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Urlaubsnachrichten aus MV

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Gästeankünfte und Übernachtungen in MV seit 1990, Grafik: TMV

04. Mär 2015

| Pressemitteilungen

Internationale Tourismusbörse – 25 Jahre touristische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich noch bis Sonntag auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB Berlin). Der Wirtschafts- und Tourismusminister von Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe machte vor Ort auf die Entwicklung der Tourismusbranche in den vergangenen 25 Jahren aufmerksam. „Unser Land verfügt heute über die modernste Urlaubsinfrastruktur in Deutschland. Dass diese bei den Gästen ankommt, zeigt das Rekordergebnis von 28,7 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr. Wir haben heute eine leistungsfähige und wettbewerbsfähige Tourismuswirtschaft. Die Investitionen haben sich ausgezahlt. Wir sind von einem Aufholer der Wendezeit zu einer bundesweit beachteten starken Kraft im Tourismus geworden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. In den vergangenen 25 Jahren wurden insgesamt über 4.600 Fördervorhaben im Bereich der gewerblichen Tourismusförderung und touristischen Infrastruktur umgesetzt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 6,3 Milliarden Euro. Diese wurden vom Wirtschafts- und Tourismusministerium mit über 2,2 Milliarden Euro bezuschusst. „Hauptaufgabe ist es, weiter wettbewerbsfähig zu bleiben – andere Länder ziehen nach. Deshalb werden wir weiter in saisonunabhängige Angebote investieren, das Binnenland weiter stärken und vor allem haben wir noch Potential für ausländische Gäste“, so Glawe weiter. Die Präsidentin des Tourismusverbandes, Sylvia Bretschneider, ergänzte: „Der Nordosten hat eine der Erfolgsgeschichten der deutschen Wiedervereinigung geschrieben. In keinem anderen Bundesland ist der Anteil von Gästen aus den östlichen und den westlichen Bundesländern so ausgewogen wie in Mecklenburg-Vorpommern.“ Knapp die Hälfte der zwischen Ostsee und Seenplatte Reisenden stamme aus westdeutschen Regionen. Zudem bestünden insbesondere in den west- und süddeutschen Bundesländen sowie in Österreich und der Schweiz Chancen, neue Gäste zu gewinnen und von den Qualitäten des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern zu überzeugen. „Dies wird nur mit klugem und kräftigen Marketing vor Ort und mit hoher Qualität zu Hause gelingen“, sagte Sylvia Bretschneider. Überdies sei die Erreichbarkeit der Urlaubsregionen eine wesentliche Voraussetzung für deren weitere Entwicklung. Rekordjahr 2014 – Mehr Übernachtungen insgesamt, mehr ausländische Gäste – Potenzial im Binnenland
Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes insgesamt 28,7 Millionen Übernachtungen (Vergleich zum Vorjahr 2013: + 2,0 Prozent/7,3 Millionen Gäste) erzielt worden. Das bisherige Rekordergebnis wurde im Jahr 2009 – dem Jahr der Bundesgartenschau in Schwerin – mit 28,4 Millionen Übernachtungen erreicht. Erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Million Übernachtungen von ausländischen Gästen gezählt. 2014 kamen rund 370.000 ausländische Gäste nach Mecklenburg-Vorpommern. „Mecklenburg-Vorpommerns Attraktivität für ausländische Gäste nimmt zu. Österreich, die Schweiz und Skandinavien stehen im Fokus des aktiven Marketings. Damit wird der Bekanntheitsgrad des Landes weiter gestärkt, um neue Gäste für einen Besuch in unserem Land zu begeistern“, so Glawe weiter. 79 Prozent aller Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern finden in den küstennahen Regionen statt. Lediglich acht Prozent ver-bucht der Landtourismus. „Dies belegt: Gerade im Binnenland können wir noch mehr Gäste begrüßen“, so Glawe weiter. Rund 3,2 Millionen Deutsche interessieren sich für einen Urlaub auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern. Herausforderungen und Schwerpunkte der Tourismusbranche
