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18. Mär 2011
| Pressemitteilungen
Klarer und moderner: Landesverband vergibt Auftrag zur Schärfung des touristischen Profils von MV
Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern möchte in Zukunft mit einem noch frischeren, moderneren und einheitlicheren Gesicht erscheinen. Der Tourismusverband des Landes hatte deshalb im Herbst 2010 eine Marken- und Kommunikationsstrategie ausgeschrieben. 60 Agenturen aus Deutschland und Österreich bewarben sich um den Auftrag, der jetzt per Jury-Entscheid vergeben wurde. Den Zuschlag zur Umsetzung erhielt aufgrund des überzeugendsten Angebotes die Agentur Fischer Appelt Furore. Das auf Kommunikationsstrategien und klassische Werbung spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Berlin wird im Schulterschluss mit der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns bis September dieses Jahres kreative und effektive An- und Grundsätze für das touristische Landesmarketing bis zum Jahr 2022 entwickeln.
"Tourismus ist der wichtigste Imageträger für Mecklenburg-Vorpommern. Wir wollen nicht alles neu machen, aber das Gute noch besser", sagte Verbandsgeschäftsführer Bernd Fischer. Die Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern solle verfeinert, zugespitzt und sowohl nach außen als auch nach innen gestärkt werden. "Wir wollen, dass die neue Strategie regionale Stärken berücksichtigt, aber möglichst auch auf allen touristischen Ebenen Mecklenburg-Vorpommerns mitgetragen wird." Auf dem Weg zum Konzept werde daher im Rahmen von Workshops mit Tourismusakteuren aus allen Regionen und Fachrichtungen versucht, eine möglichst große Akzeptanz für den eingeschlagenen Weg zu erreichen, erläuterte Fischer.
Grundlage für die Strategie ist die neue Landestourismuskonzeption, die als Leitziel den weiteren Aufbau der Tourismusmarke und als erste von elf Leitlinien die Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes benennt. Neben Aussagen zur so genannten Markenarchitektur, zu grafischen Elementen, Bildern, Kernthemen und -aussagen wird dieses Konzept auch Vorschläge für einzelne Werbemaßnahmen enthalten. Es soll zunächst für die Kommunikation auf dem Inlandsmarkt ausgerichtet werden, zugleich aber auch auf das Auslandsmarketing übertragbar sein. "Wir wollen mit unserer Ansprache stärker in den Lebenswelten potenzieller Urlaubsgäste ansetzen", erklärte Fischer. Dafür würden touristische Themen sinnvoll miteinander vermischt und auf die Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen zugeschnitten. Er rechne, so Fischer, im Zuge des Prozesses zudem mit einer stärkeren Konzentration der Kernthemen und -regionen des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern.
Zur Umsetzung der Marken- und Kommunikationsstrategie für das Urlaubsland stehen insgesamt 120.000 Euro zur Verfügung. In der Jury zur Auswahl der ausführenden Agentur fanden sich neben Mitarbeitern des Tourismusverbandes auch Vertreter aus touristischen Fach- und Regionalverbänden, Unternehmen, Städten und dem Wirtschaftsministerium.
2 min
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17. Mär 2011
| Pressemitteilungen
Sommergäste in Mecklenburg-Vorpommern – Ausstellungen 2011 locken mit großen Namen
Ostsee und Bodden in besonderem Licht, Hansestädte mit erhabenen Backsteinbauten oder Fischerdörfer mit reetgedeckten Katen - seit Jahrhunderten finden Künstler in Mecklenburg-Vorpommern Motive, Inspiration und Refugien. Einen Einblick in das Schaffen der Künstler von gestern und heute, aber auch in die Landesgeschichte bieten neben jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen - wie Kunst:Offen am Pfingstwochenende oder Kunst:Heute im Herbst - 2011 zahlreiche Sonderausstellungen in Mecklenburg-Vorpommern, beispielsweise die Schau "Sommergäste" im Staatlichen Museum Schwerin oder Präsentationen über Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz in Mirow. Im Folgenden eine Auswahl:
Besondere "Sommergäste" im Staatlichen Museum Schwerin
