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Der XXL-Hingucker des Schweizer Bildhauers Marc Moser steht von Mai bis Oktober am Zingster Strand

16. Nov 2018

| Pressemitteilungen

Reportage: Ohne Uhr und mit viel Ruhe – Spurensuche auf Fischland-Darß-Zingst

„Ich muss ehrlich sein: Du siehst die Welt durch eine rosarote Brille!“, ruft Sandra und lacht. Denn das tut Sebastian im wahrsten Sinne des Wortes: Das Pärchen steht am Sandstrand von Zingst und während Sandra die Kamera zückt, hat sich Sebastian schon hinter der überdimensionalen Sonnenbrille des Künstlers Marc Moser in Pose gebracht und guckt durch die rosafarbenen Gläser hindurch auf die sonst tiefblaue Ostsee. Das beeindruckende Kunstwerk in XXL dürfen Besucher von Mai bis Mitte Oktober am Strand entdecken, danach wird es in sein Winterquartier, den Zingster Hafen, gebracht. Als die beiden gehört haben, dass sich Besucher auf dem Olympus FotoKunstPfad Zingst kostenfrei Kameras ausleihen und auf zwölf Stationen die Werke von Künstlern entdecken und einfangen können, waren sie begeistert: „Das bringt mit Meer, Strand, Kunst und Fotografie unsere größten Leidenschaften zusammen“, sagt Sebastian. „Es ist toll, einfach abzuschalten und die Tage am Strand dahinplätschern zu lassen. Doch noch schöner ist es, wenn man inspirierende Bilder und spannende Geschichten mit nach Hause nehmen kann.“ Besondere Andenken sind es, die Sandra und Sebastian in Zingst mit ihren Kameras aufnehmen: So erzählt die Skulptur des Bildhauers Rob Mulholland – eine zarte Frauen-Silhouette, die auf einer Buhne im Wasser steht – von der Verletzlichkeit und Stärke des Meeres. Andere Künstler setzen auf den spielerischen Effekt, wie Lulu Guinness, die Besucher mit einem großen Nagelbrett, dem beliebten Spielzeug der 80er-Jahre, verschmelzen lässt. Von Haustüren, die vor Zauberei beschützen
Als Kontrast zur modernen Kunst haben sich Sandra und Sebastian als nächste Station den Darßer Haustürenpfad herausgesucht: Der verknüpft die Gegenwart mit Bräuchen und Spuren des 19. Jahrhunderts in den Orten Prerow, Born und Wieck. Mit dem Rad erreichen sie Prerow in nur 20 Minuten. Der Weg führt direkt an der Küste entlang, wo sie die salzige Meeresluft und den erfrischenden Fahrtwind genießen. „Ich habe noch nie eine Haustür gesehen, die so viel gute Laune versprüht“, sagt Sandra und nimmt mit ihrer Kamera die roten Tulpen und die Sonne ins Visier. Die Darßer Haustür an der Tourist-Information in Prerow ist die erste der berühmten Türen, die bunt bemalt wurde. Der Brauch der aufwändig geschnitzten Türen geht auf die Seefahrtsgeschichte zurück. Der Sonnenaufgang steht für eine glückliche Rückkehr, andere Motive sind von heidnischen Einflüssen geprägt. So sollen Symbole wie Feuer vor Zauberei schützen, Blumen dagegen Lebensfreude schenken. Die Tradition weiterleben lässt die Kunsttischlerei Roloff, die seit 1832 in Handarbeit die Darßer Türen restauriert oder neu anfertigt. Post aus dem 20. Jahrhundert
Den Halt an der Tourist-Information in Prerow haben Sandra und Sebastian genutzt, um sich mit neuen Inspirationen zu verschiedenen Ausflugszielen einzudecken. Das Paar möchte mehr über die Geschichte der Region erfahren, bei strahlend blauem Himmel am liebsten im Freien. So ist das nächste Ziel schnell bestimmt: Auf dem Fahrrad möchten sie den Postkartenpfad in Wieck erkunden. Die Fotomotive des 20. Jahrhunderts, die an sieben Stationen ausgestellt werden, machen es den Besuchern leicht, sich auf die Reise durch die Zeit zu begeben. „Sieh mal, da vorne lag damals die Holzerland-Werft“, sagt Sebastian und zeigt zum Bodstedter Bodden, vor dem heute ein großes Feld liegt, auf dem gemütlich die Pferde grasen. Auf einer Holzbank genießen die beiden den Ausblick und erfinden Geschichten vom geschäftigen Treiben, das hier damals herrschte. Bevor es weiter zum nächsten Pfad geht, stromern beide weiter durch das Boddendorf. Dabei entdecken sie den idyllischen Hafen und die Darßer Arche, die ein Informationszentrum und eine Ausstellung über den Nationalpark beherbergt. Ob es der Gedanke an Fisch, die Fahrradtour oder die frische Luft ist – sicher ist: Sandra und Sebastian sind hungrig. Wie praktisch, dass das Capitänshaus von Petersson in Born nur 15 Fahrradminuten entfernt ist. In der 250 Jahre alten Scheune werden frische Gerichte wie Fisch oder auch selbstgebackener Kuchen serviert. Von der Terrasse aus schweift der Blick über die gepflegte Grünanlage hin zum Capitänshaus, dessen Namensgeber der berühmte Schiffskapitän Carl von Petersson ist. Er befuhr vom Darß aus die ganze Welt. Diese und viele weitere Geschichten des alten Fischerdörfchens erzählen Tafeln, die auf alten Buhnenpfählen vor historisch bedeutenden Häusern stehen. Wandeln auf den Spuren der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Die Sonne steht tief und taucht die alte Linde, die auf dem Anwesen Petersson steht, in ein besonderes Licht, als sich Sandra und Sebastian zum letzten Mal auf den Sattel schwingen. In Ahrenshoop werden die Zeitenwandler im Hotel The Grand entspannen und Kräfte für den nächsten Tag sammeln. „Doch vorher möchte ich noch die Dünen sehen“, sagt Sandra. Entlang des Kunstpfads, mit seinen Landschaftsgemälden, lassen sich die beiden von der Schönheit der hellgrünen Gräser, des feinen Sandes und der blauen See verzaubern und verstehen sofort, warum dieser Anblick auch die Maler der Künstlerkolonie Ahrenshoop schon Mitte des 19. Jahrhunderts berührte. Auf einer Aussichtsplattform, ganz in der Nähe des Strandes, kann das Pärchen genau jenen idyllischen Blick auf Ahrenshoop genießen, der bereits 1889 den angesehensten Landschaftsmaler Deutschlands und Begründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, berührte und den er ein Jahr später in einem Gemälde verewigte. Mit diesem letzten, ergreifenden Eindruck verabschieden sich Sandra und Sebastian in die wohlverdiente Nachtruhe. „Schließlich möchten wir morgen fit sein – es gibt noch viel zu entdecken!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)

