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Urlaubsnachrichten aus MV

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Tagungspause in Warnemünde

10. Okt 2012

| Pressemitteilungen

Tagungsgäste in MV reisen überdurchschnittlich häufig mit dem Flieger an

Neue Erkenntnisse über den Tagungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern fördert eine aktuelle Umfrage des Tagungsbüros „MeetMV“ des Landestourismusverbandes ans Licht. Danach reisen Tagungsgäste im Vergleich zu Urlaubsreisenden überdurchschnittlich häufig mit dem Flieger an. Zwölf Prozent nutzten die Flugverbindungen nach Mecklenburg-Vorpommern, deutlich mehr als noch 2010 (drei Prozent). Damit spielt die Anreise per Flugzeug im Tagungstourismus eine deutlich größere Rolle als im gesamten touristischen Bereich, wo der Anteil bei rund zwei Prozent aller Anreisenden liegt. „Die Verbindungen von Frankfurt, München, Köln und Stuttgart nach Rostock werten den Tagungsstandort Mecklenburg-Vorpommern für Gäste aus dem süd- und westdeutschen Raum auf“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Zudem ergab die Umfrage, dass im vergangenen Jahr 4.878 Veranstaltungen im Nordosten organisiert wurden. Damit richteten die beteiligten Hotels und Einrichtungen durchschnittlich 111 Events für Wirtschaftsunternehmen, private Kunden oder Non-Profit-Unternehmen aus. „Dies zeigt, welche Bedeutung Tagungen und Kongresse für spezialisierte Hotels in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen haben“, so Fischer weiter. Die meisten Tagungen im Nordosten sind kleinerer Art. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) gab an, überwiegend Veranstaltungen mit bis zu 31 Teilnehmern organisiert zu haben. 32 Prozent der Veranstaltungen wurden für Gruppen zwischen 31 und 50 Teilnehmern organisiert. Nur drei Prozent führten Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern durch. Bernd Fischer: „Der Nordosten punktet vor allem mit außergewöhnlichen Tagungsorten inmitten von nahezu unberührter Natur. Das können Flöße auf einem der 2.000 Seen oder Seminarräume in Schlössern sein.“ Rund 50 Prozent der Eventmanager buchten ein- bis zweitägige Veranstaltungen sowie Rahmenprogramme, die zur Teambildung beitragen. Beliebt waren zudem auch Fun- und Action-Programme (29 Prozent), Kulturprogramme (27 Prozent) sowie Relax-Programme (20 Prozent). Drei Viertel aller Tagungsgäste reisten mit dem PKW in den Nordosten. Fast die Hälfte der Besucher reiste aus den Nachbarbundesländern aus einem Umkreis von 100 bis 200 Kilometern an, knapp ein Drittel (28 Prozent) kam aus Mecklenburg-Vorpommern selbst. Um Tagungsgäste aus einem weiteren Umkreis anzulocken, präsentiert sich „MeetMV“ künftig verstärkt in Sachsen. Am 11. Oktober präsentiert sich der Tagungs- und Incentivepool von 16.00 Uhr bis 20.30 Uhr erstmals in Leipzig, um in der dortigen Tagungslounge über die Vorzüge des Tagungsreiseziels MV zu informieren. Mit dabei sind zehn Partner des landesweiten Netzwerkes „MeetMV“, darunter Hotels, Schlösser, Agenturen und Städte. Der Jahreszeit angepasst, stellen sie ihre Firmenweihnachtsfeierangebote vor, die von der Fackelwanderung durch den Nienhäger Gespensterwald an der Ostsee mit anschließender Kremserfahrt durch das erste deutsche Seebad Heiligendamm über Weihnachten im Kaiserbad Heringsdorf auf der Insel Usedom bis hin zu Hüttengaudi und Schneespaß im „alpincenter Wittenberg“ reichen. Darüber hinaus präsentiert sich „MeetMV“ bei einer Baumpflanzung im Rahmen des Projektes Waldaktie am 20. Oktober im Klimawald „Land Fleesensee“ sowie am 6. November in der Hamburger Speicherstadt. Weitere Informationen:

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Tagungsort im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde

04. Okt 2012

| Pressemitteilungen

Deutschlands Reisejournalisten treffen sich in Warnemünde

Mehr als 50 Reisejournalisten aus ganz Deutschland kommen vom 5. bis 7. Oktober im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde zusammen. Mit Unterstützung des Landestourismusverbandes und des gastgebenden Hotels hält die Vereinigung deutscher Reisejournalisten (VDRJ) erstmals ihre Jahreshauptversammlung in Mecklenburg-Vorpommern ab. „Mecklenburg-Vorpommern ist als Urlaubsziel genauso beliebt wie als Gegenstand von Reiseberichten. Daher ist es uns eine große Ehre, den Fachverband der Reisepresse im Nordosten zu begrüßen“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes MV. Laut Resonanzmessungen des Verbandes ist Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 in deutschen Print- und Onlinemedien rund 10.400 Mal in touristischem Zusammenhang erwähnt worden. Die Gesamtauflage allein der Hauptausgaben der entsprechenden Zeitungen und Zeitschriften lag dabei bei über 500 Millionen Stück. „Guter Reisejournalismus erzählt Geschichten, beleuchtet Unbekanntes und macht Lust auf Entdeckungen“, sagte Seidel. Er hoffe sehr, dass die Branche trotz der wirtschaftlichen Zwänge von Verlagen und freiberuflichen Autoren auch in Zukunft in ausreichender Zahl unabhängig und ausgewogen berichten könne. Um die Zukunft des Reisejournalismus geht es auf der Verbandstagung ebenso wie um personelle und strukturelle Fragen. So wird der langjährige erste Vorsitzende und Sprecher der VDRJ, Jürgen Drensek, nach über zwölf Jahren nicht erneut für den Vorsitz kandidieren und sein Amt zu Wahl stellen. Um seine Position bewirbt sich der Journalist und Reisebuchautor Klaus Dietsch, der bereits im März 2008 die kommissarische Geschäftsleitung der VDRJ übernahm. Daneben tagt im Rahmen der Hauptversammlung eine Jury zur Verleihung des renommierten Columbus Ehrenpreises 2012. Er wird alljährlich an Persönlichkeiten oder Institutionen vergeben, die sich in besonderer Weise für den Tourismus eingesetzt haben. Die Verleihung des Preises findet Anfang März 2013 auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin statt. Das Rahmenprogramm der Tagung der VDRJ umfasst unter anderem eine Besichtigung der vor wenigen Wochen eröffneten Erlebniswelt Darwineum im Rostocker Zoo. Im Anschluss an die Hauptversammlung werden den Teilnehmern zudem zwei Optionen für Erlebnistouren in Mecklenburg-Vorpommern geboten: Eine führt in das Schlösserland Mecklenburgische Schweiz, wo es neben Stationen auf Gut Dalwitz, im Landhotel Schloss Teschow und Schloss Ulrichshusen für die Reisejournalisten die Möglichkeit gibt, mit einem Oldtimerbus Land und Leute kennenzulernen. Eine weitere Tour ermöglicht den Medienvertretern Einblicke in die Backsteingotik der Hansestadt Wismar und die Schweriner Altstadt samt Schloss. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten e. V. ist ein Zusammenschluss von mehr als 240 Fachjournalisten und Öffentlichkeitsarbeitern im Tourismus, der sich für Qualitäts-Journalismus und ein hohes Niveau bei der Reise-Berichterstattung stark macht. Die VDRJ hat sich zum Ziel gesetzt Impulse zu geben, Stellung zu beziehen und sich untereinander auszutauschen, um durch Information faire Spielregeln vor allem auch für freiberufliche Journalisten zu unterstützen. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat die VDRJ für ihre Jahrestagung 2012 in Mecklenburg-Vorpommern eingeworben und für die Ausrichtung das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde gewinnen können. Weitere Informationen:

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27. Sep 2012

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News September +++

 Unter dem Titel „Altes Kloster – Neue Ernte“ wird am 6. und 7. Oktober in Rühn das 22. Landeserntedankfest Mecklenburg-Vorpommerns veranstaltet. Die Kulisse für das Spektakel, zu dem bis zu 30.000 Besucher erwartet werden, bildet das Zisterzienserkloster, das bereits 1232 durch Bischof Brunwald gegründet wurde. Das Programm, angefangen beim Sackhüpfen und Strohballwettschieben, über einen Bauernbrunch mit Jazz-Begleitung bis hin zu einer Ausstellung für alte und moderne Technik in Land- und Forstwirtschaft, verspricht Abwechslung für die ganze Familie. Zudem gibt es einen Festgottesdienst, einen Umzug und die Händlermeile sowie die Übergabe der Erntekrone. Weitere Informationen:

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Broschürendoppel

26. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Viel Erholung für wenig Geld: Mecklenburg-Vorpommern lockt mit Herbst-Winter-Aktion