Besondere und sehr namhafte "Sommergäste" empfängt das Staatliche Museum Schwerin. In der gleichnamigen Ausstellung zeigt es Werke "Von Arp bis Werefkin. Die Klassische Moderne in Mecklenburg und Pommern". Vom 22. Juli bis 23. Oktober 2011 sind viele Arbeiten bekannter Künstler zu bewundern, die sich während ihrer Sommerfrische in Mecklenburg-Vorpommern von der Natur der Ostseeküste von Hiddensee, Fischland-Darß-Zingst oder Usedom inspirieren ließen. Edvard Munch beispielsweise suchte 1907 in Warnemünde Ruhe und Erholung, Marianne Werefkin und Alexej von Jawlensky vier Jahre später in Prerow auf Fischland-Darß-Zingst. Lyonel Feininger fand Motive auf Usedom und Vertreter der Dada-Szene wie Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Kurt Schwitters, Hannah Höch und Raoul Hausmann weilten 1923 auf der Insel Rügen. Anhand der Werke zeigt die Ausstellung die stimulierende und beflügelnde Wirkung der Küstenregion mit ihrer Architektur, der atemberaubenden Landschaft und der mit der Natur verbundenen Lebensweise. In der Schau "Sommergäste" werden Werke aus den Museen Mecklenburg-Vorpommerns und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen sowie von privaten Leihgebern zu sehen sein. Sinnvoll ergänzt werden die Sommergäste durch die neue Reihe "Künstlerstätten" der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Musiker besuchen Wirkungsorte bedeutender Künstler der Vergangenheit wie Ernst Barlach in Güstrow, Marie Hager in Burg Stargard, Otto Niemeyer-Holstein in Lüttenort und ermöglichen ihrem Publikum zugleich Einblicke in die Lebens- und Arbeitsräume zeitgenössischer Kunstschaffender, u. a. von Hans Jürgen Syberberg in Nossendorf und Barbara Tucholski in Loitz. . Sonderausstellung zu Ehren der britischen Königin Charlotte
Anlässlich des 250. Jubiläums der Krönung der Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz zur Britischen Königin zeigt das "3 Königinnen Palais" auf der Schlossinsel ihres Geburtsortes Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte die Sonderausstellung "Das Leben von Sophie-Charlotte" zu ihrer Person. Die Schau stellt vom 30. April bis 31. Oktober 2011 Herkunft, Leben und Wirken der Königin vor. Sie informiert unter anderem näher über die zahlreichen Neigungen der Mecklenburgerin, die beispielsweise aufgrund ihres Interesses für die Gartenkunst auch "Queen of Botany" genannt wurde. An der Seite von George III. hatte die Mecklenburgerin bis 1818 das britische Empire regiert. Ihr zu Ehren benannten Auswanderer ihre neu gegründete Stadt im heutigen North Carolina "Charlotte" und auch die Paradiesvogelblume "strelitzia reginae" trägt ihren Namen. Papierne Schätze im Pommerschen Landesmuseum
Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald lockt vom 20. Mai bis 31. Juli 2011 mit der Sonderausstellung "Papierne Schätze - Kostbarkeiten aus sechs Jahrhunderten", in der Glanzstücke aus der Sammlung des Museums gezeigt werden. Erstmalig werden neben den unterschiedlichen grafischen Techniken des Hoch- und Tiefdruckes auch selten gezeigte Zeichnungen und Aquarelle vorgestellt. Unter den Radierungen, die während der Ausstellung zu bewundern sind, ist unter anderem "Christus heilt die Kranken" - auch bekannt unter dem Titel "Hundertguldenblatt" - von Rembrandt Harmensz van Rijn. Zur Schau stehen darüber hinaus Werke von Dürer, Rembrandt, Dix und Feininger. Zuvor, bis zum 10. April 2011, ist hier die Archäologieschau "100 Kilometer Geschichte. Ausgrabungen auf der Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung" mit den wichtigsten der insgesamt 10.000 Funde zu sehen, die seit 2008 bei Grabungen zwischen Lubmin und Damerow in Vorpommern gemacht wurden. Zu bewundern ist unter anderem ein bei Anklam geborgener 1200 Jahre alter Hacksilberschatz. Expositionen in der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Nach wie vor Rückzugsort und Quelle der Inspiration für Künstler der Gegenwart ist die einstige Künstlerkolonie Ahrenshoop auf Fischland-Darß-Zingst, die Einblicke in die Kunst der Gegenwart ermöglicht. So zeigt die Galerie Kunstkaten bis Ende März Malerei, Skulpturen und Objekte des Berliner Künstlers Manfred Zoller, und ab 15. Mai werden unter dem Titel "Moderne und Internationalität" Werke der Kolonie-Mitgründerin Elisabeth von Eicken ausgestellt. Im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop wird zum 18. April ein Einblick in die Kunst der russischen Exklave Kaliningrad gewährt, die in einem seit fünf Jahren laufenden Austauschprogramm von 23 Stipendiaten entstanden ist: "Kaliningrad und Ahrenshoop 1:1. Residenzen und Konsequenzen". Darüber hinaus werden ab dem 24. April unter dem Titel "3+3 junge kunst aus drei ländern" Werke dreier junger Künstlerinnen und Künstler aus den Regionen Südschweden, Klaipeda/Litauen und Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Ab dem 10. September erhält die Berliner Künstlerin Cornelia Schleime als "Ehrengast des Künstlerhauses Lukas" im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms eine Ausstellung. , , "Unruhe" und "Elemente" in der Kunsthalle Rostock
In der Rostocker Kunsthalle sehen Besucher unter dem Titel "Unruhe" ab April Arbeiten des Malers Prof. Thomas Hartmann aus Berlin, und im Mai sind in dem Doppelprojekt "Elemente" von Johannes Müller und Udo Rathke die verschiedenen Positionen der Malerei in Mecklenburg zu erleben. Im September stellt die Kunsthalle Rostock Foto-Inszenierungen des Fotografen Andreas Mühe, Sohn des 2007 verstorbenen Ulrich Mühe, aus. Worpswede in Schwaan - Treffen der Künstlerkolonien
Zu einer Ausstellung von Aquarellen, Druckgrafiken und Handzeichnungen von Alfred Heinsohn lädt im März und April die Kunstmühle Schwaan ein, und vom 6. Mai bis 10. Juli stehen unter dem Titel "Ferch - ein Malerdorf" 30 Kunstwerke von Arthur Borghard, Theodor Schinkel oder Carl Kayer Eichberg zur Schau. Werke aus einer anderen Künstlerkolonie werden vom 24. Juli bis 23. Oktober unter dem Titel "Worpswede in seiner ganzen Vielfalt" gezeigt. Malereien des Ahrenshoop-Begründers Paul Müller-Kaempff in Ribnitz-Damgarten
Die Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten stellt Kunstfreunden vom 25. September bis 20. November 2011 Malereien des Ahrenshoop-Begründers Paul Müller-Kaempff aus einer Magdeburger Privatsammlung. Zuvor, noch bis Ende März, gibt es Einblicke in die ausgewogenen Bildkompositionen der Malerin Karin Wurlitzer, die vorwiegend die mecklenburg-vorpommersche Küstenlandschaft thematisiert. Weitere Ausstellungen und Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu finden unter . Tipps zu den Themen Kunst und Kultur gibt es unter . Foto:
Alexej von Jawlensky, An der Ostsee, 1911; zu sehen in der Ausstellung "Sommergäste" im Staatlichen Museum Schwerin (Foto: Jörg Schanze, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2011)
Besondere und sehr namhafte "Sommergäste" empfängt das Staatliche Museum Schwerin. In der gleichnamigen Ausstellung zeigt es Werke "Von Arp bis Werefkin. Die Klassische Moderne in Mecklenburg und Pommern". Vom 22. Juli bis 23. Oktober 2011 sind viele Arbeiten bekannter Künstler zu bewundern, die sich während ihrer Sommerfrische in Mecklenburg-Vorpommern von der Natur der Ostseeküste von Hiddensee, Fischland-Darß-Zingst oder Usedom inspirieren ließen. Edvard Munch beispielsweise suchte 1907 in Warnemünde Ruhe und Erholung, Marianne Werefkin und Alexej von Jawlensky vier Jahre später in Prerow auf Fischland-Darß-Zingst. Lyonel Feininger fand Motive auf Usedom und Vertreter der Dada-Szene wie Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Kurt Schwitters, Hannah Höch und Raoul Hausmann weilten 1923 auf der Insel Rügen. Anhand der Werke zeigt die Ausstellung die stimulierende und beflügelnde Wirkung der Küstenregion mit ihrer Architektur, der atemberaubenden Landschaft und der mit der Natur verbundenen Lebensweise. In der Schau "Sommergäste" werden Werke aus den Museen Mecklenburg-Vorpommerns und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen sowie von privaten Leihgebern zu sehen sein. Sinnvoll ergänzt werden die Sommergäste durch die neue Reihe "Künstlerstätten" der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Musiker besuchen Wirkungsorte bedeutender Künstler der Vergangenheit wie Ernst Barlach in Güstrow, Marie Hager in Burg Stargard, Otto Niemeyer-Holstein in Lüttenort und ermöglichen ihrem Publikum zugleich Einblicke in die Lebens- und Arbeitsräume zeitgenössischer Kunstschaffender, u. a. von Hans Jürgen Syberberg in Nossendorf und Barbara Tucholski in Loitz. . Sonderausstellung zu Ehren der britischen Königin Charlotte
