2320 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

21. Mai 2014
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai 2 +++
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern laden am Samstag, 28. Juni 2014, erstmals zu einem Kinder- und Familienfest in den Schlosspark Hasenwinkel nahe Wismar ein. Auf zwölf Bühnen treten mehr als 250 junge Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern auf, die nicht nur jede Menge klassische Musik bieten, sondern auch zum Mitmachen und Ausprobieren animieren. Angekündigt haben sich unter anderem das „David Orlowsky Trio", der Spatzenchor des Musikgymnasiums Schwerin, das Jugendsinfonieorchester Schwerin und die Balkankapelle „Donnerbalkan". Moderiert wird das Musikfest von Ralph Caspars, der jüngeren Gästen vor allem durch Fernsehsendungen wie „Die Sendung mit der Maus" oder „Wissen macht Ah!" bekannt ist. Ein Familienticket ist für 15 Euro erhältlich, Kinder im Alter von vier bis 18 Jahren zahlen drei Euro und Erwachsene acht Euro.
Weitere Informationen und Karten:
Gut besucht: Das Ozeaneum in Stralsund hat seinen viermillionsten Besucher begrüßt. Damit gehört das Museum, das 2010 als Europas Museum des Jahres ausgezeichnet wurde, neben dem Nationalpark-Zentrum oder dem Müritzeum in Waren (Müritz) zu den meistbesuchten im gesamten Bundesgebiet. Seit der Eröffnung im Juli 2008 wird im Ozeanum Wissenswertes über die Meereswelt vermittelt und für den Schutz der Meere geworben, wie zum Beispiel in der aktuellen Ausstellung „Kein Plastik Meer". Zum breit gefächerten Angebot zählen Erlebnis-Ausstellungen, Multimedia-Inszenierungen, Aquarien sowie eine angeschlossene Gastronomie. Das Ozeaneum auf der Stralsunder Hafeninsel ist täglich von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet; von Juni bis Ende September verlängert sich die Öffnungszeit auf 20.00 Uhr.
Weitere Informationen unter:
Im Hotel „Villa Astoria“ in Kühlungsborn hat der Spitzenkoch und Wahl-Mecklenburger Tillmann Hahn das Restaurant „Tillmann Hahns Gasthaus" eröffnet. Vom Frühstück bis zum Abendessen werden in dem zum 105-jährigen Jubiläum des Hauses neugestalteten Restaurant bodenständige Gerichte wie Mecklenburger Bauerngockel mit Kräutern oder Meerforelle mit Rote Bete-Apfelschmaus serviert. Zubereitet werden die Speisen mit Fleisch und Geflügel aus der Region. Die kulinarische Vielfalt Mecklenburg-Vorpommerns können Gäste darüber hinaus im angeschlossenen Feinkost Bistro mit Straßenverkauf probieren. An Stehtischen werden dort unter anderem Bismarck-Hering nach einem Familienrezept von der Insel Hiddensee, Doberaner Klosterkuchen und edle Obstbrände aus Vorpommern serviert. Tillmann Hahn wurde vier Mal zum besten Koch in Mecklenburg-Vorpommern gewählt und ist Mitbegründer der Besser-Esser-Initiative „ländlichfein“.
Weitere Informationen:
Die „Erlebniswelt Fotografie Zingst" sucht im Rahmen des Naturfotowettbewerbs „Heartbeat of Nature" die besten Naturfotos des Jahres zum Thema Artenvielfalt. Bis zum 15. Juni 2014 können Hobbyfotografen ihre Naturfotografien einsenden und mit etwas Glück wertvolle Sachpreise gewinnen oder mit ihrem Foto Teil einer Ausstellung auf der Foto-Messe „photokina 2014" in Köln werden. Jeder, der mitmachen möchte, kann sich auf registrieren und bei einer Teilnahmegebühr von fünf Euro bis zu drei Bilder hochladen. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury von Fotoexperten.
Weitere Informationen: ,
Vom 26. Juni bis zum 30. August 2014 werden Besucher des Fantasie-Theaterspektakels auf der Ostseebühne in Zinnowitz in die versunkene Stadt Vineta entführt, die laut der Legende vor der Insel Usedom untergegangen sein soll. In der neuen Episode „Die Märchenverschwörung“ wollen die Märchenfiguren um die Hexe Claribella den Vinetern ihre Stadt zurückgeben. Aber die Götter haben etwas dagegen. Das Programm bietet eine Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Intrigen inklusive Musik, Tanz, Pyro- und Lichteffekten sowie einer farbigen Lasershow. Die Musik stammt in diesem Jahr erstmals von dem Rostocker Komponisten und Musiker Wolfgang Schmiedt. Der studierte Gitarrist und Kulturmanager war unter anderem musikalischer Leiter am Volkstheater Rostock und hat den Bereich Pop/Worldmusic an der Hochschule für Musik und Theater Rostock aufgebaut. Die Vineta-Festspiele werden seit 1997 jeden Sommer im Ostseebad Zinnowitz aufgeführt und erwarten jährlich rund 25.000 Besucher.
Weitere Informationen und Kartenbestellungen:
Weitere Informationen und Karten:
+++ Ozeaneum begrüßt viermillionsten Besucher +++
Gut besucht: Das Ozeaneum in Stralsund hat seinen viermillionsten Besucher begrüßt. Damit gehört das Museum, das 2010 als Europas Museum des Jahres ausgezeichnet wurde, neben dem Nationalpark-Zentrum oder dem Müritzeum in Waren (Müritz) zu den meistbesuchten im gesamten Bundesgebiet. Seit der Eröffnung im Juli 2008 wird im Ozeanum Wissenswertes über die Meereswelt vermittelt und für den Schutz der Meere geworben, wie zum Beispiel in der aktuellen Ausstellung „Kein Plastik Meer". Zum breit gefächerten Angebot zählen Erlebnis-Ausstellungen, Multimedia-Inszenierungen, Aquarien sowie eine angeschlossene Gastronomie. Das Ozeaneum auf der Stralsunder Hafeninsel ist täglich von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet; von Juni bis Ende September verlängert sich die Öffnungszeit auf 20.00 Uhr.
Weitere Informationen unter:
+++ Spitzenkoch Tillmann Hahn eröffnet Gasthaus in Kühlungsborn +++
Im Hotel „Villa Astoria“ in Kühlungsborn hat der Spitzenkoch und Wahl-Mecklenburger Tillmann Hahn das Restaurant „Tillmann Hahns Gasthaus" eröffnet. Vom Frühstück bis zum Abendessen werden in dem zum 105-jährigen Jubiläum des Hauses neugestalteten Restaurant bodenständige Gerichte wie Mecklenburger Bauerngockel mit Kräutern oder Meerforelle mit Rote Bete-Apfelschmaus serviert. Zubereitet werden die Speisen mit Fleisch und Geflügel aus der Region. Die kulinarische Vielfalt Mecklenburg-Vorpommerns können Gäste darüber hinaus im angeschlossenen Feinkost Bistro mit Straßenverkauf probieren. An Stehtischen werden dort unter anderem Bismarck-Hering nach einem Familienrezept von der Insel Hiddensee, Doberaner Klosterkuchen und edle Obstbrände aus Vorpommern serviert. Tillmann Hahn wurde vier Mal zum besten Koch in Mecklenburg-Vorpommern gewählt und ist Mitbegründer der Besser-Esser-Initiative „ländlichfein“.
Weitere Informationen:
+++ „Heartbeat of Nature“: Zingst sucht bestes Naturfoto +++
Die „Erlebniswelt Fotografie Zingst" sucht im Rahmen des Naturfotowettbewerbs „Heartbeat of Nature" die besten Naturfotos des Jahres zum Thema Artenvielfalt. Bis zum 15. Juni 2014 können Hobbyfotografen ihre Naturfotografien einsenden und mit etwas Glück wertvolle Sachpreise gewinnen oder mit ihrem Foto Teil einer Ausstellung auf der Foto-Messe „photokina 2014" in Köln werden. Jeder, der mitmachen möchte, kann sich auf registrieren und bei einer Teilnahmegebühr von fünf Euro bis zu drei Bilder hochladen. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury von Fotoexperten.