Das Herbst-Winter-Angebot des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern geht in die 16. Runde: Ab sofort können Gäste aus 223 Angeboten für die Nachsaison wählen, die im neuen Broschüren-Doppel „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ sowie im Internet unter verzeichnet sind. Im Aktionszeitraum vom 2. November 2012 bis 23. März 2013 – die Weihnachts- und Silvesterzeit ausgenommen – bieten 117 Hotels und Gästehäuser Übernachtungen zu 55 bzw. 66 Euro im Doppelzimmer an. Darüber hinaus können 106 Arrangements beispielsweise in vielen der 150 Wellness-Hotels im Nordosten gebucht werden. Die neue Auflage verzeichnet Quartiere in allen Urlaubsregionen Mecklenburg-Vorpommerns – von den Inseln Usedom und Rügen über die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die Mecklenburgische Ostseeküste, die Mecklenburgische Schweiz und die Seenplatte bis nach Vorpommern und Mecklenburg-Schwerin. 21 neue Häuser finden Interessierte in dieser Saison in den Broschüren, unter ihnen das Hotel „Zum Strand“ in Rostock-Warnemünde, das "Müritz Strandhotel" in Röbel in der Mecklenburgischen Seenplatte oder das Hotel "Seeschloss" in Sellin auf der Insel Rügen. Für das letzte Quartal des Jahres rechnet der Tourismusverband noch mit mehr als vier Millionen Übernachtungen zwischen Ostsee und Seenplatte. "Viele Gäste schätzen die Möglichkeiten für Ruhe und Erholung in der Nebensaison. Mecklenburg-Vorpommern hat hier in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Zuspruch gewonnen", sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Für 55 Euro im Doppelzimmer erholen sich Kurzurlauber beispielsweise im Hotel "Seestern" in Ahlbeck auf der Insel Usedom direkt an der Ostsee, das 1885 als erstes Badehaus im Wilhelminischen Stil erbaut worden ist. Das Landhaushotel "Pommern Mühle" am Ueckerdeich empfängt Gäste für ebenfalls 55 Euro in Ueckermünde. Herzstück des Hotels ist eine 160 Jahre alte Mühle. Auf modernen Komfort müssen Besucher aber dennoch nicht verzichten: Sie können in Schwimmbad, Saunen oder Schenke ausspannen oder den Fitnessraum, den Fahrradverleih oder die Bowlingbahn nutzen. Wer lieber gut und günstig im Schloss ausspannen möchte, kann östlich von Schwerin für 66 Euro im Schloss Basthorst oder im Schlosshotel Groß Plasten in der Mecklenburgischen Seenplatte ein Doppelzimmer beziehen. Das Arrangement „Wellness-Schnuppertage“ im Hotel Godewind in Rostock-Markgrafenheide versüßt Gästen Herbst und Winter unter anderem mit drei Übernachtungen mit Frühstück, je einer Aroma- und einer Fußreflexzonenmassage und einer Hafenrundfahrt und einem Drei-Gänge-Menü für 198 Euro pro Person im Doppelzimmer. Keine üppigen Mahlzeiten, sondern unter anderem Gemüsesuppen, Tees und Säfte bietet das Hotel Golfpark Strelasund als Fastenverpflegung im Rahmen des Arrangements „Gesundheitsreisen-Fasten-Zeit für mich“ mit sieben Übernachtungen im Doppelzimmer für 549 Euro. Den Alltag lassen gesundheitsbewusste Besucher bei Wanderungen in der Natur und einer Spa-Anwendung hinter sich. Broschüren, Informationen und Buchung: , info@auf-nach-mv.de, Tel.: +49 (0) 381 40 30 500

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Familienschnappschuss vor Ahlbecker Seebrücke

24. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Familienreiseland MV präsentiert sich in Süddeutschland

Mecklenburg-Vorpommern macht im Herbst noch einmal im Südwesten und Süden von sich reden: Vom 26. bis zum 29. September rührt der Tourismusverband des Landes mit Unterstützung von den Inseln Usedom und Rügen sowie aus der Hansestadt Stralsund in den strategisch wichtigen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern die Werbetrommel. Unter dem Motto „Ferien mit der Familie“ werden bei Promotion-Aktionen in den Innenstädten von Mainz (26. und 27. September) und Wiesbaden (28. und 29. September) kleine und große Gäste angesprochen, die für einen Kurzurlaub im Herbst oder eine längere Reise im kommenden Jahr gewonnen werden sollen. Neben Informationen rund um das nordöstliche Urlaubsland werden bei diesen Auftritten regionale Spezialitäten, norddeutsche Kultur und interaktive Spiele angeboten sowie Gewinne verlost. Im Anschluss präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern beim Bürgerfest im Rahmen der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in München. Der Nordosten wartet dabei am 2. und 3. Oktober mit einem rund 170 Quadratmeter großen Stand auf der Ländermeile auf, auf der sich neben der Staatsregierung und dem Landtag des Freistaates alle Bundesländer präsentieren. „Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste innerdeutsche Reiseziel für Familien mit Kindern. Diese Position können wir nur halten, wenn es uns gelingt, noch mehr Menschen in Süddeutschland anzusprechen und zu überzeugen“, erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Mit familienfreundlichen Hotels, einem reichen Veranstaltungskalender und modernen Wissenswelten wie dem Ozeaneum, dem Müritzeum, dem neuen Darwineum oder dem Ende dieses Jahres eröffnenden Phantechnikum in Wismar wäre Mecklenburg-Vorpommern inzwischen zu allen Jahreszeiten hervorragend auf Familien eingestellt. Inzwischen tragen 102 Unterkünfte, gastronomische Betriebe, Freizeiteinrichtungen oder Orte das vom Tourismusverband vergebene Gütesiegel „Familienurlaub in MV“. Derzeit kommen mehr als 400.000 Gäste aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern für längere Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern, während fast 700.000 mit dem Gedanken spielen, das Land in naher Zukunft zu besuchen. Die drei Bundesländer gehören zu den Regionen, in denen sich überdurchschnittlich viele Menschen eine erstmalige Reise in den Nordosten vorstellen können. Im Jahr 2011 führten 8,1 Prozent aller Familienurlaubsreisen deutscher Urlauber (1,03 Millionen) ab fünf Tagen Dauer nach MV. Damit liegt das Land bei Reisen mit Kindern unter 14 Jahren im internationalen Vergleich hinter der Türkei (9,2 Prozent Marktanteil) und Spanien (8,9 Prozent Marktanteil) auf Rang drei. Weitere Informationen: ,

