2320 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

24. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Jugendherbergen legen „Wander-Weekend“ auf
Wandern am Wochenende: Vom 1. April bis zum 26. Juni und vom 2. September bis zum 30. Oktober 2016 bieten die Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern erneut das „Wander-Weekend“ an. Die Wochenendpauschale richtet sich an Familien und Individualreisende, die wandernd die Natur des Nordostens entdecken und gleichzeitig auf das gesellige Beisammensein am Lagerfeuer in der Jugendherberge nicht verzichten wollen. Enthalten sind zwei Übernachtungen mit Halbpension, ein Lunchpaket pro Person sowie ein Wanderpackage pro Familie beziehungsweise Buchung bestehend aus einer Wanderkarte und einer Picknickdecke. Je nach Standort kostet das Wochenendarrangement ab 65 Euro pro Person ab sechs Jahre. Kinder von drei bis fünf Jahren zahlen ab 29 Euro. Alle Informationen, genaue Preisübersichten und Buchungsmöglichkeiten gibt es auf . Das Service-Center der Jugendherbergen gibt von montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Rufummer 0381 776670 Auskunft zu freien Kapazitäten. Das „Wander-Weekend“ ist buchbar ab zwei Personen je nach Verfügbarkeit. Für Verlängerungsnächte zahlen Interessierte den regulären Übernachtungspreis. Je nach Standort kommt zudem die Kurtaxe vor Ort hinzu.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen:
47 sek
Mehr lesen

24. Mär 2016
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News März +++
In Kühlungsborn wurde im März das Vier-Sterne-Hotel „Max am Meer“ eröffnet. Anziehungspunkt des neuen Hauses ist das Erlebnis-Restaurant „Wings & Drums“, in dem in einer Schauküche im Vintage-Loft-Stil unterschiedliche Geflügelspezialitäten zubereitet werden, welche Gäste auf 150 Terrassen- und Innenplätzen genießen können. Das Boutique-Hotel ist direkt am Lindenpark des größten Seebades der Mecklenburgischen Ostseeküste gelegen, verfügt über 31 individuell gestaltete Zimmer, Tennisanlagen und einen Saunabreich. Es gehört zur „Europa-Hotel Kühlungsborn - Hotelbetriebsgesellschaft mbH“, die das Haus im Juni 2015 erworben und umgestaltet hat.
Weitere Informationen:
[caption id="attachment_18374" align="alignnone" width="310"]
Die Traktorbahn in „Karls Erlebnis-Dorf“ (Foto: Karls Erlebnis-Dorf)[/caption]
Den Freizeitpark „Karls Erlebnis-Dorf“, in dem große und kleine Gäste interaktiv am Landleben teilhaben können, gibt es ab sofort auch in Koserow auf der Insel Usedom. Zu den rund 40 Attraktionen im Außenbereich gehören unter anderem ein Kinderbauernhof mit Ponyreiten, eine Kartoffelsackrutsche und eine Traktorbahn. Im Innenbereich wird das Erlebnisangebot durch einen Indoor-Spielplatz ergänzt. Auf einem Bauernmarkt können Gäste regionale Produkte wie Brot und Marmeladen erwerben sowie in der Bonbon- oder Schokoladenmanufaktur erleben, wie die hausgemachten Produkte entstehen. Zudem werden ein umfangreiches Gastronomieangebot sowie regelmäßige, saisonale Veranstaltungen geboten. Das Erlebnisdorf auf Usedom ist nach Rövershagen bei Rostock, Zirkow auf der Insel Rügen und dem Seebad Warnemünde der vierte Standort des Anbieters für Erlebniswelten in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen:
Am 28. Mai wird der „Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern“ im Grandhotel Heiligendamm verliehen. In einer Galaveranstaltung wird zum achten Mal der beste Koch des Landes ausgezeichnet. Gäste erwartet zudem ein exklusives Sechs-Gang-Menü. Dieses wird von jenen Spitzenköchen zubereitet, die um die Auszeichnung wetteifern. Jeder Koch ist dabei für einen Gang verantwortlich. Titelverteidiger in diesem Jahr ist Sternekoch Ronny Siewert vom Gourmetrestaurant „Friedrich Franz“ im Grandhotel Heiligendamm. Die Auswahl zum besten Koch des Landes erfolgt nach einer Rangliste, der Bewertungen in verschiedenen Gourmetführern zugrunde liegen. Karten für die Veranstaltung sind unter der Telefonnummer 038203 74107676 oder unter reservations@grandhotel-heiligendamm.de erhältlich. Weitere Informationen: [caption id="attachment_18382" align="alignnone" width="310"]
René Geyer führt Gäste durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen (Foto: René Geyer)[/caption]
Salzwiesen, sanfte Hügel und Hünengräber können Besucher ab April bei Führungen durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen entdecken. Naturführer René Geyer bietet in einem der stilleren Winkel Rügens unterschiedliche Führungen an, bei denen sich die Besonderheiten der Natur- und Kulturlandschaft des Reservats erleben lassen. So erfahren Gäste bei Wild- und Heilkräuterführungen in den Zickerschen Bergen Wissenswertes über die Verwendung der Pflanzen in Küche und Naturheilkunde oder können bei einer Hünen- und Hügelgräberführung auf den Spuren der Bronze- und Jungsteinzeit wandeln. Das Biosphärenreservat schützt seit 1990 ein Gebiet, das alle Landschafts- und Küstenformen des Küstenraums Mecklenburg-Vorpommerns auf kleinstem Raum widerspiegelt und seltene Zeugnisse menschlicher Kultur beherbergt. Die Führungen dauern etwa zweieinhalb Stunden und werden mehrmals wöchentlich angeboten, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Termine und Treffpunkte unter: [caption id="attachment_18388" align="alignnone" width="310"]
Vogelschutzinsel Langenwerder (Foto: KV Insel Poel)[/caption]
Naturliebhaber können ab Mai die Vogelschutzinsel Langenwerder, die nur 300 Meter von der Insel Poel entfernt liegt, genauer kennenlernen. In der Brutsaison finden von Mai bis Juli Treffen mit dem Vogelwart am Gollwitzer Strand auf Poel mit Blick nach Langenwerder statt. Ausgerüstet mit Ferngläsern für die Besucher erläutert der Vogelwart seine Arbeit und erklärt den Vogelbestand des Eilandes auf dem im Jahr mehr als 10.000 Vögel brüten und auf dem Weg in den Süden rasten. Auf die Insel gelangen Gäste dann von Juli bis Oktober bei geführten Wanderungen, die von Poel aus etwa 300 Meter durch seichtes Ostseewasser führen. Die Insel Langenwerder ist seit 1937 Naturschutzgebiet und kann nur während der Wanderungen mit den Vogelkundlern besucht werden. Weitere Informationen und Karten:
Die Traktorbahn in „Karls Erlebnis-Dorf“ (Foto: Karls Erlebnis-Dorf)[/caption]+++ „Karls Erlebnis-Dorf“ in Koserow auf Usedom eröffnet +++
Den Freizeitpark „Karls Erlebnis-Dorf“, in dem große und kleine Gäste interaktiv am Landleben teilhaben können, gibt es ab sofort auch in Koserow auf der Insel Usedom. Zu den rund 40 Attraktionen im Außenbereich gehören unter anderem ein Kinderbauernhof mit Ponyreiten, eine Kartoffelsackrutsche und eine Traktorbahn. Im Innenbereich wird das Erlebnisangebot durch einen Indoor-Spielplatz ergänzt. Auf einem Bauernmarkt können Gäste regionale Produkte wie Brot und Marmeladen erwerben sowie in der Bonbon- oder Schokoladenmanufaktur erleben, wie die hausgemachten Produkte entstehen. Zudem werden ein umfangreiches Gastronomieangebot sowie regelmäßige, saisonale Veranstaltungen geboten. Das Erlebnisdorf auf Usedom ist nach Rövershagen bei Rostock, Zirkow auf der Insel Rügen und dem Seebad Warnemünde der vierte Standort des Anbieters für Erlebniswelten in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen:
+++ „Großer Gourmet Preis“ wird in Heiligendamm verliehen +++
Am 28. Mai wird der „Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern“ im Grandhotel Heiligendamm verliehen. In einer Galaveranstaltung wird zum achten Mal der beste Koch des Landes ausgezeichnet. Gäste erwartet zudem ein exklusives Sechs-Gang-Menü. Dieses wird von jenen Spitzenköchen zubereitet, die um die Auszeichnung wetteifern. Jeder Koch ist dabei für einen Gang verantwortlich. Titelverteidiger in diesem Jahr ist Sternekoch Ronny Siewert vom Gourmetrestaurant „Friedrich Franz“ im Grandhotel Heiligendamm. Die Auswahl zum besten Koch des Landes erfolgt nach einer Rangliste, der Bewertungen in verschiedenen Gourmetführern zugrunde liegen. Karten für die Veranstaltung sind unter der Telefonnummer 038203 74107676 oder unter reservations@grandhotel-heiligendamm.de erhältlich. Weitere Informationen: [caption id="attachment_18382" align="alignnone" width="310"]
René Geyer führt Gäste durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen (Foto: René Geyer)[/caption]+++ Naturtipp des Monats: Naturführungen im Biosphärenreservat Südost-Rügen +++
Salzwiesen, sanfte Hügel und Hünengräber können Besucher ab April bei Führungen durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen entdecken. Naturführer René Geyer bietet in einem der stilleren Winkel Rügens unterschiedliche Führungen an, bei denen sich die Besonderheiten der Natur- und Kulturlandschaft des Reservats erleben lassen. So erfahren Gäste bei Wild- und Heilkräuterführungen in den Zickerschen Bergen Wissenswertes über die Verwendung der Pflanzen in Küche und Naturheilkunde oder können bei einer Hünen- und Hügelgräberführung auf den Spuren der Bronze- und Jungsteinzeit wandeln. Das Biosphärenreservat schützt seit 1990 ein Gebiet, das alle Landschafts- und Küstenformen des Küstenraums Mecklenburg-Vorpommerns auf kleinstem Raum widerspiegelt und seltene Zeugnisse menschlicher Kultur beherbergt. Die Führungen dauern etwa zweieinhalb Stunden und werden mehrmals wöchentlich angeboten, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Termine und Treffpunkte unter: [caption id="attachment_18388" align="alignnone" width="310"]
Vogelschutzinsel Langenwerder (Foto: KV Insel Poel)[/caption]+++ Saisonstart: Die Vogelschutzinsel Langenwerder ist ab Mai für Besucher erlebbar +++
Naturliebhaber können ab Mai die Vogelschutzinsel Langenwerder, die nur 300 Meter von der Insel Poel entfernt liegt, genauer kennenlernen. In der Brutsaison finden von Mai bis Juli Treffen mit dem Vogelwart am Gollwitzer Strand auf Poel mit Blick nach Langenwerder statt. Ausgerüstet mit Ferngläsern für die Besucher erläutert der Vogelwart seine Arbeit und erklärt den Vogelbestand des Eilandes auf dem im Jahr mehr als 10.000 Vögel brüten und auf dem Weg in den Süden rasten. Auf die Insel gelangen Gäste dann von Juli bis Oktober bei geführten Wanderungen, die von Poel aus etwa 300 Meter durch seichtes Ostseewasser führen. Die Insel Langenwerder ist seit 1937 Naturschutzgebiet und kann nur während der Wanderungen mit den Vogelkundlern besucht werden. Weitere Informationen und Karten:
3 min
Mehr lesen

24. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Action für Kinder, Auszeit für Eltern
Mit einem Beachkids-Camp für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren lockt der neue Sportstrand in Prerow Gäste auf die Halbinel Fischland-Darß-Zingst. Dahinter verbirgt sich das Angebot einer Tagesbetreuung vom 23. Juni bis zum 3. September jeweils montags bis freitags zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr. Das Angebot richtet sich an Eltern und Großeltern, die die Halbinsel vormittags auf eigene Faust erkunden und die Kinder während dieser Zeit gut betreut wissen wollen. Mehr noch: Sie können ihnen mit dem Beachkids-Camp einen aktiven Urlaub am Strand bieten. Schließlich können die Teilnehmer vielerlei Wasser- und Strandsportarten ausüben, angefangen beim Stand-up-Paddeln und Surfen über Frisbee und Beach-Soccer spielen bis hin zum Longboarden. Zudem können Surfschmuck gebastelt, Bodypainting getestet und Bananenpfannkuchen gebacken werden. Nach dem Sport gibt es einen Fitness-Lunch. Die Stand-up-Paddel-Kurse und die Surfstunden werden in kleinen Gruppen mit maximal sechs Teilnehmern und von diplomierten Lehrern, die auch als Rettungsschwimmer ausgebildet sind, durchgeführt. Fünf Tage Beachkids-Camp in Prerow kosten 119 Euro inklusive Mittagessen und aller Sportangebote. Der Sportstrand eröffnet bereits am 1. Juni und ist eine Kooperation der Kiteschule Darß und des Kur- und Tourismusbetriebes Prerow.
