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Urlaubsnachrichten aus MV

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Die erwartete durchschnittliche Auslastung in den Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen bewegt sich für die Monate Juli und August bei rund 80 Prozent. Quelle: TMV

19. Jun 2020

| Pressemitteilungen

Zum Start der Sommerferien hohe Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern

Mit Beginn der Sommerferien in Deutschland rechnet das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern mit einem hohen Besucheraufkommen. „Im Sommerferienzeitraum erwarten wir rund vier Millionen Gäste, die ihren Urlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte verbringen. Darunter werden sich viele Stammgäste, aber auch neue Gäste befinden, die sich im Zuge der Corona-Pandemie erstmals für den Nordosten entschieden haben“, sagte Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die erwartete durchschnittliche Auslastung in den Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen bewegt sich für die Monate Juli und August bei rund 80 Prozent; für September liegt sie etwas unter 70 Prozent. „Die Nachfrage ist erfreulich groß, aber es sind auch für die Sommerferien noch einige freie Quartiere zu finden“, so Hesse weiter. Die Zahlen sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 600 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben. Daraus geht auch hervor, dass die Unternehmen aufgrund der geltenden Schutzstandards zur Eindämmung des Coronavirus rund 80 Prozent ihrer Kapazitäten anbieten können, das heißt, die meisten Anbieter rechnen im Juli und August mit einer annähernd vollen Auslastung. Zwei Perspektiven, eine Meinung: Hohe Akzeptanz der Schutzmaßnahmen bei Unternehmen und Gästen
Obwohl sich die Betriebe durch die Corona-Krise an veränderte Rahmenbedingungen anpassen müssen – 91 Prozent konstatieren generell einen höheren Aufwand, 76 Prozent höhere Kosten, 50 Prozent einen höheren Personaleinsatz, und 52 Prozent müssen mehr Zeit für die Beratung der Gäste aufwenden –, ist die Akzeptanz der geltenden Schutzstandards und Hygienemaßnahmen seitens der Unternehmer im Land weiterhin hoch. Der Umfrage zufolge hält die Mehrheit (78 Prozent) diese für angemessen beziehungsweise nimmt einen neutralen Standpunkt dazu ein. Etwa ein Fünftel hält sie für überzogen. Auch die Gäste selbst akzeptieren die Maßnahmen nach Einschätzung der Unternehmer: Die Mehrheit der Gäste (94 Prozent) hält diese demnach für angemessen beziehungsweise verhält sich dazu neutral. „Das Reisen mit der Pandemie erfordert vor allem Verständnis - und das auf allen Seiten. Unter den derzeitigen Bedingungen bewegen wir uns in einer Art Probe- oder Bewährungsphase. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, die erforderlichen Maßnahmen akzeptieren und gelassen bleiben, tragen wir dazu bei, dass die Sommersaison gelingt und die Unternehmen den Weg aus der Krise meistern können“, sagte Hesse. In diesem Zusammenhang verwies sie auf die vom Landestourismusverband und der Landesregierung aufgesetzte mehrjährige Initiative „Wir sind Urlaubsland“, die neben der Sicherheit auch die Akzeptanz des Tourismus, dessen Werthaltigkeit und das Bewusstsein der Bevölkerung für diesen strukturgebenden Wirtschaftszweig in den Mittelpunkt stellt. Die am Pfingstwochenende gestartete Initiative, zu deren Start unter anderem ein 1.600 Quadratmeter großes Banner am traditionsreichen Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde befestigt wurde, soll zu einer langfristigen Auseinandersetzung mit der Tourismuskultur in Mecklenburg-Vorpommern führen. Wirtschaftliche Lage entspannt sich etwas / Aber Gefahr für viele Betriebe noch nicht gebannt
Im Zusammenhang mit den wieder geöffneten touristischen Bereichen entspannt sich die wirtschaftliche Lage in vielen Unternehmen laut Umfrage etwas, bleibt aber diffizil. Der Anteil der touristischen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die staatliche Hilfe benötigen, ist im Juni 2020 kleiner als in den Monaten zuvor: Waren dies im März noch 80 Prozent, so ist es im Juni nur noch die Hälfte. Mit der Wiederbelebung des Tourismus ab 18. Mai für Einheimische, ab 25. Mai für Gäste aus Deutschland und ab 15. Juni für internationale Gäste, sank die Anzahl der Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, auf rund 20 Prozent im Juni. „Mit der 100-prozentigen Öffnung geht nicht unmittelbar eine 100-prozentige Sicherheit für die Unternehmen einher. Speziell auch in den Freizeit- oder Kulturbereichen ist der Betrieb aufgrund der geltenden Beschränkungen häufig nicht auskömmlich“, erläuterte Birgit Hesse. Insgesamt schätzt etwa ein Drittel der Quartiere anbietenden Unternehmen die wirtschaftliche Situation mittlerweile als sicher ein. Rund 44 Prozent nehmen dazu eine neutrale Position ein. Allerdings geben rund 25 Prozent an, dass der Betrieb weiter gefährdet beziehungsweise akut gefährdet ist. Birgit Hesse verwies auf die aktuellen Konjunkturprogramme, die zeitlich auf die Sommermonate begrenzt sind, nicht aber den Herbst und Winter überspannen – Monate, in denen Urlaub im Nordosten zwar auch zunehmend gefragt ist, deren Auslastungszahlen sich aber unter denen der Sommermonate bewegen. „Auch wenn die Erwartungen an Geschäfte und Umsätze im Sommer hoch sind, bleiben mit Blick auf den Herbst und Winter viele Fragezeichen stehen“, so Hesse weiter. Die Frage danach, ob ein durchschnittlicher Herbst zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit ausreicht, beantwortet mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (55 Prozent) mit Nein.

