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Die Trinkwasserbar im Haus des Gastes im Ostseebad Binz

03. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Kostenfreie Erfrischung für Binz-Besucher

Im Haus des Gastes im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen steht Besuchern ab sofort eine Station zur Verfügung, an der sie sich kostenfrei mit Trinkwasser versorgen können. Dabei handelt es sich um aufbereitetes Leitungswasser, das gekühlt oder ungekühlt sowie still oder mit Kohlensäure versetzt angeboten wird. Wer kein eigenes Trinkgefäß dabei hat, kann vor Ort zu einem umweltfreundlichen Becher greifen. Alternativ bietet die Touristinformation in Kürze auch wiederverwendbare Glasflaschen mit Bügelverschluss als Souvenir an. Die so genannte Trinkwasserbar ist Teil des ehrenamtlichen Projektes „Refill Deutschland“, das im März 2017 in Hamburg gestartet wurde und dessen Ziel es ist, aufbereitetes Leitungswasser kostenfrei zur Verfügung zu stellen, ohne dabei Plastikmüll zu erzeugen. Deutschlandweit tragen bereits mehr als 5200 Stationen und Brunnen einen Refill-Aufkleber. Eine Übersichtskarte, Ideen sowie Leitgedanken zu dem Projekt finden Interessierte unter . Weitere Informationen: ,

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Eines der 15 Fotos, die im Innenhof des Natureums ausgestellt werden

03. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Natureum feiert 30 Jahre Nationalpark mit Freiluftausstellung

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft wurde auf im Innenhof des Natureums am Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kürzlich eine Freiluftausstellung eröffnet, die die Flora und Fauna des Nationalparks auf 15 eindrucksvollen Bildern in den Mittelpunkt rückt. Zu sehen sind unter anderem Kraniche am Pramort, die Dünenheide der Insel Hiddensee sowie der Barther Bodden in der Abenddämmerung. Ergänzt werden die Aufnahmen mit persönlichen Sätzen der Fotografen, zu denen etwa Timm Allrich, Thomas Grundner oder Martin Harms zählen. Gäste können die Fotoschau noch bis zum 31. Dezember 2021 bestaunen. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten des Natureums sind unter nachzulesen. Im Petroleumbunker auf dem Gelände des Natureums wird darüber hinaus bis zum Ende des Jahres die Ausstellung „Nationalpark unter Wasser“ gezeigt, mit der der Rostocker Verein „archeomare“ auf die Schutzbedürftigkeit der Meeresgebiete im Nationalpark hinweist. Dabei stehen insgesamt 13 großformatige Fotos zur Schau. Weitere Informationen: ,

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Das Schweriner Schloss

03. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Zugabe: Schweriner Schloss-Konzerte um sechs Vorstellungen verlängert

Die Schweriner Schloss-Konzerte, die unter der Schirmherrschaft von Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, veranstaltet werden und ursprünglich vom 25. Juni bis zum 2. August geplant waren, werden bis zum 9. August verlängert. So können Gäste unter anderem am 6. August einem Kammermusik-Abend mit dem „sonic.art Saxophonquartett“ sowie am 8. August einem Konzert mit traditionell irischer Musik der Formation „Any Excuse“ beiwohnen. Zudem sind für den 21. und 22. August bereits zwei Zusatzshows geplant, sodass das Programm im Innenhof des Schweriner Schlosses insgesamt um sechs Vorstellungen erweitert wurde. Am 22. August endet die Veranstaltungsreihe so, wie sie begann: mit einem Konzert des Andreas Pasternack-Trios. Karten für die zusätzlichen Konzerte gibt es unter , an den gängigen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

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Das Wismarer Glücksschwein

03. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Neu im Souvenirsortiment: Das Wismarer Glücksschwein