Anlässlich des 250. Jubiläums der Krönung der Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz zur Britischen Königin zeigt das "3 Königinnen Palais" auf der Schlossinsel ihres Geburtsortes Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte die Sonderausstellung "Das Leben von Sophie-Charlotte" zu ihrer Person. Die Schau stellt vom 30. April bis 31. Oktober 2011 Herkunft, Leben und Wirken der Königin vor. Sie informiert unter anderem näher über die zahlreichen Neigungen der Mecklenburgerin, die beispielsweise aufgrund ihres Interesses für die Gartenkunst auch "Queen of Botany" genannt wurde. An der Seite von George III. hatte die Mecklenburgerin bis 1818 das britische Empire regiert. Ihr zu Ehren benannten Auswanderer ihre neu gegründete Stadt im heutigen North Carolina "Charlotte" und auch die Paradiesvogelblume "strelitzia reginae" trägt ihren Namen. Papierne Schätze im Pommerschen Landesmuseum
Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald lockt vom 20. Mai bis 31. Juli 2011 mit der Sonderausstellung "Papierne Schätze - Kostbarkeiten aus sechs Jahrhunderten", in der Glanzstücke aus der Sammlung des Museums gezeigt werden. Erstmalig werden neben den unterschiedlichen grafischen Techniken des Hoch- und Tiefdruckes auch selten gezeigte Zeichnungen und Aquarelle vorgestellt. Unter den Radierungen, die während der Ausstellung zu bewundern sind, ist unter anderem "Christus heilt die Kranken" - auch bekannt unter dem Titel "Hundertguldenblatt" - von Rembrandt Harmensz van Rijn. Zur Schau stehen darüber hinaus Werke von Dürer, Rembrandt, Dix und Feininger. Zuvor, bis zum 10. April 2011, ist hier die Archäologieschau "100 Kilometer Geschichte. Ausgrabungen auf der Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung" mit den wichtigsten der insgesamt 10.000 Funde zu sehen, die seit 2008 bei Grabungen zwischen Lubmin und Damerow in Vorpommern gemacht wurden. Zu bewundern ist unter anderem ein bei Anklam geborgener 1200 Jahre alter Hacksilberschatz. Expositionen in der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Nach wie vor Rückzugsort und Quelle der Inspiration für Künstler der Gegenwart ist die einstige Künstlerkolonie Ahrenshoop auf Fischland-Darß-Zingst, die Einblicke in die Kunst der Gegenwart ermöglicht. So zeigt die Galerie Kunstkaten bis Ende März Malerei, Skulpturen und Objekte des Berliner Künstlers Manfred Zoller, und ab 15. Mai werden unter dem Titel "Moderne und Internationalität" Werke der Kolonie-Mitgründerin Elisabeth von Eicken ausgestellt. Im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop wird zum 18. April ein Einblick in die Kunst der russischen Exklave Kaliningrad gewährt, die in einem seit fünf Jahren laufenden Austauschprogramm von 23 Stipendiaten entstanden ist: "Kaliningrad und Ahrenshoop 1:1. Residenzen und Konsequenzen". Darüber hinaus werden ab dem 24. April unter dem Titel "3+3 junge kunst aus drei ländern" Werke dreier junger Künstlerinnen und Künstler aus den Regionen Südschweden, Klaipeda/Litauen und Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Ab dem 10. September erhält die Berliner Künstlerin Cornelia Schleime als "Ehrengast des Künstlerhauses Lukas" im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms eine Ausstellung. , , "Unruhe" und "Elemente" in der Kunsthalle Rostock
In der Rostocker Kunsthalle sehen Besucher unter dem Titel "Unruhe" ab April Arbeiten des Malers Prof. Thomas Hartmann aus Berlin, und im Mai sind in dem Doppelprojekt "Elemente" von Johannes Müller und Udo Rathke die verschiedenen Positionen der Malerei in Mecklenburg zu erleben. Im September stellt die Kunsthalle Rostock Foto-Inszenierungen des Fotografen Andreas Mühe, Sohn des 2007 verstorbenen Ulrich Mühe, aus. Worpswede in Schwaan - Treffen der Künstlerkolonien
Zu einer Ausstellung von Aquarellen, Druckgrafiken und Handzeichnungen von Alfred Heinsohn lädt im März und April die Kunstmühle Schwaan ein, und vom 6. Mai bis 10. Juli stehen unter dem Titel "Ferch - ein Malerdorf" 30 Kunstwerke von Arthur Borghard, Theodor Schinkel oder Carl Kayer Eichberg zur Schau. Werke aus einer anderen Künstlerkolonie werden vom 24. Juli bis 23. Oktober unter dem Titel "Worpswede in seiner ganzen Vielfalt" gezeigt. Malereien des Ahrenshoop-Begründers Paul Müller-Kaempff in Ribnitz-Damgarten