Die guten Ergebnisse sind kein Grund sich auszuruhen. Ein Hauptaugenmerk ist es, neue Anforderungen an das touristische Angebot an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. „Die Wettbewerber schlafen nicht. Ziel ist es, aus Einmalbesuchern künftig Mehrfachbesucher oder im besten Fall Dauergäste zu machen. Eine Kernaufgabe liegt in der direkten Kundenansprache mit dem Ziel, mehr neue Urlauber aus Deutschland, aber auch aus dem Ostseeraum und dem benachbarten Ausland zu generieren“, betonte Glawe. „Auch Qualität und Service gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind zunehmend Kriterien für die Reiseentscheidung. Gemessen werden wir an den Angeboten, die für die Gäste gemacht werden – insbesondere auch in der Vor- und Nachsaison“, so Glawe. Dazu zählen beispielsweise der Festspielfrühling auf Rügen (13. bis 22. März 2015), oder das „Ansommern“ an der Mecklenburgischen Seenplatte. Hierbei werden mehrere Veranstaltungen an der Seen-platte in der Vorsaison gemeinsam vermarktet. Das sind die „Müritz-Sail“ (14. bis 17. Mai 2015), das Radrennen „Mecklenburger Seen-runde“ (29. und 30. Mai 2015), die „InWater Boatshow“ am Ufer von Rechlin (5. bis 7. Juni 2015) sowie der neue „Müritz Marathon“ (7. Juni 2015). Investitionen in Saisonverlängerung sind Schwerpunkt
Der Bauboom im Tourismus in Bezug auf Neuerrichtungen ist im Wesentlichen vorbei. „Die Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns befindet sich in diesem Punkt – wie in allen ostdeutschen Bundesländern – nun in einer Konsolidierungsphase. Um weiter vorne mithalten zu können, stehen Investitionen in saisonverlängernde Angebote und weitere Vorhaben zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur im Vordergrund, mit dem Ziel der Ausweitung der Hochsaison auf weniger stark frequentierte Monate. Der Tourismus ist heute eine gelebte Erfolgsgeschichte der deutschen Einheit. Das letzte Kapitel ist hier längst noch nicht geschrieben“, sagte der Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommerns Harry Glawe. 25 Jahre touristische Entwicklung in MV – Über 4.600 Fördervorhaben unterstützt – 6,3 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen ausgelöst
Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat seit 1990 im Bereich der gewerblichen Tourismusförderung fast 3.200 Vorhaben unterstützt. Es wurden rund 1,4 Milliarden Euro an Zuschüssen vom Wirtschaftsministerium für Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 5,0 Milliarden Euro ausgereicht. Damit konnten über 30.000 Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft entstehen oder gesichert werden. Beispiele sind das Kurzentrum in Waren (Müritz), das Grand Hotel Heiligendamm oder das A-ja-Resort Warnemünde sowie das Hotel Kaiserstrand in Bansin. Im Rahmen der touristischen Infrastruktur wurden mehr als 1.400 Vorhaben unterstützt. Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat rund 840 Millionen Euro an Zuschüssen ausgereicht. Damit wurden Gesamtinvestitionen von rund 1,28 Milliarden Euro ausge-löst. Einige Beispiele hierfür sind das Darwineum im Zoo Rostock, das Baumhaus Beckerwitz oder der Wasserwanderrastplatz im Hafen Bodstedt. Die Mittel für die Förderung der touristischen Infrastruktur und der gewerblichen Tourismusförderung stammen je nach Förderung vom Bund, Land und der EU (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“; Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)). Tourismusbranche mit Breitenwirkung für Wirtschaft
Der Bruttoumsatz der Branche im Land beträgt rund 5,1 Milliarden Euro. Rund 173.000 Personen bestreiten durch den Tourismus ihren Lebensunterhalt. „Jedes dritte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis in MV hängt direkt oder indirekt vom Tourismus ab. Dies belegt auch die wirtschaftliche Bedeutung der Branche“, so Glawe abschließend. „Der Tourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern eine Branche mit Breitenwirkung, nahezu alle Dienstleistungsbereiche profitieren vom Tourismus. Etwa jeder sechste im Tourismus umgesetzte Euro (rd. 857 Millionen Euro) fließt in den Einzelhandel.“

