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Fast unberührt: Die Insel Vilm bei Rügen (Foto: Tourismuszentrale Rügen)

07. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Reportage: Vögel zählen in der Einsamkeit

Mal kurz zum Bäcker und Brötchen holen, geht nicht. Auch für alles andere, was man so täglich zum Leben braucht, können die Bewohner von Ruden nicht einfach zum Kaufmann um die Ecke gehen. Denn um sie herum sind nur Wind und Wasser, weil Ruden ein gerade mal 0,3 Quadratkilometer großes Ostsee-Inselchen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist. Keine Nachbarn, die stören könnten. Nur Schafe, die die meiste Zeit über friedlich grasen und deren Blöken sich mit dem Geschrei der Seevögel mischt, die für ihre Brutgeschäfte die Abgeschiedenheit der Insel ebenfalls lieben. Nahe des Kieferndünenwäldchens gleich hinter dem einzigen Wohnhaus auf Ruden kann man außerdem Singvögel belauschen und beobachten, die hier auf ihrem Weg gen Norden oder Süden gerne mal eine Pause einlegen. Wobei auch sie sich in Acht nehmen müssen vor Meister Reinecke, der die zuweilen zugefrorene Ostsee genutzt hat, um ebenfalls zum Inselbewohner zu werden. Über elf Jahre lang hüteten Conrad Marlow  und seine Frau Ursula Toth dieses kleine Paradies. Auf die zwischen Usedom und Rügen gelegene Mini-Insel war Marlow zunächst als Hafenmeister gekommen. Bald galt es jedoch immer weniger Segler oder andere Wassersportler an ihrem Ankerplatz einzuweisen. Denn der Rudener Hafen wurde zum Schutz von Fauna und Flora zurückgebaut. Jetzt sind es fast nur noch die „MS Seeadler“ oder die Motorfähre „Apollo 1“, die Kurs auf die ehemalige Lotseninsel im Greifswalder Bodden nehmen. Wobei beide Schiffe während der Hauptsaison dreimal vom Festland bei Freest und von Peenemünde auf Usedom ablegen, ansonsten aber an nur zwei Tagen die Woche einen Schiffsbauch voller Ausflügler nach Ruden bringen, deren Aufenthalt auf der kleinen Insel mit Rücksicht auf die Natur allerdings auf eine Stunde begrenzt ist. Wenig Zeit also, um all die Besonderheiten des Inselchens zu erkunden. Und um vielleicht auch noch die Aussicht vom roten Backstein-Messturm zu genießen, der im Zweiten Weltkrieg Teil der Heeresversuchsanstalt Peenemünde gewesen ist. Der ehemalige Messturm mit Blickverbindung aufs Festland beherbergt heute auch noch ein kleines Museum: Ruden-Besuchern bleibt leider die Qual der Wahl. Inzwischen kümmert sich der Verein Jordsand als einer der ältesten Naturschutzvereine Deutschlands um die Insel, denn das Ehepaar Marlow-Toth ist aus gesundheitlichen Gründen aufs Festland zurückgekehrt. Also hat der 30-jährige Biologe Tim Kress hier im Auftrag von Jordsand seine Arbeit als Vogelwart aufgenommen und wird dabei von zwei freiwilligen Helfern unterstützt. Später sollen für jeweils 18 Monate auch Mitarbeiter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes auf Ruden leben: Wichtig ist dem Verein Jordsand, der allein in Mecklenburg-Vorpommern vier Inseln betreut, auch hier eine Kontinuität. Zu DDR-Zeiten ist auf dem früher kahlen Eiland jenes Wäldchen angelegt worden, das Studenten der Universität Greifswald mit pflegen helfen, da es weit über hundert Pflanzen beherbergt, von denen die meisten auf der Gefährdungsliste stehen. Dies ist mit einer der Gründe, weshalb Besucher die schmalen Sandwege nicht verlassen dürfen. Nicht mal in Ufernähe, denn auf der Insel leben 56 Brutpaare kleinerer und größerer Singvögel. Außerdem ist sie Ruheraum für den Seeadler und in ihrem Brackwasser fühlt sich nicht nur der Fischotter sondern auch der Biber wohl. Zwölf Kilometer vom Festland entfernt liegt die Greifswalder Oie. Auch dieses ehemalige militärische Sperrgebiet wird vom Verein Jordsand betreut und ist seit Lockerung des Betretungsverbotes ein ebenfalls exquisites Ziel mitten in der Ostsee, das sich zu besuchen lohnt. Ähnlich wie schon auf Ruden, darf wiederum nur eine überschaubare Zahl an Touristen die Insel erkunden, auf der auch die „Eugen“, ein Schiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), mit drei Mann Besatzung stationiert ist. Außerdem lebt Matthias Mehla auf der Greifswalder Oie. Er stammt aus Thüringen und ist Förster, und er kümmert sich hier um die vielfältige Naturschutzarbeit. Dazu gehört die Landschaftspflege der mit Ilex und riesigen Weißdornbäumen bestandenen Wälder: Bis weit in den Mai hinein wuchert in deren Schatten Bärlauch wie andernorts Unkraut. Hauptsächlich aber ist Matthias Mehla zuständig für die Vogelwarte, die der Verein Jordsand auf der Greifwalde Oie zu Forschungszwecken betreibt. Mindestens 20 000 Singvögel nutzen die von Steinwällen gegen Landverlust geschützte, 54 Hektar große Erhebung in der Ostsee auf ihrem Flug gen Norden oder Süden als Zwischenlandeplatz und werden von Mehla dabei durch Fangnetze gestoppt, in Windeseile beringt und vermessen und somit für die Wissenschaft registriert. Und sind’s mal keine gefiederten Gäste, keine Heidschnucken und keine Pommerschen Landschafe, die die Aufmerksamkeit des 32-jährigen Einsiedlers fordern, führt Matthias Mehla Besucher auf verschlungenen Pfaden gerne noch zur Bienenbelegstation. Fern von schädlichen Einflüssen werden hier die Königinnen gezüchtet für fleißige Honigsammlerinnen der Sorte Buckfast und Carnica. Und es nistet sich in deren Holzkästen auch mal ein Siebenschläfer ein, der sich nicht mal von Touristen erschrecken lässt, eher umgekehrt. Im Bereich des Greifswalder Bodden, der den Status eines FFH- und zugleich eines Europäischen Vogelschutzgebietes genießt, findet man mit Vilm noch eine weitere Ostseeinsel, die nicht Gefahr läuft, vom Tourismus vereinnahmt zu werden, wobei sie zu DDR-Zeiten schon mal eine Ferieninsel gewesen ist. Jedoch nicht für jedermann. Geschützt vor neugierigen Blicken seiner Volksgenossen hat von Beginn der 1960er Jahre bis zum Mauerfall der komplette Ministerrat der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik auf Vilm Urlaub in den mit Rohr gedeckten Häusern gemacht, die zwar nicht – wie oft gemunkelt – mit goldenen Wasserhähnen ausgestattet waren, jedoch mit allem zur Verfügung stehenden Komfort. Heute bringt das Motorschiff „Julchen“ zwei Mal pro Tag ab Lauterbach auf Rügen maximal 30 Fahrgäste auf Honeckers Insel, wie Vilm genannt wurde. Dort zeigt Andreas Kußfuß die wieder frisch in gelb getünchten Häuser: Jenes mit der Nummer 1, in dem sich Walter Ulbricht erholt hat und über den sich manche noch erzählen, er sei ein volksnaher Politiker gewesen und habe während seiner Ausflüge aufs Festland mit manchem Lauterbacher Fischer Kontakt gesucht. Auch das  Ferienhaus von Erich und Margot Honecker steht noch. Und in der Nummer 6 hat Hilde Benjamin residiert, die auch „Bluthilde“ genannte Justizministerin. Diese Geschichten jedoch sind Geschichte. Längst darf man sich auf Vilm einfach unter 400 Jahre alte Eichenbäume oder riesige Ulmen setzen und dabei einem hier entstandenen Gemälde von Caspar David Friedrich nachspüren. Darf dem Geräusch der Wellen lauschen und den Höckerschwänen zuschauen, wie sie diese Insel erobern, auf der in einer Außenstelle des Bundesamts für Naturschutz ganzjährig 30 Wissenschaftler beobachten, wie die Kegelrobben zurückkehren. Oder erforschen, warum gerade hier die Pflanzenvielfalt besonders reich ist. Anreise und Führungen vor Ort: Auf die Greifswalder Oie und auf den Ruden gelangt man von Freest (Vorpommern Festland, nahe Kröslin) sowie von Peenemünde (Usedom). Fahrzeiten unter: Führungen auf der Greifswalder Oie und auf dem Ruden unter: Nach Vilm verkehrt das Motorschiff „Julchen“ von Lauterbach (Rügen). Fahrzeiten und Informationen zu Führungen unter: Informationen und Reiseangebote zu Inseln in MV: Weitere Bilder zum Download: (Foto: TMV/Grundner) (Foto: Ronald Abraham) (Foto: Jordsand e. V./Thorsten Harder)