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Am 20. Juni können Gäste beim Gut Gremmelin einkehren.

16. Jun 2020

| Pressemitteilungen

„MittsommerRemise 2020“ – Die Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser

Anlässlich des Kulturerbefestivals „MittsommerRemise“, das jährlich zur Sommersonnenwende veranstaltet wird und kürzlich mit dem ADAC Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern 2020 ausgezeichnet wurde, öffnen am 20. und 21. Juni insgesamt 92 Landsitze, Gutshäuser sowie Schloss- und Parkanlagen im Nordosten – und damit mehr als im letzten Jahr (88 Teilnehmer) – ihre Tore und Pforten für Besucher. Dabei können Kulturschwärmer vom Klützer Winkel bis in die Mecklenburgische Seenplatte an Führungen durch historische Herrenhäuser teilnehmen, am Lagerfeuer mit Gutshausbesitzern ins Gespräch kommen oder illuminierte Schlossmauern bestaunen. In Mecklenburg stehen am 20. Juni insgesamt 50 herrschaftliche Anwesen offen. Tags darauf laden 42 Guts- und Herrenhausbesitzer in Vorpommern zum Flanieren und Entdecken ein. Neu in diesem Jahr: Am 21. Juni wird unter von 11.00 bis 16.00 Uhr ein Livestream zu sehen sein, in dem Interessierte an einer virtuellen Reise durch die vorpommersche Kulturlandschaft teilnehmen können. Dabei werden unter anderem auch Gastbeiträge aus Dänemark, Schweden und Litauen präsentiert. 15 Häuser beteiligen sich in diesem Jahr erstmals an der Veranstaltungsreihe, darunter das das Gutshaus Klocksin in der Mecklenburgischen Seenplatte, das Gutshaus Ziethen in Vorpommern und das Gutshaus Dubkevitz auf der Insel Rügen. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Häuser und deren Programme finden Besucher unter . Tickets für das gesamte Wochenende sind im Vorverkauf für 17 Euro erhältlich. Karten für einen der beiden Tage können im Vorverkauf für 12 Euro sowie an der Abendkasse für 15 Euro erworben werden.
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In einem der zehn Videos steht das Hotel Neptun im Ostseebad Warnemünde im Mittelpunkt.

