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St. Georgen im abendlichen Wismar

01. Jul 2014

| Neues aus den Regionen

Mit Starbesetzung: „Jedermann“-Festspiele in Wismar

Mit den "Jedermann"-Festspielen bietet die Hansestadt Wismar ihren Gästen im Sommer einen besonderen Kulturgenuss. Vom 4. Juli bis zum 9. August wird das Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde und der jährliche Dauerbrenner bei den Salzburger Festspielen ist, in der St.-Georgenkirche aufgeführt. Die Hauptrolle in dem so unterhaltsamen wie farbenprächtigen Spektakel vom Sterben eines reichen Mannes, das bei allem Witz und Schalk heutiger nicht sein kann, wird vom langjährigen „Störtebeker“-Darsteller Sascha Gluth gespielt. Gemeinsam mit ihm agieren Stars aus Theater, Film und Fernsehen, darunter Achim Wolff, Rita Feldmeier, Robert Glatzeder, Julia Horvarth und Andreas Conrad. Gespielt wird jeweils freitags und sonnabends um 20.00 Uhr. Karten gibt es unter der Rufnummer 0381 38303017. St. Georgen wird seit 1990 nach der Zerstörung im Krieg wiederaufgebaut. Seit Mai 2014 wurde auf dem 36 Meter hohen Turm der Kirche eine Aussichtsplattform eröffnet, die mit einem Fahrstuhl erreichbar ist.
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Das Festivalgelände vor der Traumkulisse von Warnemünde (c) Reimer Wulf/ TZRW

01. Jul 2014

| Neues aus den Regionen

Festival-Höhepunkte in Warnemünde: „stars@ndr2“ und „N-JOY The Beach“

Musikliebhaber aufgepasst: Gäste des Seebades Warnemünde können sich auf zwei Festival-Höhepunkte freuen. Am letzten Juli-Wochenende kommen die Sender NDR 2 und N-JOY jeweils mit ihren Event-Reihen ins Seebad Warnemünde. Erste Live-Acts stehen jetzt fest: Bei „N-JOY The Beach“ kommen am 25. Juli Milow, Mark Forster und Andreas Bourani auf die Bühne. Bosse, Marlon Roudette, Larsito und Tonbandgerät sind am 26. Juli bei „stars@ndr2“ live zu erleben. Der Eintritt zu den Open-Air-Events ist kostenfrei. Zwei große Videowände an den Bühnenseiten lassen die Veranstaltungen auch in den hinteren Reihen zum Erlebnis werden. Für die kleineren Festivalbesucher steht am 26. Juli auf dem Gelände die „NDR 2 Kinderwelt“ bereit. Ob professionelles Kinderschminken, Expo-Kugelwelt, zahlreiche Spielutensilien oder ein Bungee-Trampolin – für jeden ist etwas dabei.
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Der "freecamper"

