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12. Jun 2018
| Neues aus den Regionen
Familienpaddeln in der Mecklenburgischen Seenplatte
Mit einer Kanu-Aktiv-Woche lockt die zertifizierte Umwelt-Jugendherberge Mirow am Ufer des gleichnamigen Sees Familien von Mitte Juli bis Mitte August in die Mecklenburgische Seenplatte, genauer gesagt in die Kleinseenplatte. Das Programm für Familien mit Kindern ab sechs Jahren beinhaltet neben sechs Übernachtungen mit Vollpension ein komplettes Kanuangebot. Im Preis von 365 Euro pro Person im Familienzimmer (349 Euro im Zelt) ist die Ausleihe der Kanus inklusive Zubehör sowie eine professionelle Anleitung enthalten. Eine ganztägige Kanutour, eine kombinierte Kanu-Rad-Tour, eine Kanu-Olympiade und Nachtpaddeln stehen auf dem Programm. Dennoch bleibt genug freie Zeit, die Seenplatte auf eigene Faust zu erkunden. Das Service-Center der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern berät unter der Rufnummer 0381776670 Interessierte zu diesem und weiteren Angeboten in Mecklenburg-Vorpommern.
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04. Jun 2018
| Pressemitteilungen
„MittsommerRemise 2018“ – Die Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser
Klassische Klänge vor imposanten Schlosskulissen, Salsa-Tanzfest vorm Herrenhaus oder Mittsommer-Mahl in malerischer Parkanlage – mit diesen und vielen weiteren Programmhöhepunkten lockt die Rostocker Agentur „Sphinx ET“ Kulturinteressierte zur elften Auflage der „MittsommerRemise“ am 23. und 24. Juni anlässlich der Sommersonnenwende in den Nordosten. Im Europäischen Kulturerbejahr öffnen dabei 80 Anwesen vom Klützer Winkel bis in die Mecklenburgische Seenplatte für Gäste und halten attraktive Angebote wie Führungen, Ausstellungen und Konzerte bereit, um den Sommer herrschaftlich zu begrüßen. Die „MittsommerRemise“ startet am 23. Juni in 52 mecklenburgischen Landsitzen, tags darauf stehen die Pforten in 28 vorpommerschen Anwesen offen.
13 Häuser feiern 2018 ihr „MittsommerRemise“-Debut, zu dem rund 4.000 Besucher erwartet werden, darunter die Gutshäuser Stellshagen und Gutshaus Parin im Klützer Winkel, das Rittergut Klein Roge in der Mecklenburgischen Schweiz oder das Gutshaus Neuendorf auf der Insel Usedom.
Tickets, die den Zutritt zu allen Häusern ermöglichen, sind im Vorverkauf für 17 Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich. Darüber hinaus können an der Abendkasse einzelne Tickets für den Besuch eines, zweier oder aller Herrenhäuser in Mecklenburg oder Vorpommern erworben werden. Wer nicht auf eigene Faust von Gutshaus zu Gutshaus reisen möchte, nutzt die Shuttle-Verkehre, die unter ausgewiesen sind.
Weitere Informationen zum Programm und den Vorverkaufsstellen:
Tickets, die den Zutritt zu allen Häusern ermöglichen, sind im Vorverkauf für 17 Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich. Darüber hinaus können an der Abendkasse einzelne Tickets für den Besuch eines, zweier oder aller Herrenhäuser in Mecklenburg oder Vorpommern erworben werden. Wer nicht auf eigene Faust von Gutshaus zu Gutshaus reisen möchte, nutzt die Shuttle-Verkehre, die unter ausgewiesen sind.
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18. Mai 2018
| Neues aus den Regionen
100 Tage Ozeane
Unter dem Titel „100 Tage Ozeane“ wird am 1. Juni ein Multimediavortrag im Stralsunder Ozeaneum in der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ veranstaltet. Dabei nimmt der in München lebende Fotograf York Hovest Gäste mit auf eine Tour um die Welt und zeigt faszinierende Fotos und Videos von Ozeanen, die er auf einer 100-tägigen Expeditionsreise gemacht hat. Zu sehen sind neben Landschaftsaufnahmen auch Wissenschaftler, Aktivisten und Visionären, die sich für die Rettung der Ozeane einsetzen. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr. Tickets für 15 Euro pro Person sind an den Kassen des Ozeaneums und im Onlineshop auf ozeaneum.de erhältlich. Die Veranstaltung lässt sich bequem mit dem Besuch der Hafentage Stralsund verbinden, die vom 31. Mai bis zum 3. Juni in der UNESCO-Welterbestadt stattfinden.
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18. Mai 2018
| Neues aus den Regionen
Neue Entdecker-App für Region Ludwigslust
Acht attraktive Entdeckertouren rund um Ludwigslust sind auf der neuen und kostenfreien App „Entdecker-Routen“ zu finden. Diese führen per Rad oder Pedes durch die Barockstadt und in die umliegenden Orte Grabow und Neustadt-Glewe. Die Touren mit Titeln wie „Neustadt-Glewe Altstadtgeflüster“, „Lewitzrunde“ oder „Ludwigsluster Parktour“ versprechen vielseitige Erlebnisse im Südwesten Mecklenburgs. Die „Grabower Handwerkertour“ etwa führt auf rund drei Kilometern durch die Geschichte der Fachwerkstatt, unter anderem zur alten Pfeffernussfabrik, in der heute die Süßwaren Grabower Küsschen herstellt werden. Die App zeigt die jeweiligen Routenverläufe, gibt Hintergrundinformationen zu Ausflusgzielen entlang der Strecke sowie zu An- und Abreise mit der Deutschen Bahn.
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18. Mai 2018
| Neues aus den Regionen
Sport mit Meerblick
Vorbeischauen und Mittmachen: Von Juni bis September lädt die Sport Beach Arena vor dem Warnemünder Teepott zu aktiver Erholung und hochkarätigen Sportevents mit Lacrosse, Beach-Tennis, Beach-Handball, Yoga, Skimboarden oder Kubb ins Seebad Warnemünde ein. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen ist hier jeder willkommen. Sportgeräte wie Skimboards und Boards für das Stand-up-Paddeln können gegen eine Gebühr vor Ort ausgeliehen werden. Für die Teilnahme an den Yogakursen ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Der Eintritt zur Zuschauertribüne ist frei. In der Arena werden zudem der DLRG-Cup (19. bis 21. Juli), die DFB Deutsche Beachsoccer Meisterschaft (17. bis 19. August) und das internationale Turnier der Euro Beach Soccer League (24. bis 26. August), ausgetragen. Während der Warnemünder Woche (6. bis 15. Juli) und zur Hanse Sail (9. bis 12.8.) haben Besucher von den Tribünen einen fantastischen Blick auf die vor Warnemünde kreuzenden Segelregatten und Windjammer.
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18. Mai 2018
| Neues aus den Regionen
Leinen los! in Vorpommern
Wassersportfans zieht es vom 1. bis 3. Juni zur Haff-Sail ins Seebad Ueckermünde. Das deutsch-polnische Fest hält ein vielfältiges maritimes Programm bereit, darunter Mitsegelangebote auf dem Segelschulschiff Greif, eine Regattabegleitfahrt mit dem Fischkutter oder Drachenbootrennen. Zudem können Gäste sich an Bord der Pommernkogge Ucra umschauen. Wer am gleichen Wochenende etwas über regionalen Fisch lernen möchte und ortsansässige Fischer des Stettiner Haffs kennenlernen, kann einen Ausflug ins Fischerdorf Altwarp unternehmen, wo der Tourismusverband Vorpommern in Kooperation mit der Fischereigenossenschaft Haffküste e. G. und dem Fremdenverkehrsverein „Altwarp am Stettiner Haff“ am 2. Mai von 10.00 bis 18.00 Uhr einen Fischmarkt am Hafen veranstaltet.
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09. Mai 2018
| Pressemitteilungen
„KunstOffen“ zu Pfingsten
In mittlerweile 24. Auflage wehen zu Pfingsten blau-weiße Fahnen überall dort, wo Künstler in Mecklenburg und Vorpommern ihre Werkstätten öffnen und sich von Besuchern über die Schulter schauen lassen. Unterstützt von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen laden rund 800 Künstler und Kunsthandwerker zwischen Zarrentin und Zinnowitz zu diesem einzigartigen Einblick in ihre Kreativräume und Schaffenswelten ein. Auf mancher Angebotspalette stehen darüber hinaus Workshops und Führungen, gemeinsames Malen oder Töpfern und nicht zuletzt Fachsimpeleien über Malereien, Skulpturen, Plastiken, Keramiken und alles andere, was durch Inspiration und Können kreativer Geister zum Kunstwerk wird. Eine Mini-Auswahl aus der überbordenden Fülle der „KunstOffen“-Offerten haben sind im Folgenden zusammengestellt.