Wismar hat ein neues Souvenir: das Glücksschwein. Erhältlich ist es an der Schweinsbrücke, über die Vierbeiner im Mittelalter auf die Wiesen vor der Stadt getrieben wurden, oder im Onlineshop unter . Klare, einfache Linien in skandinavischem Stil bestimmen die Form. Glänzend in Gold, Silber und Kupfer oder matt in Bronze, Silber und Kupfer antik steht es in den Regalen des mit Stroh ausgelegten Eckladens von Patrick und Petra Folkersma zur Schau und zum Verkauf. Darüber hinaus gibt es eine Biskuitporzellan-Sonderedition. „Der neueste Coup ist das gestreifte Glücksschwein in den Stadtfarben Weiß und Rot aus Resin, einem Naturharz“, ergänzte Petra Folkersma. Die Idee zum Souvenir lag mit dem Erwerb des Hauses an der Schweinsbrücke nahe: „Wir haben uns immer darüber gefreut, wie positiv die Menschen auf die Skulpturen in Form von Schweinen auf der Brücke reagieren. Sie machen Selfies und Gruppenfotos, und das immer mit lachenden Gesichtern und viel Spaß. Von den Wismaranern hörten wir dann, dass das Streicheln Glück bringen soll und dass jeder die Schweine im Vorbeigehen am Bauch krault oder am Schwanz zieht. Diesen Glücksmoment sollte es auch zum Mitnehmen geben“, sagte der gebürtige Niederländer Patrick Folkersma. In Zukunft wollen sie das Wismarer Glücksschwein zur Marke entwickeln, die Besucher und Bewohner mit etwas Positivem – Wismar – verbinden.

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Der Einfluss der Corona-Krise auf die touristische Berichterstattung über Mecklenburg-Vorpommern

30. Jul 2020

| Pressemitteilungen

Medienresonanzanalyse: MV-Tourismus im Fokus der Berichterstattung während der Corona-Krise in deutschen Medien

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern stand in der Corona-Krise stark im Fokus der bundesweiten Presse. Das ergab eine quantitative und qualitative Medienresonanzanalyse des Unternehmens Argus Data Insights Deutschland GmbH im Auftrag des Landestourismusverbandes. Die Auswertung bezieht sich auf deutsche Print- und Online-Medien und die Zeit vom 15. Februar bis zum 20. Juni. Der Untersuchungszeitraum umfasst damit den Beginn der Auswirkungen der Pandemie für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern (Absage ITB Berlin) bis hin zum Start der Sommerferien. Insgesamt sind im Zeitraum rund 9.700 Print- und Online-Artikel, und damit 73 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, erschienen. Die touristische Berichterstattung über Mecklenburg-Vorpommern erzielte eine Gesamtreichweite von 8,6 Milliarden potenziellen Lesern in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche Hörfunk- und TV-Berichte, die in die Analyse nicht einbezogen wurden. Der Einfluss der Corona-Krise auf die Berichterstattung war erwartungsgemäß groß: Insgesamt 72 Prozent der Beiträge erschienen in dem Zusammenhang. Den kleineren Teil der Berichte (28 Prozent) bildeten rein touristische Themen ohne Coronabezug ab; dieses in so genannten Special-Interest-Magazinen zu unterschiedlichen Themen, deren Veröffentlichungen häufig lange im Voraus von den Verlagen geplant werden. In gut einem Viertel aller im Zeitraum veröffentlichten Berichte (rund 2.600) wird der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern erwähnt. Bemerkenswert ist zudem, dass dessen Nennung mit Verlauf der Krise zunimmt und dass Mecklenburg-Vorpommern laut Argus Data Insights in jedem zehnten Bericht über die Wirkungen von Corona auf den Tourismus eine Rolle spielt. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Verbandes: „In der Corona-Krise stieg das ohnehin hohe mediale Interesse am Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern spürbar an, nicht ohne Grund, denn die Krise hat das Bundesland, in dem jeder fünfte Arbeitsplatz am Tourismus hängt, wie kein zweites getroffen. Zu erkennen ist, dass der Landestourismusverband in der Krise ein wichtiger Ansprechpartner und Akteur für die Medien war.“ Damit verwies Woitendorf unter anderem auf die zahlreichen Presseaktivitäten des TMV, der den Einfluss des Coronavirus auf die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern durch ein fortlaufendes Monitoring mit umfänglichen Branchenumfragen sichtbar und vergleichbar machte. Allein rund 1.400 Statements des Tourismusverbandes und dazu zahlreiche Mitteilungen, Appelle und Interviews fanden Eingang in die Berichterstattung. Themen im Fokus und Konnotation
Berichte über die generelle Sperrung des Urlaubslandes für Gäste, die Ankündigung der Aufhebung des Einreiseverbotes für Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer, die Vorbereitung auf den Neustart, die Ankündigung der Initiative „Wir sind Urlaubsland“ sowie die Aufhebung der Belegungsgrenze für Hotels führten bei einer quantitativen Betrachtung im Zeitablauf zu markanten Ausschlägen nach oben. In Bezug auf den Kontext der Artikel ergab die qualitative Analyse ein differenziertes Bild, sprich, es wurde sowohl positiv, neutral als auch negativ über Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Positiv war vor allem die Berichterstattung ohne Coronabezug in Magazinen sowie die vom TMV initiierte Berichterstattung (vgl. Rheinische Post: Neues im Nordosten; destinet.de: „Wiedersehen macht #MVorfreude“ – erste Kurzfilme der digitalen Kampagne für Mecklenburg-Vorpommern). Nahezu alle kritischen Artikel standen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. So waren Berichte über das Ausbleiben der Gäste beim Shutdown oder Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen die Ausbreitung des Coronavirus negativ gekennzeichnet. (vgl. OZ: So leer zeigt sich die Insel Usedom am ersten offiziellen Osterferientag; Werra-Rundschau: Coronavirus: Diese Wirtschaftszweige haben es am schwersten – und diese kommen gut durch die Krise, RTL.de: Gäste verlassen die Insel Usedom, Deutschlandfunk Kultur: Auf Rügen bleiben Betten leer, bild.de: Jagd auf fremde Kennzeichen). Benchmark: Dänemark und Kroatien
Die proportional hohe Medienpräsenz des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern wird auch eindrücklich dokumentiert, wenn man diese mit der Berichterstattung über andere Länder mit hohem touristischen Aufkommen vergleicht. Laut Analyse sind im Untersuchungszeitraum 2.624 Beiträge über Mecklenburg-Vorpommern in Printmedien erscheinen. Berichte über Dänemark gab es 734, über Kroatien 617.

