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Mehr als jeder zweite pferdetouristische Betrieb rechnet laut Umfrage langfristig mit Finanzproblemen.

03. Nov 2020

| Pressemitteilungen

11. Fachtagung Pferdetourismus thematisiert Krisenmanagement

Auf Einladung des Fachverbandes „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ und des Landestourismusverbandes nehmen heute etwa 30 Pferdetouristiker aus dem Urlaubsland an der elften und erstmals digitalen Fachtagung „Pferdetourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ teil. In diesem besonders herausfordernden Jahr soll es dabei vor allem um das Thema Krisenmanagement gehen, genauer gesagt darum, an welchen Stellschrauben in Krisenzeiten gedreht werden kann und welche Fördermöglichkeiten sich infolge der Pandemie bieten. So referieren am Vormittag unter anderem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, der Industrie- und Handelskammer zu Rostock sowie des Beratungsunternehmens „BTE – Tourismus- und Regionalberatung Partnerschaftsgesellschaft mbB“. Interessierte können die Tagung, die von 9.30 bis 13.00 Uhr per Zoom-Konferenz kostenfrei übertragen wird, unter sowie telefonisch unter der Rufnummer 030 56795800 mitverfolgen. Weitere Informationen zum aktualisierten Programm und zu den Einwahldaten sind unter zu finden. Die geplante Präsenzveranstaltung im „FerienGut Dalwitz“ bei Walkendorf musste aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Coronavirus kurzfristig abgesagt werden. Wirtschaftliche Lage der Betriebe mit pferdetouristischen Angeboten angespannt
Bei der digitalen Fachtagung werden neben Maßnahmen zum Krisenmanagement auch aktuelle Entwicklungen im Reittourismus vorgestellt, die der Landestourismusverband zusammen mit dem Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ Anfang Oktober im Rahmen einer Befragung unter mehr als 51 Betrieben mit pferdetouristischen Angeboten untersucht hat. Laut dieser sind Pferdebetriebe und Reitvereine ebenso stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen wie die Übernachtungs- oder die Gastronomiebranche. So musste mehr als jeder dritte pferdetouristische Betrieb bereits Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder Tiere verkaufen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Zudem ist aktuell noch immer jedes dritte Unternehmen auf staatliche Hilfen angewiesen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) fürchtet langfristig Finanzierungsprobleme, mehr als ein Viertel (26 Prozent) sogar eine Aufgabe der Geschäftstätigkeit. Rund 45 Prozent wünschen sich weitergehende Liquiditätshilfen oder Steuererleichterungen. Reitwegeregelung hält die Branche in Trab
Nachdem auf der Landtagssitzung am 14. November 2019 ein Antrag zur Überprüfung und Überarbeitung des aktuellen Reitwegegesetzes in Mecklenburg-Vorpommern gestellt wurde, erwartet die Branche noch in diesem Jahr ein neues Reitwegekonzept von der Landesregierung. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Was gut ist, kann noch besser werden: Im Reittourismus liegt ein enormes Potenzial für Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer neuen Regelung, die das Reiten und Fahren in weiten Teilen des Landes ohne Reitwegeausweisung möglich macht, könnte sich der Nordosten zum beliebtesten Reiseziel für Reiturlaub entwickeln.“ Der Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ und der Landestourismusverband fordern seit Jahren eine Liberalisierung der Reitwege und damit einhergehend eine Novellierung des seit 1993 geltenden Landeswaldgesetzes, welches das Reiten im Wald nur auf besonders gekennzeichneten Flächen gestattet. Die Verbände sprechen sich dabei dafür aus, dass Reiten und Fahren ohne Einschränkung und Ausweisung in Gebieten mit hohem Waldanteil, geringer touristischer Belastung und ohne besonderen Waldschutzstatus erlaubt sein soll. Dabei soll mit Augenmaß vorgegangen werden, das heißt, touristische Hochburgen, Schutzgebiete wie Nationalparke und Biosphärenreservate sollen ausgenommen und deren Nutzung durch eine Reitwegeausweisung geregelt sein. Hintergrund:
Neben einem Wegenetz von rund 6.400 Kilometern Reit- und Fahrwegen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern knapp 300 Reiterhöfe und 250 Vereine, die darüber hinaus organisierte Wandertouren, Ausbildungen, professionelle Betreuung und erlebnisreichen Urlaub rund um das Pferd und für die ganze Familie anbieten. Mehr als 1.700 Züchter, 9.000 registrierte Reiter, Fahrer, Voltigierer und mehr als 10.000 Pferdefreunde befassen sich im Nordosten auf verschiedenste Art und Weise mit über 24.000 hier beheimateten Pferden. Weitere Informationen zu Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern gibt es in der gleichnamigen Broschüre, die beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 40 30 500 erhältlich ist, sowie unter zum Herunterladen zur Verfügung steht.

