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Qualitätssiegel mit dem Fisch Gustav (Foto: TMV)

15. Jul 2016

| Pressemitteilungen

Ausgezeichnete Familienqualität: 103 Unternehmen in MV mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Im neu eröffneten Internationalen Haus des Tourismus in Rostock sind zwölf Tourismusanbieter erstmals beziehungsweise erneut mit dem vom Landestourismusverband im Jahr 2005 eingeführten Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“ ausgezeichnet worden. Damit tragen im Jahr 2016 insgesamt 103 Betriebe mit 105 familienfreundlichen Angeboten den Urlaubskönig Gustav als Wegweiser für zertifizierten Familienurlaub, der in den vier Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetriebe vergeben wird. Drei Anbieter dürfen sich erstmals mit dem Siegel schmücken: Die „Bernsteinreiter – Urlaub und Meer“ in Hirschburg, „Karls Erlebnis-Dorf“ in Koserow sowie das Postel Usedom in Wolgast, das im vergangenen Jahr im Wettbewerb um den Deutschen Tourismuspreis den dritten Platz errang. „Die Bandbreite hochwertiger Angebote ist enorm. Mecklenburg-Vorpommern gibt sich mit seiner Spitzenposition im Familientourismus nicht zufrieden, sondern versucht sie mit Innovationskraft und Engagement auszubauen“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, erklärt: „Mecklenburg-Vorpommern ist bei Familien ein beliebtes Reiseziel. Für sie ist eine zertifizierte Einrichtung eine markante Orientierungshilfe für einen familienfreundlichen Aufenthalt im Urlaub. Vor allem Eltern und Kinder wissen, sie sind hier herzlich willkommen. Wenn sich kleine Gäste in unserem Land wohlfühlen, kommen sie in Zukunft mit eigenen Familien gern wieder.“ Laut Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen behauptet Mecklenburg-Vorpommern seinen Status als Deutschlands beliebtestes Familienreiseziel. Der Untersuchung zufolge führten 26 Prozent aller inländischen Familienreisen 2015 in den Nordosten. Knapp eine Million Urlaubsreisen (0,91 Mio.) ab fünf Tagen Dauer wurden im letzten Jahr in Begleitung von Kindern unter 14 Jahren nach Mecklenburg-Vorpommern unternommen. Damit haben die Familienreisen einen Anteil von rund einem Viertel an allen Urlaubsreisen ab fünf Tagen in den Nordosten. Auch im internationalen Maßstab platziert sich Mecklenburg-Vorpommern weit vorn und liegt bei den beliebtesten Reisezielen der Familien mit einem Anteil von 7,6 Prozent an allen Familienurlaubsreisen 2015 hinter Spanien, Italien und der Türkei auf Rang Vier. Überall dort, wo das Siegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“ mit dem Fisch Gustav am Eingang empfängt, erwarten Gäste besonders familienfreundliche Angebote. Es wird nach Prüfung einer fachkundigen und unabhängigen Jury verliehen, zu der unter anderem anonyme Anfragen per Telefon oder Internet sowie Vor-Ort-Besichtigungen gehören. Die Familienfreundlichkeit wird anhand eines mit wissenschaftlicher Hilfe erarbeiteten Kriterienkataloges bewertet. Dieser sieht beispielsweise für Beherbergungsbetriebe speziell ausgewiesene Familienangebote, familiengerechte Zimmer mit Verbindungstür, besondere Speisen- und Getränkeangebote, einen hauseigenen Spielplatz, Sicherheitsmaßnahmen sowie die Möglichkeit, Babysitter zu stellen oder zu vermitteln vor. Das Qualitätssiegel für einen geprüften Familienurlaub gilt für drei Jahre, danach kann eine Neuzertifizierung erfolgen. Wie auch in den Zertifizierungsrunden zuvor spielten in der vergangenen Prüfphase Sicherheitsaspekte eine große Rolle. Darüber hinaus standen auch die Bedeutung einer gesunden Ernährung und das Schaffen einer nachhaltigen Qualität weiter im Vordergrund. Besonderer Wert wurde zudem darauf gelegt, dass der Anbieter innerhalb der drei Jahre, in denen er Träger des Siegels ist, eine stetige Weiterentwicklung seines Angebots und seiner Produkte anstrebt.

