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Jugendherberge Warnemuende

06. Sep 2011

| Neues aus den Regionen

Ostseeknaller: Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern locken mit Rabattaktion im Spätsommer

Fünf Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern, in Born-Ibenhorst auf dem Darß, in Prora und Sellin auf der Insel Rügen, in Heringsdorf auf der Insel Usedom und in der Fünf-Sterne-Jugendherberge in Warnemünde, bieten im September eine besondere Rabattaktion an: Unter dem Titel „Ostseeknaller“ können zwei Personen in einer der genannten Jugendherbergen ein Wochenende für 99 Euro verbringen. Wer die Chance zum Last-Minute-Urlaub am Meer nutzen möchte, hat an folgenden Wochenenden Gelegenheit dazu: vom 9. bis 11., 16. bis 18. sowie vom 23. bis 25. September. Die Unterbringung erfolgt im Zimmer mit eigener Dusche und WC, inklusive Halbpension. Extra-Bonus: Kinder reisen für nur zehn Euro mit. Alle Jugendherbergen liegen sehr nah beziehungsweise direkt am Strand, der im Spätsommer zur Vergnügungsmeile für die ganze Familie wird. Meeresrauschen und Möwengeschrei gibt es gratis dazu. Laut Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks Mecklenburg-Vorpommern finden Kinder wie Eltern in den Einrichtungen schnell Kontakt zu anderen Gästen und schätzen gemeinsame Entdeckungstouren. Informationen zum Angebot gibt es direkt in den Jugendherbergen oder im Service-Center des Deutschen Jugendherbergswerks Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 776670 oder per E-Mail unter .
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Fischer Steinbeck

06. Sep 2011

| Neues aus den Regionen

Netze knüpfen und Fische wiegen: Müritz-Fischtage in der Mecklenburgischen Seenplatte

Tollense-Hechtmedaillons, Plauer-Pflückhecht, gegrilltes Welsfilet – diese und andere Gerichte warten während der Müritz-Fischtage vom 24. September bis zum 9. Oktober in 60 Restaurants der Mecklenburgischen Seenplatte auf Genießer. Federführend bei der Programmgestaltung der herbstlichen Hochgenüsse: die Müritzfischer, ein mecklenburgisches Unternehmen, das neben der Fischmanufaktur auch Urlaub auf dem Fischerhof und geführte Angeltouren anbietet. Eröffnet wird der kulinarische Veranstaltungsreigen, der nach Angaben des Veranstalters eine der größten Veranstaltungen dieser Art ist, am 24. September in Plau am See mit einem festlichen Fischzug zum Marktplatz. Hier werden die angelandeten Fische den Köchen übergeben, die diese fangfrisch in einer Koch-Show verarbeiten. Tags darauf geht es zum Abfischen an die Boeker Teichanlagen. Hier können Besucher Fische wiegen und Räucherfisch probieren. Fischbratwürste aus eigener Herstellung bei Live-Musik und Lagerfeuer gibt es am 30. September ab 20.00 Uhr beim Fischbuffet im Wirtshaus „Zur Eibe“ in Jabel. Eine regionale Spezialität steht auch dieses Jahr wieder im Mittelpunkt der Müritz-Fischtage: die Kleine Maräne. Der heringsähnliche Fisch aus der Familie der Lachsfische ist in der Mecklenburgischen Seenplatte beheimatet und durch das zarte, feste Fleisch längst ein Geheimtipp. Gebraten und unter einer Pfifferlingskruste gibt es ihn beispielsweise im Iberotel Fleesensee, mit Hanfsamenkruste, Lauchgemüse und Gnocchi im „Kleinen Meer“ in Waren (Müritz). Weitere Höhepunkte sind das Krebsessen am 1. Oktober in der Fischerei Alt-Schwerin und ein Fischerfest der Müritzfischer auf dem Fischerhof Eldenburg, bei dem auch Fischernetze geknüpft werden können. Am 8. und 9. Oktober klingen die Müritz-Fischtage bei einem Fischmarkt in Waren (Müritz) aus. Am Stadthafen bekommen Besucher Einblicke in das traditionelle Handwerk der Müritzfischer und können ein Show-Programm und Live-Musik erleben. Prominente Unterstützung erhalten die Müritz-Fischtage durch die bekannte Köchin Sarah Wiener, die erstmals die Rolle der Genuss-Botschafterin für die Veranstaltung übernommen hat.
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Vogelschutzinsel Langenwerder