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Kunstmuseum Ahrenshoop, Grafik: Kunstmuseum Ahrenshoop

21. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Neues Kunstmuseum für Ahrenshoop

Das erste Etappenziel für ein Kunstmuseum in Ahrenshoop ist erreicht: Am vergangenen Freitag wurde in dem Ostseebad auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst Richtfest gefeiert. Vor einem Jahr war mit dem Bau des Museums begonnen worden, in dem ab Mitte 2013 auf rund 1.300 Quadratmetern mit Werken von Paul Müller-Kaempff, Friedrich Wachenhusen oder Elisabeth von Eicken die Gründerjahre der Künstlerkolonie präsentiert werden. Auch Künstler der Klassischen Moderne von Marianne von Werefkin über Lyonel Feininger, Max Pechstein, Max Kaus bis zu Ernst Wilhelm Nay gehörten zu ständigen oder wiederkehrenden Gästen in der Region und werden hier eine neue Aufmerksamkeit finden. Mit einem Investitionsvolumen von 7,7 Millionen Euro, das maßgeblich aus bürgerschaftlichem Engagement sowie aus Fördermitteln der Bundes- und Landesregierung stammt, soll das museale Großprojekt zu einer Landmarke der Region und auch im internationalen Kontext als europäisches Kulturportal beachtet werden. „Es ist bewundernswert, wie ein kleines Ostseebad es schafft, ein Kunstmuseum von europäischen Dimensionen zu bauen. Dies stärkt den Ruf Ahrenshoops als Ort, in dem sich Kultur- und Naturgenuss zu jeder Jahreszeit ideal verbinden“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Guenter Roese, der Initiator und Vorsitzende des Kunstmuseums Ahrenshoop e. V., fügte hinzu: „Schon der architektonische Zuschnitt des Museums sowie die Relevanz der Kunstwerke und Sammlungen sind für diese Region einzigartig. Sie werden der herausragenden Bedeutung Ahrenshoops als Katalysator unterschiedlichster Kunstströmungen gerecht, die zudem die gesellschaftspolitischen Umbrüche der Zeit spiegeln. Dies ist auch im internationalen Kontext einmalig.“ Der Museumsneubau entsteht auf einem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Hauptstraße von Ahrenshoop und wird aus vier Ausstellungshäusern und einem Multifunktionalhaus bestehen, die im Erdgeschoss durch ein Foyer verbunden sind. Entworfen wurde das Museum von dem Berliner Architekturbüro Volker Staab, das als Sieger aus einem international ausgeschriebenen Wettbewerb hervorging. Der Schlüssel zum architektonischen Konzept des Museums liegt in der rund 120-jährigen Geschichte der Künstlerkolonie. Bei nahezu allen Werken ist eine tiefe Verbindung der Landschaft und der baulichen Tradition dieser Region zu spüren. Das architektonische Konzept des Kunstmuseums stellt den Versuch dar, diesen ländlichen Bautypus in eine zeitgemäße Museumsarchitektur zu integrieren. Das Museum, das auch als Forschungszentrum für die universitäre Arbeit dienen soll, wird in ständigen und wechselnden Ausstellungen die bis heute andauernde, lebendige Entwicklung des Künstlerortes und der angrenzenden Küstenregion nachhaltig belegen. Der Bestand der eigenen Sammlung umfasst bereits mehr als 500 Bilder und Grafikkonvolute. Das weitere Sammlungskonzept des Hauses berücksichtigt die Zeit der Gründerjahre der Künstlerkolonie und die sich anschließenden Entwicklungen kunstgeschichtlich relevanter Positionen des 20. Jahrhunderts. Auch zeitgenössische Perspektiven werden einbezogen, um den Blick für Zukunftsentwicklungen zu öffnen und eine Plattform für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung zu bieten. Weitere Informationen:

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20. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Brückenbau zwischen Ostsee und Alpen: Hochrangige Delegation aus Bayern informiert sich über Gesundheitstourismus in MV

Brückenbau im Gesundheitstourismus: Eine hochrangige Delegation aus Bayern ist vom 21. bis 23. September 2012 zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern, um sich über Gesundheitsangebote im Nordosten zu informieren und die seit zwei Jahren auf touristischem Gebiet bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen. Auf Initiative des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph, werden die bayerische Wirtschaftsstaatssekretärin, Katja Hessel, der Geschäftsführer der Bayern Tourismus und Marketing GmbH, Jens Huwald, und der Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes, Klaus Holetschek, erwartet. In einer Reihe von Fach- und Expertengesprächen geht es um Positionen und Chancen für den Gesundheitstourismus, um Möglichkeiten der gemeinsamen Vermarktung und um die stärkere Nutzung ortsgebundener Heilmittel sowie regionaler Produkte und Anwendungen. Startend in dem 2012 neu eröffneten Kurzentrum im Heilbad Waren (Müritz) führt die Reise über das Land Fleesensee, die Ostseebäder Heiligendamm und Warnemünde bis ins Seeheilbad Zingst. Neben gesundheitstouristisch orientierten Hotels werden auch Kur- und Rehaeinrichtungen besucht. Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen in Deutschland und liegen auch beim Thema Gesundheitstourismus vorn. So zählte Bayern letztes Jahr knapp 81 Millionen Übernachtungen, davon über 22,1 Millionen in Heilbädern und Kurorten. In Mecklenburg-Vorpommern lag die Zahl der Übernachtungen insgesamt bei knapp 28 Millionen, davon entfielen etwa 19,5 Millionen auf Kur- und Erholungsorte. „Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind die beiden Leuchttürme im Deutschlandtourismus und haben mit ihrer Landschaft, dem Klima und den Heilmittelvorkommen auch hervorragende Voraussetzungen im gesundheitstouristischen Bereich. Wir wollen voneinander lernen und Kooperationsfelder abstecken“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Medienvertreter haben an folgenden Stationen die Möglichkeit, Interviews oder Gespräche mit den Teilnehmern der Studienreise zu führen:

  • Waren (Müritz): 21.9., 14.15 Uhr im Müritzeum oder 15.15 Uhr im Kurzentrum

  • Heiligendamm: 21.9., 19.30 Uhr oder 22.9., 10.00 Uhr im Grand Hotel

  • Rostock-Warnemünde: 22.9., 12.00 Uhr im Hotel Neptun

  • Ahrenshoop: 22.9., 15.00 Uhr im Kurhaus Grand Hotel & Spa

  • Zingst: 22.9., 17.30 Uhr im Kurhaus Zingst oder 23.9., 10.00 Uhr im Kurmittelcentrum


Bereits im Mai dieses Jahres hatten die beiden Urlaubsländer beim gemeinsamen 2. Journalistischen Saisonauftakt in Bad Wörishofen und im Anschluss auf Usedom 70 Medienvertretern ihre vielfältigen Gesundheitsschätze und neue Trends vorgestellt (). Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph sagte mit Bezug darauf: „Mecklenburg-Vorpommern wird Gesundheitsland. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Unsere natürlichen Voraussetzungen – Landschaft, Meer, Kreide, Moor, Sole, Seen – sind hervorragend, eine moderne Infrastruktur ist geschaffen. Jetzt vernetzen wir Dienstleistungen und Angebote, von Wellness über Prävention und Rehabilitation bis zum Qualitätsmanagement.“ Der Nordosten blickt mit dem ersten deutschen Seebad in Heiligendamm auf eine lange Tradition als Erholungsregion zurück. Auch heute noch sind Kur- und Wellness-Aufenthalte von zentraler Bedeutung: So verbrachten im Jahr 2010 34 Prozent der Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern einen Gesundheits- oder Wellness-Urlaub. Für Qualität im Wellness-Tourismus stehen unter anderem die aktuell 35 Einrichtungen im Land, die vom Deutschen Wellness Verband zertifiziert sind. Insgesamt sind zwischen Ostsee und Seenplatte rund 150 Wellness-Hotels zu finden. Immer mehr Häuser öffnen sich zudem dem Gesundheitsmarkt. Das Wirtschaftsministerium und der Landestourismusverband unterstützen diese Orientierung mit dem in diesem Jahr veröffentlichten „Praxisleitfaden für Wellness und Gesundheitstourismus“, der Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Profilierung in diesen Bereichen gibt. Auch bei der Neuausrichtung der Tourismuswerbung des Landes und der Konzentration auf vier so genannte Urlaubswelten werden gesundheitstouristische Angebote stark gewichtet. So trägt eine dieser vier Urlaubswelten den Titel „Aktivität und Gesundheit“. Bayerische Heilbäder und Kurorte setzen auf die positive Wirkung von Moor, Sole und Thermalwasser sowie auf Kneipp- und Schrothkuren. Die ganzheitlichen Naturheilverfahren entgiften den Körper und stärken die körpereigene Abwehr sowie die innere Balance. „Bayern bringt alle Voraussetzungen für einen optimalen Erholungsurlaub mit“, begründete Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel die Spitzenposition des Freistaats beim Thema Gesundheitstourismus, „unsere Gäste schätzen das fundierte Know-How in den Kureinrichtungen sowie unser vielfältiges Angebot an natürlichen Heilmitteln und traditionellen Therapien“. Mit der neuen Marke „Gesundes Bayern“ unterstreicht der Bayerische Heilbäderverband die Wichtigkeit des Wirtschaftsfaktors Gesundheit und geht noch stärker auf die individuellen Wünsche der Gäste ein.