01. Jul 2014

| Neues aus den Regionen

Von schwimmenden Stellplätzen und Plätzen mit Weitblick

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land für Wohnmobilisten. 228 Campingplätze und 128 ausgewiesene Wohnmobilstellplätze heißen Gäste willkommen. Fast alle liegen an der Ostsee oder an den 2.000 Seen, die das Urlaubsland bietet. Neben größeren gibt es auch eine Reihe kleiner, feiner Plätze – hier eine Auswahl:
Für Ruhesuchende: Wer die Mecklenburgische Seenplatte kennenlernen möchte, hat viele Möglichkeiten einen gemütlichen Stellplatz zu finden. Besonders idyllisch ist es zum Beispiel auf einer kleinen Insel im Plauer See. Dort liegt an der Südspitze vor dem Inselcamping Werder ein ruhiger Wohnmobilstellplatz mit nur 13 Plätzen.
Weitere Informationen unter Für Naturliebhaber: Direkt an der Müritz, Deutschlands größtem Binnensee, finden Wohnmobilurlauber einen Stellplatz für 50 Mobile im Camping- und Wohnmobilpark Kamerun. Stadtnah bei Waren (Müitz) gelegen unter anderem mit einem Shuttle-Service zu Sehenswürdigkeiten und dem Müritz Nationalpark sowie dem Restaurant „Kamerun Lodge“ (mit Frühstücksangebot), bietet dieser Stellplatz beides: Naturerlebnis und Komfort.
Weitere Informationen . Für Aktive: Der Camping- und Wohnmobilpark Kamerun gehört zu einem der „TopPlätze“ in Deutschland, einem Netzwerk aus mittlerweile 85 ausgezeichneten Stellplätzen. Neun davon befinden sich in Mecklenburg-Vorpommern. So auch der „TopPlatz“ am Woblitzsee im Camping- und Ferienpark Havelberge, der romantisch inmitten der Strelitzer Kleinseenplatte liegt. Dort wurde zur Saison 2014 ein neuer Wohnmobilpark mit 35 Stellplätzen angelegt. Der Stellplatz ist optimaler Ausgangspunkt für einen Kanu-Trip. Kanus können direkt vor Ort gemietet, ebenso Fahrräder und Pedelecs.
Weitere Informationen 60 Kilometer nördlich von Schwerin an der Mecklenburgischen Ostseeküste gelegen, befindet sich der Camping- und Wohnmobilpark „Am Salzhaff“. Das Salzhaff bietet ideale Möglichkeiten zum Surfen und Kiten. Der „TopPlatz“ mit insgesamt 30 Parzellen ist für Wassersportler ein idealer Ausgangspunkt. Mehr Informationen unter . Ebenfalls am Salzhaff in Rerik gelegen, befindet sich der Wohnmobilpark Ostseebad Rerik mit 35 Parzellen. Weitere Informationen unter Für Extravagante: Wer etwas ganz besonderes erleben möchte, mietet sich einfach einen schwimmenden Stellplatz: ein motorisiertes Floß, auf dem das eigene Wohnmobil bis 3,5 t mitgenommen werden kann. Der Wohnmobilfahrer wird zum Floßkapitän und darf damit führerscheinfrei durch Europas größtes Wassergebiet, die Mecklenburgische Seenplatte, fahren. Der Seecamper startet mit einem Floß vom Camping- und Wohnmobilpark Kamerun von der Müritz aus durch die Seenplatte. Weitere Informationen unter www.camping-maritim.de. Ein weiterer Anbieter, der so genannte „freecamper“, startet mit drei Flößen von der Havel aus über die Kanäle in Richtung Mecklenburgische Seenplatte. Weitere Informationen unter Für Kunsthandwerker: Für einen Abstecher in die Landeshauptstadt Schwerin ist der Aufenthalt im Wohnmobilhafen des Ferienparks Seehof empfehlenswert. Dieser bietet Platz für 48 Wohnmobile und liegt direkt am Schweriner See etwa acht Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt. Eine optimale Verkehrsanbindung durch Bus und Fahrradwege sowie ein auf Nachfrage der Gäste eingerichteter Shuttle-Service bieten dem Urlauber beides: Naturidylle und Stadtnähe. Ein gemütliches Restaurant, ein Kreativzentrum, wo getöpfert und gefilzt werden kann, sowie eine Kerzen-Zieherei befinden sich auf dem Gelände des Ferienparks. Weitere Informationen unter . Für Gourmets: Wer neben einem schönen Stellplatz auf dem Darß auch noch kulinarisch verwöhnt werden möchte, der sollte den Reisemobilhafen „Am Freesenbruch“ in Zingst ansteuern. Das Restaurant „Zum Deichgrafen“ ist auch bei Einheimischen sehr beliebt, zählt zu den besten Adressen in Zingst und versprüht echten maritimen Charme.
Weitere Informationen unter Für Weitblickende: Die wohl schönste Aussicht haben Wohnmobilurlauber in der Nähe des Kap Arkonas, der Nordspitze von Rügen auf der Halbinsel Wittow. Direkt am Hochufer auf dem Knaus Campingpark Rügen gelegen, besticht der „TopPlatz“ mit einem atemberaubenden Blick über die Ostsee und die Bucht Schaabe. Hier finden 34 Wohnmobile Platz. Weitere Informationen unter Weitere Informationen:

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Abenteuerfloß

01. Jul 2014

| Neues aus den Regionen

Frühstück auf dem Floß im Morgennebel

Einmal wie Tom Sawyer und Huck Finn fernab von Zeit und Raum mit einem Floß übers Wasser gleiten und lange Sommertage genießen. Nicht nur die Romangestalten von Mark Twain träumen davon. Bei einem Floßurlaub auf der Peene können Urlauber die etwas andere Flusskreuzfahrt erleben. Entlang der wildromantischen Ufer der Peene genießen Gäste hautnah eine der schönsten Flusslandschaften Europas. Sie haben alles Nötige dabei, um beim Frühstück die Morgennebel über dem Fluss zu erleben, tagsüber vom Floß aus ins frische Nass zu tauchen oder bei Sonnenuntergang den Tag mit einem Glas Rotwein an der Feuerschale zu beschließen. Das Floß kann führerscheinfrei gefahren werden. Ein Zwei-Tages-Floßabenteuer gibt es bereits ab 230 Euro pro Floß. Tages- und Wochentouren sind ebenfalls möglich. Auf Wunsch können auch Bettwäsche, Kajaks, Holz für die Feuerschale oder Sonnenschirme dazugebucht werden.
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Regatta während der Warnemünder Woche

01. Jul 2014

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juli +++

Bei der 77. Warnemünder Woche sind vom 5. bis 13. Juli 2014 rund 2.000 Segelsportler aus 28 Nationen mit rund 800 Schiffen zu Gast. Den traditionellen Beginn bildet am Samstag der so genannte „Niegen Ümgang”, der die Geschichte, Kultur und Sprache des Ortes deutlich macht. Sportliche Höhepunke sind in diesem Jahr die Internationalen Meisterschaften der Drachen, H-Boote und Jollen, der Europa Cup aller drei Laserklassen sowie der Goldcup der X-99. Landseitig wird das sportliche Großereignis, zu dem mehr als 700.000 Besucher erwartet werden, mit Veranstaltungen wie Drachenboot- und Waschzuberrennen, Beach-Handballturnieren, Mode-Shows sowie einem Shantychor-Treffen ergänzt. Um ganz besinnlich in die Festwoche zu starten, empfiehlt sich am 5. Juli um 20.00 Uhr der Besuch des Eröffnungskonzertes in der Warnemünder Kirche.
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+++ Europas größte Beach-Volleyballserie gastiert in Binz auf Rügen +++


Mit der „Smart Beach Tour 2014" ist vom 4. bis 7. Juli die größte nationale Beach-Volleyballserie Europas zu Gast im Ostseebad Binz auf Rügen. Nationale wie auch internationale Spitzenteams, darunter die Titelverteidiger Jonathan Erdmann und Kay Matysik, die Sieger des Berliner Smart Grand Slams Karla Borger und Britta Büthe sowie die Deutschen Meister Markus Böckermann und Mischa Urbatzka werden in der eigens für diese Veranstaltung errichteten 1.500 Sitzplätze fassenden Leibniz-Arena nahe der Seebrücke des Ostseebades an den Start gehen. Das Preisgeld des Turniers beläuft sich auf insgesamt 40.000 Euro. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.
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+++ „Use Tube 14“: Junge Bands rocken Usedoms Kaiserbäder +++


Vom 11. bis 13. Juli laden die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf Usedom zum Open-Air-Musikfestival „Use Tube 14“ ein. Drei Tage wird in den Konzertmuscheln der Urlaubsorte Musik von jungen talentierten Bands geboten. Das Programm ist bunt gemischt: Neben bekannten Bands wie „Mateo“, die bereits gemeinsam mit Silbermond oder Gregor Meyle Konzertbesucher verzauberten, stehen auch neue Musikgruppen wie etwa „Paul“ aus Greifswald auf den Bühnen. Die Stile der Bands und Konzerte sind so verschieden wie die Namen der Künstler. Deutschsprachigen Pop' n' Roll bieten die „Les Bumms Boys“, Rock-Metall in Verbindung mit Rap gibt es von „Saitenhieb“, ein Mix aus Ska, Pop und Reggae präsentiert „Ratatöska“. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.
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+++ Grenzenloser Genuss beim „GourmetGarten" im Schweriner Schlosspark +++