06. Sep 2011

| Neues aus den Regionen

Immer wieder sonntags: Geführte Wanderungen auf die Vogelschutzinsel Langenwerder

Eine besonderes Angebot für Naturfreunde bietet sich noch bis zum 16. Oktober an der Ostseeküste Mecklenburgs – eine geführte Wanderung zu den Wat- und Wasservögeln auf der Insel Langenwerder. Etwa 300 Meter müssen die Teilnehmer dafür von der Insel Poel bei Wismar zur Vogelschutzinsel Langenwerder durchs Wasser zurücklegen, um auf die 21 Hektar große Insel zu gelangen. „Die meisten Leute gehen barfuß, denn das Wasser ist nur zwischen 30 und 50 Zentimeter tief“, so Dr. Horst Zimmermann, der die Gäste über das Eiland führt. Jeden Sonntag um 10.00 Uhr starten die geführten Wanderungen zur Inselstation nach Langenwerder, wo Vögel beringt werden, um Informationen über Zugwege oder etwa über die Brutortstreue zu erhalten. „Etwa 2.000 bis 5.000 Vögel werden hier beringt, darunter Rauchschwalben und Schnepfenvögel, von denen hier 15 Arten leben. Kleinvögel werden mit Stellnetzen gefangen, Schnepfenvögel mit Reusen, wie man sie vom Fischen her kennt, nur, dass sich diese nicht unter Wasser befinden“, sagte Zimmermann. Die Wanderungen dauern jeweils zwei Stunden und richten sich an Besucher, die sich über den Vogelschutz informieren möchten. Die Insel Langenwerder ist seit 1937 Naturschutzgebiet und bietet dadurch vielen Vogelarten einen Lebensraum. Die Insel ist nicht öffentlich zugänglich und kann nur während der Wanderungen mit den Vogelkundlern erkundet werden. Die Tour kostet fünf Euro pro Person. Karten gibt es bei der Kurverwaltung in Kirchdorf auf der Insel Poel.
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Jan Josef Liefers und Axel Prahl im Klimawald Usedom