Drei Betriebe neu ausgezeichnet

Drei Unternehmen erhielten die Auszeichnung in diesem Jahr erstmals, darunter ein Erlebnispartner und zwei Beherbergungsbetriebe. Das Postel Usedom in Wolgast überzeugte die Jury unter anderem mit kreativen Konzepten in der Zimmergestaltung: Familien können je nach Geschmack beispielsweise in einem Fußballzimmer oder in einem an Omas Stube erinnernden Raum übernachten. Ungewöhnlich gebettet sind Pferdefreunde auch bei den Bernsteinreitern in Hirschburg südlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst: Übernachtet wird hier unter anderem in komfortabel eingerichteten Pferdeboxen, die mit den Vierbeinern geteilt werden. Auch unter den wieder zertifizierten Anbietern finden sich herausragende Angebote. So verfügt beispielsweise das „Steigenberger Grand Hotel and Spa Heringsdorf“ über eine eigene Kindervilla mit Spiel- und Bastelzimmern und einer Kinderbibliothek. Tourismusanbieter, die auch mit dem Qualitätssiegel prämiert werden wollen, können sich ab dem 1. Februar 2017 für die neue Zertifizierungsrunde bewerben. Neu: Internetseite für Kinder und Angebotsbroschüre inspirieren zum Familienurlaub im Nordosten
Die Suche nach familienfreundlichen Angeboten wird ab sofort von der neuen Angebotsbroschüre „Urlaub mit Kind und Kegel“ erleichtert. Sie enthält 38 Offerten für Familienurlaub zwischen Ostsee und Seenplatte unter anderem auf dem Campingplatz, auf dem Reiterhof, im Ferienpark oder in der Jugendherberge. 26 der aufgeführten Gastgeber und Tourismusorte schmücken sich mit dem Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“. Die Broschüre kann kostenlos unter der Telefonnummer 0381 4030500 oder unter bestellt werden. Kleine Entdecker können zudem auf der neuen Spiel- und Lernseite bei Experimenten und Spielen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern interaktiv erkunden. Die speziell für Kinder entwickelte Internetseite des Landestourismusverbandes enthält neben Wissenswertem zum Familienreiseland Nr. 1 Bastel- und Malanleitungen, Tipps für den Urlaub im Nordosten und vieles mehr. Weitere Informationen: , ,

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Außenansicht Internationales Haus des Tourismus

15. Jul 2016

| Pressemitteilungen

Das Internationale Haus des Tourismus in Rostock ist offiziell eröffnet

Das Internationale Haus des Tourismus in Rostock ist nach dem Einzug aller elf Nutzer offiziell eröffnet worden. „Die Mannschaft steht: Mit der neuen touristischen Schaltzentrale nimmt Mecklenburg-Vorpommern eine Vorreiterposition im Deutschlandtourismus ein und zwar bei der Bündelung von Kompetenzen an einem Ort. Wir wollen daraus einen Wettbewerbsvorteil ziehen“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, der im April eingezogen ist und Bauherr sowie Eigentümer des neuen Gebäudes auf dem ehemaligen Gelände der Neptunwerft ist. Zu den weiteren Institutionen und Verbänden an Ort und Stelle zählen der bislang in Graal-Müritz ansässige Bäderverband, der aus Schwerin zugezogene Dehoga Mecklenburg-Vorpommern, die Dehoga Service GmbH, das Deutsche Jugendherbergswerk mit seinem Landesverband MV, der Verband für Camping- und Wohnmobiltourismus, der Verein Landurlaub und der bislang im Ostseebad Nienhagen ansässige Verband Mecklenburgischer Ostseebäder. Hinzu gesellen sich weiterhin die Nordostdeutsche Fremdenverkehrs- und Marketing GmbH als Service-Zentrale des Tourismusverbandes, eine Koordinationsstelle für Gesundheitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern sowie vorbereitend auch das Büro für den strategischen Ausbau von touristischen Kooperationen im Ostseeraum. Für Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, ist die neue Zentrale beste Werbung für Mecklenburg-Vorpommern. „Das Internationale  Haus ist ein Leuchtturm für die Tourismusbranche im Land. Es zeigt exemplarisch, welche wichtige und bedeutende Rolle der Tourismus bei uns einnimmt. Mit der Lage und Einrichtung bietet das Haus sehr gute Voraussetzungen, die Wettbewerbsfähigkeit im Reisemarkt zu festigen. Ein Schwerpunkt ist es, Mecklenburg-Vorpommern noch deutlicher als starke Destination im Tourismus national und vor allem auch international zu positionieren.“ Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider erkennt im Internationalen Haus des Tourismus einen Meilenstein in der strategischen Tourismusplanung für Mecklenburg-Vorpommern: „Die Tourismusbranche muss sich auch in den kommenden Jahren mit den ändernden Rahmenbedingungen ihres dynamischen Wirtschaftszweiges so arrangieren, dass die Wertschöpfung hoch bleibt. Die Arbeitsbedingungen im Internationalen Haus des Tourismus werden ihren Teil dazu beitragen.“ Die Architekturplanung des Hauses stammt vom Rostocker Büro Bastmann + Zavracky BDA Architekten. Fachlich betreut wurde das Bauprojekt von der LGE Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern GmbH und dem Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL). Auf fünf Etagen mit insgesamt 2.600 Quadratmetern Fläche wurden 90 Arbeitsplätze eingerichtet. Darüber hinaus gibt es in dem gewinkelten Baukörper mit klarer Orientierung zum Fluss Warnow einen Empfangsbereich, Lagerflächen, Beratungsräume auf den einzelnen Etagen sowie einen Konferenzbereich mit 40 Plätzen im Dachgeschoss. Die Tagungsräume tragen die Namen der größten Städte der wichtigsten internationalen Herkunftsländer für den MV-Tourismus: Amsterdam, Kopenhagen, Stockholm, Zürich und Wien. Die Energieversorgung wird mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien und unter Nutzung von Erdwärme abgesichert. Zudem wurde mit energieeffizienter LED-Beleuchtung gearbeitet und eine Elektro-Tankstelle für Fahrräder und Autos eingerichtet. Die Idee zur Errichtung einer touristischen Schaltzentrale hatte es schon länger gegeben: Im Oktober 2010 fasste der Landestourismusverband den Vorstandsbeschluss zum Projekt. Die Übergabe des Fördermittelbescheides für den Bau erfolgte durch Wirtschaftsminister Harry Glawe im Juni 2014. Im April dieses Jahres bezogen die ersten Nutzer ihre neuen Geschäftsstellen. Die Bruttobaukosten für das Internationale Haus des Tourismus beliefen sich insgesamt auf knapp 6,5 Millionen Euro. 90 Prozent der Kosten (5,8 Millionen Euro) wurden vom Land über das Wirtschaftsministerium gefördert; ein Teil der vom Tourismusverband darzustellenden Eigenmittel wurde über einen Bankkredit abgesichert.