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Cover Urlaubsmagazin 2015

03. Mär 2015

| Pressemitteilungen

Glücklich am Wasser: Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Pünktlich zur ITB und zum Start der Saison informiert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit dem neuen auflagenstarken Magazin „89 Möglichkeiten, am Wasser glücklich zu sein – Das Magazin für ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern“ gemeinsam mit vielen touristischen Partnern zum zweiten Mal in Folge Interessierte und Gäste über Urlaub im Nordosten. Die bereits vorliegende gedruckte Variante wird ergänzt von einem digitalen und interaktiven Magazin, das als thematische Sonderausgabe des Marco-Polo-Travel-Magazines () ab sofort im Internet verfügbar ist. „Urlaub im wasserreichen Nordosten macht glücklich. Welche vielfältigen Möglichkeiten es in Mecklenburg-Vorpommern gibt, das Urlaubsglück zu finden, zeigt unser Magazin“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Auf 56 Seiten werden passend zum Themenjahr des Wassers Anreize, Empfehlungen und Angebote für Familienurlaube, Aktivferien sowie Wellness-Reisen am, auf und unter Wasser gegeben. Die kostenlose Zeitschrift wird als Beilage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung Ende März potenzielle Gäste in Nordrhein-Westfalen informieren. Mit einer Druckauflage von mehr als einer halben Million Exemplaren sowie rund einer halben Million Lesern des elektronischen Magazins wird so erneut rund jeder 20. Deutsche angesprochen. Neben dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern präsentieren im neuen Magazin mehr als 20 touristische Anbieter, Regionen und Städte Neuigkeiten, Angebote und Veranstaltungen aus dem Land. So zeigt die Insel Rügen etwa mit 15 Lieblingsplätzen am Wasser seine schönsten Seiten und besten Geheimtipps, Fischland-Darß-Zingst macht Lust auf lebendige Traditionen wie Ausflüge mit Zeesenbooten und die Staatlichen Schlösser des Landes Mecklenburg-Vorpommern laden zum Gartenfest und zu der Wiedereröffnung des Schlosses Bothmer ein. Die Rubrik „Was geht?“ eröffnet, was das Urlaubsland 2015 Neues zu bieten hat. Drei große Reportagen, „Vogelperspektiven“, „Ein Bett mit Seeblick“ und „Vom Winde bewegt“, stimmen Urlauber auf entspannte Tage auf Floß, Hausboot und Schoner ein oder machen Lust auf spannungsgeladene Stunden an Board eines Speedsailing-Bootes. Statistische Eckdaten, Anreisemöglichkeiten, eine Übersicht zu Golfplätzen im Land sowie eine detaillierte Landkarte und ein Gewinnspiel um einen einwöchigen Urlaub für Zwei auf der Insel Usedom runden die inspirierende Broschüre ab. Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder über die Internetseite bestellt und angeschaut werden. Als elektronische Variante steht das Magazin (Marco Polo Travelmagazine) in allen gängigen App-Stores sowie unter folgendem Link bereit: .

