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11. Dez 2012
| Pressemitteilungen
Pädagogik bieten, TV-Gebühren zahlen: GEZ-Gebührenreform trifft Jugendunterkünfte hart
Sorge bei vielen Jugendübernachtungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern: Die von den Einrichtungen zu entrichtenden Beiträge für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk steigen mit dem neuen Rundfunkgebührenstaatsvertrag ab 1. Januar 2013 um bis das Fünfundzwanzigfache – und das, obwohl in vielen Fällen keine Fernseher zum Empfang bereit stehen. „Viele Jugendunterkünfte verzichten aus pädagogischen oder finanziellen Gründen auf das Aufstellen von Fernsehern. Trotzdem steigen im kommenden Jahr ihre GEZ-Gebühren in zum Teil beträchtlichem und unverträglichem Maße“, erklärte Jürgen Seidel, Vorsitzender des Landestourismusverbandes, im Rahmen des 3. Jugendtourismustages in Mecklenburg-Vorpommern. Das Problem sei die Bemessung der Beiträge anhand der Zimmerzahl unabhängig von der tatsächlichen Zahl von Fernsehgeräten. „Dies trifft viele Einrichtungen doppelt hart – einerseits wegen der aufgrund moderater Preise oftmals dünnen Kapital- und Gewinndecke, andererseits, weil sie häufig ganz bewusst auf Erlebnispädagogik anstatt auf TV-Konsum setzen“, so Seidel weiter. Er sprach sich dafür aus, die ungerechte Regelung nach Inkrafttreten des neuen Rundfunkgebührenstaatsvertrages zugunsten der betroffenen Jugendunterkünfte zu verändern. „Die Belastung und der Kostendruck könnten andernfalls die Existenz einiger Einrichtungen bedrohen.“
Zwar sieht die neue Regelungen Ausnahmen für verschiedene gemeinnützige Einrichtungen vor. Diese müssen pro Betrieb maximal einen Beitrag von 17,98 Euro zahlen, bei acht oder weniger Angestellten sogar nur 5,99 Euro. Allerdings wird diese Sonderregelung aufgehoben, sofern Gästezimmer vermietet werden. In diesen Fällen werden pro Gästezimmer 5,99 Euro Beitrag angesetzt, wobei pro Betrieb das erste Gästezimmer beitragsfrei ist. Ausgenommen von der Beitragsberechnung pro Zimmer sind nur die Jugendunterkünfte, die Mitglieder beherbergen, so zum Beispiel die Häuser des Deutschen Jugendherbergswerkes sowie des Verbandes Deutscher Schullandheime.
Beispielrechnungen zufolge muss das Maritime Jugenddorf in Greifswald ab 2013 statt wie bislang 247,28 Euro Rundfunkgebühren pro Jahr 5.822,40 Euro zahlen. Auch dem Kinder- und Jugendhotel Verchen am Kummerower See steht eine empfindliche Beitragserhöhung ins Haus: Hier steigen die Kosten für die GEZ von 215,76 Euro auf 2.084,52 Euro um fast das Zehnfache. Das Hanse Hostel mit zwei Standorten in Rostock ist ebenfalls stark betroffen. Statt wie bislang 323 Euro fordert die GEZ künftig 1.293 Euro im Jahr.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat per Brief gegenüber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bereits vor einigen Monaten auf die problematische Situation aufmerksam gemacht. Auch das Bundesforum für Kinder- und Jugendreisen hat an verschiedenen Stellen auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht und am so genannten Runden Tisch der Unterkünfte über Lösungswege beraten. Der Runde Tisch fordert eine Befreiung von Rundfunkbeiträgen für Gästezimmer in allen Unterkünften mit nachweislich jugendlichen Gästen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr – unabhängig von der Träger- oder Inhaberstruktur der Jugendunterkunft.