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Die Schlossfestspiele Schwerin präsentieren 2016 Aida (Montage: Schlossfestspiele Schwerin

11. Jul 2016

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juli +++

Große Oper vor Schlosskulisse: Noch bis zum 14. August können Besucher die Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi auf dem Alten Garten vor dem Schweriner Schloss genießen. Die Oper, in der drei Liebende inmitten eines tobenden Krieges den Gesetzen von Macht, Religion und menschlichen Abgründen ausgeliefert sind, wird von der Mecklenburgischen Staatskapelle unter der Leitung von Gregor Rot gespielt. Entsprechend der Idee der Schlossfestspiele, Künstler aus der ganzen Welt nach Schwerin zu holen, stehen diesmal Sänger unter anderem aus Südkorea, Kanada und Australien auf der Bühne. Mit „Aida“ wird in diesem Jahr die Verdi-Trilogie der Schlossfestspiele Schwerin vollendet, die 2014 mit „Nabucco“ begann und 2015 mit „La Traviata“ fortgesetzt wurde. Für die Regie zeichnet wie in den letzten beiden Jahren Georg Rootering verantwortlich. Karten sind unter der Telefonnummer 0385 5300123, per E-Mail unter kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de oder unter erhältlich. Weitere Informationen:

+++ Neue Broschüre listet 38 familienfreundliche Angebote für den Nordosten +++


Für kleine Entdecker und ihre Eltern oder Großeltern hält das Familienreiseland Nummer 1 ab sofort 38 Angebote zwischen Ostsee und Seenplatte bereit. Die Angebotsbroschüre des Landestourismusverbandes listet Offerten für Familienurlaub unter anderem auf dem Campingplatz, auf dem Reiterhof, im Ferienpark oder in der Jugendherberge. Darüber hinaus wird über Veranstaltungen für die ganze Familie informiert. 26 der aufgeführten Gastgeber und Tourismusorte schmücken sich mit dem Qualitätssiegel des Tourismusverbandes für familienfreundliche Betriebe. Die Broschüre kann kostenlos über die Telefonnummer 0381 4030500 oder unter bestellt werden. Weitere Informationen:

+++ Neu: Cerês-Hotel bietet Törns mit Luxusyacht an +++


Das Cerês-Hotel in Binz auf der Insel Rügen bietet mit der Luxusyacht „Fifty one Suite“ ein neues Angebot für seine Gäste. Die 12,50 Meter lange Yacht mit allen Raffinessen, darunter eine Suite mit Panoramablick und weißen Ledersitzen, ein Soundsystem sowie eine Privat-Crew auf jeder Ausfahrt, kann ab sofort für einen Ostseetörn gechartert werden. Vier verschiedene Touren, darunter eine Romantik-Tour und eine Highspeed-Tour, stehen sowohl für Hausgäste als auch für Besucher des Ostseebades zur Auswahl und starten jeweils an der Seebrücke. 800 Pferdestärken bescheren Gästen ein regelrechtes Düsenjet-Feeling. Die Idee dazu hatte der Hoteleigentümer Moritz Lau-Engelhausen, der damit nach eigenen Angaben ein deutschlandweit einzigartiges Angebot schafft. Übernachtet werden kann auf der Yacht, die über eine Dusche und einen Sanitärbereich verfügt, ebenfalls. Charterpreise für das 51. Zimmer finden Interessierte unter . Weitere Informationen:

+++ Vineta-Festspiele von Juli bis September in Zinnowitz auf Usedom +++


Vom 9. Juli bis zum 3. September 2016 werden Besucher des Freilicht-Theaterspektakels auf der Ostseebühne in Zinnowitz in die versunkene Stadt Vineta entführt, die laut der Legende vor der Insel Usedom untergegangen sein soll. In der neuen Episode „Vineta – Stadt der Diebe“ glauben die Vineter herausgefunden zu haben, wie das Reichwerden und die Kapitalvermehrung gelingt und nutzen in dem mit aktuellen Bezügen gespickten Stück das Glücksspiel und das Spekulieren mit Aktien und Hedgefonds. Darüber hinaus wird den Gästen Musik, Tanz und eine Lasershow geboten. Unter den 27 Mitwirkenden sind unter anderem alle Studierenden des ersten Studienjahres der Theaterakademie Vorpommern, der Schauspielschule der Vorpommerschen Landesbühne. Die Vineta-Festspiele werden seit 1997 im Ostseebad Zinnowitz aufgeführt. Weitere Informationen und Kartenbestellungen:

+++ Konzept für Kur- und Heilwälder in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt +++


Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. hat ein umfassendes Konzept für Kur- und Heilwälder in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt, anhand dessen Kommunen im Nordosten sich ab sofort zertifizieren lassen können. Neben Empfehlungen zur Strukturierung gesundheitstouristischer Angebote und deren Vermarktung wurde ein Kriterienkatalog zur Zertifizierung eines Kur- und Heilwaldes erarbeitet. Zu diesen Kriterien gehören unter anderem ein naturnaher, gepflegter Wald mit emissionsarmer Luft sowie das Vorhandensein von Fachpersonal wie beispielsweise Klimatherapeuten und Waldpädagogen. Aktuell streben die Kommunen Bad Doberan, Graal-Müritz, Waren (Müritz), Saßnitz, Krakow am See, Plau am See, Baabe, Klink sowie Heringsdorf die Zertifizierung an. Für die Gemeinde Heringsdorf ist bereits nächstes Jahr eine Zertifizierung geplant. Weitere Informationen:

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Stelzen-Musik-Theater in Wismar

07. Jul 2016

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11. Internationales Straßentheaterfest „boulevART“ in Wismar

Akrobaten auf dem Marktplatz, Stelzenläufer in den Gassen: Vom 29. bis zum 31. Juli wird in der Welterbestadt Wismar – in der Altstadt sowie am Alten Hafen – das Straßentheater „boulevArt“ veranstaltet. Initiator des bunten Spektakels sind das Theater Wismar und die „Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur“. Mehr als 150 Künstler – mit und ohne Behinderung – aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Ungarn und Australien machen die Hansestadt mit ihren Darbietungen zur Bühne und das Spektakel zum Fest der Begegnung. Mit dabei: Theatergruppen, Musiker, Straßenkünstler, Akrobaten und Komödianten. Die künstlerische Bandbreite reicht vom Walking Act bis zur großen Platzbespielung, vom Gesangsduo bis zum zwanzigköpfigen Klangkörper, von Clownerie bis zum dramatischen Aufschlag.
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Schlosspark Neustrelitz mit Schlosskirche