11. Jun 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juni +++

Im Rahmen der digitalen Kampagne „Wiedersehen macht #mvorfreude“, die vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit den Regionen und Städten des Landes initiiert wurde und an das geflügelte Wort „Vorfreude ist die schönste Freude“ angelehnt war, konnten knapp zwei Millionen Gäste erreicht werden. Herzstück der Kampagne waren zehn Videoclips, in denen Protagonisten aus Mecklenburg-Vorpommern, darunter der Schweriner Schlossgeist „Petermännchen“ oder Philipp Kleemann von der Bar „Wasserstoff“ in Stralsund, Lust auf einen Urlaub im Nordosten machen. Die Videos wurden in den sozialen Netzwerken YouTube, Facebook und Instagram ausgespielt, mehr als 400.000 Mal angeschaut und haben etwa 34.000 Interaktionen ausgelöst. Auf einer sogenannten Social Wall konnten zudem mehr als 1.500 mit dem Hashtag #mvorfreude versehene Beiträge von Urlaubern und Gastgebern abgebildet werden.
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Wetterexperte Stefan Kreibohm am Strand des Ostseeheilbades Graal-Müritz

09. Jun 2020

| Pressemitteilungen

Reportage: Ein Meer aus Bäumen

Die erste Reihe ist hier nicht der beste Platz, wenn man ein Baum ist: Nur wenige haben es geschafft, gerade zu wachsen. Die meisten sind vom Ostseewind gebeugt und zerzaust. Nur wenige Schritte liegen zwischen dem schattigen Waldweg und dem sandigen Ostseestrand. Die Brandung rauscht, salzige Seeluft weht herüber. Trotz der oft kräftigen Brise wächst hier in der Rostocker Heide der größte zusammenhängende Küstenwald Deutschlands. Auf 6.000 Hektar erstreckt er sich entlang der Ostseeküste zwischen dem Breitling, einer lagunenartigen Erweiterung der Unterwarnow bei Warnemünde, und Wiederort bei Graal-Müritz. Mehr als 60 Kilometer markierte Wege führen durch die touristisch bislang wenig entdeckte Rostocker Heide, und so wandert oder radelt man hier oft fast allein durch den stillen Wald. Ab und zu blitzt die Ostsee durch und lädt zu kleinen Badestopps ein. Drei Klimazonen auf engem Raum
Schon die Stille in der weitläufigen Landschaft tut der Seele gut, für positive Effekte auf Körper und Geist sorgt aber auch die besondere Beschaffenheit der Küstenregion bei Rostock: „Auf engem Raum hat man hier ganz verschiedene klimatische Bedingungen – die kühlere Seeseite, den windgeschützten Küstenwald und den Bereich landeinwärts dahinter, wo es oft deutlich wärmer ist. Und die Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Land sorgen für einen intensiven Austausch der Luft”, erklärt Wetterexperte Stefan Kreibohm. Der Fernseh-Meteorologe ist in der Region zu Hause und fügt hinzu: „Wald an sich ist ja schon gesund – hier kommt hinzu, dass an vielen Tagen frische Seeluft hereinweht”. Drei Klimazonen in direkter Nachbarschaft – das findet sich kaum anderswo. Die Natur als Spa-Center
Nicht nur für Allergiker ist ein Spaziergang in der Rostocker Heide daher eine wunderbare Erholung. Die Luft ist durch die Filterfunktion der Bäume nämlich nicht nur rein und pollenarm, sie ist noch dazu mit Spurenelementen und Mineralstoffen aus dem Meer angereichert. „Ein natürliches Inhalationsgerät” nennt Dr. Christine Teichert, Kur- und Badeärztin in Warnemünde, die Brandungsluft. Auch deshalb bietet sich die Ostseeküste hier für Klimakuren an: Thalasso-Anwendungen etwa stehen hoch im Kurs – sie nutzen die gesundheitsfördernde Kraft des Meeres und seiner Elemente. „Wasser, Sonne und Luft, Sand, Schlick und Algen – sie alle wirken schon für sich, zusammen entfalten sie besondere Heilkräfte”, meint die Badeärztin. Auch zehn Thalasso-Kurwege sind in der Rostocker Heide ausgewiesen. Jeder der Wege hat einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, der sich nach dem Kalorienverbrauch auf der Strecke bemisst. Entdeckerpfad Biologische Vielfalt
Die Rostocker Heide besteht zudem aus ganz verschiedenen Natur- und Lebensräumen: Meer und Küste, Wald und Wiesen, Heideflächen, Mooren und Teichen. Auf dem Entdeckerpfad Biologische Vielfalt, der knapp drei Kilometer durch die Rostocker Heide führt, lernen Kinder und Erwachsene an zehn Stationen mit Aktivitäten und Infotafeln Fauna und Flora der Region spielerisch kennen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet auf weiteren acht Kilometern noch einmal fünf Stationen. Zwischen nachgebildeten Riesengrashalmen fühlen sich Besucher beispielsweise fast so klein wie ein Käfer in einer Sommerwiese. In der Waldapotheke erfahren sie, wie man aus Kiefernnadeln Hustensaft machen kann. Und im Fledermaushaus gibt es eine Rutsche ganz im Dunkeln. Voller Erlebnisse steckt aber auch der Wald selbst. Mannshohe Farne und dichte Birkenhaine säumen den Weg, im Wechsel mit hoch aufgeschossenen Kiefern, üppig grünen Fichten und knorrigen, manchmal riesigen Buchen und Eichen. Schon vor Jahrzehnten hat man hier bei Rostock mit einer planmäßigen Renaturierung begonnen, um einem Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen beim Wachsen zu helfen. Den können Gäste heute wieder erleben. Besonders beeindruckend sieht er übrigens vom Wasser betrachtet aus – ein schieres Meer aus Bäumen. Und auf den Wegen in seinem schattigen Innern läuft es sich oft wie am Strand. Auch das ist ein Erlebnis für sich: durch einen Wald zu spazieren und dabei unter den Füßen weichen Sand zu spüren. Und das nicht nur vorn, in der ersten Reihe. Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Tiemann)

