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Daniel Huppert und Dr. Ute Lemm

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Opernmelodien aus drei Jahrhunderten

Auch in diesem Jahr schenkt das Opernensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin in der Vorweihnachtszeit seinem Publikum einen Abend schönster Opernmelodien am 5. Dezember im Großen Haus. Nach der erfolgreichen Wagner-Verdi-Gala der vergangenen Saison, die anlässlich des 200. Geburtstages beider Komponisten stattfand, richtet sich im Jubiläumsjahr des Mauerfalls der Blick auf ganz Europa. Arien aus Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“, Wagners „Die Meistersinger “ oder „Parsifal” setzen dabei ebenso glanzvolle Höhepunkte wie beliebte und berühmte Chöre aus Flotows „Martha“, Leoncavallos „I Pagliacci“ oder aus Verdis „La Traviata“, wobei letzterer schon auf die Schlossfestspiele 2015 des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin auf dem Alten Garten einstimmen möchte. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Daniel Huppert, es spielt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin. Konzipiert hat den Abend Operndirektorin Dr. Ute Lemm, die auch durch den Abend führen wird: „Ich freue mich sehr darüber, gemeinsam mit Generalmusikdirektor Daniel Huppert bereits zum dritten Mal zu einer Operngala ins Große Haus einladen zu dürfen. Wir haben uns in diesem Jahr wieder dafür entschieden, unser komplettes Solistenensemble des Musiktheaters gemeinsam mit dem Opernchor, der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Schweriner Singakademie in das Programm einzubeziehen. So hoffen wir sehr darauf, unser Publikum mit wunderschönen Opernmelodien aus drei Jahrhunderten und ganz Europa zu begeistern – Mozart neben Rimski-Korsakow, Puccini neben Flotow, Beethoven neben Bizet, um nur einige Namen zu nennen.“ Für die Solistinnen und Solisten des Musiktheaters des Mecklenburgischen Staatstheaters sei, so Operndirektorin Dr. Ute Lemm, dieser Festabend immer ein besonderes Ereignis: „Für unsere Sänger ist die Operngala eine beliebte Gelegenheit, kleine Schätze aus ihrem persönlichen Repertoire zu präsentieren, die sonst nur selten im Spielplan zu finden sind. Und unser wunderschönes Mecklenburgisches Staatstheater mit seinem festlichen Theatersaal ist für mich die ideale Schatztruhe, um diese Edelsteine zum Leuchten zu bringen“. Wer die Operngala am 5. Dezember verpasst hat, bekommt am 8. Januar 2015 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin die Chance, das Programm noch einmal zu hören. Weitere Informationen:

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Familie im Winter

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Dreimal schlafen und nur zweimal zahlen

Winterliches Mecklenburg-Vorpommern: Vier Tage Kurzurlaub im Nordosten sind jetzt besonders günstig zu haben: Mit dem 3=2-Special der DJH-Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern kosten drei Übernachtungen mit Frühstück ab 38,80 Euro pro Person. Das Angebot gilt bis zum 31. März 2015. Neun DJH-Jugendherbergen von der Seenplatte bis zur Insel Rügen stehen bei dem Angebot bis Ende März 2015 zur Auswahl, darunter die Jugendherbergen in Binz und Burg Stargard, Warnemünde oder Waren. Übrigens: Kinder von drei bis fünf Jahren reisen ab 19,40 Euro mit, Kinder bis einschließlich zwei Jahre kostenlos. Das Angebot gilt nicht an Feiertagen und Silvester und ist für Familien und Einzelgäste je nach Verfügbarkeit buchbar. Infos zu allen teilnehmenden Häusern gibt es online auf www.jugendherbergen-mv.de/3gleich2 oder beim Service-Center des DJH-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 776670.
Weitere Informationen:

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Deutsche Buchenwälder

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Foto-Winter auf Fischland-Darß-Zingst