Die Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten stellt Kunstfreunden vom 25. September bis 20. November 2011 Malereien des Ahrenshoop-Begründers Paul Müller-Kaempff aus einer Magdeburger Privatsammlung. Zuvor, noch bis Ende März, gibt es Einblicke in die ausgewogenen Bildkompositionen der Malerin Karin Wurlitzer, die vorwiegend die mecklenburg-vorpommersche Küstenlandschaft thematisiert. Weitere Ausstellungen und Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu finden unter . Tipps zu den Themen Kunst und Kultur gibt es unter . Foto:
Alexej von Jawlensky, An der Ostsee, 1911; zu sehen in der Ausstellung "Sommergäste" im Staatlichen Museum Schwerin (Foto: Jörg Schanze, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2011)
5 min
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Wunderbar weit mit „Wondervelo“
Für 80 bis 100 Touren-Kilometer reichen die Akkus der Elektro-Fahrräder von Wondervelo, die zur Sommersaison an der Mecklenburgischen Ostseeküste rollen werden. Damit ist die Region vom Ostseebad Boltenhagen bis zum Ostseebad Graal-Müritz neben Rügen, Usedom und der Vorpommerschen Flusslandschaft die vierte Region in Mecklenburg-Vorpommern, die in besonderem Maße auf Elektromobilität beim Radfahren setzt. Bei den ausgewählten Elektro-Fahrrädern, den so genannten Pedelecs, unterstützt ein akkubetriebener Elektromotor in der Vorderradnabe die Kurbelbewegung beim Treten. Das erleichtert das Fahren und gibt zusätzliche Sicherheit. So können Gäste beispielsweise bequem auf dem Ostseeküstenradweg von Ostseebad zu Ostseebad radeln. „Mit der Einführung von E-Bikes setzen wir auf innovative Freizeitmöglichkeiten und neue Zielgruppen“, erklärte Kai-Michael Stybel, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder, das Vorhaben ein flächendeckendes Netz an Verleihstationen aufzubauen. Ein Prototyp für das neue Ostsee-Rad im Design der Urlaubsregion „Ostseeküste Mecklenburg“ wird derzeit entwickelt. Schon in diesem Sommer sollen Hotels, Kurverwaltungen und Fahrradhändler die Räder anbieten.
Weitere Informationen unter www.ostseeferien.de und .
Foto: R. Sawatzki
50 sek
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Mitwanderzentrale wirbt mit 130 Aktivangeboten in der Mecklenburgischen Schweiz
3 sek
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Saisonstart auf Deutschlands größter Ferieninsel
Rügen macht sich frühlingsfrisch: Kaum zeigen sich die ersten Frühblüher, werben die Gastgeber der Insel mit zahlreichen Veranstaltungen um die ersten Gäste des Jahres. Am 19. März etwa lädt Bauer Kliewe in Mursewiek zum „Frühlingserwachen auf dem Bauernhof“ ein. Dabei sind Tiere, Pflanzen oder Gartenbedarf für die großen sowie Mal- und Bastelstraße, Ponyreiten und Traktoren für die kleinen Gäste im Angebot.
Die Mönchguter Museen eröffnen am 16. April ihre Ausstellung „Die Gräfin und die Fischer“. Sie zeigt das Leben der Adeline Gräfin von Schimmelmann, die sich auf Rügen unter anderem für bessere Lebensbedingungen der auswärtigen Fischer einsetzte. Am Kap Arkona, wo sich architektonische Besonderheiten aus mehreren Jahrhunderten aneinander reihen, findet zur selben Zeit der Tag der offenen Tür statt, an dem Besucher die Sehenswürdigkeiten an Rügens nördlichstem Reiseziel kostenlos entdecken können. Zu sehen sind etwa die Reste einer slawischen Burganlage, die dem Stamm der Ranen vom 6. bis zum 12. Jahrhundert als Kultstätte diente, die beiden Leuchttürme oder der Peilturm. Ein Frühlingsspaziergang führt Besucher von hier aus in das denkmalgeschützte und wohl im 10. Jahrhundert gegründete Fischerdorf Vitt, wo sich Reetdachhäuser an das Hochufer schmiegen.
Bereits am 1. Mai rufen die Binzer Hoteliers mit einer „Zeitreise in die Binzer Sommerfrische“ die Badesaison aus. In historischen Kostümen wagen sich dann Mutige unter den Augen der Zuschauer in die noch eher kühleren Fluten.
Weitere Information und Veranstaltungen unter .