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Ein Meilenstein im Krisenmanagement war der Auftakt der Akzeptanz-Initiative „Wir sind Urlaubsland“ mit Großbanner am Hotel Neptun in Warnemünde.

29. Okt 2020

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Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern für Deutschen Tourismuspreis 2020 nominiert

Lichtblick in schwierigen Zeiten: Das Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) und seiner Mitglieder während der Corona-Pandemie wurde für den Deutschen Tourismuspreis 2020 nominiert. Die Bewerbung des Verbandes wurde neben vier weiteren unter insgesamt 158 eingereichten Beiträgen ausgewählt, wie der Deutsche Tourismusverband mit Sitz in Berlin am 29. Oktober 2020 mitteilte. „Die Corona-Krise ist die bislang größte Herausforderung für Mecklenburg-Vorpommern, dem Land mit der höchsten Tourismusintensität in Deutschland. Es war uns vom ersten Tag an wichtig, die Branche umfassend zu informieren und ihr mit Tempo, Vernetzung und klaren Konzepten schnellstmöglich Perspektiven aufzuzeigen. Der Neustart im Tourismus ist über den Sommer dank intensiver Vorbereitung, der Umsetzung vor Ort und mit politischer Unterstützung sehr gut gelungen“, sagte dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Dass die Arbeit des Verbandes und seiner Partner wie dem DEHOGA auch außerhalb des Landes Anerkennung findet, freut uns und motiviert für das weitere Krisenmanagement. Die Branche muss jetzt weiter zusammenstehen und mit Hilfe der Politik an die Gemeinschaftsleistung aus dem Frühjahr anknüpfen. Immer noch geht es um tausende Unternehmen und zehntausende Familien“, ergänzte sie. Die Gewinner der ersten drei Plätze des bundesweiten Innovationspreises, der zu den wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Tourismusbranche gehört, werden am 30. November bekanntgegeben. Die Preisverleihung als Präsenzveranstaltung musste aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens abgesagt und in die digitale Sphäre verlagert werden. Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern hat die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie früh und heftig zu spüren bekommen. So zeitig wie keine andere Landestourismusorganisation stellte der TMV komplexe Strategien und Stufenpläne zur Krisenbewältigung auf. So sind seit März unter anderem ein Strategiepapier zum Neustart des Tourismus, ein darauf basierendes Phasenmodell sowie insgesamt elf Schutzstandards für verschiedene touristische Bereiche entstanden, die von der Landesregierung mit der Corona-Verordnung verknüpft worden sind. Daneben wurde unter der Domain eine Branchenplattform aufgebaut, die sich schnell zur ersten Anlaufstelle für aktuelle Informationen entwickelte. Auch monatliche Branchenumfragen mit bis zu 1.000 teilnehmenden Unternehmen, der Anstoß zur Gründung der Task Force Tourismus im Schulterschluss mit der Landesregierung, das vom Land übernommene Bürgertelefon zum Tourismus oder eine detaillierte Medienresonanzanalyse zur Berichterstattung in Corona-Zeiten gehörten zum Krisenbesteck. Besondere Sicherheit beim Wiedereinstieg gab zudem die mit Hilfe des Landes schnell aufgesetzte und ins Land gerichtete Akzeptanz-Initiative „Wir sind Urlaubsland“, die über die Corona-Krise hinaus fortgesetzt werden soll. „Im Ergebnis der Gemeinschaftsleistung konnte die Tourismusbranche zwischenzeitlich schnell und sicher zu Stärke zurückfinden, während das Infektionsgeschehen trotz wieder anlaufendem Tourismus kontrollierbar blieb“, erklärte Birgit Hesse. Der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Norbert Kunz, hob insbesondere die Schnelligkeit und den Umfang des Krisenmanagements des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern positiv hervor. „Das Strategiepapier, Phasenmodell und die Schutzstandards dienten vielen Destinationen bundesweit als Vorbild. Und auch die Zusammenarbeit zwischen Branche und Politik sowie die Vernetzung innerhalb der Branche waren beispielgebend. Während es auf Bundesebene nach wie vor keine Task Force für die Tourismusbranche gibt, hat Mecklenburg-Vorpommern vorgemacht, wie es geht", fasste Norbert Kunz die Entscheidung der Jury zur Nominierung zusammen. Seit 2005 prämiert der Deutsche Tourismusverband jährlich zukunftsweisende Projekte im Deutschlandtourismus mit dem Deutschen Tourismuspreis, darunter kreativ und professionell umgesetzte Produkte, Kommunikations- und Vertriebslösungen, Kooperationsmodelle oder andere Angebote, die sich am Markt erfolgreich behauptet haben. In diesem Jahr stehen vor allem Projekte und Maßnahmen im Mittelpunkt, die zur Sicherung des eigenen Betriebs, zur Unterstützung anderer oder zur Neujustierung des eigenen Geschäftsmodells beigetragen haben. Dabei wurde 2020 mit dem Sonderformat „Neustart“ erstmals ein thematischer Kontext für die Bewerbungen gesetzt. Bewertet wurden die 158 eingereichten Wettbewerbsbeiträge von einer Jury aus Tourismusexperten und Fachjournalisten. Neben dem Jury-Preis wird am 30. November auch ein Publikumspreis verliehen, für den ab 5. November unter votiert werden kann. Weitere Informationen:

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Die Hafeneinfahrt des Seebades Warnemünde

28. Okt 2020

| Pressemitteilungen

MV bleibt Partnerland: GTM 2021 wird digital veranstaltet

Frankfurt am Main / Rostock, 28. Oktober 2020 – Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) in enger Abstimmung mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) entschieden, den Germany Travel MartTM (GTM) 2021 erneut als Digital-Event umzusetzen. Geplant wird der größte Incoming-Workshop für das Reiseland Deutschland vom 27. bis 29. April 2021. Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Die Realisation des GTM 2020 im virtuellen Raum war eine kurzfristige Maßnahme, um den so wichtigen Kontakt unserer Partner im Deutschlandtourismus zu den internationalen Einkäufern und Multiplikatoren kurz nach dem Ausbruch der Corona-Krise nicht abreißen zu lassen. Zwar war die Resonanz überaus positiv, aber wir sind uns der Bedeutung persönlicher Kontakte im Geschäftsleben sehr bewusst. Deshalb entwickeln wir unser Marketingportfolio systematisch weiter. Während der Pandemie setzen wir wo immer möglich auf hybride Formate bzw. virtuelle Substitute.“ Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des TMV: „Mecklenburg-Vorpommern hat sich intensiv auf den GTM vorbereitet und hätte die Reisewelt sehr gern in Deutschlands beliebtestem Urlaubsland begrüßt. Corona hat uns nun zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies bedauern wir und sind zugleich froh, in enger Partnerschaft mit der Deutschen Zentrale für Tourismus frühzeitig eine gute Alternative gefunden zu haben. Mecklenburg-Vorpommern steht zu seiner Rolle als Partnerland auch beim virtualGTM 2021.“ Beim virtualGTM 2020 nutzten 450 Key Accounts der internationalen Reiseindustrie aus 49 Ländern die Plattform, um die Angebote von 250 deutschen Unternehmen aus der Hotellerie, dem Transportsektor und der Freizeitindustrie, Incoming Services und regionalen Tourismusorganisationen kennenzulernen und für das kommende Jahr zu verhandeln. Dafür vereinbarten sie über das GTM-Networking Tool der DZT mehr als 5.700 Online-Termine. Neben der Businessplattform nutzten die Teilnehmer das Informationsprogramm mit Panel Diskussionen und Webinaren mit Market Insights zum Status quo des deutschen Incoming-Tourismus, mit den jüngsten Trends und Entwicklungen vieler Partner in der deutschen Tourismusindustrie und den aktuellen und geplanten Marketingkampagnen der DZT in den kommenden zwei Jahren. Eine On Site-Befragung unter Anbietern und Einkäufern dokumentierte die Erfolgsbilanz des neuen Formats. 90 Prozent der Teilnehmer erklärten, sie seien mit dem GTM zufrieden/sehr zufrieden. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass der GTM eine gute/sehr gute Plattform für Geschäftsabschlüsse sei. 92 Prozent konnten beim vGTM neue Geschäftskontakte knüpfen. Über die DZT
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Online-Pressecenter unter .