Mecklenburg: Treibholzmöbel und Siebdruckkleider
Altkalen, Pfarrhaus
Im Pfarrhaus von Altkalen bei Dargun stellt Adrienne Györgyi unter dem Motto „Taufrisch aus dem Garten“ ihre Kollektion von Kleidern und Wohntextilien aus Leinenstoff und Denim vor. Leichte und luftige Kreationen, deren Material bei wechselndem Licht und schwankenden Temperaturen changiert, deren Schnitte im Winde wallen und die Assoziation von Blütenkel-chen erwecken. Kleider, Röcke, Taschen, Kopf- und Schultertücher sind darüber hinaus oft doppelseitig verwendbar – ein weiteres exklusives Markenzeichen der gebürtigen Budapesterin. Badow
Bronzeplastiken als Einzelstücke oder in Kleinserien, Skulpturen aus Holz, Wandreliefs und Installationen in Garten und Atelier sind das Metier des renommierten Bildhauers Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin. Seine Arbeiten sind in deutschen Galerien zu finden, auf Mallorca, in Belgien, Holland und England; sein Reich in Badow aber öffnet er exklusiv nur für „KunstOffen“. Glashagen, Hofgalerie
In der Hofgalerie Glashagen bei Bad Doberan sind durch Gezeiten, Wind und Wasser geschliffenes Treibholz sowie Rattan und Bambus die Ausgangsmaterialen für langlebige Möbel und Skulpturen. Allesamt handgefertigte Unikate, die nach traditionellen und ökologischen Methoden hergestellt werden und extrem widerstandsfähig sind. Ausgestellt sind sie in Galerie und Garten des 200 Jahre alten Bauernhauses. Kaarz, Schlosspark
Im Schlosspark Kaarz bei Sternberg installieren sieben Künstler und Künstlerinnen von Mai bis Oktober ihre Arbeiten zum Thema KUNST im Park – „Das GRÜNE ZITAT – In Farbe“. Ihnen geht es darum, die Besonderheiten des Parks durch Farbgebung und -gestaltung künst-lerisch zu verändern und den Landschaftsgarten zu einem begehbaren Gemälde zu machen. Getreu Ihrem Credo, dass zeitgenössische Skulpturen die Wirklichkeit in allen ihren Erschei-nungsformen abbilden und einbeziehen – dabei spielt auch Farbe eine ganz wesentliche Rolle. Picher, Eichenhof
Auf dem Eichenhof in Picher zwischen Ludwigslust und Hagenow arbeiten die Künstler Kat und Alexander von Stenglin. Kat webt dort Stoffe und Gobelins am Hochwebstuhl. Für die Stoffe verwendet sie am liebsten Farben aus Pflanzen wegen der speziellen Leuchtkraft, ihre Gobelins haben meist geometrische Muster. Alexander von Stenglin gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken. Stove, Kunsthaus
Im Kunsthaus Stove nahe der Ostsee zwischen Salzhaff und Insel Poel hat der Künstler Thought Raven das Haus, das Atelier und den Skulpturengarten unter dem Titel RAUM BEWEGT ZEIT BEWEGT RAUM zu einer Raumskulptur verbunden. An den Wegen im Garten zeigen sich Bäume, Skulpturen aus Eiche, eine Kräuterschnecke, Krater- und Hügelbeete. Im 2016 neu erbauten Strohballenlehmhaus steckt die Kreativwerkstatt, die auch für interessierte Kunsthaus-Feriengäste offen steht. Extra-Bonbon zu Pfingsten: ein Kammerkonzert am Sonntag um 15.00 Uhr. Vorpommern: Papier-Reste und Erd-Objekte Fahrenwalde, Schloss Bröllin
Tatsächlich Einzigartiges gibt es auf Schloss Bröllin in Fahrenwalde bei Pasewalk zu sehen. Dort konserviert Künstlerin Anneli Ketterer gewissermaßen Stücke vom Universum, in dem sie aus Erdoberflächen aus aller Welt Erd-Objekte erschafft, sogenannte Decrustate. In der von ihr entwickelten Technik entstehen verfestigte hauchdünne Schichten von Sanddünen, Industrieböden oder Trockenflussbetten aus Afrika, Amerika und Europa, deren Strukturen von Wind, Wasser und Lebewesen geprägt wurden und die auf Glas montiert sind. Freest, Bootswerft
In Freest vis-à-vis von Usedom ist neben den Kunstwerken auch der Raum bemerkenswert, in dem sie präsentiert werden. Die Werke von Thorleif Neuer nämlich (Aquarelloriginale und Zeichnungen von Landschaften, Stadtbildern sowie figürlichen Darstellungen) sind ausgestellt in der Bootswerft des Fischerdorfes und entfalten in dieser rustikalen und traditionellen Atmosphäre eine ganz eigene Wirkung. Hanshagen, Wassermühle
Eher romantisch hingegen ist das Flair der historischen Wassermühle Hanshagen zwischen Greifswald und Wolgast, in der gleich eine ganze Gruppe von Künstlern ihre Malereien, Skulpturen, Keramiken und Fotografien aus- und vorstellt. Der Clou: Kunst in Hanshagen heißt in diesem Fall auch Kunst aus Hanshagen und mit Hanshagen als Hauptmotiv – Beate Krohn, Heidemarie Pukowski, Brigitte Löper, Erich Schachtschneider und Peter Düvier leben allesamt im Ort und lassen sich von dessen reizvoller Lage mitten in der Natur immer wieder und nachhaltig inspirieren. Putbus
CIRCUS EINS ist nicht nur die Adresse des Kronprinzenpalais der weißen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen; zu „KunstOffen“ ist es auch die erste Adresse für zeitgenössische Kunst in einer besonderen Form. In den Werken Nándor Angstenbergers nämlich werden Dinge aus Plastik und Papier, die als verbraucht entsorgt wurden, zum Stoff für visionäre Erzählungen. Seine modellhaften Inszenierungen sind anarchische Alternativszenarios zur Gegenwart, in denen die Imagination frei schweifen kann. Saal
In Saal am gleichnamigen Bodden und mit Blick auf Fischland-Darß-Zingst präsentiert Regina Chinow Rakuritäten – eine wohlklingende Wortschöpfung aus Raku und Kuriositäten, von denen es bei ihr wimmelt. Rakuritäten sind Gesellen wie Ratze und Kutze – lustige, comicartige Charakter-Fratzen, die in Form und Farbe schon speziell sind und in Raku-Brenntechnik gefertigt werden. Was das ist und wie es funktioniert, erfährt man nicht nur vor Ort, man kann sich auch selbst darin ausprobieren und täglich bei zwei Eventkeramik-Show-Bränden dabei sein. Ueckermünde, Kulturspeicher
Feierlich eröffnet wird „KunstOffen“ in Vorpommern am 18. Mai um 17.00 Uhr im Kulturspeicher des Seebades Ueckermünde mit einer Sammelausstellung von ausgewählten Werken der Teilnehmer, einer kostenlosen Stadtführung und einem Bummel durch den Kunstmarkt. Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus, es kann darüber hinaus auf oder unter 03834 891189 beim Tourismusverband Vorpommern bestellt werden. Weitere Informationen:
Im Pfarrhaus von Altkalen bei Dargun stellt Adrienne Györgyi unter dem Motto „Taufrisch aus dem Garten“ ihre Kollektion von Kleidern und Wohntextilien aus Leinenstoff und Denim vor. Leichte und luftige Kreationen, deren Material bei wechselndem Licht und schwankenden Temperaturen changiert, deren Schnitte im Winde wallen und die Assoziation von Blütenkel-chen erwecken. Kleider, Röcke, Taschen, Kopf- und Schultertücher sind darüber hinaus oft doppelseitig verwendbar – ein weiteres exklusives Markenzeichen der gebürtigen Budapesterin. Badow
Bronzeplastiken als Einzelstücke oder in Kleinserien, Skulpturen aus Holz, Wandreliefs und Installationen in Garten und Atelier sind das Metier des renommierten Bildhauers Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin. Seine Arbeiten sind in deutschen Galerien zu finden, auf Mallorca, in Belgien, Holland und England; sein Reich in Badow aber öffnet er exklusiv nur für „KunstOffen“. Glashagen, Hofgalerie
In der Hofgalerie Glashagen bei Bad Doberan sind durch Gezeiten, Wind und Wasser geschliffenes Treibholz sowie Rattan und Bambus die Ausgangsmaterialen für langlebige Möbel und Skulpturen. Allesamt handgefertigte Unikate, die nach traditionellen und ökologischen Methoden hergestellt werden und extrem widerstandsfähig sind. Ausgestellt sind sie in Galerie und Garten des 200 Jahre alten Bauernhauses. Kaarz, Schlosspark