Foto: Tourismuszentrale Rügen/M. Schulze
1 min
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Von der Angel in die Pfanne: Heringstage in Wismar
Die Wismarer Heringstage vom 19. März bis 3. April eröffnen den Reigen der kulinarischen Veranstaltungen im Genussreich Mecklenburg-Vorpommern (www.genussreich-mv.de). 18 Restaurants nehmen an dem Ereignis teil und bieten eine Auswahl von drei Heringsgerichten an: „Gebratener Hering mit Bratkartoffeln und Salatgarnitur“ für 7,50 Euro, „Gebratener Hering mit geschmorten Zwiebeln, Kartoffelrösti und Kräuterquark“ für 9,50 Euro sowie das „Wismarer Heringsfass mit verschiedenen Marinaden, Brot und Butter“ für 9,50 Euro. Um 10.00 Uhr wird der fangfrische Fisch unter den Augen der Gäste am Alten Hafen angelandet. Mit Paukenschlägen und von Trompetenklängen begleitet, wird dieser in Heringskarren zum Marktplatz gefahren, wo das große Heringsbraten beginnt. Mit einem „Maritimen Fischmarkt“ am Alten Hafen und einem Preisangeln im Seehafen am 3. April klingen die Heringstage in der Welterbestadt bei Liedern des Shantychors „Luv un Lee“ aus Rostock aus und geben zugleich den Auftakt für weitere kulinarische Veranstaltungen in
Mecklenburg-Vorpommern: Schon am 7. Mai etwa geben sich die besten Köche des Landes beim Großen Gourmet Preis in Grand Hotel Heiligendamm ein Stelldichein. Weitere Termine unter www.genussreich-mv.de
Übrigens: Wer mehr über Wismars Geschichte erfahren möchte, der nimmt an der Stadtführung „Störtebeker zeigt Gäste sein Wismar“ um 15.00 Uhr teil.
Weitere Informationen zu den Heringstage unter , Zimmervermittlung:
Foto: Carsten Raum
59 sek
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Stadt, Land, Flug: Landreisen präsentieren neuen Katalog
3 sek
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15. Mär 2011
| Neues aus den Regionen
Usedomer Literaturtage 2011 präsentieren „Grenzlandgeschichten“
Reportagen, Lesungen, Ausstellungen: Vom 30. März bis zum 3. April setzen die Usedomer Literaturtage einen kulturellen Akzent auf der Urlaubsinsel im Nordosten Deutschlands. Unter dem Titel „Zwischen Deutschland, Polen und Tschechien“ erleben Urlauber eine Reihe von „Grenzgeschichten“. Eröffnet werden die Literaturtage am 30. März um 19.00 Uhr im Haus des Gastes in Bansin. Unter dem Titel „Grenzgänger“ stellen Włodzimierz Nowak, der in Świnoujście geborene Mariusz Surosz, Martin Pollack und Basil Kerski Reportagen aus der Mitte Europas vor. Martin Pollack, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2011 und des Georg Dehio-Buchpreises 2010, wird einen weiteren Abend bestreiten: Am 2. April ab 19.00 Uhr, stehen seine Werke „Nach Galizien“ und „Kaiser von Amerika“ im Mittelpunkt der von Dr. Andreas Kossert moderierten Lesung im Schloss Stolpe. Es folgen Lesungen im polnischen und deutschen Teil der Insel, etwa mit der polnischen Schriftstellerin Olga Tokarczuk oder dem Schriftsteller, Journalisten und Lyriker Johannes Urzidil.
Erstmals wird im Rahmen der grenzübergreifenden Veranstaltung der Usedomer Literaturpreis verliehen, den die tschechische Autorin Radka Denemarková und ihre Übersetzerin Eva Profousová aus den Händen von Hellmuth Karasek in Empfang nehmen dürfen. Begleitet werden die Usedomer Literaturtage durch eine Ausstellung unter dem Titel „Der Fotograf ist da“ in der Villa Irmgard in Heringsdorf. Gezeigt werden historische Fotografien aus dem früheren Ostpreußen, die aus der Sammlung des damaligen Königsberger Denkmalamtes stammen und vom Warschauer Institut für Kunstforschung der polnischen Akademie der Wissenschaften aufgearbeitet wurden.
Eine „Literarische Inselrundfahrt“ auf den Golm, nach Benz und Mellentin am 1. April rundet die Usedomer Literaturtage ab. Dabei tragen die Schauspieler Hildegard Alex und Axel Wandtke Lyrik und Prosa von polnischen, tschechischen und deutschen Schriftstellern vor. Für die musikalische Untermalung sorgen die Geigerinnen Hannah Burchardt und Aoife Ni Bhriain.
Karten und weitere Informationen sind unter der Rufnummer 038378 34647 erhältlich und können unter www.usedomer-literaturtage.de nachgelesen werden.