Weitere Informationen unter
55 sek
Mehr lesen

18. Mär 2016
| Pressemitteilungen
Osterfeuer und Eiersuche: Ostern in Mecklenburg-Vorpommern
Schon mal Ostereier mit dem GPS-Gerät gesucht oder einen osterlichen Ausritt durch die Heidelandschaft unternommen? Ob traditionell oder innovativ, Mecklenburg-Vorpommern bietet zu Ostern eine Vielfalt an Aktivitäten und Veranstaltungen zum Mitmachen und Genießen. Das kommt an: Laut einer Umfrage des Landestourismusverbandes zur Auslastung über die Ostertage, an der etwa 200 Unternehmen aus dem Land teilnahmen, werden im Nordosten voraussichtlich zwei Drittel aller Betten belegt sein, rund 200.000 Gäste werden erwartet. „Die Auslastung wird voraussichtlich zwar etwas geringer ausfallen als im Vorjahr, was mit dem frühren Ostertermin Ende März zusammenhängt. Dennoch wird Ostern seiner Rolle als erster Saisonhöhepunkt gerecht“, so Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Die sich zwischen Ostsee und Seenplatte bewegenden Gäste erwarten vielseitige Osteraktivitäten. Einige Veranstaltungen sind im Folgenden aufgeführt, weitere sind auf der Internetseite des Tourismusverbandes im Veranstaltungskalender unter zu finden.
Knisterndes Vergnügen: Osterfeuer am Strand erleben
Die Osterfeuermeile am Binzer Strand auf Rügen am 26. März bietet Gästen und Rüganern jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, den Abend des Ostersamstags bei Musik, Unterhaltung und Kulinarischem zu verbringen. Ab 19.00 Uhr werden etwa 20 Osterfeuer, die für dieses Spektakel am Wasser aufgebaut wurden, entzündet. Sie erleuchten einen zweieinhalb Kilometer langen Abschnitt des Binzer Strandes.
Weitere Informationen: Ebenfalls direkt am Strand findet das Osterfeuer am 26. März in Rostock-Warnemünde statt. Um 18.30 Uhr beginnt der gemeinsame Fackelumzug mit Musik vom Saxophonorchester „Sax`n Anhalt“ von der Vogtei zum Strand. Das anschließende Osterfeuer bringt die nötige Wärme und Gemütlichkeit, um sich auf das Osterfest einzustimmen. Ab 21.00 Uhr sorgt dann eine Feuershow mit Akrobatik für Unterhaltung.
Weitere Informationen: „Spiel(t)raum am Meer“ heißt das 16. Spielfest mit Osterfeuer, das von Ostersamstag bis Ostermontag am Heringsdorfer Fischerstrand gefeiert wird. Spieleneuheiten von Spieleverlagen können ausprobiert werden, es gibt eine Schatzsuche am Strand, Kreativangebote und ein Bühnenprogramm für Groß und Klein. Neben der Ahlbecker Seebrücke auf Usedom wird ebenfalls ein Feuer entfacht: „Ostern am Meer“ bietet Besuchern am Ostersamstag und Ostersonntag ein buntes Kinderprogramm sowie Stockkuchen am Lagerfeuer.
Weitere Informationen: Bummeln und Staunen: Ostermärkte im Nordosten
Vom 18. März bis zum 4. April präsentiert der Rostocker Ostermarkt zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt Kulinarisches, Kunsthandwerk, Ostergeschenke und Fahrgeschäfte. Außerdem gibt es das größte Osterei in der Hansestadt zu bewundern, das alle Besucher bemalen dürfen. Geöffnet ist der Markt von Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 11.30 Uhr bis 19.00 Uhr.
Weitere Informationen: Künstler aus ganz Deutschland präsentieren von Ostersamstag bis Ostermontag handgemachte Gebrauchs- und Dekorationskeramik beim Töpfer- und Ostermarkt im Ostseebad Boltenhagen. Zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr können Besucher auf der Promenade an der Seebrücke die Töpferkunst bestaunen.
Weitere Informationen: Das Burghotel „Zur Grenzburg“ bei Güstrow lädt von Ostersamstag bis Ostermontag zu einem mittelalterlichen Ostermarkt ein. Von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr sind die Pforten geöffnet und auf die Besucher warten unter anderem eine Feuer- und eine Falknershow.
Weitere Informationen: Aquarien, Baumwipfelpfade und mehr: Ostern in Naturerlebniszentren
Wer dem Osterhasen auf eigene Faust auf die Spur kommen möchte, der kann das am Ostersonntag und Ostermontag im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora tun. Hier findet die Eiersuche einmal ganz anders statt. Mit einem GPS-Gerät ausgestattet, lässt sich auf einer zwei- bis dreistündigen Tour durch die Wälder genau erkunden, wo der Osterhase unterwegs war. Eine Voranmeldung unter info@nezr.de oder telefonisch unter 038393 662200 ist erforderlich.
Weitere Informationen: Auch auf die Besucher des Schweriner Zoos wartet am 27. und 28. März der Osterhase höchstpersönlich. Eine gemeinsame Erkundung der Tierwelt steht auf dem Programm. Zudem kann in der Osterwerkstatt gebastelt werden, in der Brutstation gibt es kleine Küken zu bestaunen und die Ausstellung des Forschercamps „Muscheln & Schnecken“ wird eröffnet. Wer nebenbei noch ein Auge für die Ostereiersuche offenhält, spaziert mit einem gefüllten Korb nach Hause.