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Familienspektakel in Grevesmühlen

27. Feb 2015

| Neues aus den Regionen

Kulturkalender für die Mecklenburgische Ostseeküste

Unter www.ostseeferien.de/veranstaltungen listet der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder alle Veranstaltungshöhepunkte zwischen Graal-Müritz und Boltenhagen, darunter besondere Höhepunkte, die Gäste auf keinen Fall verpassen sollten. Bei den diesjährigen „Jedermann“- Festspielen in Wismar etwa wird ein farbenprächtiges Spektakel geboten. Vom 7. Juli bis zum 8. August wird das Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde und der jährliche Dauerbrenner bei den Salzburger Festspielen ist, in der St.-Georgenkirche aufgeführt. Ein weiterer kultureller Höhepunkt an der mecklenburgischen Ostseeküste ist das „Piraten-Action-Openair-Theater” in Grevesmühlen. Vom 26. Juni bis zum 5. September wird die elfte Episode des Freibeuters Captain Flint und seiner Crew unter Säbelrasseln und Kanonendonner aufgeführt. „Sturm über den Caymans“ lautet der Titel des neuen Abenteuers und verspricht mit prominenter Besetzung, darunter Katy Karrenbauer, Benjamin Kernen, Peter Bond, Dustin Semmelrogge und Neuzugang Tanja Schumann, Spannung für die ganze Familie.
Weitere Informationen unter und

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Cover der neuen Familienbroschüre

27. Feb 2015

| Neues aus den Regionen

Für kleine Urlaubspiraten: Familienbroschüre für Vorpommern erschienen

Tropenhaus, Tauchgondel, Tierpark: Erstmals hat der Tourismusverband Vorpommern in Kooperation mit dem Fremdenverkehrsverein der Hansestadt Greifswald und Land und dem Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom eine Broschüre mit Familien- und Freizeitangeboten der Regionen Vorpommern Festland und Insel Usedom herausgegeben. „Familien und Kinder sind für die gesamte Region attraktive Zielgruppen, die besondere Bedürfnisse mitbringen. Die Broschüre gibt gleichermaßen einen Überblick zu Freiluft- und Schlechtwetterangeboten“, so Fanny Holzhüter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vorpommern. In der Broschüre im handlichen A5-Format mit dem Titel „Urlaub ganz in Familie“ werden auf insgesamt zwölf Seiten 19 unterschiedliche Freizeitangebote, angefangen bei der Tauchgondel in Zinnowitz bis hin zum Tropenhaus in Bansin der zwei Regionen präsentiert. Kleine Karten erleichtern die Suche nach den Angeboten. Ab sofort ist die Broschüre bei allen Tourist-Informationen in den Regionen kostenfrei erhältlich. Entstanden ist diese im Rahmen eines gemeinsamen Abschlussprojektes der Auszubildenden des dritten Lehrjahres der drei Herausgeber. Die Broschüre kann kostenlos beim Tourismusverband Vorpommern unter der Rufnummer 03834 891189 und per E-Mai unter info@vorpommern.de bestellt werden und steht auf zum Herunterladen bereit. Weitere Informationen:

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Blick in die Silberkammer

27. Feb 2015

| Neues aus den Regionen

Wieder eröffnet: Silberkammer im Schweriner Schloss

Seit Oktober 2014 ist die Silberkammer im Museum des Schweriner Schlosses wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das eindrucksvolle Gewölbe im seeseitigen Hauptturm des Schlosses am Schweriner See erstrahlt nun wieder in seiner ursprünglichen Farbfassung. Wertbeständiges Silbergerät – größtenteils für die fürstliche Tafel – zählte jahrhundertelang zu den Hauptrequisiten höfischer Repräsentation. In musealer Inszenierung von hohem Schauwert versammelt die neu eingerichtete Silberkammer weit über hundert Einzelstücke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie stammen überwiegend aus ehemals großherzoglichem Besitz. Zu den Exponaten zählen auch Huldigungsgeschenke, die Großherzog Friedrich Franz IV. und seine Gemahlin Alexandra zu ihrer Hochzeit 1904 erhielten. Weitere Prunkstücke sind die beiden voluminösen Deckelvitrinen, die die Stadt Schwerin dem Brautpaar schenkte. Schweriner Kunsthandwerker fertigten sie nach russischen Vorbildern aus dem Besitz der Zarin Katharina der Großen.
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Golchener Hof

27. Feb 2015

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Reiterferien auf dem Golchener Bauernhof