Zwar sieht die neue Regelungen Ausnahmen für verschiedene gemeinnützige Einrichtungen vor. Diese müssen pro Betrieb maximal einen Beitrag von 17,98 Euro zahlen, bei acht oder weniger Angestellten sogar nur 5,99 Euro. Allerdings wird diese Sonderregelung aufgehoben, sofern Gästezimmer vermietet werden. In diesen Fällen werden pro Gästezimmer 5,99 Euro Beitrag angesetzt, wobei pro Betrieb das erste Gästezimmer beitragsfrei ist. Ausgenommen von der Beitragsberechnung pro Zimmer sind nur die Jugendunterkünfte, die Mitglieder beherbergen, so zum Beispiel die Häuser des Deutschen Jugendherbergswerkes sowie des Verbandes Deutscher Schullandheime.
Beispielrechnungen zufolge muss das Maritime Jugenddorf in Greifswald ab 2013 statt wie bislang 247,28 Euro Rundfunkgebühren pro Jahr 5.822,40 Euro zahlen. Auch dem Kinder- und Jugendhotel Verchen am Kummerower See steht eine empfindliche Beitragserhöhung ins Haus: Hier steigen die Kosten für die GEZ von 215,76 Euro auf 2.084,52 Euro um fast das Zehnfache. Das Hanse Hostel mit zwei Standorten in Rostock ist ebenfalls stark betroffen. Statt wie bislang 323 Euro fordert die GEZ künftig 1.293 Euro im Jahr.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat per Brief gegenüber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bereits vor einigen Monaten auf die problematische Situation aufmerksam gemacht. Auch das Bundesforum für Kinder- und Jugendreisen hat an verschiedenen Stellen auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht und am so genannten Runden Tisch der Unterkünfte über Lösungswege beraten. Der Runde Tisch fordert eine Befreiung von Rundfunkbeiträgen für Gästezimmer in allen Unterkünften mit nachweislich jugendlichen Gästen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr – unabhängig von der Träger- oder Inhaberstruktur der Jugendunterkunft.
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08. Dez 2012
| Pressemitteilungen
Versöhnlicher Jahresabschluss: Halbvoll zu Weihnachten, gut gebucht zu Silvester
Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern blickt mit geteilten, doch mehrheitlich positiven Erwartungen auf das Jahresendgeschäft: Während die Hotel- und Pensionsbetten zu Silvester vielerorts gut gefüllt sein werden, haben selbst kurzfristig Anreisende zu Weihnachten noch viele Auswahlmöglichkeiten. Dies ergab eine Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 300 Vermieter und touristische Unternehmen beteiligten. „Der Unterschied in der Buchungslage zu den Fest- und Feiertagen ist nichts Ungewöhnliches“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Zwar reisten kontinuierlich mehr Menschen über die Weihnachtsfeiertage in den Nordosten, dennoch bleibe Weihnachten im Gegensatz zu Silvester für viele immer noch ein Fest, das im Familienkreis daheim gefeiert werde, erläuterte Fischer.
Das geteilte Bild lässt sich nach Auswertung der Umfrage auch in Zahlen ausdrücken: So rechnet rund ein Viertel der vom Verband landesweit Befragten mit einer Weihnachtsauslastung von mehr als 50 Prozent der Zimmer. Die andere Hälfte der Hoteliers und Pensionsbesitzer, die ihr Haus über die Feiertage geöffnet haben (ca. drei Viertel), geht von einer Zimmerauslastung von etwa 30 Prozent aus. Insgesamt und im Durchschnitt dürfte sich die Auslastung über die Weihnachtsfeiertage der Umfrage zufolge bei etwas mehr als 40 Prozent bewegen. Bernd Fischer: „Dies ist kein überragender, aber ein ordentlicher Wert auf dem Niveau der Vorjahre.“ Für Silvester zeichnet sich in allen Regionen und in allen Unterkunftsarten eine starke Nachfrage ab, auch bleiben dann lediglich rund zehn Prozent der Häuser geschlossen. Laut Umfrage werden landesweit und im Durchschnitt vier von fünf der angebotenen Zimmer mit Gästen belegt sein. Dabei geht mehr als die Hälfte der Vermieter von einer Auslastung von über 90 Prozent aus. In fast allen touristischen Zentren locken Vermieter und Gemeinden mit attraktiven Silvesterprogrammen.
