2304 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

30. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Wellness, Feiern, Baden
Unter wirbt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder für einen winterlichen Kurzurlaub in den Seebädern Mecklenburgs. Gelistet sind Angebote von Hotels, Pensionen und Anbietern von Ferienwohnungen, die Arrangements an Weihnachten und zu Silvester bieten. So locken das Hotel „Haus am Meer“ in Graal-Müritz zu einer „Auszeit am Strand“ mit Massage und Eintritt in die örtliche Therme oder das Hotel „Am Weststrand“ im Ostseebad Kühlungsborn zu den „Freundinnen-Tagen“ mit Cleopatrabad, Kosmetikbehandlung sowie Rücken- und Gesichtsmassage. Draußen warten zudem eine Reihe von Veranstaltungen: In Kühlungsborn, Boltenhagen und Graal-Müritz wird Silvester mit Live-Musik, beheizten Festzelten und Höhenfeuerwerken am Strand gefeiert. Darüber hinaus laden die Ostseebäder Boltenhagen und Kühlungsborn am 1. Januar 2016 zum Neujahrsbaden ein. Hunderte Gäste und Einheimische wagen sich zum Teil kostümiert in die eisige Ostsee und begrüßen so das neue Jahr.
Weitere Informationen unter
Weitere Informationen unter
41 sek
Mehr lesen

27. Nov 2015
| Pressemitteilungen
Neue Spitze: Jürgen Seidel übernimmt turnusgemäß Präsidentschaft beim Tourismusverband MV
Jürgen Seidel, der frühere Wirtschaftsminister des Landes, ist erneut Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 27. November 2015 in Rostock turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD), die in den vergangenen zwölf Monaten das Amt der Präsidentin innehatte, bleibt der Doppelspitze des Verbandes im kommenden Jahr als Vorsitzende erhalten. Im Herbst 2016 steht nach fünf Jahren die Wahl der beiden Führungsfunktionen des Verbandes an.
Laut Jürgen Seidel ist es in den kommenden Jahren wichtig für die Tourismusbranche des Landes, sich in einem immer härter werdenden Wettbewerb gemeinschaftlich zu behaupten. „Es zeichnet sich in diesem Jubiläumsjahr das beste Ergebnis seit der statistischen Erhebung der Gästezahlen ab, dennoch dürfen wir die Entwicklungen unserer Wettbewerber nicht aus den Augen verlieren“, sagte Jürgen Seidel. Ein starker gemeinsamer Auftritt der touristischen Akteure nach außen sei für den weiteren Erfolg unerlässlich. Zusammenarbeit, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit lauteten drei zentrale Stichworte für die zukünftige Ausrichtung des Tourismus zwischen Ostsee und Seenplatte, so Seidel weiter. Der 67-Jährige bringt einen großen Erfahrungsschatz mit ein: Er hat dem Tourismusverband bereits zwischen 1999 und 2007 vorgestanden und bildet seit 2011 mit Sylvia Bretschneider die Doppelspitze. Zudem hatte Jürgen Seidel in zwei Legislaturperioden als Wirtschaftsminister die fachliche Zuständigkeit für den Tourismus inne.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 37 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte und touristische Unternehmen. Dem Verbandsvorstand gehören 16 Personen an. Die Mitgliederversammlung des Landestourismusverbandes folgte dem 25. Tourismustag Mecklenburg-Vorpommern, an dem rund 250 Tourismusvertreter im Steigenberger Hotel Sonne in der Hansestadt Rostock teilnahmen. Unter dem Titel „25 Jahre – weiter geht’s“ blickten Experten zurück und diskutierten Zukunftsthemen sowie neue Perspektiven der Zusammenarbeit im Tourismus. Überdies war der Tourismustag Anlass, um das aktuelle Tourismusjahr zu bilanzieren und sich gemeinsam über Ziele für das Jahr 2016 auszutauschen. Nicht zuletzt ist in diesem Rahmen der 6. Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vergeben worden.
Weitere Informationen: ,
2 min
Mehr lesen

26. Nov 2015
| Pressemitteilungen
6. Tourismuspreis des Landes geht an die Seenotretter
Im 150. Jahr ihres Bestehens erhält die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den zum sechsten Mal verliehenen Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Preis würdigt die Tourismusbranche des Landes das außergewöhnliche Engagement der Seenotretter, die sich in Gefahr begeben, um in Seenot Geratene zu retten – Touristen und Einheimische, Wassersportler und Berufsseeleute. Stellvertretend für die gemeinnützige, unabhängige und ausschließlich spendenfinanzierte Organisation nahm DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler den Preis im Rahmen des 25. Tourismustages in Rostock aus den Händen vom Vorsitzenden des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel, entgegen. Der Preis in Form einer vom Bildhauer Thomas Jastram gestalteten Bronzeplastik des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, wird von der DKB-Stiftung getragen.
„Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist der Fels in der Brandung und der Rettungsanker für in Not Geratene in den deutschen Hoheitsgewässern der Nord- und Ostsee. Ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter fahren raus auf schwere See, wenn andere sichere Häfen aufsuchen“, sagte Jürgen Seidel in seiner Laudatio. Rund um die Uhr und bei jedem Wetter sind die 180 fest angestellten und 800 freiwilligen Seenotretter mit 60 Schiffen an Nord- und Ostsee einsatzbereit, darunter auch der auf wechselnden Stationen in der Ostsee eingesetzte Seenotrettungskreuzer „Vormann Jantzen“. Jährlich begeben sich die Besatzungen auf mehr als 2.000 Einsätze, um Schiffbrüchige aus Seenot zu retten, Menschen aus Gefahren zu befreien oder Verletzte und Kranke zu versorgen. In Mecklenburg-Vorpommern startete die DGzRS im Jahr 1990 mit elf Stationen neu. Heute betreibt sie im Nordosten 17 Stationen zwischen Poel und Ueckermünde mit rund 40 fest angestellten und rund 240 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Allein zwischen Januar und Oktober dieses Jahres wurden vor Mecklenburg-Vorpommern 503 Einsätze registriert. Dabei wurden nach Angaben der DGzRS 139 Menschen aus Gefahrensituationen befreit; elf Menschen wurden aus Seenot gerettet.