06. Sep 2011

| Neues aus den Regionen

Letzte Jagd im Jahr: Usedomer Wildwochen starten mit Bocksylvester

Mit dem so genannten Bocksylvester – der letzten Jagd im Jahr vor der Schonzeit – werden am 14. Oktober die Usedomer Wildwochen am Forstamt Neu Pudagla eingeläutet. In mehr als 30 Restaurants gibt es dann Wildgerichte zu genießen. Tags darauf werden die Usedomer Wildwochen auf dem Bansiner Konzertplatz am Strand mit einem abwechslungsreichen Programm eröffnet: So können Besucher etwa um 9.30 Uhr mit Pilzberater Winfried Dinse auf Wanderung gehen, um Pilze zu sammeln und bestimmen, die als Beilagen später Wildgerichte krönen. Um 12.00 Uhr wird ein Wildschwein am Spieß angeschnitten. Dazu ertönt das Signal „Zum Essen“ der Jagdhornbläser. Anschließend werden die gesammelten Pilze unter fachkundiger Moderation durch Winfried Dinse präsentiert. Ganztägig gibt es Schauvorführungen mit der Motorkettensäge, einen Stand mit Holzprodukten zum Stöbern und einen Markt mit Kräuterfrau, Korbmacher & Co. Weitere Höhepunkte im Rahmen der Usedomer Wildwochen sind die Pflanzaktion im 2. Usedomer Klimawald in Koserow am 22. Oktober – dabei pflanzen Besucher nach vorherigem Kauf einer Waldaktie einen Baum, um ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen während der An- und Abreise ins Urlaubsland zu kompensieren – und ein „Wild(es) Fashion Dinner“ im Forsthaus Damerow, bei dem Küchenchefs von fünf Inselrestaurants ein exklusives Fünf-Gänge-Menü kredenzen. Beim Abschluss-Wochenende am Forsthaus Damerow ab 29. Oktober erklingen noch einmal die Lieder der Usedomer Jagdhornbläser vor der zweiten Baumpflanzaktion im 2. Usedomer Klimawald in Koserow und vor dem Anschneiden des Wildschweins am Spieß. Zudem gibt es um 15.00 Uhr eine Falkner-Show, und ganztägig können Gäste Kettensägen-Holzkunst bestaunen, Obstsorten bestimmen lassen oder Bernsteinschmuck kaufen. Die Usedomer Wildwochen werden vom Dehoga Regionalverband Ostvorpommern, von Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, von der Gemeinde Heringsdorf, dem Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom, der Gemeinde und der Kurverwaltung Koserow gemeinsam veranstaltet.
Weitere Informationen: www.usedom.de

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Schlösser wie das Schloss Schwerin präsentieren sich in Tulln (Foto: Thomas Grundner)

02. Sep 2011

| Pressemitteilungen

Mecklenburg-Vorpommerns Schlösser in Österreich zu entdecken

Erstmals präsentieren sich vom 6. bis 11. September dieses Jahres die Schlösser und Herrenhäuser sowie die Nationalparke Mecklenburg-Vorpommerns in einer Ausstellung in Österreich. Die Sonderausstellung „Fürstliche Paradiese“ ist auf der Gartenausstellung „Die Garten Tulln“ zu sehen, wo sich das nordöstlichste Bundesland drei Jahre mit einem Landesgarten präsentiert.Besucher der Ausstellung werden beispielsweise entführt in prachtvolle Lustgärten der Renaissance und des Barock sowie in englisch inspirierte Parklandschaften. Sie erfahren, was England im 18. Jahrhundert mit Mecklenburg verband, welche Spuren Peter Joseph Lenné im Norden hinterließ und wie Gärtner seit Jahrhunderten die Natur im Geist der Zeit formen. Zu entdecken sind bedeutende Gartenkulturlandschaften aus vier Jahrhunderten wie das Schloss Schwerin mit seinen vom Wasser umgebenen Gartenanlagen und die in Deutschland einmalige Festonallee von Schloss Bothmer. Die Ausstellung „Fürstliche Paradiese“ wird präsentiert von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten im Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern. Ergänzt wird die Exposition durch Schautafeln und einen Informationsstand der drei Nationalparke des Landes. „Die Schutzgebiete an der Müritz, auf der Halbinsel Jasmund und in der Vorpommersche Boddenlandschaft stehen stellvertretend für die üppige Natur im Nordosten, und die Ausstellung 'Fürstliche Paradiese' spiegelt die Schlösserflut des Landes wider“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der die Präsentation in Tulln organisiert. Die Dichte an Herrenhäusern, wie es sie nirgends sonst in Europa gibt, und die Natur sollen in Österreich Lust machen in den Nordosten zu reisen. Darüber hinaus beraten die touristischen Regionen Fischland-Darß-Zingst, Mecklenburgische-Seenplatte und Mecklenburg-Schwerin auf der „Garten Tulln“ über aktuelle Urlaubsangebote in Mecklenburg-Vorpommern und das kulturelle und touristische Angebot. Nach dem Strandkorbfest im Mai und dem Piratenfest im Juni ist die Schau „Fürstliche Paradiese“ bereits die dritte mehrtägige Präsentation im Rahmen der Ausstellung des Landes auf der „Garten Tulln“, die österreichischen Gästen den Nordosten näher bringen sollen.

