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Bouldern bei den "Felshelden"

06. Jul 2017

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News +++

Seit Ende Juni können Urlauber und Einheimische die neue Trendsportart Bouldern in einer 540 Quadratmeter großen Halle mit dem Namen „Felshelden“ in Warnemünde ausüben. Das neue Angebot richtet sich sowohl an unerfahrene Gipfelstürmer als auch an erfahrene Bergbezwinger, die ihre Technik verbessern wollen. Beim so genannten Bouldern bewegen sich Kletterer ohne Gurt und Seile fort. Die Halle gehört zum Hostel Dock Inn, welches im April dieses Jahres eröffnete und aus Überseecontainern erbaut wurde. Auf Wunsch werden in der Boulderhalle auch Kindergeburtstage und Schulausflüge ausgerichtet sowie Teambuilding-Kurse angeboten. Weitere Informationen: ,

+++ Binzer Aktivsommer: Von Meditation bis Morgengymnastik +++


Im Rahmen des Binzer Aktivsommers bietet die Kurverwaltung der Rügener Ostseegemeinde Gästen noch bis zum 8. September 2017 jeweils montags bis samstags ein umfangreiches Sport- und Aktivangebot an, das für Jung und Alt, Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet ist. Zum Angebot gehören Meditations-, Rücken- und Laufkurse, Achtsamkeitsspaziergänge, Barfußwanderungen oder Schnorchelkurse für Kinder. Der Kursplan – die meisten Angebote sind kostenfrei – ist an den öffentlichen Aushängen einzusehen oder unter www.ostseebad-binz.de zu finden. Witterungsbedingte Änderungen sind jederzeit möglich. Für einige Kurse ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Weitere Informationen:

+++ Mehr Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen am Mecklenburgischen Staatstheater +++


In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Barrierearme Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern – Kultur ohne Barrieren“ werden am Mecklenburgischen Staatstheater seit dieser Spielzeit Vorstellungen für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten. Die Aufführungen beinhalten eine Tastführung vor dem Theaterbesuch sowie eine Audiodeskription, bei der blinden und sehbehinderten Menschen das Bühnengeschehen live vor Ort in den Dialogpausen detailliert über ein Mikrofon erläutert wird. Im Rahmen der Reihe „Schlossfestspiele Schwerin“ wird die „West Side Story“ am 30. Juli barrierefrei zu erleben sein. Dazu gibt es eine Führung, die um 18.30 Uhr am Haupteingang des Mecklenburgischen Staatstheaters am Alten Garten beginnt. Seit Kurzem kann zusätzlich ein taktiler Grundriss vom Theater an der Abendkasse entliehen werden.
Weitere Informationen: Karten: kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de, Tel.: 0385 5300 123

+++ Richtfest bei der Villa Greif im Seeheilbad Heiligendamm +++


Ein Jahr nach dem Start der denkmalgerechten Sanierung der Villa Greif, einer historischen Standvilla aus dem Jahr 1854 in Heiligendamm, konnte am 30. Juni das Richtfest gefeiert werden. Im Logierhaus, einem der insgesamt sieben Strandvillen der sogenannten "Perlenkette", sollen sechs Eigentumswohnungen mit einer Größe von 70 bis 127 Quadratmetern entstehen. Die Bauzeit wird auf zwei Jahre geschätzt. Die Sanierung der sieben Häuser wird von der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm in Abstimmung mit der Stadt Bad Doberan durchgeführt.
Weitere Informationen:

2 min

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Dirk Baumann

04. Jul 2017

| Pressemitteilungen

Feature: Häfen mit Herz

Es ist sehr früh am Morgen. Über dem Greifswalder Bodden liegt noch Nebel, Tau glitzert an diesem Spätsommertag auf den Wiesen. Dirk Baumann ist schon auf den Beinen. Er ist Fischer in Freest und das Frühaufstehen gewohnt. „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“, meint er trocken und macht mit routinierten Handgriffen seinen Kutter startklar zum Auslaufen. Freest ist ein Ortsteil von Kröslin und liegt nordöstlich von Greifswald – dort, wo die Peene in den Greifswalder Bodden mündet. Der kleine Ort ist einer der ältesten Fischerorte Deutschlands. Reetgedeckte Häuser säumen die mit Kopfstein gepflasterten Straßen, alte Anker schmücken die Vorgärten. „Früher war das der Heimathafen für Hunderte Küstenfischer“, erzählt Dirk Baumann. „Heute haben nur noch 22 Fischer hier ihre Kutter liegen.“ Sein Blick schweift über die gelben Hütten im Hafen, und einen Moment scheint es, als würde er von vergangenen Zeiten träumen. Trotz dieses Rückgangs der Fischerei ist der Freester Hafen der größte seiner Art an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. „In den anderen Fischerorten gibt es vielleicht noch zwei oder drei Männer, die regelmäßig rausfahren“. Den maritimen Charme, den haben die meisten Dörfer aber behalten. Und ihre Häfen sind Orte zum Ankommen, Sich-zu-Hause-Fühlen – auch wenn das Fernweh beim Blick aufs Wasser immer ein wenig mitschwingt. In Altwarp am Stettiner Haff etwa stehen noch viele alte Kapitänshäuser im Backstein- und Fachwerkstil. Und am Hafen gibt es geräucherten Aal und Schnäpel von einem der letzten traditionellen Betriebe hier, der Familien-Fischerei Zach. Fast an der polnischen Grenze liegt das Örtchen Rieth. Auch hier dominieren liebevoll restaurierte Fischer- und Bauernhäuser. Fischer Peter Döring ist einer der letzten, die noch regelmäßig mit dem Boot vom kleinen Naturhafen raus auf die Neuwarper See fahren. Der Hafen ist Idylle pur: Das Wasser gluckst an den Steinen und den Schiffen und Kähnen, der Wind weht durch die Weiden am Ufer und am Abend versinkt die Sonne orange-rot im Neuwarper See. In Wieck bei Greifswald geht es geschäftiger zu: Hier gibt es noch zehn aktive Fischer. Dort, wo der Fluss Ryck in den Greifswalder Bodden mündet, liegt das kleine Fischerdorf. Im Ort zeugen niedrige reetgedeckte Katen aus dem 18. und 19. Jahrhundert von der langen Tradition dieses Berufsstands, rund um das Bollwerk des Ryck stehen bis heute historische ziegelgedeckte Kapitänshäuser und das alte backsteinerne Zollhaus. Um ein wenig Geld dazu zu verdienen, webten die Fischersfrauen Teppiche
„Schon vor vielen Jahren konnten die Fischer in Freest ihren Lebensunterhalt nicht mehr allein durch diese Tätigkeit bestreiten“, erzählt uns Dirk Baumann. „Also webten die Frauen Teppiche mit Motiven aus der Fischerei und der Seefahrt, um sich etwas dazu zu verdienen.“ Einige sind in der Heimatstube ausgestellt. Wer die Fischer live erleben möchte, muss früh aufstehen: In Lassan, Mönkebude, Wieck bei Greifswald und Freest kann man ihnen bei der Arbeit zusehen, wenn sie ihren Fang zurück in den Hafen bringen. Und direkt kaufen kann man den Fisch dann auch – frischer geht‘s nicht. Foto:
Foto: TMV/Schüssler
BU: Hier im Hafen hat jeder Fischer sein eigenes gelbes Häuschen Video: Weitere Informationen:

3 min

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Dirk Baumann

04. Jul 2017

Feature: Häfen mit Herz

Es ist sehr früh am Morgen. Über dem Greifswalder Bodden liegt noch Nebel, Tau glitzert an diesem Spätsommertag auf den Wiesen. Dirk Baumann ist schon auf den Beinen. Er ist Fischer in Freest und das Frühaufstehen gewohnt. „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“, meint er trocken und macht mit routinierten Handgriffen seinen Kutter startklar zum Auslaufen. Freest ist ein Ortsteil von Kröslin und liegt nordöstlich von Greifswald – dort, wo die Peene in den Greifswalder Bodden mündet. Der kleine Ort ist einer der ältesten Fischerorte Deutschlands. Reetgedeckte Häuser säumen die mit Kopfstein gepflasterten Straßen, alte Anker schmücken die Vorgärten. „Früher war das der Heimathafen für Hunderte Küstenfischer“, erzählt Dirk Baumann. „Heute haben nur noch 22 Fischer hier ihre Kutter liegen.“ Sein Blick schweift über die gelben Hütten im Hafen, und einen Moment scheint es, als würde er von vergangenen Zeiten träumen. Trotz dieses Rückgangs der Fischerei ist der Freester Hafen der größte seiner Art an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. „In den anderen Fischerorten gibt es vielleicht noch zwei oder drei Männer, die regelmäßig rausfahren“. Den maritimen Charme, den haben die meisten Dörfer aber behalten. Und ihre Häfen sind Orte zum Ankommen, Sich-zu-Hause-Fühlen – auch wenn das Fernweh beim Blick aufs Wasser immer ein wenig mitschwingt. In Altwarp am Stettiner Haff etwa stehen noch viele alte Kapitänshäuser im Backstein- und Fachwerkstil. Und am Hafen gibt es geräucherten Aal und Schnäpel von einem der letzten traditionellen Betriebe hier, der Familien-Fischerei Zach. Fast an der polnischen Grenze liegt das Örtchen Rieth. Auch hier dominieren liebevoll restaurierte Fischer- und Bauernhäuser. Fischer Peter Döring ist einer der letzten, die noch regelmäßig mit dem Boot vom kleinen Naturhafen raus auf die Neuwarper See fahren. Der Hafen ist Idylle pur: Das Wasser gluckst an den Steinen und den Schiffen und Kähnen, der Wind weht durch die Weiden am Ufer und am Abend versinkt die Sonne orange-rot im Neuwarper See. In Wieck bei Greifswald geht es geschäftiger zu: Hier gibt es noch zehn aktive Fischer. Dort, wo der Fluss Ryck in den Greifswalder Bodden mündet, liegt das kleine Fischerdorf. Im Ort zeugen niedrige reetgedeckte Katen aus dem 18. und 19. Jahrhundert von der langen Tradition dieses Berufsstands, rund um das Bollwerk des Ryck stehen bis heute historische ziegelgedeckte Kapitänshäuser und das alte backsteinerne Zollhaus. Um ein wenig Geld dazu zu verdienen, webten die Fischersfrauen Teppiche
„Schon vor vielen Jahren konnten die Fischer in Freest ihren Lebensunterhalt nicht mehr allein durch diese Tätigkeit bestreiten“, erzählt uns Dirk Baumann. „Also webten die Frauen Teppiche mit Motiven aus der Fischerei und der Seefahrt, um sich etwas dazu zu verdienen.“ Einige sind in der Heimatstube ausgestellt. Wer die Fischer live erleben möchte, muss früh aufstehen: In Lassan, Mönkebude, Wieck bei Greifswald und Freest kann man ihnen bei der Arbeit zusehen, wenn sie ihren Fang zurück in den Hafen bringen. Und direkt kaufen kann man den Fisch dann auch – frischer geht‘s nicht. Foto:
Foto: TMV/Schüssler
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Meteor III

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Open Air-Event vor dem Ozeaneum

Die Hafeninsel in Stralsund wird vom 5. bis 8. Juli zum Schauplatz einer Aufführung der besonderen Art: Vor dem Ozeaneum macht das Theater „Das letzte Kleinod“ aus Bremerhaven Station, das anlässlich des Wissenschaftsjahres 2016*17, ausgerufen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, in Kooperation mit dem „Deutschen Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte“ das Stück Meteor aufführt. Das Theaterprojekt soll Verständnis für die Sensibilität des Lebensraumes Ozean und die Arbeitsbedingungen an Bord von Forschungsschiffen wecken. Damit das Werk so authentisch wie möglich ist, holte sich Regisseur und Autor Jens-Erwin Siemssen Inspiration auf der Meteor III, auf der er vier Wochen lang  ein Forscher-Team begleitete. Der Aufführungsort vor dem Erlebnismuseum Ozeaneum könnte sich in zweifacher Hinsicht kaum besser eignen. Zum einen handelt es sich um ein Stück, das ähnlich dem Ozeaneum die Meeresforschung in den Mittelpunkt stellt. Erzählt wird die Geschichte der ersten deutschen Atlantikexpedition der Meteor in den Jahren 1925 bis 1927, die wichtige Erkenntnisse in dem Bereich lieferte. Zum anderen wird das Stück in einem Bahnwagon auf Schienen aufgeführt, und die führen bis vor das Ozeaneum. Hier gab es bis in die 1990-er Jahre eine Gleisanlage, die im Zuge der Umgestaltung der nördlichen Hafeninsel zurückgebaut wurde und heute nur sporadisch, zum Beispiel für die Befahrung mit historischen Personenzügen und nun auch für ein Theaterstück genutzt wird. Tickets für 16 Euro pro Person, ermäßigt für zehn  und sechs Euro für Schulklassen sind ab sofort im Ozeaneum erhältlich oder können telefonisch reserviert werden.
Weitere Informationen und Tickets:

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Kindermöbel von "timkid"

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Wandwickeltisch und Hanfhut: Neue Erlebnisroute in Westmecklenburg geplant

Eine neue Erlebnisroute mit dem Titel „ManufakTour“ soll Gäste ab 2018 zu 20 Orten in Westmecklenburg führen, in denen traditionelles Handwerk, Kunst, Design, Mode und regionale Produkte entstehen. Die von der Metropolregion Hamburg konzipierte Route wird zunächst als Auto-Tour geplant und soll für Smartphones sowie für Audio-Guides entwickelt werden. Auf der Route kann beispielsweise die Firma „timkid“ in Dömitz angesteuert werden, die innovative Möbel für Kinder, darunter ausgeklügelte Wandwickeltische herstellt, die mittlerweile in ganz Europa Anhänger haben. „Sie haben den Kopf, wir haben den Hut oder die Mütze“ – das ist das Motto des Hutsalons Rieger in Schwerin – ein weiterer Anlaufpunkt. Noch bevor hier ein Hut über die Ladentheke geht, steht eine genaue Typberatung an. Anschließend wird der Stoff ausgesucht. Hanf, Sisal, Jute, Tweed oder Filz – das Angebot ist sehr vielfältig. Ein Hersteller von Reiserucksäcken aus Schwerin, eine Schmiedin in Rothen oder eine Porzellanherstellerin in Sukow südlich des Schweriner Sees zählen ebenfalls zu den Personen, die Interessierte auf der „ManufakTour“ antreffen. Weitere Informationen finden Interessierte in Kürze unter .

51 sek

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Leiko Ikemura, Sunflower 2010, Öl auf Leinwand, © 2017 Leiko Ikemura

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

„Ikemura und Nolde“ im Kunstmuseum Ahrenshoop

Neue Schau in Ahrenshoop: Als Teil des Kunstprojektes „Nolde im Norden“, das anlässlich des 150. Geburtstages des Malers von der Nolde-Stiftung Seebüll initiiert wurde, zeigt das Kunstmuseum des Ostseebades vom 15. Juli bis zum 8. Oktober die Schau „Ikemura und Nolde“. Dabei werden Werke der international bekannten, in Japan geborenen und mittlerweile in Deutschland und der Schweiz lebenden Künstlerin Leiko Ikemura präsentiert, die sich intensiv mit künstlerischen Positionen der Klassischen Moderne in Europa auseinandersetzte, darunter mit der Kunst Odilon Redons und Emil Noldes. In ihrem Werk werden zahlreiche Parallelen zu Themen und Motiven Emil Noldes erkennbar, wie der expressive Einsatz von Farbe in der Malerei, der für japanische Künstler eher ungewöhnlich ist, oder die Hinwendung zu ursprünglichen Kräften in der Natur. So sind bei Ikemura wie bei Nolde unter anderem die Landschaft, die Blume und der Mensch in seiner Konfrontation mit dem Existenziellen und Unheimlichen zentrale Motive. Die Ausstellung wird am 14. Juli eröffnet. Unter der gemeinsamen Überschrift „Nolde im Norden“ arbeiten unter anderem das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf, die Lübecker Museen, die Kunsthalle zu Kiel und das Kunstmuseum Ahrenshoop zusammen. Unterkünfte auf der Halbinsel vermittelt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter .
Weitere Informationen:

55 sek

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Kanufahrer auf der Peene

16. Jun 2017

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juni +++

Die Peeneregion in Vorpommern hat beim Bundeswettbewerb "Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ den Sonderpreis in der Kategorie "Naturerlebnis & biologische Vielfalt" erhalten. Der Wettbewerb wurde vom Deutschen Tourismusverband in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz durchgeführt. Die Peeneregion überzeugte durch ihr nachhaltig gestaltetes Naturerlebnisangebot und das Leuchtturmprodukt "Peenesafari im Solarboot", bei dem die Verbindung von Umweltbildung und Naturerlebnis im Mittelpunkt steht. Insgesamt wurden im Wettbewerb 15 Reiseziele in Deutschland als besonders nachhaltig ausgezeichnet, vier erhielten zusätzlich einen Sonderpreis.
Weitere Informationen: ,  

+++ Radtour zur Radgeschichte in Rostock +++


Anlässlich des 200. Geburtstag des Rades, durch Karl Freiherr von Drais erfunden, werden in Mecklenburg-Vorpommern bis Mitte September fünf Velo Classico-Radausfahrten veranstaltet. Die nächste kostenlose und vom Schwierigkeitsgrad her als leicht eingestufte Tour führt am 18. Juni über zwölf Kilometer zu Stationen der Rostocker Fahrradgeschichte und beginnt um 10.00 Uhr am Barocksaal neben der Tourist-Information Rostock. Ausrichter ist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club. Willkommen sind sowohl Radler, die sich nach Velo Classico-Manier auf alten Rädern und in Vintage-Kleidung fortbewegen möchten, als auch Menschen, die einfach Spaß am Radeln haben. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse kontakt@adfc-mv.de anmelden. Weitere Ausfahrten stehen in Schwerin, Parchim, Wismar und Ludwigslust an.
Weitere Informationen:  

+++ Karussell und Rollstuhltanz - Tag für Menschen mit Handicap im Seebad Altefähr +++


Das zweite Altefährer Seebadfest beginnt am 25. August mit einem Tag für Menschen mit Handicap. In dem Fischerort auf der Insel Rügen mit Blick auf die Hansestadt Stralsund sind Verbände, Träger und Einrichtungen gemeinsam mit ihren Mitgliedern sowie Gästen eingeladen, um ihnen viele unterschiedliche Aktionen beispielsweise im Behindertensport zu präsentieren. Mit dabei sind Rollstuhltänzer oder die Rock-Gruppe Karussell. Die Band wirkte an der Dokumentation „Ela singt“ mit, die um 15.00 Uhr gezeigt wird. Anschließend sind die Rocker in einem Live-Konzert zu erleben. Das Seebadfest findet vom 25. bis 27. August 2017 statt, am Wochenende erwarten Besucher beispielsweise eine Sund-Floß-Rallye und ein Familiennachmittag.
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+++ Barrierefreie Wolfswanderung in Güstrow +++


Der Güstrower Wildpark-MV bietet seit Ende Mai die abendlichen Wolfswanderungen auch für mobil eingeschränkte Besucher wie zum Beispiel Rollstuhlfahrer an. Gemeinsam mit einem Experten geht es am 24. Juni, 29. Juli, 26. August und 23. September 2017 auf barrierefreien Wegen ohne Treppen oder Kletterpfad auf Spurensuche in ganz besonderer Abendstimmung. Der Höhepunkt der Wanderung ist die Fütterung des zwölfköpfigen Wolfsrudels. Neben Wölfen können auch Eulen, Damhirsche und Wildschweine beobachtet werden. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 03843 24680 erforderlich.