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Schloss Ludwigslust

04. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Wiedereröffnung des Ostflügels von Schloss Ludwigslust nach langjähriger Sanierung und kompletter Neugestaltung

Nachdem zuletzt die Schlösser Bothmer und Mirow nach jahrelanger Restaurierung ihre Tore öffneten, macht ein weiteres Juwel von sich reden: das Schloss Ludwigslust. Das prächtige Barockschloss ließ Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin von 1772 bis 1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichten. Es gehört zu den größten barocken Schlössern Norddeutschlands und war Zentrum der Hofhaltung zweier Herzöge (bis 1837). Ab 6. März 2016 ist der Ostflügel wieder in seiner ganzen Pracht zu bestaunen. Ab 8. März steht das Schloss Besuchern dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr offen. Erstmals seit 150 Jahren ist dann die Gemäldegalerie wieder erlebbar. Durch die Entfernung später hinzugefügter Einbauten erstrahlt der Raum in seiner ursprünglichen Fassung. Auf den originalen graugrünen Wänden werden circa einhundert Bilder präsentiert, unter anderem von Frans Snyders, Bernardo Bellotto, Christian Wilhelm Ernst Dietrich und Hofmalern wie Johann Dietrich Findorff. Am ursprünglichen Ort sind hier Architekturmodelle antiker Bauten aus Kork zu sehen. Die im zweiten Geschoss liegenden Gästeappartements bestanden zumeist aus drei Kabinetten. Türkisfarbene und karminrote damastene Wandbespannungen, hölzerne weiße Paneele mit Marketeriefußböden zieren die Räume. In diesem Ambiente sind die Gemälde der Ludwigsluster Hofkünstler und des französischen Jagdmalers Jean-Baptiste Oudry, die Büsten von Jean-Antoine Houdon, kostbare Möbel der Zeit, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung neu zu erleben. Herzog Friedrich ließ zunächst die Kirche errichten. Ihr gegenüber folgte der mit Sandstein verkleidete Dreiflügelbau des Schlosses. Die verschiedensten Wasserspiele im umgebenden Park künden bis heute von den mechanischen Interessen des Fürsten. Durch spätere Bauten und gestalterische Veränderungen, unter anderem nach Entwürfen des bedeutenden Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné, ist die Anlage heute als englischer Landschaftspark erlebbar. Bis 1945 wurde das Schloss von der herzoglichen Familie bewohnt. Dadurch blieb die historisch gewachsene Atmosphäre weitgehend bewahrt. Herzstück des Schlosses bleibt der Goldene Saal. Frei stehende korinthische Säulen erstrecken sich über zwei Geschosse und sind damit Ausdruck des Anspruchs des Bauherrn. Die umlaufende Galerie war bei Festlichkeiten der Platz für die Hofkapelle. Zur Wiedereröffnung des Ostflügels erscheinen eine reich bebilderte Publikation des Deutschen Kunstverlags zum Preis von 34,90 Euro sowie ein neuer Schlossführer zum Preis von 9,90 Euro. Ab 2016 schließt sich die Wiederherstellung der Räume im Westflügel des Schlosses an, unter andrem mit dem eindrucksvollen Appartement der Herzogin und der im klassizistischen Stil geprägten Wohnung der einstigen Prinzessin Alexandrine von Preußen. Weitere Informationen:

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Heringstage in Wismar

04. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Zwischen Heringstagen und Gutsküchenwochen