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01. Sep 2011

| Pressemitteilungen

Riesenkürbis – Riesenchance: Exemplar aus Mecklenburg-Vorpommern reist nach Österreich

Gartenfreunde aufgepasst: Wer an der 1. Kürbismeisterschaft in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen möchte, kann sein selbst gezogenes Prachtexemplar am 17. September in den Wettkampf schicken. Dann findet in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen eine Wiegeaktion statt. Gesucht wird der größte Kürbis des Landes, der neben dem Titel in Mecklenburg-Vorpommern auch einen Auftritt bei der Niederösterreichischen Kürbismeisterschaft der Dauerausstellung "Garten Tulln" gewinnt und dort ins Rennen geht. Zugleich kann sich der Züchter des größten Kürbisses von MV über eine Kurzreise freuen. Doch zunächst müssen sich die Hobbygärtner der Konkurrenz in Mecklenburg-Vorpommern stellen. Wer hat die besten Wachstumsbedingungen für einen Riesenkürbis geschaffen? Wer hat den grünen Daumen? Die Kürbisse können am 17. September von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr in Karls Erlebnis-Dorf angeliefert werden. Um 15.00 Uhr wird gewogen und im Anschluss der Sieger geehrt. Gerechnet wird mit Exemplaren von mehreren Hundert Kilogramm Gewicht. Teilnahmebedingungen unter www.karls.de. Im Frühjahr dieses Jahres hatten der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Karls Erlebnis-Dorf und der Landesverband der Gartenfreunde Mecklenburg-Vorpommerns unter dem Motto "Kleine Kerne - große Kooperationen" die 1. Kürbismeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns ausgerufen. Ziel der ungewöhnlichen Marketingaktion ist es, die Österreicher auf Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam zu machen. Der Tourismusverband erkennt im Urlauberzuspruch aus Österreich noch einige Reserven. In einigen Jahren sollen Touristen aus Österreich möglichst mehr als 100 000 Übernachtungen pro Jahr buchen, derzeit sind es rund 65.000. Dafür wird die Werbung erheblich verstärkt. Übrigens: Bereits am 10. September 2011 eröffnet Karls Erlebnis-Dorf offiziell die Kürbissaison. Auf dem größten Kürbismarkt in Mecklenburg-Vorpommern ist die typische Herbstfrucht dann in allen Größen, Farben und Formen zu bestaunen. Schätzungsweise 100 Sorten der prallen Früchte werden auf Karls Kürbismarkt vorgestellt und auch verkauft. Zudem können Besucher Kürbismarmelade kaufen, Kürbissuppe kosten und Kürbisse bearbeiten. Weitere Informationen: ,

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25. Aug 2011

| Pressemitteilungen

Stresstest bestanden: Tourismusbranche geht mit gemischten Gefühlen aus der Regensaison

Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche blickt mit gemischten Gefühlen auf die von Rekordregenfällen gekennzeichnete Hauptsaison im Juli und August zurück. „Dieser Sommer ist eine Bewährungsprobe für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Doch trotz der aus dem Wetter resultierenden erheblichen Schwierigkeiten, insbesondere im Campingbereich, wird die Branche den Stresstest bestehen“, erklärte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus aus Anlass der vorläufigen Bilanz der Hauptsaison. Die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, erläuterte, dass Mecklenburg-Vorpommern im ersten Halbjahr und mit dem besten Juni seit 1990 auf dem besten Wege zu einem sehr guten Jahresergebnis im Tourismus war. „Das spricht für die gute Arbeit der Branche und für die richtigen Akzente im Tourismusmarketing“, sagte sie. „Aber dann kam der Regen und spülte die Hoffnung auf ein Spitzenergebnis fort.“ Zu viel Wasser auf Campingplätzen, zu wenig Spontanbucher in Hotels
Nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes war Mecklenburg-Vorpommern im Juli die niederschlagsreichste Region Deutschlands mit der drei- bis teilweise fünffachen Menge des örtlich üblichen Juli-Regens. Am schwersten traf es in der außergewöhnlich feuchten Saison im Nordosten einige überschwemmte Campingplätze, die teilweise große Umsatzeinbrüche verkraften müssen. Auch in einigen Ostseebädern vor und auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gestaltete sich die Situation durch Überflutungen sowie die Deichöffnung in Graal-Müritz zeitweilig schwierig. In vielen Hotels und Pensionen des Landes blieben Spontanbesucher aus, was jedoch aufgrund der meist längerfristigen Buchungen für den Sommerurlaub insgesamt zu eher kleineren Verlusten geführt hat. Da jedoch nicht alle Küstenregionen vollends ausgelastet waren, schwappte die Gästenachfrage auf einige Regionen des Landesinneren nicht wie gewohnt über. Bei einer aktuellen Umfrage des Tourismusverbandes unter den Vermietern im Land gaben lediglich zwölf Prozent der knapp 400 Antwortenden an, dass die Wettersituation sie nicht beeinflusst hat. Hingegen konstatierten 47 Prozent der Befragten eine schlechtere Auslastung, und 58 Prozent sagten, dass sie weniger Spontanbucher hatten. 35 Prozent der Vermieter mussten mit Stornierungen kämpfen, und 64 Prozent hatten Gäste, die früher als geplant abreisten. „Das Regenwetter führte zu mehr Reklamationen und zu einer insgesamt kritischeren Bewertung des Angebotes“, sagte Sylvia Bretschneider. Sie hob die Flexibilität der touristischen Leistungsträger hervor: „Viele haben mit besonderen Angeboten auf die Wetterlage reagiert – Veranstaltungsorte kurzfristig verlegt, Rabatte und Preisnachlässe gegeben, Eintrittskarten verschenkt, Schirme und Regenmäntel verteilt oder sich kulant bei früheren Abreisen gezeigt.“ Gegenüber den Vorjahren deutlich zugenommen haben Beschwerden über die Verkehrsinfrastruktur vor allem im Bereich der Inseln Rügen und Usedom sowie der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auch der nach Meinung vieler Gäste und Gastgeber unzureichende Öffentliche Personennahverkehr wurde häufig kritisiert. Nutznießer des schlechten Wetters: Museen, Erlebniszentren und Spaßbäder
Minister Jürgen Seidel geht davon aus, dass Mecklenburg-Vorpommern vor allem durch die Verluste im Camping-Bereich in diesem Sommer mindestens 500.000 Übernachtungen verloren gegangen sind. „Dies entspricht Einnahmeverlusten von bis zu 50 Millionen Euro. Wir rechnen gleichwohl mit knapp zehn Millionen Übernachtungen in den Monaten Juli und August“, erklärte Seidel. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es 10,5 Millionen Übernachtungen. Neben den vom Regen Betroffenen gab es auch Nutznießer: Die Städte im Land profitierten von einem größeren Zustrom an Tagesgästen. Viele Einzelhändler und Gastronomen sowie die Betreiber von Spaßbädern, Museen und Erlebniszentren blicken auf eine erfolgreiche Saison und teilweise auf Rekordzahlen zurück. Jürgen Seidel: „Die vom Wetter unabhängigen Angebote haben sich als Retter erwiesen und vielen Urlaubern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dies zeigt deutlich, wie wichtig die Investitionen in diese Infrastruktur für die Tourismusentwicklung waren und sind. Wir können nun mal nicht allein auf Sommer- und auf Strandurlaub setzen.“ Ihre Hartnäckigkeit bewiesen in diesem Jahr die Veranstalter von Open-Air-Festivals sowie deren Gäste: Trotz teilweise widriger Witterungsumstände sind nur verhältnismäßig wenige Veranstaltungen ausgefallen. Tourismusverband reagiert mit Herbstkampagne / Interesse an Reiseziel MV weiter hoch
Aufgabe der gesamten Branche ist es laut Seidel und Frau Bretschneider nun, negative Folgeffekte weitestgehend zu vermeiden. Um noch möglichst viele Menschen in diesem Jahr zu einem Besuch zu motivieren, startet der Tourismusverband im Herbst mit Unterstützung von  Partnern wie dem Dehoga MV eine zusätzliche Werbekampagne im Internet, im Hörfunk sowie in Printmedien Nord- und Ostdeutschlands. Unter dem Titel „Mecklenburg-Vorpommern schenkt Ihnen einen Tag“ können sich alle Hotels und Pensionen beteiligen, die Arrangements anbieten, bei denen Gäste einen Tag länger bleiben dürfen als sie bezahlen. Auch für das kommende Jahr gibt es seitens des Wirtschaftsministeriums und des Tourismusverbands Überlegungen, wie die Nachfrage nach Urlaubsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern mit Hilfe verstärkten Marketings weiter stimuliert werden kann. Im Allgemeinen ist die Ausgangslage gut: Acht Millionen Deutsche können sich laut der Reiseanalyse 2011 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen in den kommenden drei Jahren sehr konkret vorstellen, nach MV zu reisen, für noch viel mehr vor allem in den bevölkerungsreichen west- und süddeutschen Bundesländern kommt dies generell in Frage. „Diese Menschen wollen und müssen wir aktivieren und für uns gewinnen“, sagte Sylvia Bretschneider. Dabei soll auch eine neue Marken- und  Kommunikationsstrategie für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern helfen, die der Tourismusverband in diesem Herbst vorlegen wird. „Kurz gesagt geht es dabei um die richtige Ansprache der richtigen Zielgruppen auf den richtigen Wegen und Kanälen, damit wir wettbewerbsfähig bleiben und auch mal einen verregneten Sommer wegstecken können“, so die Verbandspräsidentin.