Ansehen oder Mitmachen: Zingst hat sich längst einen Namen als Ort für Fotokunst gemacht. In der kühlen Jahreszeit lockt das Ostseebad mit einer Reihe von Ausstellungen und Workshops für Fotointeressierte und solche, die es werden wollen. Das Max Hünten Haus zeigt bis zum Februar die Fotoschau „Deutsche Buchenwälder“ von Jürgen Reich, im Kunsthallenhotel „Vier Jahreszeiten Zingst“ wird eine Fotoschau vom Online-Fotowettbewerb „heartbeat of nature 2014“, ebenfalls bis Februar 2015, präsentiert. Carola Brackrock zeigt in der Epson Digigraphie die Schau „Symbiosen – Von sensibler Bildkomposition zu kühler Modernität" mit aus der Natur entlehnten Motiven. Wer bei den Ausstellungen Inspiration gefunden hat, um selbst ans Werk zu gehen, bucht einen der Foto-Workshops. Am 27. Dezember beispielsweise zeigt Volker Grünwold im Max Hünten Haus in Zingst, wie der „Einstieg in die Hobbyfotografie“ gelingen kann und zum Erfolg wird. Zwei Tage später lehrt Frank Burger, welcher technischen und gestalterischen Voraussetzungen es für einen begeisternden Schnappschuss bedarf.
Weitere Informationen: , Übernachtungstipps:

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Binzer Weihnachtsmarkt "Engel, Licht und Meer"

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Rügen im Advent

Sie sind klein und fein, die Weihnachtsmärkte auf der Insel Rügen. Sie sind heimelig, jenseits der Hast, abseits des Großstadttrubels, weitab vom Stress vorweihnachtlicher Geschenkejagd. Auf Rügen treffen Besucher in der Adventszeit an lauschigen Orten sympathische Kunsthandwerker, Künstler und einheimische Produzenten. Im Kurpark von Binz beim Weihnachtsmarkt „Engel, Licht und Meer“ vom 11. bis 14. Dezember, in Gutshäusern, in der Sassnitzer Altstadt oder im Bergener Klosterhof erfahren Gäste bei einem Glas feurigem Glühwein oder heißem Sanddorn, wie auf der Töpferscheibe eine Vase entsteht oder wie Kerzen gezogen werden, während der Duft von frischem Räucherfisch in ihre Nasen steigt. Hier erleben sie die Vorfreude auf Rügen im Winter, denn die Insel schmückt sich gern mit weißer Pracht. Wie malerisch, wenn der Schnee wie Puderzucker die Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund bedeckt, wenn der Wind mit den Flocken spielt und sie verwegen tanzen lässt, wenn die Boddengewässer zu riesigen Eisflächen werden und die Buhnen weiße Hauben tragen, wenn im Sturm die Eiszapfen waagerecht am Leuchtturm von Sassnitz wachsen. Rügen lädt Besucher ein zu Spaziergängen an frischer, jodhaltiger Luft und an kilometerlangen Sandstränden, zu Wanderungen durch die Buchenwälder. Mit Arrangements über die Feiertage locken die Hotels, mit Köstlichkeiten für den Gaumen, mit Spa- und Aktivangeboten.
Zu Silvester verwandelt sich die Insel zudem in ein Lichtermeer. Restaurants werden zu opulenten Ballsälen und glitzernden Party-Locations. Und damit die kleinen Gäste mitfeiern können, werden viele Höhenfeuerwerke an den Stränden der Badeorte schon weit vor Mitternacht gezündet, am Kap Arkona bei den Leuchttürmen bereits um 16.30 Uhr. Und wer noch ein besonderes Geschenk zu Weihnachten sucht, dem empfehlen die Inselexperten den Bildband „Zum Fischen geboren“. In dem Buch porträtiert Iwona Knorr die Rügener Küstenfischer bei ihrer Arbeit, beim Einholen des Fangs, beim Reusensetzen und Netzeflicken. Dieses einfühlsame Buch ist ein wichtiges Zeitdokument über einen vom Aussterben bedrohten Berufszweig, der die Küstenregion seit Jahrhunderten prägt. „Fischer sind für mich ein Stück Heimat“, so die Fotografin.