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Foto: Logo Baltic Sea Tourism Forum

14. Nov 2018

| Pressemitteilungen

Vereint in Riga: 11. Baltic Sea Tourism Forum und Latvian Tourism Forum

In Lettlands Hauptstadt Riga wird vom 14. bis 15. November das "Baltic Sea and Latvian Tourism Forum" veranstaltet. Dabei wird das jährlich veranstaltete Baltic Sea Tourism Forum erstmals mit einem nationalen, nämlich dem lettischen Tourismusforum zusammengelegt. Mehr als 450 Teilnehmer werden erwartet. Unter dem Titel „On the edge of change“ steht das Thema Veränderung im Mittelpunkt der Konferenz, die zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee beitragen soll. Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv für die touristische Zusammenarbeit im Ostseeraum. Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, welcher auch das Baltic Sea Tourism Center als Projekt betreut, sagte: „Das Baltic Sea Tourism Forum hat sich als feste Konferenz etabliert. Im Schulterschluss mit der touristischen Jahrestagung Lettlands liegen Chancen für eine noch größere Akzeptanz. Wir brauchen den kontinuierlichen Austausch über Grenzen hinweg. Auch für die internationale Wahrnehmung Mecklenburg-Vorpommerns liegen darin große Chancen.“ Unter anderem debattieren Branchenvertreter sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft am 14. November unter der Überschrift „creation vs. preservation“ – zu Deutsch Erschaffung vs. Erhaltung – über die Herausforderung, neue Angebote zu schaffen, gleichzeitig aber den touristischen und einzigartigen Charme beliebter Urlaubsdestinationen zu wahren. Am 15. November wird über das Thema Digitalisierung diskutiert. Touristischen Akteuren soll verdeutlicht werden, wie wichtig eine Verlagerung der Geschäftsprozesse ins Internet in Zeiten des wachsenden Wettbewerbs und der stetigen technologischen Entwicklung ist. Die Ostseeregion zählt jährlich rund 90 Millionen Gästeankünfte, zuletzt mit jährlichen Steigerungen. Der Anteil des internationalen Tourismus in der Ostseeregion lag im Jahr 2016 bei rund 24 Prozent. Weltweit betrachtet sollen die touristischen Ankünfte nach Angaben der UNWTO bis 2030 von derzeit 1,23 Milliarden (2016) auf 1,8 Milliarden pro Jahr steigen, in Europa von 616,2 Millionen (2016) auf 744 Millionen. Auf der diesjährigen Veranstaltung präsentiert Mecklenburg-Vorpommern unter anderem Ergebnisse des Baltic Sea Tourism Centers, das Anfang Januar 2017 vom Landestourismusverband MV initiiert wurde, um touristische Schlüsselakteure im Ostseeraum in einer festen Struktur zu vereinen und die Entwicklung einer nachhaltigen und langfristigen Kooperationsplattform zu fördern. Aus der Arbeit des Ostseetourismuszentrums sind in den vergangenen Monaten vier Expertengruppen zu den Themen Nachhaltigkeit, Schulungsangebote, Tourismuspolitik und Marktforschung mit definierten Aufgaben entstanden. So hat das Baltic Sea Tourism Center in diesem Jahr den ersten Marktforschungsbericht über die Tourismusbranche der Ostseeregion veröffentlicht. Für das Jahr 2020 ist die Einführung eines Nachhaltigkeits-Awards im Ostseeraum geplant. Weitere Informationen sind unter nachzulesen. Darüber hinaus wird das im September 2017 gestartete, einjährige Projekt „From the sustainable development goals towards a Sustainable Tourism in the Baltic Sea Region“ (Von den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zum nachhaltigen Tourismus im Ostseeraum) ausgewertet. Gastgeber des Forums sind die Agentur für Investitionen und Entwicklung Lettlands und das Ministerium für Wirtschaft der Republik Lettland in Kooperation mit dem Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem beim Wirtschaftsministerium des Landes angesiedelten Politikbereich Tourismus der EU-Ostseestrategie. Das nächste Treffen findet entweder in der russischen Großstadt Pskow oder in Brüssel statt.
Weitere Informationen: ,

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Radfahrer absteigen: Radwegbeschriftung am Oder-Neiße-Radweg (Foto: ADFC/Winfried Zimmermann)