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Bäderarchitektur-Villa Binz (Foto: Ulf Boettcher)

24. Aug 2011

| Pressemitteilungen

Auf nach MV: TUI erstmals mit Flugpauschalreisen innerhalb Deutschlands

Zum ersten Mal bietet Deutschlands führender Reiseveranstalter, die TUI, Flugpauschalreisen innerhalb Deutschlands an. Ziel des ab Anfang November nutzbaren Angebotes ist Mecklenburg-Vorpommern, wo rund 80 der insgesamt 130 TUI-Partnerhäuser als Paketreise inklusive Fluganreise, Transfer und Hotel gebucht werden können. „Das für uns sehr erfreuliche neue Produkt unterstreicht, welchen Stellenwert Mecklenburg-Vorpommern bei großen Reiseveranstaltern besitzt. Die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte werden damit deutschlandweit zum Vorreiter, folgen aber auch internationalen Standards – das ist es, wo wir hinwollen“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes MV. Betrachte man den Marktanteil Mecklenburg-Vorpommerns bei der TUI, käme die Wahl der Zielregion nicht allzu überraschend: „Mecklenburg-Vorpommern liegt seit Jahren auf Platz eins der beliebtesten deutschen Ferienziele“, so Frau Bretschneider. 25 Prozent aller über TUI gebuchten Inlandsreisen führen nach Mecklenburg-Vorpommern; in den Sommermonaten sind dies sogar 27 Prozent. „Mit dem neuen Pauschalangebot der TUI nimmt Mecklenburg-Vorpommern eine Vorreiterrolle ein“, sagte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer. „Der Flughafen Rostock-Laage als der zentrale Luftverkehrsknoten in Mecklenburg-Vorpommern wird gestärkt. Und es ist ein zusätzlicher Anreiz, Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu machen – an der Küste oder im Inland, in der Haupt- oder Nebensaison“, so Meyer weiter. Bereits ab der im November startenden Wintersaison 2011/12 können Urlauber per Linienflug aus Köln oder Stuttgart nach Rostock anreisen und anschließend drei Tage oder länger in Mecklenburg-Vorpommern verweilen. Im Frühjahr 2012 kommen Anreisemöglichkeiten ab Dortmund, Düsseldorf und Stuttgart nach Heringsdorf auf der Insel Usedom hinzu.