In den kommenden Jahren werden die Seenotretter ihre Flotte weiter verjüngen: Drei Seenotrettungsboote der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse sollen im Laufe des Jahres 2017 ältere Rettungseinheiten auf Freiwilligen-Stationen ersetzen. Ebenfalls für das Jahr 2017 planen die Seenotretter die Indienststellung von zwei neuen Seenotrettungskreuzern der 28-Meter-Klasse. „Damit untermauert die DGzRS ihren Anspruch als eine der modernsten und leistungsfähigsten Rettungsflotten der Welt. Im Angesicht zunehmenden Seeverkehrs und intensiverer Schlechtwetterperioden ist dies auch notwendig“, erklärte Jürgen Seidel.
DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler sagte: „Unsere wichtigste Motivation ist: Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten, in die jeder auf See auch ohne eigenes Verschulden sehr schnell geraten kann. Ohne unsere vielen Freunde und Förderer könnten unsere Besatzungen nicht hinausfahren. Der Tourismuspreis und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit tragen dazu bei, die Seenotretter in Mecklenburg-Vorpommern noch bekannter zu machen.“
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger reiht sich ein in die Reihe verdienstvoller Persönlichkeiten und Institutionen, die den Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern seit seiner Einführung vor sechs Jahren erhielten:
2010 Professor Gottfried Kiesow (†), Deutsche Stiftung Denkmalschutz Aktionsgemeinschaft „Freier Himmel“
2011 Professor Michael Succow, Biologe und Träger des Alternativen Nobelpreises
2012 Dr. Mathias von Hülsen, ehem, Intendant Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Wolfgang Bordel, Intendant Vorpommersche Landesbühne
2013 Jost Reinhold, Jost-Reinhold-Stiftung
2014 Horst Rahe, Deutsche Seereederei
2015 Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Ehrennadel geht an Jutta Ohlhöft, ehemalige Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin
Neben dem Tourismuspreis wurde beim Tourismustag auch die Ehrennadel des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielt Jutta Ohlhöft, die ehemalige Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin. Jutta Ohlhöft war dort vom 1. September 1991 bis zum 30. Juni 2015 Geschäftsführerin. Sie blickt auf die längste Amtszeit als Geschäftsführerin eines Tourismusverbandes in MV zurück und kämpfte überaus engagiert für das Urlaubsland. Neben ihren vielfältigen Aufgaben im Verband arbeitete sie in weiteren Gremien mit, wie beispielsweise im Tourismusausschuss der Metropolregion Hamburg, bei der IHK zu Schwerin oder der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin. Sie betreute Projekte wie LandArt MV, Leader Aktionsgruppen, Qualität im Tourismus oder das Wasserstraßenmanagement Westmecklenburg.
Weitere Informationen:
3 min
Mehr lesen

26. Nov 2015
| Pressemitteilungen
Erstmals mehr als 29 Millionen Übernachtungen: Erfolgreiches Jahr für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern
Im Zusammenhang mit dem 25. Tourismustag des Landes am 26. November in Rostock bilanziert die Tourismusbranche einen guten Jahresverlauf in einem insgesamt schwierigen Umfeld. „Wir werden in diesem Jahr erstmals die Marke von 29 Millionen Übernachtungen erreichen und übertreffen. Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als dass es in einem harten Verdrängungswettbewerb zustande gekommen ist. Die Branche steht vor immer neuen und vor immer größeren Herausforderungen“, sagte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Wirtschaftsminister Harry Glawe betonte: „Keine andere Wirtschaftsbranche wird mit Mecklenburg-Vorpommern so eng verknüpft wie der Tourismus. Unser Land hat sich als Reiseziel ein positives Image hart erarbeitet. Das war kein Selbstläufer. Es gab Investitionen in touristische Einrichtungen und Hotels, aber auch in touristische Infrastruktur wie Radwege, Wasserwanderrastplätze, Strandpromenaden oder zoologische Einrichtungen.“ Insgesamt hat das Wirtschafts- und Tourismusministerium von 1990 bis heute über 1.550 touristische Infrastrukturmaßnahmen gefördert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,35 Milliarden Euro, die Förderung betrug rund 890 Millionen Euro. In die rund 3.200 Hotels und touristischen Einrichtungen wurden fünf Milliarden Euro investiert, unterstützt vom Wirtschafts- und Tourismusministerium mit 1,4 Milliarden Euro.
Von Januar bis September wurden in den gewerblichen Betrieben zwischen Ostsee und Seenplatte 24,7 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,7 Prozent. Damit behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern als führendes Urlaubsland und hält mit der positiven Entwicklung im Deutschlandtourismus Schritt, für den in den ersten neun Monaten des Jahres ein Übernachtungsplus von 3,2 Prozent bilanziert wurde. „Besonders erfreulich ist, dass wir Zuwächse haben, obwohl die Sommermonate Juni und Juli wettertechnisch eher durchwachsen waren. Das zeigt auch, dass wir mit wetterunabhängigen Angeboten stärker punkten können“, so Glawe.