Weitere Informationen: ,
+++ Vineta-Festspiele auf Usedom mit neuem Klang +++
Vom 26. Juni bis zum 30. August 2014 werden Besucher des Fantasie-Theaterspektakels auf der Ostseebühne in Zinnowitz in die versunkene Stadt Vineta entführt, die laut der Legende vor der Insel Usedom untergegangen sein soll. In der neuen Episode „Die Märchenverschwörung“ wollen die Märchenfiguren um die Hexe Claribella den Vinetern ihre Stadt zurückgeben. Aber die Götter haben etwas dagegen. Das Programm bietet eine Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Intrigen inklusive Musik, Tanz, Pyro- und Lichteffekten sowie einer farbigen Lasershow. Die Musik stammt in diesem Jahr erstmals von dem Rostocker Komponisten und Musiker Wolfgang Schmiedt. Der studierte Gitarrist und Kulturmanager war unter anderem musikalischer Leiter am Volkstheater Rostock und hat den Bereich Pop/Worldmusic an der Hochschule für Musik und Theater Rostock aufgebaut. Die Vineta-Festspiele werden seit 1997 jeden Sommer im Ostseebad Zinnowitz aufgeführt und erwarten jährlich rund 25.000 Besucher.
Weitere Informationen und Kartenbestellungen:
3 min
Mehr lesen

20. Mai 2014
| Pressemitteilungen
Pfingsten zu „Kunst: Offen“ nach Mecklenburg-Vorpommern
Zu "Kunst: Offen“ am Pfingstwochenende empfangen mehr als 800 Künstler und Kunsthandwerker, Ateliers und Werkstätten interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 20. Mal können Gäste vom 7. bis 9. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. „Die Veranstaltung ‚Kunst: Offen‘ hat sich in 20 Jahren fast schon zu einem Klassiker entwickelt und einen festen Platz in der Pfingstplanung vieler Besucher Mecklenburg-Vorpommerns“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der Verband rechnet erneut mit mehr als 50.000 Besuchern, die die Gelegenheit nutzen werden, mit Künstlern ins Gespräch zu kommen. Viele Übernachtungsgäste, Tagestouristen und Einheimische würden sich laut Fischer zu diesem Termin gezielt die Entstehungsorte von Kunst und Kunsthandwerk anschauen. Unter www.auf-nach-mv.de/kunstoffen finden Interessierte das Progamm in allen teilnehmenden Regionen.
20 Jahre „Kunst: Offen“ in Vorpommern
Mit insgesamt 279 Künstlern an 176 verschiedenen Ausstellungsorten ist das diesjährige künstlerische Angebot in Vorpommern so umfangreich wie nie zuvor. Unter den Teilnehmern befinden sich sowohl professionelle Kunstschaffende als auch junge und noch unbekannte Talente sowie sehr begabte Laienkünstler. Eingeleitet wird das Kunst- und Kulturevent in Vorpommern mit der traditionellen Eröffnungsveranstaltung, die im Jubiläumsjahr an ihren Geburtsort zurückkehrt. Zwanzig Jahre nachdem der Tourismusverband Vorpommern die Idee aus Schweden übernommen hatte und die erste Veranstaltung 1994 in Greifswald organisierte, ist das Sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus in Greifswald erneut Gastgeber. Am 6. Juni um 18.00 Uhr wird die Sammelausstellung auf dem Hof des Kulturzentrums in der Greifswalder Innenstadt von Tilo Braune, dem 1. Vorsitzenden des Tourismusverbandes Vorpommern, eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert unter anderem Malerei, Skulpturen, Keramik, Schmuck und Collagen von 54 verschiedenen Künstlern und gibt damit einen ersten Eindruck auf die künstlerische Vielfalt, die über die Pfingstfeiertage in den Werkstätten und Ateliers in Vorpommern gezeigt wird. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Jazzband „JaroJazz“. In den anschließenden Tagen ist die zentrale Sammelausstellung täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im St. Spiritus kostenlos für Besucher geöffnet. Die älteste Teilnehmerin der diesjährigen „Kunst: Offen“-Aktion ist die 100 Jahre alte gelernte Webmeisterin Minka Zimmermann. In der Galerie in der Kirche St. Johannis in Lassan zeigt sie ihre Flechtobjekte, Wandteppiche und Experimentelles aus unterschiedlichen Schaffensphasen sowie einige surrealen Malereien ihres ersten Ehemanns, dessen Nachlass im Pommerschen Landesmuseum Greifswald vorzufinden ist. Wer sich für Fotografien interessiert, besucht das Atelier von Dieter Grathwohl in Friedland. Schwerpunkt seiner Arbeiten sind Fotografien von Landschaften und Dörfern in Mecklenburg Vorpommern. Weitere Informationen: Porzellan herstellen und Schaudrechseln in der Mecklenburgischen Seenplatte
Bereits zum zwölften Mal wird die landesweite Aktion „Kunst: Offen“ in der Mecklenburgischen Seenplatte veranstaltet. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 6. Juni 2014 um 19.00 Uhr in der Kloster- und Schlossanlage Dargun statt. Unter der künstlerischen Leitung von Klaus Olivier stellen neun Künstler aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gemeinsam unter dem Titel „9 : Neuland“ in der Kloster- und Schlossanlage Dargun aus. In Basedow zeigt Claudia Burmeister () aktuelle Arbeiten auf Papier und Holz, die aus verschiedenen Drucktechniken entstanden sind. Wer Porzellan mag, fährt nach Kummerow ins „maluka – Atelier für Porzellan und Keramik“ (). Hier führt Marie-Luise Knittel durch ihre Werkstatt und erläutert die einzelnen Arbeitsschritte der Porzellanherstellung. Schaudrechseln und -sägen stehen bei Jürgen und Doris Schulz in der Windmühlenstadt Woldegk auf dem Programm. Handgearbeitete Dessous und Gravuren-Unikate an der Ostseeküste Mecklenburg und in der Region Mecklenburg-Schwerin
Rund 400 Künstler und Kunsthandwerker öffnen ihre Ateliers in den Regionen Ostseeküste Mecklenburg und Mecklenburg-Schwerin. Handgearbeitete Dessous für Frauen verspricht die Familie Grabowski in Laake. In Schwerin können Gäste die Gavur-Manufaktur (www.gravur-manufaktur.de) von Carola Frericks besuchen, die handgefertige Unikate mit Ornamenten, Wappen und Zunftzeichen herstellt. In der Wassermühle Ziddorf wird eine neue Ausstellung des Malkreises Briggow eröffnet, und es gibt Gitarrenmusik dazu. Die bekannten gelben Schirme – das Markenzeichen von „Kunst Offen“ – weisen den Weg zu den teilnehmenden Künstlern, ebenso wie die neue Broschüre „Kunst: Offen 2014“. Die Broschüre ist ab sofort in den Kurverwaltungen, Tourist- und Stadt-Informationen, den Kulturämtern der Region sowie bei den teilnehmenden Künstlern entlang der Ostseeküste Mecklenburg erhältlich oder kann unter online bestellt werden.