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Winterlicher Marktplatz

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Eislaufen und Eisstockschießen in Wismar

Noch bis zum 15. Februar 2015 können Gäste der Hansestadt Wismar ihre Runden auf dem Eis drehen oder das Eisstockschießen ausprobieren. Sieben Tage die Woche ist die Eisbahn im Zelt direkt an der Markthalle am Alten Hafen geöffnet. Ob in der Eisdisco, beim Familientag oder beim Eisadvent ist Winterspaß garantiert. Von Montag bis Freitag geht es um 14.00 Uhr los, am Wochenende und in den Ferien schon ab 10.00 Uhr. Am Nikolaustag schaut sogar der Weihnachtsmann an der Eisbahn vorbei. Erwachsene zahlen für das winterliche Vergnügen 3,50 Euro, Kinder 2,50 Euro. Familienkarten kosten zehn Euro. Schlittschuhe und Lauflernhilfen können vor Ort ausgeliehen werden. Firmen, Schulklassen oder Gruppen können die Eisbahn exklusiv zum Eislauf oder für ein Eisstockturnier buchen. Wer Silvester viel gefeiert hat, kommt beim so genannten Katerlauf wieder auf Touren.

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Lustspiel

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Meeresmuseum zeigt Fotoschau über Kegelrobben vor Helgoland

„Halbstarke“, „Schnäuzeln“, „Kinderstube“, „Liebesdrama“ und „Aufgeweckt“ – dies sind nur einige Titel der Robbenmotive, die in der neuen Fotoausstellung im Meeresmuseum Stralsund zu sehen sind. „Ganz großes Theater – die Kegelrobben vor Helgoland“, unter diesem Motto präsentiert die Helgoländer Fotografin Lilo Tadday einen Querschnitt ihrer über 25 Jahre gesammelten Bilder, die beim Beobachten dieser imposanten Tiere auf der Helgoland vorgelagerten Düne entstanden sind.
Nirgendwo sonst in Europa kann man sich den hier in freier Wildbahn lebenden Tieren so ungehindert nähern und ihre Verhaltensweisen studieren. Erst seit Anfang der 90er Jahre wurde diese größte Raubtierart Deutschlands vor Helgoland gesichtet. Mittlerweile haben die Kegelrobben vor Helgoland einen idealen Lebensraum gefunden. Im letzten Winter kamen während der Wurfzeit von etwa Mitte November 2013 bis Mitte Januar 2014 über 200 Jungtiere zur Welt.
Nach 2007 stellt Lilo Tadday zum wiederholten Male in Stralsund aus und dankte sichtlich gerührt dem ehemaligen langjährigen Aquarienleiter Dr. Karl-Heinz Tschiesche und seiner damaligen Stellvertreterin Jutta Randzio, die seinerzeit den Kontakt zum Meeresmuseum hergestellt hatten. Die Fotografin brachte ihre besondere Freude darüber zum Ausdruck, dass die Kegelrobben der Nordsee nun an der Ostsee „gelandet“ sind. Die ausdrucksstarken Tiere hätten es Lilo Tadday von Anfang an angetan, beschrieb sie ihre Motivation, sich diesen Tieren fotografisch zu widmen.
Lilo Tadday ist in Karlsruhe geboren und aufgewachsen. Dort absolvierte sie auch die Ausbildung zur Fotografin. Heute lebt und arbeitet sie auf der Nordseeinsel Helgoland. Ihre Galerie in der Hummerbude 36 am Fischerhafen von Helgoland wird als „kleinste Fotogalerie Deutschlands“ bezeichnet (FAZ, Hamburger Abendblatt). 2001 und 2006 wurde sie vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung als „artist in residence“ eingeladen, um die Expeditionen ins südpolare Eismeer zu dokumentieren. Im Februar 2007 wurde mit der dann folgenden Fotoausstellung über antarktische Eislandschaften das Internationale Polarjahr am Deutschen Meeresmuseum eröffnet. Ihre Fotoreisen führen die Helgoländerin seit über 30 Jahren rund um den Globus. Zudem ist die Künstlerin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, der „Griffelkunst“-Vereinigung Hamburg und der Künstlergruppe „Paradox“.
Die Ausstellungseröffnung in Stralsund war gleichzeitig die Premiere für die 31 Fototafeln, die nun erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die eindrucksvollen Robbenaufnahmen sind im Meeresmuseum bis März 2015 von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Die Ausstellung wird großzügig von CEWE Color Oldenburg unterstützt.
Weitere Informationen zur Künstlerin und ihrem Schaffen gibt es unter foto-helgoland.de.