Gute Gesamtbilanz spiegelt sich in den meisten Monatsergebnissen wider
Das Jahr 2015 verlief fast durchweg positiv, wie der Blick auf die Monatsergebnisse zeigt. Lediglich im April und Juni mussten leichte Rückgänge bei den Übernachtungen gegenüber 2014 verkraftet werden, was sich jedoch insbesondere mit der Verschiebung von Feiertagen und Ferien erklärt. In den Monaten Januar, Februar, Mai und August konnten jeweils Übernachtungsspitzenwerte im Vergleich zu allen Vorjahren erzielt werden. Und auch der Herbst verlief vielversprechend. Die Zahl der Gäste in Herbstmonaten ist nach Erkenntnissen des Landestourismusverbandes weiter gestiegen. Schon innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahm die Übernachtungszahl in den Monaten September, Oktober und November überproportional um 25,1 Prozent zu. Im genannten Zeitraum des Jahres 2004 wurden 5,2 Millionen Übernachtungen registriert, zehn Jahre später bereits 6,5 Millionen Übernachtungen. Bei den Reiseregionen liegen nach den ersten neun Monaten 2015 Fischland-Darß-Zingst (+12,5%), Rügen/Hiddensee (+4,4%), das vorpommersche Festland (+3,9%), Usedom (+2,9%) und die Mecklenburgische Ostseeküste (+2,1%) auf Wachstumskurs. Westmecklenburg (-2,0%) und die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (-1,4%) müssen im bisherigen Jahresverlauf leichte Rückgänge verkraften, was aber insbesondere mit dem Wegfall von Hotelkapazitäten zu tun hat. Von den Städten vermelden Greifswald (+9,3%), Stralsund (+4,4%), Wismar (+2,7%) und Rostock (+2,1%) Übernachtungszuwächse. Schwerin (-6,8%) und Neubrandenburg (-5,3%) haben jedoch recht deutliche Verluste im Vergleich zum Vorjahr. Schwächeres Wachstum aus dem Ausland / Mehr Durchschlagskraft und bessere Erreichbarkeit nötig
Auch der Tourismus aus dem Ausland entwickelte sich in diesem Jahr weiter, wenn auch nach wie vor auf überschaubarem Niveau: Zwischen Januar und September wurden 877.000 Übernachtungen internationaler Gäste verbucht, was einem Wachstum von 2,1 Prozent entspricht. Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verbuchten von den Hauptmärkten Österreich (+12,4%), die Schweiz (+2,8%) und Dänemark (+1,1%). Die im Jahresverlauf entstandenen Übernachtungsrückgänge aus den Niederlanden konnten im August und September fast ausgeglichen werden (-0,9%). „Die Touristiker arbeiten in Zusammenarbeit mit den Flughäfen Heringsdorf und Rostock-Laage derzeit mit Hochdruck an verbesserten Möglichkeiten der Fluganreise aus Österreich und der Schweiz für das kommende Jahr. Ich bin optimistisch, dass wir die erfolgversprechenden Verhandlungen in Kürze in gute Nachrichten verwandeln können“, sagte Glawe weiter. Bekannt wurde inzwischen, dass der Nachtzug aus der Schweiz, der CityNightLine, im kommenden Jahr auf seinem Weg von Zürich nach Binz auf Rügen erstmals auch in Rostock und in der Mecklenburgischen Seenplatte (Neustrelitz) Halt macht. Zwischen Anfang Juni und Ende September fahren jeweils freitags Züge aus der Schweiz an die Ostsee. In der Hauptreisezeit zwischen Ende Juni und Ende August gibt es samstags eine zusätzliche Verbindung. Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen / Investitionsbereitschaft steigern
„Vor Augen haben wir ein insgesamt gutes Gesamtbild, mit dem Mecklenburg-Vorpommern seine Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht“, so Sylvia Bretschneider weiter. Die Jagd nach neuen Bestwerten stehe allerdings nicht im Vordergrund. Wichtiger sei es, jene Tourismusbereiche zu stärken, die Beschäftigung und Perspektiven schaffen und nachhaltig, innovativ sowie wertschöpfend sind. Ohnehin gebe es keinen Grund, sich von Euphorie den Blick verstellen zu lassen, denn neben Positivzahlen gebe es auch Bereiche, die deutliche Entwicklungspotenziale haben. Dies beträfe zum Beispiel die Erreichbarkeit und die Mobilität, die zu geringe Durchschlagskraft auf Fernmärkten, die zum Teil besorgniserregende Qualität von Radwegen, die Versorgung mit schnellem Internet oder den Fachkräftemangel, der die Angebots- und Servicequalität gefährde. Zudem sank laut dem aktuellen Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes die Investitionsbereitschaft in Mecklenburg-Vorpommern trotz vergleichsweise guter Geschäftslage. Sie ist zugleich nicht höher ausgeprägt als in umsatzschwächeren Tourismusregionen Ostdeutschlands. „Wir sollten die Alarmsignale hören: Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Fachkräfte waren, sind und bleiben der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte Sylvia Bretschneider. Unternehmen, Kommunen und auch die Landkreise dürften dabei nicht nachlassen. Auch Wirtschaftsminister Glawe mahnte: „Wir müssen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern weiter entwickeln. Der Kapazitätsausbau ist weitestgehend abgeschlossen. Ansatzpotenzial sehe ich vor allem in der Saisonverlängerung, der Steigerung der Servicequalität, mehr Kundenorientierung und der verstärkten Erschließung touristischer Potenziale im Binnenland.“ Gegenwärtig wird im Wirtschafts- und Tourismusministerium an der neuen Tourismuskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. „Es geht darum die Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern weiter aufzubauen und dabei die aktuellen Rahmenbedingungen im Blick zu haben“, sagte Glawe. Zu den Themen der Konzeption zählen vor allem der Ausbau und die Förderung des saisonal übergreifenden Tourismus, ländliche Räume, grenzüberschreitende Kooperationen, Werbung um ausländische Gäste und barrierefreier Tourismus. Vorgeschaltet ist der konzeptionellen Erarbeitung eine Evaluierung der volkswirtschaftlichen Effekte und Beiträge des Tourismus für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2016 vorliegen. Neue Herausforderung: Integration der aus ihrer Heimat geflohenen Menschen
Eine neue Herausforderung auch für die Tourismusbranche ist die Integration der Mecklenburg-Vorpommern erreichenden und aus ihrer Heimat geflohenen Menschen. „Die so genannte Flüchtlingskrise muss von der starken und das Land prägenden Tourismuswirtschaft noch mehr als Herausforderung aber eben auch als Chance aktiv angenommen werden“, erklärte Sylvia Bretschneider. Eine Reihe von guten Beispielen, wie Touristiker helfen und anpacken können, sei bereits vorhanden. „Im nächsten Schritt können und sollten auch wir zeigen, dass und wie Integration in das Arbeitsleben und den Alltag nachhaltig gelingen kann“, so die Verbandspräsidentin weiter. Sich der Situation nicht zu stellen, hieße, die Probleme und Risiken zu vergrößern. Kräfte bündeln und Gäste gemeinschaftlich aktivieren / 2016 im Zeichen der Natur
Sylvia Bretschneider verwies im Zusammenhang mit dem 25. Tourismustag auf die trotz aller Anstrengungen in den vergangenen Jahren weiterhin zu geringe Bekanntheit und Durchschlagskraft Mecklenburg-Vorpommerns. „Gerade um neue Gäste aus dem Ausland aber auch dem Inland zu aktivieren, müssen wir die Kräfte zu einem gemeinsamen Auftritt bündeln.“ Das vor drei Jahren eingeführte Kommunikationskonzept des Urlaubslandes habe wichtige Impulse gegeben und die Akteure in einer zuvor nicht erreichten Weise vereint. Die auf dem diesjährigen Tourismustag präsentierten Schlussfolgerungen zum evaluierten Kommunikationskonzept geben wichtige Anstöße für die kommenden Jahre. Zudem verspricht sich die Tourismusbranche viel von dem Anfang 2016 geplanten Umzug vieler Verbände und Institutionen in das neu gebaute „Internationale Haus des Tourismus“ in Rostock. „In der Hansestadt entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Besucher unseres Landes und Anbieter touristischer Leistungen. Das Haus ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, für die weitere Entwicklung der Branche und die Ausrichtung und Arbeitsfähigkeit der touristischen Organisationen eine wichtige Grundlage“, erklärte Glawe. 2016 steht touristisch im Zeichen der Natur. Gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Tourismusregionen in Mecklenburg-Vorpommern möchte der Landestourismusverband über eine Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten die führende Position des Nordostens in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub unterstreichen.