20 Jahre „Kunst: Offen“ in Vorpommern
Mit insgesamt 279 Künstlern an 176 verschiedenen Ausstellungsorten ist das diesjährige künstlerische Angebot in Vorpommern so umfangreich wie nie zuvor. Unter den Teilnehmern befinden sich sowohl professionelle Kunstschaffende als auch junge und noch unbekannte Talente sowie sehr begabte Laienkünstler. Eingeleitet wird das Kunst- und Kulturevent in Vorpommern mit der traditionellen Eröffnungsveranstaltung, die im Jubiläumsjahr an ihren Geburtsort zurückkehrt. Zwanzig Jahre nachdem der Tourismusverband Vorpommern die Idee aus Schweden übernommen hatte und die erste Veranstaltung 1994 in Greifswald organisierte, ist das Sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus in Greifswald erneut Gastgeber. Am 6. Juni um 18.00 Uhr wird die Sammelausstellung auf dem Hof des Kulturzentrums in der Greifswalder Innenstadt von Tilo Braune, dem 1. Vorsitzenden des Tourismusverbandes Vorpommern, eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert unter anderem Malerei, Skulpturen, Keramik, Schmuck und Collagen von 54 verschiedenen Künstlern und gibt damit einen ersten Eindruck auf die künstlerische Vielfalt, die über die Pfingstfeiertage in den Werkstätten und Ateliers in Vorpommern gezeigt wird. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Jazzband „JaroJazz“. In den anschließenden Tagen ist die zentrale Sammelausstellung täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im St. Spiritus kostenlos für Besucher geöffnet. Die älteste Teilnehmerin der diesjährigen „Kunst: Offen“-Aktion ist die 100 Jahre alte gelernte Webmeisterin Minka Zimmermann. In der Galerie in der Kirche St. Johannis in Lassan zeigt sie ihre Flechtobjekte, Wandteppiche und Experimentelles aus unterschiedlichen Schaffensphasen sowie einige surrealen Malereien ihres ersten Ehemanns, dessen Nachlass im Pommerschen Landesmuseum Greifswald vorzufinden ist. Wer sich für Fotografien interessiert, besucht das Atelier von Dieter Grathwohl in Friedland. Schwerpunkt seiner Arbeiten sind Fotografien von Landschaften und Dörfern in Mecklenburg Vorpommern. Weitere Informationen: Porzellan herstellen und Schaudrechseln in der Mecklenburgischen Seenplatte
Bereits zum zwölften Mal wird die landesweite Aktion „Kunst: Offen“ in der Mecklenburgischen Seenplatte veranstaltet. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 6. Juni 2014 um 19.00 Uhr in der Kloster- und Schlossanlage Dargun statt. Unter der künstlerischen Leitung von Klaus Olivier stellen neun Künstler aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gemeinsam unter dem Titel „9 : Neuland“ in der Kloster- und Schlossanlage Dargun aus. In Basedow zeigt Claudia Burmeister () aktuelle Arbeiten auf Papier und Holz, die aus verschiedenen Drucktechniken entstanden sind. Wer Porzellan mag, fährt nach Kummerow ins „maluka – Atelier für Porzellan und Keramik“ (). Hier führt Marie-Luise Knittel durch ihre Werkstatt und erläutert die einzelnen Arbeitsschritte der Porzellanherstellung. Schaudrechseln und -sägen stehen bei Jürgen und Doris Schulz in der Windmühlenstadt Woldegk auf dem Programm. Handgearbeitete Dessous und Gravuren-Unikate an der Ostseeküste Mecklenburg und in der Region Mecklenburg-Schwerin
Rund 400 Künstler und Kunsthandwerker öffnen ihre Ateliers in den Regionen Ostseeküste Mecklenburg und Mecklenburg-Schwerin. Handgearbeitete Dessous für Frauen verspricht die Familie Grabowski in Laake. In Schwerin können Gäste die Gavur-Manufaktur (www.gravur-manufaktur.de) von Carola Frericks besuchen, die handgefertige Unikate mit Ornamenten, Wappen und Zunftzeichen herstellt. In der Wassermühle Ziddorf wird eine neue Ausstellung des Malkreises Briggow eröffnet, und es gibt Gitarrenmusik dazu. Die bekannten gelben Schirme – das Markenzeichen von „Kunst Offen“ – weisen den Weg zu den teilnehmenden Künstlern, ebenso wie die neue Broschüre „Kunst: Offen 2014“. Die Broschüre ist ab sofort in den Kurverwaltungen, Tourist- und Stadt-Informationen, den Kulturämtern der Region sowie bei den teilnehmenden Künstlern entlang der Ostseeküste Mecklenburg erhältlich oder kann unter online bestellt werden.
3 min
Mehr lesen

19. Mai 2014
| Neues aus den Regionen
Sonderausstellung „Geisternetze – tödliche Fallen“ im Meeresmuseum Stralsund
Ab 26. Juni stellt das Deutsche Meeresmuseum in der Sonderausstellung „Geisternetze – tödliche Fallen“ ein gemeinsames Projekt mit dem WWF Deutschland und dem Verein archaeomare zur Erfassung und Dokumentation von Geisternetzen vor. Verlorene Fischernetze, die im Meer treiben oder sich an Hindernissen verfangen, können zur tödlichen Falle für Meerestiere werden, aber auch zur Gefahr für Sporttaucher. Die Kunststoffnetze sind Teil des globalen Müllproblems im Meer, welches das Meeresmuseum unter dem Motto „Kein Plastik Meer“ in diesem Jahr in den Fokus seiner Öffentlichkeitsarbeit stellt.
In den Gewässern Europas gehen Schätzungen zufolge etwa 25.000 Fischernetze pro Jahr verloren. Allein in der Ostsee geht man von 5.000 bis 10.000 Netzen und Netzteilen aus, die ziellos durch das Meer treiben oder an Hindernissen hängen. Ebenso wie anderer Plastikmüll zersetzen sich die Netze nur sehr langsam und geben dabei Weichmacher und andere Giftstoffe ins Wasser ab. Durch Meeresströmungen und Abrieb an Wracks werden sie mechanisch beansprucht und zu kleinen Faserresten zermahlen.
Im Vorfeld des 2013 gestarteten und von der Schweizer Drosos-Stiftung geförderten Projektes lieferten Berichte des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Informationen zu über 100 verlorenen Netzen, die im Laufe der Zeit Schiffswracks auf dem Meeresboden überspannten. Fischer vermerken Netzhindernisse in sogenannten „Hackerkarten“. Diese Angaben wurden in einer Datenbank erfasst und auf deren Grundlage die durch die Fischerei intensiv genutzten Gewässer um Rügen und vor Usedom für Tauchuntersuchungen ausgewählt. So wurden in 2013 an nur zwölf Seetagen über 20 Hindernisse – zumeist Wracks – durch Taucher auf verfangene Netze untersucht, um Anzahl, Typ, Zustand und Zerfallgrad zu ermitteln. Die Projektpartner vermerkten zudem, ob sich in den Netzen noch Fische verfingen oder diese mit Meeresorganismen bewachsen sind. Da ein Teil der Wracks unter Denkmalschutz steht, sollte auch erkundet werden, ob sie durch Scheuerbewegungen der Netze langfristig beschädigt werden.
Derzeit wird die Dokumentation fortgesetzt, um mit den zuständigen Behörden die Bergung und das Recyceln der Netze abzustimmen. Ziel ist es, in diesem Sommer fünf bis sechs Tonnen aus der deutschen Ostsee zu bergen. Die Sonderausstellung „Geisternetze – tödliche Fallen“ ist bis 23. November 2014 im Meeresmuseum Stralsund zu sehen und im Eintritt für das Museum inbegriffen.
Weitere Informationen:
2 min
Mehr lesen

19. Mai 2014
| Neues aus den Regionen
Leinen los und Kapitänsmütze raus
Die zwei größten Rostocker Veranstaltungen stehen vor der Tür: zum einen die 77. Warnemünder Woche im Ostseebad Warnemünde, bei der vom 5. bis 13. Juli 2014 fast 2.000 Segler aus über 20 Nationen erwartet werden, um in neun Tagen verschiedenste Wettbewerbe auszuführen. Dazu gehören die Europa Cups, die Internationalen Deutschen Meisterschaften, das German Open sowie die Kitesurf Trophy. Die Regatten, zu denen sich Interessierte auf der Website anmelden können, stellen dabei die Höhepunkte des Events dar, zu dem mehrere Hunderttausend Besucher erwartet werden.