Im Schlosspark Kaarz bei Sternberg installieren sieben Künstler und Künstlerinnen von Mai bis Oktober ihre Arbeiten zum Thema KUNST im Park – „Das GRÜNE ZITAT – In Farbe“. Ihnen geht es darum, die Besonderheiten des Parks durch Farbgebung und -gestaltung künst-lerisch zu verändern und den Landschaftsgarten zu einem begehbaren Gemälde zu machen. Getreu Ihrem Credo, dass zeitgenössische Skulpturen die Wirklichkeit in allen ihren Erschei-nungsformen abbilden und einbeziehen – dabei spielt auch Farbe eine ganz wesentliche Rolle. Picher, Eichenhof
Auf dem Eichenhof in Picher zwischen Ludwigslust und Hagenow arbeiten die Künstler Kat und Alexander von Stenglin. Kat webt dort Stoffe und Gobelins am Hochwebstuhl. Für die Stoffe verwendet sie am liebsten Farben aus Pflanzen wegen der speziellen Leuchtkraft, ihre Gobelins haben meist geometrische Muster. Alexander von Stenglin gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken. Stove, Kunsthaus
Im Kunsthaus Stove nahe der Ostsee zwischen Salzhaff und Insel Poel hat der Künstler Thought Raven das Haus, das Atelier und den Skulpturengarten unter dem Titel RAUM BEWEGT ZEIT BEWEGT RAUM zu einer Raumskulptur verbunden. An den Wegen im Garten zeigen sich Bäume, Skulpturen aus Eiche, eine Kräuterschnecke, Krater- und Hügelbeete. Im 2016 neu erbauten Strohballenlehmhaus steckt die Kreativwerkstatt, die auch für interessierte Kunsthaus-Feriengäste offen steht. Extra-Bonbon zu Pfingsten: ein Kammerkonzert am Sonntag um 15.00 Uhr. Vorpommern: Papier-Reste und Erd-Objekte Fahrenwalde, Schloss Bröllin
Tatsächlich Einzigartiges gibt es auf Schloss Bröllin in Fahrenwalde bei Pasewalk zu sehen. Dort konserviert Künstlerin Anneli Ketterer gewissermaßen Stücke vom Universum, in dem sie aus Erdoberflächen aus aller Welt Erd-Objekte erschafft, sogenannte Decrustate. In der von ihr entwickelten Technik entstehen verfestigte hauchdünne Schichten von Sanddünen, Industrieböden oder Trockenflussbetten aus Afrika, Amerika und Europa, deren Strukturen von Wind, Wasser und Lebewesen geprägt wurden und die auf Glas montiert sind. Freest, Bootswerft
In Freest vis-à-vis von Usedom ist neben den Kunstwerken auch der Raum bemerkenswert, in dem sie präsentiert werden. Die Werke von Thorleif Neuer nämlich (Aquarelloriginale und Zeichnungen von Landschaften, Stadtbildern sowie figürlichen Darstellungen) sind ausgestellt in der Bootswerft des Fischerdorfes und entfalten in dieser rustikalen und traditionellen Atmosphäre eine ganz eigene Wirkung. Hanshagen, Wassermühle
Eher romantisch hingegen ist das Flair der historischen Wassermühle Hanshagen zwischen Greifswald und Wolgast, in der gleich eine ganze Gruppe von Künstlern ihre Malereien, Skulpturen, Keramiken und Fotografien aus- und vorstellt. Der Clou: Kunst in Hanshagen heißt in diesem Fall auch Kunst aus Hanshagen und mit Hanshagen als Hauptmotiv – Beate Krohn, Heidemarie Pukowski, Brigitte Löper, Erich Schachtschneider und Peter Düvier leben allesamt im Ort und lassen sich von dessen reizvoller Lage mitten in der Natur immer wieder und nachhaltig inspirieren. Putbus
CIRCUS EINS ist nicht nur die Adresse des Kronprinzenpalais der weißen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen; zu „KunstOffen“ ist es auch die erste Adresse für zeitgenössische Kunst in einer besonderen Form. In den Werken Nándor Angstenbergers nämlich werden Dinge aus Plastik und Papier, die als verbraucht entsorgt wurden, zum Stoff für visionäre Erzählungen. Seine modellhaften Inszenierungen sind anarchische Alternativszenarios zur Gegenwart, in denen die Imagination frei schweifen kann. Saal
In Saal am gleichnamigen Bodden und mit Blick auf Fischland-Darß-Zingst präsentiert Regina Chinow Rakuritäten – eine wohlklingende Wortschöpfung aus Raku und Kuriositäten, von denen es bei ihr wimmelt. Rakuritäten sind Gesellen wie Ratze und Kutze – lustige, comicartige Charakter-Fratzen, die in Form und Farbe schon speziell sind und in Raku-Brenntechnik gefertigt werden. Was das ist und wie es funktioniert, erfährt man nicht nur vor Ort, man kann sich auch selbst darin ausprobieren und täglich bei zwei Eventkeramik-Show-Bränden dabei sein. Ueckermünde, Kulturspeicher
Feierlich eröffnet wird „KunstOffen“ in Vorpommern am 18. Mai um 17.00 Uhr im Kulturspeicher des Seebades Ueckermünde mit einer Sammelausstellung von ausgewählten Werken der Teilnehmer, einer kostenlosen Stadtführung und einem Bummel durch den Kunstmarkt. Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus, es kann darüber hinaus auf oder unter 03834 891189 beim Tourismusverband Vorpommern bestellt werden. Weitere Informationen:
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09. Mai 2018
| Pressemitteilungen
Internationaler Museumstag: Mehr als 80 Museen in Mecklenburg-Vorpommern nehmen teil
Unter dem Titel „Netzwerkmuseum: Neue Wege, neue Besucher“ wird am 13. Mai der 41. Internationale Museumtag veranstaltet. Mehr als 80 Museen in Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich daran mit einem vielfältigen Programm mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen. Im Folgenden ein paar Tipps für Museumsfans, weitere Informationen finden Interessierte in einem Veranstaltungsflyer unter .
Fische beobachten und Orgel spielen
Das Müritzeum in der Mecklenburgische Seenplatte lockt am Aktionstag mit drei Kurzfilmen, die im Rahmen des europäischen Jugendfilmprojekts „Young European Audience Development“ mit medienpädagogischer Unterstützung der RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte entstanden sind. Dabei führen Kinder von Geflüchteten, die nie zuvor ein Museum besucht haben, durch das „Haus der 1000 Seen“. Der Eintritt für die Filmvorführung im Foyer ist frei. Wer mehr über Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte erfahren möchte, der schaut sich im Anschluss in den Räumlichkeiten um und entdeckt unter anderem Deutschlands größtes Süßwasseraquarium, das hunderte Maränen beheimatet.
Weitere Informationen: Anlässlich des Internationalen Museumstages 2018 thematisieren die öffentlichen Familienführungen im Stralsunder Ozeaneum zum Beispiel, wie ein Walskelett ins Museum kommt, welche Tiere und Pflanzen in der Ostsee heimisch sind oder welcher Wal der Lauteste auf unserem Planeten ist. Außerdem gibt es die eine oder andere Geschichte rund um den 10. Geburtstag des Erlebnismuseums. Die Wal-Perspektive können Interessierte auch in der Spiele-App „Be the Whale“ einnehmen.
Weitere Informationen unter: Wie ein Acker bestellt wird und welche tragende Rolle der Traktor um 1900 in Mecklenburg-Vorpommern übernahm – das erfahren Besucher im Freilichtmuseum Agroneum in Alt Schwerin (). Das Haus lockt mit Führungen zu den Themen „Leben und Wohnen auf dem Land“ und „Arbeiten auf dem Land“. Dabei können unter anderem Exponate aus der 500-jährigen Geschichte der mecklenburgischen Landwirtschaft bestaunt werden. Kleine Besucher können in der Mal- und Bastelwerkstatt traditionelles Handwerk erlernen und Farben aus Naturmaterialien herstellen. Mit Hand und Fuß zu musizieren, ist für Besucher des Mecklenburgischen Orgelmuseums in Malchow möglich. An einem Modell dürfen Interessierte das Tasteninstrument selbst spielen. Die Klosterkirche und das ehemalige Pfarrhaus beherbergen zudem einen Raum mit zehn Orgeln, rund 600 Orgel-Schallplatten und eine Gesangsbuchsammlung. Am Aktionstag findet ab 19.00 Uhr eine Filmvorführung mit Orgelmusik in der Klosterkirche statt.