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30. Mai 2020

| Pressemitteilungen

„Wir sind Urlaubsland“: Mecklenburg-Vorpommern startet Initiative für ein besseres Tourismusklima

Mit der Botschaft „Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Urlaubsland.“ und der Ergänzung „Sei dabei. Zeig Herz. Auch deine Stimme bestimmt die Stimmung.“ startet Mecklenburg-Vorpommern zum Pfingstwochenende eine groß angelegte Binnenkampagne, die den Startschuss für ein nachhaltig gutes Tourismusklima im Land geben soll. Sie richtet sich an die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern – vom Apotheker in Ahlbeck bis zum Zimmerer in Zarrentin, von der Kindergärtnerin am Kap Arkona bis zum Deutschlehrer in Dömitz. Ziel ist es, das Vertrauen in den Tourismus zu stärken oder wiederherzustellen und auf dessen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen aufmerksam zu machen. Zudem soll sie Impulse für Akzeptanz und Sicherheit im schrittweise wiederbeginnenden Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern geben und das Bewusstsein für den Tourismus schärfen. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der mit seinen Partnern und in Abstimmung mit der Landesregierung für die Umsetzung der Kampagne verantwortlich zeichnet: „Wir in Mecklenburg-Vorpommern sind durch und durch Urlaubsland. Unsere touristischen Betriebe an der Küste wie im Binnenland leben das. In Mecklenburg-Vorpommern gilt: Unsere Urlaubsgäste gehören zu uns. In den vergangenen Wochen jedoch konnten wir niemanden willkommen heißen. Es galt Gäste und Einheimische zu schützen. Der Tourismus ist wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft und prägt die Region. Freundlichkeit und Offenheit waren und sind dabei die entscheidenden Schlüssel zum Erfolg. Dies wollen wir mit unserer Initiative befördern und deshalb zum Neustart des Tourismus nach der Krise deutlich machen, dass uns Gastfreundschaft eine Herzensangelegenheit ist.“ Laut Birgit Hesse bildet die Kampagne den Anfang eines mehrjährigen Prozesses: „Sie soll in eine breit getragene Initiative zu ‚Bewusstsein und Akzeptanz für nachhaltigen Tourismus‘ überführt werden, die die Tourismusbranche gemeinsam mit den Menschen im Land, den Medien, der Politik, dem Landesmarketing und vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen umsetzen möchte. Wir wollen in den Dialog treten zu der Frage, wie wir den Tourismus für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern am besten gestalten und entwickeln können“, so Hesse. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, ergänzte: „Endlich können wir wieder Gäste aus allen Teilen Deutschlands begrüßen. Uns geht es mit der Kampagne um das Herstellen der größtmöglichen Akzeptanz für alle im Urlaubsland – Einheimische, Gäste und Beschäftigte. Denn: Die aktuelle Situation mit gesundheitlichen Risiken, mit permanent neuen Lagen und Regelungen braucht Vertrauen und Akzeptanz auf allen Seiten. Der Tourismus prägt unser Land und ist ein elementarer Teil unserer Wirtschaft. Aber er ist viel mehr: Gastfreundschaft ist Teil unserer Kultur, unserer Identität und unseres Images. Wenn die Corona-Krise eines gezeigt hat, dann, wie die Dinge ineinandergreifen, verzahnt und vernetzt sind. Mecklenburg-Vorpommern ist vom Tourismus direkt abhängig. Jeder fünfte Arbeitnehmer ist hier beschäftigt. Durch die Verzweigungen der Tourismuswirtschaft mit anderen Bereichen wie der Bau-, Verkehrs- und Ernährungswirtschaft, dem Einzelhandel oder der Kultur, entstehen Wechselwirkungen, die weit über die Einzelbedeutung des Tourismus hinausgehen. In unserem Land sind wir gern Gastgeber; es sollte uns eine Herzensangelegenheit sein.“ Dr. Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Mecklenburg-Vorpommern ist das Urlaubsland Nr. 1 in Deutschland. Ich danke der Branche für die gemeinsame Erarbeitung von Schutzstandards für einen sicheren Tourismus. Damit hat MV bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen, an der sich andere Bundesländer orientieren. Corona stellt unsere Tourismuswirtschaft vor enorme Herausforderungen. Ich freue mich deswegen auf die gemeinsame Kampagne mit Herz für den Tourismus in MV. Die Landesregierung setzt sich intensiv dafür ein, dass der Tourismus im Konjunkturprogramm des Bundes besondere Unterstützung erhält. Für mich ist auch klar, dass wir möglichst schnell zu einem Tourismus ohne Kapazitätsbeschränkungen zurückkehren.“ Kick-off mit Einweihung eines Megabanners in Warnemünde
Bildgewaltig kommt die Kampagne daher: Zum heutigen Auftakt wird ein Banner mit einer Größe von 1.600 Quadratmetern (40 x 40 Meter) als Blickfang von der Warnemünder Landmarke – dem traditionsreichen Hotel Neptun – eingeweiht. Darauf zu lesen der Leitspruch: „Sei dabei. Zeig Herz. #wirsinduraubsland“. Darauf zu sehen: Die aus der Ukraine stammende und der Liebe wegen nach Rostock gezogene Pädagogin Margaryta Geppert sowie der in Berlin geborene Student Aaron Jack, der nebenbei als Surflehrer arbeitet. Beide formen mit ihren Händen das Symbol, das die zentrale Botschaft in ein Bild fasst – ein Herz. Solche „Paare“, sprich ein Vertreter aus dem Tourismus und ein Vertreter aus einem damit direkt oder indirekt verknüpften Bereich, bilden die Grundlage für die Visualisierung der Kampagnen-Botschaft in den folgenden Wochen. „Ich lebe seit sieben Jahren in Mecklenburg-Vorpommern. Und inzwischen bin ich aus vollem Herzen Teil des Urlaubslandes. Als Erzieherin arbeite ich zwar nicht direkt für den Tourismus. Aber auch ich trage Verantwortung für ein offenes und gastfreundliches Land“, erzählte Margaryta Geppert.“ Aaron Jack, sagte: „Ich studiere in Rostock und jobbe als Surflehrer. So verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem, was ich am liebsten tue. Von mir aus kann das auch nach dem Studium weitergehen. Mecklenburg-Vorpommern ist der perfekte Ort, um unsere Träume zu leben. Auch und gerade im Tourismus.“ Von Anzeigen bis Buttons – die Kampagnenbestandteile
Neben dem großen und weithin sichtbaren Banner am Hotel Neptun umfasst die Kampagne viele weitere Bestandteile: In allen großen Wochen- und Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern werden Anzeigen geschaltet, eine Webseite mit Interaktionsmöglichkeit () wird erstellt und soziale Medien wie Facebook und Instagram werden intensiv bedient. Zudem werden dem Fußballclub Hansa Rostock zwei 40 Quadratmeter große Banner unentgeltlich für das Ostseestadion zur Verfügung gestellt, die während der Geisterspiele zum Einsatz kommen. In Planung sind darüber hinaus ein Erklär-Video, Aktionen mit Einzelhändlern, Schulen und Kindergärten. Hinzu kommen Werbematerialien wie Aufkleber, Buttons und Poster. Hintergrund und Einordnung
Mit Bezug auf die Landestourismuskonzeption ist die Initiative „Wir sind Urlaubsland“ ein wesentlicher Baustein für die zukünftige wettbewerbsfähige Aufstellung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gewinnt sie bei der Herstellung von Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung eine besondere Bedeutung und unmittelbare Aktualität, denn Bilder von ausgeladenen Gäste und Artikel über zerkratzte Autos zogen sich seit Beginn der Corona-Krise durch die öffentliche Debatte. Auch wenn unfreundliche Gastgeber Ausnahmeerscheinungen waren, so haben sie doch die Wahrnehmung deutlich mitgeprägt und Vertrauen zerstört Weitere Informationen:  Weitere Fotos zum Herunterladen: (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke)