Minister Seidel: Fluglinien bringen Erstbesucher nach Mecklenburg-Vorpommern


Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes, erkennt in den neuen Angeboten eine gute Chance zur Gästegewinnung in der Haupt- und Nebensaison aber auch eine weitere touristische Aufwertung für die Flughäfen Rostock-Laage und Heringsdorf auf Usedom. Im vergangenen Jahr nutzten 78.065 Linienpassagiere Rostock-Laage, etwas mehr als 25.000 Personen starteten bzw. landeten 2010 in Heringsdorf. An beiden Flughäfen ist das touristische Geschäft in den vergangenen Jahren stark ausgebaut worden. „Eines der Hauptanliegen der Tourismuswerbung ist es, mehr Erstbesucher auch von weiter her für einen Urlaubsaufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen. Per Flugzeug gelangen neue Gäste aber auch Stammbesucher schnell in den Nordosten. Mit den vor zwei Jahren eingerichteten Bustransfers erreichen sie anschließend bequem ihre Hotels in fast allen Ecken des Landes. Jetzt können Gäste das passende Hotel im Paket dazu buchen und bekommen alles aus einer Hand – so, wie sie es zum Beispiel vom Mittelmeerurlaub kennen“, sagte Seidel.

Bus-Shuttle führt von Rostock-Laage in fünf Reiseregionen


Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat 2009 ein Shuttle-System auf den Weg gebracht, über das alle Linienpassagiere ab Rostock-Laage nach Rügen, Fischland-Darß-Zingst, die Mecklenburgische Ostseeküste, die Seenplatte und nach Westmecklenburg gefahren werden können. Insbesondere Rügen und die Ostseebäder erfreuen sich dabei großer Nachfrage. Auch steigt die Gesamtzahl der verkauften Transfertickets von Jahr zu Jahr: 2009 wurden 1.700 verkauft, 2010 waren es 4.100 und bis Mitte August dieses Jahres bereits 4.300 Stück. Am Ende dieses Jahres werden es voraussichtlich mehr als 6.000 Tickets sein; im kommenden Jahr könnten es auch dank des TUI-Engagements mehr als 10.000 werden. „Neben der TUI zeigen weitere Veranstalter Interesse daran, die Bustransfers in ihre Pakete einzubauen und damit die so genannte Reisekette zu schließen“, erklärte Sylvia Bretschneider. Besonders hob sie die höhere Attraktivität auch für ältere Gäste hervor, die lange Autofahrten scheuen. Auch werde die Rolle von Reisemittlern wie Veranstaltern oder Reisebüros für Mecklenburg-Vorpommern wieder gestärkt: Der Anteil der Pauschalreisen an allen längeren Reisen in den Nordosten war in den vergangenen Jahren rückläufig: 2007 lag er noch bei 28 Prozent, 2010 nur noch bei 17 Prozent, was immerhin noch rund 500.000 Reisen pro Jahr entspricht. Um die neue Allianz zu dokumentieren, haben die TUI Deutschland und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine Marketingkooperationsvereinbarung geschlossen. Diese besagt, dass eine Reihe gemeinsamer Werbemaßnahmen umgesetzt werden, um bei TUI-Kunden und darüber hinaus den Anreiz nach Mecklenburg-Vorpommern zu reisen, weiter zu erhöhen.