13. Nov 2018

| Pressemitteilungen

MV steigt auf! Initiative zum Neustart des Radverkehrs stellt Ziele vor

Das Sieben-Ziele-Papier benennt wichtige Handlungsfelder für den Radverkehr im Nordosten. So wird darin unter anderem ein bis 2030 lückenloses, zusammenhängendes, sicheres Netz aus Fahrradrouten für den Alltags- und Freizeitverkehr vorgeschlagen, das so genannte „Ziel-RadNETZ MV 2030“. Darüber hinaus zielt das Papier auf die Einrichtung eines eigenständigen Referates zum Thema Rad- und Fußverkehr auf Landesebene ab, in dem die notwendigen personellen, finanziellen und strukturellen Voraussetzungen für eine Radverkehrsstrategie bis 2021 geschaffen werden, um die Förderung von Rad- und Fußverkehr wirksam voranzutreiben. Ferner geht es um eine Neuausrichtung der Fördermittelvergabe sowie um professionelle Öffentlichkeitsarbeit, die Lust aufs Radfahren machen soll. Das Sieben-Ziele-Papier wird von einem breiten Bündnis aus Kommunen und Institutionen unterstützt und ist von der AGFK MV federführend erstellt worden. An der Erarbeitung beteiligt waren neben dem Tourismusverband und dem ADFC unter anderem der Städte- und Gemeindetag MV, die Landesverkehrswacht sowie die in der AGFK MV organisierten Kommunen. Andreas Grund, Bürgermeister der Residenzstadt Neustrelitz und von Anfang an in der Arbeitsgemeinschaft aktiv, lobt das Initiativ-Papier: „Sicher und stressfrei Radfahren zu können, bedeutet hohe Lebensqualität und ist ein wichtiges Zukunftsthema für unsere Städte und Gemeinden. So bleiben wir für alle attraktiv, die das Fahrrad für den Schul- oder Arbeitsweg, für Freizeit und Sport oder als Touristen und aktive Senioren nutzen. Als Kommunen gehen wir jetzt voran und gründen, mit der Unterstützung des Infrastruktur-Ministeriums, im kommenden Jahr die AGFK MV als eingetragenen Verein. Die nun in der Gründungsphase formulierten Ziele sind zwar anspruchsvoll, aber richtig, um den Radverkehr in MV wieder nach vorne zu bringen.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, verwies darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern seine Spitzenposition als Radreiseland Nummer eins (2011) eingebüßt hat. Nach Angaben der ADFC-Radreiseanalyse, die jedes Jahr auf der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB Berlin, vorgestellt wird, rangiert das Urlaubsland inzwischen nur noch auf Platz sieben. „Wir müssen jetzt mit einer Kursänderung gegensteuern, um wieder vorn mitzufahren. Radfahren ist die wichtigste Aktivität von Menschen, die ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbringen, fast jeder Zweite fährt Rad. Das entspricht etwa fünf Millionen Urlaubsradlern.“ Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern war an der Erarbeitung der gemeinsamen Ziele von Anfang an beteiligt. Volker Schulz, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC, betont, dass seinem Verband zwei Punkte besonders wichtig sind: „Mecklenburg-Vorpommern ist dabei, beim Radverkehr den Anschluss zu verpassen. Durch E-Bikes, Lastenräder und Kinderanhänger haben sich die Ansprüche von Touristen und Pendlern an gute Radwege deutlich verändert. Dieses wichtige Zukunftsthema braucht mehr Personal, mehr Geld und neue klare Strukturen auf der Landesebene. In vielen Bundesländern macht man gute Erfahrungen damit, ein eigenes Referat für Rad- und Fußverkehr im zuständigen Ministerium anzusiedeln, das wollen wir auch in MV.“ Tim Birkholz, Projektkoordinator der AGFK MV, freut sich über die positive Aufbruchsstimmung, die innerhalb des AGFK MV-Initiativkreises in den letzten Monaten entstanden ist: „In dem Sieben-Ziele-Papier steckt die gesammelte Schwarmintelligenz zum Radverkehr aus Mecklenburg-Vorpommern. Es ist ein Grundbedürfnis der Menschen in unserem Land, sicher und entspannt von A nach B zu kommen, so wie sie es auch vom Autofahren gewöhnt sind. Das Fahrrad nutzen sie dann, wenn sie sich durch sichere Infrastruktur eingeladen fühlen! Mit dem Papier ist der Grundstein für eine zielführende Diskussion auf allen Ebenen gelegt.“ Weiterführende Links und Quellen: , , Referate, Strategien und Aktivitäten für Rad- und Fußverkehr in anderen Bundesländern (Auswahl):

  • Brandenburg: Radverkehrsstrategie 2030 des Landes:

  • Baden-Württemberg: eigenes Referat für Rad- und Fußverkehr:

  • Hessen: Strategie des Landes zur Förderung der Nahmobilität:

  • Berlin: Mobilitätsgesetz des Landes Berlin (einmalig in Deutschland) zur Förderung des Umweltverbundes:


RadNETZ Baden-Württemberg: Bicycle Account Copenhagen:
Erscheint alle zwei Jahre und enthält die regelmäßige Überprüfung der klar definierten, terminierten und überprüfbaren Ziele für Radverkehr der Stadt Kopenhagen:

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Unikat aus der Serie „Segel und Meer” von Anne Sewcz, Wettbewerb 2012, Repro: TMV

12. Nov 2018

| Pressemitteilungen

Landestourismusverband und Künstlerbund schreiben Wettbewerb aus

Jetzt bewerben: Mit einem Wettbewerb zur Herstellung von Kunstwerken zu Präsentationszwecken für das Urlaubsland wollen der Künstlerbund und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) unter dem Thema „Über Wasser" Künstlerinnen und Künstler aus MV aufrufen, sich mit kreativen Ideen einzubringen. Der Wettbewerb ist nach 2010 und 2012 der dritte seiner Art. Die so genannten seriellen Unikate, die das künstlerische Potenzial sowie die touristische Attraktivität des Urlaubslandes verdeutlichen sollen, werden vom Tourismusverband für die Tourismuswerbung eingesetzt. Künstler, die sich auf die Ausschreibung bewerben möchten, dürfen bis zu drei Proben einreichen, wobei sich jedes Blatt von dem anderen unterscheiden muss. Eine Technik ist nicht vorgegeben. Die Unterlagen können bis zum 14. Dezember 2018 beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern abgegeben werden. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Bewerber und Bewerberinnen ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in MV haben oder Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern sind. Eine vierköpfige Jury, durch den Künstlerbund und den TMV benannt, bewertet im Anschluss die eingereichten Arbeiten. Über das Ergebnis der Bewertung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 19. Dezember 2018 informiert. Der Wettbewerb ist mit 5.000 Euro dotiert. Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen:

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Der Bachverein Rostock wird auch beim 94. Internationalen Bachfest auftreten