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Shantychor Reriker Heulbojen

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Gelebte Tradition: Ältester Shantychor in Mecklenburg-Vorpommern feiert Jubiläum

Der Shantychor „Reriker Heulbojen“ wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums haben die 40 Mitglieder eine CD mit dem Titel „Wir sind auf dem richtigen Dampfer“ aufgenommen, die unter anderem bei den Reriker Haff-Festtagen vom 14. bis 18. Juli in bewährter Mehrstimmigkeit zum Besten gegeben wird. Gleichzeitig wird das Jubiläumskonzert ein Rückblick auf die letzten 70 Jahre, in denen rund ein Dutzend Musikproduktionen entstanden sind und unzählige Auftritte absolviert wurden. Zudem wird am 14. Juli eine Sonderausstellung zum Wirken des Chores im Heimatmuseum des Ostseebades Rerik eröffnet. Regelmäßig treffen sich die 40 aktiven Sänger, um als „Reriker Heulbojen“ Zuhörer zu begeistern. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt das Laienensemble einem Höreraufruf eines Rostocker Rundfunksenders. Unter finden Liebhaber maritimer Lieder Informationen zu den nächsten Auftritten. Übernachtungen in an der Mecklenburgischen Ostseeküste vermittelt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder unter .
Weitere Informationen: ,

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Jugendherberge Prora mit Zeltplatz

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Zelturlaub mit Programm

Unter finden Gäste die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern, die auch Zeltplätze anbieten. Das Besondere: Gäste haben den Vorteil, alle Gemeinschaftseinrichtungen und Freizeitangebote der Jugendherberge mitnutzen zu können. Auch die Verpflegung, vom Frühstück bis zur Vollpension, kann dazugebucht werden. So gibt es beispielweise auf dem größten DJH-Zeltplatz des Landes in Prora – insgesamt stehen 250 Stellplätze zur Verfügung – das Programm mit dem Titel „Prora Aloha“. Es beinhaltet vier Übernachtungen auf dem Zeltplatz im eigenen Zelt, die Halbpension, einen Windsurfing-Grundkurs mit Ausleihe des Surfmaterials sowie Neoprenanzugs und kostet 175 Euro pro Person. Das zentrale Service-Center berät montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 0381776670 zu allen Jugendherbergen und Zeltplätzen.
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Wer solchen Käse machen kann, hat gut lachen. Ute Rohrbeck mit einer ihrer Spezialitäten