Unter dem Motto „Ländlich fein bis international" lädt der „GourmetGarten" Besucher vom 18. bis 20. Juli zu einer kulinarischen Entdeckungsreise in den Schweriner Schlosspark ein. Dabei erwartet Einheimische und Gäste der Landeshauptstadt ein genussvolles Wochenende im historischen Parkambiente mit erstklassigen Speisen und Getränken sowie ein interessantes und genüssliches Programm. Einen Höhepunkt markiert das „Schweriner GartenMahl“ im historischen Laubengang des Schlossgartens, an dem bis zu 80 Gäste in angenehmer Atmosphäre miteinander speisen und einen schönen Sommerabend erleben können. Serviert wird ein leichtes und erlesenes Vier-Gang-Menü mit passendem Wein, Kunst und Musik, Genuss und Lebensart an der längsten Festtafel der Stadt. Karten sind für 110 Euro im Weinhaus Wöhler zu erwerben. Der Eintritt zur Veranstaltung rund um den Pavillon ist frei.
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+++ Neue Museumsbroschüre für Fischland-Darß-Zingst erschienen +++


Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst hat eine neue Broschüre mit Informationen und Tipps zu Museen auf der zwischen Rostock und Stralsund gelegenen Halbinsel veröffentlicht. Der Museumsführer informiert über 17 ausstellende Häuser, darunter das Kloster Ribnitz, das Niederdeutsche Bibelmuseum Barth und das kulturhistorische Museum Stralsund. Um auch neue Gäste für die museale Vielfalt der Region zu begeistern, bietet die Broschüre zudem einen Gutschein für einen kostenlosen Besuch eines teilnehmenden Museums. Voraussetzung ist, dass bereits zwei andere Museen zwischen Bodden und Ostseeküste besucht wurden. Die Museumsbroschüre ist ab sofort in den Kurverwaltungen und Touristinformationen sowie beteiligten Museen der Region kostenfrei erhältlich. Eine Online-Blätterversion ist zeitnah auf verfügbar.
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Neue Dauerausstellung zur literarischen Moderne im Gerhart-Hauptmann-Haus auf der Insel Hiddensee

20. Jun 2014

| Neues aus den Regionen

„Der junge Hauptmann wäre heute ein Blogger“

Im neuen Pavillon neben dem Gerhart-Hauptmann-Haus in Kloster ist am 4. Juni eine neue Dauerausstellung eröffnet worden. Sie beschäftigt sich mit der literarischen Moderne und beschreibt die enge Anbindung von Hiddensee an die kosmopolitischen Zentren und Themen jener Zeit. Zehn Ausstellungskapitel ermöglichen in Wort, Bild und Film die Begegnung mit Schriftstellern und Künstlern in ihrer Hiddenseer Sommerfrische – mit Thomas Mann, Sigmund Freud, Mascha Kaléko oder Günter Grass. „Das ist ein Meilenstein und der Abschluss eines langen Weges, den wir über viele Jahre gegangen sind“, sagte Museumsleiterin Franziska Ploetz. Bildungsschatz fördern und pflegen
Gefördert wurde die neue Ausstellung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, das Land Mecklenburg-Vorpommern und den Freundeskreis des Gerhart-Hauptmann-Hauses. Auch Hauptmann, der Literatur-Nobelpreisträger, hätte seine Freude daran gehabt, ist sich Dr. Hans-Robert Metelmann, der Vorsitzende der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Kloster, sicher: „Der junge Hauptmann wäre sicherlich ein Blogger, hätte eine fantastische Facebook-Präsentation und würde alle sozialen Medien und Netzwerke nutzen, um seine Texte zur Wirkung zu bringen. Er hat ja wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in seinen großen Dramen behandelt. Genau das sollte nicht nur auf die große Bühne gebracht, sondern verstärkt auch in den Bildungsschatz aufgenommen werden.“ Die neue Ausstellung in dem modern gestalteten Pavillon sei der richtige Begegnungsort dafür, eine Werkstatt, in der neue Texte viele Zuhörer finden und Impulse liefern werden. Dieser Pavillon sei die „zeitgemäße Hülle für eines der hübschesten Literaturhäuser“, die er kenne. Wie sagte doch Hauptmann: „Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.“ Nach Angaben von Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in MV, gehörte das Museum im „Haus Seedorn“ Ostdeutschland zu den wenigen kulturellen Gedächtnisorten nationalen Ranges in Ostdeutschland, was einem Adelstitel in der Kulturlandschaft gleiche. „Museen sollen Vergangenes darstellen, aber sie sollten sich auch ständig verändern. Und das ist hier gelungen – in geschickter und inspirierender Form“, sagte der Minister. „Ich wünsche natürlich auch im Namen des Landes, dass viele Besucher sich dies anschauen mögen und ihre Freude daran haben“, so der Minister weiter. Der Pavillon sei ein architektonisches Kleinod, das neben jenem Haus steht, in dem Hauptmann mit seiner Frau Margarete in den Sommern 1926 bis 1943 lebte und arbeitete. Weitere Informationen: www.hauptmannhaus.de,
www.gerhart-hauptmann.de/veranstaltung_hiddensee/