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Viele Gäste genießen während ihres Urlaubs in Mecklenburg-Vorpommern ein Waldbad.

29. Jul 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusverband und Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern rücken enger zusammen

Der Landestourismusverband (TMV) und der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern wollen in Zukunft stärker zusammen daran arbeiten, den Gesundheitstourismus im Nordosten weiter zu etablieren und zu entwickeln. Dazu haben die beiden im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock ansässigen Verbände nun eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Gemeinsam wollen die Verbände die gesundheitstouristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern stärken sowie Kur- und Erholungsorten Hilfestellungen bei Innovationen, Kooperationen und bei ihrer strategischen Neupositionierung geben. Zudem soll die federführend vom Tourismusverband entwickelte und eingeführte Marke „Gesundes MV“ ausgebaut werden. Darüber hinaus ist in der von den Verbandspräsidenten und Geschäftsführern gezeichneten Vereinbarung auch die gegenseitige Mitgliedschaft festgeschrieben, was bedeutet, dass nun auch der Landestourismusverband Mitglied im Bäderverband wird, um in dessen Gremien direkt mitzuwirken. Als Grundlage für die konkrete Zusammenarbeit soll jeweils ein operativer Jahresplan abgestimmt werden. Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sagte zur intensivierten Partnerschaft: „Was gut ist, kann noch besser werden. Im Segment ‚Gesundheitstourismus‘ liegt ein enormes Potenzial für den Nordosten. Im Jahr 2019 verbrachten die Deutschen knapp zwei Millionen Gesundheits- und Wellnessurlaube im eigenen Land. Davon hatte mehr als jede fünfte Reise Mecklenburg-Vorpommern zum Ziel.“ Die Verbandspräsidentin bezog sich dabei auf die Reiseanalyse 2020 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). „In den kommenden Jahren dürfte die Nachfrage nach gesundheitstouristischen Leistungen auch aufgrund der aktuellen Situation weiter steigen. Mecklenburg-Vorpommern hat dabei gute Chancen. Wenn wir uns als eine der führenden deutschen Gesundheits- und Wellnessdestinationen behaupten möchten, müssen wir die nächsten Schritte dafür jetzt gemeinsam gehen“, so Hesse weiter. Dazu zählen unter anderem digital vernetzte Präventionsangebote, ein größerer Bezug auf regionale Heilmittel, spezialisierte Orte sowie kundengerechte Produkte des Zweiten Gesundheitsmarktes. Ulrich Langer, Präsident des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Mehr als 50 Prozent der Gäste in unserem Land entscheiden sich für Qualitätsurlaub, Vorsorge oder Rehabilitation in den prädikatisierten Heilbädern und Kurorten. Um auch zukünftig die Erwartungshaltungen erfüllen zu können, bedarf es einer abgestimmten Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Nur so können die jeweiligen Kernkompetenzen für Qualitätstourismus im Gesundheitsland Nummer eins zusammengeführt werden.“ Einen Überblick über Gesundheitsreisen und gesundheitstouristische Angebote, regionale Heilmittel und vieles mehr bekommen Interessierte schon jetzt unter sowie . Hintergrund Gesundheitstourismus:
Mecklenburg-Vorpommern zählt aktuell 67 staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte, von denen neun hoch prädikatisiert sind. Besonders nachgefragt werden gesundheitstouristische Angebote aus den Bereichen Erholung und Wellness sowie Anwendungen, die auf Menschen mit Atemwegs- oder Hauterkrankungen zugeschnitten sind. Im Rahmen des Projektes „Gesundes MV“ haben zudem neun Orte und Regionen im Nordosten damit begonnen, sich gesundheitstouristisch zu positionieren und sogenannte Leuchtturmangebote zu schaffen. So sind etwa in Rostocks vier Seebädern in den letzten Monaten insgesamt zehn Thalasso-Kurwege entstanden, die zum heilklimatischen Wandern und Gehen auf Sand- und Waldböden einladen. Im Kneippkurort Göhren auf der Insel Rügen sollen die Göhrener Gesundheitstage, die im vergangen Jahr erstmals angeboten wurden, als feste Veranstaltungsreihe etabliert werden.

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Der aktuelle Vorbuchungsstand und die erwartete Auslastung für die kommenden Monate, Quelle: TMV

17. Jul 2020

| Pressemitteilungen

Blitzumfrage: Mehr Neukunden, aber insgesamt leicht weniger Sommergäste als im Vorjahr