Foto: Geert Maciejewski
1 min
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13. Mär 2011
| Pressemitteilungen
Erfolgreiche ITB Berlin – Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern ziehen positive Bilanz
Die 43 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern haben am letzten Tag der 45. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Mit 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche lockte der Nordosten zwischen dem 9. und dem 13. März mehrere zehntausend Fachbesucher und potenzielle Urlaubsgäste sowie Medienvertreter auf die weltweit größte Tourismusmesse. "Die Branche hat auf der ITB noch einmal Schwung für die kommende Saison geholt und zugleich an der strategischen Ausrichtung für die folgenden Jahre gearbeitet", sagte Sylvia Bretschneider. Trotz der Verlagerung von Kommunikation in das Internet wären persönliche Kontakte und Gespräche nicht zu ersetzen, umriss die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) die Bedeutung der Fachmesse.
Analog zu den Erwartungen für den Deutschland-Tourismus rechnet der Tourismusverband in diesem Jahr auch für den Nordosten mit einem Wachstum und peilt ein Ergebnis von 28 Millionen Gästeübernachtungen an. Auch viele der auf der ITB vertretenen Unternehmer aus MV hoffen für 2011 auf ein gutes Ergebnis. Beispielsweise liegt die Zahl der Buchungen bei dem Internet-Reiseanbieter Wild East um 35 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Einen besseren Vorbuchungsstand als 2010 verzeichnen auch die Seetel-Hotels auf der Insel Usedom. Das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde rechnet aufgrund der guten Buchungslage mit einer erfolgreichen Saison und möchte durch neue Investitionen und konstant hohe Qualität ein jüngeres Publikum an die Ostsee locken. Das Van der Valk Resort Linstow, das in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum feiert und erstmals auf der ITB vertreten war, zeigt sich mit dem Messeverlauf zufrieden und erwartet ein besseres Ergebnis als 2010.
Gute Gespräche und Anbahnung von Kooperationen
Vielversprechende Verhandlungen sind auf der ITB mit Blick auf die Weiterentwicklung des Urlaubslandes geführt worden. Den Schwerpunkt bildeten Verhandlungen zum Tourismusmarkt Österreich, unter anderem über eine Linienflugverbindung von Wien nach Mecklenburg-Vorpommern. Daneben beschloss der TMV eine Kooperationsvereinbarung mit der Region Niederösterreich, die im Mai dieses Jahres unterzeichnet wird und zu der unter anderem die Präsentation Mecklenburg-Vorpommerns mit einem 300 Quadratmeter großen MV-Garten auf der Dauerausstellung "Garten Tulln" vor den Toren Wiens gehört. Auch in einem Spitzengespräch zwischen Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Seidel, Tourismusverbandspräsidentin Sylvia Bretschneider und dem österreichischen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner wurde der Wille zur stärkeren touristischen Zusammenarbeit zwischen Ostsee und Alpen betont. Der Nordosten hofft damit mehr als die jährlich rund 60.000 Übernachtungen österreichischer Gäste zu erreichen. Starkes Interesse an einer Vermarktung von Urlaubsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern zeigten auch in diesem Jahr viele große Reiseveranstalter, mit denen Messegespräche geführt wurden. Zudem gab es auf der fünftägigen ITB erstmalig konkrete Ansätze für die Organisation von Klassenfahrten aus Frankreich und Großbritannien. Erfolge für Mecklenburg-Vorpommern
Auf der Messe wurden an Mecklenburg-Vorpommern mehrere Preise und gute Platzierungen vergeben: Neben den Spitzenpositionen im Familientourismus und beim Camping steht der Nordosten laut Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) jetzt auch beim Radtourismus wieder an erster Stelle. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen bestätigte Mecklenburg-Vorpommern überdies erneut als zweitbeliebtestes Inlandsreiseziel der Deutschen. Nach der auf der Messe vorgestellten Reiseanalyse 2011 führten im Vorjahr 5,6 Prozent aller längeren Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte.