Weitere Informationen: Im Ozeaneum in Stralsund lädt vom 22. bis 30. März das Ostergewinnspiel zum Mitmachen ein: Wer alle Ostereier im Rundgang gefunden hat, kann am Ausgang seinen Tipp zur Anzahl der Eier abgeben. Hauptgewinn ist ein so genanntes „Meet & Greet“ mit dem Gemeinen Kraken im Aquarium samt kleiner Führung und Fütterung hinter den Kulissen. In den Osterferien vom 19. bis zum 30. März lädt das Ozeaneum außerdem zu Sonderaktionen wie Taschenlampenführungen, Haifütterungen und der Kinderoper „Die kleine Nixe Rusalka“ ein.
Weitere Informationen: Fackelschwimmen und Osterritt: Ostern ganz aktiv
Wer es zu Ostern aktiv mag, ist im Schweriner Kletterwald richtig: Auf wackeligen Hängebrücken und rasanten Seilfahrten wird die Ostereiersuche zum Abenteuer. Meister Lampe hat für alle Schwindelfreien die Ostereier in den Baumwipfeln versteckt. Am 27. und 28. März kann ab 10.00 Uhr fleißig gesucht werden. Wer beim Klettern lieber zuschaut wird unterdessen auch am Boden fündig.
Weitere Informationen: Reichlich Bewegung dürften Mutige auch beim Fackelschwimmen in Plau am See bekommen: Am 26. März ab 19.00 Uhr können sich Wasserbegeisterte wieder ins kühle Nass trauen. Ab 18.00 Uhr startet das Ausflugsschiff „Eisvogel“ zu einer Fahrt auf den Plauer See und wird die Fackelschwimmer auf dem Weg begleiten. Startpunkt für die Schwimmer ist der Leuchtturm in Plau am See. Die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 038735 42200 möglich.
Weitere Informationen: Eine 700 Jahre alte Tradition lebt auch dieses Jahr wieder in der Mecklenburgischen Seenplatte auf. Am 26. März veranstaltet der Verein Pferdefreunde Ostseeküste e. V. aus Elmenhorst bei Rostock den „7. Mecklenburger Osterritt & Osterfahrt“ inmitten der Heidelandschaft bei Karbow-Vietlübbe westlich von Plau am See. Durch das Pferdegetrappel sollen die bösen Geister vertrieben und um eine gute Ernte gebeten werden. Zusammen mit dem Stadtforstamt hat der Verein Wege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Distanzen für Reiter mit unterschiedlichen Bedürfnissen erarbeitet. Anmeldungen sind möglich für die Warmblüter-, Quarter Horse-, Genuss- und Kinder-Tour. Oder aber Teilnehmer genießen die Landschaft bei einer Kutschentour, als Gast auf einem Kremser oder mit der eigenen Kutsche. Nach der Rückkehr von den Touren stärken sich die Reiter bei regionalen Leckereien und Getränken. Anmeldungen sind unter verein@pferdefreunde-ostseeküste.de möglich.
Weitere Informationen: Ausdauer ist auch bei der traditionellen Ostereiersuche im Stadtpark in Anklam gefragt: Zum 752-jährigen Jubiläum sind hier ebenso viele Ostereier versteckt. Ab 14.00 Uhr fällt der Startschuss.
Weitere Informationen: Musik und lebendige Geschichte: Kulturelles zu Ostern
Auch kulturell wird zwischen Ostsee und Seenplatte an Ostern einiges geboten. Bereits zum 15. Mal finden vom 25. bis zum 28. März die „Internationalen Zingster Klaviertage“ im Ostseeheilbad Zingst statt. An unterschiedlichen Spielorten wird hier die Vielseitigkeit des Instruments gefeiert. Die Bandbreite ist groß und reicht vom klassischen Klavierkonzert über Boogie-Woogie und zeitgenössischen Jazz bis hin zu Comedy. Karten sind erhältlich im Kurhaus Zingst, Seestraße 56/57 oder unter der Telefonnummer 038232 81580.
Weitere Informationen zum Programm: Ein Osterspaziergang führt Kunstinteressierte am Ostersonntag ab 14.00 Uhr auf den Caspar-David-Friedrich-Bildweg in Greifswald. Der Weg skizziert anhand von Tafeln die wichtigsten Lebensstationen des großen Malers der Romantik. Start ist am Caspar David Friedrich Zentrum Greifswald, Kinder bekommen eine Osterüberraschung.
Weitere Informationen: Bei der „Neubrandenburger Oster(ver)führung“ am Ostersonntag erlebt die ganze Familie eine Stadtführung der besonderen Art: Probst Walwanus, welcher in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Mönch am Prämonstratenserkloster Broda wirkte, führt die Besucher entlang historischer Bauwerke wie der Wall- und Wehranlage, der Konzertkirche und dem Franziskanerkloster. Die Führung startet um 11.00 Uhr an der Touristinfo im Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg. Um Voranmeldung in der Touristinfo oder unter der Telefonnummer 0395 19433 wird gebeten.
Weitere Informationen: 60 Gemälde von Künstlern aus den Künstlerorten Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan werden am Ostersamstag in einer Kunstauktion in der Darßer Arche in Wieck auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst versteigert. Die Vorbesichtigung findet vom 18. bis 26. März, jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr statt.
Der Katalog ist unter einzusehen.
Die Osterfeuermeile am Binzer Strand auf Rügen am 26. März bietet Gästen und Rüganern jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, den Abend des Ostersamstags bei Musik, Unterhaltung und Kulinarischem zu verbringen. Ab 19.00 Uhr werden etwa 20 Osterfeuer, die für dieses Spektakel am Wasser aufgebaut wurden, entzündet. Sie erleuchten einen zweieinhalb Kilometer langen Abschnitt des Binzer Strandes.
Weitere Informationen: Ebenfalls direkt am Strand findet das Osterfeuer am 26. März in Rostock-Warnemünde statt. Um 18.30 Uhr beginnt der gemeinsame Fackelumzug mit Musik vom Saxophonorchester „Sax`n Anhalt“ von der Vogtei zum Strand. Das anschließende Osterfeuer bringt die nötige Wärme und Gemütlichkeit, um sich auf das Osterfest einzustimmen. Ab 21.00 Uhr sorgt dann eine Feuershow mit Akrobatik für Unterhaltung.