Das Jahr 2015 verlief fast durchweg positiv, wie der Blick auf die Monatsergebnisse zeigt. Lediglich im April und Juni mussten leichte Rückgänge bei den Übernachtungen gegenüber 2014 verkraftet werden, was sich jedoch insbesondere mit der Verschiebung von Feiertagen und Ferien erklärt. In den Monaten Januar, Februar, Mai und August konnten jeweils Übernachtungsspitzenwerte im Vergleich zu allen Vorjahren erzielt werden. Und auch der Herbst verlief vielversprechend. Die Zahl der Gäste in Herbstmonaten ist nach Erkenntnissen des Landestourismusverbandes weiter gestiegen. Schon innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahm die Übernachtungszahl in den Monaten September, Oktober und November überproportional um 25,1 Prozent zu. Im genannten Zeitraum des Jahres 2004 wurden 5,2 Millionen Übernachtungen registriert, zehn Jahre später bereits 6,5 Millionen Übernachtungen. Bei den Reiseregionen liegen nach den ersten neun Monaten 2015 Fischland-Darß-Zingst (+12,5%), Rügen/Hiddensee (+4,4%), das vorpommersche Festland (+3,9%), Usedom (+2,9%) und die Mecklenburgische Ostseeküste (+2,1%) auf Wachstumskurs. Westmecklenburg (-2,0%) und die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (-1,4%) müssen im bisherigen Jahresverlauf leichte Rückgänge verkraften, was aber insbesondere mit dem Wegfall von Hotelkapazitäten zu tun hat. Von den Städten vermelden Greifswald (+9,3%), Stralsund (+4,4%), Wismar (+2,7%) und Rostock (+2,1%) Übernachtungszuwächse. Schwerin (-6,8%) und Neubrandenburg (-5,3%) haben jedoch recht deutliche Verluste im Vergleich zum Vorjahr. Schwächeres Wachstum aus dem Ausland / Mehr Durchschlagskraft und bessere Erreichbarkeit nötig
Auch der Tourismus aus dem Ausland entwickelte sich in diesem Jahr weiter, wenn auch nach wie vor auf überschaubarem Niveau: Zwischen Januar und September wurden 877.000 Übernachtungen internationaler Gäste verbucht, was einem Wachstum von 2,1 Prozent entspricht. Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verbuchten von den Hauptmärkten Österreich (+12,4%), die Schweiz (+2,8%) und Dänemark (+1,1%). Die im Jahresverlauf entstandenen Übernachtungsrückgänge aus den Niederlanden konnten im August und September fast ausgeglichen werden (-0,9%). „Die Touristiker arbeiten in Zusammenarbeit mit den Flughäfen Heringsdorf und Rostock-Laage derzeit mit Hochdruck an verbesserten Möglichkeiten der Fluganreise aus Österreich und der Schweiz für das kommende Jahr. Ich bin optimistisch, dass wir die erfolgversprechenden Verhandlungen in Kürze in gute Nachrichten verwandeln können“, sagte Glawe weiter. Bekannt wurde inzwischen, dass der Nachtzug aus der Schweiz, der CityNightLine, im kommenden Jahr auf seinem Weg von Zürich nach Binz auf Rügen erstmals auch in Rostock und in der Mecklenburgischen Seenplatte (Neustrelitz) Halt macht. Zwischen Anfang Juni und Ende September fahren jeweils freitags Züge aus der Schweiz an die Ostsee. In der Hauptreisezeit zwischen Ende Juni und Ende August gibt es samstags eine zusätzliche Verbindung. Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen / Investitionsbereitschaft steigern
„Vor Augen haben wir ein insgesamt gutes Gesamtbild, mit dem Mecklenburg-Vorpommern seine Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht“, so Sylvia Bretschneider weiter. Die Jagd nach neuen Bestwerten stehe allerdings nicht im Vordergrund. Wichtiger sei es, jene Tourismusbereiche zu stärken, die Beschäftigung und Perspektiven schaffen und nachhaltig, innovativ sowie wertschöpfend sind. Ohnehin gebe es keinen Grund, sich von Euphorie den Blick verstellen zu lassen, denn neben Positivzahlen gebe es auch Bereiche, die deutliche Entwicklungspotenziale haben. Dies beträfe zum Beispiel die Erreichbarkeit und die Mobilität, die zu geringe Durchschlagskraft auf Fernmärkten, die zum Teil besorgniserregende Qualität von Radwegen, die Versorgung mit schnellem Internet oder den Fachkräftemangel, der die Angebots- und Servicequalität gefährde. Zudem sank laut dem aktuellen Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes die Investitionsbereitschaft in Mecklenburg-Vorpommern trotz vergleichsweise guter Geschäftslage. Sie ist zugleich nicht höher ausgeprägt als in umsatzschwächeren Tourismusregionen Ostdeutschlands. „Wir sollten die Alarmsignale hören: Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Fachkräfte waren, sind und bleiben der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte Sylvia Bretschneider. Unternehmen, Kommunen und auch die Landkreise dürften dabei nicht nachlassen. Auch Wirtschaftsminister Glawe mahnte: „Wir müssen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern weiter entwickeln. Der Kapazitätsausbau ist weitestgehend abgeschlossen. Ansatzpotenzial sehe ich vor allem in der Saisonverlängerung, der Steigerung der Servicequalität, mehr Kundenorientierung und der verstärkten Erschließung touristischer Potenziale im Binnenland.“ Gegenwärtig wird im Wirtschafts- und Tourismusministerium an der neuen Tourismuskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. „Es geht darum die Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern weiter aufzubauen und dabei die aktuellen Rahmenbedingungen im Blick zu haben“, sagte Glawe. Zu den Themen der Konzeption zählen vor allem der Ausbau und die Förderung des saisonal übergreifenden Tourismus, ländliche Räume, grenzüberschreitende Kooperationen, Werbung um ausländische Gäste und barrierefreier Tourismus. Vorgeschaltet ist der konzeptionellen Erarbeitung eine Evaluierung der volkswirtschaftlichen Effekte und Beiträge des Tourismus für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2016 vorliegen. Neue Herausforderung: Integration der aus ihrer Heimat geflohenen Menschen