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Darßer Naturfilmfestival

20. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Film ab beim 8. Darßer Naturfilmfestival

Die Schönheit der Natur in bewegenden Bildern: Beim Darßer Naturfilmfestival vom 26. bis 30. September 2012 können sich Filmfreunde auf mehr als 30 verschiedene Produktionen und Dokumentationen rund um die Themen Natur und Umwelt freuen. Im Nationalpark- und Gästezentrum Darßer Arche in Wieck, in der Multimediahalle in Zingst sowie im Ozeaneum in Stralsund liefern Filme wie „Mondfische – Rätselhafte Giganten“ oder „Herz des Himmels, Herz der Erde“ spannende Einblicke in die Werkstatt der Natur und beleuchten auf faszinierende Weise scheinbar bekannte Landschaften aus neuen Perspektiven. Der Deutsche Naturfilmpreis, der in sechs Kategorien verliehen wird, ist mit insgesamt 15.000 Euro Deutschlands höchstdotierter Naturfilmpreis. Er wird von einer hochkarätig besetzen Fachjury vergeben; die Preise werden am 29. September um 19.00 Uhr in der Darßer Arche verliehen. Der beste Film erhält neben dem Preisgeld von 10.000 Euro einen Kranich aus massiver Bronze, der von Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, überreicht wird. Dazu präsentiert die Initiative „ländlichfein e. V.“ biologisch erzeugte Köstlichkeiten aus der Region. Neben dem Wettbewerb der vierzehn nominierten Streifen werden dem Publikum zahlreiche Filme in verschiedenen Festival-Sektionen geboten. Zur Eröffnung präsentiert der „National Geographic“-Fotograf Norbert Rosing eindrucksvolle Naturaufnahmen in einer Multivisionsshow, die am 26. September um 17.00 Uhr in der Multimediahalle in Zingst läuft. Das Netzwerk „MeeresBürger“ präsentiert am 30. September ab 10.00 Uhr sechs Filme zum Thema „Meer und Meeresschutz“ im Ozeaneum in Stralsund. Dem diesjährigen „Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie“ widmet sich der Film „Wem gehört das Meer?“ am 30. September um 18.30 Uhr in Wieck. Im Anschluss greift eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft das aktuelle Thema auf. Am 30. September wird die 3D-Produktion „Blauer Ozean – grüne Ostsee“ Premiere feiern. Der Film beeindruckt mit atemberaubenden 3D-Aufnahmen von Walen, Delfinen, Meeresschildkröten, Seehunden und Schweinswalen. Beginn ist um 11.30 Uhr in Wieck. In einem „NaturVision Spezial“ präsentiert das Ludwigsburger Festival mit „5 Grad Plus“ und „Rainforest“ Filme, die den Klimawandel sowie den Konflikt zwischen industrieller Holznutzung und dem Schutz der uralten Wälder auf Vancouver Island thematisieren. Viele Autoren, Regisseure, Kameraleute und Redakteure sind bei den Vorführungen anwesend und werden mit dem Publikum über ihre Arbeit diskutieren. Auch auf Exkursionen, unter anderem zum Darßer Ort und zum Abendeinflug der Kraniche, begegnen sich Filmleute und Publikum. Zu den anwesenden Filmemachern zählt Dietmar Nill, der schon als einer der bedeutendsten Naturfotografen Deutschlands galt, bevor er sich dem Naturfilmen widmete. Auch Herbert Ostwald, der sich mit Dokumentationen über Kenia international einen Namen gemacht hat, stellt sich den Fragen des Publikums. Karten sind erhältlich an der Abendkasse, bei den Kurverwaltungen Wieck und Zingst, im Max-Hünten-Haus in Zingst sowie unter . Weitere Informationen und Termine unter