Weitere Informationen: „Spiel(t)raum am Meer“ heißt das 16. Spielfest mit Osterfeuer, das von Ostersamstag bis Ostermontag am Heringsdorfer Fischerstrand gefeiert wird. Spieleneuheiten von Spieleverlagen können ausprobiert werden, es gibt eine Schatzsuche am Strand, Kreativangebote und ein Bühnenprogramm für Groß und Klein. Neben der Ahlbecker Seebrücke auf Usedom wird ebenfalls ein Feuer entfacht: „Ostern am Meer“ bietet Besuchern am Ostersamstag und Ostersonntag ein buntes Kinderprogramm sowie Stockkuchen am Lagerfeuer.
Weitere Informationen: Bummeln und Staunen: Ostermärkte im Nordosten
Vom 18. März bis zum 4. April präsentiert der Rostocker Ostermarkt zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt Kulinarisches, Kunsthandwerk, Ostergeschenke und Fahrgeschäfte. Außerdem gibt es das größte Osterei in der Hansestadt zu bewundern, das alle Besucher bemalen dürfen. Geöffnet ist der Markt von Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 11.30 Uhr bis 19.00 Uhr.
Weitere Informationen: Künstler aus ganz Deutschland präsentieren von Ostersamstag bis Ostermontag handgemachte Gebrauchs- und Dekorationskeramik beim Töpfer- und Ostermarkt im Ostseebad Boltenhagen. Zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr können Besucher auf der Promenade an der Seebrücke die Töpferkunst bestaunen.
Weitere Informationen: Das Burghotel „Zur Grenzburg“ bei Güstrow lädt von Ostersamstag bis Ostermontag zu einem mittelalterlichen Ostermarkt ein. Von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr sind die Pforten geöffnet und auf die Besucher warten unter anderem eine Feuer- und eine Falknershow.
Weitere Informationen: Aquarien, Baumwipfelpfade und mehr: Ostern in Naturerlebniszentren
Wer dem Osterhasen auf eigene Faust auf die Spur kommen möchte, der kann das am Ostersonntag und Ostermontag im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora tun. Hier findet die Eiersuche einmal ganz anders statt. Mit einem GPS-Gerät ausgestattet, lässt sich auf einer zwei- bis dreistündigen Tour durch die Wälder genau erkunden, wo der Osterhase unterwegs war. Eine Voranmeldung unter info@nezr.de oder telefonisch unter 038393 662200 ist erforderlich.
Weitere Informationen: Auch auf die Besucher des Schweriner Zoos wartet am 27. und 28. März der Osterhase höchstpersönlich. Eine gemeinsame Erkundung der Tierwelt steht auf dem Programm. Zudem kann in der Osterwerkstatt gebastelt werden, in der Brutstation gibt es kleine Küken zu bestaunen und die Ausstellung des Forschercamps „Muscheln & Schnecken“ wird eröffnet. Wer nebenbei noch ein Auge für die Ostereiersuche offenhält, spaziert mit einem gefüllten Korb nach Hause.
Weitere Informationen: Im Ozeaneum in Stralsund lädt vom 22. bis 30. März das Ostergewinnspiel zum Mitmachen ein: Wer alle Ostereier im Rundgang gefunden hat, kann am Ausgang seinen Tipp zur Anzahl der Eier abgeben. Hauptgewinn ist ein so genanntes „Meet & Greet“ mit dem Gemeinen Kraken im Aquarium samt kleiner Führung und Fütterung hinter den Kulissen. In den Osterferien vom 19. bis zum 30. März lädt das Ozeaneum außerdem zu Sonderaktionen wie Taschenlampenführungen, Haifütterungen und der Kinderoper „Die kleine Nixe Rusalka“ ein.
Weitere Informationen: Fackelschwimmen und Osterritt: Ostern ganz aktiv
Wer es zu Ostern aktiv mag, ist im Schweriner Kletterwald richtig: Auf wackeligen Hängebrücken und rasanten Seilfahrten wird die Ostereiersuche zum Abenteuer. Meister Lampe hat für alle Schwindelfreien die Ostereier in den Baumwipfeln versteckt. Am 27. und 28. März kann ab 10.00 Uhr fleißig gesucht werden. Wer beim Klettern lieber zuschaut wird unterdessen auch am Boden fündig.
Weitere Informationen: Reichlich Bewegung dürften Mutige auch beim Fackelschwimmen in Plau am See bekommen: Am 26. März ab 19.00 Uhr können sich Wasserbegeisterte wieder ins kühle Nass trauen. Ab 18.00 Uhr startet das Ausflugsschiff „Eisvogel“ zu einer Fahrt auf den Plauer See und wird die Fackelschwimmer auf dem Weg begleiten. Startpunkt für die Schwimmer ist der Leuchtturm in Plau am See. Die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 038735 42200 möglich.
Weitere Informationen: Eine 700 Jahre alte Tradition lebt auch dieses Jahr wieder in der Mecklenburgischen Seenplatte auf. Am 26. März veranstaltet der Verein Pferdefreunde Ostseeküste e. V. aus Elmenhorst bei Rostock den „7. Mecklenburger Osterritt & Osterfahrt“ inmitten der Heidelandschaft bei Karbow-Vietlübbe westlich von Plau am See. Durch das Pferdegetrappel sollen die bösen Geister vertrieben und um eine gute Ernte gebeten werden. Zusammen mit dem Stadtforstamt hat der Verein Wege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Distanzen für Reiter mit unterschiedlichen Bedürfnissen erarbeitet. Anmeldungen sind möglich für die Warmblüter-, Quarter Horse-, Genuss- und Kinder-Tour. Oder aber Teilnehmer genießen die Landschaft bei einer Kutschentour, als Gast auf einem Kremser oder mit der eigenen Kutsche. Nach der Rückkehr von den Touren stärken sich die Reiter bei regionalen Leckereien und Getränken. Anmeldungen sind unter verein@pferdefreunde-ostseeküste.de möglich.
Weitere Informationen: Ausdauer ist auch bei der traditionellen Ostereiersuche im Stadtpark in Anklam gefragt: Zum 752-jährigen Jubiläum sind hier ebenso viele Ostereier versteckt. Ab 14.00 Uhr fällt der Startschuss.
Weitere Informationen: Musik und lebendige Geschichte: Kulturelles zu Ostern
Auch kulturell wird zwischen Ostsee und Seenplatte an Ostern einiges geboten. Bereits zum 15. Mal finden vom 25. bis zum 28. März die „Internationalen Zingster Klaviertage“ im Ostseeheilbad Zingst statt. An unterschiedlichen Spielorten wird hier die Vielseitigkeit des Instruments gefeiert. Die Bandbreite ist groß und reicht vom klassischen Klavierkonzert über Boogie-Woogie und zeitgenössischen Jazz bis hin zu Comedy. Karten sind erhältlich im Kurhaus Zingst, Seestraße 56/57 oder unter der Telefonnummer 038232 81580.