Zudem folgt kurz darauf die größte maritime Veranstaltung im Küstenland: die 24. Hanse Sail Rostock. Bis zu einer Million Besucher zieht sie jedes Jahr an. Vom 7. bis 10. August 2014 werden Schiffe aus rund zehn Nationen erwartet, darunter aus Großbritannien, Russland, Finnland oder den Niederlanden. Mehr als 200 Traditionssegler und Museumsschiffe werden nach Rostock und Warnemünde kommen. Zum ersten Mal läuft dieses Jahr der 1937 gebaute Viermast-Schoner „Santa Maria Manuela“ aus Portugal an. Höhepunkte der Sail werden unter anderem die Möglichkeiten zum Mitfahren auf den Schiffen, die zahlreichen Bühnen mit Musik- und Unterhaltungsprogramm, die Erlebnismeilen und Märkte sowie das Feuerwerk sein. Am letzten Veranstaltungstag findet außerdem die Parade der Nationen statt. Bei diesem Ereignis repräsentieren die Schiffe die teilnehmenden Länder der Hanse Sail durch die jeweiligen Flaggen. Gemeinsam segeln die Traditionsschiffe die Warnow entlang und unterhalten an Bord mit künstlerischen Aktionen wie Tanz, Schaftböllern oder Wasserfontänen. Der Streckenfunk berichtet derweil an Land von den vorübersegelnden Attraktionen. Die Hanse Sail ist mit über 200 teilnehmenden Schiffen nicht nur das größte jährlich stattfindende Traditionsseglertreffen der Welt. Mit ihrer insgesamt 3,5 Kilometer langen Bummelmeile im Rostocker Stadthafen und im Ostseebad Warnemünde bietet sie auch die größte Schlemmermeile Mecklenburg-Vorpommerns. Den Gaumen erfreuen neben regionalen Spezialitäten wie Fischbrötchen oder Grützwurst auch internationale Köstlichkeiten, zum Beispiel aus dem jeweiligen Partnerland des Festes, das dieses Jahr Finnland ist. Mit Blick auf die unter schwerem Tuch die Warnow entlangfahrenden und an der Molenausfahrt in Warnemünde Segel setzenden Schiffe munden die Leckereien besonders.
Weitere Informationen: ,
Weitere Informationen: ,
2 min
Mehr lesen

19. Mai 2014
| Neues aus den Regionen
7. Cartoonair am Meer in Prerow
Zum 7. Cartoonair am Meer locken mehr als 50 Cartoonisten nach Prerow auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Vom 7. Juni bis zum 7. September werden bei dem Freiluftfestival Karikaturen unter dem Titel „Coole Bilder – Cartoons mit Zeitgeist“ gezeigt. Ist cool sein überhaupt noch cool? Und wenn ja, warum? Wer legt eigentlich fest, was gerade in ist und was out? Wer bestimmt die Trends? Muss man sich an jeden halten? Gibt es einen heiligen Zeitgeist? Was ist, wenn man nicht an ihn glaubt? Wo führt der Weg hin, wenn man immer und überall mit der Zeit geht? Fragen über Fragen, auf die die Ausstellung zum 7. Cartoonair am Meer die passenden Antworten gibt. Mit „coolen“ Bilder von 50 CartoonistInnen aus Deutschland und Österreich, die den Geist der heutigen Zeit widerspiegeln. Abendveranstaltungen im Kulturkaten „Kiek In“ bereichern das Festival. So ist beispielsweise der Publizist Horst Evers am 8. Juni in Prerow zu Gast. Der Titel seiner Präsentation lautet „Hinterher hat man's meist vorher gewusst“. Die Cartoons als licht- und wetterfeste Drucke bei Sonne, Wind und Wetter täglich auf der Wiese im Garten des Kulturkaten „Kiek In“ im Ostseebad Prerow zu sehen. Der Eintritt kostet 2,00 Euro, mit Kurkarte 1,50 Euro.
Mehr über das Cartoonair am Meer unter
Mehr über das Cartoonair am Meer unter
54 sek
Mehr lesen

19. Mai 2014
| Neues aus den Regionen
Sommerkonzerte „MeckProms“: Im WM-Jahr stehen „Campions“ im Mittelpunkt
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft begibt sich die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit ihrer sommerlichen Konzertreihe „MeckProms“ ab 15. Juli 2014 unter dem Motto „Champions!“ auf eine musikalische Ehrenrunde entlang einer Galerie von Helden, deren Musik zahllose Menschen in aller Welt zu Großartigem inspiriert hat. Vom sinfonischen Repertoire bis zu Oper und Operette reicht das Spektrum der vier Konzerte an ausgesucht schönen Orten in Schwerin, Klütz, Güstrow und Ludwigslust, dirigiert und charmant moderiert vom amtierenden Generalmusikdirektor Daniel Huppert. Höhepunkte von der leichten Muse bis zu den großen Leinwandhelden und ihren unvergesslichen Melodien werden zu hören sein. Mitreißende Musik aus dem WM-Gastgeberland Brasilien stehtebenso auf dem Programm wie Klänge aus Argentinien, Uruguay, Spanien und Frankreich sowie aus dem jeweils ganz individuell gefärbten Melodienfundus des einen oder anderen Geheimfavoriten auf dem grünen Rasen. Der Vorverkauf für die Konzerte beginnt am 15. Mai 2014.
Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin spielt außerdem Werke von Edward Elgar und Dmitri Schostakowitsch bis zu Vaughan Williams und Johann Strauss. „Wir werden Gladiatoren einmarschieren lassen, Superman, Rocky und weitere Stars der Filmmusik zum Leben erwecken und so manchen skurrilen Solisten aus dem Hut zaubern, mit dem im Orchesterkonzert nun wirklich keiner rechnet“, kündigt Daniel Huppert an. „Mit Stamatia Gerothanasi (Sopran) und Constanze Heller (Mezzosopran), zwei charmanten Solistinnen aus dem Opernensemble, sorgen wir darüber hinaus für gesangliche Höhenflüge zwischen Léhar, Verdi, Gounod und Webber. Und die Highlights der Londoner „Last Night of the Proms" werden auch diesen Sommer in Mecklenburg nicht fehlen“, so Huppert weiter.
Karten unter: 0385 5300123; kasse@theater-schwerin.de oder an den jeweiligen Vorverkaufsstellen vor Ort.
Weitere Informationen:
1 min
Mehr lesen

19. Mai 2014
| Neues aus den Regionen
Schloss Mirow: Glanzvoll eröffnet das Rokoko-Juwel und startet in die erste Saison
Festlich eröffnet Schloss Mirow am Pfingstsonnabend, dem 7. Juni 2014, seine Pforten erstmals für die Öffentlichkeit. Nach langjähriger Restaurierung glänzt das Schatzkästchen in der Mecklenburgischen Seenplatte nun wieder mit kostbar ausgestatteten Räumlichkeiten. Die 300-jährige Geschichte des Schlosses wird in der musealen Präsentation lebendig. Mächtige Witwen, schräge Herzöge und Prinzessinnen, die zu Königinnen wurden, treten ins Rampenlicht.
In der Ausstellung, die als Rundgang konzipiert ist, begegnen die Besucher dem ersten Herzog zu Mecklenburg-Strelitz, Adolph Friedrich II., der 1707 den Bau des Schlosses beauftragte. Berühmteste Bewohnerin des Schlosses war Prinzessin Sophie Charlotte. Sie verbrachte am 17. August 1761 ihre letzte Nacht im kleinen Mirow. Am nächsten Tag verließ sie ihre Heimat für immer, um in Großbritannien als Königin Charlotte den Thron zu besteigen. Neben den fürstlichen Bewohnern zeigt die Ausstellung die Anfänge der Strelitzer Dynastie und informiert über die Baugeschichte des Schlosses. Die überraschend prachtvoll ausgestatteten Räume im friderizianischen Rokoko haben namhafte Künstler ausgestattet. Neben italienischem Stuck, zarten Streublumen und einer einmaligen handgestickten Tapete sind viele weitere Kostbarkeiten zu entdecken.