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Andreas Pasternack

19. Aug 2011

| Neues aus den Regionen

Jazzen auf Schlössern und Gutshäusern

Musikalisch in den Herbst: Liebhaber von Jazzmusik finden vom 23. bis 25. September beim ParkLand-Jazz in der Mecklenburgischen Schweiz Gelegenheit, zu Schnippen, zu Swingen und zu Wippen. Das ParkLand – die Region zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien - ist durch eine jahrhundertealte Gutswirtschaft, weitläufige Landschaftsparks, pittoreske Bauernkaten und imposante Backsteinkirchen geprägt. Der Jazz-Reigen wird auf den Schlössern und Gutshäusern der Region veranstaltet und gibt der Veranstaltung damit eine besondere Kulisse. Los geht es am 23. September um 20.00 Uhr mit der „Swing-Dance-Night“ auf Schloss Teschow, wo der Jazz-Musiker Andreas Pasternack und Band das Publikum begeistern wollen. Auf Gut Dalwitz erleben Besucher am selben Tag „Happy Dixieland“ von den Breitling Stropmers. Dazu wird „Asado“ – Gegrilltes nach südamerikanischer Art gereicht. Tags darauf erklingt die starke Stimme von Jacqeline Boulanger im von alten Lindenbäumen umgebenen Schloss Lühburg. Und am 25. September lädt erneut das Pasternack-Swing-Trio zum Jazz-Genuss ein – dieses Mal im Gutshaus Rensow. In allen teilnehmenden Schlössern und Gutshäusern kann auch übernachtet werden. ParkLand-Jazz wird bereits zum zweiten Mal vom Landschaftspflegeverband Mecklenburger Agrarkultur e. V. in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Jazzmusiker Andreas Pasternack organisiert. Weitere Informationen: , Karten unter der Rufnummer 0381491 791 22, , info@mvticket.de

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Kulinarische Wochen

19. Aug 2011

| Neues aus den Regionen

Fünf Wochen schlemmen: Kulinarische Wochen auf Fischland-Darß-Zingst

Das Beste aus dem Meer und Wald, von der Weide und Wiese kommt bei den Kulinarischen Wochen auf Fischland-Darß-Zingst auf den Tisch. Vom 13. Oktober bis zum 19. November sollen acht kulinarische Veranstaltungen den Herbst auf der Halbinsel versüßen. Dabei stehen vor allem landestypische Speisen mit regionalen Produkten auf dem Programm wie etwa Rind von den Salzgraswiesen oder Wild aus dem Darßwald. Unter dem Titel „De Köcke sün hie“ werden die Kulinarischen Wochen am 13. Oktober im Museumshof Zingst eröffnet. Auf dem Bio- und Erlebnisbauernmarkt stellen Produzenten aus der Region ihre Waren vor, darunter Fleisch vom Gut Darß, Ziegenkäse, Bienenhonig und Gemüse. Daneben geben Köche Kostproben ihres Könnens und damit einen Vorgeschmack auf die kommenden vier Wochen. Gleich zu Beginn der Kulinarischen Wochen am 15. Oktober wartet der „Ahrenshooper Kunst-Genuss“ auf Feinschmecker. Dabei erleben Gäste bei einem kulinarischen Rundgang durch die Künstlerkolonie Ahrenshoop Spezialitäten verschiedener Restaurants in ausgewählten Kunsthäusern. Der Rundgang kostet 75 Euro pro Person. Bei der „Kulinarischen Rallye über das Fischland“ am 21. Oktober dürfen sich Gäste auf Genießer-Menüs in vier verschiedenen Restaurants der Halbinsel freuen. Die Karten kosten ebenfalls 75 Euro pro Person. Beim „Wildmenü mit Jäger“ am 6. November wandern Besucher mit einem Waidmann und hören dabei eine Menge Jägerlatein, bevor die Vorspeise im Hotel Seebrücke in Zingst, der Hauptgang im Hotel Speicher Barth und das Dessert im Steigenberger Strandhotel in Zingst serviert werden. Nach weiteren Veranstaltungen wie etwa „Fischland löffelweise“ bildet die „Köcheparty Zingst" am 19. November im Hotel „Vier Jahreszeiten“ den diesjährigen Abschluss der Kulinarischen Wochen. Weitere Informationen: , Tel.: 038324 6400

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