Mecklenburg-Vorpommern ist die kulinarische Nummer eins im Osten: Mit nunmehr zehn Sternerestaurants steht Mecklenburg-Vorpommern 2016 kulinarisch weiterhin an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer. Das ganze Jahr über können Urlauber nicht nur in Sternerestaurants Gaumenfreuden erleben, denn vielerorts laden traditionsreiche kulinarische Veranstaltungen Gäste ins Land ein. Dabei reicht das Spektrum von den Heringstagen im März in der Hansestadt Wismar bis zu den Kühlungsborner Gourmettagen im Herbst. Zuletzt gaben laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus zehn Prozent der Gäste an, sich unter anderem aufgrund der Vielfalt und Qualität des gastronomischen Angebots für ihr Reiseziel entschieden zu haben. Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 37 Prozent der MV-Urlauber während ihres Urlaubs 2014 in Mecklenburg-Vorpommern typische Speisen und Getränke genossen. Im Folgenden eine Auswahl der Top-Veranstaltungen, die Genießer 2016 nicht verpassen sollten: März: Wismarer Heringstage
Gebraten und gerollt: Zum 14. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 5. bis 20. März rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 5. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte – nordisch mit Bratkartoffeln zubereitet oder von südlicherer Küche inspiriert mit Tomaten-Oliven-Ragout serviert.
Weitere Informationen: , Bis April und ab Oktober 2016: Plau kocht
Urlaub geht durch den Magen: Zwischen Oktober und April laden sieben Gastronomen in Plau am See zur kulinarischen Veranstaltungsreihe „Plau kocht“ ein, die Besuchern die Vielfalt regionaler Spezialitäten näherbringen soll. Dabei können sich Gäste in sieben Restaurants jeweils durch sieben Gänge schlemmen, jeder Gang wird von einem anderen Koch zubereitet. Regie hat das gastgebende Haus und so entstehen sieben ganz individuelle Mehr-Gänge-Menüs und Veranstaltungen. Termine, Informationen und Tickets unter: 16. April und 12. November 2016: Kultur trifft Genuss in Rostock und Warnemünde
Das Theater kommt zum Gast: Am 14. April können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei der sechsten Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus zehn teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Schauspieler des Volkstheaters Darbietungen unterschiedlicher Genres. Am 12. November findet das kulinarische Ereignis in zehn Restaurants im Seebad Warnemünde statt.
Weitere Informationen: www.kultur-trifft-genuss.de 7. Mai: Grand Schlemm auf Usedom
Ein Tisch mit Meerblick ist jedem der Teilnehmer des 11. „Grand Schlemm“ am 7. Mai sicher. Bei der fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Gespeist wird an gedeckten Tafeln mit Porzellangeschirr genau wie im Restaurant – der Unterschied ist, dass die Füße sich beim Essen in den feinen weißen Sandstrand graben und die Gourmets von einer frischen Meeresbrise umgeben sind. Freuen können sich Genießer unter anderem auf Gerichte wie „Jakobsmuschel auf Mango-Chutney“, „Spanferkelrücken mit Paprika, Senfsauce und Petersilien-Muffin“ oder auf das „Joghurt-Limonentörtchen mit Mandarinen und Erdbeer-Pfeffersorbet“ zum Dessert. Los geht es um 13.00 Uhr an der Ahlbecker Seebrücke.
Weitere Informationen in Kürze unter: , Juli: „GourmetGarten“ in Schwerin
Mit kulinarischen Gaumenfreuden verzaubert der Schweriner „GourmetGarten“ vom 15. bis 17. Juli 2016 bereits zum sechsten Mal seine Gäste. Drei Tage lang tischen Köche und Gastronomen aus der Region unter freiem Himmel auf und verwandeln den historischen Schlossgarten in ein festliches Gartenlokal. Auf dem Teller der Gäste landen unter anderem Fisch aus der Müritz oder Wild aus den heimischen Wäldern.
Weitere Informationen in Kürze unter: Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte
Bei den Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte, die im Oktober veranstaltet werden, locken Gutshäuser mit Regionalem und Feinem aus ihren Küchen. Jedes Gutshaus präsentiert ein eigens für die Gutsküchenwochen kreiertes Menü. Ob Müritz-Zander, Spanferkel, Rehrücken oder Wildkräuter in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Zudem haben viele Schlossherren Arrangements gestrickt – so können sich Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten.
Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com, www.mecklenburgische-seenplatte.de Ab November: „Kühlungsborn kocht!“
„Kühlungsborn kocht!“ heißt eine etablierte Gourmetreihe, die vom 4. November bis zum 17. Dezember Gäste ins größte mecklenburgische Ostseebad locken soll. Dabei können sich Gäste auf ein so genanntes „Genießer-Menü“, das aus Rübchen, Wildrind, Müritzfisch, Kernobst und Gewürzen zusammengestellt wird, freuen. Zudem wird es kulinarische Themenabende und Workshops mit Titeln wie „Sushi Rollen selbst gemacht“ oder „Pralinenherstellung“ geben. Teilnehmende Häuser sind unter anderem die Hotels „Upstalsboom“, „IV Jahreszeiten“, „Aquamarin“, „Neptun“, „Polar-Stern“, sowie „Tillmann Hahn´s Gasthaus“ und das „Hansa Hotel“.
Weitere Informationen: Ganzjährig: Zu Tisch bei Freunden im „Mecklenburger ParkLand“
Südamerikanisches Grillen auf dem „FerienGut Dalwitz“ oder ein Dammwildrollbraten auf dem Schloss Lühburg – „Zu Tisch bei Freunden“ ist eine kulinarische Initiative im so genannten „Mecklenburger ParkLand“, einer Region, die sich zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs befindet. Das Besondere: Hier fühlt sich der Gast wie bei Freunden zu Besuch, schließlich öffnen die Gastgeber mitunter auch ihre privaten Küchen. Die Idee für die Reihe „Zu Tisch bei Freunden“ hatten Knut Splett-Henning vom Gutshaus Rensow und Wolf-Christian Calsow vom nur wenige Kilometer entfernten Schloss Lühburg in Ermangelung von Restaurants in dem dünn besiedelten Landstrich. Sie machten aus der Not eine Tugend und ließen ihre Gäste mal bei dem einen, mal bei dem anderen Gastgeber speisen. Für die Gäste bedeutete dies zum einen Abwechslung, zum anderen lernten sie während ihres Aufenthaltes noch ein anderes herrschaftliches Anwesen kennen.
Termine sind ab Ostern unter zu finden. Weitere Informationen:

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Eines der 7 Naturwunder Mecklenburg-Vorpommern

03. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf weltgrößter Reisemesse ITB