Zur Eröffnung am Pfingstsonnabend wird Preußens König Friedrich der Große erwartet, der sich gern über seine mecklenburgischen Nachbarn, die „Mirokesen“, mokierte. Auch Herzog Adolph Friedrich IV., der als Fritz Reuters Romanfigur „Dörchläuchting“ unsterblich wurde, ist auf der Bühne im Schlosspark zu Gast. Auf dem Gartenfest zu Ehren der Wiedereröffnung von Schloss Mirow wird ein hochkarätiges Programm geboten: kostümierte Künstler, flanierende Musiker und außergewöhnliche Kinderangebote. Am Abend konzertiert die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin im romantischen Schlosspark. Für das leibliche Wohl der Eröffnungsgäste sorgen Kaffeespezialitäten, herzhafte Genüsse und eine Cocktail-Lounge.
Das bedeutende Kulturdenkmal Schloss Mirow bereichert ab Pfingsten die Schlösserlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Rechtzeitig zum Beginn der touristischen Hauptsaison bietet es als Herzstück des historischen Bauensembles mit Renaissancetorhaus, Kavaliershaus und Remise eine besondere Attraktion für Gäste und Einheimische. In den Ferienmonaten von Juli und August ist das barrierefrei zugängliche Schloss täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: .
2 min
Mehr lesen

16. Mai 2014
Feature: Nächster Abzweig Seerosenkanal: Mit dem Kanu durch die Mecklenburgische Seenplatte
Entweder man fängt leise an zu singen, oder man wird vor lauter Urlaubsglück ganz stumm auf diesem See: glasklares Wasser, bis zum schilfgrünen Ufersaum hinüber, fast schon karibisch blau gefärbt. Vom hellen Sand am Grund wachsen ein paar zarte Wasserpflanzen herauf zu unserem Kanu, in dem mich und meine Tochter jetzt gerade noch die schiere Vernunft hält: Es dürfte schwierig werden, aus dem Breiten Luzin wieder an Bord zu klettern nach so einem Sprung in die verlockende Sommerfrische. Also lassen wir fürs Erste nur die Füße rechts und links ins Wasser hängen und fühlen uns dabei wie leicht verspannte, aber gut gelaunte Riesen-Wasserläufer.
Wo die Rotfedern fliegen lernen
Die Feldberger Seenlandschaft, nur zwei Autostunden nördlich von Berlin, hat uns erst einmal total umgehauen. Sie ist ein besonderes Refugium am südöstlichen Rand der Mecklenburgischen Seenplatte, ein während der letzten Eiszeit entstandenes Paradies für Aktivurlauber und Naturliebhaber. Hotels und Pensionen werden in der Hochsaison auch mal knapp, Einkehrmöglichkeiten gibt's schöne – aber nicht an jeder Ecke. Denn die Natur ist hier allgegenwärtig und wunderbar. Größtenteils finden wir naturbelassene Klarwasser-Seen, an deren Ufern Frösche im Schilf hocken. Libellen surren über Seerosen hinweg, Schwärme kleiner Fische ziehen flink durch das von der Sonne erwärmte Wasser. Man kann mit der Hand Muscheln fischen und vom Boot aus den Rotfedern beim Fliegen zusehen. Wir beobachten, wie die Fische immer wieder aus dem Wasser springen und beim Eintauchen in den See kreisförmige Wellen hinterlassen. Meinem Sohn verschlägt es kurz die Sprache, was sonst selten der Fall ist. Ein Familienwochenende mit einigen Paddelkilometern hatten wir uns auf den für Motorboote gesperrten Seen vorgenommen, aber die vielen Ablenkungsmanöver, die die Natur hier veranstaltet, bringen uns bald vom rechten Weg ab – ebenso wie die urigen Fisch-Restaurants und das bezaubernde Carwitz. Der Ort unweit von Feldberg ist fast rundum vom Wasser umgeben und hat sich zu einem sympathischen Ort entwickelt: mit Cafés, Restaurants und Modeläden. Auch gibt es hier das sehenswerte Hans-Fallada-Museum. „Wer es nicht weiß, kann nicht ahnen, dass jeder dieser dunklen Waldstreifen einen tief ins Land eingeschnittenen, langen See bedeutet, Seen mit dem tiefsten, klarsten Wasser, von einem bezaubernden Türkisgrün oder Azurblau“, schrieb der Dichter, der es wissen musste. Er hatte in Carwitz ein Haus, verbrachte hier seine kreativste Zeit. Am Ufer gibt es viele lauschige Badestellen
Am besten, man leiht Boote in Feldberg und paddelt dann wie wir über den Haussee auf den Breiten Luzin, den zweittiefsten See in Mecklenburg-Vorpommern. Wir streifen Seerosenteppiche und romantische Schilfufer. Es ist ein herrlich blauer Tag, wir stoppen an kleinen Badestellen, staunen über die handbetriebene Seilfähre über den Schmalen Luzin und machen dort auch gleich Pause bei Kuchen und Eis. Schön ist das, so gemächlich auf dem Breiten und Schmalen Luzin dahinzugleiten! Man kann hier auch sportlichere Touren machen, zum Beispiel von Feldberg über Carwitz, den Carwitzer See und den Zansen bis nach Fürstenhagen. Dort übernachtet man in der Alten Schule und fährt am nächsten Tag wieder zurück. Mit Familie ist das aber ein bisschen viel. Wir schaffen's nur bis Carwitz. Macht aber nichts, denn es ist herrlich dort, wir sind gestern schon zum Bummeln da gewesen. Haben den Kanuten beim Umtragen der Boote zugesehen und den Abend in einem netten Restaurant ausklingen lassen. Ach ja: Und ARD-Kommissar Charly Hübner, der hier groß geworden ist, sind wir auch über den Weg gelaufen – zum dritten Mal an diesem Wochenende. Kein Witz. Es ist nämlich nicht nur besonders schön. Es ist auch besonders klein und heimelig in dieser Feldberger Seenlandschaft. Weitere empfehlenswerte Kanutouren: Mirow-Müritz-Rundtour
Eine zweitägige, etwa 36 Kilometer lange Rundtour führt Gäste über ruhige Wasserstraßen südlich der Müritz. Nördlich von Mirow erwarten Paddler schöne Seerosenteppiche. Im Frühjahr und Herbst sind unzählige Wildgänse und Kraniche zu sehen. Wildwasserromantik bis Rostock
Bei einer facettenreichen 85-Kilometer-Tour auf der Mildenitz und der Warnow, zwischen Dabel und Rostock-Warnemünde, passieren Urlauber viele Seen, Eiszeitrinnen und Wälder. Die Durchbruchtäler der Flüsse haben Wildwassercharakter. Der Besondere Tipp: Peenetour: von Dahmen bis Demmin
Mitten durch die unberührte Natur der Mecklenburgischen Schweiz führt diese drei- bis viertägige Tour. Hier leben Biber, Fischadler und Eisvogel. Historische Orte wie Malchin, Neukalen und die Hansestadt Demmin laden zu Stopps ein. Mecklenburg-Vorpommern bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten an ausgezeichneten Paddeltouren – vom Nachmittagsausflug bis zur sportlichen Tour ist alles dabei:
Die Feldberger Seenlandschaft, nur zwei Autostunden nördlich von Berlin, hat uns erst einmal total umgehauen. Sie ist ein besonderes Refugium am südöstlichen Rand der Mecklenburgischen Seenplatte, ein während der letzten Eiszeit entstandenes Paradies für Aktivurlauber und Naturliebhaber. Hotels und Pensionen werden in der Hochsaison auch mal knapp, Einkehrmöglichkeiten gibt's schöne – aber nicht an jeder Ecke. Denn die Natur ist hier allgegenwärtig und wunderbar. Größtenteils finden wir naturbelassene Klarwasser-Seen, an deren Ufern Frösche im Schilf hocken. Libellen surren über Seerosen hinweg, Schwärme kleiner Fische ziehen flink durch das von der Sonne erwärmte Wasser. Man kann mit der Hand Muscheln fischen und vom Boot aus den Rotfedern beim Fliegen zusehen. Wir beobachten, wie die Fische immer wieder aus dem Wasser springen und beim Eintauchen in den See kreisförmige Wellen hinterlassen. Meinem Sohn verschlägt es kurz die Sprache, was sonst selten der Fall ist. Ein Familienwochenende mit einigen Paddelkilometern hatten wir uns auf den für Motorboote gesperrten Seen vorgenommen, aber die vielen Ablenkungsmanöver, die die Natur hier veranstaltet, bringen uns bald vom rechten Weg ab – ebenso wie die urigen Fisch-Restaurants und das bezaubernde Carwitz. Der Ort unweit von Feldberg ist fast rundum vom Wasser umgeben und hat sich zu einem sympathischen Ort entwickelt: mit Cafés, Restaurants und Modeläden. Auch gibt es hier das sehenswerte Hans-Fallada-Museum. „Wer es nicht weiß, kann nicht ahnen, dass jeder dieser dunklen Waldstreifen einen tief ins Land eingeschnittenen, langen See bedeutet, Seen mit dem tiefsten, klarsten Wasser, von einem bezaubernden Türkisgrün oder Azurblau“, schrieb der Dichter, der es wissen musste. Er hatte in Carwitz ein Haus, verbrachte hier seine kreativste Zeit. Am Ufer gibt es viele lauschige Badestellen