08. Nov 2018

| Pressemitteilungen

Bachfest, „Baltic Lights“ und andere Besonderheiten

Segel setzen, losradeln, zuhören: Der Veranstaltungskalender für das Jahr 2019 zeigt sich so vielfältig wie das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern selbst. Etablierte Klassiker wie die Hanse Sail in Rostock, die um weitere Erlebnismöglichkeiten verfeinert werden soll, oder die „Mecklenburger Seen Runde“, das Radretro-Event für Fahrradenthusiasten, locken tausende Besucher in den Nordosten. Ein Höhepunkt wird zweifelsohne das Internationale Bachfest sein, das vom 10. bis 19. März in Rostock veranstaltet wird. Im Folgenden finden unter anderem Kultur-, Natur- und Sportinteressierte eine Auswahl an Erlebbarem zwischen Ostseeküste und Seenplatte. Weitere sind unter zu finden. März: „Baltic Lights – Deutschlands nördlichstes Schlittenhunderennen“
Unter dem Titel „Baltic Lights“ werden vom 8. bis zum 10. März 2019 Schlittenhunderennen auf der Insel Usedom ausgetragen. Internationale Schlittenhundeführer – sogenannte Musher – treten dabei mit ihren Huskys gegeneinander an. Namensgebend für die Veranstaltung sind die zahlreichen Lagerfeuer, die die Strände der Kaiserbäder Ahlbeck und Heringsdorf am Samstagabend hell erleuchten. Ein Höhepunkt ist das Wohltätigkeitsrennen, bei dem sämtliche Erlöse der Organisation Welthungerhilfe gespendet werden. Zudem können sich Besucher im Musherdorf über nordische Hunderassen informieren, Trainingsläufe beobachten oder sich an Glühweinständen aufwärmen.
Weitere Informationen: , März: Wismarer Heringstage
Vom Kutter in die Pfanne: Der „Hanseatische Köcheclub Wismarbucht“ veranstaltet vom 16. bis zum 31. März 2019 die Wismarer Heringstage. Bereits zum 17. Mal verwöhnen zahlreiche Restaurants der UNESCO-Welterbestadt Wismar und Umgebung Gäste mit Heringsvariationen, angefangen beim gebratenen Hering über Rollmops bis hin zu eingelegtem Matjes. Wenn der erste Kutter am Alten Hafen anlegt, Mitglieder des Köcheclubs das „Silber des Meeres“ auf hölzerne Karren laden und diese von Bläsern begleitet durch die historische Altstadt auf den Marktplatz fahren, gilt das Fest traditionell als eröffnet. Anschließend werden die Fische frisch zubereitet zur Verkostung angeboten – frischer geht´s nicht.
Weitere Informationen: , März: Neubrandenburger Jazzfrühling
Vom 20. bis zum 24. März 2019 wird es laut in der Vier-Tore-Stadt: Dann verabschieden nationale und internationale Künstler die kalte Jahreszeit mit dem Neubrandenburger Jazzfrühling. Eröffnet wird das Festival mit der Komposition „The Big Wig“ von Andreas Schaerer in der Konzertkirche, begleitet von der Neubrandenburger Philharmonie sowie der schweizerischen Jazz-Formation „Hildegard lernt fliegen“. Weitere Spielorte sind unter anderem das Schauspielhaus Neubrandenburg, der Güterbahnhof und das Haus der Kultur und Bildung.
Weitere Informationen: April: Aktiv werden beim Wanderfrühling auf Rügen
Der Rügener Wanderfrühling vom 5. bis zum 14. April 2019 bietet Interessierten rund 60 Wander- und Aktivangebote – zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Mit im Programm sind fachkundige Führungen durch die Natur- und Kulturlandschaften der Ostseeinsel samt Hiddensee, Nordic-Walking-Touren, Ausflüge nach Jasmund und in die Granitz, Ortsrundgänge durch die Seebäder sowie Exkursionen zum Kap Arkona. Zahlreiche Veranstaltungen sind kostenlos.
Weitere Informationen: Ab April: Ansommern in der Mecklenburgischen Seenplatte
Angrillen, Anradeln, Anbaden: Unter dem Titel „Ansommern“ wird es vom Fleesensee bis hin zur Feldberger Seenlandschaft von April bis Juni 2019 zahlreiche Veranstaltungen vor dem offiziellen Sommerstart geben. Vom Bad im ruhigen Waldsee über eine entspannte Hausboot-Partie bis hin zu einer geführten Tour durch den Müritz-Nationalpark warten zahleiche Entdeckungen auf Besucher. Mit dem 48-Stunden Ticket haben Gäste außerdem die Möglichkeit, rund 15 Orte mit einer Fahrkarte anzusteuern.
Weitere Informationen: Ab April: Märchenhafte Momente beim Kultur- und Gartensommer in Schwerin
Von April bis September 2019 lockt Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin mit feiner Kultur und fabelhafter Unterhaltung. Im Rahmen des Schweriner Kultur- und Gartensommers wird Besuchern ein abwechslungsreiches Programm – sowohl im Schlossgarten als auch in der Altstadt oder im Freilichtmuseum Mueß – geboten. Den Auftakt macht traditionell die Veranstaltung „FrühjahrsErwachen“ am 27. April. In den Sommermonaten wird es neben Konzerten auch Ausstellungen und kulinarische Veranstaltungen geben. Mit dem „Windros Festival“ vom 6. bis zum 8. September 2019 im Mueßer Freilichtmuseum endet die Kulturreihe.
Weitere Informationen in Kürze: Mai: Müritz Sail in Waren
Vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2019 wird die Müritz Sail im Warener Hafen in der Mecklenburgischen Seenplatte – dem größten zusammenhängenden Wassersportrevier Europas – veranstaltet. Jung und Alt können Segelwettkämpfe, Wasserskivorführungen, eine Flottenparade, ein Höhenfeuerwerk oder einen Festumzug bestaunen, auf der Bummel- und Erlebnismeile flanieren oder beim Tauziehen auf dem Wasser, dem so genannten Fischerstechen, selbst aktiv werden.
Weitere Informationen in Kürze: Mai: 94. Internationales Bachfest: Mehr als 20.000 Besucher erwartet
Unter dem Titel „Kontrapunkte“ wird im Rahmen des Doppeljubiläums „800 Jahre Hansestadt Rostock 2018“ und „600 Jahre Universität Rostock 2019“ vom 10. bis 19. Mai 2019 das 94. Internationale Bachfest der Neuen Bachgesellschaft zu Ehren von Johann Sebastian Bach (1685-1750) in der Hansestadt veranstaltet. Rund 100 Veranstaltungen an mehr als 20 Orten mit Bach-Interpreten von Weltrang, darunter Konzerte mit der Sopranistin Dorothee Mields, den beiden Preisträgern der Bach-Medaille Reinhard Goebel und Peter Kooij, den Organisten Ton Koopman und Christoph Schoener, den aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bestehenden Berliner Barock Solisten, der „lautten compagney BERLIN”, stehen auf dem Programm. Die künstlerische Leitung des Bachfestes übernimmt der Kantor der örtlichen St.-Johannis-Kirche, KMD Prof. Dr. h.c. Markus Johannes Langer. Ein breitgefächertes Rahmenprogramm bestehend aus Andachten, Abendliedersingen, Lesungen, Vorträgen sowie Familienangeboten machen das Fest zu einem der Höhepunkte 2019 für Musikliebhaber. Die Organisation des Bachfestes hat der Bachverein Rostock übernommen.