Aufs richtige Pferd setzen Gäste mit einem Urlaub auf dem Familienhotel Golchener Hof von „Bauer Korl“ in der Sternberger Seenlandschaft. Von Reitkursen über geführte Ausritte bis hin zum therapeutischen Reiten können sie aus einem vielfältigen Programm rund ums Pferd wählen. Heiratswillige finden hier ihre Hochzeitskutsche, Kinder entdecken beim Ponyreiten ihr Interesse für ein neues Hobby, und im Planwagen können bis zu 15 Gäste die Landschaft der Sternberger Seenlandschaft erkunden. Auch Einzelunterricht und Longenreitkurse sind buchbar. Ebenso können Reiter ihr Pferd auf dem Golchener Hof in Pension geben. Diese genießen sommers wie winters tägliche Weidegänge und eine hohe Qualität der Futtermittel. Unter www.golchenerhof.de finden Interessierte alle Angebote im Überblick. Übernachtet werden kann auch auf dem Golchener Hof und zwar in Vier-Sterne-Qualität. Die wasserreiche Landschaft des Naturparks „Sternberger Seenland“ ist eine der schönsten im Norden Deutschlands. Sie verdankt ihre äußere Gestalt der Wirkung des Eises, das vor rund 16.000 bis 18.000 Jahren seine Spuren hinterließ. Heute wird das Gebiet von Naturliebhabern heimgesucht, die im Land der Durchbruchstäler im Flusssystem der Warnow mit ihren zahlreichen kleineren und größeren Nebenflüssen ihr Paddlerglück finden.
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Matthias Schorn

27. Feb 2015

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Vierter Festspielfrühling auf Rügen

Die Musikstadt Wien steht im Mittelpunkt der 16 Konzerte und vier Begleitveranstaltungen beim vierten „Festspielfrühling Rügen“. Das Fauré Quartett hat dazu vom 13. bis 22. März 2015 hochkarätige musikalische Weggefährten auf die Insel eingeladen. „Küss die Hand, gnä´ Frau …“, heißt es dann in den Konzertsälen, in Guts- und Herrenhäusern oder auf der Seebrücke Sellin. Die Musiker werden auch im Geburtshaus des bedeutenden Chirurgen Theodor Billroth in Bergen zu Gast sein. Berühmte Künstler haben einst Rügen bereist und die große Anziehungskraft der Insel empfunden: Romantiker wie Caspar David Friedrich oder der Komponist Johannes Brahms, für den Rügen zur Wiege seiner ersten Sinfonie wurde. Mit dem Bergener Mediziner Theodor Billroth pflegte Brahms enge persönliche und musikalische Kontakte. Auch das wird in diesem Festspielfrühling in den Konzerten anklingen. Mit dabei sind unter anderem die Festspielpreisträger Matthias Schorn, Harriet Krijgh, Marie-Elisabeth Hecker und Quatuor Hermès sowie der Pianist Martin Helmchen, der Violinist Benjamin Schmid und die Sopranistin Simone Kermes. Auf die Insel kommen außerdem die Wiener Sängerknaben, Tänzer des Wiener Staatsballetts und die Burgtheater-Schauspieler Michael Maertens und Mavie Hörbiger. Und damit die Gäste des Festspielfrühlings bequem und stressfrei zu den Konzerten und wieder in ihr Hotel kommen, setzt die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen spezielle Festspielbusse ein. Neu in diesem Jahr: Bei allen Abendveranstaltungen vom 13. bis 22. März gilt die Eintrittskarte auch als Busticket.

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Hausboot auf der Müritz im Morgendunst

27. Feb 2015

| Neues aus den Regionen

Osterferien auf dem Hausboot

Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte stellt ab dem 4. März eine Übersicht zum Hafenservice für Gäste bereit, die mit dem Mietboot oder auf eigenem Kiel unterwegs sind. Die Liste zeigt, an welchen Standorten Strom, Frischwasser, Wassertankstellen und Entsorgungsstationen ab den Osterferien in Betrieb sind. In diesem Jahr gilt der Mittwoch der Karwoche am 1. April als erster Saisontag. Einige Marinas öffnen aber bereits am Wochenende vor Ostern. Dann starten die ersten Hausboote und Motoryachten in die Osterferien und profitieren von Kurzwochenangeboten und den niedrigen Preisen der Vorsaison. Damit steht spontanen Bootsferien im größten vernetzten Wassersportrevier Mitteleuropas nichts im Wege. Besonders attraktiv ist die Vorsaison für Angler. Nach dem Ableichen der Fische soll deren Geschmack besonders gut sein, sagen Angelguides und passionierte Hobbyangler der Region. Auch die meisten Fischerhöfe mit Gaststegen sind zu Ostern für die Liebhaber von regionalen Spezialitäten aus den Seen und Flüssen gerüstet. Das Revier der Müritz und der Mecklenburgischen Großseen zwischen Plau am See, Waren (Müritz) und Rechlin ist schleusenfrei. Die Schleusenkette der Müritz-Havel-Wasserstraße in der Kleinseenplatte ist ab dem 17. März in Betrieb. Die komplette Obere-Havel-Wasserstraße  sowie die Müritz-Elde-Wasserstraße folgen am 1. April, womit auch der Wasserweg nach Hamburg und Berlin nach der Winterpause frei ist. Aktuelle Revier- und Hafeninformationen:
unter der Rubrik Hausboot Link:

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"eTrabis" touren ab Frühjahr 2015 über die Insel Rügen

24. Feb 2015

| Pressemitteilungen

Mecklenburg-Vorpommern geht optimistisch auf die ITB

Bestärkt durch die erfolgreichen Zahlen des Jahres 2014, sieht das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern der wichtigsten Reisemesse der Welt, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB), mit Vorfreude entgegen. Zur diesjährigen ITB werden zwischen dem 4. und 8. März rund 10.000 Aussteller aus 180 Ländern sowie 110.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 50.000 Endkunden am anschließenden Wochenende erwartet. Partnerland ist die Mongolei. „Auch im digitalen Zeitalter hat sich die ITB ihre Relevanz vor allem als Fachmesse erhalten. Sie ist konkurrenzlos, wenn es darum geht, Themen zu setzen, Trends zu erspüren, Kontakte aufzubauen, Geschäfte anzubahnen und Stärke zu zeigen“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Deshalb zeigen wir uns dort in eindrücklicher, aber zugleich effizienter und maßvoller Weise.“ Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes, sagte: „Die Branche wirbt mit attraktiven  und innovativen Angeboten selbstbewusst und optimistisch für das Jahr 2015. Wir wollen uns auf der weltgrößten Reisemesse als eine der führenden Tourismusregionen Deutschlands präsentieren. Die Internationale Tourismusbörse bietet dafür den richtigen Rahmen.“ Nordosten präsentiert sich mit allen Tourismusregionen auf 400 Quadratmetern
Der Nordosten präsentiert sich in diesem Jahr mit einem gegenüber dem Vorjahr etwas angepassten, offeneren Stand, der die Kernaussagen und -themen Mecklenburg-Vorpommerns widerspiegelt. Auf 400 Quadratmetern, dies entspricht in etwa der Größe eines Basketballfeldes, breiten die größeren Urlaubsregionen und Städte ihre Stärken und Schwerpunkte aus. Insgesamt sind am Landesstand in der so genannten Norddeutschlandhalle 24 größere Aussteller zu finden, die als Region oder Hotelkette hunderte Einzelanbieter aus dem Land vertreten. Hinzu kommt die Präsenz in der Jugendreisehalle, an der nochmal zwölf Unternehmen und Institutionen beteiligt sind. Thematisch steht zum einen die 25-jährige Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns als Urlaubsland im Vordergrund und damit eine Entwicklungsdynamik, die bundesweit ihresgleichen sucht. So haben sich die Übernachtungszahlen zwischen Ostsee und Seenplatte seit 1990 auf das bisherige Rekordniveau des vergangenen Jahres von 28,7 Millionen Übernachtungen nahezu vervierfacht. Mecklenburg-Vorpommern hält die Positionen des beliebtesten Sommer- und Familienreiseziels der Deutschen und kann auch in Bereichen wie Camping- oder Wassertourismus Spitzenwerte aufweisen. „Wenn die eine Hälfte der deutschen Gäste aus ostdeutschen Regionen und die andere inzwischen aus westdeutschen Bundesländern stammt, können wir die Tourismusentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns auch als Erfolgsgeschichte der deutschen Einheit bezeichnen“, sagte Sylvia Bretschneider. „Was in den vergangenen Jahren bei uns im Land entstanden ist, sucht bundesweit Seinesgleichen. Die natürlichen Gegebenheiten sind eine hervorragende Grundlage für die touristische Entwicklung.  Das allein reicht aber nicht aus. Insbesondere die Mischung aus hervorragenden Quartieren, abwechslungsreichen Attraktionen und zunehmenden Ganzjahresangeboten findet immer mehr Zuspruch“, erläuterte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe weiter. Elektro-Trabi der Insel Rügen als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft
Symbol dafür, dass der Nordosten den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft verbinde, wird auf der ITB ein Trabant mit Elektroantrieb, ein so genannter „eTrabi“, sein. Dieser wird am Südeingang der Messe prominent und im leuchtenden Orange des Urlaubslandes platziert und unter anderem bei einem Fototermin mit der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Mittelstand und Tourismus, Iris Gleicke, in Szene gesetzt. Ab Ostern soll ein halbes Dutzend der „eTrabis“ auf Rügen für Touren angeboten werden und über die Insel fahren. Ein zweiter Kommunikationsschwerpunkt für die ITB ist das „Themenjahr Wasser“ mit der Kernbotschaft, dass sich weiterhin keine Region in Deutschland so sehr für wassertouristische Aktivitäten eignet wie die Urlaubsgebiete zwischen Ostsee und Seenplatte. Dies soll insbesondere über das digitale Urlaubsmagazin für 2015 vermittelt werden, das zur ITB in Zusammenarbeit mit dem größten deutschen Reiseverlag, Marco Polo, erscheint und das bereits vorliegende gedruckte Magazin ergänzt. Die Gesamtauflage der auf Papier oder elektronisch verbreiteten Auflage beträgt 1,5 Millionen Exemplare. Wo steht MV? Ergebnisse von Studien mit Spannung erwartet
Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB die Ergebnisse vieler maßgeblicher Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Vielleicht geben die erfreulichen Zahlen des Statistischen Amtes für 2014 auch einen Vorgeschmack auf das, was uns zur ITB erwartet“, sagte Sylvia Bretschneider. Im vergangenen Jahr bewegte sich Mecklenburg-Vorpommern bei den beliebtesten innerdeutschen Reiseregionen mit 0,1 Prozentpunkten lediglich einen Wimpernschlag hinter Spitzenreiter Bayern. An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben: unter anderem mit großen Veranstaltern aus Österreich und der Schweiz, mit der Region Oberösterreich zum Gesundheitstourismus, zum Expo-Auftritt des Landes im Mai in Mailand sowie zum Ostseetourismusforum im November in Danzig. Auch barrierefreier Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen eine Rolle. Für das Publikumswochenende sind vielerlei Aktivitäten am Messestand wie Gewinnspiele, Fotoaktionen oder Musik geplant. „Der Auftritt auf der ITB als touristische Leitmesse soll dazu beitragen, dass wir auch 2015 ein leichtes touristisches Wachstum schaffen, vielleicht sogar in Richtung der Marke von 29 Millionen Übernachtungen“, erläuterte Sylvia Bretschneider. Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe machte deutlich, dass die „Jagd nach immer neuen Rekorden“ nicht im Vordergrund steht. „Gemessen werden wir an den Angeboten, die wir für unsere Gäste machen, und da müssen wir uns stetig weiterentwickeln. Saisonverlängernde Maßnahmen stehen im Fokus. Die Besucher unseres Landes brauchen vielfältige und wetterfeste Angebote, damit sie gern wiederkommen und länger vor Ort bleiben“, betonte er. Gute Voraussetzungen für 2015: Deutsche reisen gern im eigenen Land
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen nähren die Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr: So bleibt Deutschland laut der 31. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger, wobei die Feriengebiete an der Ostseeküste im Vorjahr die bayerischen Regionen vom Spitzenplatz verdrängten. Auch beim größten Reiseveranstalter, der TUI Deutschland, liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sieben gut positioniert. Der Deutsche Tourismusverband prognostiziert für Deutschland nach 2014 mit ca. 424 Millionen Übernachtungen – dem fünften Rekordjahr in Folge – eine Fortsetzung der positiven Entwicklung mit einem Wachstum von bis zu zwei Prozent. Weitere Informationen: ,