Weitere Informationen: Schatzsucher aufgepasst! Das Gold des Nordens, wie der Bernstein auch genannt wird, ist im Deutschen Bernsteinmuseum leicht zu finden. In einer der umfangreichsten Ausstellungen Europas werden 1.600 goldene Natursteine mit spektakulären Einschlüssen als feine Kunstwerke oder Schmuck gezeigt. Glänzende und wertvolle Reliquien aus dem 14. Jahrhundert sind außerdem im angrenzenden Kloster Ribnitz zu entdecken.
Weitere Informationen: Kunst und Kultur bestaunen
Das öffnet am Aktionstag seine Tore und lädt ein, Schätze von der Antike bis zur Gegenwart zu bewundern. Besucher können sich ab 11.00 Uhr in die Welt der Kunst und Kultur entführen lassen und an thematischen Führungen wie „Neue Wege zu Kunst“ oder „Auf Heller und Pfennig – Führung im Münzkabinett“ teilnehmen.
Weitere Informationen: In Ahrenshoop können Museumsbesucher nicht nur rund 800 Gemälde, Grafiken und Skulpturen mit Bezug zur Küstenregion bestaunen, sondern auch die preisgekrönte Architektur des Kunstmuseums. Inspiriert von den rohrgedeckten Häuser, wie vielfach auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu finden sind, entstand ein hochmodernes Gebäudeensemble aus Stahlbeton. Kinder entdecken die Kunstwelt während einer Führung ab 11.30 Uhr oder beim Workshop „Spiel der Wellen“.
Weitere Informationen: In Greifswald, dem Geburtsort eines der bedeutendsten Maler der Frühromantik, Caspar David Friedrich, öffnet das Caspar-David-Friedrich-Zentrum seine Türen und gibt Einblicke in das Leben und Schaffen des Künstlers. Ergänzt wird die ständige Ausstellung in seinem ehemaligen Elternhaus mit einer Führung zum Thema „Hochzeitsbräuche zu Friedrichs Zeiten“ ab 10.00 Uhr. Vor 200 Jahren heiratete der in Greifswald geborene Romantiker Caspar David Friedrich (1774-1840) seine Caroline in Dresden und begab sich anschließend mit ihr auf Hochzeitsreise in seine Heimat. Zudem können Besucher in einem zweistündigen Workshop in den Werkstätten des Künstlers Seife selbst herstellen.
Weitere Informationen: Von Kuriositäten begeistern lassen
Einblicke in die Herstellung des Speisesalzes bis 1906 präsentiert das Salzmuseum in Bad Sülze. Gezeigt werden alte Fotos, Sachzeugen kommen zur Wort und ein nachgebildetes Gradierwerk kann besichtigt werden. Ab 10.00 Uhr wird ein Hoffest mit regionalen Produkten veranstaltet.
Weitere Informationen: Bis in 300 Metern Tiefe kann das U-Boot HMS Otus () abtauchen, das im Hafen von Sassnitz auf Rügen festgemacht ist. Von 10.00 bis 18.00 Uhr entdecken Museumsbesucher das 90 Meter lange Schiff, ausgestattet mit Abtastsonar, Radar, Funkpeilgerät und Kurzwellensender.
In der Dunkelkammer in Rastow wird die technische Entwicklungen aus 100 Jahren Fotografie präsentiert. Von 10.00 bis 12.00 Uhr können Freizeitfotografen in vier Kellerräumen des Gemeindehauses historische Film- und Fototechniken kennenlernen und in eine begehbare Camera Obscura – dort wird das Prinzip einer Lochkamera nachgestellt – eintreten.
Weitere Informationen: Weihnachtsgeschichten im Frühling: Seit 2007 beherbergt die Heilig-Geist-Kirche in Güstrow eine umfangreiche Sammlung von Weihnachtskrippen. Die Hamburgerin Mechthild Ringguth trug diese über vier Jahrzehnte lang in mehr als 60 Ländern der Welt zusammen. Am Aktionstag sind Besucher des Norddeutschen Krippenmuseums eingeladen, dem Konzert des Ensembles „Spielkreis alte Musik“ Schwerin zu lauschen. Los geht es um 16.00 Uhr.
Weitere Informationen: Das Erdölmuseum im vorpommerschen Sundhagen widmet sich der Erdöl- und Erdgasindustrie in der ehemaligen DDR. Im Museum und auf dem angrenzendem Freigelände erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geologie der Region sowie über Bohrtechniken.
Weitere Informationen: Weitere Informationen:
Das Müritzeum in der Mecklenburgische Seenplatte lockt am Aktionstag mit drei Kurzfilmen, die im Rahmen des europäischen Jugendfilmprojekts „Young European Audience Development“ mit medienpädagogischer Unterstützung der RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte entstanden sind. Dabei führen Kinder von Geflüchteten, die nie zuvor ein Museum besucht haben, durch das „Haus der 1000 Seen“. Der Eintritt für die Filmvorführung im Foyer ist frei. Wer mehr über Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte erfahren möchte, der schaut sich im Anschluss in den Räumlichkeiten um und entdeckt unter anderem Deutschlands größtes Süßwasseraquarium, das hunderte Maränen beheimatet.
Weitere Informationen: Anlässlich des Internationalen Museumstages 2018 thematisieren die öffentlichen Familienführungen im Stralsunder Ozeaneum zum Beispiel, wie ein Walskelett ins Museum kommt, welche Tiere und Pflanzen in der Ostsee heimisch sind oder welcher Wal der Lauteste auf unserem Planeten ist. Außerdem gibt es die eine oder andere Geschichte rund um den 10. Geburtstag des Erlebnismuseums. Die Wal-Perspektive können Interessierte auch in der Spiele-App „Be the Whale“ einnehmen.
Weitere Informationen unter: Wie ein Acker bestellt wird und welche tragende Rolle der Traktor um 1900 in Mecklenburg-Vorpommern übernahm – das erfahren Besucher im Freilichtmuseum Agroneum in Alt Schwerin (). Das Haus lockt mit Führungen zu den Themen „Leben und Wohnen auf dem Land“ und „Arbeiten auf dem Land“. Dabei können unter anderem Exponate aus der 500-jährigen Geschichte der mecklenburgischen Landwirtschaft bestaunt werden. Kleine Besucher können in der Mal- und Bastelwerkstatt traditionelles Handwerk erlernen und Farben aus Naturmaterialien herstellen. Mit Hand und Fuß zu musizieren, ist für Besucher des Mecklenburgischen Orgelmuseums in Malchow möglich. An einem Modell dürfen Interessierte das Tasteninstrument selbst spielen. Die Klosterkirche und das ehemalige Pfarrhaus beherbergen zudem einen Raum mit zehn Orgeln, rund 600 Orgel-Schallplatten und eine Gesangsbuchsammlung. Am Aktionstag findet ab 19.00 Uhr eine Filmvorführung mit Orgelmusik in der Klosterkirche statt.
Weitere Informationen: Schatzsucher aufgepasst! Das Gold des Nordens, wie der Bernstein auch genannt wird, ist im Deutschen Bernsteinmuseum leicht zu finden. In einer der umfangreichsten Ausstellungen Europas werden 1.600 goldene Natursteine mit spektakulären Einschlüssen als feine Kunstwerke oder Schmuck gezeigt. Glänzende und wertvolle Reliquien aus dem 14. Jahrhundert sind außerdem im angrenzenden Kloster Ribnitz zu entdecken.
Weitere Informationen: Kunst und Kultur bestaunen
Das öffnet am Aktionstag seine Tore und lädt ein, Schätze von der Antike bis zur Gegenwart zu bewundern. Besucher können sich ab 11.00 Uhr in die Welt der Kunst und Kultur entführen lassen und an thematischen Führungen wie „Neue Wege zu Kunst“ oder „Auf Heller und Pfennig – Führung im Münzkabinett“ teilnehmen.
Weitere Informationen: In Ahrenshoop können Museumsbesucher nicht nur rund 800 Gemälde, Grafiken und Skulpturen mit Bezug zur Küstenregion bestaunen, sondern auch die preisgekrönte Architektur des Kunstmuseums. Inspiriert von den rohrgedeckten Häuser, wie vielfach auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu finden sind, entstand ein hochmodernes Gebäudeensemble aus Stahlbeton. Kinder entdecken die Kunstwelt während einer Führung ab 11.30 Uhr oder beim Workshop „Spiel der Wellen“.
Weitere Informationen: In Greifswald, dem Geburtsort eines der bedeutendsten Maler der Frühromantik, Caspar David Friedrich, öffnet das Caspar-David-Friedrich-Zentrum seine Türen und gibt Einblicke in das Leben und Schaffen des Künstlers. Ergänzt wird die ständige Ausstellung in seinem ehemaligen Elternhaus mit einer Führung zum Thema „Hochzeitsbräuche zu Friedrichs Zeiten“ ab 10.00 Uhr. Vor 200 Jahren heiratete der in Greifswald geborene Romantiker Caspar David Friedrich (1774-1840) seine Caroline in Dresden und begab sich anschließend mit ihr auf Hochzeitsreise in seine Heimat. Zudem können Besucher in einem zweistündigen Workshop in den Werkstätten des Künstlers Seife selbst herstellen.