Insgesamt zeichnet sich unter den Befragten überdies eine positive Bewertung des Gesamtjahres ab. Nach einem guten ersten Halbjahr, einer mäßigen Sommersaison und einem erfolgreichen Herbst bewerten rund 60 Prozent der Teilnehmer der Umfrage 2012 als gutes oder gar sehr gutes Jahr, lediglich 17 Prozent sehen es als schlecht oder sehr schlecht an. Der Landestourismusverband hofft aufgrund der guten Spätsommer- und Herbstbilanz darauf, dass das Ziel von 28 Millionen Übernachtungen in diesem Jahr doch noch knapp erreicht werden könnte. Mehrheitlich positiv sind auf Seiten der Unternehmer auch die Erwartungen für 2013: 23 Prozent der Vermieter gehen von besseren Geschäften als in diesem Jahr aus, 63 Prozent rechnen mit einem ähnlichen Nachfrageniveau wie 2012.
Informationen und Buchungen gibt es auf oder unter der Rufnummer 0381 4030500.
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07. Dez 2012
| Pressemitteilungen
3. Jugendtourismustag in Rostock: 100 Branchenvertreter diskutieren Qualität und Chancen von Kinder- und Jugendreisen in MV
Breite Akzeptanz für Jugendtourismus in MV: 100 Tourismusakteure aus dem Bereich Kinder- und Jugendreisen haben sich für den 3. Jugendtourismustag am 11. Dezember 2012 in der Rostocker Stadthalle angemeldet. Auf der Veranstaltung sollen in erster Linie Ideen für eine noch bessere Position von Mecklenburg-Vorpommern als Kinder- und Jugendreiseland sowie Qualitätsinitiativen und Problemlagen beraten werden. Ausrichter des Branchentages ist die beim Tourismusverband MV angesiedelte Arbeitsgemeinschaft „Junges Land für junge Leute“, die mit ihrer „Bildungs- und Qualitätsoffensive“ seit nunmehr zehn Jahren Qualitätsstandards schafft und Weiterbildungen organisiert. „Auch der Jugendtourismustag dokumentiert, dass sich Mecklenburg-Vorpommern stärker als die meisten anderen Bundesländer um junge Gäste kümmert. Ich halte dies für eine richtige und wichtige Entscheidung. Wir wollen die Spitzenposition und die Vorbildrolle in diesem Bereich behalten und nach Möglichkeit ausbauen“, sagte Jürgen Seidel, Vorsitzender des Landestourismusverbandes und Referent auf dem Jugendtourismustag. Insbesondere hob Seidel die bundesweit einzigartige Vernetzung unterschiedlicher Träger in der Arbeitsgemeinschaft hervor. Damit sei es gelungen, viele Gäste aus anderen Regionen zu gewinnen. „Es geschieht nicht von selbst, dass fünf von sechs Jugendreisegruppen aus anderen Bundesländern zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern kommen“, lobte Seidel die Arbeit von „Junges Land für junge Leute“.
Auf dem Programm des Jugendtourismustages steht unter anderem eine Bilanz von zehn Jahren Arbeitsgemeinschaft, deren Workshops und praxisorientierte Seminare inzwischen von über 600 Teilnehmern und somit rund einem Viertel aller Beschäftigten in den 271 Jugendunterkünften im Nordosten genutzt worden sind. Der jährlich veröffentlichte Jugendreisekatalog ist deutschlandweit mehr als eine Viertelmillion Mal verteilt worden. Das in Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendreisen ist vor fünf Jahren vom Bundesforum für Kinder- und Jugendreisen deutschlandweit übernommen worden.
Probleme für die Jugendunterkünfte im Land ergeben sich derzeit vor allem aus dem Neuzuschnitt der Rundfunkbeiträge der GEZ ab kommenden Jahr sowie auch durch die Tarifreform der GEMA – beide Themen werden auf dem Jugendtourismustag angeschnitten. Weiterhin werden auf der Tagung Präventionsangebote aus dem Projekt „Gut drauf“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beraten. In Workshops werden überdies Methoden der Erlebnispädagogik und die Vermarktung über soziale Netzwerke diskutiert. Ein Marktplatz mit Informationsständen bietet die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, Materialen zu sichten oder Informationen einzuholen.