Neue Hotels und Freizeiteinrichtungen, bessere Anreisemöglichkeiten und die besten Übernachtungszahlen in der 26-jährigen Landesgeschichte: Mit einer Reihe von guten Nachrichten präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern auf der wichtigsten Reisemesse der Welt, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, die in diesem Jahr ihr 50. Bestehen feiert. Dazu werden zwischen dem 9. und 13. März rund 10.000 Aussteller aus 185 Ländern sowie 115.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 50.000 potenzielle Reisende am anschließenden Wochenende erwartet. Partnerland sind die Malediven. „Die ITB ist wichtigster Indikator für Trends und Themen im Tourismus. Hier trifft sich das Who´s who der Branche, um Kontakte zu pflegen und neue aufzubauen sowie Geschäfte anzubahnen“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Die Internationale Tourismusbörse ist der internationale Marktplatz der touristischen Möglichkeiten. Auf keiner anderen Messe im Jahr sind die Chancen so groß, Mecklenburg-Vorpommern vor nationalen und internationalen Entscheidern sowie vor einem breiten Publikum als das Tourismusland zu präsentieren. Unverbaute Strände, unverwechselbare Seenplatte und eine moderne Tourismusinfrastruktur – wichtig ist dabei, die Alleinstellungsmerkmale, die unser Land auszeichnen, deutlich zu betonen, um sich von den anderen Anbietern zu unterscheiden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Stefan Rudolph. Nordosten präsentiert die 7 Naturwunder in Mecklenburg-Vorpommern
Der Nordosten präsentiert sich in diesem Jahr mit einem offenen Stand, der die Kernaussagen und
-themen Mecklenburg-Vorpommerns widerspiegelt. Auf 400 Quadratmetern, dies entspricht in etwa der Größe eines Basketballfeldes, breiten alle größeren Urlaubsregionen und Städte ihre Stärken und Schwerpunkte aus. Insgesamt sind am Landesstand in der so genannten Norddeutschlandhalle 21 größere Aussteller zu finden, die als Region oder Hotelkette hunderte Einzelanbieter aus dem Land vertreten. Im Kern der Kommunikation steht die dynamische Entwicklung des Urlaubslandes. So haben sich die Übernachtungszahlen zwischen Ostsee und Seenplatte seit 1990 nahezu vervierfacht. 2015 wurde erstmals die 29-Millionen-Marke bei den Übernachtungszahlen überschritten. Das Jahresendergebnis soll zur ITB vorliegen und auf der dortigen Pressekonferenz vorgestellt werden. Zweiter Kommunikationsschwerpunkt sind die 7 Naturwunder in Mecklenburg-Vorpommern verbunden mit der Kernbotschaft, dass sich weiterhin keine Region in Deutschland so sehr für Natururlaub eignet wie die Urlaubsgebiete zwischen Ostsee und Seenplatte. Zu den sieben Naturwundern gehören: 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Wie man diese Naturwunder erleben kann, zeigt der Tourismusverband von März bis September auf der Internetseite . Großformatige Leuchtwände mit Motiven der Naturwunder stimmen auf der Messe auf das Thema ein. „Hier ist die Natur“ lautet auch der Titel des neuen Urlaubsmagazines für Mecklenburg-Vorpommern, das zu Jahresbeginn erschienen und auf der Messe kostenlos erhältlich ist. Pünktlich zur ITB erscheint dieses gleich zweimal als Online-Magazin. Zum einen als Marco Polo Travel Magazin, dem innovativsten E-Reisemagazin in Deutschland mit rund 540.000 Downloads, zum anderen erstmals als „Kompass eMag“ mit rund 100.000 erwarteten Downloads, das vornehmlich reisebegeisterte Naturliebhaber anspricht. Beide Magazine stehen ab März 2016 unter beziehungsweise unter zum Herunterladen bereit. Insgesamt werden über das gedruckte und das digitale Urlaubsmagazin in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Deutsche erreicht. Am Nachmittag des ersten Messetages lädt Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus zu einem Empfang mit dem Titel „Seen und hören“ ein. Die Veranstaltung nimmt bis zu 200 Gäste mit auf eine Genussreise durch Mecklenburg-Vorpommern, die Mecklenburgische Seenplatte, eines der beliebtesten Naturreiseziele im Urlaubsland, und in das Resort Land Fleesensee, das sich unter neuer Regie noch stärker in die Region, die Seenlandschaft und die Natur einbetten möchte. Wo steht MV? Ergebnisse von Studien mit Spannung erwartet
Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB die Ergebnisse vieler maßgeblicher Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir weiterhin mit an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen stehen“, sagte Jürgen Seidel. Im vergangenen Jahr konnte sich das Urlaubsland erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte im nationalen Vergleich ganz nach vorn schieben. Laut Reiseanalyse 2015 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) konnte sich der Nordosten mit einem Marktanteil an Urlaubseisen (ab fünf Tagen Dauer) von 6,0 Prozent erstmals vor Bayern mit 5,9 Prozent behaupten. „Die dynamische Entwicklung der touristischen Branche ist auch in Mecklenburg-Vorpommern kein Selbstläufer. Wer heute touristisch als Lokomotive den Zug zieht, muss weiter viel tun, damit er morgen nicht zum Anhänger wird. Deshalb ist es wichtig, vor allem attraktive Angebote, den wiedererkennbaren Service und die touristische Infrastruktur stetig auszubauen. Unser Ziel sind noch mehr und immer wieder neu zufriedene Gäste“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph. An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben: unter anderem mit großen Veranstaltern aus Österreich und der Schweiz sowie zum Ostseetourismusforum, das im Oktober in Pärnu/Estland stattfindet, und die Themen Saisonalität und Nachhaltigkeit in den Fokus stellt. Auch barrierefreier Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen eine Rolle. Für das Publikumswochenende sind vielerlei Aktivitäten am Messestand wie Gewinnspiele, Fotoaktionen oder Musik geplant. Gute Voraussetzungen für 2016: Mecklenburg-Vorpommern ist beliebtestes Reiseziel der Deutschen im Zehnjahresvergleich
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind bereits ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf ein erfolgreiches Jahr hoffen kann. So bleibt Deutschland laut der 32. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern im Zehnjahresvergleich vor Bayern und Schleswig-Holstein. Von 2005 bis 2015 konnte der Nordosten seinen Anteil an Urlaubsreisen von 4,3 Prozent auf 7,9 Prozent erhöhen. Auch beim größten Reiseveranstalter, der TUI Deutschland, liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sieben gut positioniert. Der Deutsche Tourismusverband prognostiziert für Deutschland nach 2015 mit rund 436 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und rechnet für 2016 damit, dass das Vorjahresergebnis trotz der aktuellen politischen Unsicherheiten noch einmal übertroffen wird. Die Pressekonferenz auf der ITB findet am 9. März um 12.00 Uhr im Pressekonferenzraum 1 in Halle 5.3 statt. Anmeldungen sind unter presse@auf-nach-mv.de möglich.
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Auf dieser Postkarte mit Gewinnspielen sind die 7 Naturwunder auf einem Blick dargestellt