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Modell des Anbaus

25. Nov 2014

| Neues aus den Regionen

Uecker-Museum für Schwerin

Schwerin bekommt ein „Museum der Moderne“, in dem Kunst nach 1945 – und damit im Besonderen auch die Werke des international bekannten Malers und Objektkünstlers Günther Uecker gezeigt werden sollen. Dafür soll das Staatliche Museum Schwerin einen zweigeschossigen Anbau erhalten. Mit dem Erweiterungsbau vergrößert sich die Ausstellungsfläche um 800 Quadratmeter, das entspricht einer Erweiterung vom 30 Prozent. Mit der Planung und Durchführung der Baumaßnahme ist der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften beauftragt. Ziel ist es, den Erweiterungsbau bis Ende 2016 abzuschließen. Am 30. September dieses Jahres erfolgte der Spatenstich. „Für das Staatliche Museum ist der Erweiterungsbau ein echter Gewinn. Ein größeres Museum wird auch den Kunst- und Kulturstandort Schwerin bereichern“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb.
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Landtagspräsidentin und Präsidentin des Tourismusverbandes MV Sylvia Bretschneider

21. Nov 2014

| Pressemitteilungen

Neue Spitze beim Tourismusverband MV: Landtagspräsentin Sylvia Bretschneider übernimmt turnusgemäß die Präsidentschaft

Sylvia Bretschneider hat erneut die Präsidentschaft des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 21. November 2014 in Rostock ging das Amt turnusgemäß auf die Landtagspräsidentin über. Jürgen Seidel, der in den vergangenen zwölf Monaten als Präsident fungierte, bleibt der Doppelspitze des Tourismusverbandes als Vorsitzender erhalten. Laut Sylvia Bretschneider ist es in den kommenden Jahren am wichtigsten, Mecklenburg-Vorpommern im Bundesländervergleich dauerhaft an der Spitze zu positionieren. „Es geht nicht darum, Jahr für Jahr neue Übernachtungsrekorde aufzustellen. Wir müssen und wollen über die Qualität von Service und Angeboten wachsen, Mitarbeiter motivieren und qualifizieren, ganzjährig für alle Altersgruppen attraktive Angebote schaffen, die politische Akzeptanz für den Tourismus sichern und an der Erreichbarkeit des Urlaubslandes arbeiten. Das ist der Schlüssel für langfristigen Erfolg“, erklärte die Präsidentin. Sie erwarte, dass das Ringen um Gästeanteile sich innerhalb Deutschlands und Europas in den kommenden Jahren weiter verschärfen werde. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 39 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte und touristische Unternehmen. Dem Verbandsvorstand gehören 16 Personen an. Die nächsten Wahlen für den Vorsitz und Vorstand werden Ende 2016 abgehalten. Die aktuelle Mitgliederversammlung des Landestourismusverbandes folgte dem 24. Tourismustag Mecklenburg-Vorpommern, an dem rund 250 Tourismusvertreter in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock teilnahmen. Unter dem Titel „Nachhaltige Mobilität – im Spannungsfeld von Tourismus und Alltagsverkehr“ diskutierten touristische Leistungsträger und Experten über die Erreichbarkeit des Urlaubslandes, die Verkehrsproblematik innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sowie die Mobilitätstrends von morgen. Zudem wurden nachhaltige Mobilitätsideen für den Nordosten sowie Mobilitäts-Modellregionen wie beispielsweise der Bayerische Wald vorgestellt. Überdies war der Tourismustag Anlass, um das aktuelle Tourismusjahr zu bilanzieren und sich gemeinsam über Ziele für das Jahr 2015 auszutauschen. Nicht zuletzt ist in diesem Rahmen der 5. Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern an den Unternehmer und Hotelier Horst Rahe vergeben worden. Zum Download: Weitere Informationen: ,