Zusammengenommen hält der Bereich des Kinder- und Jugendtourismus einen Anteil von rund zehn Prozent am Tourismusvolumen Mecklenburg-Vorpommerns. In den vergangenen drei Jahren zählte er mit rund fünf Prozent Plus im Übernachtungsvolumen zu den wenigen Wachstumsbereichen. Nach Auswertung der ersten drei Quartale dieses Jahres und einer aktuellen Umfrage unter den Betrieben geht die Arbeitsgemeinschaft „Junges Land für junge Leute“ davon aus, dass bis Jahresende rund 2,8 Millionen Übernachtungen erreicht werden, was dem Vorjahreswert entspräche.
Hintergrund:
Die 2000 ins Leben gerufene und beim Tourismusverband angesiedelte Projektgruppe „Junges Land für junge Leute“ bildet ein in Deutschland einzigartiges Dach für unterschiedlichste jugendtouristische Anbieter. In zwölf Jahren Projektarbeit wurden gemeinsam von Jugendübernachtungsstätten, Erlebnispartnern sowie Jugendreiseveranstaltern neue interessante Programme und Projekte für junge Gäste entwickelt. Von der Arbeitsgemeinschaft wird unter anderem der jährlich und mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheinende Jugendreisekatalog herausgegeben, mit dem deutschlandweit Schulklassen und Gruppen angesprochen werden. Zudem verantwortet die Projektgruppe den Internetauftritt , unter dem sich verschiedene Dienstleister und Träger präsentieren. Das inzwischen vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen deutschlandweit übernommene Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen QMJ geht ebenfalls auf die Initiative der Projektgruppe zurück (). Die 271 Jugendübernachtungsstätten im Land bieten rund 2.500 Menschen Arbeit. Weitere Informationen: zum Download:
Die 2000 ins Leben gerufene und beim Tourismusverband angesiedelte Projektgruppe „Junges Land für junge Leute“ bildet ein in Deutschland einzigartiges Dach für unterschiedlichste jugendtouristische Anbieter. In zwölf Jahren Projektarbeit wurden gemeinsam von Jugendübernachtungsstätten, Erlebnispartnern sowie Jugendreiseveranstaltern neue interessante Programme und Projekte für junge Gäste entwickelt. Von der Arbeitsgemeinschaft wird unter anderem der jährlich und mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheinende Jugendreisekatalog herausgegeben, mit dem deutschlandweit Schulklassen und Gruppen angesprochen werden. Zudem verantwortet die Projektgruppe den Internetauftritt , unter dem sich verschiedene Dienstleister und Träger präsentieren. Das inzwischen vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen deutschlandweit übernommene Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen QMJ geht ebenfalls auf die Initiative der Projektgruppe zurück (). Die 271 Jugendübernachtungsstätten im Land bieten rund 2.500 Menschen Arbeit. Weitere Informationen: zum Download:
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29. Nov 2012
| Pressemitteilungen
Phantastisches MV: Phantechnikum eröffnet am 1. Dezember in Wismar
Vom ersten geschlossenen Taucheranzug über das Echolot und den Urtyp des Benzinautos bis hin zum Schleudersitz und ersten Flugzeug – nicht jeder weiß, was Erfinder und Ingenieure aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelt haben. Ab dem 1. Dezember können diese und weitere herausragende technische Errungenschaften des Landes in der neuen Erlebniswelt Phantechnikum in Wismar interaktiv erlebt werden. Auf 2.500 Quadratmetern laden Modelle, Originale sowie etwa 25 Experimentierstationen Besucher ein, selbst zum Erfinder und Entdecker zu werden. Mit dem Phantechnikum geht das Technische Landesmuseum neue Wege. Der zehn Millionen Euro teure Bau vereint die Präsentationen zur Technikgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns aus dem Schweriner Marstall und dem Wismarer Glashaus in moderner Form unter einem Dach und soll für die Hansestadt Wismar ganzjährig als Besuchermagnet wirken. Gerechnet wird mit rund 75.000 Besuchern pro Jahr.