Eine neue Herausforderung auch für die Tourismusbranche ist die Integration der Mecklenburg-Vorpommern erreichenden und aus ihrer Heimat geflohenen Menschen. „Die so genannte Flüchtlingskrise muss von der starken und das Land prägenden Tourismuswirtschaft noch mehr als Herausforderung aber eben auch als Chance aktiv angenommen werden“, erklärte Sylvia Bretschneider. Eine Reihe von guten Beispielen, wie Touristiker helfen und anpacken können, sei bereits vorhanden. „Im nächsten Schritt können und sollten auch wir zeigen, dass und wie Integration in das Arbeitsleben und den Alltag nachhaltig gelingen kann“, so die Verbandspräsidentin weiter. Sich der Situation nicht zu stellen, hieße, die Probleme und Risiken zu vergrößern. Kräfte bündeln und Gäste gemeinschaftlich aktivieren / 2016 im Zeichen der Natur
Sylvia Bretschneider verwies im Zusammenhang mit dem 25. Tourismustag auf die trotz aller Anstrengungen in den vergangenen Jahren weiterhin zu geringe Bekanntheit und Durchschlagskraft Mecklenburg-Vorpommerns. „Gerade um neue Gäste aus dem Ausland aber auch dem Inland zu aktivieren, müssen wir die Kräfte zu einem gemeinsamen Auftritt bündeln.“ Das vor drei Jahren eingeführte Kommunikationskonzept des Urlaubslandes habe wichtige Impulse gegeben und die Akteure in einer zuvor nicht erreichten Weise vereint. Die auf dem diesjährigen Tourismustag präsentierten Schlussfolgerungen zum evaluierten Kommunikationskonzept geben wichtige Anstöße für die kommenden Jahre. Zudem verspricht sich die Tourismusbranche viel von dem Anfang 2016 geplanten Umzug vieler Verbände und Institutionen in das neu gebaute „Internationale Haus des Tourismus“ in Rostock. „In der Hansestadt entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Besucher unseres Landes und Anbieter touristischer Leistungen. Das Haus ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, für die weitere Entwicklung der Branche und die Ausrichtung und Arbeitsfähigkeit der touristischen Organisationen eine wichtige Grundlage“, erklärte Glawe. 2016 steht touristisch im Zeichen der Natur. Gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Tourismusregionen in Mecklenburg-Vorpommern möchte der Landestourismusverband über eine Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten die führende Position des Nordostens in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub unterstreichen.
6 min
Mehr lesen

25. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern präsentieren ersten Gruppenreisekatalog
Die Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) in Mecklenburg-Vorpommern haben für das Jahr 2016 erstmals einen Katalog für Gruppen herausgegeben. In der A4-Broschüre, die klimaneutral mit Ökofarben auf Recyclingpapier gedruckt wurde, werden alle Jugendherbergen im Nordosten vorgestellt. Der Katalog richtet sich an Chöre, Seminar- und Sportgruppen, Gruppen mit Handicap sowie internationale Gruppen. Musiker können Proberäume buchen, Sportler finden beispielweise Fußballplätze vor und Rollstuhlfahrer finden barrierefreie Herbergen. Neben der Übernachtung und Verpflegung bieten die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern Freizeitprogramme und erlebnispädagogische Bausteine zur Teambildung an. Der Katalog kann kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 angefordert werden und steht auf zum Download bereit. Mit 26 Jugendherbergen, etwa 460.000 Übernachtungen im Jahr und rund 250 Beschäftigten ist der DJH-Landesverband der größte Jugendtourismusanbieter in Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen:
37 sek
Mehr lesen

25. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Klein, aber fein: Weihnachtsmärkte auf Rügen
Weniger Rummel, dafür etwas mehr Beschaulichkeit – damit locken die Weihnachtsmärkte auf Rügen Besucher auf die größte deutsche Insel. Unter listet die Tourismuszentrale elf Märkte auf der Insel und in der Hansestadt Stralsund. Eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt auch der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht und Meer“, der vom 10. bis zum 13. Dezember im Ostseebad Binz auf Rügen veranstaltet wird. Neben dem hell erleuchteten Kurpark erwarten Besucher unter anderem eine Kindereisenbahn, ein Streichelzoo und Porzellanmalerei. Ebenso heimelig ist der Weihnachtsmarkt im Klosterhof in Bergen, zu dem Besucher am 5. und 6. Dezember geladen sind. Zum Advent im Park lädt die Stadt Putbus am 28. und 29. November zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr ein. Weihnachtliche Arrangements vermittelt die Tourismuszentrale unter www.ruegen.de. Übrigens: Schnee oder nicht – ganzjährig können Gäste auf der Rodelbahn am Bergener Rugard rodeln. Dort gibt es neuerdings auch einen 20 Meter hohen Rutschenturm.