Unmittelbare und tatsächliche Effekte des Reisens in Pandemie-Zeiten hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in einer Blitzumfrage während der Sommerferien ermittelt, an der sich rund 500 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze – beteiligt haben. Im Kern lässt sich sagen, dass die Nachfrage zwar wie im Sommer üblich generell hoch ist und dass der Anteil von Menschen, die erstmals in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte reisen, höher liegt. Zugleich wird jedoch von einer insgesamt leicht geringeren Zahl von Reisenden ausgegangen, aufgrund unter anderem coronabedingt teils begrenzter Kapazitäten sowie der Zurückhaltung einiger Gästegruppen beim Reisen. Im Gesamtbild der Städte, Strände oder Promenaden in Mecklenburg-Vorpommern fehlen in diesem Sommer zudem die Tagestouristen, was zwar das Einhalten der Abstandsregeln vereinfacht, aber die Umsätze in Bereichen wie dem Einzelhandel oder der Gastronomie schmälert. „Zwar ist das Interesse an Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern erfreulicherweise hoch, aber wir sprechen anders als bisweilen vermittelt nicht von einem Gästeansturm. Dies bedeutet, dass es trotz häufig sehr guter Buchungslage auch während der laufenden Sommerferien noch möglich ist, Quartier zu nehmen, wenn auch nicht immer in der so genannten ersten Reihe“, sagte die Präsidentin des Landestourismusverbandes, Birgit Hesse. Sie wies darauf hin, dass viele Beherbergungsbetriebe durch die einzuhaltenden Schutzstandards noch nicht die Gesamtzahl an Betten anbieten. Zum anderen fehlen aufgrund der nötigen Vorabbuchungen bzw. -reservierungen spontan anreisende Gäste. Auch das Busreisegeschäft konnte bislang nicht wieder zum Laufen gebracht werden. Zudem vermochte das bis Mitte Juli vergleichsweise kühle und regnerische Wetter keine Buchungsimpulse zu setzen, sondern führte im Gegenteil sogar zu einigen Stornierungen. „Kurzum: Wir sind sehr froh, dass die Saison bislang so gut und im Hinblick auf Corona so sicher läuft und dass Mecklenburg-Vorpommern seinen Status als attraktives Reiseland hält. Und wer jetzt noch für die Ferien oder den Spätsommer buchen möchte, der kann dies tun – durchaus auch an der Ostsee, aber insbesondere in den ebenso schönen Binnenregionen.“ In Zahlen ausgedrückt, stellen sich die Umfrageergebnisse wie folgt dar: Aktuell rechnen die Teilnehmer für Juli mit einer Bettenauslastung von durchschnittlich 86 Prozent, für August von durchschnittlich 81 Prozent und für September von durchschnittlich 67 Prozent. Insgesamt verzeichnen immerhin knapp 40 Prozent der Befragten eine höhere Nachfrage, bei 39 bewegt sich diese auf Vorjahresniveau und bei etwa jedem fünften Unternehmen ist sie niedriger als 2019, was auch damit zusammenhängen dürfte, dass die Gesamtzahl deutscher Sommerurlauber in diesem Jahr unter den Zahlen der Jahre vor Corona liegt. Etwa ein Viertel der Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern musste in der ersten Juli-Hälfte mit wetterbedingten Stornierungen leben. Wirtschaftliche Lage entspannt sich etwas, bleibt aber herausfordernd
Die wirtschaftliche Lage in der Branche entspannt sich über die Sommermonate, bleibt aber in Teilen nach wie vor schwierig. Speziell für den Herbst und den Winter rechnen viele Unternehmen mit teils erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Zwar ist der Anteil der touristischen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die staatliche Hilfe benötigen, im Juli 2020 kleiner als in den Monaten zuvor. Waren dies im März noch 80 Prozent und im Juni rund 40 Prozent, sind es derzeit 26 Prozent. Knapp die Hälfte der Befragten schätzt die Lage zwischenzeitlich als sicher ein; 38 Prozent verhalten sich neutral; 14 Prozent der Unternehmen sind nach eigener Aussage jedoch weiter gefährdet beziehungsweise akut gefährdet. Ohne staatliche Hilfen müssten vier Prozent der Unternehmen den Betrieb sofort einstellen, rund 20 Prozent können ihr Unternehmen ohne zusätzliche Unterstützung lediglich bis Ende September, 50 Prozent höchstens bis Ende des Jahres durch die Krise führen. Auch aktuell befinden sich der Umfrage zufolge noch elf Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit. Mehr als jeder zweite Gast ist Neukunde
Aufgrund der derzeitigen Unsicherheiten vor allem im internationalen Reisegeschäft ist Mecklenburg-Vorpommern bei einer Reihe von Gästen neu auf dem Urlaubsradar erschienen. Der Anteil der Neukunden lag in den Unternehmen laut Umfrage bei 57 Prozent. Das sind etwa sieben Prozent mehr als bisher. Einordnend zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass es sich hierbei um neue Gäste für die jeweiligen Betriebe handelt, dass die Zahl aber nicht gleichzusetzen ist mit dem Anteil erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern reisender Menschen. Der Anteil von Neukunden für das gesamte Bundesland lag im Schnitt der letzten Jahre bei etwa zehn Prozent und ist in diesem Jahr mutmaßlich ebenfalls etwas höher. Diesen Anteil für 2020 genauer zu beziffern, ist aktuell noch nicht möglich. Moderate Preisentwicklung und Corona-Aufschlag
Die Preise für Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern sind in der Sommersaison im Zeichen von Corona moderat gestiegen. Sie liegen den Angaben der Umfrageteilnehmer zufolge für den Juli, August und September um rund elf bis zwölf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Zu sprunghaft angestiegenen Preisen ist es entgegen einiger Vermutungen in diesem Sommer nicht gekommen.