29. Feb 2016

| Pressemitteilungen

2016: Im Zeichen der Natur

Mecklenburg-Vorpommern steckt voller Natur – 2016 sogar noch ein bisschen mehr. In diesem Jahr weist der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern die 7 Naturwunder des Urlaubslandes aus, das zu einem Drittel unter Naturschutz steht und gleich drei Nationalparke aufweisen kann, mehr als jedes andere Bundesland. Zu den 7 Naturwundern gehören: 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Wie man diese Naturwunder erleben kann, zeigt der Tourismusverband von März bis September auf der Internetseite . Von Interviews mit dem Ranger über Geschichten zu den Bewohnern der Kreidefelsen auf Rügen bis hin zu Reisetipps zu unbekannten Inseln – die Stoffsammlung ist groß, und bietet allerlei Unbekanntes und Überraschendes. Gäste können zudem bei einem monatlichen Gewinnspiel Reisen zu den Naturwundern gewinnen. Der Startschuss für die Natur-Kampagne fällt auf der Internationalen Tourismusbörse vom 9. bis 13. März in Berlin. „Hier ist die Natur“ lautet auch der Titel des neuen Urlaubsmagazines für Mecklenburg-Vorpommern, das zu Jahresbeginn erschienen ist, als Marco Polo Travel Magazin und "Kompass eMag" auch digital erhältlich ist und mehr als 4,5 Millionen Leser vor allem in west- und süddeutschen Bundesländern erreichen wird. Mit der Ausrichtung auf das Thema Natur trägt Mecklenburg-Vorpommern dem Jahresthema der Deutschen Zentrale für Tourismus Rechnung, die für 2016 16 Highlight-Naturlandschaften in Deutschland ausweist, von denen eine der Nationalpark Jasmund ist. Die wichtigsten Fakten zur Natur im Überblick Natur unter Schutz
Ein Drittel der Landesfläche steht unter Naturschutz. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern mehr geschützte Gebiete gemeldet als jedes andere Bundesland. Drei Nationalparke gibt es im Nordosten: Mit dem Müritz-Nationalpark, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dem Nationalpark Jasmund hat Mecklenburg-Vorpommern damit die meisten Nationalparke in Deutschland. Hier liegen der drittgrößte (Vorpommersche Boddenlandschaft 805 Quadratkilometer) und der kleinste Nationalpark des Landes (Jasmund, 30 Quadratkilometer). Hinzu kommen sieben Naturparke sowie drei Biopshärenreservate.
, Natur ist Welterbe
Im Nationalpark Jasmund und in Serrahn im Müritz-Nationalpark befinden sich zwei der fünf „Alten Buchenwälder Deutschlands“. Sie sind die Nachfahren der europäischen Buchenwälder, die einst den ganzen Kontinent bedeckt haben, und gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein weiterer Wald mit Prädikat ist der Usedomer Küstenwald, der 2016 zum „Waldgebiet des Jahres“ gekürt worden ist, weil hier touristische Nutzung und Naturschutz vorbildlich in Einklang gebracht werden. Natur – alles fließt
Das Meer, die Boddengewässer, die rund 2.000 Seen im Binnenland sowie 18.000 Kilometer Fließgewässer bilden ein blaues Paradies. Und: 97 Prozent der Badegewässer haben nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes eine ausgezeichnete Qualität. Natur ist Reiseanlass Nummer eins
90 Prozent der Urlauber kommen wegen der Natur nach Mecklenburg-Vorpommern. Besonders beliebte Naturaktivitäten sind Spazierengehen, Freizeitspaß im, am und auf dem Wasser wie Baden und Segeln, aber auch Wandern und Radfahren. Der Nordosten eignet sich gut für einen Natururlaub. Das bestätigt die Studie „Destination Brand“. Demnach sprechen 92 Prozent der Befragten, die den Nordosten bereits bereist haben, ihm auch eine Eignung von 92 Prozent für das Thema Natururlaub aus. Natur erleben
Zoo in Rostock, Müritzeum in der Mecklenburgischen Seeplatte, Ozeaneum in Stralsund: 20 Naturerklär- und Erlebniseinrichtungen im ganzen Land, die sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, veranschaulichen Besuchern, wie die Natur tickt. Sie bieten unter anderem Erlebnisausstellungen und themenspezifische Naturführungen mit dem Ranger an.
Natur – MVs Big Five
Hirsche vor Ostseekulisse, Biber in der Peene, Kraniche bei der Rast, südamerikanische Nandus und Adler – alles Tierarten, die man in Deutschland sonst nur selten zu Gesicht bekommt. In Mecklenburg-Vorpommern kann man sie in freier Wildbahn erleben. Hier können Naturliebhaber sogar den fast ausgestorbenen Schreiadler sehen. Wanderungen zu den Moorfröschen, die sich in der Paarungszeit blau färben, werden zum Beispiel ab Ribnitz-Damgarten angeboten. Natur auf dem Teller
Mehr als 200 Hofläden und -cafés im Land bieten frische und regionale Produkte an. Wer hier seine Milch, sein Obst oder sein Fleisch kauft, sieht bei einer Hofbesichtigung, unter welchen Bedingungen produziert wird. In den Cafés bekommt der Gast noch selbst gebackene Torten und Kuchen nach Großmutters Rezept, und die Köche des Landes nutzen Wild, Fisch und Sanddorn für eine kreative Küche, die unter den ostdeutschen Flächenländern den besten Ruf genießt.
Natur auf der Haut
Mecklenburg-Vorpommern bietet mit Kreide, Sole, Moor und Meerwasser gleich eine ganze Palette von natürlichen Heilmitteln an, die in vielen Einrichtungen im Nordosten Anwendung finden. Sie werden in Wellness-Hotels oder von gesundheitstouristischen Anbietern präventiv oder zur Unterstützung von Heilungsprozessen eingesetzt.

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Spaß am Strand: MV liegt im Trend (Foto: TMV/Roth

25. Feb 2016

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Februar +++

Beim Zehnjahresvergleich der beliebtesten Inlandsreiseziele der Deutschen belegt Mecklenburg-Vorpommern den ersten Platz. Dies geht aus der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK für die Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Von 2005 bis 2015 konnte der Nordosten seinen Anteil von 4,3 Prozent auf 7,9 Prozent erhöhen und kann im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 0,4 Prozentpunkten verzeichnen. Bayern liegt 2015 mit einem Anteil von 6,4 Prozent auf Platz zwei der Inlandsreiseziele, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 5,1 Prozent. Für die Analyse wurden im Januar 2016 4.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Weitere Informationen:

+++ „Küstencruiser“ gewinnt ADAC Tourismuspreis MV +++


Der erste Platz des ADAC Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern ging in diesem Jahr an „Küstencruiser“, ein Angebot der Harley-Davidson Rostock GmbH. Bei diesem können motorradaffine Urlauber nicht nur Zweiräder mieten, sondern auf individuell zusammengestellten Touren mit einem Guide oder per ins Navigationssystem einprogrammierter Reiseroute das Land entdecken. Das Kurzentrum Waren (Müritz), das den zweiten Platz belegte, überzeugte durch seine Vielfalt an Therapiemöglichkeiten wie Anwendungen mit Thermalsole oder Ganzkörperkältebehandlung. Die drittplatzierte „Ostsee-App“ ist ein digitaler Reiseführer, der im Handumdrehen wichtige Urlaubsfragen beantwortet und das Buchen von Unterkünften oder eine Reservierung im Restaurant ermöglicht. Der Preis zeichnet Projekte aus, die aufgrund ihrer Innovation das touristische Angebot bereichern. Weitere Informationen:

+++ Hotel- und Sportresort Fleesensee zieht positive Jahresbilanz +++


Anderthalb Jahre nach Übernahme des Hotel- und Sportresorts Fleesensee durch die Lindner Investment Management (LIM) GmbH zieht das Unternehmen eine positive Jahresbilanz. Der Gesamtumsatz des Resorts betrug für das Jahr 2015 rund 28 Millionen Euro und verzeichnet damit eine Steigerung zum Vorjahr. Rund 280.000 Gäste besuchten 2015 das Resort. Seit der Übernahme fanden umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen statt: Das Fitnesstudio sowie das Golfclub-Restaurant „Genusswewrkstatt" eröffneten bereits, das Schlosshotel Fleesensee wird derzeit renoviert und für 2016 sind weitere Investitionen unter anderem im Golfclub und den Sportanlagen des Resorts geplant. Das Hotel- und Sportresort Fleesensee ist Nordeuropas größte Freizeit- und Urlaubsanlage und umfasst vier verschiedene Hotels sowie ein umfangreiches Sport- und Spa-Angebot. Weitere Informationen:

+++ Flugreisen nach Usedom: neue Broschüre und Internetseite weisen den Weg +++


Die Ostseeinsel Usedom ist 2016 aus acht Städten in Deutschland und der Schweiz mit dem Flugzeug zu erreichen. Über die aktuellen Verbindungen in der Vor- und Hauptsaison sowie Pauschalangebote für den nächsten Inselurlaub können sich Interessierte in der kürzlich erschienenen Flugreisenbroschüre informieren. Auf der neuen Seite werden zudem kombinierbare Angebote aus Flug und Unterkunft präsentiert, die direkt über die Seite gebucht werden können. Der Flughafen Heringsdorf auf Usedom wird 2016 von April bis Oktober aus Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Dortmund, von Mitte Mai bis Oktober aus Zürich, sowie von Juni bis September aus Bern via Basel angeflogen. Die Flugreisenbroschüre ist unter der Telefonnummer 038375 244244 oder unter kostenlos zu bestellen. Weitere Informationen: www.flug.usedom.de,

+++ Erstmals Pilgerkarte für Mecklenburg-Vorpommern erschienen +++


Eine Übersichtskarte gibt Urlauber ab sofort Auskunft zu den Pilgerwegen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Karte leitet Pilger zum einen entlang der vier Jakobswege, die durch das Land führen, sowie über den Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte, der zwischen Mirow und Friedland verläuft. Des Weiteren wird der Pilgerweg der heiligen Birgitta auf dem Pilger das Land von Boizenburg bis Rügen durchqueren können vorgestellt. Die Karte enthält eine Kurzbeschreibung zu jedem Weg sowie Adressen zur Bestellung der jeweiligen Pilgerführer. Darüber hinaus findet sich auf der Karte der Link zur Internetseite , auf der Interessierte GPS-Daten zu den Wegen direkt herunterladen können. Die Karte wurde vom evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg in Zusammenarbeit mit dem Landestourismusverband erstellt, der diese erstmals zur ITB 2016 präsentiert. Sie kann außerdem unter der Rufnummer 0381 37798712 bestellt werden. Weitere Informationen:

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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