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Gut Gremmelin

19. Sep 2012

| Pressemitteilungen

Zum Schlösserherbst nach Mecklenburg-Vorpommern

Goldener Herbst in Mecklenburg-Vorpommern: Im Oktober laden mehr als 20 Schlösser, Gut- und Herrenhäuser mit 36 Angeboten zum Schlösserherbst ein. Dabei wird den Gästen ein buntes Programm geboten, angefangen bei erstklassigen Kochkursen im Gutsherrenhaus Neddesitz über historische Erlebnisausstellungen im alten Kavalierhaus auf der Schlossinsel Mirow bis hin zu einer „Musikalischen Landpartie“ im Landhaus Schloss Kölzow. Die eigentlichen Stars der zum vierten Mal aufgelegten Veranstaltungsreihe sind dabei die Schlösser und Herrenhäuser, die den Veranstaltungen durch ihre Architektur, durch ihre Lage direkt am See oder einfach durch das Ambiente herbstlich dekorierter Parks das gewisse Etwas verleihen. Auf der Internetseite   des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen und zu Übernachtungsmöglichkeiten in den historischen Häusern zu erfahren. Hier ein Einblick in einige der Veranstaltungen: 2. Gutsküchenwoche vom 19. bis 31. Oktober „Schlemmen und Residieren“ lautet das Motto der zweiten Gutsküchenwoche vom 19. bis 31. Oktober in der Mecklenburgischen Schweiz. In acht Schlössern und Herrenhäusern können Gäste in den Genuss der Kombination aus regionalen Menüs und einem Vorzugsübernachtungspreis kommen. Mit von der Partie sind das Landhaus Schloss Kölzow, das Biohotel Gut Gremmelin, das FerienGut Dalwitz, das Landhotel Schloss Teschow, das Schlosshotel Burg Schlitz, das Hotel Schloss Schorssow, das Schloss und der Gutspark Ulrichshusen sowie das Schloss Marihn. Die geschichtsträchtigen Gemäuer öffnen ihre lukullischen Schatzkammern und versprechen mit Menüs wie „Windsorsalat im herbstlichen Kräuterbeet“, „Tafelspitz mit Meerettich-Rosinen-Sauce“ und „Flambierten Honig-Bananen mit Schokosauce“ herbstliche Hochgenüsse. Das Credo der Hotels heißt dabei: „Erleben und genießen Sie Gutes, Regionales und Feines aus den Gutsküchen im Land der Schlösser und Herrenhäuser.“ Wer die Menüs bucht, bekommt das Doppelzimmer für 99 Euro inklusive Frühstück, das Einzelzimmer für 59 Euro inklusive Frühstück. Weitere Informationen unter www.mecklenburgische-schweiz.com. Kulinarische Genüsse und lichterloher Herbstzauber im Gutsherrenhaus Neddesitz Im historischen Ambiente des 101 Jahre alten Gutsherrenhauses können Gäste in einer Woche wahren Herbstzauber erleben. Die Woche beginnt mit einer hausgemachten Feuerzangenbowle am Kaminfeuer und dem gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann. Am Dienstag lassen eine Fackel- und Lampionwanderung das Gutsherrenhaus Neddesitz in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Der folgende Tag besteht aus einer kunterbunten Bastelstunde für die Kids. Aber auch für die Erwachsenen ist an diesem Tag für Spaß und Genuss gesorgt: In der Kochschule weiht der Küchenchef des Restaurants, Philipp Bruns, Hobbyköche in die Geheimnisse der herbstlichen Köstlichkeiten ein und verrät Tipps und Tricks. Gutsherrenführungen durch den sehr gut erhaltenen Jugendstilbau aus dem 20. Jahrhundert lassen am Donnerstag dann auch historisch Interessierte auf ihre Kosten kommen. Der Eintritt ist kostenlos, für einige Veranstaltungen wird eine Gebühr erhoben. Weitere Informationen unter . „Friedrich und die Mirokesen“ auf der Schlossinsel Mirow Anlässlich des 300. Geburtstags Friedrich des Großen im Jahr 2012, folgt das Drei-Königinnen-Palais auf der Schlossinsel Mirow den Spuren des Monarchen. Dieser stattete im Herbst 1736 dem ansässigen Fürstenhof erstmals einen Besuch ab und hielt seine Eindrücke brieflich fest. Eine Führung über die Schlossinsel zeigt die fast 800-jährige Geschichte des Ortes auf und lässt immer wieder auch den Kronprinzen zu Wort kommen. Seine Eindrücke von der Schlossinsel fehlen ebenso wenig wie kleine Sticheleien gegen seine mecklenburgischen Nachbarn, von ihm liebevoll-spöttisch als „Mirokesen“ betitelt. Die Führungen finden am 5., 12., 19. und 26. Oktober jeweils um 14.00 Uhr statt. Der Eintritt kostet acht Euro, darin enthalten ist auch die historische Erlebnisausstellung im alten Kavalierhaus. Außerdem kann ein Blick auf das 2012 renovierte Schloss Mirow geworfen werden. Weitere Informationen unter . Gruselabend im Gutshaus Ehmkendorf Dieser Wunsch erfüllt sich am Abend des 6. Oktobers prompt, wenn die tote Gattin in Edgar Allen Poes Erzählung „Ligeia“ mehrere Male seufzend zum Leben erwacht, nur um wenig später wieder in ihre Totenstarre zurückzufallen. Der Theaterabend im historischen Ambiente des Wildkräuterhotels im Gutshaus Ehmkendorf bei Marlow verlässt sich voll und ganz auf die Phantasie des Publikums. Zu erleben sind die eher unbekannten Erzählungen von Poe, Théophile Gautier und anderen Meistern der kleinen Form. Ein grusliger Abend voll mit schwarzem Humor, musikalisch erhellt durch mordlustige Moritaten der Schauspieler Jens-Uwe und Paulfo Bogadtke. Der Eintritt kostet 20 Euro. Weitere Informationen unter . Vollmond-Lesung im Gutshotel Groß Breesen Im ersten Bücherhotel Deutschlands, im Gutshotel Groß Breesen in der Mecklenburgischen Schweiz, stehen Besuchern über 300.000 Bücher zum Schmökern zur Verfügung. Wer sich lieber vorlesen lässt, bucht das literarische Dinner bei Vollmond am 29. Oktober und genießt die besondere Atmosphäre des Hauses und die Herzlichkeit der Gastgeber in „vier Strophen“. Das Menü mit prominenter Weinbegleitung und außergewöhnlichen Texten kostet 55 Euro pro Person. Weitere Informationen und Reservierung unter www.gutshotel.de. Alle Veranstaltungen und Termine des Schlösserherbstes unter:

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Kraniche auf ihrem Schlafplatz im Abendlicht (Foto: Reich/TMV)

18. Sep 2012

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Im Anflug: Vögel des Glücks sammeln sich im Nordosten

