violinistin Anne-Sophie Mutter bringt das ihr gewidmete Violinkonzert „Anne-Sophie“ ihres verstorbenen und von den Nationalsozialisten verfolgten Ehemannes André Previn nach Peenemünde: „Sein Violinkonzert an diesem Ort mit einem US-amerikanischen Orchester und einem niederländischen Dirigenten aufführen zu dürfen, ist ein herausragender und unvergesslicher Moment in meiner Karriere. Und dieses Konzert setzt ein starkes Zeichen weit über die deutsch-amerikanische Völkerverständigung hinaus.“ Das Usedomer Musikfestival beobachtet die Musikerin mit großem Respekt und Bewunderung bereits seit Jahren. „Ich verstehe es deshalb als eine große Ehre, wenn ich im kommenden Jahr erstmals beim Usedomer Musikfestival auftreten darf“, sagte Anne-Sophie Mutter.
Die Besucher-Registrierung für das Event startet am 1. Dezember 2021 ausschließlich unter .
Vor dem Hintergrund der besonderen Geschichte der ehemaligen Heeresversuchsanstalt der Nationalsozialisten in Peenemünde, an die heute durch das Historisch-Technische Museum Peenemünde verantwortungsvoll erinnert wird, betont Thomas Hummel, Intendant des Usedomer Musikfestivals, die einzigartige Bedeutung der Residenz des New York Philharmonic auf Usedom: „Wenn ein Spitzenorchester wie das New York Philharmonic mit drei der bedeutendsten Interpreten unserer Zeit gerade an den Ort kommt, an dem einst die Waffen entwickelt wurden, die auch New York vernichten sollten, ist dies schon fast ein historisches Ereignis. Darum wollen wir mit der Residenz dieses Orchesters vor allem eins: Den Frieden, die Freiheit und die Vielfalt feiern, Brücken bauen und der Opfer von Nationalsozialismus und Krieg gedenken.“
Seit die Peenemünder Konzerte des Usedomer Musikfestivals – eine Initiative des Usedomer Musikfestivals, des Norddeutschen Rundfunks und des Historisch-Technischen Museums Peenemünde – im Jahr 2002 mit mehr als 250 Musikern aus drei Ländern unter der Leitung des Jahrhundertcellisten Mstislaw Rostropowitsch eröffnet wurden, unterstreichen international bedeutende Musiker, Ensembles und Staatsgäste den hohen Rang dieses Veranstaltungsformates.
Bereits im Jahr 2012 entwickelte das Usedomer Musikfestival gemeinsam mit seinem ersten Schirmherrn und Ehrenschirmherrn Kurt Masur, Chefdirigent des New York Philharmonic der Jahre 1991 bis 2002, der auch die Peenemünder Konzerte 2012 mit dem Baltic Sea Philharmonic eröffnete, eine Vision für länderverbindende Konzerte mit dem weltbekannten US-amerikanischen Orchester.
Die Musik der drei Konzertabende verbindet drei Regionen dieser Welt – Mitteleuropa, Osteuropa und die USA – und zeichnet musikalisch das hochemotionale Panorama transatlantischer Geschichte, geprägt von der Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung.
Das Projekt wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.
Wegen der zu erwartenden hohen Nachfrage können sich Interessenten ausschließlich unter registrieren.
Weitere Bilder zum Herunterladen:
, Foto: Bastian Achard
, Foto: Dario Acosta
, Foto: Stefano Galuzzi
, Foto: Jiyang Chen
, Foto: Bernd Possardt
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