Weitere Informationen: Von Kuriositäten begeistern lassen
Einblicke in die Herstellung des Speisesalzes bis 1906 präsentiert das Salzmuseum in Bad Sülze. Gezeigt werden alte Fotos, Sachzeugen kommen zur Wort und ein nachgebildetes Gradierwerk kann besichtigt werden. Ab 10.00 Uhr wird ein Hoffest mit regionalen Produkten veranstaltet.
Weitere Informationen: Bis in 300 Metern Tiefe kann das U-Boot HMS Otus () abtauchen, das im Hafen von Sassnitz auf Rügen festgemacht ist. Von 10.00 bis 18.00 Uhr entdecken Museumsbesucher das 90 Meter lange Schiff, ausgestattet mit Abtastsonar, Radar, Funkpeilgerät und Kurzwellensender.
In der Dunkelkammer in Rastow wird die technische Entwicklungen aus 100 Jahren Fotografie präsentiert. Von 10.00 bis 12.00 Uhr können Freizeitfotografen in vier Kellerräumen des Gemeindehauses historische Film- und Fototechniken kennenlernen und in eine begehbare Camera Obscura – dort wird das Prinzip einer Lochkamera nachgestellt – eintreten.
Weitere Informationen: Weihnachtsgeschichten im Frühling: Seit 2007 beherbergt die Heilig-Geist-Kirche in Güstrow eine umfangreiche Sammlung von Weihnachtskrippen. Die Hamburgerin Mechthild Ringguth trug diese über vier Jahrzehnte lang in mehr als 60 Ländern der Welt zusammen. Am Aktionstag sind Besucher des Norddeutschen Krippenmuseums eingeladen, dem Konzert des Ensembles „Spielkreis alte Musik“ Schwerin zu lauschen. Los geht es um 16.00 Uhr.
Weitere Informationen: Das Erdölmuseum im vorpommerschen Sundhagen widmet sich der Erdöl- und Erdgasindustrie in der ehemaligen DDR. Im Museum und auf dem angrenzendem Freigelände erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geologie der Region sowie über Bohrtechniken.
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04. Mai 2018
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
Heute wurde das Richtfest für die neue Attraktion im Rostocker Zoo – das Polarium – gefeiert. Es soll künftig Eisbären, Pinguinen und Ozeanbewohnern ein neues und artgerechtes Zuhause bieten. Im August ziehen bereits die Eisbären und Pinguine ein, weitere Tiere folgen sukzessive. Die Eröffnung ist für September geplant. Die neue Heimat ist als Erlebnis- und Bildungslandschaft zum Thema Pole konzipiert und soll Besuchern die Lebensweisen der Tiere näherbringen. Die rund 12.500 Quadratmeter große Anlage umfasst zum einen ein Freigehege mit Bruthöhlen an einem Hang sowie ein Wasserbecken und einen Stall für bis zu 36 Humboldtpinguine und deren Nachwuchs. Zum anderen wird es eine weitläufige, der Tundra nachempfundene Landschaft für drei erwachsene Eisbären mit Nachwuchs geben. Darüber hinaus gibt es ein Besucherzentrum, das Einblicke in die Wasserbecken der Eisbären gewährt und Informationen über die Lebensweisen und Anatomie von Pinguinen und Eisbären gibt.
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Für zwei Standorte in Mecklenburg-Vorpommern können Gäste ab sofort das so genannte Sleeperoo buchen und zum Beispiel zum Muttertag ein besonderes Erlebnis verschenken. Zum einen steht das trendige und ungewöhnliche Übernachtungsmöbel an der St. Marien-Kirche in der UNESCO-Welterbestadt Wismar für Erlebnisnächte zur Verfügung, zum anderem können Urlauber und Einheimische darin erstmals auf der Seebrücke in Sellin nächtigen. In den „Design|sleepCubes“ – würfelförmige und nach dem Steckbauprinzip unkompliziert aufzubauende Übernachtungsstätten – ist damit das zeitlich begrenzte Übernachten an Orten möglich, die zuvor nicht als Herberge dienten. Entwickelt wurde der Sleeperoo in Kooperation mit dem Langefreunde Design Studio aus Schwerin und Greenboats aus Bremen. Zum wohligen Ambiente gehören eine 1,60 Meter breite Liegefläche mit Sojaölkern, Schafschurwolldecken, ein zuverlässiger Sicht- und Wetterschutz, eine stromsparende LED-Beleuchtung sowie ein so genanntes Chillpack, das eine Auswahl an Knabbereien und Getränken bereithält. Buchungen unter: Presseinformationen unter:
Das elfte Umweltfotofestival „horizonte zingst“ findet vom 26. Mai bis 3. Juni 2018 im Ostseeheilbad Zingst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst statt. In diesem Jahr wird Frankreich als Gastland das Fotofestival mit Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Fotografie bereichern und die Vielfalt des Landes und der fotografischen Möglichkeiten aufdecken. So zeigt Yann Arthus-Bertrand, Fotograf aus Paris, in seiner Ausstellung positive und inspirierende Beispiele zum Umgang mit dem Klimawandel. Francois Delebecque, Fotograf aus Baule, erklärt in einem Workshop, wie man mit Kamera oder Handy auf kreative Weise einen Film drehen kann. Der Pariser Fotograf Olivier Grunewald enthüllt in einer Multivisionsshow die einzigartige Schönheit der Wildnis und im Rahmen des Nachwuchsprojekts „Young Professionals“ präsentieren Studierende aus Stuttgart, Riga und dem südfranzösischen Arles künstlerische Arbeiten unter dem Titel „Human & Sea“. Weitere Informationen:
Am Strand des Ostseebades Binz erstrahlt nach zweijähriger Bauzeit der „Rettungsturm 1“, entworfen vom Bauingenieur Ulrich Müther, wieder in neuem Glanz. Das durch Abnutzung, Umwelteinflüsse und bauphysikalische Probleme stark in Mitleidenschaft gezogene Gebäude wurde durch die Wüstenrot Stiftung denkmalgerecht instandgesetzt. Mit der Sanierung des Rettungsturms soll das bauliche Erbe Müthers, der in den 1980er-Jahren einen wichtigen Beitrag zum weltweit verbreiteten Schalenbau leistete, stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Ab Mitte Mai wird der Turm wieder als Außenstelle des Binzer Standesamtes für Trauungen genutzt und kann über die Kurverwaltung Binz von Hochzeitspaaren gemietet werden. Weitere Informationen:
+++ Neu: Schlafen auf der Seebrücke Sellin und vor Backsteinriesen St. Marien in Wismar +++
Für zwei Standorte in Mecklenburg-Vorpommern können Gäste ab sofort das so genannte Sleeperoo buchen und zum Beispiel zum Muttertag ein besonderes Erlebnis verschenken. Zum einen steht das trendige und ungewöhnliche Übernachtungsmöbel an der St. Marien-Kirche in der UNESCO-Welterbestadt Wismar für Erlebnisnächte zur Verfügung, zum anderem können Urlauber und Einheimische darin erstmals auf der Seebrücke in Sellin nächtigen. In den „Design|sleepCubes“ – würfelförmige und nach dem Steckbauprinzip unkompliziert aufzubauende Übernachtungsstätten – ist damit das zeitlich begrenzte Übernachten an Orten möglich, die zuvor nicht als Herberge dienten. Entwickelt wurde der Sleeperoo in Kooperation mit dem Langefreunde Design Studio aus Schwerin und Greenboats aus Bremen. Zum wohligen Ambiente gehören eine 1,60 Meter breite Liegefläche mit Sojaölkern, Schafschurwolldecken, ein zuverlässiger Sicht- und Wetterschutz, eine stromsparende LED-Beleuchtung sowie ein so genanntes Chillpack, das eine Auswahl an Knabbereien und Getränken bereithält. Buchungen unter: Presseinformationen unter:
+++ „Vive la France“ – Frankreich ist Gastland des Umweltfotofestivals „horizonte zingst“ +++
Das elfte Umweltfotofestival „horizonte zingst“ findet vom 26. Mai bis 3. Juni 2018 im Ostseeheilbad Zingst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst statt. In diesem Jahr wird Frankreich als Gastland das Fotofestival mit Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Fotografie bereichern und die Vielfalt des Landes und der fotografischen Möglichkeiten aufdecken. So zeigt Yann Arthus-Bertrand, Fotograf aus Paris, in seiner Ausstellung positive und inspirierende Beispiele zum Umgang mit dem Klimawandel. Francois Delebecque, Fotograf aus Baule, erklärt in einem Workshop, wie man mit Kamera oder Handy auf kreative Weise einen Film drehen kann. Der Pariser Fotograf Olivier Grunewald enthüllt in einer Multivisionsshow die einzigartige Schönheit der Wildnis und im Rahmen des Nachwuchsprojekts „Young Professionals“ präsentieren Studierende aus Stuttgart, Riga und dem südfranzösischen Arles künstlerische Arbeiten unter dem Titel „Human & Sea“. Weitere Informationen:
+++ Binzer Rettungsturm erstrahlt in neuem Glanz +++
Am Strand des Ostseebades Binz erstrahlt nach zweijähriger Bauzeit der „Rettungsturm 1“, entworfen vom Bauingenieur Ulrich Müther, wieder in neuem Glanz. Das durch Abnutzung, Umwelteinflüsse und bauphysikalische Probleme stark in Mitleidenschaft gezogene Gebäude wurde durch die Wüstenrot Stiftung denkmalgerecht instandgesetzt. Mit der Sanierung des Rettungsturms soll das bauliche Erbe Müthers, der in den 1980er-Jahren einen wichtigen Beitrag zum weltweit verbreiteten Schalenbau leistete, stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Ab Mitte Mai wird der Turm wieder als Außenstelle des Binzer Standesamtes für Trauungen genutzt und kann über die Kurverwaltung Binz von Hochzeitspaaren gemietet werden. Weitere Informationen:
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04. Mai 2018
| Pressemitteilungen
Romantik, Rad und Rotbauchunken
Nach Ostern rollt zu Pfingsten bereits die zweite große Reisewelle des Jahres Richtung Mecklenburg und Vorpommern. Naturgemäß stehen dabei die Strände im Mittelpunkt, doch auch am Rande oder abseits davon gibt es eine Menge zu sehen, zu erleben und zu entdecken. Im Folgenden haben wir deshalb einige thematische Tipps für Kurzreisen, Tagestouren und Ausflüge zusammengestellt.