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Marc Voßhall von der Regenbogen AG vor einem Sanitärgebäude in der Ferienanlage Regenbogen Boltenhagen

29. Mai 2020

| Neues aus den Regionen

Campingplätze im Nordosten auf Urlauber vorbereitet

Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern haben sich intensiv auf die Saison 2020 vorbereitet und die Hygienemaßnahmen und Schutzstandards für Campingbetriebe, die vom Landestourismusverband in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern erstellt wurden und unter einsehbar sind, umgesetzt. Dabei wurden zum Teil kreative Lösungen gefunden: So können Gäste beispielsweise anhand von Magnettafeln oder Tischtennisbällen vor Sanitärgebäuden auf deren Kapazität schließen. Im Ostseecamp Rostocker Heide beispielsweise erfolgen die Kontrollen digital, Check-ins und Check-outs sogar kontaktlos. Um Warteschlangen beim morgendlichen Brötchenkauf zu vermeiden, haben einige Plätze, darunter der Ostseecamping Ferienpark Zierow, zudem einen Lieferservice eingerichtet. Campingurlaub im Nordosten lag 2019 mit rund 5 Millionen Übernachtungen (+1,2 Prozent) bereits vor der Corona-Krise im Trend und ist auch weiterhin stark nachgefragt. Auf mehr als 200 Camping- und Wohnmobilstellplätzen in der Natur können Abstandsregeln problemlos eingehalten werden. Darüber hinaus sind sie Startpunkt für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Fahrradfahren, Wandern und Wassersport. Weitere Informationen:

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Die Illustration zur Geschichte über die Festung Dömitz

29. Mai 2020

| Neues aus den Regionen

Per Audio-Reise die Elbe erkunden

Familien und kleine Entdecker haben ab sofort eine neue Möglichkeit, sich über die Flusslandschaft Elbe zu informieren. Unter stehen ihnen fortan 20 kostenfreie Hörgeschichten mit den drei Protagonisten Jenni, Benni und dem lebendigen Wassertropfen Enni zur Verfügung. Auf ihrer rund 180 Kilometer langen Reise entlang des Elberadweges von Wittenberge nach Hamburg machen sie dabei Halt an Sehenswürdigkeiten, etwa an der Festung Dömitz oder in der Gemeinde Rüterberg, die von 1991 bis 2002 besser bekannt war als Dorfrepublik Rüterberg. Die Geschichten zu den Stationen vermitteln Wissenswertes und richten sich an Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wer schon einmal selbst auf Erkundungstour entlang der Elbe unterwegs war, kann seine Erlebnisse bis zum 31. September 2020 an senden und mit etwas Glück eine Schifffahrt auf Norddeutschlands größtem Fluss gewinnen. Die Audio-Reise ist ein Ergebnis des Kooperationsprojektes „Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge“, welches von der Metropolregion Hamburg initiiert wurde und sich aus Vertretern aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammensetzt. Gemeinsam treiben die Akteure der fünf Bundesländer die Entwicklung des Tourismus in der Elbregion voran. Weitere Informationen:

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Die ehemalige Seefahrtschule in Wustrow wird heute als Apartmentanlage „Zwei Wasser“ eröffnet.