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Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund

23. Okt 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Oktober (3) +++

Am Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf der Insel Rügen stehen Besuchern mit den Erlebnispfaden „Wald“ und „Kreide“ ab sofort zwei neue Informationsangebote zur Verfügung. Diese machen die UNESCO-Weltnaturerbe-Buchen sowie die Kreideküste im Nationalpark Jasmund spielerisch erlebbar und rücken deren Schutzwürdigkeit in den Mittelpunkt. Auf dem Erlebnispfad „Wald“, der zwischen Hagen südlich von Lohme und dem Nationalpark-Zentrum verläuft, können sich Interessierte an fünf Stationen beispielsweise über das Alte Torfmoor, den Buchenhallenwald und den Herthasee informieren. Der Erlebnispfad „Kreide“ führt von Sassnitz aus zum Königsstuhl und vermittelt an insgesamt acht Stationen Wissenswertes zum Lebensraum Kreideküste sowie zum Schutzstatus von Meer und Wald. Das knapp 100.000 Euro teure Projekt wurde mit rund 70.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie mit etwa 24.000 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
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Nur noch 37 Prozent der Befragten schätzen ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher ein.

21. Okt 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusbranche MV: 75 Prozent befürchten zweiten Lockdown

Laut einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 430 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze – beteiligten, wächst in der Branche im Angesicht steigender Infektionszahlen die Angst vor einem zweiten Lockdown. Demnach fürchten 75 Prozent der Unternehmen eine erneute Schließung des Tourismus. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Schon jetzt sind die Umsatzrückgänge durch die Corona-Krise in diesem Jahr nicht mehr zu kompensieren. Sollten Betriebe erneut schließen müssen, entfiele laut Umfrage für jeden Fünften im Land die Geschäftsgrundlage. Das wäre fatal.“ Die Umfrage macht deutlich: Auch wenn die Branche in den Sommermonaten und im frühen Herbst durch eine starke Nachfrage einiges an Verlusten aufholen konnte – per August konnten diese nicht ausgeglichen werden. Im Gegenteil: Von April bis August schlägt in der Tourismusbranche ein Umsatzminus von rund 25 Prozent zu Buche. Allein im April und Mai verzeichneten die Betriebe einen Umsatzrückgang von mindestens durchschnittlich 50 Prozent. Für die kommenden Monate werden noch höhere Einbußen erwartet: für November ein Minus von 33 Prozent; für Dezember ein Minus von 40 Prozent. Das Herbstferiengeschäft im Monat Oktober wurde durch das nun durch politische und gerichtliche Entscheidungen aufgehobene so genannte Beherbergungsverbot negativ beeinflusst. Woitendorf: „Die Schutz- und Hygienestandards in den Betrieben müssen sich jetzt mehr denn je bewähren und vehement eingehalten werden. Die Unternehmen sollten im Einzelfall auch prüfen, ob sie sie der verschärften Lage anpassen können.“ Lockerung der Quarantäneregeln für inländische Reisende wichtig für die Tourismuswirtschaft
Überwiegend begrüßt wird von der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern die vor wenigen Tagen getroffene Entscheidung der Landesregierung, die Quarantäneregeln für inländische Reisende aus Risikogebieten zu lockern und auf einen zweiten Covid-19-Negativtest fünf bis sieben Tage nach dem ersten Test zu verzichten, was einem Beherbergungsverbot gleichkam. So halten rund 58 Prozent der Unternehmen ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten in einigen Bundesländern für unangemessen. Jeder vierte Befragte (25 Prozent) hält es hingegen für angemessen. Ausgegangen wurde hierbei von der Situation vor dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Greifswald vom 20. Oktober 2020, wonach auch Beherbergungsgäste, die aus so genannten Risikogebieten einreisen, einen Negativ-Test vorweisen sollten. Branche baut auf Stabilisierungsprogramme für den Herbst und Winter
Die aktuellen Entwicklungen lassen den Ruf der Branche nach Unterstützung in den mutmaßlich schwierigen Herbst- und Winterzeiten lauter werden. Laut Umfrage setzen 60 Prozent der Befragten auf die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, ebenso viele hoffen auf Hilfen in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen; 20 Prozent sprechen sich für Überbrückungshilfen aus. „Immer mehr Risikogebiete sowie weiter nicht einheitliche Regelungen in den Bundesländern erschweren das Reisen innerhalb Deutschlands und können in den schwächer gebuchten Jahreszeiten zu Notsituationen führen“, sagte Woitendorf. Laut Umfrage rechnen die Anbieter damit, das für die Monate November und Dezember nur jedes fünfte Zimmer beziehungsweise jeder fünfte Stellplatz belegt ist und die Auslastung damit unter der der Vorjahre liegt. Negativer Trend bei Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Branche
Die steigenden Infektionszahlen und die damit verbundene Unsicherheit der Bürger haben unmittelbaren Einfluss darauf, wie die Branche ihre wirtschaftliche Lage aktuell bewertet. Nachdem sich die Lage über die Sommerferien stetig besserte, ist jetzt ein negativer Trend erkennbar: Während im August mehr als die Hälfte der Befragten ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher einschätzte, sind es nunmehr nur noch 37 Prozent. Zudem bewegt sich laut aktueller Befragung rund jeder zweite Befragte zwischen Sicherheit und Unsicherheit (vgl. August: 36 Prozent). 17 Prozent sehen sich noch immer gefährdet oder gar akut gefährdet (vgl. August: 13 Prozent). Im Moment sind der Umfrage zufolge 15 Prozent der touristischen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern auf staatliche Hilfen angewiesen. Mit einem Anteil von knapp neun Prozent befindet sich derzeit etwa jeder elfte Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit, auch hier ist die Tendenz leicht steigend.