Hinter der neuen Attraktion steht ein Museumskonzept, das neben der klassischen Wissensvermittlung das Ausstellungshaus in eine einzigartige und lebendige Erlebniswelt verwandelt. Es führt die Besucher durch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft sowie Erde (ab 2016), denen die Ausstellungsbereiche des Hauses zugeordnet sind. Durch einen Feuertunnel geht es zunächst in ein Versuchslabor, in dem die Themen Gießen, Schweißen und Lichterzeugung aufgegriffen werden. Groß und Klein können sich dabei an einem Schweißtrainer ausprobieren oder der Frage nachgehen: „Wie nutzten Menschen früher Feuer, was wird heute damit gemacht?“. Über eine Wassertreppe lässt sich der Ausstellungsbereich „Wasser“ erreichen. Entlang des Wasserweges können die ungewöhnlichen Eigenschaften des flüssigen, gasförmigen oder festen Elements entdeckt werden. Neben Wasserrädern und -turbinen wartet die Ausstellung mit einem Voith-Schneider-Propeller, dem Dieselmotor der Gorch Fock und einer Schiffsdampfmaschine auf. Mithilfe verschiedener Stationen zum Mitmachen werden in diesem Element zudem Antriebssysteme auf dem Wasser veranschaulicht und Oberflächenspannungen erklärt. Hörstationen entführen die Besucher in Wasserklangwelten. Entlassen wird der Gast mit Eindrücken aus der Luftfahrtgeschichte des Landes, die in einer 700 Quadratmeter großen Lufthalle präsentiert wird. Entlang einer Galerie können Flugzeugmodelle und Originale wie die Fokker DR I oder die Heinkel He 178 aus verschiedenen Blickwinkeln entdeckt werden. Weitere Höhepunkte sind der Strömungskanal, ein Propellerkarussell sowie die Dampfmaschine „Swiderski“. Ab 2016 können sich Besucher in einem weiteren Ausstellungsbereich von der Kraft und den Möglichkeiten des Elements „Erde“ beeindrucken lassen.
Das Phantechnikum richtet sich an ein breites Publikum. Nicht nur Touristen sollen das Angebot des Museums nutzen, sondern auch Ingenieure und Studenten, Lehrlinge und Schülergruppen. Workshops, Tagungen, Führungen und weitere Veranstaltungen runden die Ausstellung ab. Ab dem 1. Dezember ist das Phantechnikum in Wismar dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet; von Juni bis September täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei sechs Euro für einen Erwachsenen und vier Euro für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt in die Ausstellung. Besonderheit zum Museumsfest am 1. Dezember: Die ersten 50 Kinder zwischen 6 und 17 Jahren erhalten ebenfalls kostenlosen Eintritt ins Museum.
Die Eröffnung des Phantechnikums in Wismar ist nur eine der Neuigkeiten, mit denen das Urlaubsland 2012 aufwarten konnte. Erst Ende Juli eröffnete das Agroneum in Alt Schwerin in der Mecklenburgischen Seenplatte, welches als Weiterentwicklung des Agrarhistorischen Museums die mecklenburgische Landwirtschaftsgeschichte anschaulich präsentiert. Im September sind die Hansestadt Rostock und der Rostocker Zoo mit dem 28,8 Millionen teuren Darwineum, einer einzigartigen Kombination aus einer lebendigen zoologischen Sammlung und musealen Ausstellung, bereichert worden. Die Natur- und Erlebniswelt konnte bereits in den ersten drei Monaten nach Eröffnung über 100.000 Besucher begrüßen. Zusammen mit Einrichtungen wie dem Ozeaneum in Stralsund oder dem Müritzeum in Waren (Müritz) ist in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Landschaft von Erlebniseinrichtungen im Nordosten entstanden.