Schlösser, Dörfer, Parkanlagen: Auf Radrundtour im Klützer Winkel
Er ist immer noch so etwas wie ein Geheimtipp auf der touristischen Landkarte: der Klützer Winkel in Westmecklenburg. Obwohl nur einen Katzensprung entfernt vom kilometerlangen Sandstrand des Ostseebades Boltenhagen, fühlt man sich hier per Zeitsprung in jene ferne Epoche gebeamt, als Schlossbesitzer und Gutsherren in Mecklenburg noch ganz große Nummern waren. Für diesen Eindruck sorgen zuallererst der tiefe ländliche Frieden sowie das wunderbar restaurierte Schloss Bothmer – die größte barocke Schlossanlage in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Inklusive 12 Hektar Landschaftsgarten, hauseigener Gracht und einer in Deutschland einmaligen Allee aus gespaltenen Lindenstämmen. Die hügelige und friedliche Landschaft ist ideales Terrain für Fahrradfahrer und die 36 Kilometer lange Rundtour folglich ein Hochgenuss. Sie startet und endet in Boltenhagen und führt zunächst ins namensgebende Klütz, dessen roter Kirchturm, die „Rote Bischofsmütze“, auch Wahrzeichen des Städtchens ist. Über Schloss- und Lindenallee geht es weiter nach Bothmer zum Schloss und nach ausgiebigem Besichtigungsstopp von dort auf landschaftlich reizvollen Wegen unter anderem zum Gutshaus Stellshagen, Schloss Kalkhorst mit sehenswertem Park, nach Elmenhorst mit „verdrehtem“ Dorfkirchturm sowie den Aussichtspunkten Kleinklützhöved und Großklützhöved direkt an der Ostseeküste.
Weitere Informationen: Friedrich, Runge, Klinkowström: Auf Besuch in der Romantik
Ruinen im Mondschein, Segelschiffe im Morgenlicht, die Kreidefelsen auf der Insel Rügen – Bilder wie diese kennt die ganze Welt. Gemalt wurden sie von Künstlern, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Vorpommern ihre Inspirationsquelle fanden und sich an Licht und Landschaft begeisterten. Ihre wichtigsten Köpfe: Die Freunde Philipp Otto Runge aus Wolgast, Friedrich August von Klinkowström aus Ludwigsburg und Romantik-Superstar Caspar David Friedrich aus Greifswald. Vom dortigen Caspar-David-Friedrich-Zentrum führt ein Bildweg zu 15 Orten, die für den großen Meister besonders bedeutsam waren: zum Dom, zum Marktplatz, ins Pommersche Landesmuseum mit umfangreicher Friedrich-Sammlung und natürlich auch zur berühmten Klosterruine nach Eldena, die er so oft malte wie kein anderes Motiv. Doch auch die anderen Romantiker stehen ab sofort stärker im Rampenlicht. Philipp Otto Runge etwa gilt als vielseitigster Künstler des 19. Jahrhunderts. Er schuf die erste dreidimensionale Farbenlehre in der Deutschen Kunstgeschichte, entwarf die ersten spiegelverkehrten Kartenbilder auf dem Französischen Blatt und bereitete Jugendstil und Bauhauskunst geistig vor. All das und vieles mehr wird in Runges Geburtshaus in Wolgast präsentiert. Und auch Klinkowström ist eine zentrale Pionierfigur der damaligen neuen deutschen Kunstbewegung – sein Lebenswerk wird im Schloss Ludwigsburg dokumentiert. Die im April 2018 offiziell eröffnete nagelneue „Route der Norddeutschen Romantik“ verbindet die Wohn- und Schaffensorte der drei Maler sowie des Dichters Karl Gottlieb Lappe. Die thematische Radroute ist 54 Kilometer lang und führt zu Originalschauplätzen mit vielen kulturellen Schätzen, aber auch in wildromantische Ecken wie die Naturstrände von Vierow und Ludwigsburg. Auf Wunsch kann die Tour mit qualifizierter Begleitung absolviert werden; dafür stehen speziell ausgebildete Kultur-Natur-Guides zur Verfügung. Besondere Übernachtungsorte am Wege:
Greifswald: Hotel Galerie (Bed & Bike zertifiziert),
Kröslin: Floating Houses,
Wolgast: Hostel POSTEL im ehemaligen Postgebäude, Weitere Informationen: Adler, Biber, Rotbauchunken: Auf Natur-Tour in der Seenplatte
Die Natur steht fast immer im Fokus, wenn es in die Mecklenburgische Seenplatte geht – und wie könnte es auch anders sein in einer Gegend, bei der einem schon beim Blick auf die Karte ganz blau und grün vor Augen wird. Dabei müssen es aber nicht immer die Seen sein, auf denen die Hausboot- oder Kanu-Post abgeht. Eine Naturerlebnisführung der besonderen Art etwa gibt es auf dem „Amazonas des Nordens“, wenn sich Naturführer Ingo Ernst mit dem Solarkatamaran aufmacht ins wildromantische Naturparadies der Peene. Im leise dahingleitenden Solarboot stört nichts den Frieden in diesem einzigartigen Flusstalmoor mit seiner überraschenden Artenvielfalt. Die dreistündige Tour führt unter anderem zu Eisvögeln, Fischadlern und Bibern beziehungsweise deren Behausungen, doch auch die Tiere selbst bekommt man hier ziemlich zuverlässig zu Gesicht – nicht selten schwimmen die haarigen Nager direkt neben dem Boot. Ein zweites außergewöhnliches Ereignis findet am 19. Mai im Müritz-Nationalpark statt: ein abendliches Froschkonzert. Stars unterm Mondlichthimmel sind hier allerlei Amphibien, die jedes Jahr zur Zeit der Partnersuche ihren großen und enorm lautstarken Massenchor-Auftritt haben. Wasserfrösche, Grasfrösche, Laubfrösche, Knoblauchkröten, Erdkröten und Rotbauchunken machen dann Mega-Rabatz, um ihre jeweilige Herzallerliebste zu bezirzen und erreichen dabei mühelos Dezibel-Werte auf Disko-, Flughafen oder sonstigem Schmerzgrenzen-Niveau. Die Bühne für dieses außergewöhnliche Amphibien-Spektakel befindet sich an einem von der Eiszeit geschaffenen Tümpel in der Feldberger Seenlandschaft, die zum Nationalpark gehört und etwa drei Kilometer entfernt liegt vom Treffpunkt. Peenesafari / Bibertour im Solarboot
Start: Verchen am Kummerower See
039994 749937 Froschkonzert am 19.5., 20.30 bis 23.00 Uhr
Treffpunkt Goldenbaum, Parkplatz an der Kirche Clowns, Jongleure, Feuerspucker: Kleinkunstfestival auf Usedom