Weitere Informationen:,
Weitere Informationen:,
45 sek
Mehr lesen

25. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Neues Jahr, neue Frische
„Fühlen Sie sich am vierten Morgen wie neu geboren“ – mit diesem Satz lockt das Wellness-Hotel Bornmühle in die Mecklenburgische Seenplatte. Das Angebot mit dem Titel „Zu neuer Frische“, das zu Beginn des neuen Jahres zu einem Kurzurlaub in das „Land der 1000 Seen“ einlädt, beinhaltet drei Übernachtungen mit Frühstück, ein Drei-Gänge-Menü an allen Abenden, eine 30-minütige Gesichtsbehandlung sowie zwei 60-minütige „Fiordipelle“-Behandlungen. Dahinter verbirgt sich eine entgiftende und straffende Behandlung für Oberschenkel, Bauch und Gesäß inklusive Peeling, tiefenwirksamer Packung und Massage. Genächtigt wird übrigens mit einem so genannten „SAMINA-Schlafsystem“, spezieller Bettwäsche, die mehr Schlafkomfort bieten soll. Der Besuch des Indoor-Salzwasserschwimmbades sowie der Kelo-Saunalandschaft ist im Preis von 940 Euro pro Person mit inbegriffen.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen:
36 sek
Mehr lesen

25. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Jetzt hört man die Rochen fressen
Der winterliche Besuch im Stralsunder Ozeaneum und Meeresmuseum verspricht Erlebnisse der besonderen Art. „Jetzt hört man die Rochen fressen“, sagt Diana Quade, Sprecherin vom Ozeaneum. Mit ihrem Quetschgebiss knacken sie die Schale von Herz- oder Schwertmuscheln auf, um an das nahrhafte Muschelfleisch zu gelangen. „Das hört man als Gast nur, wenn es etwas ruhiger ist“, weiß Quade. In der Nebensaison stehen Teilnehmer von geführten Touren des Öfteren in der ersten Reihe und entdecken Dinge, die im sommerlichen Trubel untergegangen wären. Nur wer genau hinschaut, findet die perfekt getarnten Steinbutte auf dem Boden des Kreidefelsen-Aquariums, wo sie trotz ihrer stattlichen Größe schnell übersehen werden. Auch bei der kommentierten Pinguinfütterung, die täglich um 11.30 Uhr stattfindet, sind Gäste nun ganz vorn dabei. Gleiches gilt für das größte Aquarium mit einem Fassungsvermögen von 2,6 Millionen Litern, das täglich um 11.00 Uhr vorgestellt wird, sowie für eine weitere öffentliche Führung 13.00 Uhr.
Nur im Winter gibt es die Taschenlampenführungen im Meeresmuseum. Dabei sind beispielsweise Lippfische zu beobachten, die sich abends einen „Schlafsack“ zum Schutz vor Fressfeinden überziehen. Zum Schlafen sondern sie aus dem Maul und den Kiemen eine Schleimhülle ab, die den Körper nach kurzer Zeit umhüllt. Der Schutz verhindert, dass die wehrlosen Tiere von Räubern mit Hilfe des Geruchsinns aufgespürt werden. Tipp: Am Valentinstag steht die Taschenlampenführung ganz im Zeichen des Liebeslebens der Meeresbewohner. Da die Führungen sehr beliebt und nur in kleinen Gruppen möglich sind, ist eine frühzeitige Voranmeldung empfehlenswert. Beide Häuser sind auch während der Feiertage täglich geöffnet. Einziger Schließtag ist der 24. Dezember.
Weitere Informationen: ,
Weitere Informationen: ,
1 min
Mehr lesen

25. Nov 2015
| Neues aus den Regionen
Adventsritt zum Ostseestrand
Zur Adventszeit haben die Bernsteinreiter in Hirschburg nahe der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ein besonderes Angebot geschnürt: Adventsausritte an die Ostsee mit anschließendem Glühweintrinken. Vier Termine stehen zur Auswahl: 29. November, 6. ,13. und 20. Dezember. Los geht es jeweils um 10.30 Uhr auf dem Gelände der Bernsteinreiter. Auf der rund zwölf Kilometer langen geführten Tour geht es auf Trakehnern oder Ponys durch das Ribnitzer Moor bis hin zum Ostseestrand. Zum Nikolaustag am 6. Dezember wird ein Pferd mit Glocken und roten Decken weihnachtlich geschmückt und führt die Reitgruppe an. Für jüngere Reiter gibt es dann Kinderpunsch statt Glühwein sowie eine Überraschung. Auch über den Advent hinaus bieten die Bernsteinreiter Ausritte an die Ostsee an und zwar dienstags, donnerstags, freitags und samstags um 12.00 Uhr. Noch bis April gehören die Strände Mecklenburg-Vorpommerns den Reitern. Weitere Informationen zu den Adventsritten und zu Ferien auf dem Pferdehof unter .
43 sek
Mehr lesen

20. Nov 2015
| Pressemitteilungen
Weihnachtsmannsprechstunde und Riesenkristall
Auf Inseln, in der Mecklenburgischen Seenplatte oder zwischen verwinkelten Backsteingassen in den Altstädten verkünden Lichterglanz, festliche Musik sowie der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein das nahende Weihnachtsfest. Mehr als 40 große und unzählige kleine Weihnachtsmärkte öffnen in der kommenden Woche. Deren Beliebtheit wird an den Besucherzahlen deutlich. In diesem Jahr werden nach Hochrechnungen des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern rund zwei Millionen Gäste aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum erwartet.
Hansestadt Rostock: Der größte des Landes
Rostocks historisches Stadtzentrum erstrahlt zur Weihnachtszeit im festlichen Lichterglanz. Die stimmungsvolle Kulisse zwischen Neuem Markt und Kröpeliner Tor lädt vom 23. November bis 22. Dezember die ganze Familie täglich zum Bummeln, Schlemmen und Genießen ein. Etwas abseits der belebten Einkaufsstraße, am Kloster zum Heiligen Kreuz, versetzen derweil Kunsthandwerker und Gaukler Besucher auf dem historischen Weihnachtsmarkt in längst vergangene Zeiten. Zu mittelalterlichen Klängen gibt es hier Theateraufführungen sowie deftige Speisen und Honigwein. Skandinavisch geht es auf dem Universitätsplatz zu. Die nordischen Nationen präsentieren sich hier mit traditionellem Kunsthandwerk aus ihrer Heimat und wärmendem Glögg. Zu den kulturellen Höhepunkten zählt das Weihnachtssingen der Rostocker Chöre, die am 20. Dezember über die gesamte Innenstadt verteilt ihre Stimmen erheben. Für kleine Besucher hat der Weihnachtsmann in seiner Sprechstunde am Neuen Markt persönlich ein Ohr und nimmt die Wunschzettel der Kinder entgegen.