Weitere Informationen: Mai: „Mecklenburger Seen Runde“
Freizeitsportler und Aktivurlauber aufgepasst: Am 24. und 25. Mai 2019 geht es im Rahmen der „Mecklenburger Seen Runde“ 300 Kilometer durch die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 3.000 Teilnehmer werden zur sechsten Auflage der Jedermann-Fahrradtour erwartet. Mitmachen kann jeder, der Freude am Radeln hat. Wer es bis ins Ziel schafft, darf sich als Sieger fühlen – einen Wettbewerb um die schnellstmögliche Zeit gibt es nicht. Darüber hinaus ist eine Frauenroute ausgewiesen, die als Rundtour über 90 Kilometer durch die Feldberger Seenlandschaft führt.
Weitere Informationen: Ab Mai: 15. Haff-Sail in Ueckermünde
Die Haff-Sail im Stadthafen von Ueckermünde vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2019 verspricht Unterhaltung für die ganze Familie. Höhepunkte der maritimen Reihe sind eine Regatta auf dem Stettiner Haff sowie eine Messe mit deutschen, polnischen und schwedischen Ausstellern.
Weitere Informationen: Ab Mai: Umweltfotofestival „horizonte zingst“ 2019
Am 25. Mai 2019 startet die zwölfte Auflage des Umweltfotofestivals „horizonte zingst“ im Ostseeheilbad auf Fischland-Darß-Zingst, zu dem mehr als 40.000 Besucher und über 100 Fotografen erwartet werden. In 20 Ausstellungen, mehr als 90 Workshops sowie zahlreichen Seminaren und Multivisionsshows können Interessierte bis zum 30. Juni 2019 Wissenswertes über Fotografie erfahren. Um zu verdeutlichen, dass Umweltschutz ein überregionales Thema ist, wird das Programm 2019 internationaler als in den Vorjahren. So hat sich Gastland Schweiz maßgeblich an den angebotenen Veranstaltungen beteiligt. Das komplette Programm ist unter zu finden.
Weitere Informationen: Juni: „KunstOffen“ zu Pfingsten
Am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler unter dem Titel „KunstOffen“ interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 25. Mal können Besucher vom 8. bis zum 10. Juni 2019 Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Galeristen, Kulturämter, Kunstvereine und Stiftungen unterstützen die Veranstaltungsreihe. Gelbe Schirme und blau-weiße Fähnchen weisen den Weg zu den Ateliers und Galerien.
Weitere Informationen: Juni: Wismarer Hafentage
Vier Tage ausgelassene Stimmung an der Wismarer Kaikante: Vom 13. bis zum 16. Juni 2019 werden am Alten Hafen der Hansestadt die 28. Wismarer Hafentage veranstaltet. Neben einem maritimen Kunsthandwerkermarkt und Ständen mit regionalen Köstlichkeiten wird es Biergärten sowie mehrere Showbühnen mit vielfältigem Programm geben. Für buntes Treiben auf dem Wasser sorgen verschiedenste sportliche Wettkämpfe – unter anderem Drachenbootrennen und Segelregatten. Ein Feuerwerk am Samstagabend rundet das traditionelle Volksfest ab. Es werden rund 20.000 Besucher erwartet.
Weitere Informationen: Juni: Greifswalder Bachwoche
Unter dem Titel „Zwischentöne“ wird vom 17. bis zum 23. Juni 2019 die 73. Greifswalder Bachwoche veranstaltet. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Josef Haydn und Gerard Bunk. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die täglichen Morgenmusiken im Greifswalder Dom St. Nikolai und in der Kirche St. Marien, bei denen jeweils eine Bach-Kantate zu hören sein wird. Mehr als 10.000 Besucher werden zu den rund 40 Konzerten und den weiteren Veranstaltungen, darunter Gottesdienste, Kammermusik- und Kinderkonzerte, in der Universitäts- und Hansestadt erwartet.
Weitere Informationen: Juni: „MittsommerRemise“ – Ein Wochenende in nordischen Guts- und Herrenhäusern
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MittsommerRemise“ öffnen am 22. und 23. Juni 2019 zahlreiche Guts- und Herrenhäuser im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ihre Türen und Tore für kulturinteressierte Besucher, die malerische Parkanlagen und imposante Bauwerke bestaunen oder sich mit Gutsherren austauschen möchten.
Weitere Informationen in Kürze: Ab Juni: 33. Schönberger Musiksommer
Sakrale Musik trifft modernen Jazz: Der Schönberger Musiksommer besticht durch programmatische Vielfalt. Von traditioneller Kirchenmusik bis hin zu Jazz wird dem Publikum viel Unterschiedliches geboten. Die St.-Laurentius-Kirche besitzt die akustischen Voraussetzungen dafür und ist seit 32 Jahren der Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe. Vom 18. Juni bis zum 22. September 2019 brilliert der Schönberger Musiksommer mit philharmonischen Konzerten und Ausstellungen.
Weitere Informationen in Kürze: Ab Juni: Piraten Open Air in Grevesmühlen – Capt´n Flint segelt unter falscher Flagge
Vom 21. Juni bis zum 31. August 2019 werden im Rahmen des „Piraten Open Air“-Theaters in Grevesmühlen die neuen Abenteuer von Capt’n Flint und seiner Crew dargeboten. In der 15. Episode mit dem Titel „Unter falscher Flagge“ nimmt das Schiff der Bande – die Walruß – Kurs auf die Turks- und Caicosinseln, um einem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Die spektakuläre Piraten-Show mit Stunts und Spezialeffekten sowie einem allabendlichen Feuerwerk verspricht Spaß für die ganze Familie. Zu der Spielsaison 2019 werden laut Veranstalter 60.000 bis 70.000 Zuschauer erwartet.
Weitere Informationen: Ab Juni: 29. Festspielsommer lädt Musikliebhaber in den Nordosten
Mit dem Festspielsommer vom 15. Juni bis zum 15. September 2019 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder Musik in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Zu erleben sind große Namen wie Lisa Batiashvili, Emanuel Ax, Hilary Hahn, Daniel Hope, Mitsuko Uchida, Mariss Janson und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das „New Century Chamber Orchestra“ aus San Francisco und der Dresdner Kreuzchor sowie Talente aus aller Welt. „Preisträgerin in Residence 2019“ ist die niederländische Cellistin Harriet Krijgh, die den Festspielsommer mit mehr als 20 Konzerten maßgeblich prägen wird. Spannende Premieren wie die „Vorpommern-Tage“ oder das „Detect Classic Festival“ in Neubrandenburg, das gezielt die jüngere Generation ansprechen soll, stehen ebenso auf dem Programm wie bewährte Formate, darunter die Reihe „Landpartie“ und ein Fahrradkonzert in Schwerin.