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26. Nov 2012
| Pressemitteilungen
Landlust in MV: Niedersächsische Landwirte informieren sich über Landtourismus in Mecklenburg-Vorpommern
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26. Nov 2012
| Neues aus den Regionen
Jahreswechsel in Prora
Die Jugendherberge Prora lädt mit besonderen Silvesterarrangements zum Jahreswechsel ein: Die Silvesterdekoration für die Party wird gemeinsam gebastelt, bevor der Abend am Lagerfeuer und mit der gemeinsamen Nachtwanderung ausklingt. Der Eintritt zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl ist im Preis inbegriffen, ebenso wie eine sportliche Silvesterolympiade. Dazu kommen das Dinner am Silvesterabend, der Brunch am Neujahrstag und auch für eigene Inselausflüge und Stranderkundungen bleibt genügend Zeit. Vier Übernachtungen mit Vollpension vom 28. Dezember 2012 bis 1. Januar 2013 kosten ab 235 Euro pro Person. Kinder von drei bis fünf Jahren zahlen 125 Euro. Viele andere Jugendherbergen in MV bieten ebenfalls Silvesterarrangements an. Beispielsweise können Gäste in Binz, ebenfalls auf Rügen, nach Bernsteinen suchen und beim Lagerfeuer am Strand ins neue Jahr starten oder in der Jugendherberge Wismar an der Mecklenburger Bucht mit dem Besuch des Spaßbades Wonnemar, Silvestermenü und Neujahrsbrunch den Jahreswechsel feiern.
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26. Nov 2012
| Neues aus den Regionen
Power Sleeping in der Mecklenburgischen Seenplatte
Im Hotel Bornmühle zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz schlafen Gäste ab sofort noch besser. Fast alle der 66 Zimmer sind mit neuen Matratzen ausgestattet worden, auf denen sich Gäste beim Power Sleeping gemäß dem so genannten „Schlaf-Gesund-Konzept“ erholen können. Es basiert auf den Erkenntnissen des Schlafpsychologen Dr. Günther W. Amann-Jennson, Begründer der Theorie des bioenergetischen Schlafes, und soll die Qualität des Schlafes verbessern. Teil des Konzeptes ist ein bestimmter Bettenaufbau mit speziellen Matratzen und geerdeten Auflagen, die Entspannung, Erholung und Regeneration während dieser Zeit maximieren.
Die wachen Stunden können Besucher im Vier-Sterne Hotel beispielsweise in der 1.000 Quadratmeter großen Spa-Landschaft verbringen. Dazu kommen Wellness-Angebote wie Massagen und Packungen mit ausgesuchten Pflegeprodukten. Wer möchte, kann sich beim Höhentraining, Nordic Walking oder Golfen sportlich betätigen. In ein Doppelzimmer mit Landblick in Groß Nemerow kann man während der Wintersaison ab 55 Euro pro Nacht einchecken. Das Angebot kann ab dem 22. Dezember genutzt werden.
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26. Nov 2012
| Neues aus den Regionen
Rock- und Popgeschichte auf Leinwand
Fanatische Begeisterung, Exzesse und Wahnsinn, Lächerlichkeiten, Tragik und Komik der Pophistorie – das alles versteht der Maler Guido Sieber als Rock ´n´ Roll. Seine Werke sind bis 13. Januar nächsten Jahres im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus zu sehen. Mit eigenwilligem Blick verfolgt er die Entstehung und Entwicklung der populären Musikstile von Louis Armstrong bis Michael Jackson und lässt dabei auch die Fans nicht außer Acht.
In seinen Bildern spürt Sieber die Klischees der Rock- und Popgeschichte auf und setzt sich mit Wechselwirkungen zwischen Mainstream und Subkultur auseinander. Nicht zuletzt beleuchtet er die weltweite Wirkung der populären Musik auf die Gesellschaft der letzten hundert Jahre.