09. Jun 2017

| Pressemitteilungen

Auf den Geschmack (ge)kommen

Preisfrage: Was ist ein „Rehnaer Klosterknopf“  und wer eine „Dicke Liese“? Welche Rolle spielen der „Blaue Künstler“ und die mit Mustern bemalte „Lilie?" Was hat es mit der „Pyramide in Holzasche“ auf sich, und wer steckt hinter dem mysteriösen „Meck Prom“? Die Antwort ist simpel: Alle diese Schätzchen sind Käse. Mal hart, mal weich, mal mild, mal würzig, mal mit Kräutern veredelt, mal mit Asche bestäubt. Sechs von einem Dutzend toller Sorten, die Ute Rohrbeck im Käsereikeller ihres Gutshauses in Rögnitz herstellt – aus Ziegenmilch. „Kunst und Käse“ nennt sie ihren Laden, dem man ansieht, dass sie im früheren Leben mal Theatermalerin und Filmausstatterin war. Hier am Schaalsee, hart an der Grenze zu Schleswig-Holstein, verarbeitet sie jede Woche fast 2.000 Liter Rohmilch in Bio-Qualität. Diese bezieht sie von 100 Thüringer Wald- und Schweizer Gebirgsziegen, die ein paar verträumte Weiler weiter weiden. Ihre eigenen Schwarzhals- und Girgentana-Ziegen im Gatter dienen eher als niedliche Köder – sie stimmen allerliebst ein auf die Verlockungen im Käseparadies. Gleich um die Ecke in Kneese hat sich der Hamburger Obstbauer Jochen Schwarz seinen Traum vom Landleben erfüllt. Mit großer Streuobstwiese und kleiner Mosterei, in der er sortenreinen und naturtrüben Saft presst. Vorzugsweise aus den eigenen Äpfeln, die an 180 Bäumen prächtig gedeihen. Darunter diverse alte Sorten wie Juwel von Kirchwerder, Biesterfelder Renette oder Seestermüher Zitronenapfel. Auch ihm rennen die Kunden die Bude ein; und ganz nebenbei lernt man von Schwarz einiges über Obstsorten als lebendiges Kulturerbe sowie Rolle und Bedeutung von Streuobstwiesen als Biotop. Sanddorntorte und Räucherfisch, Lammfleisch und Wollwaren, Bio-Milchprodukte und Edel-Liköre, Fruchtaufstriche und Chutneys, Eierlikör und Wildblütenhonig – all das und noch vieles mehr bekommt man rund um Norddeutschlands tiefsten See im Umkreis von wenigen Kilometern. Und nicht nur hier. Ganz Mecklenburg-Vorpommern hat sich längst einen ausgezeichneten Ruf erworben – als Garant für erstklassige regionale Produkte. Was hier auf Tafeln und Tischen landet, kommt fast ausschließlich aus Meer, Seen und Wäldern, von Feldern, Wiesen und Weiden im Land - in bester Qualität. Zu einer ganz und gar eigenständigen Qualitätsmarke haben sich dabei Hofläden und Hofcafés gemausert. Zwischen Ostsee und Seenplatte beglücken über 250 Betriebe begeisterte Besucher mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten von der eigenen Scholle. Und nicht nur das: „Wir singen unsere Schweine quasi in den letzten Schlaf – damit keinerlei Stresshormone das Aroma verhunzen“, sagt Kerstin Tornow, die in Varchentin einen Hofladen mit hauseigener Landschlachterei führt. Sie ist zutiefst davon überzeugt, dass Tiere nicht nur eine artgerechte Haltung und ein glückliches Leben verdient haben, sondern das man dieses Glück auch schmeckt: in Wurst und Fleisch, in Milch und Käse, in Geflügel und Eiern. Da Tornows außerdem jagen, enden auch Reh, Damwild und Wildschwein als Braten und Wurst in Laden und Restauration. Vertilgt auf Landbrot und runtergespült mit Neubrandenburger Schwarzbier unterm mächtigen Walnussbaum im Hof – idyllischer geht es kaum. Überhaupt: Was kann es Schöneres geben, als nach einem Wald- oder Strandspaziergang, einer Radtour oder einer Kutschfahrt dort einzukehren, wo etwa frisch gebackener Erdbeerkuchen aus dem 300 Jahre alten Holzofen auf den Café-Tisch kommt. Wo man anschließend im Hofladen Schmalz und Speck kaufen kann, Eier von glücklichen Hühnern oder Milch von Kuh Berta, die nebenan im Stall obendrein geduldig für die Kinder posiert. Und wo die Bäuerin freundlich erklärt, warum ihr Brot so lange haltbar ist – ganz ohne Konservierungsmittel. Ob Urlauber oder Einheimischer – wer Wert auf regionale Produkte legt, landestypische Spezialitäten nach Hause nehmen oder hinter die Kulissen landwirtschaftlicher Betriebes schauen will, wird im Faltblatt „Hofläden und Hofcafés“ fündig. Die Karte inklusive Broschüre listet über 100 Betriebe auf und weist dabei den Weg nicht nur zu Hofläden und Hofcafés, sondern auch zu Fischereien, Mostereien, Imkereien und vielen anderen regionalen Spezialitäten und Leckereien: Marzipan aus Stralsund,  Obstbrände aus Schwechow, Kachelfleisch und Schokolade aus Rostock, Wildsalz aus Trinwillershagen, Senf aus Schlemmin, Mehl und Öl in der „Ostseemühle“ Langenhanshagen, Frischkorn-Waffeln auf Usedom und, und, und. Als zweite große Gruppe in Karte und Broschüre sind Läden aufgeführt, die Kunst- und Keramikprodukte anbieten, Naturkosmetik, Seifen, Wollen, Pflanzen, Blumen etc. Für ländliches Urlaubsfeeling stehen darüber hinaus Ferien-, Gast-, Guts- und Ökohöfe sowie Farmen und Landhotels. Und nicht zuletzt kann man sich in Agrarbetrieben über die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse informieren. Zum Beispiel bei der Peeneland Agrar GmbH in Zarnitz, wo in vier besonders tierfreundlichen Zeltkuppelställen über 1.000 Milchkühe stehen, die rund um die Uhr live zu sehen sind - per Kuh-TV. Info:
Die vom Fachverband Landurlaub herausgegeben Karte „Hofläden und Hofcafés in Mecklen-burg-Vorpommern“ kann unter kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bestellt, heruntergeladen oder  durchgeblättert werden. Internet:

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