07. Jul 2016

| Neues aus den Regionen

Festspiele in Neustrelitz starten in die Saison

Am 8. Juli starten die Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz mit der Operette „Im weißen Rössl“ in die neue Saison. Das Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky wird von der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz unter freiem Himmel auf der Freilichtbühne Schlossberg aufgeführt. Gäste erleben eine Inszenierung rund um die Begebenheiten im österreichischen Hotel „Weißes Rössl“ am Wolfgangsee als Mischung aus Berliner Jazz der 20er Jahre und der Opulenz des Broadways vor der Kulisse der Schlosskirche. Bis zum 31. Juli wird das Stück mit den Solisten des Musiktheater-Ensembles, dem Chor und Extrachor des Landestheaters Neustrelitz, der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz und der Neubrandenburger Philharmonie aufgeführt. Karten gibt es unter www.theater-und-orchester.de. Die passende Unterkunft vermittelt der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter www.mecklenburgische-seenplatte.de
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Umweltbildung direkt am Haff mit der OstseeKiste der Jugendherberge Ueckermünde

07. Jul 2016

| Neues aus den Regionen

Es rappelt in der Kiste

Umweltbildung auf Klassenfahrt: Mit der so genannten „OstseeKiste“ bieten die Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommerns ein neues Instrument zur Umweltbildung an. Die „OstseeKiste“ ist eine Box, die aus Lernmaterialien, wissenschaftlichen Untersuchungsgeräten, Bestimmungsbüchern und Tourentipps für Entdeckungen an der Küste besteht. Die Touren, die je nach Standort der Jugendherberge inhaltlich auf den jeweiligen Küstenabschnitt abgestimmt sind und demzufolge mal ans Haff oder an den Strand führen, werden durch Umweltpädagogen begleitet. Ziel ist es, vornehmlich Schüler der Klassenstufe fünf bis sieben für komplexe Themen rund um den Lebensraum Ostsee zu sensibilisieren. Die Inhalte sind jedoch ebenso für jüngere Kinder und Jugendliche anwendbar. „Mit der ‚OstseeKiste‘ bieten wir Schulklassen einen weiteren Anreiz, ihre Klassenfahrten und Projekttage in unseren Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen und diese gemeinsam mit unseren Umweltpädagogen zu gestalten. Wir möchten neugierig machen und motivieren, sich mit unserer Natur, Umwelt und Kultur auseinanderzusetzen und diese intensiv vor Ort zu erleben“, sagte Silke Kunz, Projektverantwortliche des DJH-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Jugendherbergen in Prora auf der Insel Rügen und Ueckermünde am Stettiner Haff sind die ersten Jugendherbergen, die die „OstseeKiste“ mit in ihr Freizeitprogramm aufgenommen haben. Entwickelt wurde die „OstseeKiste“ vom Verein „EUCC – Die Küsten Union Deutschland“ (EUCC-D) in Kooperation mit dem Jugendherbergsverband Mecklenburg-Voropommern. Sie wird den betreffenden Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern als Leihgabe dauerhaft zur Verfügung gestellt. Zukünftig soll die „OstseeKiste“ auch für Familien und Lehrerfortbildungen genutzt werden, um pädagogische Ansätze zur Wissensvermittlung zum Lebensraum Ostsee vorzustellen. Weitere Informationen:

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Nachwuchs auch bei den Kühen im Freilichtmuseum Klockenhagen

07. Jul 2016

| Neues aus den Regionen

Gössel, Ferkel & Co: Tierbabys locken ins Freilichtmuseum Klockenhagen

Ausflugstipp für Familien: Im Freilichtmuseum Klockenhagen vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst herrscht derzeit Tierbaby-Alarm. Ob auf der Wiese rund um das Freilichtmuseum oder in den Ställen des Denkmalhofes: Auf fünf Hektar verteilt finden Gäste derzeit zwei Kälbchen, elf Sattelsau-Ferkel, ein Ziegenlamm, zwölf Gössel der Rasse Pommerngans, acht Lämmer der Pommernschafe und Küken bei diversen Hühner- und Entenrassen. Es wird gegrunzt, geschnattern und gemuht. Auf Wunsch können Besucher mit Bauer Sven zu den zahmen Tieren gehen. Bereits seit 1970 steht das Freilichtmuseum Klockenhagen als Museumsdorf Besuchern offen. Hier können sich Interessierte über norddeutsche Baukunst, Handwerkskunst sowie Landwirtschaft mit Feldbau und Tierhaltung informieren und diese erleben. Zudem gibt es viele Mitmachangebote: Besucher können ihr eigenes Brot backen, Filzen lernen, Kräuterspezialitäten zubereiten oder sich im Schmieden versuchen. Historische Räder warten auf Testfahrer, es wird über alte Sitten und Bräuche informiert und in der Stellmacherei können einfache Holzspielzeuge hergestellt werden. Übrigens: Das Freilichtmuseum Klockenhagen trägt das Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“, zu erkennen am so genannten „Urlaubskönig Gustav“. Wo er lacht, können Familien sicher sein, dass man sich hier besonders um sie kümmert.
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"GourmetGarten" in Schwerin