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Zelten ist auch in den Jugendherbergen in MV möglich.

20. Jun 2014

| Neues aus den Regionen

Zelten in der Jugendherberge

Das spricht sich rum: Auch bei einigen Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes können Gäste zelten. Im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern gibt es gleich fünf Zeltplätze, die an eine Jugendherberge angeschlossen sind. Gäste haben den Vorteil, alle gemeinschaftseinrichtungen und Freizeitangebote der Jugendherberge mitnutzen zu können. Auch die Verpflegung, vom Frühstück bis zur Vollpension, kann dazugebucht werden. Gaskocher und Geschirrhandtuch können zu Hause bleiben. Vier Zeltplätze befinden sich an der Ostseeküste, der größte an der Jugendherberge Prora auf der Insel Rügen. Ein weiterer liegt direkt am Mirower See in der Mecklenburgischen Seenplatte. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet je nach Standort ab 13,50 Euro pro Person. Einige Jugendherbergen verleihen auch Zelte, was bei Bedarf im Vorfeld zu erfragen ist. Mehr Informationen auf oder im zentralen Service-Center unter Tel. 0381 776670.

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"Die Abrafaxe und das Geheimnis der Zeitmaschine" wird auf Usedom aufgeführt.

20. Jun 2014

| Neues aus den Regionen

Open-Air-Zauberwelten am Meer

Welches DDR-Kind kennt sie nicht, die drei Comichelden Abrax, Brabax und Califax aus den Mosaik-Heftchen. Nun kommen die Drei im Sommer auch auf die Insel Usedom, um im Kaiserbad Heringsdorf ein neues Abenteuer zu erleben. Auf einer großen Open-Air-Bühne, die extra für die Ostseefestspiele auf dem Heringsdorfer Sportplatz aufgebaut wird, sind die Drei in einer Musical-Uraufführung „Die Abrafaxe und das Geheimnis der Zeitmaschine“ zu erleben. In ihrem neuesten Coup entführen sie die 1375 Zuschauer, die in der Arena Platz finden können, vom 26. bis 29. August nach Hawaii. Dort nämlich beginnt jeden Abend ihre Reise durch die Zeit bis ins antike Rom, in dem sie die dunklen Machenschaften von Kaiser Leno aufdecken. Bereits vom 16. bis 18. Juli verschlägt es eine andere kleine Heldin auf die Sonneninsel. Dorothy ist ihr Name und gemeinsam mit ihrem Hund Toto landet sie ebenfalls open Air in dem Musical „Der Zauberer von Oz“ durch einen wilden Sturm in eben jenem sagenumwobenen Land Oz irgendwo hinter dem Regenbogen. Doch das Ende des Regenbogens bedeutet nicht das Ende aller Wünsche. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden der Vogelscheuche, dem Löwen und dem leicht rostenden Blechmann macht sie sich auf, den berühmten Zauberer von Oz zu suchen. Und manchmal ist der Weg auch schon das Ziel. Oz ist überall – auch an der Ostsee. Ein Abend voller Herz, Magie und Musik erwartet die Besucher der ersten Ostseefestspiele im Juli auf der Bühne direkt hinter der Düne. „Somewhere Over the Rainbow“ liegt die Sehnsucht, die an den drei Sommerabenden über die Ostsee weht. Die ersten Ostseefestspiele in Heringsdorf klingen am 19. Juli mit einem Crossover-Konzert mit dem Putensen-Beat-Ensemble und dem Philharmonischen Orchester Vorpommern aus. Mit Ostseeballaden wetteifern und interagieren der Chaot am Klavier, der Sänger, Pianist und Komponist Thomas Putensen und der korrekte Orchester-Dirigent Egbert Funk auf inspirierende Weise und garantieren Crossover im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Rock und Balladen, mit Jazz und Klassik entführen sie das Publikum an die Usedomer Ostseeküste und werfen einen Blick hinüber zu den skandinavischen und baltischen Nachbarn. Der Zauberer von Oz Musical Vorstellungen: Mittwoch, 16. Juli 20.00 Uhr Donnerstag, 17. Juli 20.00 Uhr Freitag, 18. Juli 20.00 Uhr