Am besten, man leiht Boote in Feldberg und paddelt dann wie wir über den Haussee auf den Breiten Luzin, den zweittiefsten See in Mecklenburg-Vorpommern. Wir streifen Seerosenteppiche und romantische Schilfufer. Es ist ein herrlich blauer Tag, wir stoppen an kleinen Badestellen, staunen über die handbetriebene Seilfähre über den Schmalen Luzin und machen dort auch gleich Pause bei Kuchen und Eis. Schön ist das, so gemächlich auf dem Breiten und Schmalen Luzin dahinzugleiten! Man kann hier auch sportlichere Touren machen, zum Beispiel von Feldberg über Carwitz, den Carwitzer See und den Zansen bis nach Fürstenhagen. Dort übernachtet man in der Alten Schule und fährt am nächsten Tag wieder zurück. Mit Familie ist das aber ein bisschen viel. Wir schaffen's nur bis Carwitz. Macht aber nichts, denn es ist herrlich dort, wir sind gestern schon zum Bummeln da gewesen. Haben den Kanuten beim Umtragen der Boote zugesehen und den Abend in einem netten Restaurant ausklingen lassen. Ach ja: Und ARD-Kommissar Charly Hübner, der hier groß geworden ist, sind wir auch über den Weg gelaufen – zum dritten Mal an diesem Wochenende. Kein Witz. Es ist nämlich nicht nur besonders schön. Es ist auch besonders klein und heimelig in dieser Feldberger Seenlandschaft. Weitere empfehlenswerte Kanutouren: Mirow-Müritz-Rundtour
Eine zweitägige, etwa 36 Kilometer lange Rundtour führt Gäste über ruhige Wasserstraßen südlich der Müritz. Nördlich von Mirow erwarten Paddler schöne Seerosenteppiche. Im Frühjahr und Herbst sind unzählige Wildgänse und Kraniche zu sehen. Wildwasserromantik bis Rostock
Bei einer facettenreichen 85-Kilometer-Tour auf der Mildenitz und der Warnow, zwischen Dabel und Rostock-Warnemünde, passieren Urlauber viele Seen, Eiszeitrinnen und Wälder. Die Durchbruchtäler der Flüsse haben Wildwassercharakter. Der Besondere Tipp: Peenetour: von Dahmen bis Demmin
Mitten durch die unberührte Natur der Mecklenburgischen Schweiz führt diese drei- bis viertägige Tour. Hier leben Biber, Fischadler und Eisvogel. Historische Orte wie Malchin, Neukalen und die Hansestadt Demmin laden zu Stopps ein. Mecklenburg-Vorpommern bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten an ausgezeichneten Paddeltouren – vom Nachmittagsausflug bis zur sportlichen Tour ist alles dabei:
3 min
Mehr lesen

09. Mai 2014
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
Pünktlich zur Hauptsaison nimmt das Ostseebad Göhren auf Rügen im Juni 2014 mit einer neuen Seilbahn eine weitere Attraktion in Betrieb. Mit ihrer runden, voll verglasten Fahrkabine für zwölf Personen überwindet sie den Höhenunterschied von über 30 Metern zwischen Nordstrand und Ortszentrum in nur einer Minute und bietet dabei einen Panoramablick auf die Ostsee, den breiten, weißen Sandstrand und auf die Bernsteinpromenade. Die Seilbahn kann von jedem Kurgast für 1,50 Euro (zwei Fahrten inklusive) genutzt werden. Einen Teil des Fahrpreises erhalten Fahrgäste in Form eines Verzehrgutscheines, der in verschiedenen Geschäften und gastronomischen Betrieben des Ostseebades eingelöst werden kann, zurück. Göhren ist erst vor kurzem als einziger Kneippkurort Norddeutschlands mit dem „Premium Class“-Siegel ausgezeichnet worden und eines der wichtigsten Zentren für Gesundheitsurlaub auf der Insel Rügen.
Weitere Informationen:
Der Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am Samstag, 17. Mai 2014, zum siebten Mal in Folge im Grand Hotel Heiligendamm ausgetragen. Mit Ronny Siewert, Koch des Hauses und bester seines Fachs im Land, kochen sechs weitere Gourmetköche aus Mecklenburg-Vorpommern und ein internationaler Gastkoch ein Menü. Zu Gast ist in diesem Jahr der belgische Spitzenkoch Roel Lintermans aus dem Sterne-Restaurant „Les Solistes“ im Waldorf Astoria Berlin. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von den „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ und ihrem Programm „Classic meets Cuba“. Unter dem Motto „Bildung für alle" gehen in diesem Jahr erstmals fünf Euro jeder verkauften Karte an das gleichnamige Hilfsprojekt der Deutschen Kinderhilfe. Mecklenburg-Vorpommern ist mit inzwischen neun Sternerestaurants die kulinarische Nr. 1 in Ostdeutschland. Karten- und Zimmerreservierung (Karten zu EUR 195 pro Person) unter der Telefonnummer 038203 7407676 oder unter . Weitere Informationen:
Das reinste Vergnügen: Das Badewasser in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes sowohl an der Ostsee als auch in der Seenlandschaft von hervorragender Qualität. Rund 96 Prozent der 486 geprüften Badestellen im Nordosten kann danach eine sehr gute oder gute Wasserqualität bescheinigt werden. Die Qualität der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern wird von den Gesundheitsämtern über die gesamte Saison vier- bis fünfmal überprüft. Die aktuellen Messwerte sind auf einer interaktiven Badegewässerkarte () online abrufbar. Ebenso kann eine kostenlose App für Smartphones und Tablets geladen werden. Weitere Informationen:
Das Strandhotel Dünenmeer im Ostseebad Dierhagen ist von dem internationalen Online-Hotelbuchungsportal „hotel.de" als bestbewertetes Hotel Deutschlands in Strandnähe ausgezeichnet worden. Es erhielt insgesamt 9,5 von zehn möglichen Punkten und konnte vor allem mit seiner Ausstattung, der nur wenige Meter von der Ostsee entfernten Lage sowie einem umfangreichen Wellness-Programm überzeugen. Im Europa-Vergleich steht das Strandhotel Dünenmeer an zweiter Position. Insgesamt sieben der zehn bestbewerteten Hotels Deutschlands liegen in Mecklenburg-Vorpommern. So konnten unter anderem das Vier-Sterne-Hotel „Denkmal 13" in Wismar (Platz zwei), das Aparthotel Strandhus in Alhbeck auf Usedom (Platz drei) sowie das Hotel Waldfrieden im Ostseebad Sellin auf Rügen (Platz vier) bei Kunden des Buchungsportals überzeugen. Weitere Informationen: ,