Wieder trompetet es am Himmel über Mecklenburg-Vorpommern – die Kraniche sind da. Besonders viele sind in der Rügen-Bock-Region zu finden, wo sich bis Mitte November Vögel niederlassen, um sich auf den abgeernteten Feldern der Region die für den langen Weiterflug nach Süden nötigen Energiereserven anzufressen. „Mit zwischen 50.000 und 70.000 Kranichen ist das Gebiet einer der bedeutendsten Rastplätze Europas“, sagt Dr. Günter Nowald vom Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf bei Stralsund. „Bislang haben sich etwa 10.000 Vögel des Glücks im Nordosten versammelt, der Rasthöhepunkt wird voraussichtlich in der ersten Oktoberhälfte erreicht“, so Dr. Nowald weiter. Wer die majestätischen Tiere bei ihrem Abendeinflug zu den Schlafplätzen bewundern möchte, kann dazu die Beobachtungstürme oder Fotohütten nutzen, die im Osten der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, unweit des Kranich-Informationszentrums nordwestlich der Hansestadt Stralsund und im Westen der Insel Rügen aufgestellt sind. Von dort sind die Kraniche gut zu beobachten, ohne gestört zu werden. Während des Tages sind sie auf abgeernteten Getreidefeldern und Maisfeldern zu finden und vom Auto aus gut zu sehen. Ihr bevorzugtes Rastgebiet ist dabei der Bereich zehn Kilometer nördlich und südlich der Bundesstraße B 105 zwischen Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Gäste werden im Kranich-Informationszentrum über die aktuell besten Beobachtungsplätze informiert. Darüber hinaus kann dort täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr eine Kranich-Ausstellung besucht werden. Exkursionen und Diashows in der 14. Woche des Kranichs Wer nicht auf eigene Faust Kraniche beobachten möchte, kann sich beispielsweise während der 14. Woche des Kranichs vom 23. bis 30. September, veranstaltet vom Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf, verschiedenen Exkursionen anschließen. Frühaufsteher beobachten am Mittwoch, 26. September ab 6.00 Uhr in Bisdorf den morgendlichen Abflug der Kraniche zu den Nahrungsflächen. Wer lieber abends unterwegs ist, kann am Montag, 24. September, um 18.00 Uhr mit einem Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums nach Bisdorf starten, um den Einflug zu den Schlafplätzen zu verfolgen. Um 17.30 Uhr geht es am Sonnabend, 29. September, zur Erfassung des Kranichrastbestandes zur Beobachtungshütte. An der den Kranichen gewidmeten Woche beteiligen sich darüber hinaus auch die Multimediahalle Zingst und das Meeresmuseum Stralsund. Hier sind am 25. und 27. September Bilder- und Diashows zu sehen. Im Natureum Darßer Ort begleitet die Sonderausstellung „Kranich Faszination“ den diesjährigen Vogelzug. Vom 21. September bis 31. Oktober 2012 sind Bilder des Naturfotografen Carsten Linde täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu bestaunen. Auch vor und nach der „Woche des Kranichs“ können Besucher mittwochs und freitags den abendlichen Einflug zum Schlafplatz an den Werder-Inseln während einer Exkursion mit einem Kranich-Ranger erleben. Vom 19. September bis 14. Oktober starten die Führungen um 17.30 Uhr, vom 15. bis 24. Oktober  um 17.00 Uhr am Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf. Gäste des Ostseeheilbades Zingst können zu verschiedenen Ausflügen ins Reich der Kraniche im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft aufbrechen. Die Kurverwaltung Zingst lädt zu einer sechsstündigen Exkursion „Erlebnis Kranich” ein, die vom 15. September bis 30. Oktober immer dienstags, donnerstags und freitags am Kurhaus in Zingst startet. Der Ausflug, der eine Kutschfahrt und eine Wanderung zur Hohen Düne Pramort sowie die Nationalpark-Card und einen Picknickbeutel beinhaltet, kostet 31 Euro für Erwachsene beziehungsweise 22 Euro für Kinder bis zwölf Jahre und muss spätestens am Vortag der Tour gebucht werden. Außerdem werden eine Radwanderung mit dem Titel „Zingst entdecken – Kraniche erleben” und eine Ortsführung „Zingst und die Kraniche” angeboten. Nähere Informationen finden Interessierte unter . Zu den Rastplätzen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft können Gäste außerdem mit den Fahrgastschiffen der Reederei Zingst und der Reederei Hiddensee aufbrechen, deren vierstündige Beobachtungstouren ab Schaprode, Zingst oder Stralsund von einem Experten des Kranich-Informationszentrums Groß Mohrdorf begleitet werden. Über die Tourenangebote inklusive „Kranichmenü“ informieren die Reedereien auf ihren Internetseiten und . Nicht nur im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, sondern auch im Müritz Nationalpark rasten die Vögel des Glücks. Etwa 1.500 Kraniche sind dort bislang angekommen und gut 7.000 werden es voraussichtlich bis Ende Oktober. Auch sie können bei abendlichen Führungen beobachtet werden. Bis zum 21. September beginnen die Wanderungen um 17.30 Uhr, ab dem 22. September um 17.00 Uhr, ab dem 29. September um 16.30 Uhr und vom 6. bis 21. Oktober um 16.00 Uhr. Organisiert werden die Kranichführungen vom Nationalpark-Service Federow, erreichbar unter der Telefonnummer 03991 668849. Weitere Informationen: , , ,

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