Weitere Informationen: Ab Juni: Schlossfestspiele Schwerin
Zwischen dem Schweriner Schloss und der historischen Altstadt können Besucher der Landeshauptstadt ab 21. Juni 2019 die Aufführung „Anatevka“ bestaunen. Das Stück von Jerry Bock enthält sowohl romantische als auch humorvolle Elemente und zählt bis heute zu den meist gespielten Musicals. Ab dem 27. Juni 2019 präsentiert das Schauspielensemble zudem die romantische Komödie „Cyrano de Bergerac“ im Schlossinnenhof. Karten und weitere Auskünfte erhalten Interessierte unter der Rufnummer 0385 5300123 oder per E-Mail-unter kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de.
Weitere Informationen in Kürze: Ab Juni: Vineta-Festspiele in Zinnowitz
Die neue Episode der Vineta-Festspiele vom 28. Juni bis zum 31. August 2019 auf der Ostseebühne in Zinnowitz auf der Insel Usedom trägt den Titel „Der Klang des Goldes“. Das Programm bietet eine Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Intrigen inklusive Musik, Tanz, Pyro- und Lichteffekten sowie einer bunten Lasershow.
Weitere Informationen in Kürze: Juli: Warnemünder Woche mit internationalen Segelsportlern
Die Warnemünder Woche zählt zu den größten internationalen Segelsportveranstaltungen in Deutschland, zu der jährlich rund 700.000 Besucher erwartet werden. Vom 6. bis zum 14. Juli 2019 geht das traditionelle Volksfest in die 82. Runde. Mehr als 2.000 Segler aus rund 30 Nationen kommen jährlich im Seebad zusammen, um sich in hochrangigen Segel-, Surf- und Kite-Wettbewerben zu messen. Zu den Höhepunkten zählen zudem ein Festumzug, Sportturniere und Live-Konzerte.
Weitere Informationen: Juli: Wallensteintage in Stralsund
In Stralsund wird vom 25. bis zum 28. Juli 2019 der Sieg über den Feldherrn Wallenstein und seine Truppen im Jahr 1628 mit einem historischem Fest – den Wallensteintagen – gefeiert. Dabei können Besucher eine Reise in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges mit feilschenden Händlern und herumalbernden Narren erleben. Der traditionelle Festumzug sowie ein schauriger Pestzug zählen zu den Höhepunkten der Veranstaltung. An der Sundpromenade wird zudem ein Landsknechtlager mit Pikenieren und Musketieren eingerichtet.
Weitere Informationen: August: 29. Hanse Sail in Rostock
Die Hanse Sail, Mecklenburg-Vorpommerns größtes maritimes Volksfest, lockt jährlich bis zu eine Million Besucher an Rostocks und Warnemündes Kaikanten. Rund 200 internationale Groß- und Traditionssegler, Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Kleinboote können vom 8. bis zum 11. August 2019 im Hafen und auf See bestaunt werden. Ein Mittelaltermarkt, maritime Ausstellungen, Mitsegelangebote, Fahrgeschäfte sowie Showbühnen mit Musik und Kinderprogramm komplettieren das Angebot auf der Hanse Sail.
Weitere Informationen: August: Drachenbootfestival in Schwerin
Vom 16. bis zum 18. August 2019 tummeln sich ehemalige Weltmeister, Drachenboot-Neulinge und tausende Schaulustige beim Drachenbootfestival am Pfaffenteich in der Altstadt. Mehr als 100 Teams aus ganz Deutschland treten beim „Großen Preis von Schwerin“ in den Klassen Damen, Mixed und Open gegeneinander an. Darüber hinaus können sich Teilnehmer beim Meister-Cup, Löwen-Cup oder Helios-Cup beweisen. Tagsüber finden die verschiedenen Rennen statt, abends wird am Südufer des etwa zwölf Hektar großen Pfaffenteiches mit Musik und Feuerwerk gefeiert.
Weitere Informationen: August: Das Schwedenfest in Wismar
Mit einem Schwedenfest erinnert die Hansestadt Wismar vom 15. bis zum 18. August 2019 an ihre schwedische Vergangenheit. Vom Marktplatz bis zum Alten Hafen gibt es unter anderem authentische Schlachtdarstellungen mit Kavallerie, Infanterie und Artillerie, die Schwedenkopfregatta am Hafen, ein Kubb-Turnier und einen traditionellen Schwedenlauf. Etwa 100.000 Gäste werden zu dem Spektakel erwartet.
Weitere Informationen in Kürze: September: „Usedom Cross Country“
Schleppjagd auf der Sonneninsel: Der Schauspieler Till Demtrøder lädt am 7. und 8. September 2019 zum Spätsommer-Ereignis „Usedom Cross Country“ auf die Sonneninsel ein. Im Mittelpunkt des Spektakels für einen guten Zweck steht eine Schleppjagd, bei der rund 80 Reiter einer Hundemeute hinterhereilen, die wiederum der künstlich gelegten Duftspur eines vorauseilenden Reiters folgt. Auf dem Weg müssen Mensch und Tier zahlreiche Hindernisse und Gräben überwinden.
Weitere Informationen: , September: „Velo Classico“ – das Event für Vintage- und Fahrradliebhaber
Am 14. und 15. September 2019 geht die Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“ in und um Ludwigslust in die fünfte Runde. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte. Interessierte können zwischen verschiedenen Strecken wählen, die größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten führen. Unterwegs werden regionale Köstlichkeiten serviert. Die „Velo Classico“ ist eine Hommage an die klassische Mode und die alten Zeiten des Radsports.
Weitere Informationen: Ab September: 26. Usedomer Musikfestival
Das 26. Usedomer Musikfestival findet vom 21. September bis 12. Oktober 2019 statt. Gäste dürfen sich beispielsweise auf hochkarätige Konzerte in Peenemünde und klassische Klänge in den Kaiserbädern oder den idyllischen ländlichen Regionen der Sonneninsel freuen.
Weitere Informationen in Kürze: Ab September: „Kunst Heute“
Vom 29. September bis zum 8. Oktober 2019 lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur Reihe „Kunst Heute“ Gäste in den Nordosten ein. Dabei erwartet Kunstinteressierte ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen im Urlaubsland.
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Das Doberaner Münster gilt als eines der prachtvollsten Backsteinbauten des Landes