Vielversprechende Verhandlungen sind auf der ITB mit Blick auf die Weiterentwicklung des Urlaubslandes geführt worden. Den Schwerpunkt bildeten Verhandlungen zum Tourismusmarkt Österreich, unter anderem über eine Linienflugverbindung von Wien nach Mecklenburg-Vorpommern. Daneben beschloss der TMV eine Kooperationsvereinbarung mit der Region Niederösterreich, die im Mai dieses Jahres unterzeichnet wird und zu der unter anderem die Präsentation Mecklenburg-Vorpommerns mit einem 300 Quadratmeter großen MV-Garten auf der Dauerausstellung "Garten Tulln" vor den Toren Wiens gehört. Auch in einem Spitzengespräch zwischen Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Seidel, Tourismusverbandspräsidentin Sylvia Bretschneider und dem österreichischen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner wurde der Wille zur stärkeren touristischen Zusammenarbeit zwischen Ostsee und Alpen betont. Der Nordosten hofft damit mehr als die jährlich rund 60.000 Übernachtungen österreichischer Gäste zu erreichen. Starkes Interesse an einer Vermarktung von Urlaubsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern zeigten auch in diesem Jahr viele große Reiseveranstalter, mit denen Messegespräche geführt wurden. Zudem gab es auf der fünftägigen ITB erstmalig konkrete Ansätze für die Organisation von Klassenfahrten aus Frankreich und Großbritannien. Erfolge für Mecklenburg-Vorpommern
Auf der Messe wurden an Mecklenburg-Vorpommern mehrere Preise und gute Platzierungen vergeben: Neben den Spitzenpositionen im Familientourismus und beim Camping steht der Nordosten laut Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) jetzt auch beim Radtourismus wieder an erster Stelle. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen bestätigte Mecklenburg-Vorpommern überdies erneut als zweitbeliebtestes Inlandsreiseziel der Deutschen. Nach der auf der Messe vorgestellten Reiseanalyse 2011 führten im Vorjahr 5,6 Prozent aller längeren Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte.
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11. Mär 2011
| Pressemitteilungen
ITB 2011: Auszeichnungen für Mecklenburg-Vorpommern am zweiten Messetag
Preisregen für Mecklenburg-Vorpommern auf der ITB in Berlin: Am zweiten Messetag gingen gleich vier Auszeichnungen in den Nordosten. "Wir haben ein starkes Ausrufezeichen hinter die Qualität unserer Urlaubsangebote gesetzt", sagte dazu Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes MV, die sich überdies zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Fachgespräche auf der weltgrößten Reisemesse zeigte. Besonders beachtet wurde die Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), bei der Mecklenburg-Vorpommern als Deutschlands Radreiseland Nummer eins ausgezeichnet wurde. Damit kehrte das Urlaubsland nach vier Jahren zurück an die Spitzenposition. Die Region Franken belegte Platz zwei, Bayern Platz drei. Zudem gehört laut dieser Studie der Ostseeküsten-Radweg zu den beliebtesten Radwegen der Deutschen und steht hinter dem Elberadweg, dem Main- und Weserradweg sowie dem Rheinradweg auf Platz vier.
Zum zweiten Mal in Folge wurde das Ostseebad Zingst vom Ferienhausanbieter atraveo zum beliebtesten Ferienort Deutschlands gewählt. Abgestimmt hatten tausende Kunden des Urlaubsanbieters. Zingst wurde dabei als besonders familienfreundlich eingeschätzt. Der Auszeichnung liegen alle bei atraveo in der Saison 2010 abgegebenen Ortsbewertungen zugrunde. Atraveo ist einer der großen Ferienhausanbieter im Internet mit mehr als 160.000 Ferienhäusern und -wohnungen in Europa und aller Welt im Angebot.
Beim Tourismuswettbewerb des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) gewann das Hanse Hostel Rostock den Marketing-Award "Leuchttürme der Tourismuswirtschaft" dank seines vorbildlichen Angebots für internationale Märkte. Rund 30 Prozent und damit überdurchschnittlich viele der Gäste des Hauses mit 100 Betten stammen aus dem Ausland. Der OSV lobte neben dem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere das soziale Miteinander und die internationalen Vernetzungen des Hauses. Dazu Sylvia Bretschneider: "Konsequent auf ausländische Gäste zu setzen, erfordert Mut, Weitsicht und Ideenreichtum. All das hat das Team um Hostel-Leiterin Iris Karper aufgebracht und wird mit einer hohen Akzeptanz bei Gästen aus inzwischen mehr als 90 Nationen dafür belohnt."
Grund zur Freude gibt es schließlich auch in der Mecklenburgischen Seenplatte: Das Parkhotel Klüschenberg wurde von der Willy Scharnow-Stiftung für das "Azubi-Wintertheater" als bestes Haus in der Kategorie "Einzelhotel" mit dem Willy Scharnow-Preis ausgezeichnet. Damit ehrte die Stiftung den innovativen und nachhaltigen Ansatz in der touristischen Aus- und Weiterbildung des Hauses. Während der Lehrjahre organisieren die Auszubildenden in den unterschiedlichen Berufsfeldern ein Theater-Event und stellen dabei ihr Organisationstalent und ihre Teamfähigkeit unter Beweis. Ob angehender Koch, Restaurantfachfrau oder Hotelfachmann - alle zeigen bei dem Wintertheater ihre Fertigkeiten im Umgang mit dem Gast und auf der Bühne.
Foto: OSV
2 min
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