07. Jul 2016

| Neues aus den Regionen

Schlemmen vor Schlosskulisse

Einmal im Jahr verwandelt sich der historische Schweriner Schlossgarten während des „GourmetGartens“ in ein Open-Air-Restaurant. Vom 15. bis 17. Juli werden Besucher dabei von 16 Restaurants, Bars und Gourmetreihen unter freiem Himmel mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Spezialitäten aus der Toscana, frischer Matjes direkt aus den Niederlanden, Wild aus heimischen Wäldern oder Pralinen aus der Käsemanufaktur im mecklenburgischen Kummer; dazu frisch gezapftes regionales Bier, Cocktails, Gin oder edle Obstbrände vom Gut Schwechow – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zudem gibt es rund um den Schlossgartenpavillon ein Bühnenprogramm mit Musik. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter . In diesem Jahr kommt ein weiterer „GourmetGarten“ hinzu: Zum ersten Mal wird das kulinarische Spektakel auch auf Schloss Bothmer im Klützer Winkel veranstaltet. Das Genussfestival findet vom 12. bis 14. August statt und wird vom Feinschmecker und Gastgeber Norbert Bosse präsentiert, der auch für den „GourmetGarten“ in Schwerin verantwortlich zeichnet. Köstlichkeiten aus Norddeutschland, erlesene Weine aus Sachsen, edle Destillate aus Klütz und selbst gebackener Kuchen laden zum Schlemmen und Genießen rund um Mecklenburgs größte barocke Schlossanlage ein. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen in Kürze unter:

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Windwatt vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