Weitere Informationen zum Programm: Ein Osterspaziergang führt Kunstinteressierte am Ostersonntag ab 14.00 Uhr auf den Caspar-David-Friedrich-Bildweg in Greifswald. Der Weg skizziert anhand von Tafeln die wichtigsten Lebensstationen des großen Malers der Romantik. Start ist am Caspar David Friedrich Zentrum Greifswald, Kinder bekommen eine Osterüberraschung.
Weitere Informationen: Bei der „Neubrandenburger Oster(ver)führung“ am Ostersonntag erlebt die ganze Familie eine Stadtführung der besonderen Art: Probst Walwanus, welcher in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Mönch am Prämonstratenserkloster Broda wirkte, führt die Besucher entlang historischer Bauwerke wie der Wall- und Wehranlage, der Konzertkirche und dem Franziskanerkloster. Die Führung startet um 11.00 Uhr an der Touristinfo im Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg. Um Voranmeldung in der Touristinfo oder unter der Telefonnummer 0395 19433 wird gebeten.
Weitere Informationen: 60 Gemälde von Künstlern aus den Künstlerorten Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan werden am Ostersamstag in einer Kunstauktion in der Darßer Arche in Wieck auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst versteigert. Die Vorbesichtigung findet vom 18. bis 26. März, jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr statt.
Der Katalog ist unter einzusehen.
6 min
Mehr lesen

17. Mär 2016
Feature: Schwalbenwurz und Ochsenzunge
Malerischer geht es kaum. Und ruhiger auch nicht. Zumindest nicht auf der Insel Rügen. Während sich in der Saison die Blechkarawanen der Urlauber auf den Hauptstraßen mühsam zu den Top-Attraktionen Kap Arkona und Kreideküste sowie zum Ostseebad-Platzhirsch Binz quälen, zieht die Insel ostwärts der weißen Residenzstadt Putbus ganz andere Seiten auf: Schokoladenseiten für wahre Genießer nämlich.
Alte Alleen säumen hier kurvige, teils noch kopfsteingepflasterte Straßen. Bewaldete Hügelkuppen liegen am Weg, kleine Seen sprenkeln die Tälchen dazwischen. Durch die märchenhaften Wälder der Granitz dampft und schnauft der Rasende Roland, die älteste deutsche Schmalspurbahn. Am Boddenufer im Süden reihen sich winzige Dörfer mit reetgedeckten Häusern und Obstgärten aneinander. Komplettiert wird das Idyll durch die Insel Vilm, an deren Buchenwald seit 400 Jahren kein Mensch mehr Hand angelegt hat und die jeden Tag gerade mal 30 Besucher betreten dürfen.
Alles das – und noch ein bisschen mehr – gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Eines von dreien in Mecklenburg-Vorpommern, eines von aktuell 651 in 120 Ländern, die als repräsentative Refugien eingebunden sind in das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“. Wie in Naturparks geht es auch in Biosphärenreservaten um den schonenden Umgang mit der Natur; im Mittelpunkt allerdings steht hier die nachhaltige Nutzung des Landes und der historischen Kulturlandschaften – mit Mensch und Natur in Einheit und im Einklang.
Mit 235 Quadratkilometern umfasst „Südost-Rügen“ ein gutes Viertel des Territoriums von Deutschlands größter Ferieninsel. Vor 10.000 Jahren modelliert von den Gletschern der Weichselkaltzeit, verliehen Wellen und Wind dem Landstrich besonderen Schliff und hinter-ließen höchst eigenwillige Spuren. Land und Meer etwa sind hier tief ineinander verzahnt, formen Haken, bilden Nehrungen. Halbinseln und Küstenvorsprünge werden mal durch schmale Landbrücken miteinander verbunden, mal durch Bodden und Wieken voneinander getrennt. Geschiebemergelkliffs und Kliffranddünen, Flach- und Steilküsten, Block- und Sandstrände, Salzwiesen und Niedermoore – all das ist typisch für diese eigentümliche Landschaft.
Dass Südostrügen auch uralter Siedlungs- und Kulturraum ist, bezeugen Großsteingräber aus der Jungsteinzeit, Hügelgräber aus der Bronzezeit, slawische Burgwälle, mittelalterliche Kirchen und Dorfstrukturen. Und nicht zuletzt das herrschaftlich-elegante Erbe des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit seiner Residenzstadt Putbus dem norddeutschen Schinkel-Klassizismus ein prächtiges Denkmal setzte.
„Fakt ist: Was hier seit 1990 unter besonderer Obhut steht“, stachelt Stefan Woidig gleich zu Beginn seiner Exkursion im Revier die Neugier seiner Gäste an, „ist eine Kulturlandschaft, wie es sie im gesamten norddeutschen Küstenraum kein zweites Mal gibt.“ Und der sicherlich eigentümlichste Teil davon wiederum ist das Mönchgut. Nicht ganz zufällig hat Woidig deshalb die Backsteinkirche von Groß Zicker zum Startpunkt auserkoren; von hier aus lässt sich ein besonders attraktiver Teil von Rügens Südost-Zipfel in drei bis vier Stunden auf einem Rundweg erwandern.
Die kleine gotische Backstein-Schönheit wurde um 1360 erbaut und ist damit das älteste Gebäude auf dem Mönchgut. Dieses gehörte in jener Zeit den frommen Zisterzienser-Brüdern des Klosters Eldena bei Greifswald – über den Bodden gerade mal 27 Kilometer Luftlinie entfernt, auf dem Landweg sind es fast hundert. Randlage und Abgeschiedenheit prägten das Mönchgut schon damals. Das blieb auch fortan so und brachte Kultur und Traditionen hervor, wie es sie nirgendwo sonst auf Rügen gibt. Zum Beispiel einen sagenhaften Schatz an Märchen und Geschichten.