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Ein Waxdick zählt zu den fünf Stören, die im Aquarium des OZEANEUMs leben.

20. Jun 2014

| Neues aus den Regionen

Der Waxdick ist Fisch des Jahres im Ozeaneum Stralsund

Ein wenig behäbig schwimmt er durch sein Reich, der Waxdick im Flussmündungsbecken des Ostsee-Aquariums im Ozeaneum Stralsund. Unter den fünf Stören im gut 65.000 Liter fassenden Rundbecken ist er der Senior in der Gruppe, die in diesem Jahr wohl mehr Aufmerksamkeit erfahren wird, als üblich. Denn die einst größte heimische Fischart wurde für 2014 zum Fisch des Jahres benannt. Auf mittlerweile 48 Jahre wird der alte Waxdick geschätzt, der den Museumsbesuchern im Aquarium durch seine helle Körperfarbe auffällt. 1968 ging das etwa dreijährige und rund 50 Zentimeter große Tier einem Usedomer Fischer ins Netz. Dieser übergab den Fang an das Meeresmuseeum in Stralsund. Seit der Eröffnung des Ozeaneums zeigt das Meeresmuseeum ausschließlich tropische und Mittelmeer-Aquarien. So zog der Stör 2008 in das nur wenige Minuten entfernte Ozeaneum um, wo die nördlichen Meere im Mittelpunkt stehen. Der Waxdick kam – vom Tierarzt sachkundig begleitet – mit dem Ortswechsel gut zurecht und kann theoretisch sehr lange seine Runden im Flussmündungsbecken drehen: Störe können über einhundert Jahre alt werden. Im Ozeaneum können Besucher mit etwas Glück jeweils dienstags um 13.30 Uhr erleben, wie ein Taucher Störe im Aquarium von Hand füttert. Besonders gut lässt sich dabei beobachten, wie die Bodenfresser ihr Maul mehrere Zentimeter hervorstülpen, um Nahrung aufzunehmen. Die ebenfalls im Flussmündungsbecken lebenden Meerforellen, Atlantischen Lachse und Flussbarsche fressen alles, was ihnen vor das Maul kommt – theoretisch auch das Futter der Störe. Damit diese nicht zu kurz kommen, reicht ein Taucher den Bodenbewohnern direkt ihre Filethappen. Die Gesellschafter des Waxdicks im Ozeaneum sind ein weiterer Waxdick, ein Atlantischer Stör und zwei Bester, so nennt man die Hybriden zwischen den Störarten Sterlet und Hausen. Letzterer wird auch als Beluga-Stör bezeichnet. Störe sind heute weltweit vom Aussterben bedroht. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren in Deutschland zwei Störarten ansässig, der Europäische und der Atlantische Stör. Diese Fische konnten früher bis zu drei und der Hausen sogar über fünf Meter groß werden. Dem Wanderfisch, der im Süßwasser aufwächst und dann im Meer lebt, macht neben der rücksichtslosen Bejagung, unter anderem wegen seines wertvollen Rogens, auch die Verbauung der Flüsse zu schaffen, die er zum Ablaichen aufsucht. Weitere Informatioen: ,