05. Jul 2016

Feature: Lagunen an der Ostsee

Es scheint paradox: Um sich dem Wasser zu nähern, gehen wir zunächst in die Luft. Steigen auf des Überblicks wegen in die Perspektive der Kraniche, die sich jedes Jahr zum XXL-Zwischenstopp einfinden auf Deutschlands beliebtester Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Einem in jeder Hinsicht extravaganten Stück Land, das von oben aussieht wie eine gen Osten gerichtete Pistole. Das irre Gebilde verdankt seine Form zum einen den Ostseewellen, die mit unermüdlicher Schöpferkraft seine Nordflanken attackieren und modellieren. Im Süden hingegen wird Fischland-Darß-Zingst überhaupt erst zur Halbinsel durch eine Wasserland-schaft von ganz eigenem Flair. Sie separiert den schmalen Streifen vom Festland und faszi-niert durch ganz und gar eigenen Zauber: die Welt der Boddengewässer. Bereits aus der Luft ein unvergesslicher Anblick: Propellerten wir eben noch über dem weltberühmten Darßer Weststrand, gleitet die Cessna nach abruptem Ostschwenk jetzt über saftige Wiesen und Weiden – ein sattgrüner Rahmen für die glitzernden Binnengewässer mit ihren einsamen Inselchen. Doch das ist nur der Auftakt. Hinter Zingst legt die Natur erst richtig los. Zum Beispiel mit dem einzigartigen Windwatt, das nur von oben seine ganze surreale Schönheit zeigt – eine zehn Kilometer lange Sandbank, die kaum ein Mensch je betritt und auf der Muscheln, Schnecken, Würmer und Krebse folglich ganz und gar ungestört leben. Fahrzeug- und Perspektivwechsel. Vom Flieger ins Boot, von der Luft auf den Bod(d)en. Genau genommen liegen gleich drei solcher Lagunen zwischen Halbinsel und Festland. Ein Areal von annähernd 200 Quadratkilometern Größe, im Durchschnitt gerade mal zwei Meter tief und an einigen Stellen so flach, dass Booten nur eine schmale Fahrrinne bleibt. Selbst Aussteiger stünden hier mitunter nur knietief im Wasser, wenn man denn so einfach aussteigen dürfte in diesem hochsensiblen Ökosystem. Von der geringen Tiefe stammt übrigens vermutlich auch der Name – Bodden ist niederdeutsch und bedeutet „Boden“ oder „Grund“. In der Urlaubs- und Freizeitwelt von Fischland-Darß-Zingst jedenfalls sind diese Gewässer mit ihren breiten Schilfgürteln ein unverzichtbares Element. Besonders beliebt: Bodden-Törns auf traditionellen Zeesenbooten, mit denen bis in die 1980er Jahre gefischt wurde. Heute schippern die rostbraun getakelten Segler als Ausflugsboote um die Halbinsel und kämpfen im Sommer auf Regatten spektakulär um Siege. Wer hingegen gern selbst Segel setzt, etwa um als Kite- oder Wind-Surfer übers Wasser zu jagen, findet im Flachwasser des Saaler Boddens zwischen Fischland und Festland ein exzellentes Revier.
Nicht zu vergessen: Die Boddenlandschaften – eigentlich nichts weiter als überflutete Grundmoränen, die während der letzten Eiszeit entstanden und vom Meer typischerweise abgetrennt wurden durch langgestreckte Inseln oder Halbinseln – sind maßgebliches  Ele-ment und nicht von ungefähr Namensgeber des „Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft“. Weitgehend isoliert vom ohnehin salzarmen Brackwasser der Ostsee haben die Bodden von Fischland-Darß-Zingst nahezu den Charakter von Süßwasserseen. Das gefällt vielen Vogelarten ausnehmend gut, die außerdem an den dicht mit Schilf bewachsenen Ufern exzellente Nist-, Brut- und Lebensbedingungen vorfinden. Nur an der südlichen Ostsee gibt es diese Lagunen, die Mecklenburg-Vorpommern neben den Inseln, den Kreidefelsen, den Kranichen, den Küstenwäldern, den Seenlandschaften und der Wildnis zu seinen 7  Naturwundern zählt. Und das vollkommen zu Recht: Die Bodden sind Welten für sich. Mit eigener Natur, mit eigener Kultur, mit eigenem Charakter. Oft liegen nur wenige hundert Meter zwischen Ostseestränden und Boddenufern, doch immer wieder frappiert der Kontrast. Wogende See und Urlaubstrubel auf der einen, ruhender See und tiefer Frieden auf der anderen Seite. Bodden schmeicheln dem Auge. Streicheln die Seele. Liebkosen das Gemüt. Am oder auf den Bodden bekommt Zeit eine andere Dimension und einen veränderten Wert – nach ein paar Tagen sind Hektik und Stress nur noch abstrakte Begriffe. In Mecklenburg-Vorpommern kann man dieses Fluidum aber nicht nur auf Fischland-Darß-Zingst spüren; wenn es um Anzahl und Größe der Bodden geht, hat Rügen eindeutig die Nase vorn. Hier dominieren gleich zwei große Boddenketten die Landschaft: So sind die vier Westrügenschen Bodden einschließlich der Insel Hiddensee ebenfalls Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Im Norden wiederum grenzen der Bug, die Halbinseln Wittow und Jasmund sowie die Landzunge Schaabe eine Gewässerkette gen Norden ab, die aus gleich zehn Bodden besteht und das Profil der Insel maßgeblich formt. Auch sie sind nur schwach salzhaltig, fischreich und als Wassersportreviere ausgesprochen populär. Rügens Südküste ist zugleich Nordufer des Greifswalder Boddens, mit 514 Quadratkilometern Fläche der Big Boss in Vorpommern und sogar noch etwas größer als der Bodensee. Seine Küstenlinie ist stark gegliedert; verschiedene Halbinseln reichen weit in das Gewässer hinein und teilen es in zum Teil tief eingeschnittene Buchten. Mit vielen flach abfallenden Stränden ist der Greifswalder Bodden ein Eldorado für Familien mit kleinen Kindern, ein Traumrevier für Kiter und Surfer,  ein Schlaraffenland für Zander-, Hecht- und Aalangler und ein Paradies für Brutvögel vieler Arten, die an den Küsten eine gut gefüllte Speisekammer vorfinden und im Europäischen Vogelschutzgebiet besonders ungestört leben. Ein besonderer Kandidat unter den Vorpommerschen Bodden ist der Peenestrom, ein Meeresarm, der Usedom vom Festland trennt. Etwas über 20 Kilometer lang, verbindet er das Stettiner Haff mit der offenen Ostsee und ist damit zugleich einer der drei Mündungsarme der Oder zum Meer. Seine Ausbuchtungen wie Achterwasser und Krumminer Wiek ragen weit in die Insel Usedom hinein. Der Strom ist bedeutsam als Lebensraum für Seeadler, Reiher, Kormorane und Seeschwalben, und die Peenemündung wurde wegen ihres Vogelreichtums bereits 1925 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.