Clowns, Pantomimen, Artisten, Jongleure, Puppenspieler, Zauberer und Komödianten aller Art sind die Protagonisten, wenn Usedom vom 18. bis 21. Mai einlädt zum mittlerweile 19. Kleinkunstfestival auf der Insel. Künstler aus über 20 Ländern verwandeln dann das Seebad Heringsdorf in ein Mekka des Straßentheaters und die Strandpromenade in eine bunte Open-Air-Bühne. Höhepunkt ist das hochkarätige Galaprogramm „Varieté am Meer“, das ausgewählte Künstler am Samstag um 20.00 Uhr exklusiv im Kaiserbädersaal präsentieren. Motto: „Kabarett meets Klassik – geistreiche Satire trifft faszinierende Musikalität“. Feierlich eröffnet wird das Festival am Freitag um 17.00 Uhr an der Konzertmuschel in Heringsdorf. Und dann heißt es drei Tage Action an sechs Auftrittsorten rund um die Heringsdorfer Seebrücke; Gastspiele der Künstler, die übrigens alle ohne Gage auftreten, gibt es aber auch in Ahlbeck, Bansin, Koserow, Zinnowitz, Karlshagen, Loddin und Swinemünde. Bei Wertungsauftritten am Freitag, Samstag und Sonntag stellen sich die Akteure der verschiedenen Sparten darüber hinaus einer professionellen Jury, die die Wettbewerbssieger am Sonntag um 19.00 Uhr verkündet und ehrt. Und nicht zuletzt wird auch der kreative Nachwuchs gefördert und gefordert: beim Mitmachzirkus an allen drei Pfingsttagen. Weitere Informationen: , Bilder, Fotos, Sonnentüren: Kunstpfade auf Fischland-Darß-Zingst
Dass Fischland-Darß-Zingst stets ein Spielplatz war für kreative Geister, ist seit Gründung der Künstlerkolonie Ahrenshoop im Jahre 1892 bekannt. Ebenso wie die Tatsache, dass dieses Erbe sorgsam gepflegt wird und sogar weiter entwickelt – so ist Zingst heute zum Beispiel Maß vieler Dinge für Fotografen und Fotofreunde aus aller Welt. Was liegt es da näher, als viele Punkte Schritt für Schritt zu entdecken, an denen Maler einst Inspiration fanden oder Fotokünstler ihre Lieblingsplätze. Und anderem. So kann man auf dem Kunstpfad in Ahrenshoop etwa zu beliebten Motiven der Kolonie-Koryphäen wandern. In Zingst auf dem „OLYMPUS FotoKunstPfad“ echte Kunstwerke als Impuls für fantasievolle Selbstinszenierungen nutzen. In Wieck auf dem Postkartenpfad historische Ansichten des Ortes mit der Gegenwart vergleichen. Und auf dem Haustürenpfad in Prerow, Born und Wieck die bunt bemalten und reich verzierten Holztüren bewundern, die es nur auf dem Darß gibt. Jüngstes Kind in dieser Familie ist der im April eröffnete Lyonel-Feininger-Rundgang in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten – ein inszenierter Kunstspaziergang auf den Spuren des deutsch-amerikanischen Expressionisten und Bauhaus-Meisters, der zwischen 1905 und 1928 dreimal in der Stadt zu Gast war und hier zahlreiche Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen und Gemälde schuf.
Weitere Informationen: , Die Krone von Rügen: Zu Besuch im Jagdschloss Granitz
Höher geht´s nimmer, zumindest nicht auf Rügen. Wer den Tempelberg erklimmt, steht 106 Meter über dem nahen Meer – für eine Ostseeinsel ist das gigantisch. Und er steht vor einem Juwel, das im wahrsten Wortsinn der Höhepunkt auf Deutschlands größter Insel ist: dem imposanten Jagdschloss Granitz. Inmitten des gleichnamigen Naturschutzgebietes und umgeben von urigen Buchenwäldern, krönt das Märchenschloss den Höhenrücken zwischen den beliebten Ostseebädern Binz und Sellin. Und krönt damit gewissermaßen auch ganz Rügen. Königlich ist dann auch die Panoramasicht vom 38 Meter hohen Turm – über alle Baumwipfel hinweg liegt dem Besucher die komplette Ostsee- und Boddenlandschaft von Südostrügen zu Füßen. Vor dem exklusiven Blick steht allerdings noch der legendäre und schwindelerregende Aufstieg über die selbstragende Wendeltreppe. Eine kunstvolle Schmiedearbeit mit insgesamt 154 gusseisernen, durch Blüten und Ranken durchbrochenen Stufen, die der Treppe eine bestechende optische Leichtigkeit verleihen und filigrane Schatten auf die rustikale Turmmauer zaubern. Die exponierte Lage hat übrigens ihren Preis. Durch die Granitz führen keine Straßen, wer zum schönsten Jagdschloss Deutschlands will, muss ein paar Kilometer durch den herrlichen Buchenwald laufen oder radeln. Doch es gibt bequeme Alternativen: Pferdekutsche. Jagdschloss-Express. Oder der „Rasende Roland“, Rügens nostalgische Schmalspurbahn, die mehrmals täglich auf ihrem Weg zu den Ostseebädern mit Volldampf auch durch die Granitz schnauft und den Weg zum Besuchermagneten erheblich verkürzt. Außerordentlich populär sind auch die Wanderungen zum Schloss, die bei Vollmond stattfinden. Aber das ist erst wieder in der Woche nach Pfingsten der Fall.
Weitere Informationen:
Er ist immer noch so etwas wie ein Geheimtipp auf der touristischen Landkarte: der Klützer Winkel in Westmecklenburg. Obwohl nur einen Katzensprung entfernt vom kilometerlangen Sandstrand des Ostseebades Boltenhagen, fühlt man sich hier per Zeitsprung in jene ferne Epoche gebeamt, als Schlossbesitzer und Gutsherren in Mecklenburg noch ganz große Nummern waren. Für diesen Eindruck sorgen zuallererst der tiefe ländliche Frieden sowie das wunderbar restaurierte Schloss Bothmer – die größte barocke Schlossanlage in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Inklusive 12 Hektar Landschaftsgarten, hauseigener Gracht und einer in Deutschland einmaligen Allee aus gespaltenen Lindenstämmen. Die hügelige und friedliche Landschaft ist ideales Terrain für Fahrradfahrer und die 36 Kilometer lange Rundtour folglich ein Hochgenuss. Sie startet und endet in Boltenhagen und führt zunächst ins namensgebende Klütz, dessen roter Kirchturm, die „Rote Bischofsmütze“, auch Wahrzeichen des Städtchens ist. Über Schloss- und Lindenallee geht es weiter nach Bothmer zum Schloss und nach ausgiebigem Besichtigungsstopp von dort auf landschaftlich reizvollen Wegen unter anderem zum Gutshaus Stellshagen, Schloss Kalkhorst mit sehenswertem Park, nach Elmenhorst mit „verdrehtem“ Dorfkirchturm sowie den Aussichtspunkten Kleinklützhöved und Großklützhöved direkt an der Ostseeküste.