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Klütz Schloss Bothmer

24. Feb 2015

| Pressemitteilungen

25 Jahre Festspielleidenschaft im Nordosten

Mit einer von großen Namen und spannenden Programmen geprägten Sommersaison 2015 feiern die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ihr 25-jähriges Bestehen, zu dem rund 73.000 Gäste erwartet werden. Vom 20. Juni bis zum 19. September locken 124 hochkarätige Veranstaltungen an 78 Spielstätten – davon neun neue – im ganzen Land. Zu den bereits im November veröffentlichten Veranstaltungen sind im nun vorliegenden Gesamtprogramm 22 Sommer- sowie die Advents- und Neujahrskonzerte hinzugekommen. Der Vorverkauf für diese Veranstaltungen beginnt am 25. Februar um 9.00 Uhr.
35 Konzerte – doppelt so viele wie im Vorjahr – werden von umfangreichen Begleitprogrammen wie Hörexperimenten, Führungen oder Künstlergesprächen umrahmt, vor allem die neuen Reihen „Unerhörte Orte“, „Meisterpianisten“ und das Kammermusikfest „Bothmer-Musik“ zum 20. Geburtstag der Nachwuchsreihe „Junge Elite“, sowie die Formate „Landpartie“, „360° Viola“ und „Pavillons der Jahrhunderte“. Zu den Höhepunkten des Programms zählen die Open Airs in den Schlossparks von Klütz, Hasenwinkel und Ludwigslust sowie die Picknick-Konzerte in Redefin mit Anne Sophie Mutter, Daniel Hope und Joshua Bell.
Intendant Dr. Markus Fein: „Mit einer ereignisreichen Jubiläumssaison wollen wir unsere großartigen Künstler, die Musik und dieses Land feiern, in dem es so viel zu entdecken gibt. Über das Erleben von hochkarätigen Konzerten hinaus können die Besucher bei uns die Musiker persönlich kennenlernen, bereichernde neue Perspektiven auf die Musik gewinnen und auf Entdeckungsreise durch Mecklenburg-Vorpommern gehen.“ Neu im Programm: „Meisterpianisten“, „Unerhörte Orte“ und mehr
In der neuen Reihe „Meisterpianisten“ präsentieren sich acht Klavierstars mit Rezitalen: Pierre-Laurent Aimard in der Schelfkirche Schwerin (23.07.), Fazil Say in der Stadtkirche Ludwigslust (2.8.), Solistenpreisträger 2014 Kit Armstrong in der Kirche Zarrentin (6.8.), Mitsuko Uchida (16.08.) und Igor Levit (6.9.) in der Heiligen-Geist-Kirche Wismar, András Schiff in der Konzertkirche Neubrandenburg (19.8.), Evgeni Koroliov in der Kirche in Wittenburg (28.8.) und Murray Perahia in der Festspielscheune Ulrichshusen (30.08.). Vor den Konzerten geben die Pianisten selbst oder befreundete Musiker eine Einführung ins Programm.
Ebenfalls neu ist die Reihe „Unerhörte Orte“, in der die Besucher ungewöhnliche Spielstätten mit eigens konzipierten Programmen erleben können: In der Schiffsschraubenfabrik der Mecklenburgischen Metallguss GmbH in Waren tritt Preisträger Alexej Gerassimez mit Percussion-Ensemble auf (17.7.), in der Nordkurier-Druckerei ist unter anderem die dem Takt der Druckmaschinen ähnelnde Minimal Music von Steve Reich zu hören (Neubrandenburg 15.8.). Nach einer Tour zu den Bauten des Architekten Ulrich Müther auf Rügen tritt eine Theremin-Spielerin im Müther-Rettungsturm – der kleinsten Spielstätte der Saison – am Strand von Binz auf (17.9.). In der zu NS-Zeiten erbauten, mehrere Kilometer langen ehemaligen „Kraft durch Freude“-Anlage in Prora auf Rügen spielt, nach einer Führung und einem Gespräch zu Geschichte und Zukunft des Orts, Igor Levit unter anderem Werke von Rzewski, Dessau und Beethoven (24.7.). Die vier „Unerhörten Orte“ gehören zu den neun neuen Spielstätten. Erstmalig dabei sind außerdem: die Kirche in Wittenburg (28.8.), das Schützenhaus Grabow (4.9.), der Kornspeicher in Landsdorf (24.–26.7.), das Kunstmuseum Ahrenshoop (4.9.) und die Reithalle Fleesensee in Göhren-Lebbin (30.7.). Erstmalig gibt es am 21. Juni ein Fahrradkonzert: Die NDR Bigband, Nils Landgren, das holländische Fahrradorchester Brabants Fietsharmonisch Orkest und viele mehr gestalten kurzweilige Programme an unterschiedlichen Stationen in Schwerin und Umgebung. Den Besuchern werden unterschiedliche Routen angeboten, die voraussichtlich im Mai veröffentlicht werden. 20 Jahre „Junge Elite“
2015 steht auch der 20. Geburtstag der „Jungen Elite“ an, die 1995 zur internationalen Nachwuchsförderung ins Leben gerufen wurde. Anlässlich dieses Jubiläums und der Wiedereröffnung von Schloss Bothmer im Mai 2015 haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern die „Bothmer-Musik“, ein dreitägiges Kammermusikfest der Jungen Elite kreiert: In sechs Konzerten präsentieren die Deutsche Stiftung Musikleben, der ARD-Musikwettbewerb, der britische Young Classical Artists’ Trust (YCAT) und weitere auf die Nachwuchsförderung spezialisierte internationale Partner der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern herausragende Talente. Zum Programm gehören darüber hinaus offene Proben, Künstlergespräche, Parkmusiken und vieles mehr (15.-17.7.). In 14 „Junge Elite“-Konzerten – der Großteil davon im Gesamtprogramm erstmalig veröffentlicht – führen internationale Nachwuchskünstler die Besucher an charmante Spielstätten, darunter in die Dorfkirche in Fincken oder in die Alte Synagoge in Hagenow. Auch in den sieben Konzerten der Reihe „Landpartie“ können Besucher in Gesprächen und Konzerten „Junge Elite“-Musiker sowie in Führungen die Spielstätten und Umgebung näher kennenlernen, darunter die Orangerie im Rosenpark Groß Siemen (22.7.), das Jagdschloss und die Kirche in Kotelow (9.8.) oder das Kunstmuseum Ahrenshoop (4.9.). Stars in Reithallen, Scheunen und Schlossparks