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Der Passagierkai in Warnemünde

17. Jul 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juli +++

Leinen los ab August: Nach der coronabedingten Reiseunterbrechung startet das Unternehmen „AIDA Cruises“ in Rostocks Seebad Warnemünde in die Kreuzfahrtsaison 2020. Zum Auftakt legt das Schiff „AIDAmar“ am 12. August zu einer viertägigen Rundreise auf der Ostsee ab. Bis Ende August sind zunächst sechs drei- und viertägige Kurzreisen geplant. Für den Neustart hat das Unternehmen ein umfangreiches Gesundheits- und Hygienekonzept entwickelt, das allen Gästen einen sicheren Urlaub garantieren soll. Zur Vorbereitung auf die Saison legen bereits am 18. Juli zwei Kreuzfahrtschiffe der AIDA-Flotte im Rostocker Überseehafen an – die „AIDAmar“ und die „AIDAblu“.
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Die Kreideküste im Nationalpark Jasmund auf der Urlaubsinsel Rügen

13. Jul 2020

| Pressemitteilungen

Auf nach MV: Freie Plätze für Pressereisen 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Natur und Nachhaltigkeit: Wir möchten Sie auf zwei Gruppenpressereisen aufmerksam machen, die wir noch in diesem Jahr anbieten. Dabei handelt es sich um die Reise „30 Jahre Schutzgebiete Mecklenburg-Vorpommern“, die ursprünglich im April stattfinden sollte und nun für September geplant ist, sowie um die Bloggerreise „Vorpommern: naturnah und nachhaltig“ im August. Ihr Interesse für eine der Reisen können Sie bis zum 28. Juli unter bekunden. Da die Teilnehmerzahl auf maximal zehn und zum Teil noch weniger Personen begrenzt ist, wird es allerdings wie in der Vergangenheit der Fall sein, dass wir nicht alle Wünsche berücksichtigen können und eine Auswahl treffen müssen. Bitte beachten Sie weiterhin, dass wir uns bei unseren Reisen nach den richten.

  1. Vorpommern: naturnah und nachhaltig (für Blogger)
    27. bis 30. August 2020 (Vorpommern mit Stettiner Haff und Peenetal)


Wie Nachhaltigkeit in einer touristischen Region wie Vorpommern umgesetzt wird, erleben Teilnehmer dieser Bloggerreise. So präsentieren wir etwa die Hotel- und Ferienanlage Haffhus, Gewinner im Wettbewerb „Firmenenergie 2019“, deren Energieversorgung komplett autark läuft und die auf nachhaltige Angebote für Gäste setzt. Auf einer Fahrt mit dem Elektroboot erkunden wir die Peene, einen der letzten unverbauten Flüsse Deutschlands, mit einem Guide. Eine E-Bike-Tour am Stettiner Haff führt uns zu den Besonderheiten der zweitgrößten Lagune der Ostsee. Darüber hinaus testen wir regionale Produkte der Region.
Mögliche Übernachtungen: Gutshof Liepen, Hotel- und Ferienanlage Haffhus im Seebad Ueckermünde
Mögliche Programmpunkte: Abendtour mit dem Ausflugsschiff „Ida von Peenedamm“ mit Elektroantrieb und Naturpark-Guide, Paddeltour oder Wanderung durch den Naturpark Flusslandschaft Peenetal, Besuch im Wasserschloss Quilow, geführte Fahrrad- oder E-Bike-Tour am Stettiner Haff, Blick hinter die Kulissen der Hotel- und Ferienanlage Haffhus