In seinen Musikerportraits verzerrt Sieber die Mechanismen und Symptome, die mit der Rockhistorie einhergehen. Seine Bilder stehen im Widerspruch zu dem, wie Popstars sich selbst gerne in Szene gesetzt sehen und dekonstruieren das Image, das die Popgrößen nach Außen repräsentieren.Dabei steht für ihn meist der Mensch im Mittelpunkt. Was den Menschen – im wahrsten Sinn des Wortes – „ins Gesicht geschrieben steht“ übersetzt Sieber auf die Leinwand. Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen:
In seinen Bildern spürt Sieber die Klischees der Rock- und Popgeschichte auf und setzt sich mit Wechselwirkungen zwischen Mainstream und Subkultur auseinander. Nicht zuletzt beleuchtet er die weltweite Wirkung der populären Musik auf die Gesellschaft der letzten hundert Jahre.
In seinen Musikerportraits verzerrt Sieber die Mechanismen und Symptome, die mit der Rockhistorie einhergehen. Seine Bilder stehen im Widerspruch zu dem, wie Popstars sich selbst gerne in Szene gesetzt sehen und dekonstruieren das Image, das die Popgrößen nach Außen repräsentieren.Dabei steht für ihn meist der Mensch im Mittelpunkt. Was den Menschen – im wahrsten Sinn des Wortes – „ins Gesicht geschrieben steht“ übersetzt Sieber auf die Leinwand. Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen:
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26. Nov 2012
| Neues aus den Regionen
Spur der Steine: ArchäoTour auf Rügen
Svantovit und Säbelzahntiger: Unter dem Namen „ArchäoTour Rügen“ ruft die Archäologin Katrin Staude zur Erkundung Deutschlands größter Insel auf und legt dabei vor allem Wert auf ihre Entstehungsgeschichte sowie die der Menschen, die auf ihr leben und lebten. Das Angebot enthält Wanderungen und Exkursionen, zum Beispiel zum Nationalpark Jasmund, Vorträge und Seminare, etwa zum Thema „Monumente der Steinzeit: Die Großsteingräber auf Rügen“, sowie halb- oder sogar ganztägige Expeditionen für Schulklassen. Besucher, Gruppen oder Individual-Reisende können mit der Museumspädagogin die regional typischen Hügelgräber, slawischen Burgwälle oder die Mythen des Herthasees unter fachkundiger Führung in deutscher und englischer Sprache entdecken. Hobbyarchäologen und andere Interessierte können Artefakte und Bodendenkmäler selbst erkunden, anfassen und hautnah erleben, wie schwer beziehungsweise scharf ein Beil war oder wie filigran Pfeilspitzen ausgearbeitet wurden. Neben Mythen und Sagen erfahren die Teilnehmer auch wissenschaftliche Daten und Fakten auf Grundlage aktueller Forschungen. Die Touren kosten zwischen acht Euro pro Person und Führung (ca. 1,5-2 Stunden) und 30 Euro (Tagestour). Darüber hinaus gibt es gesonderte Gruppentarife.
Weitere Informationen:
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26. Nov 2012
| Neues aus den Regionen
Geballte Dosis Mecklenburger Malerei in Schwaan
Die Jubiläumsausstellung „10 Jahre Kunstmuseum Schwaan“ zeigt bis Februar 2013 ausgesuchte Werke der vergangenen Jahre. Die Sammlung gibt einen Überblick über das Kunstgeschehen und die Künstler der Schwaaner Kolonie von ihrer Gründung bis in die Gegenwart. Unter den Arbeiten befinden sich bisher nicht veröffentlichte Werke bekannter Schwaaner Künstler wie Franz Bunke, Rudolf Bartels, Alfred Heinsohn und Peter Paul Draewing. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern werden neben ihren Werken auch die Arbeiten von unbekannten Malern und Bildhauern zu sehen sein.
Vor zehn Jahren empfing das Kunstmuseum seine ersten Besucher. Mit der Entscheidung für eine ständige Ausstellung der Schwaaner Maler begann der Aufbau einer eigenen Sammlung. Anfänglich besaß Schwaan zwölf Gemälde. Bei Eröffnung des Hauses 2002 waren es bereits 43 Arbeiten, heute sind es über 300 Werke.
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