Zu den Höhepunkten des Festspielsommers gehören die Picknick-Konzerte in Redefin mit Anne-Sophie Mutter (5.9.), Daniel Hope, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi (27.6.), und Joshua Bell mit der Academy of St Martin in the Fields (18.7.). Eröffnet wird die Saison am 20. Juni in der Konzertkirche Neubrandenburg von der NDR Radiophilharmonie und Andrew Manze mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja, den Abschluss gestaltet das NDR Sinfonieorchester unter Rafael Payare mit dem Festspielpreisträger Nikolaj Znaider in der St.-Georgen-Kirche in Wismar (19.9.). Beim Jubiläumsfest am 5. Juli in Ulrichshusen spielt erstmalig ein Festspielorchester aus Preisträgern und befreundeten Musikern unter Leitung von Christoph Eschenbach. Das ganztägige Festprogramm prägen unter anderem Daniel Hope, Matthias Schorn, das Fauré Quartett, Weggefährten und ehemalige Intendanten. Viele weitere Preisträger präsentieren sich in hochkarätigen Konzerten im ganzen Land: Daniel Müller-Schott am 4. Juli im Duo mit Christoph Eschenbach im Schloss Ulrichshusen sowie mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn in der Festspielscheune (11.7.), Julia Fischer mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und Michael Sanderling (Ulrichshusen 25.7., Stolpe 26.7.) und Gábor Boldoczki mit der Organistin Iveta Apkalna (Sternberg 3.9.). In der Haferscheune Stolpe ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Kent Nagano zu erleben (30.8.).
Unter dem Titel „Sommernachtstraum“ steht das große Open Air im Park von Schloss Bothmer mit Klaus Maria Brandauer und dem Kammerorchester Basel unter Leitung von Trevor Pinnock (29.8.). Bei der Open Air Gala im Schlosspark Hasenwinkel ist Fazil Say mit der jungen norddeutschen philharmonie zu Gast (1.8.). Quatuor Ebène mit Brahms, Jazz, Film- und Folkmusik
Als Preisträger in Residence prägt das französische Streichquartett Quatuor Ebène, Nordmetall-Ensemblepreisträger 2005, die Saison mit 18 Konzerten. Beim Friends-Projekt präsentieren die vier Musiker mit den Sängerinnen Marion Tassou und Karine Deshayes, den Pianistinnen Shani Diluka und Akiko Yamamoto und dem Cellisten Miklós Perényi unter anderem eine Schubertiade, französische Chansons und den ersten Teil ihres Brahms Zyklus (8.-12.7. Hasenwinkel, Heiligendamm, Zarrentin, Stralsund, Greifswald). Beim Preisträger-Projekt, das zwei weitere Konzerte des Brahms Zyklus umfasst, sind unter anderem Daniel Müller-Schott, Matthias Schorn und Vilde Frang dabei (29.7.-2.8. Hasenwinkel, Schwerin, Rühn, Wismar, Ulrichshusen). „Quatuor Ebène goes Jazz“ heißt es bei Konzerten mit irischem und schottischem Folk im Hotel Tucholski in Loitz (19.8.), Filmmusik im Klosterinnenhof Rehna (20.8.), den südamerikanischen Rhythmen der aktuellen CD „Brazil“ mit der Jazz-Sängerin Stacey Kent im Kulturhaus Mestlin (21.8.) und Jazz-Klassikern im Klosterinnenhof Dobbertin (23.8.). Neue Perspektiven: 360° Viola und Pavillons der Jahrhunderte
Nach dem großen Erfolg in der Sommersaison 2014 setzen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern die Reihen „360° …“ und die „Pavillons der Jahrhunderte“ mit neuen Themen fort. Beim Bratschenfestival „360° Viola“ mit Festspielpreisträger Nils Mönkemeyer in Ulrichshusen werden die Konzerte mit den Dresdner Kapellsolisten, Caroline Widmann, Andreas Ottensamer und anderen umrahmt von offenem Unterricht, Einblicken in die Arbeit vom Geigenbauer Peter Erben, einem musikalischen Spaziergang, Gesprächs- und Nachtkonzerten (14.-16.8.). Der „Pavillon 1808“ stellt Kompositionen von Beethoven in den Kontext zeitgleich entstandener Werke aus Bildender Kunst, Literatur und Wissenschaft. Rund um die Konzerte mit Veronika Eberle, Sebastian Klinger, der Akademie für Alte Musik, Andreas Staier und anderen beleuchten musikalische Spaziergänge, Gesprächskonzerte und Vorträge die unterschiedlichen Facetten dieses fruchtbaren Jahres. (11.-13.9. Ulrichshusen). Der „Pavillon Zukunft“ im Gutshaus und im Kornspeicher Landsdorf wirft mit Konzerten, Workshops und Vorträgen einen Blick in das Konzertleben von morgen und übermorgen. Mit dabei sind unter anderem. Roger Willemsen, Pierre-Laurent Aimard und das Berliner Techno-Projekt Brandt Brauer Frick (24.-26.7.). Von Ukulele-Klängen über Broadway-Songs bis zur Akrobatik
Auch Ausflüge in Bereiche jenseits der Klassik gehören ins Festspielprogramm: Ulrich Tukur und Die Rhythmus Boys bringen Tanzpalast-Stimmung in den Norden (1.7. Wismar, 2.7. Rostock, 3.7. Bleckede), das David Orlowsky Trio präsentiert sein Programm „Klezmer Kings“ (24.6. Parchim, 25.6. Teterow, 26.6. Ribnitz-Damgarten) und Götz Alsmann stellt sein neues Programm „Broadway“ vor (09.09. Rostock, 10.09. Heringsdorf, 11.09. Stolpe). Beim zweiten großen Kinder- und Familienfest im Schlosspark Hasenwinkel mit TV-Moderator Willi Weitzel präsentieren junge Ensembles aus dem ganzen Land ein buntes Programm zum Zuhören und Mitmachen (28.6.). Mit Akrobaten, Komikern und prächtigen Fantasiegestalten lockt das „Kleine Fest im großen Park“ in den Park des Barockschlosses in Ludwigslust (7. und 8.8.). „Musik aus MV“ mit Festspielpreisträgern und Spitzensolisten
In der Reihe „Musik aus MV“ präsentieren die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musik und Musiker aus dem Land, meist in Kombination mit Festspielpreisträgern oder anderen Spitzensolisten, zum Beispiel die junge norddeutsche philharmonie und Alexander Shelley mit Fazil Say (1.8. Hasenwinkel, Rostock 5.8.) und das Landesjugendorchester MV mit Alexej Gerassimez (29.7. Niendorf). Karten und Informationen: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH, Kartentelefon: 0385 5918585, www.festspiele-mv.de

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