Weitere Informationen: Weihnachtliches Weltkulturerbe in Wismar und Stralsund
In Stralsund können Besucher auf einer 400 Quadratmeter großen Eislaufbahn mitten auf dem Weihnachtsmarkt, der vom 26. November bis zum 22. Dezember geöffnet ist, ihre Runden drehen und sich anschließend mit Sanddornpunsch stärken. Neben vielen regionalen Ständen werden unter anderem auch selbst gefertigte Erzeugnisse wie Töpferwaren und Holzprodukte angeboten. An drei Orten können Besucher einen Weihnachtsbummel machen: auf dem Neuen Markt, im Gewölbekeller des Rathauses und auf dem Alten Markt. Der Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt ist bis zum 3. Januar geöffnet. In der Hansestadt Wismar wird der Weihnachtsmarkt am 28. November vom Weihnachtsmann höchstpersönlich eröffnet. Dieser kommt mit seinem Gefolge um 13.30 Uhr mit dem Schiff am Alten Hafen an und fährt mit seiner Kutsche zum Markplatz. Um 14.00 Uhr begrüßt er vom Rathausbalkon die Besucher auf dem Marktplatz.
Weitere Informationen: , www.wismar.de „Engel, Licht und Meer“ im Ostseebad Binz
Eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt auch der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht und Meer“, der vom 10. bis zum 13. Dezember im Ostseebad Binz auf Rügen veranstaltet wird. Neben dem hell erleuchteten Kurpark erwarten die Besucher unter anderem eine Kindereisenbahn, ein Streichelzoo und Porzellanmalerei.
Weitere Informationen: www.ostseebad-binz.de, Sternenregen in Greifswald und Nikolaussprechstunde auf der Insel Usedom
Der Greifswalder Weihnachtsmarkt ist eröffnet, wenn der Weihnachtsmann mit dem Schiff im Hafen festgemacht hat und goldener Sternenregen die Gäste begrüßt. Mit einem vielseitigen vorweihnachtlichen Angebot rund um das Rathaus und den Fischmarkt lockt der Greifswalder Weihnachtsmarkt vom 27. November bis zum 21. Dezember 2015 in die Hansestadt. Ein buntes Rahmenprogramm findet in der kleinen Adventskirche auf dem Weihnachtsmarkt, auf der Marktbühne und im Rathausfoyer statt. Von festlichen Weihnachtsmenüs, Konzerten und Lesungen, über Kremserfahrten und Strandwanderungen bis hin zu Wellness-Angeboten und Massagen reicht die Palette der von vielen Usedomer Hotels für die Weihnachtszeit zusammengestellten Arrangements. Im Kaiserbad Ahlbeck lädt das Hotel „Das Ahlbeck“ Einheimische und Urlauber vom 4. bis 6. Dezember zum Nikolausmarkt mit regionalem Kunsthandwerk, Bansiner Posaunenchor und Nikolaussprechstunde ein. Weitere Informationen: , , Weihnachtsmarkt in Schwerin und barockes Hofleben in Ludwigslust
Auch über das Weihnachtsfest hinaus, vom 23. November bis zum 30. Dezember, verspricht der Schweriner Weihnachtsmarkt seinen Besuchern winterlichen Spaß auf der Eislaufbahn am Pfaffenteich und weihnachtliche Gemütlichkeit auf der Bummelmeile entlang strahlender Fachwerkhäuser und geschmückter Altstadtgässchen. Neben einem Riesenrad, einer Glühweinpyramide und dem Weihnachtsmann, der täglich unter einer 20 Meter hohen Tanne Wunschzettel entgegennimmt, locken unter anderem ein Streichelzoo und Frau Puppendoktor Pille, die in ihrer Sprechstunde Fragen der kleinen Besucher rund um das Weihnachtsfest beantwortet. Zudem wird eine große Lichtskulptur in Form eines Kristalls auf dem Marienplatz alle Blicke auf sich ziehen. Eine weihnachtliche Reise zurück zu Herzogszeiten erleben Besucher vom 27. bis zum 29 November in Ludwigslust: Schausteller in barocken Gewändern, höfische Musik und ein Barockfeuerwerk verleihen dem Markt sein spezielles historisches Flair. Inmitten des barocken Stadtensembles erwarten Gäste hochwertiges Kunsthandwerk und allerlei weihnachtliche Leckereien. Die kleinen Besucher treffen im Märchenwald auf Fabelwesen und drehen im Karussell ihre Runden. Wer auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken noch nicht fündig geworden ist, den laden die Geschäfte der Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag ein.
Weitere Informationen: , Weihnachten in der Seenplatte: Größtes Pfefferkuchenhaus in der Feldsteinscheune
Auf dem Alten Markt in Waren/Müritz zeigen vom 11. bis 13. Dezember Handwerker und Künstler vom Schmied über den Lederer bis hin zu Handspinnerin und Bronzegießer vor staunenden Augen, wie Kunsthandwerk entsteht, und bieten es zum Verkauf an. An den ersten drei Adventswochenenden zieht derweil in Bollewick bei Röbel der Duft von Pfeffernüssen und handgebackener Bollewicker Stolle durch die größte Mecklenburger Feldsteinscheune. Auf dem schon seit 22 Jahren stattfindendem Adventsmarkt entstehen an den Ständen der mehr als 80 Künstler, Hand- und Kunsthandwerker unter anderem Bernstein-, Holz- und Silberschmuck. Es werden Kerzen gezogen, es wird gefilzt und geschmiedet und es werden Pfefferkuchenhäuschen gebastelt. Als Besonderheit des Marktes wird ein vier Meter hohes Pfefferkuchenhaus zu sehen sein – nach Angaben des Veranstalters das größte in Mecklenburg-Vorpommern.
Informationen: Informationen zu weiteren Weihnachtsmärkten im Land, wie zum Beispiel in Graal-Müritz, im Ostseeheilbad Zingst oder im Schloss Stolpe sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter zu finden.
Rostocks historisches Stadtzentrum erstrahlt zur Weihnachtszeit im festlichen Lichterglanz. Die stimmungsvolle Kulisse zwischen Neuem Markt und Kröpeliner Tor lädt vom 23. November bis 22. Dezember die ganze Familie täglich zum Bummeln, Schlemmen und Genießen ein. Etwas abseits der belebten Einkaufsstraße, am Kloster zum Heiligen Kreuz, versetzen derweil Kunsthandwerker und Gaukler Besucher auf dem historischen Weihnachtsmarkt in längst vergangene Zeiten. Zu mittelalterlichen Klängen gibt es hier Theateraufführungen sowie deftige Speisen und Honigwein. Skandinavisch geht es auf dem Universitätsplatz zu. Die nordischen Nationen präsentieren sich hier mit traditionellem Kunsthandwerk aus ihrer Heimat und wärmendem Glögg. Zu den kulturellen Höhepunkten zählt das Weihnachtssingen der Rostocker Chöre, die am 20. Dezember über die gesamte Innenstadt verteilt ihre Stimmen erheben. Für kleine Besucher hat der Weihnachtsmann in seiner Sprechstunde am Neuen Markt persönlich ein Ohr und nimmt die Wunschzettel der Kinder entgegen.