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Tourismuspreisträger 2014: Horst Rahe

20. Nov 2014

| Pressemitteilungen

„Branchenrevolutionär“ Horst Rahe mit Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern geehrt

Der in diesem Jahr zum fünften Mal verliehene Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern geht an den Unternehmer Horst Rahe, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Seereederei Rostock (DSR). Mit dem Preis würdigt die Branche das mehr als 20 Jahre währende, außergewöhnliche Engagement des als „Branchenrevolutionär“ bezeichneten Unternehmers für die Tourismusentwicklung im Nordosten. Horst Rahe nahm den von der DKB gestifteten Tourismuspreis in Form einer vom Bildhauer Thomas Jastram gestalteten Plastik des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, im Rahmen des 24. Tourismustages in Rostock aus den Händen von Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, entgegen. „Horst Rahe hat Leuchttürme gebaut, die touristische Welt verändert und bereichert. Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dem ostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und seiner sich neu findenden Tourismuswirtschaft nach 1990 deutschlandweit Wahrnehmung und einen guten Ruf zu verschaffen. Er hat für Tausende touristische Jobs gesorgt, den Menschen Stolz und Selbstbewusstsein gegeben und nicht nur über die 1999 gegründete Horst-Rahe-Stiftung Kultur und junge Talente im Land gefördert“, betonte Jürgen Seidel in seiner Laudatio auf den 75-jährigen Preisträger. Überdies sei Mecklenburg-Vorpommern zur Keimzelle der wesentlichen Ideen und Innovationen geworden, an denen Rahe maßgeblich beteiligt gewesen ist. Angefangen bei den „Aida“-Kreuzfahrtschiffen, über die „Arosa“-Flusskreuzfahrtschiffe bis zur „arcona“-Hotelgruppe sind Unternehmen entstanden, die ihren Hauptsitz in der Hansestadt Rostock halten und mit ihren Geschäften auch in andere Tourismusregionen expandieren. Ebenso zählen zu Rahes touristischer Leistungsbilanz vier „Arosa“-Resorts von Sylt bis Kitzbühel, die Hamburger Jacob Gruppe oder das Hotel Neptun in Warnemünde, das unter seinem Mitwirken vom DDR-Renommee-Hotel in ein bis heute erfolgreiches Haus überführt wurde. Zuletzt sorgte Rahe mit der Entwicklung der „a-ja“-Hotels für Aufsehen. Das erste Haus der Kette wurde im vergangenen Jahr in Warnemünde eröffnet, weitere folgen bis 2016 in Grömitz, Bad Saarow und Ruhpolding. Im Jahr 1993 hatte Rahe gemeinsam mit seinem Partner Nikolas Schües das auf Handelsschifffahrt ausgerichtete, ehemalige DDR-Kombinat Deutsche Seereederei von der Treuhand übernommen und umgebaut. Um die damals massiven Einbrüche im Reedereigeschäft auszugleichen, setzte er auf neue Aktivitäten und baute die Bereiche Immobilien, Hotellerie und Kreuzfahrten auf, während die Schifffahrt unter dem Dach anderer Unternehmen weiterlebte. Das erste Schiff der mittlerweile zehn Kreuzliner umfassenden „Aida“-Flotte wurde 1996 in Dienst gestellt und begründete eine beispiellose Entwicklung des mittlerweile zum US-Konzern Carnival gehörenden Unternehmens. Die Marke „Arosa“ mit inzwischen elf Schiffen und vier Ferienresorts wurde im Jahr 2009 aus der DSR ausgegliedert, die Arkona-Hotels (heute: arcona) folgten im Jahr 2001. Für die in der Firmengruppe der DSR verbliebenen Tourismusaktivitäten wurde kürzlich mit Richard Vogel ein neuer Geschäftsführer und Anteilseigner präsentiert. Horst Rahe fungiert weiterhin als Aufsichtsratschef der Firmen mit insgesamt 1.