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Schlossfestspiele in Schwerin

20. Jun 2014

| Neues aus den Regionen

Vorhang auf für „Nabucco“

Die Neuinszenierung von „Nabucco“ bildet den Auftakt eines Verdi-Zyklus, der in den nächsten Jahren die Schlossfestspiele Schwerin des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin bestimmen wird. Vom 27. Juni bis 3. August 2014 wird die berühmte Verdi-Oper umrahmt von dem beeindruckenden Ensemble aus Staatlichem Museum, Schweriner Schloss und Staatstheater Open Air zu erleben sein. Besonders beeindruckend ist schon jetzt der Aufbau für das monumentale Bühnenbild mit zwei 27 Meter breiten, freitragenden Stahlkonstruktionen, die es in dieser Größe noch nie zuvor auf dem Alten Garten gab. 150 Tonnen Stahl wurden hier verbaut. Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin spielt das musikalische Meisterwerk Verdis unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Daniel Huppert. Die Regie der diesjährigen Schlossfestspiele liegt erstmals bei Georg Rootering. Ihm zur Seite steht die Schweizer Bühnen- und Kostümbildnerin Romaine Fauchère, beide haben in der vergangenen Spielzeit „Eugen Onegin“ erfolgreich für das Große Haus auf die Bühne gebracht. Fast 150 Mitwirkende werden auf der Bühne zu erleben sein. Von den 21 Solisten sind rund die Hälfte Gäste mit internationalem Renommee. Die Chöre mit 80 Sängerinnen und Sängern werden unter der Leitung des Chordirektors Ulrich Barthel zu hören sein. Tagsüber wird der Alte Garten zu einer attraktiven Begegnungsstätte, die Besuchern neue Ein- und Durchblicke aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Wahrzeichen der Stadt bieten wird: das Schloss, das Museum und das Staatstheater. Der Bühnenaufbau ist zugleich als Kunstinstallation gedacht: Toneinspielungen mit Texten aus der Bibel machen neugierig auf die bevorstehenden Aufführungen. Die Tribüne gibt den Blick auf das Museum frei und wird knapp 1.800 Zuschauern Platz bieten. Eigens für die Zeit der Schlossfestspiele geht das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin eine Kooperation mit dem Museum ein. Die Galerie Alte und Neue Meister des Staatlichen Museums Schwerin präsentiert zwei Gemälde in den Sammlungen, die sonst nicht ausgestellt sind. Die Bilder „Daniel deutet Nebukadnezars Traum“ des niederländischen Meisters Salomon de Koninck und „Judith und Holofernes“ des Expressionisten Franz von Stuck wurden vom Direktorium des Museums gewählt, weil sie in direktem Bezug zur Figur Nabuccos (auch: Nebukadnezar) stehen. Besuchern der Schlossfestspiele bietet das Museum einen ermäßigten Eintritt an. 1842 an der Mailänder Scala mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt, begründete „Nabucco“ Giuseppe Verdis Ruf zum führenden Opernkomponisten. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn sind in diesem Werk in einer nicht nachlassenden Spannung mit mitreißender, musikalischer Kraft gestaltet. In der Geschichte, die dem Alten Testament entstammt, stehen Freiheitswille und der wahre Glaube, die Treue eines Mannes und der Opferwille seiner Geliebten im Mittelpunkt. Der „Gefangenenchor“, das berühmteste Chorwerk Verdis, hat in Italien beinahe den Status einer Nationalhymne. Weitere Vorstellungen: 28. und 29. 6., 3. bis 6.7., 10. bis 13.7., 17. bis 20.7., 24. bis 27.7. sowie 31.7. bis 3.8.2014. Sonntags-Vorstellungen am 29.6. sowie 6., 13., 20. und 27.7. sowie 3.8. beginnen jeweils 17.00 Uhr alle anderen um 21.00 Uhr auf dem Alten Garten Karten unter: Tel.: 0385 5300 123, kasse@theater-schwerin.de oder unter . Weitere Informationen:

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