Weitere Informationen: Weihnachtliches Weltkulturerbe in Wismar und Stralsund
In Stralsund können Besucher auf einer 400 Quadratmeter großen Eislaufbahn mitten auf dem Weihnachtsmarkt, der vom 26. November bis zum 22. Dezember geöffnet ist, ihre Runden drehen und sich anschließend mit Sanddornpunsch stärken. Neben vielen regionalen Ständen werden unter anderem auch selbst gefertigte Erzeugnisse wie Töpferwaren und Holzprodukte angeboten. An drei Orten können Besucher einen Weihnachtsbummel machen: auf dem Neuen Markt, im Gewölbekeller des Rathauses und auf dem Alten Markt. Der Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt ist bis zum 3. Januar geöffnet. In der Hansestadt Wismar wird der Weihnachtsmarkt am 28. November vom Weihnachtsmann höchstpersönlich eröffnet. Dieser kommt mit seinem Gefolge um 13.30 Uhr mit dem Schiff am Alten Hafen an und fährt mit seiner Kutsche zum Markplatz. Um 14.00 Uhr begrüßt er vom Rathausbalkon die Besucher auf dem Marktplatz.
Weitere Informationen: , www.wismar.de „Engel, Licht und Meer“ im Ostseebad Binz
Eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt auch der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht und Meer“, der vom 10. bis zum 13. Dezember im Ostseebad Binz auf Rügen veranstaltet wird. Neben dem hell erleuchteten Kurpark erwarten die Besucher unter anderem eine Kindereisenbahn, ein Streichelzoo und Porzellanmalerei.
Weitere Informationen: www.ostseebad-binz.de, Sternenregen in Greifswald und Nikolaussprechstunde auf der Insel Usedom
Der Greifswalder Weihnachtsmarkt ist eröffnet, wenn der Weihnachtsmann mit dem Schiff im Hafen festgemacht hat und goldener Sternenregen die Gäste begrüßt. Mit einem vielseitigen vorweihnachtlichen Angebot rund um das Rathaus und den Fischmarkt lockt der Greifswalder Weihnachtsmarkt vom 27. November bis zum 21. Dezember 2015 in die Hansestadt. Ein buntes Rahmenprogramm findet in der kleinen Adventskirche auf dem Weihnachtsmarkt, auf der Marktbühne und im Rathausfoyer statt. Von festlichen Weihnachtsmenüs, Konzerten und Lesungen, über Kremserfahrten und Strandwanderungen bis hin zu Wellness-Angeboten und Massagen reicht die Palette der von vielen Usedomer Hotels für die Weihnachtszeit zusammengestellten Arrangements. Im Kaiserbad Ahlbeck lädt das Hotel „Das Ahlbeck“ Einheimische und Urlauber vom 4. bis 6. Dezember zum Nikolausmarkt mit regionalem Kunsthandwerk, Bansiner Posaunenchor und Nikolaussprechstunde ein. Weitere Informationen: , , Weihnachtsmarkt in Schwerin und barockes Hofleben in Ludwigslust
Auch über das Weihnachtsfest hinaus, vom 23. November bis zum 30. Dezember, verspricht der Schweriner Weihnachtsmarkt seinen Besuchern winterlichen Spaß auf der Eislaufbahn am Pfaffenteich und weihnachtliche Gemütlichkeit auf der Bummelmeile entlang strahlender Fachwerkhäuser und geschmückter Altstadtgässchen. Neben einem Riesenrad, einer Glühweinpyramide und dem Weihnachtsmann, der täglich unter einer 20 Meter hohen Tanne Wunschzettel entgegennimmt, locken unter anderem ein Streichelzoo und Frau Puppendoktor Pille, die in ihrer Sprechstunde Fragen der kleinen Besucher rund um das Weihnachtsfest beantwortet. Zudem wird eine große Lichtskulptur in Form eines Kristalls auf dem Marienplatz alle Blicke auf sich ziehen. Eine weihnachtliche Reise zurück zu Herzogszeiten erleben Besucher vom 27. bis zum 29 November in Ludwigslust: Schausteller in barocken Gewändern, höfische Musik und ein Barockfeuerwerk verleihen dem Markt sein spezielles historisches Flair. Inmitten des barocken Stadtensembles erwarten Gäste hochwertiges Kunsthandwerk und allerlei weihnachtliche Leckereien. Die kleinen Besucher treffen im Märchenwald auf Fabelwesen und drehen im Karussell ihre Runden. Wer auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken noch nicht fündig geworden ist, den laden die Geschäfte der Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag ein.
Weitere Informationen: , Weihnachten in der Seenplatte: Größtes Pfefferkuchenhaus in der Feldsteinscheune
Auf dem Alten Markt in Waren/Müritz zeigen vom 11. bis 13. Dezember Handwerker und Künstler vom Schmied über den Lederer bis hin zu Handspinnerin und Bronzegießer vor staunenden Augen, wie Kunsthandwerk entsteht, und bieten es zum Verkauf an. An den ersten drei Adventswochenenden zieht derweil in Bollewick bei Röbel der Duft von Pfeffernüssen und handgebackener Bollewicker Stolle durch die größte Mecklenburger Feldsteinscheune. Auf dem schon seit 22 Jahren stattfindendem Adventsmarkt entstehen an den Ständen der mehr als 80 Künstler, Hand- und Kunsthandwerker unter anderem Bernstein-, Holz- und Silberschmuck. Es werden Kerzen gezogen, es wird gefilzt und geschmiedet und es werden Pfefferkuchenhäuschen gebastelt. Als Besonderheit des Marktes wird ein vier Meter hohes Pfefferkuchenhaus zu sehen sein – nach Angaben des Veranstalters das größte in Mecklenburg-Vorpommern.
Informationen: Informationen zu weiteren Weihnachtsmärkten im Land, wie zum Beispiel in Graal-Müritz, im Ostseeheilbad Zingst oder im Schloss Stolpe sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter zu finden.
4 min
Mehr lesen