07. Nov 2018

| Pressemitteilungen

Feature: Im Zeichen der Ziegel

Bei flüchtigem Blick sieht es aus wie ein Fischgerippe. Es könnte aber auch eine Hieroglyphe sein oder ein okkultes Symbol. Schaut man genauer hin, gleicht es eher einem umgekippten Strichmännchen mit Kopf, Armen, Körper und einem abgespreizten Bein. Doch mit Totenkult hat das Ganze wohl kaum zu tun. Was also mag das bedeuten?

Das geheimnisvolle Zeichen ist in den östlichsten der vier Pfeiler geritzt, die das Rathaus zu Grimmen auf den Schultern tragen. Sehr diskret angebracht – in Wadenhöhe an der schattigen Innenseite der Arkade – wäre keiner darauf gestoßen, hätte Dr. Sabine Fukarek nicht darauf hingewiesen. Jetzt amüsiert sich die Chefin des Heimatmuseums prächtig über die waghalsigen Interpretationen und unbeholfenen Deutungsversuche der anwesenden Laienschar.

Das zweigeschossige, um 1400 erbaute Rathaus der vorpommerschen Kleinstadt ist ein Paradebeispiel für die hohe Kunst, aus gebackenen Ziegeln sowohl wuchtige Mauern als auch spielerische Details mit unglaublicher Leichtigkeit zu einem harmonischen Gebilde zu verschmelzen. Mit aufstrebendem Pfeilergiebel erinnert es zum einen an die im Ostseeraum typischen Patrizierhäuser; doch auch Parallelen zu den Rathäusern von Lübeck und Stralsund sind erkennbar. Genau wie dort dominiert überdies das Rathaus den Markt und nicht die eher abseits gelegene Kirche – Ausdruck des Selbstbewusstseins mittelalterlicher Kaufleute.

Im Backsteinparadies Mecklenburg-Vorpommern freilich ist Grimmen trotz Rathaus und dreier Stadttore allenfalls eine Fußnote. Denn schon in nächster Nähe sind Größe und Erhabenheit der mittelalterlichen Backsteinbaukunst in atemberaubender Art und Weise manifest; beherrschen gotische Giganten, die so genannten roten Hünen, den Himmel über den Städten der Hanse. So überragen im nahen Greifswald der Dom St. Nikolai und die „Dicke Marie“ mit fußballfeldgroßem Dach die Altstadt. So verschmilzt in Stralsund St. Nikolai, der ganze Stolz der Bürgerschaft, beinahe mit dem Backsteinwunder des sechsgiebligen Rathauses. Der 117 Meter hohe Turm der Petrikirche zu Rostock ist auf See noch in 50 Kilometer Entfernung zu sehen. Und das Münster des Zisterzienserklosters in Doberan gilt unter Fachleuten als genialste Synthese aus mönchischer Strenge und kompakter Eleganz.

Und das ist längst nicht alles: Unter den Höhenflügen aus Stein ducken sich Altstadtkerne mit prachtvollen Häusern, Fassaden, Türmen, Toren, Giebeln, Wallanlagen – allesamt aus leuchtend rotem Backstein. Mit sieben Achsen etwa entfaltet das Haus Nummer elf am Greifswalder Markt den gesamten Formenreichtum spätgotischer Schmuckgiebel – an der ganzen Ostsee dürfte es kaum ein schöneres Bürgerhaus aus dem Mittelalter geben. Und auch die UNESCO-Welterbe-Altstädte von Stralsund und Wismar haben diesbezüglich jede Menge Pretiosen im Angebot.

Die Spur der Steine führt weit zurück. Durch die Gründung von Städten und die ostelbische Christianisierung wird im Mittelalter ein Bauboom ohnegleichen ausgelöst. Die neue Zeit verlangt nach massiven und repräsentativen Gebäuden, für die Holz und Lehm als Baustoff nicht mehr in Frage kommen. Doch in der ganzen Gegend existiert kein Material, aus dem die Neusiedler Steine herstellen können. Zwar gibt es Granitfindlinge in Hülle und Fülle; doch die sind viel zu hart und finden allenfalls beim Bau von Dorfkirchen Verwendung.

Um die großen Bauvorhaben anzugehen, muss man also Steine aus Tonerde brennen. Bis dato eine mühsame Sache, da die Ziegel per Hand geformt und dabei unregelmäßig werden. Der Durchbruch gelingt cleveren Kaufleuten mit einer revolutionären Technologie: Sie erfinden den hölzernen Formkasten, mit dem Backsteine gleichmäßig und in Serie gefertigt werden können. Die zwischen 800 und 1000 Grad „gegarten“ Steine eignen sich für Säulen und Mauern, für Verzierungen und Spitzen. Aus wenigen Grundbausteinen lassen sich allein durch unterschiedliche Anordnung erstaunlich viele Muster erzeugen. Und dort, wo der Stein die architektonischen Möglichkeiten einschränkt, erfinden die Baumeister eine einzigartige Formensprache aus Blendgiebeln, Bögen und Mustern. Die für den Backstein typische Farbe entsteht übrigens beim Brand, wenn gelbliches Eisenhydroxid in rotes Eisenoxyd verwandelt wird.

Dass Backstein bis in die Neuzeit ein attraktives Baumaterial blieb, auch dafür liefert Grimmen ein vorzügliches Beispiel. Der Wasserturm auf dem Schlossberg wurde 1933 gebaut und 1945 durch die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee vor der Sprengung durch die SS bewahrt. In seinem Innern erfährt man darüber hinaus manches über die Verbrennung von einheimischen Hexen. Von seiner Aussichtsplattform streift der Blick über 700 Jahre vorpommersche Kleinstadt-Geschichte.