Weitere Informationen: Friedrich, Runge, Klinkowström: Auf Besuch in der Romantik
Ruinen im Mondschein, Segelschiffe im Morgenlicht, die Kreidefelsen auf der Insel Rügen – Bilder wie diese kennt die ganze Welt. Gemalt wurden sie von Künstlern, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Vorpommern ihre Inspirationsquelle fanden und sich an Licht und Landschaft begeisterten. Ihre wichtigsten Köpfe: Die Freunde Philipp Otto Runge aus Wolgast, Friedrich August von Klinkowström aus Ludwigsburg und Romantik-Superstar Caspar David Friedrich aus Greifswald. Vom dortigen Caspar-David-Friedrich-Zentrum führt ein Bildweg zu 15 Orten, die für den großen Meister besonders bedeutsam waren: zum Dom, zum Marktplatz, ins Pommersche Landesmuseum mit umfangreicher Friedrich-Sammlung und natürlich auch zur berühmten Klosterruine nach Eldena, die er so oft malte wie kein anderes Motiv. Doch auch die anderen Romantiker stehen ab sofort stärker im Rampenlicht. Philipp Otto Runge etwa gilt als vielseitigster Künstler des 19. Jahrhunderts. Er schuf die erste dreidimensionale Farbenlehre in der Deutschen Kunstgeschichte, entwarf die ersten spiegelverkehrten Kartenbilder auf dem Französischen Blatt und bereitete Jugendstil und Bauhauskunst geistig vor. All das und vieles mehr wird in Runges Geburtshaus in Wolgast präsentiert. Und auch Klinkowström ist eine zentrale Pionierfigur der damaligen neuen deutschen Kunstbewegung – sein Lebenswerk wird im Schloss Ludwigsburg dokumentiert. Die im April 2018 offiziell eröffnete nagelneue „Route der Norddeutschen Romantik“ verbindet die Wohn- und Schaffensorte der drei Maler sowie des Dichters Karl Gottlieb Lappe. Die thematische Radroute ist 54 Kilometer lang und führt zu Originalschauplätzen mit vielen kulturellen Schätzen, aber auch in wildromantische Ecken wie die Naturstrände von Vierow und Ludwigsburg. Auf Wunsch kann die Tour mit qualifizierter Begleitung absolviert werden; dafür stehen speziell ausgebildete Kultur-Natur-Guides zur Verfügung. Besondere Übernachtungsorte am Wege:
Greifswald: Hotel Galerie (Bed & Bike zertifiziert),
Kröslin: Floating Houses,
Wolgast: Hostel POSTEL im ehemaligen Postgebäude, Weitere Informationen: Adler, Biber, Rotbauchunken: Auf Natur-Tour in der Seenplatte
Die Natur steht fast immer im Fokus, wenn es in die Mecklenburgische Seenplatte geht – und wie könnte es auch anders sein in einer Gegend, bei der einem schon beim Blick auf die Karte ganz blau und grün vor Augen wird. Dabei müssen es aber nicht immer die Seen sein, auf denen die Hausboot- oder Kanu-Post abgeht. Eine Naturerlebnisführung der besonderen Art etwa gibt es auf dem „Amazonas des Nordens“, wenn sich Naturführer Ingo Ernst mit dem Solarkatamaran aufmacht ins wildromantische Naturparadies der Peene. Im leise dahingleitenden Solarboot stört nichts den Frieden in diesem einzigartigen Flusstalmoor mit seiner überraschenden Artenvielfalt. Die dreistündige Tour führt unter anderem zu Eisvögeln, Fischadlern und Bibern beziehungsweise deren Behausungen, doch auch die Tiere selbst bekommt man hier ziemlich zuverlässig zu Gesicht – nicht selten schwimmen die haarigen Nager direkt neben dem Boot. Ein zweites außergewöhnliches Ereignis findet am 19. Mai im Müritz-Nationalpark statt: ein abendliches Froschkonzert. Stars unterm Mondlichthimmel sind hier allerlei Amphibien, die jedes Jahr zur Zeit der Partnersuche ihren großen und enorm lautstarken Massenchor-Auftritt haben. Wasserfrösche, Grasfrösche, Laubfrösche, Knoblauchkröten, Erdkröten und Rotbauchunken machen dann Mega-Rabatz, um ihre jeweilige Herzallerliebste zu bezirzen und erreichen dabei mühelos Dezibel-Werte auf Disko-, Flughafen oder sonstigem Schmerzgrenzen-Niveau. Die Bühne für dieses außergewöhnliche Amphibien-Spektakel befindet sich an einem von der Eiszeit geschaffenen Tümpel in der Feldberger Seenlandschaft, die zum Nationalpark gehört und etwa drei Kilometer entfernt liegt vom Treffpunkt. Peenesafari / Bibertour im Solarboot
Start: Verchen am Kummerower See
039994 749937 Froschkonzert am 19.5., 20.30 bis 23.00 Uhr
Treffpunkt Goldenbaum, Parkplatz an der Kirche Clowns, Jongleure, Feuerspucker: Kleinkunstfestival auf Usedom
Clowns, Pantomimen, Artisten, Jongleure, Puppenspieler, Zauberer und Komödianten aller Art sind die Protagonisten, wenn Usedom vom 18. bis 21. Mai einlädt zum mittlerweile 19. Kleinkunstfestival auf der Insel. Künstler aus über 20 Ländern verwandeln dann das Seebad Heringsdorf in ein Mekka des Straßentheaters und die Strandpromenade in eine bunte Open-Air-Bühne. Höhepunkt ist das hochkarätige Galaprogramm „Varieté am Meer“, das ausgewählte Künstler am Samstag um 20.00 Uhr exklusiv im Kaiserbädersaal präsentieren. Motto: „Kabarett meets Klassik – geistreiche Satire trifft faszinierende Musikalität“. Feierlich eröffnet wird das Festival am Freitag um 17.00 Uhr an der Konzertmuschel in Heringsdorf. Und dann heißt es drei Tage Action an sechs Auftrittsorten rund um die Heringsdorfer Seebrücke; Gastspiele der Künstler, die übrigens alle ohne Gage auftreten, gibt es aber auch in Ahlbeck, Bansin, Koserow, Zinnowitz, Karlshagen, Loddin und Swinemünde. Bei Wertungsauftritten am Freitag, Samstag und Sonntag stellen sich die Akteure der verschiedenen Sparten darüber hinaus einer professionellen Jury, die die Wettbewerbssieger am Sonntag um 19.00 Uhr verkündet und ehrt. Und nicht zuletzt wird auch der kreative Nachwuchs gefördert und gefordert: beim Mitmachzirkus an allen drei Pfingsttagen. Weitere Informationen: , Bilder, Fotos, Sonnentüren: Kunstpfade auf Fischland-Darß-Zingst
Dass Fischland-Darß-Zingst stets ein Spielplatz war für kreative Geister, ist seit Gründung der Künstlerkolonie Ahrenshoop im Jahre 1892 bekannt. Ebenso wie die Tatsache, dass dieses Erbe sorgsam gepflegt wird und sogar weiter entwickelt – so ist Zingst heute zum Beispiel Maß vieler Dinge für Fotografen und Fotofreunde aus aller Welt. Was liegt es da näher, als viele Punkte Schritt für Schritt zu entdecken, an denen Maler einst Inspiration fanden oder Fotokünstler ihre Lieblingsplätze. Und anderem. So kann man auf dem Kunstpfad in Ahrenshoop etwa zu beliebten Motiven der Kolonie-Koryphäen wandern. In Zingst auf dem „OLYMPUS FotoKunstPfad“ echte Kunstwerke als Impuls für fantasievolle Selbstinszenierungen nutzen. In Wieck auf dem Postkartenpfad historische Ansichten des Ortes mit der Gegenwart vergleichen. Und auf dem Haustürenpfad in Prerow, Born und Wieck die bunt bemalten und reich verzierten Holztüren bewundern, die es nur auf dem Darß gibt. Jüngstes Kind in dieser Familie ist der im April eröffnete Lyonel-Feininger-Rundgang in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten – ein inszenierter Kunstspaziergang auf den Spuren des deutsch-amerikanischen Expressionisten und Bauhaus-Meisters, der zwischen 1905 und 1928 dreimal in der Stadt zu Gast war und hier zahlreiche Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen und Gemälde schuf.
Weitere Informationen: , Die Krone von Rügen: Zu Besuch im Jagdschloss Granitz
Höher geht´s nimmer, zumindest nicht auf Rügen. Wer den Tempelberg erklimmt, steht 106 Meter über dem nahen Meer – für eine Ostseeinsel ist das gigantisch. Und er steht vor einem Juwel, das im wahrsten Wortsinn der Höhepunkt auf Deutschlands größter Insel ist: dem imposanten Jagdschloss Granitz. Inmitten des gleichnamigen Naturschutzgebietes und umgeben von urigen Buchenwäldern, krönt das Märchenschloss den Höhenrücken zwischen den beliebten Ostseebädern Binz und Sellin. Und krönt damit gewissermaßen auch ganz Rügen. Königlich ist dann auch die Panoramasicht vom 38 Meter hohen Turm – über alle Baumwipfel hinweg liegt dem Besucher die komplette Ostsee- und Boddenlandschaft von Südostrügen zu Füßen. Vor dem exklusiven Blick steht allerdings noch der legendäre und schwindelerregende Aufstieg über die selbstragende Wendeltreppe. Eine kunstvolle Schmiedearbeit mit insgesamt 154 gusseisernen, durch Blüten und Ranken durchbrochenen Stufen, die der Treppe eine bestechende optische Leichtigkeit verleihen und filigrane Schatten auf die rustikale Turmmauer zaubern. Die exponierte Lage hat übrigens ihren Preis. Durch die Granitz führen keine Straßen, wer zum schönsten Jagdschloss Deutschlands will, muss ein paar Kilometer durch den herrlichen Buchenwald laufen oder radeln. Doch es gibt bequeme Alternativen: Pferdekutsche. Jagdschloss-Express. Oder der „Rasende Roland“, Rügens nostalgische Schmalspurbahn, die mehrmals täglich auf ihrem Weg zu den Ostseebädern mit Volldampf auch durch die Granitz schnauft und den Weg zum Besuchermagneten erheblich verkürzt. Außerordentlich populär sind auch die Wanderungen zum Schloss, die bei Vollmond stattfinden. Aber das ist erst wieder in der Woche nach Pfingsten der Fall.
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