Mit der Ausstellung „Bildnisse – Figürliches aus den Norddeutschen Künstlerkolonien Ahrenshoop, Ferch, Hiddensee und Schwaan" widmet sich das Kunstmuseum Schwaan noch bis zum 9. Juni 2014 dem Thema der figürlichen Darstellung in den nord(ost)deutschen Künstlerkolonien und vereint dabei Werke aller vier Zentren. Der Bogen spannt sich mit frühen Arbeiten von Karl Hagemeister oder Alfred Heinsohn über Elisabeth Büchsel, bis in die jüngere Vergangenheit der 1960er Jahre mit Arbeiten von Hedwig Woermann oder Jo Jastram. Wenn auch das klassische Porträt einen großen Teil der über 40 gezeigten Arbeiten einnimmt, so ergänzen Genreszenen wie „Der Landmann“ von Carl Kayser-Eichenberg, oder „Der Sonntagmorgen“ von Alfred Partikel sowie die Plastiken von Jo Jastram und Gerhard Marcks die Präsentation. Die Maler der Künstlerkolonien in Europa entdeckten im 19. Jahrhundert heimische Landschaften als Motiv für sich. In den Bildern dominierten Darstellungen des alltäglichen Lebens, Dorfansichten, einfache Menschen und der ländliche Raum mit großzügig gestalteten Landschaften. Weitere Informationen:
Zu Christi Himmelfahrt lockt das Ostseebad mit der Oldtimerrallye „Rügen Classics“, einem Radrennen über die Insel, einem Sandskulpturen- sowie einem Tanzfestival. Der Startschuss für die 13. Oldtimerrallye „Rügen Classics” fällt am 29. Mai im Ostseebad, und am Morgen des 31. Mai beginnt die 35, 75, 125, 155 beziehungsweise 205 Kilometer lange „Rügen-Rund-Tour“ der Rad-Amateure. Gäste, die selbst aktiv sein möchten, können darüber hinaus beim Binzer Frühlingsfest vom 29. bis 1. Juni bei Live-Musik auf dem Kurplatz das Tanzbein schwingen. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist auch das Rügener Sandskulpturen-Festival, bei dem einige der besten Sandkünstler der Welt aus rund 16.000 Tonnen Spezialsand Figuren wie Karl den Großen, Albert Einstein oder die Berliner Mauer formen. Die 49 sandigen Meisterwerke sind bis zum 9. November auf der Festwiese an der Proraer Chaussee täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Weitere Informationen: , ,
+++ Sieben Sterneköche und der belgische Spitzenkoch Roel Lintermans kochen beim Großen Gourmet Preis in Heiligendamm +++
Der Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am Samstag, 17. Mai 2014, zum siebten Mal in Folge im Grand Hotel Heiligendamm ausgetragen. Mit Ronny Siewert, Koch des Hauses und bester seines Fachs im Land, kochen sechs weitere Gourmetköche aus Mecklenburg-Vorpommern und ein internationaler Gastkoch ein Menü. Zu Gast ist in diesem Jahr der belgische Spitzenkoch Roel Lintermans aus dem Sterne-Restaurant „Les Solistes“ im Waldorf Astoria Berlin. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von den „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ und ihrem Programm „Classic meets Cuba“. Unter dem Motto „Bildung für alle" gehen in diesem Jahr erstmals fünf Euro jeder verkauften Karte an das gleichnamige Hilfsprojekt der Deutschen Kinderhilfe. Mecklenburg-Vorpommern ist mit inzwischen neun Sternerestaurants die kulinarische Nr. 1 in Ostdeutschland. Karten- und Zimmerreservierung (Karten zu EUR 195 pro Person) unter der Telefonnummer 038203 7407676 oder unter . Weitere Informationen:
+++ Badestellen im Nordosten mit hervorragender Qualität +++
Das reinste Vergnügen: Das Badewasser in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes sowohl an der Ostsee als auch in der Seenlandschaft von hervorragender Qualität. Rund 96 Prozent der 486 geprüften Badestellen im Nordosten kann danach eine sehr gute oder gute Wasserqualität bescheinigt werden. Die Qualität der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern wird von den Gesundheitsämtern über die gesamte Saison vier- bis fünfmal überprüft. Die aktuellen Messwerte sind auf einer interaktiven Badegewässerkarte () online abrufbar. Ebenso kann eine kostenlose App für Smartphones und Tablets geladen werden. Weitere Informationen:
+++ Strandhotel Dünenmeer auf Fischland bestes Strand-Hotel Deutschlands +++
Das Strandhotel Dünenmeer im Ostseebad Dierhagen ist von dem internationalen Online-Hotelbuchungsportal „hotel.de" als bestbewertetes Hotel Deutschlands in Strandnähe ausgezeichnet worden. Es erhielt insgesamt 9,5 von zehn möglichen Punkten und konnte vor allem mit seiner Ausstattung, der nur wenige Meter von der Ostsee entfernten Lage sowie einem umfangreichen Wellness-Programm überzeugen. Im Europa-Vergleich steht das Strandhotel Dünenmeer an zweiter Position. Insgesamt sieben der zehn bestbewerteten Hotels Deutschlands liegen in Mecklenburg-Vorpommern. So konnten unter anderem das Vier-Sterne-Hotel „Denkmal 13" in Wismar (Platz zwei), das Aparthotel Strandhus in Alhbeck auf Usedom (Platz drei) sowie das Hotel Waldfrieden im Ostseebad Sellin auf Rügen (Platz vier) bei Kunden des Buchungsportals überzeugen. Weitere Informationen: ,
+++ Vier auf einen Streich: Norddeutsche Künstlerkolonien mit gemeinsamer Ausstellung in Schwaan +++
Mit der Ausstellung „Bildnisse – Figürliches aus den Norddeutschen Künstlerkolonien Ahrenshoop, Ferch, Hiddensee und Schwaan" widmet sich das Kunstmuseum Schwaan noch bis zum 9. Juni 2014 dem Thema der figürlichen Darstellung in den nord(ost)deutschen Künstlerkolonien und vereint dabei Werke aller vier Zentren. Der Bogen spannt sich mit frühen Arbeiten von Karl Hagemeister oder Alfred Heinsohn über Elisabeth Büchsel, bis in die jüngere Vergangenheit der 1960er Jahre mit Arbeiten von Hedwig Woermann oder Jo Jastram. Wenn auch das klassische Porträt einen großen Teil der über 40 gezeigten Arbeiten einnimmt, so ergänzen Genreszenen wie „Der Landmann“ von Carl Kayser-Eichenberg, oder „Der Sonntagmorgen“ von Alfred Partikel sowie die Plastiken von Jo Jastram und Gerhard Marcks die Präsentation. Die Maler der Künstlerkolonien in Europa entdeckten im 19. Jahrhundert heimische Landschaften als Motiv für sich. In den Bildern dominierten Darstellungen des alltäglichen Lebens, Dorfansichten, einfache Menschen und der ländliche Raum mit großzügig gestalteten Landschaften. Weitere Informationen:
+++ Oldtimer, Sandskulpturen, Radsportler – volles Himmelfahrts-Programm im Ostseebad Binz +++
Zu Christi Himmelfahrt lockt das Ostseebad mit der Oldtimerrallye „Rügen Classics“, einem Radrennen über die Insel, einem Sandskulpturen- sowie einem Tanzfestival. Der Startschuss für die 13. Oldtimerrallye „Rügen Classics” fällt am 29. Mai im Ostseebad, und am Morgen des 31. Mai beginnt die 35, 75, 125, 155 beziehungsweise 205 Kilometer lange „Rügen-Rund-Tour“ der Rad-Amateure. Gäste, die selbst aktiv sein möchten, können darüber hinaus beim Binzer Frühlingsfest vom 29. bis 1. Juni bei Live-Musik auf dem Kurplatz das Tanzbein schwingen. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist auch das Rügener Sandskulpturen-Festival, bei dem einige der besten Sandkünstler der Welt aus rund 16.000 Tonnen Spezialsand Figuren wie Karl den Großen, Albert Einstein oder die Berliner Mauer formen. Die 49 sandigen Meisterwerke sind bis zum 9. November auf der Festwiese an der Proraer Chaussee täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Weitere Informationen: , ,
4 min
Mehr lesen

06. Mai 2014
Feature: Bilder zum Niederknien
Eine Libelle, die einen Grashalm umklammert und mit blassblauen kreisrunden Augen in die Kamera starrt. Ein Otter, der in Großaufnahme einen zappelnden Fisch ins weit geöffnete Maul schiebt. Ein Seeadler, der mit ausgebreiteten Schwingen über einen zugefrorenen See l ä u f t. Eine Kröte, die mit gefalteten Händen so staatstragend in die Linse schaut, dass der Fotograf sein Porträt „Mr. Tagesthemen“ nannte. Oder ein Maulwurf, der aus seinem Hügel herausbricht, mit erhobenen Händen, auf der Jagd nach einem Regenwurm.