18. Feb 2016

| Pressemitteilungen

Vorfreude auf den Festspielsommer in Mecklenburg-Vorpommern

Mit 133 Veranstaltungen an 74 Spielstätten bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vom 17. Juni bis zum 17. September 2016 Weltstars der Klassik, internationale Orchester und Nachwuchsmusiker aus aller Welt ins Land. Große Namen wie Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Christoph Eschenbach, Nigel Kennedy, Ben Becker, das NDR Elbpilharmonie Orchester, das Orchestre National de France und das Australian Youth Orchestra machen Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen zu Konzertsälen. Das nun vorliegende Gesamtprogramm umfasst außerdem bereits die Adventskonzerte 2016 sowie die Neujahrskonzerte 2017 mit Simone Kermes. Neue Angebote zur Barrierefreiheit für Seh- und Hörgeschädigte sind im Gesamtprogramm mit Symbolen hervorgehoben. Der Vorverkauf beginnt am 19. Februar unter www.festspiele-mv.de, über das Kartentelefon 0385 5918585 oder an den Vorverkaufskassen. Intendant Dr. Markus Fein: „Zu uns kommen Spitzenmusiker mit neuen Programmen, die so nur bei uns zu erleben sind. Nigel Kennedy spielt Songs von Jimi Hendrix erstmalig in Orchesterbegleitung, Kent Nagano gestaltet mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg den dreitägigen ‚Pavillon Moderne‘ und die Akademie für Alte Musik Berlin den ‚Pavillon Barock‘. Beim ‚Jahrmarkt der Sensationen‘ treffen Musiker wie das Duo Runge und Ammon, Martynas und das vision string quartet auf erstklassige Komik und Puppenspiel. Gespannt sehen wir auch der Residenz der Geigerin Vilde Frang entgegen.“
Sieben Spielstätten sind erstmalig dabei: die Nikolaikirche in Stralsund, das Schloss Schwiessel, „Konau 25, Frohe Zukunft“ in Konau und die vier Stationen der Reihe „Unerhörte Orte“, darunter die Experimentieranlage Wendelstein 7-X in Greifswald und die älteste deutsche Strandkorbmanufaktur in Heringsdorf. Neue Veranstaltungen im Gesamtprogramm
Mehr als 120 Veranstaltungen sind bereits seit November im Vorverkauf, neu sind im Gesamtprogramm zahlreiche „Junge Elite“-Konzerte. In der Alten Synagoge in Hagenow präsentieren sich Talente der Paliashvili Musikschule für hochbegabte Kinder aus Tiflis in Georgien (15.07.), und auf Rügen gestalten Akademisten der Staatskapelle Dresden ein Wandelkonzert, das auf der Seebrücke Sellin startet und nach einer Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ im Jagdschloss Granitz weitergeht (14.08.). Auf Rügen stehen weitere Konzerte auf der Seebrücke Sellin (26.06.) und dem Jagdschloss Granitz (14.09.) sowie in der Kapelle des Gutshauses Boldevitz (06.07.) auf dem Programm. Und auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder internationale Jungstars in der Orangerie im Rosenpark Groß Siemen (21.07.), den Kirchen in Fincken (11.08.) und Nossentin (07.09.), den Scheunen in Neu Drosedow (10.09.) und Nakenstorf (16.09.) sowie im Schloss Basthorst (08.09.). Mit dem Gesamtprogramm startet außerdem der Vorverkauf für die Adventskonzerte (02.–18.12.) unter anderen mit dem Fauré Quartett, dem Trio con Brio und dem Vokalensemble amarcord in Stolpe, Ulrichshusen und erstmalig in Schwiessel sowie für die Neujahrskonzerte 2017 mit der Sopranistin Simone Kermes in Ulrichshusen (07./08.01.). Projekte mit Festspielpreisträgern: von „360° Klavier“ über das Menuhin-Fest bis zur Residenz von Vilde Frang
Als Preisträgerin in Residence prägt die norwegische Geigerin Vilde Frang den Festspielsommer mit 18 Konzerten. Mit dem Violinkonzert von Benjamin Britten eröffnet sie die Saison am 17. Juni in Wismar, begleitet vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter Sakari Oramo. Als Solistin tritt sie weiterhin unter anderem mit der Jungen Deutschen Philharmonie und Jonathan Nott sowie der jungen norddeutschen philharmonie und Nicolas Altstaedt auf, als Kammermusikerin unter andrem mit Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Nils Mönkemeyer, Marie-Elisabeth Hecker und Julian Steckel. Viele, die das Festival bereits als Preisträger in Residence prägten, sind auch 2016 mit spannenden Projekten vertreten. Julia Fischer und Daniel Müller-Schott treten in Wismar als Duo auf (22.07.), der Cellist spielt außerdem das Abschlusskonzert mit der NDR Radiophilharmonie in der Konzertkirche Neubrandenburg (17.09). Matthias Schorn ist unter anderem beim Weltkulturfest „Greetings to the Universe“ in Schwerin mit Weltmusikern (01./02.07.) und bei Open Airs in Dargun mit Sebastian Knauer und der NDR Bigband (15.07.) sowie den Bolívar Soloists und dem Trompeter Pacho Flores aus Venezuela (31.08.) zu erleben. In Ulrichshusen präsentiert Daniel Hope eine zweitägige Feier zum 100. Geburtstag von Lord Yehudi Menuhin samt Orchestergala mit dem Zürcher Kammerorchester (05./06.08.). Am selben Ort widmet Igor Levit der Faszination seines Instruments beim Klavierfestival „360° Klavier“ spannende Konzerte und Begleitveranstaltungen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester, Mahan Esfahani, Michael Wollny und anderen (08.–10.07.). Weltstars der Klassik in sommerlich-ländlicher Atmosphäre
Weltstars der Klassik und internationale Orchester treten bei den Festspielen in sommerlich-ländlicher Atmosphäre auf. Auf dem Landgestüt Redefin gastieren Sol Gabetta und das Gstaad Festival Orchestra (20.08.), Renaud Capuçon, das Orchestre National de France und Christoph Eschenbach (03.09.) sowie Hélène Grimaud und das Australian Youth Orchestra (23.07.), die in der Haferscheune in Stolpe abermals auftreten (24.07.). Die gefeierte Sopranistin Christiane Karg ist mit den Bamberger Symphonikern unter Leitung von David Afkham nicht nur beim absoluten Festspielklassiker, dem Open Air im Park von Schloss Bothmer (16.07.), sondern auch in Stolpe zu erleben (17.07.). Im Schlosspark Fleesensee spielt Stargeiger Nigel Kennedy Songs der Rocklegende Jimi Hendrix erstmalig mit Orchesterbegleitung vom Deutschen Kammerorchester Berlin (18.06.). Ben Becker, das Deutsche Kammerorchester Berlin und das Klavierduo Lucas und Arthur Jussen präsentieren im Schlosspark Hasenwinkel den beliebten „Karneval der Tiere“ (09.07.). In der Nikolaikirche Stralsund ist der Charakterschauspieler mit seinem Programm „Ich, Judas“ zu erleben (28.07.). „Ein Tag mit Ian Bostridge“ mit Lesung, Meisterklasse und einem Liederabend erwartet die Besucher im Gutshaus Schwiessel (11.08). Feste feiern die Musik – von Weltmusik bis zu Gesangstalenten
Rund um das Schweriner Residenzensemble feiern die Festspiele mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin ein dreitägiges Weltkulturfest anlässlich der UNESCO-Welterbe-Bewerbung des Ensembles. Das Programm mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, Matthias Schorn, den New York Gypsy All Stars und vielen weiteren internationalen Künstlern spannt den Bogen von iranischer Percussion über mongolischen Steppengesang bis zu Dvořáks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Highlights sind ein Wandelkonzert auf zwölf Bühnen vom Schloss über das Museum und das Theater bis zum Marstall sowie ein großes Open Air vor der Schlosskulisse (01.–03.07.). Höhepunkt der Reihe „Musik aus MV“ ist das „Musikfest Wismar“. Mit hochkarätigen Gästen wie The King’s Singers lassen die Festspiele in Gesprächen und Konzerten in der ganzen Stadt sowie Haydns „Schöpfung“ das „1. Mecklenburgische Musikfest“ von 1816 wieder aufleben, das als Grundstein für eine vom Bürgertum getragene Musikkultur in Norddeutschland gilt (25.06.). Beim „Sängerfest der Jungen Elite“ präsentieren sich sechs internationale Gesangstalente wie die Sopranistin Olena Tokar bei einem Liederabend in Groß Schwansee und zwei Galakonzerten mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin in Wismar und Ulrichshusen (01.–04.09.). Bereits zum dritten Mal wird im Schlosspark Hasenwinkel ein großes Kinder- und Familienfest mit einem bunten Programm zum Zuhören und Mitmachen, moderiert von „Löwenzahn“-Darsteller Fritz Fuchs, gefeiert (19.06.). Beim Kleinen Fest im großen Park, das jährlich rund 18.000 Besucher in den Schlosspark Ludwigslust zieht, bieten Akrobaten, Komiker und prächtige Fantasiegestalten aus aller Welt ein Programm für die ganze Familie (12./13.08.). Außerdem zieht wieder der „Jahrmarkt der Sensationen“, das musikalische Wandertheater der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, durchs Land, um kleine und große Gäste mit dem belgischen Star-Clown Barto, dem Jazzbassisten Georg Breinschmid, dem Duo Runge & Ammon, dem vision string quartet und anderen zum Staunen, Lachen und Träumen zu bringen. Stationen sind das Kloster Rehna, der Zoo Rostock, die Gutsanlage Stolpe (bei Anklam) und der Lokschuppen Pasewalk (20.–24.07.). Begleitprogramme eröffnen neue Perspektiven
Umfangreiche Begleitprogramme, bei denen Führungen, Diskussionen, Künstlergespräche und Hörexperimente rund um die Konzerte neue Perspektiven eröffnen, sind das Markenzeichen zahlreicher Festspielreihen. Dazu gehören auf Schloss Ulrichshusen der „Pavillon Moderne“ mit Kent Nagano (26.–28.08.) und „360° Klavier“ mit Igor Levit (08.–10.07.), der „Pavillon Barock“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin in Güstrow, Ludwigslust und Schwerin (09.–11.09.) und die „Landpartie“-Konzerte. Nur für den jeweiligen Ort konzipierte Programme machen die Spielstätten der Reihe „Unerhörte Orte“ auf besondere Art erlebbar: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz (22.06.), das ehemalige Kraftfahrzeuginstandsetzungswerk „Vorwärts“ Schwerin (05.08.), die älteste Strandkorbmanufaktur Deutschlands in Heringsdorf (07.08.) und die hochmoderne Experimentieranlage Wendelstein 7-X in Greifswald (11.09.). Konzerte barrierefrei erleben
Veranstaltungen möglichst barrierefrei zu gestalten, ist das Ziel der Festspiele im Rahmen eines Pilotprojekts mit dem „Haus der Begegnung e. V.“ Schwerin. Die 2016 erheblich ausgeweiteten Angebote sind im Gesamtprogramm mit Symbolen gekennzeichnet. Dazu gehören hörverstärkende Funkübertragungen bei allen vom NDR aufgezeichneten Konzerten und den technisch verstärkten Open Airs. Eine Live-Übersetzung von Text und Musik in Gebärdensprache wird beim Eröffnungskonzert in Wismar (17.06.), beim Abschlusskonzert in Neubrandenburg (17.09.) sowie an ausgewählten Bühnen beim Kleinen Fest im großen Park in Ludwigslust (12./13.08.) angeboten. Beim Kleinen Fest im großen Park gibt es darüber hinaus Führungen in kleinen Gruppen und taktile Lagepläne für seheingeschränkte Besucher und Blinde. Für Besucher im Rollstuhl oder mit Gehbehinderungen gibt es reservierte Parkplätze. Eine Einordnung der Spielstätten bezüglich der Zugänglichkeit ist unter www.festspiele-mv.de/barrierefrei zu finden. Dort stehen auch detaillierte, stets aktualisierte Informationen zu allen Angeboten sowie das Festspielprogramm als barrierefrei lesbare PDF und mp3-Datei zur Verfügung.