29. Mai 2020

| Neues aus den Regionen

Ehemalige Seefahrtschule wird als Apartmentanlage „Zwei Wasser“ im Ostseebad Wustrow eröffnet

Die Sanierung der im Oktober 1992 geschlossenen Seefahrtschule im Ostseebad Wustrow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist abgeschlossen. Als Apartmentanlage „Zwei Wasser“– eine Anspielung auf die Lage zwischen Bodden und Ostsee – wird sie heute offiziell eröffnet. Dort, wo einst Kapitäne, nautische Offiziere und Seefunker ausgebildet wurden, sind 124 moderne Ferienapartments mit Namen wie „Seerose“, „Strandflieder“ und „Boddenperle“ entstanden. In einer Ausstellung im Foyer soll es eine Ausstellung geben, bei der anhand von Originalexponaten Bezug auf die Geschichte des Hauses genommen wird. Buchungen sind über die K&K Ferienimmobilien GmbH & Co. KG möglich. Weitere Informationen:

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Eines der Fotomotive: das Schweriner Schloss

29. Mai 2020

| Neues aus den Regionen

Neue Instawalks führen zu Fotospots in Schwerin

Die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin hat unter dem Titel „100% Instagrammable - Entdecke Schwerins schönste Fotospots“ zwei Routen, sogenannte Instawalks, aufgelegt, die Gäste zu den schönsten Bildmotiven der Landeshauptstadt führen sollen. So geht es auf der 6,2 Kilometer langen „Top Instaspots Walking Tour“ unter anderem zum Pfaffenteich, zum Burggarten sowie zum Schlossbucht Café, das Hobbyfotografen einen imposanten Ausblick auf das Schweriner Schloss bietet. Die Radroute „Hidden Instaspots Cycling Tour“ verbindet auf 26,5 Kilometern unter anderem das Freilichtmuseum Mueß, die Halbinsel Dwang im Ostorfer See und die Hafenpromenade am Ziegelsee miteinander. Zu allen Stationen werden über einen Link zudem umfangreiche Informationen bereitgestellt. Per „Google Maps“ oder Navigations-Apps wie „Maps.Me“, die auch offline funktionieren, können einzelne Stationen angesteuert oder die kompletten Routen erkundet werden. Interessierte sind dazu aufgerufen, ihre schönsten Aufnahmen unter den Hashtags #visitschwerin und #instawalkschwerin auf Instagram zu teilen. Weitere Informationen:

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Der Dom St. Nikolai in Greifswald, der unter anderem in einem der Clips zu sehen ist.

29. Mai 2020

| Neues aus den Regionen

#greifswaldvermissteuch – Digitale Kampagne zum Neustart des Tourismus

Unter dem Hashtag #greifswaldvermissteuch hat die Greifswald Marketing GmbH auf der Webseite und in den sozialen Medien eine digitale Kampagne zum Neustart des Tourismus initiiert. Kernstück sind Videoclips, in denen Botschafter der Hanse- und Universitätsstadt Lust auf einen Urlaub in der Region machen. Zu sehen sind unter anderem der Marktplatz in der historischen Altstadt und das Fischerdorf Wieck. In einem der Clips erfahren Gäste etwa, wo Caspar David Friedrich geboren wurde oder wie hoch der Kirchturm des Doms St. Nikolai in den Himmel ragt. Und es wird deutlich: Greifswald freut sich auf seine Gäste! Hoteliers, Gastronomen und touristische Akteure Greifswald sowie passionierte Hobbyfotografen sind dazu aufgerufen, sich unter dem Hashtag mit Fotos und Videos aus Greifswald ebenfalls an der Aktion beteiligen. Weitere Informationen:

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