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro sowie als geschäftsführender Gesellschafter der übergeordneten Holding Deutsche Seereederei. „Ich bin immer von der Marktseite gekommen und habe mich nicht nur damit befasst, was die Menschen sich wirklich wünschen, sondern vor allem, was sie auch bezahlen können und ob es auch nachhaltige Märkte sind. Das heißt auch, dass ich gesellschaftspolitische Trends, demografische Entwicklungen und ähnliche Dinge in Betracht gezogen habe“, erklärte Horst Rahe den Hintergrund für sein unermüdliches Wirken. Ehrennadeln gehen an drei Lebensretter und eine Usedomer Hoteldirektorin
Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Petra Bensemann, Hoteldirektorin im „Das Ahlbeck“ auf der Insel Usedom, das langjährig für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) tätige Ehepaar Ute und Volkmar Goltz sowie der 18-jährige DRK-Rettungsschwimmer Lucas Gerber. Petra Bensemann ist seit 1994 ohne Unterbrechung in verschiedenen Funktionen des Tourismusverbandes Insel Usedom tätig. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des heutigen Fördervereins Usedomer Musikfreunde, wo sie seit 19 Jahren im Vorstand agiert. Weiterhin ist sie Initiatorin der Wellnesstage auf Usedom und fördert die deutsch-polnischen Beziehungen. Ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement bewältigt sie neben den Aufgaben als Direktorin im Hotel „Das Ahlbeck“. Ute (67) und Volkmar Goltz (78) waren mehr als 40 Jahre lang als Rettungsschwimmer auf der Insel Poel aktiv. Jedes Jahr kam das Sportlehrerpaar aus Ludwigsfelde bei Berlin für drei Wochen auf die Insel in der Wismarbucht, um sich in den Dienst der DLRG zu stellen. Ihr Einsatz ging über den lebensrettenden Dienst am 500 Meter langen Strandabschnitt am Schwarzen Busch hinaus: Viele Poeler Generationen haben bei Ute und Volkmar Goltz das Schwimmen gelernt. Lucas Gerber trat im Alter von 13 Jahren in die DRK Wasserwacht Bad Doberan ein. Seit 2011 verbringt er viele freie Tage auf den Rettungstürmen in Heiligendamm und Nienhagen. Er hat die meisten Strandeinsätze aller dortigen Rettungsschwimmer absolviert und zwei Menschenleben gerettet. Zudem ist er erfolgreicher Wettkampfschwimmer. Regelmäßig leistet er Dienst im Moorbad Bad Doberan, wo er im jungen Lebensalter von 18 Jahren bereits die Wachleitung übernimmt. Weitere Informationen: Foto-Download: Träger des Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern 2010:   Professor Gottfried Kiesow (†), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Aktionsgemeinschaft „Freier Himmel“ e. V. 2011:   Professor Michael Succow, Biologe, Agrarforscher und Träger des Alternativen Nobelpreises 2012:   Dr. Matthias von Hülsen, Intendant Festspiele Mecklenburg-Vorpommern,  Dr. Wolfgang Bordel, Intendant Theater Anklam 2013:   Jost Reinhold, Gründer Jost-Reinhold-Stiftung und Unternehmer 2014:   Horst Rahe, Unternehmer und geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Seereederei Rostock

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Anreiseverkehrsmittel Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: F.U.R. Reiseanalyse 2014, Repro: TMV)

20. Nov 2014

| Pressemitteilungen

Tourismusverband: MV muss Verkehrssituation mit mehr Mut und Klarheit gestalten und verbessern