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Jugendherberge in Prora

18. Feb 2016

| Neues aus den Regionen

Ostern in der Jugendherberge

Lagerfeuer und Osterbrunch, Ausflüge und Ostereiersuche – die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern locken mit attraktiven Arrangements Gäste an Seen und Ostsee. Herbergsleiterin Anke Blaschka freut sich schon jetzt auf ihre Gäste in der Jugendherberge Greifswald: „An Ostern herrscht immer eine ganz besondere Stimmung, wenn Eltern und Kinder zum Kurzurlaub anreisen. Sie freuen sich auf Ostern, die ersten Frühlingstage und jede Menge Spaß mit der Familie. Die gute Laune steckt an.“ Wer mag, kann am Ostersamstag über den Greifswalder Oster- und Blumenmarkt schlendern oder den Vormittag im Freizeitbad verbringen. Am Ostersonntag wird ein üppiges Osterfrühstück serviert. „Besonders beliebt ist das Osterfest im Tierpark Greifswald. Insbesondere die Jüngsten lieben es, auf der Osterwiese auf Nestersuche zu gehen, auf den Eseln zu reiten oder sich auf der Hüpfburg zu verausgaben", so Blaschka weiter. Das Osterangebot in Greifswald vom 25. bis zum 28. März 2016 beinhaltet neben drei Übernachtungen und Halbpension auch den Eintritt ins Freizeitbad und den Tierpark. Es ist für 109 Euro pro Person buchbar, Kinder von drei bis fünf Jahren zahlen nur 69 Euro pro Person. Auch die Jugendherberge Prora auf Rügen bereitet sich auf die Osterfeiertage vor. Bei einer Familienführung geht es hoch hinaus auf den Baumwipfelpfad mit weitem Ausblick über die Insel. Osterzeit ist auch Bastelzeit: Zusammen mit anderen Familien wird Osterschmuck gebastelt und abends warten Stockbrot und Lagerfeuer inklusive Kinderpunsch und Glühwein auf die Gäste. Wenn am Sonntag der Osterhase zu Besuch war, dürfen alle Kinder zum Suchen ausschwärmen. Dazu gibt es einen Tag lang Fahrräder für eine Tour über die Insel. Wer vom 24. bis zum 28. März 2016 seinen Urlaub in Prora verbringen möchte, zahlt für vier Übernachtungen mit Halbpension inklusive genanntem Freizeitprogramm 145 Euro pro Person, der Preis für Kinder von drei bis fünf Jahren liegt bei 85 Euro pro Person. Diese und alle anderen Reiseangebote zu Ostern in ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt es auf . Das zentrale Servicecenter berät unter der Telefonnummer 0381 776670 montags bis freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr zu allen Jugendherbergen und Angeboten.

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Moorfrosch

18. Feb 2016

| Neues aus den Regionen

Zwischen Moorfröschen und Küstenwäldern

Unter www.fischland-darss-zingst.de hat der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst Reisetipps für Naturliebhaber auf der Halbinsel zusammengestellt. Das ganze Jahr über lockt die Region, die durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft geprägt ist, mit faszinierenden Ein- und Ausblicken, geführten Wanderungen und reizvollen Radwegen, die kilomerterlang parallel zur Ostsee verlaufen. Zudem liefert die Seite Tipps für Tierbeobachtungen. So können im Frühjahr blaugefärbte Moorfrösche bestaunt oder im Herbst unzählige Kraniche sowie Hirsche und Rehe vor Ostseekulisse gesichtet werden. Abgerundet wird das Angebot durch Veranstaltungstipps, angefangen von Exkursionen des Nationalparkamtes Vorpommern mit viel versprechenden Titeln wie „Wilder Wald am Meer“ oder „Hoher Himmel, weites Land“ bis hin zum Osterausritt ab Ribnitz-Damgarten. Darüber hinaus können Interessierte bei dem dort platzierten Gewinnspiel einen Urlaub auf dem Darß gewinnen.
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Tapetensaal im Welt-Erbe-Haus

18. Feb 2016

| Neues aus den Regionen

Neue Filmstation im Welt-Erbe-Haus Wismar

Im Bilde über das wohl wichtigste Exponat im Wismarer Welt-Erbe-Haus, den Tapetenzyklus mit dem Titel „Die Reise des Telemach auf die Insel Calypso“, sind Gäste im wahrsten Sinne ab 1. März in der Hansestadt. Dann nämlich können Besucher einen siebenminütigen Film über die aus dem Jahr 1823 stammende Panoramatapete sehen, eine Adaption des französischen Dichters François Fénélon (1699), bei der vermutlich Xavier Mader die Bildvorlage lieferte. Das insgesamt 64 Quadratmeter fassende Kunstwerk im Tapetensaal wurde in der Pariser Manufaktur Dufour und Leroy hergestellt und erlebte eine wechselvolle Geschichte. Der Film zeigt die Restaurierung der Tapete nach deren Raub 1995 und den anschließenden millimetergenauen Wiedereinbau in den Tapetensaal des Welt-Erbe-Hauses. Die Dokumentation ist in deutscher und englischer Sprache zu sehen. Das Welt-Erbe-Haus, ein Besucherzentrum mit Dauerausstellung, eröffnete im Sommer 2014 im historischen Gebäudeensemble Lübsche Straße 23 und ist nach Regensburg und Stralsund das dritte seiner Art in Deutschland.
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