  1. 30 Jahre Schutzgebiete Mecklenburg-Vorpommern
    24. bis 27. September 2020 (Fischland-Darß-Zingst und Rügen)


Getreu dem Motto „Natur Natur sein lassen“ befinden sich die Nationalparke und Biosphärenreservate in Mecklenburg-Vorpommern seit ihrer Ausweisung zu Schutzgebieten im Jahr 1990 im ständigen Wandel. Während Flora und Fauna in den sogenannten Kernzonen ihrem natürlichen Kreislauf überlassen sind, werden in Entwicklungszonen gezielt Eingriffe vorgenommen, um die landschaftliche Entfaltung langfristig zu fördern. Auf unserer Tour über die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die Insel Rügen wollen wir uns den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, den Nationalpark Jasmund sowie das Biosphärenreservat Südost-Rügen genauer anschauen und herausfinden, wie sich die Natur in den letzten 30 Jahren entwickelt hat und vor welchen Herausforderungen die Schutzgebiete stehen.
Mögliche Übernachtungen: Fischland-Darß-Zingst, Rügen
Mögliche Programmpunkte: Kranichbeobachtung, Wanderung durch den Darßwald im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Entdeckungen in einem ursprünglichen Buchenwald auf der Insel Rügen, Bootstour zur Insel Vilm Hier noch einmal das Prozedere im Überblick
• Interessensbekundung von Journalisten an Gruppenpressereisen bis 28. Juli 2020
• Einladung der ausgewählten Journalisten durch den Tourismusverband bis 31. Juli 2020
• Verbindliche Rückmeldung der eingeladenen Journalisten bis 7. August 2020
• Versand des detaillierten Reiseprogramms wenige Wochen vor Reisebeginn

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Kleine Urlauber bauen Sandburgen am Strand von Trassenheide.

08. Jul 2020

| Pressemitteilungen

Reportage: Ferien im Strandkorb

Der Horizont über der Ostsee verschwimmt in weiter Ferne, und auch der Strand wirkt oft schier endlos. Da kommt die Seele manchmal nicht gleich mit. Das Offene, Unbestimmte ist ihr nach all den Begrenzungen des Alltags zu viel. Gemütlicher ist es, wenn man von einem geschützten Ort aus in die Ferien startet, wenn man die Wellen vom festen (Korb-)Rahmen eines Strandkorbs aus beobachtet. Thomas Mann nannte diese typisch deutsche Erfindung ein „eigentümlich bergendes Sitzmöbel“. Und damit hatte der Schriftsteller, der gern im Strandkorb sitzend an seinen Romanen arbeitete, recht. Ein Strandkorb ist wie ein Zuhause auf Zeit – noch dazu eins mit Meerblick. Er schützt vor Sonne, vor Wind und Kälte, vor neugierigen Blicken und auch vor Sandstürmen, mit denen hier allerdings eher selten zu rechnen ist. Man muss nicht wie im Hotel frühmorgens seine Liege am Pool mit dem Handtuch markieren. Einen Strandkorb mietet man meistens gleich für ein paar Tage. Das entspannt. Abends – oder in der Mittagspause – schließt man sein Mini-Strandhäuschen zu, verstaut in den Schubladen, die tagsüber als ausziehbare Ruhepolster für die Beine dienen, noch ein paar Utensilien: den Krimi, das Softballset oder den Rotwein für abends. Manchen Ostseeurlaubern gefällt das Leben im Strandkorb so gut, dass sie sich hinterher einen für zu Hause bestellen. Modelle gibt’s – tja, wirklich – fast wie Sand an der Ostsee. Durch den stapft man morgens und braucht sich nicht zu beeilen. Der Strandkorb wartet auf einen. Er ist ein verlässlicher Urlaubsbegleiter. Und wenn es einem doch mal zu eng wird mit ihm, dann geht man kurz weg: eine Runde baden. Eine Sandburg bauen. Oder auf einen Spaziergang am Wasser. Den endlosen Horizont fest im Blick. Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Tiemann)

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