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Innenaufnahme des Neubaus der Galerie Alte und Neue Meister

30. Jun 2016

| Pressemitteilungen

Eröffnung des „Museums der Moderne“ in Schwerin

Mit einem Sommerfest wird am 1. Juli die Eröffnung des Neubaus der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin in der Landeshauptstadt gefeiert. Damit findet auf insgesamt 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche dauerhaft die Moderne ihren Platz. In wechselnden Ausstellungen können nun auch die zeitgenössischen Bestände des Staatlichen Museums Schwerin gezeigt werden. Das Schweriner Haus bietet damit erstmals stets einen Gang durch die Kunstgeschichte vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Schwerin schafft mit dem Erweiterungsbau für die Kunst der Moderne einen neuen Anziehungspunkt für Kulturtouristen und setzt gleichzeitig ein i-Tüpfelchen auf das historische Ensemble aus Schloss, Theater und Altem Palais.“ Höhepunkte des Sommerfestes, das sowohl im Alt- als auch im Neubau veranstaltet wird, sind unter anderem Künstlergespräche und Führungen sowie eine Schlagzeugerperformance und Filmvorführung. Der Eintritt für das Sommerfest, dessen Programm unter nachzulesen ist, ist frei. Der Neubau der ARGE Scheidt Kasprusch Becker Architekten BDA passt sich in den Innenhof des Museums ein. Planung und Durchführung oblagen dem Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern. Der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften investierte 7,6 Millionen Euro in das Objekt. Für die Einrichtung kamen noch einmal eine Million Euro vom Staatlichen Museum Schwerin dazu. Die Eröffnungsausstellung verbindet die Einweihung des Neubaus, in dem die zeitgenössische Kunst ihren Platz findet, mit der Präsentation des umgestalteten Altbauflügels: Auch hier ist zukünftig Kunst der Moderne zu sehen. Eine gläserne Brücke verbindet den Neubau mit dem 1882 eröffneten Altbau also sowohl architektonisch als auch inhaltlich. Das spektakulärste Werk in der Eröffnungsausstellung wird die von dem Künstler Günther Uecker eigens für Schwerin angefertigte Serie neuer „Wustrower Tücher" sein, die im Obergeschoss des Neubaus gezeigt wird. Der 1930 in Mecklenburg geborene Uecker nimmt hier Bezug auf seine Erlebnisse in den Kriegs- und Nachkriegsjahren auf der Halbinsel Wustrow. Darüber hinaus wird unter anderem erstmals Ueckers „Sandspirale“ aus dem Jahr 1970 gezeigt, eine motorbetriebene kinetische Arbeit, die Gegenwart und Vergänglichkeit thematisiert und deren Ankauf durch die Kulturstiftung der Länder sowie den Verein „Freunde des Staatlichen Museums Schwerin“ ermöglicht wurde. Im Untergeschoss des Neubaus werden Beispiele aus der vielfältigen Sammlung Neue Medien des Staatlichen Museums gezeigt, die bislang aus Platzgründen nie präsentiert werden konnten, darunter Installationen, Videos und Objekte unter anderem von Ulrike Rosenbach, Aernout Mik und Jörg Herold. Herolds großformatige, mit Wasser gefüllte Skulptur „Mahnmal für einen Matrosen“ erinnert an die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs versenkten Flüchtlingsschiffe und greift damit ein vergleichbares Thema wie die „Wustrower Tücher“ auf. Zudem ist die Installation „Uto-Pia“ von Gediminas & Nomeda Urbonas (Litauen) zu sehen, die den gesellschaftlichen Wandel auf einem Archipel in der Ostsee nach dem Fall des Eisernen Vorhangs thematisiert – und somit, wenn auch indirekt, das Thema Krieg. Im ehemaligen Wechselausstellungsbereich im Altbau sind mit dem Fadenstuhl, dem Elektrischen Garten, dem Twine Object oder der Materialcollage wichtige Werke Günther Ueckers aus der Schweriner Sammlung zu sehen. Darüber hinaus werden die Schweriner Marcel Duchamp-Sammlung, Werke aus der Fluxus-Kollektion der Kunstsammler Christina und Dr. Jürgen Kelter sowie von Lovis Corinth, Lyonel Feininger, Nam June Paik, Bernhard Heisig und Sigmar Polke gezeigt. Tipp: Weitere Werke Ueckers sind vom 3. Juli bis zum 11. September in einer Schau mit dem Titel „Der geschundene Mensch“ in der Rostocker Kunsthalle zu sehen. Die aus 14 Objekten oder vielmehr Gerätschaften bestehende Werkgruppe wurde bereits in 40 Ländern gezeigt und thematisiert Gewalt und Fremdenhass. Weitere Informationen: ,

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