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat Bund und Land zu einer besser koordinierten und effektiveren Verkehrspolitik mit mehr Mut, Klarheit und Konzept aufgerufen. „Mobilität ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Als mehrheitlich ländlich geprägte Region mit hohem Tourismusaufkommen dürfen wir nicht den Mangel verwalten, sondern müssen Möglichkeiten schaffen und gestalten“, erklärte Verbandspräsident Jürgen Seidel auf dem 24. Tourismustag des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu dem sich unter dem Titel „Nachhaltige Mobilität im Spannungsfeld von Tourismus und Alltagsverkehr“ rund 250 Branchenvertreter versammelten. Im Kern läge die Herausforderung bei der Vermittlung zwischen derzeit 1,6 Millionen Einwohnern und jährlich mehr als elf Millionen Übernachtungsgästen sowie rund 70 Millionen Tagestouristen aus MV oder anderen Bundesländern. Zudem sei neben den demografischen Veränderungen auch der ökologische Wandel zu bewältigen. Dabei sei auch die Tourismusbranche aufgerufen, stärker nach vernetzten, umweltverträglichen und möglichst förderfähigen Pilotprojekten in Modellregionen zu schauen. Gerade geografisch abgegrenzte Regionen wie Inseln oder Halbinseln würden sich dafür gut eignen, erklärte Seidel, der das Präsidentenamt am 21. November 2014 turnusmäßig an Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider übergibt und als Vorsitzender des Landestourismusverbandes weiter agiert. „Wir verstehen uns touristisch als eine der Top-Regionen Europas – in der Frage der Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung aber sind wir nur Mittelmaß. Das ist ein handfester Nachteil im Wettbewerb. Die Tourismusbranche steht vor der schwer lösbaren Aufgabe, Mecklenburg-Vorpommern weiter zu internationalisieren, aber aus dem Ausland nur mühsam erreichbar zu sein“, erklärte Seidel. Dem Urlaubsland mangele es an Zukunftssicherheit der Flughäfen genauso wie an der Anbindung an ein Luftverkehrsdrehkreuz, es fehlten touristisch relevante ICE- und IC-Linien und auf manche Insel oder Halbinsel sogar die Gleisanbindung. Auf einigen Straßen im Land oder auf dem Weg ins Land bestünden nach wie vor Nadelöhre und im Marina-Netz an der Außenküste noch entscheidende Lücken. Zudem seien andere ländlich geprägte Regionen bei der Entwicklung nachhaltiger Modellprojekte weiter als MV, fasste Seidel zusammen und verwies auf ein zum Tourismustag veröffentlichtes Diskussionspapier, das aus landestouristischer Perspektive zehn Punkte für mehr Mobilität in MV enthält. Dazu zählen:









































Konzept

  1. schnelle Fertigstellung eines integrierten Landesverkehrsplanes wie lt. Koalitionsvereinbarung vorgesehen (mit Leitlinien für eine ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltige Verkehrspolitik) im Sinne insbesondere der besseren Verzahnung der Alltags- und der touristischen Verkehre


Vernetzung

  1. bessere Vernetzung von Fernverkehr (Zug, Fernbus, Flugzeug) mit Regional- und Nahverkehr/ÖPNV mit Shuttle-Funktion; Auflegen eines Fernbus- bzw. Fernverkehrskonzeptes für das Land bzw. Berücksichtigung im Landesverkehrsplan


Straße

  1. Verbesserung der Erreichbarkeit des Landes über BAB durch u. a. zügigen  Lückenschluss A 14 Schwerin – Magdeburg (Bundesverkehrswegeplan) und Weiterbau A 20 in Schleswig-Holstein/Niedersachsen sowie mehrspurigen Anschlussstellen der A 20 an A 1 und später A 7;

  2. weiterer Ausbau Bundes- und Landesstraßennetz in Tourismusregionen wie z. B. B 96n auf Rügen (s. Bundesverkehrswegeplan), B96 in der Mecklenburgischen Seenplatte (s. Bundesverkehrswegeplan), Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Mecklenburgische Ostseeküste