Zurück am Rathaus bleibt noch das Rätsel des geheimnisvollen Zeichens aufzulösen. Sabine Fukarek hat zwei Deutungen parat: „Manche meinen, es könnte ganz simpel ein Logo des Zieglers sein, also des Herstellers. Variante Nummer zwei: Es symbolisiert den Gerichtsstand.“ Und dafür spricht einiges mehr, wie die Expertin verrät. Im Zeichen nämlich seien Schwert und Waage als ägyptische Gerechtigkeitssymbole sowie der griechische Buchstabe Tau vereint; sie sprächen für den Willen, nach festgeschriebenen Gesetzen zu handeln, Schuld und Unschuld gewissenhaft abzuwiegen und ein gerechtes Urteil zu fällen.

Besonders atmosphärisch übrigens ist die ganze Pracht und Herrlichkeit der Backsteingotik ab Ende November, wenn die Elektro-Wichtel des Weihnachtsmannes in den Altstädten von Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald hunderttausende Lichter anknipsen. In deren Glanz verwandeln sich dann die prächtigen Marktplätze und verwinkelten Altstadtgassen in zauberhafte Kulissen für die alljährlichen Weihnachtsmärkte. In Stralsund geht man dabei sogar in den Untergrund: Der Rathauskeller gilt als größtes erhaltenes gotisches Gewölbe im gesamten Ostseeraum und wird in der Adventszeit zur kuschligen Kulisse für Weihnachtsmarkt und Weihnachtsmann.

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Eisbärin Sizzel im Polarium, der neuen Attraktion des Rostocker Zoos

06. Nov 2018

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News November +++

Der britische Zooexperte Anthony Sheridan hat den Rostocker Zoo am heutigen Vormittag erneut zum besten europäischen Tierpark in der Kategorie B von 500.000 bis eine Million Besuchern jährlich gekürt und die begehrte Trophäe, den Tiger-Pokal des „Best European Zoo Award“, an Zookuratorin Antje Zimmermann übergeben. Damit konnte der Zoo seine erstmals vor drei Jahren belegte Spitzenposition gegenüber 36 anderen Tierparks in der Größenordnung behaupten. Das Zoo-Ranking des Experten gilt laut Angaben des Rostocker Zoos als die größte und wichtigste Bewertung für europäische Zooeinrichtungen. Insgesamt hat Sheridan 126 wissenschaftlich geführte Zoos aus 29 europäischen Ländern analysiert. In der Kategorie A, die alle Einrichtungen mit mehr als einer Million Besucher jährlich erfasst, konnte sich bereits zum fünften Mal der Tiergarten Schönbrunn in Wien durchsetzen.
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Gustav Peter Wöhler und Band

25. Okt 2018

| Neues aus den Regionen

14. Ahrenshooper Filmnächte

Klein, aber fein: Das Ostseebad lädt Filmschaffende und Cineasten vom 14. bis 17. November zu den 14. Ahrenshooper Filmnächten in das Hotel „The Grand“ ein. Sechs Wettbewerbsfilme, die bisher noch nicht in deutschen Kinos gelaufen sind, sowie drei Filme von Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop stehen auf dem Programm des kleinen Festivals am Meer. Neben Kinogenuss lockt ein Rahmenprogramm mit Konzerterlebnissen sowie Gesprächen mit Schauspielern, Produzenten und Regisseuren jeweils im Anschluss an die Vorführungen. Am Eröffnungsabend können sich Besucher beispielsweise auf ein Konzert von Gustav Peter Wöhler und Band freuen. Die Jury, die den besten Film und das beste Drehbuch kürt, ist mit dem renommierten Filmjournalisten, Schauspieler und Buchautor Max Moor und den bekannten Schauspielern Jördis Triebel („Die Päpstin“ und „Weissensee“) und Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti aus „Donna Leon“) prominent besetzt. Weitere Informationen und Tickets:

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Weihnachtliches Binz

25. Okt 2018

| Neues aus den Regionen

Meeresrauschen und Musik: Rügen im Weihnachtszauber

Unter präsentiert die Tourismuszentrale Rügen die Advents- und Weihnachtsmärkte auf Deutschlands größter Insel. Das Besondere daran bringen die Veranstalter mit dem Slogan „Wenig Rummel, viel Herz“ auf den Punkt. Besucher haben die Qual der Wahl: Vom 13. bis 16. Dezember lockt der Binzer Weihnachtsmarkt mit dem Titel „Engel, Licht und Meer“ in das Ostseebad. Erstmals schließt sich daran ein Genuss- und Kulinarikmarkt (17.-21. Dezember) im Kurpark an, bei dem unter anderem die Hamburger Formation „Albers Ahoi“ Lieder von Hans Albers zum Besten gibt. Zu den weiteren Höhepunkten in der Vorweihnachtszeit zählen der Weihnachtsmarkt am Friedensberg in Sellin (20.-22.12.), der Mönchguter Weihnachtsmarkt in Göhren (31.11.-1.12.), der Weihnachtsmarkt in der Sassnitzer Altstadt (31.11.-2.12.) sowie der Adventsmarkt im Putbuser Schlosspark am 8. Dezember. Eine besonders gemütliche Atmosphäre erleben Gäste auf dem Gingster Weihnachtsmarkt am 15. Dezember. Rund um den Marktplatz, an der Kirche sowie auf dem Museumshof werden Kerzen angezündet. An den Ständen und in vielen Geschäften gibt es Kunsthandwerk, Kulinarisches sowie Kurioses zu entdecken. Weitere Informationen:

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Kompassqualle im Ozeaneum

25. Okt 2018

| Neues aus den Regionen

Happy Hour-Aktion im Ozeaneum und Meeresmuseum

Den Feierabend im Ozeaneum ausklingen lassen? Im Herbst die tropischen Aquarien im Meeresmuseum bestaunen? Ab 5. November bieten beide Stralsunder Museen die Happy Hour-Aktion an. Jeweils zwei Stunden vor Museumsschließung gilt reduzierter Eintritt. Im Ozeaneum zahlen Erwachsene täglich ab 16.00 Uhr anstatt 17 Euro nur 13 Euro, bevor es auf Unterwasserreise durch die nördlichen Meere geht. Der Besuch des Meeresmuseums ist von Dienstag bis Sonntag ab 15.00 Uhr für Erwachsene für acht Euro anstatt zehn Euro möglich. Aquarien der Tropen und des Mittelmeeres beeindrucken hinter den mittelalterlichen Backsteinmauern des Katharinenklosters, unter anderem mit bunten Korallenfischen, possierlichen Seepferdchen und mächtigen Meeresschildkröten. Das Angebot gilt bis 18. Dezember 2018.
Weitere Informationen:,

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