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Die verschwundene Schale einer Kegelschnecke

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Kinder werden Kriminalkommissare im Ozeaneum in Stralsund

Vom 1. November bis zum 31. März 2021 können Kinder im Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund zu Kriminalkommissaren werden und beim Detektivspiel „Tatort Museum“ einen fiktiven Diebstahl aufklären. Dort wurde die Schale einer Kegelschnecke entwendet, die aufgrund ihres hohen Wertes auch als „Ruhm des Meeres“ bezeichnet wird. An der Museumskasse gibt es für alle Spürnasen zum regulären Eintritt zusätzlich einen kostenfreien Detektivpass, der sie über den Fall und die acht Verdächtigen informiert. Auf dem Weg durch die Ausstellungen finden junge Ermittler verschiedene Hinweise zum Tathergang. Darüber hinaus müssen an insgesamt zehn Stationen knifflige Aufgaben gelöst und Spuren entschlüsselt werden, um den Dieb zu überführen. Beim Rätseln lernen Kinder ganz nebenbei das Meer und dessen Lebewesen kennen. Ermittler, die den Fall erfolgreich lösen, werden im Infopunkt mit einer Detektivurkunde ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Aktion „Tatort Museum“ finden Interessierte unter .

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1969: die Versuchsschale der Messe- und Kongresshalle in Rostock und der junge Ulrich Müther (Mitte)

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Erstaunlicher Fund: Versuchsschale von Ulrich Müther in Prora geborgen

In Prora auf der Insel Rügen hat sich eine Versuchsschale des renommierten und über die Landesgrenze hinaus bekannten Baumeisters Ulrich Müther angefunden. Das mehr als neun Quadratmeter große Objekt wurde zufällig bei Bauarbeiten entdeckt und kürzlich an das Müther-Archiv der Hochschule Wismar übergeben, das den Nachlass des Binzer Ingenieurs verwaltet und aufbereitet. Es handelt sich dabei um einen Prototyp aus Kunststoff, den Müther vor rund 50 Jahren als Modell eines Schalendaches für die Messe- und Kongresshalle der Hansestadt Rostock entworfen hatte. Zur Entstehungszeit wäre es mit der geplanten Größe von 93 auf 103 Metern laut Angaben des Müther-Archivs der größte Schalenbau Deutschlands geworden. Nach Reinigungs- und Reparaturarbeiten soll das Objekt auf dem Campus der Hochschule Wismar ausgestellt werden.