Luft

  1. idealerweise tägliche Fluganbindung des Flughafens Rostock-Laage an ein Luftverkehrsdrehkreuz in Deutschland und Etablieren von Shuttle-Verkehren in touristische Regionen; Überarbeitung des Luftverkehrskonzeptes mit klaren Aussagen für die touristisch relevanten Flughäfen Rostock-Laage und Heringsdorf/Usedom


Schiene

  1. ICE-/IC-Verkehre in kurzen Intervallen aus den Ballungsräumen in Deutschland in die größeren Städte des Landes MV (Rostock, Schwerin, Stralsund)




  1. mindestens saisonale regelmäßige Fernzuganbindung der touristischen Schwerpunktregionen


Wasser

  1. Herstellung eines funktionsfähigen Netzes von Marinas an der Außenküste von MV insbesondere durch Lückenschluss auf Fischland-Darß-Zingst




  1. Erhalt der touristischen Funktionsfähigkeit der Bundeswasserstraßen in MV


Touristisches Wegenetz

  1. Fertigstellung eines gebrauchsfähigen landesweiten Katasters zu den Rad-, Wander- und Reitwegen in MV sowie abgestimmter und strategischer Ausbau und Pflege des touristischen Wegenetzes trotz teils unterschiedlicher Zuständigkeit; Integration landesweiter Netzkonzepte in integrierten Landesverkehrsplan


Innovation

  1. Unterstützung von Pilotprojekten und Modellregionen zur Entwicklung vernetzter, nachhaltiger, zukunftsgerichteter und ökologisch verträglicher Verkehre in touristischen Schwerpunktregionen und in Entwicklungsregionen im ländlichen Raum unter Berücksichtigung von Entwicklungen wie alternative Antriebe (z. B. E-Mobilität), Car-Sharing-, Fahrdienst- und Shuttle-Systeme, ggf. kombiniert mit Gästekartenmodellen



Die Erreichbarkeit Mecklenburg-Vorpommerns und die Verkehrssituation innerhalb des Landes werden von vielen Urlaubsgästen seit längerem als schwierig eingeschätzt. So wird die Gesamtzufriedenheit laut repräsentativer Gästebefragung (Qualitätsmonitor) auf einer Skala von 1 bis 6 mit dem Durchschnittswert von 1,7 eingeschätzt, die Verkehrsanbindung und die öffentlichen Verkehrsmittel allerdings nur mit 2,1 bzw. 2,3. Ein knappes Viertel der Urlaubsgäste ist in Bezug auf die Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit mäßig begeistert bis eher enttäuscht. Nach der „Untersuchung zur Erschließung des internationalen Flugtourismus für die neuen Bundesländer“ (dwif, 2013) erkennen 40 Prozent der ostdeutschen Tourismusorganisationen die Erreichbarkeit als eine Schwäche oder große Schwäche an, wobei insbesondere Berlin und Brandenburg als auch Teile Sachsens und Thüringens als vergleichsweise gut erreichbar gelten können. Vier von fünf Urlaubsgästen (83,8 Prozent) kommen laut Reiseanalyse 2014 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F. U. R.) mit dem PKW oder Wohnmobil nach Mecklenburg-Vorpommern. Acht Prozent wählen die Bahn – zum Vergleich: 2004 waren dies noch 12,1 Prozent. 6,1 Prozent nutzen den Bus zur Anreise, und jeweils nur 0,4 Prozent erreichen den Nordosten per Flugzeug oder Schiff. Jürgen Seidel sagte abschließend: „Die demografische Entwicklung wirkt sich auf die Mobilität vieler Menschen aus. Daraus entstehen neue Anforderungen für die Anbindung des Nordostens, denen sich Politik und Tourismusbranche gleichermaßen und noch stärker als bislang stellen müssen. Der Eindruck von Mecklenburg-Vorpommern darf nicht der einer entfernten oder abgehängten Region sein, sondern sollte dem eines vordenkenden und sich vernetzenden Landes mitten in Europa entsprechen. Wer touristisch als Schnellzug in die Zukunft rauschen und Grenzen überschreiten möchte, darf es nicht nur auf das Tempo und die Frequenz von Museumsbahnen bringen.“ zum Download:

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