Fünf Schnappschüsse zum Niederknien. Fünf von 100 preisgekrönten Fotografien, die allesamt kleine Kostbarkeiten und Kunstwerke sind. Weil sie Natur in zu Herzen gehenden Momenten festhalten, die sich nur dem wahrhaft Sehenden offenbaren, dem unendlich Geduldigen und oft auch nur dem Glücklichen. Im Zingster Kunsthallenhotel „Vier Jahreszeiten“ sind die Preisträger zu be-staunen, aber selbstverständlich gibt es auch einen Katalog, der jedem Foto-Fan nachdrücklich empfohlen wird.
Sagenhafte 12.000 Bilder von Amateurfotografen aus aller Welt gingen 2013 im Zingster Max-Hünten Haus zum Online-Fotowettbewerb „Heartbeat of Nature“ ein, der gemeinsam von der Erlebniswelt Fotografie Zingst und der photokina veranstaltet und zu einem grandiosen Erfolg wurde. Auch für das „MAX“ als Zentrum der Erlebniswelt, das sich in geradezu atemberaubendem Tempo nicht nur einen Namen in der Welt der Fotografie gemacht, sondern sogar einen Spitzenplatz erobert hat. Dank eines einmaligen Konzeptes und seiner im besten Sinne fotografieverrückten Macher-Mannschaft.
An ihrer Spitze steht mit Kurator Klaus Tiedge ein Enthusiast von besonderem Kaliber und mit jeder Menge Herzblut. Der Hamburger hat ein untrügliches Auge für exzellente Fotografie. Er kennt die Großen der Zunft und die Stars der Branche. Er ist Stammgast auf vielen wichtigen Foto-Events dieser Welt. Er begeistert sich aber ebenso an der Kreativität von Newcomern und den oftmals sagenhaften Schüssen von großartigen Hobbyfotografen. Seine Verdienste um die Erschaffung der Erlebniswelt Fotografie, deren intensive und vor allem ganzjährige Verbindung zum Ostseebad Zingst sowie der Katapultstart in die weltweite Wahrnehmung haben ihm nicht nur die uneingeschränkte Anerkennung tausender Fotofans eingebracht, sondern auch die Ehrennadel des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Denn das im Dezember 2011 eröffnete und j e d e n Tag im Jahr geöffnete Medienzentrum ist in der Tat eine einzigartige Schatzkiste. Das Haus bietet einen umfangreichen Fotoservice inklusive ultramodernem Printstudio, den jedermann nach Belieben und Ansprüchen nutzen darf. Hier kann man sich modernste Foto- und Kameratechnik ausleihen, auf Wunsch mit umfassender Beratung. Das MAX ist aber auch Fotoschule, in der erfahrene Fotografen und Referenten jährlich ungefähr 150 Workshops und Seminare für alle Leistungsklassen vom Einsteiger bis zum Profi veranstalten. Die Fotobibliothek enthält 1.500 Bände zu Geschichte, Theorie und Praxis der Fotografie. Darüber hinaus beherbergt das Haus den Nachlass des Zingsters und Namensgebers Max Hünten, der als Weltreisender Alexander von Humboldt nacheiferte und rund um den Erdball einmalige Fotos vom Leben zu Anfang des 20 Jahrhunderts schoss. Und nicht zuletzt natürlich liefert es den vollendeten Rahmen für Fotoschauen, Multimediavorträge und Konzerte.
Für die technische Ausstattung sorgt Premium-Partner Epson mit Großdruckern, die Fotos in Museumsqualität und bei Bedarf in XXXXL-Größen liefern. Olympus und Leica stellen Top-Kameras und Ferngläser zur Verfügung, die ebenso ausgeliehen werden können wie Objektive von Tamron. Und weitere Hochkaräter aus der Foto-Industrie geben sich im „MAX“ inzwischen die Klinke in die Hand - in solch direkten Kontakt mit Foto-Enthusiasten aller Kaliber kommt man schließlich sonst nur selten.
Für das ohnehin attraktive Ostseebad Zingst mit seiner Lage inmitten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft ist das Max Hünten Haus jedenfalls ein neuer starker Magnet, der Gäste rund ums Jahr in Scharen zieht – dafür sorgen neben den vielen Workshops vor allem die Großveranstaltungen „Fotofrühling Zingst“, „Aktiver Fotoherbst“ und das Umweltfotofestival „horizonte zingst“ – dann brennt jedes Mal tagelang buchstäblich die Luft.
In drei Wochen ist es wieder soweit: Vom 24. Mai bis zum 1. Juni steigt die aktuelle Veranstal-tungsreihe mit über 20 Fotoschauen, einem thematisch weitgefächertem Workshop-Programm und Vorträgen von Elite-Könnern der Wild-Life-Fotografie. Leitgedanke des Festivals ist die Liebe zur Natur sowie der behutsame Umgang mit der Umwelt, „be careful“ das Motto der positiven Sensibilisierung durch starke Bilder. Gastland 2014 ist übrigens Finnland. Im Norden Europas, fernab von Mainstream-Trends und -Themen gedeihen völlig neue Sehweisen und unkonventionelle Formen der Bildsprache ganz prächtig – und Zingst trägt dem Rechnung, etwa mit skurrilen Fotoaktionen kreativer finnischer Foto-Künstler.
Ein besonderer Coup gelang der horizonte-Mannschaft mit der Verpflichtung von Michael Poliza als Schirmherr – als internationaler Star der Wildlife-Fotografie, überzeugter Kämpfer für Umweltschutz sowie engagierter Botschafter des WWF eine Idealbesetzung für das Anliegen dieses Festivals. Der prominente und vielfach ausgezeichnete Profi, der bereits über 150 Länder bereist und seine Bildbände in mehr als 70 Ländern veröffentlicht hat, wird seine fotografischen Qualitäten mit mehreren Präsentationen demonstrieren. Höhepunkt: die Open-Air-Installation „Nomaden am Feuer – das Naturvolk der Himba in Namibia“ mit faszinierenden Bildern des existentiell bedrohten Volkes. Dabei verschmilzt der Ausnahmekönner erstmals vor Publikum ein 12 Meter breites Hintergrundpanorama aus 800 Millionen Pixeln mit Vordergrund-Ausstellungselementen zu einem bestechenden Gesamtkunstwerk.
Nicht zu vergessen: Auch 2014 gibt es wieder den grandiosen Online-Fotowettbewerb „Heartbeat of Nature“, bei dem diesmal die besten Naturfotos des Jahres zum Thema „Artenvielfalt“ gesucht und von Fotoexperten prämiert werden. Eine neue Chance für interessierte Hobbyfotografen, die sich bis 15. Juni lediglich online registrieren, eine Teilnahmegebühr von fünf Euro entrichten und jeweils drei Bilder hochladen müssen. Die Ergebnisse werden dann ab September zu besichtigen sein und – so viel steht jetzt schon fest – jede Menge Menschen wieder in pures Entzücken versetzen.
Weitere Informationen:
Max Hünten Haus Zingst
Tel 038232 165110
täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr
Internet:
Max Hünten Haus Zingst
Tel 038232 165110
täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr
Internet:
4 min
Mehr lesen