Der 2007 verstorbene Ulrich Müther erlangte mit seinen doppelt gekrümmten Beton-Schalentragwerken weltweit Anerkennung. Seine ehemalige Firma „VEB Spezialbetonbau Binz“ realisierte unter anderem den „Teepott“ in Warnemünde oder das „Ahornblatt“ in Berlin. Auf Rügen prägen seine Bauwerke, darunter das Restaurant Inselparadies im Ostseebad Baabe oder der Müther-Turm am Strand des Ostseebades Binz, noch heute das Inselbild.

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Die Seebrücke des Ostseebades Heringsdorf

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Spitzenkoch Tom Wickboldt eröffnet Restaurant „Kulmeck“ auf Usedom

Der Spitzenkoch Tom Wickboldt, der viele Jahre im „Marc O’Polo Strandcasino“ auf Usedom tätig war und diesem zweimal zu einem Michelin-Stern verhalf, hat eines der ältesten und renommiertesten Restaurants der Insel übernommen und kürzlich wiederöffnet – das „Kulmeck“ im Ostseebad Heringsdorf. Dort möchte der gebürtige Rostocker zukünftig mit kulinarischen Hochgenüssen in privatem Ambiente und ausgezeichnetem Service auftrumpfen. Im Restaurant werden mittwochs bis samstags ab 18.30 Uhr Menüs mit bis zu sieben Gängen serviert, auf der Terrasse bekommen Gäste zusätzlich ab 16.00 Uhr Fingerfood und leichte Weine. Die Variation der angebotenen Gerichte reicht dabei von der Butterstulle mit Schnittlauch bis zum Usedomer Rehrücken mit Waldpilzen und Wildpfeffer. An Wickboldts Seite stehen langjährige Wegbegleiter, die schon für die Erfolge in den vergangenen Jahren mit verantwortlich zeichneten.

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Wintercamping in Neuhaus bei Dierhagen

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Zum Wintercamping nach Mecklenburg-Vorpommern

Unter gibt der Landesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern Tipps und Hinweise für Winterurlaub auf Campingplätzen. So haben in diesem Jahr allein 26 der mehr als 80 im Verband organisierten Plätze zwischen Ostseeküste und Seenplatte im Herbst und Winter geöffnet. Gäste des Wohnmobil- und Campingplatzes „Barracuda Beach“ am Neustädter See beispielsweise können in der Nebensaison bereits ab 3,50 pro Person und Tag übernachten. Der Campingplatz Pommernland bei Zinnowitz auf der Insel Usedom lockt im November und Dezember ebenfalls mit attraktiven Arrangements: Dort können zwei Personen bereits für 112 Euro eine Woche verbringen. Wer vier Wochen bleiben möchte, bekommt für 280 Euro noch einen Kinobesuch sowie jeweils einmal Frühstück und Kaffeetrinken dazu. Auf dem Campingplatz in Neuhaus bei Dierhagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst können Besucher vom 1. November bis zum 24. Dezember sowie vom 3. bis zum 10. Januar 2021 und den gesamten März 2021 für täglich 17 Euro übernachten – unabhängig von der Personenanzahl. Auch über die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel verfügen einige Campingplätze im Land noch über freie Kapazitäten. Auf mehr als 200 Camping- und Wohnmobilstellplätzen gelten die Schutzstandards für Campingbetriebe, die sicheren Tourismus ermöglichen und unter einsehbar sind. Weitere Informationen:

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Anreise-Check der Hotel- und Ferienanlage Haffhus

14. Okt 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Oktober (2) +++

Service für Gäste und Gastgeber: Unklarheiten hinsichtlich einer möglichen Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern beseitigt der so genannte Anreise-Check. Entwickelt wurde die digitale Anwendung von Dirk Klein, Manager für Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Hotel- und Ferienanlage Haffhus in Ueckermünde am Stettiner Haff, und seinem Team. Diese prüft bei Eingabe einer Postleitzahl, inwieweit eine Übereinstimmung mit der Liste aller Postleitzahlen von deutschen Risikogebieten, die täglich vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern auf Basis der Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) bekanntgegeben wird, vorliegt. Die Anwendung soll in den nächsten Tagen weiterentwickelt und gegebenenfalls um ein Ampelsystem sowie Informationen zu Risikogebieten im Ausland ergänzt werden. Interessierte können das Tool per HTML-Element „iFrame“ kostenfrei auf ihrer eigenen Webseite einbinden.
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