Auftakt-Spaziergang durch Groß Zicker. Das unter Denkmalschutz stehende Bauern- und Fischerdorf besteht bereits seit dem 12. Jahrhundert und vermittelt noch heute die altertümliche Atmosphäre längst vergangener Zeiten. Dafür sorgen niedrige Häuser mit bunten Türen, wuchtigen Reetdächern und prächtigen Bauerngärten. Besonders auffällig ist das Pfarrwitwenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Mit untypisch spitzem Schilfdach – im Volksmund „Zuckerhut“ – und ohne Schornstein; der Rauch zog seinerzeit über den Eingang und das sogenannte Eulenloch am Dachfirst ab.
Dann wird es kurzzeitig steil. Über eine Wiese steigt Woidig auf zum Gipfelkamm der Zickerschen Alpen – so nennen sie hier liebevoll die malerische Mönchguter Hügelkette, auf der es von Frühjahr bis Herbst grünt und blüht, dass einem schier die Sinne vergehen. Lila Blumenteppiche überziehen die Kuppen, dann wieder übernehmen Mohn und Kornblumen das Kommando und wetteifern leuchtend um die Gunst des Betrachters. Und dazu ein Panorama-As nach dem anderen: Ganz Südost-Rügen liegt einem hier zu Füßen – mitsamt Ostsee und Boddenlandschaft.
Jetzt endlich schlägt auch die wahre Stunde des Stefan Woidig, der sich als Biologe beim und im Biosphärenreservat wie kaum ein zweiter auskennt mit Fauna und Flora auf der Halbinsel Mönchgut. Ein Glücksfall für einen wie ihn, denn auf den trockenen und nährstoffarmen Böden haben sich viele Pflanzen angepasst, die eigentlich am Mittelmeer und in Südosteuropa zu Hause sind. Allein über Gräser könnte er seinem Affen stundenlang Zucker geben, und das tut er auch mit Inbrunst und Leidenschaft. Er referiert über den bunt blühenden Trockenrasen, der von Frühjahr bis Herbst die sanften Hügel überzieht und jede Woche anders aus-sieht. Er berichtet über die erbitterten Kämpfe der Pflanzen um den besten Platz, die meis-ten Nährstoffe und das meiste Wasser, „die nicht nur über, sondern auch unter der Erde ausgefochten werden – notfalls sogar mit chemischer Kriegsführung.“
Und er präsentiert seiner staunenden Schar immer wieder seltsame und seltene Gewächse wie den Berg-Haarstrang und den zwiebeltragenden Zahnwurz. Exoten wie Klappertopf und Silbergras. Schwalbenwurz und Ochsenzunge, die beide auf der Roten Liste stehen. Orchideen wie den Vogel-Nestwurz und das „konkurrenzstarke Land-Reitgras, um das selbst unsere besten Landpfleger, die Rauwolligen Pommerschen Landschafe einen großen Bogen machen.“ Und das will schon etwas heißen bei der robusten Rasse mit den schwarzen Köpfen, die hier auf Schritt und Tritt zugange sind.
„Ohne diese Beweidung jedenfalls sähe es hier ganz anders aus“ würdigt Woidig abschließend noch einmal nachdrücklich die unverzichtbare Rolle der Schafe bei Gestaltung und Pflege einer Kulturlandschaft, wie sie vor der industriellen Landwirtschaft einmal aussah. Als Mensch und Natur noch überall im Einklang lebten. So wie auch jetzt wieder. Im Biosphärenreservat Südost-Rügen.
Infos:
Biosphärenreservat Südost-Rügen, 038301 88290;
Zwischen Mai und Oktober regelmäßig geführte Wanderungen;
Tourismuszentrale Rügen, 03838 807780;
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, 0381 4030500 Internet:
Weitere Bilder:
Biosphärenreservat Südost-Rügen, 038301 88290;
Zwischen Mai und Oktober regelmäßig geführte Wanderungen;
Tourismuszentrale Rügen, 03838 807780;
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, 0381 4030500 Internet:
Weitere Bilder:
5 min
Mehr lesen

16. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Whisky-Tastings mit Menü
Bourbon, Grain oder Malt: Ein besonderer Genuss für alle Whisky-Kenner und solche, die es werden wollen, ist das Tasting im Vielanker Brauhaus. Im Gewölbekeller werden weltweit geschätzte Whiskysorten zusammen mit einem Menü kredenzt. Aushängeschild des Hauses: der hausgemachte Single Malt „AurOx“ – benannt nach dem Vielanker Wappentier, dem Auerochsen. Dieser ist nicht nur auf Etiketten zu finden, sondern auch auf der Weide neben dem Brauhaus. Das Vielanker Brauhaus empfiehlt aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine zeitnahe Anmeldung zum Whisky-Tasting. Nach der Whiskyprobe und einer Nacht im Brauhaushotel mit anschließendem Frühstück können sich Gäste gleich auf eine einstündige Auerochsen-Safari mit dem Bus oder dem Kremser begeben und Wissenswertes über die Tiere erfahren. Die nächsten Termine sind unter einzusehen.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen:
36 sek
Mehr lesen

16. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Gescannter Frühling
Genau das Richtige im Frühjahr: Vom 11. März bis 15. Mai zeigt die Galerie Hartwich in der Alten Feuerwehr im Ostseebad Sellin Werke der in Brasilien geborenen Künstlerin Luzia Simons. Sie präsentiert Scannogramme, das heißt große Direkt-Scans, die in der Dunkelkammer hergestellt werden. „Die Tulpe ist die Pflanze von Luzia Simons“, sagt Galerist Knut Hartwich mit Blick auf ihr Werk, das auch als „digitaler Barock“ bewundert wird. „Die Künstlerin fertigt mit moderner Scannertechnik Reproduktionen von Blumen an. Dabei geraten ihr nicht nur die idealen Formen aufblühender Schönheit, sondern auch die Fehler, Störungen und der beginnende unaufhaltsame Verfall aufs Bild.“ Die Tulpe wird bei Luzia Simons aufgrund ihrer “nomadischen” Geschichte zur Metapher für Mobilität, Globalisierung und interkulturelle Identität. Nach der Ausstellung lohnt ein Spaziergang im Ostseebad, in dem die Tulpenblüte in Kürze beginnt.
Luzia Simons wurde 1953 in Brasilien geboren und studierte Geschichte und Kunst an der Sorbonne Paris. Seit 1986 lebt sie in Deutschland, zurzeit in Berlin. Seit 1980 stellt sie international aus, insbesondere in Brasilien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA.
Mehr dazu auf:
50 sek
Mehr lesen

16. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Dünenbrunch mit Ostseebrise
Auszeit am Meer: Unter hat der Verband Mecklenburgische Ostseebäder Frühlingsangebote zusammengestellt, die in Seebäder, an Strandpromenaden und in Landstriche locken sollen, die noch als Geheimtipp gehandelt werden, wie etwa den Klützer Winkel. Gäste können aus viel versprechenden Arrangements wie „Frühlingszauber“, „Auszeit am Strand“, „Unvergessliche Ostseeaugenblicke“ oder „KurzZeit“ in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen wählen und sich die Ostseebrise um die Nase wehen lassen. Zudem gibt es Tipps zu Ostermärkten in Ostseebädern, Bustouren auf die nahe gelegene Halbinsel Fischland-Darß-Zingt, zum Dünenbrunch im neuen Strandresort Markgrafenheide oder zu geführten Touren zum Doberaner Münster. Wer sich für die Geschichte des ältesten deutschen Seebades Heiligendamm interessiert, nimmt an den Vorträgen von Kunsthistoriker und Heiligendamm-Experte Prof. Dr. Joachim Skerl teil. Er nimmt Interessierte mit auf eine zweistündige Reise in die Epochen der Entstehung des ersten deutschen Seebades und dessen Baustile.
Alle Informationen und Termine unter .
Alle Informationen und Termine unter .
45 sek
Mehr lesen

16. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Ausgezeichnet und aufgefrischt: Saisonstart auf den Campingplätzen in Mecklenburg-Vorpommern
Mit viel Rückenwind startet die Campingbranche in Mecklenburg-Vorpommern in die neue Saison: Die Campingplätze erzielten mit 4,6 Millionen Übernachtungen ein Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übernachteten seit der Wende mehr Gäste als je zuvor zwischen Ostseeküste und Seenplatte auf den Plätzen des Landes. Ostern steht die erste große Anreisewelle bevor – die Campingplätze sind vorbereitet:
Alle guten Argumente für einen Besuch hat der Camingpark Kühlungsborn, denn er darf sich mit vier Titeln schmücken: “ADAC BEST Camping 2016”, “Camping.info Award 2016”, “ANWB Best Erkende Camping 2016“ und „ECC Spitzenplatz 2016“. Zur Saison 2016 wird dort zudem ein neues Fünf-Sterne-Sanitärgebäude eröffnet. Ein weiteres Gebäude mit Sanitär-, Wellness- und Fitnessbereich sowie eine neue Rezeption befinden sich in der Planung. „Das Wohl unserer Gäste hat bei der Konzeption all dieser Projekte absoluten Vorrang“, so Ingo Weiß, Geschäftsführer des Campingparks. Das veranschlagte Investitionsvolumen beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro.
Seit März ist der Campingplatz Pommernland in Zinnowitz auf der Insel Usedom wieder für seine Gäste da und startet mit einem Frühjahrsangebot in die Saison: sieben Tage bleiben, nur sechs bezahlen. Zwei Kinder bis sechs Jahre können gratis übernachten und der Fahrradverleih für einen Tag ist inklusive. Das Angebot gilt noch bis Ende Mai (ausgenommen Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten). Der Campingplatz bietet seinen Gästen zudem die Möglichkeit, in sogenannten Campingfässern zu übernachten. Die runden Behausungen bieten eine vier Quadratmeter große Liegefläche, einen ausziehbaren Tisch, zwei Bänke und Stauraum unter dem Bett. Die acht Campingfässer sind beheizt und mit Stromanschlüssen ausgestattet.
Der Campingplatz Barracuda Beach in der Region Mecklenburg-Schwerin lockt mit einem Freibad am Neustädter See Gäste in den Nordosten. Hier lassen sich nicht nur Cocktails genießen. Die Beach-Arena macht Lust auf Soccer, Volleyball, Frisbee oder Badminton. Im Grill und Steakhouse „Sunset“ kann der Tag in der Natur ausklingen. In der kommenden Saison kommen Gäste des Campingplatzes in den Genuss zahlreicher Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten zählen dabei ein Drachenbootrennen (21.5.), ein Beachvolleyball-Cup (18.-19.6), ein VW-Bulli-Treffen (08.7.-10.7.) und eine Floß-Rallye (27.8.).
Mehr Service für den Gast: Dat Stranddörp auf der Insel Rügen bietet ab dieser Saison das Arrangement „Camp und Breakfast“ an. Der Gast hat dabei die Möglichkeit, zu seiner Übernachtung täglich ein leckeres Frühstück im Strandhus (Restaurant unmittelbar am Ostseestrand) zu buchen. Der Naturcampingplatz Lassan bietet in diesem Jahr erstmalig ein „Pfingstferien-Special“ für Familien an. Ab einem Aufenthalt von drei Nächten campen die Kinder einer Familie bis zum Alter von 16 Jahren kostenfrei. Pro Familie gibt es eine Schnupperstunde im Stand-up-Paddeln, Kanu- oder Tretbootfahren. Bei schlechtem Wetter erhalten Gäste vergünstigten Eintritt in das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam und in die Ostsee-Therme (Angebotsgültigkeit vom 17.5. bis zum 27.5.2016).
Weitere Informationen: camping-caravan-mv.de.
2 min
Mehr lesen

16. Mär 2016
| Neues aus den Regionen
Von Tresen zu Tresen
Elf Programme, elf Kneipen: Am 18. März laden Mitglieder des Schauspiel- und Musiktheaterensembles in Neustrelitz sowie Musiker der Neubrandenburger Philharmonie zur 2. "TheaterThekenNacht" in die Residenzstadt in der Mecklenburgischen Seenplatte ein. Los geht es um 19.00 Uhr. Künstler aller Sparten ziehen mit unterhaltsamen Programmen von Tresen zu Tresen, um das Publikum zu begeistern. Kabarett, Theater, Musik – das Repertoire der Theaterschauspieler und der Neubrandenburger Philharmonie ist breit gefächert. Veranstaltungsorte sind unter anderem die Alte Kachelofenfabrik, das Hotel Schlossgarten oder der Alte Kornspeicher. Karten für die Veranstaltung, bei der das Theater zum Gast kommt, gibt es für 15 Euro direkt in den teilnehmenden Häusern. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter .
Weitere Informationen:
32 sek
Mehr lesen