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05. Sep 2013
| Pressemitteilungen
Caspar David Friedrich & Co.: Mecklenburg-Vorpommern startet in ein Jahr der Romantik
Die Romantik, insbesondere in der bildenden Kunst, zählt zu den bedeutendsten kulturellen Themen in Deutschland – und Mecklenburg-Vorpommern ist eines ihrer Zentren. Die Orte der Inspiration für einige der bekanntesten Landschaftsmaler der Welt lassen sich bis heute bewundern. Mit der Initiative „Natürlich romantisch“ widmet sich ein ganzes Bundesland für zunächst ein Jahr der Romantik. Auf eigene Faust oder auf organisierten Reisen können die authentischen Orte Caspar David Friedrichs, Philipp Otto Runges oder Georg Friedrich Kerstings künftig noch besser entdeckt werden.
Als wichtigster Vertreter der romantischen Malerei wird Caspar David Friedrich gesehen, geboren und aufgewachsen in Greifswald und auch später immer wieder in seine Heimatregion zurückkehrend, die sich in seinen zum Kanon der Weltkunst gehörenden Werken widerspiegelt. Nicht nur die Insel Rügen, sondern auch andere Regionen im heutigen Mecklenburg-Vorpommern zogen Romantiker an oder bildeten die Landschaft ihres Lebens – etwa bei Philipp Otto Runge aus Wolgast, Friedrich August von Klinkowström aus Ludwigsburg, Georg Friedrich Kersting aus Güstrow oder bei den in die Region reisenden Johan Christian Clausen Dahl aus Norwegen und Carl Gustav Carus aus Leipzig. Sie alle einte die Faszination des besonderen Lichts und der ursprünglichen, natürlich romantischen Landschaft des Nordens in Pommern und Mecklenburg, die sie in ihren Werken weltberühmt machten und in der man bis heute vielerorts ihre Spuren entdeckt. Auf diese begeben sich vermehrt interessierte Besucher, beispielsweise zu den Kreidefelsen auf Rügen, zur Klosterruine Eldena, zum Runge-Haus in Wolgast, zum Geburtshaus Kerstings nach Güstrow, nach Greifswald zum in Teilen erhaltenen Geburtshaus Friedrichs, in dem sich heute das Caspar-David-Friedrich-Zentrum befindet, und in die Gemäldegalerie des Pommerschen Landesmuseums mit Originalen romantischer Maler.
Mehr als 40 Partner haben sich inzwischen in der Initiative „Natürlich romantisch“ zusammengefunden, darunter der Landestourismusverband und das Landesmarketing, zahlreiche Museen und Kunstsammlungen, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Umweltfotofestival „horizonte“ in Zingst oder das Nationalparkzentrum Königsstuhl. Sie tragen im Jahr der Romantik ab Herbst 2013 bis zum 5. September 2014, wenn Caspar David Friedrichs 240. Geburtstag begangen wird, zu einem abwechslungsreichen Programm bei. „Geist und Sehnsucht der Romantiker sind in Mecklenburg-Vorpommern noch immer lebendig. Mehr und mehr Gäste zeigen Interesse an der Tradition der norddeutschen Romantik mit Caspar David Friedrich an der Spitze. Die aus dem Engagement vieler Akteure gewachsene Initiative ‚Natürlich romantisch‘ kommt daher zur rechten Zeit“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes.
Das Romantikjahr beginnt mit einer Auftaktveranstaltung in der Hansestadt Greifswald am 5. September 2013, bei der der im Rostocker Hinstorff Verlag erscheinende Bildband „Natürlich romantisch“ des Landschaftsfotografen Thomas Grundner und der Autorin Dr. Birte Frenssen vom Pommerschen Landesmuseum vorgestellt wird. Zeitgleich wird auch die Internetseite freigeschaltet, auf der die Orte der Romantik, Veranstaltungen im Themenjahr, Links zu den Partnern der Landeskulturinitiative sowie Reiseangebote zu finden sind. Die Kerninformationen zur Romantik in Mecklenburg-Vorpommern sind auch auf einem Faltblatt zu finden, das zur Vorstellung der Initiative „Natürlich romantisch“ in Berlin am 18. September 2013 erscheint.
Im Jahr der Romantik bis September 2014 werden von den Partnern der Initiative weit mehr als 100 Veranstaltungen angeboten – von Ausstellungen über Konzerte, Feste, Lesungen, Fotoseminare bis zu Wanderungen und Radtouren. Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald richtet einen so genannten Multiuser-Multitouch-Medientisch ein, an dem auf einer amüsanten virtuellen Entdeckungsreise berühmte Gemälde von Caspar David Friedrich wie die „Kreidefelsen auf Rügen“ und „Mönch am Meer“ lebendig werden. Mit der Ausstellung "Die Revolution der Romantiker. FLUXUS made in USA" verbindet das Staatliche Museum Schwerin das frühe 19. Jahrhundert mit der Neuzeit: In der im Frühjahr 2014 öffnenden Schau treffen historische Werke auf Arbeiten amerikanischer Fluxus-Künstler. In Neubrandenburg zeigt der Caspar-David-Friedrich-Bildweg die Beziehungen des Künstlers zur Geburtsstadt seiner Eltern. Das Nationalparkzentrum Königsstuhl bietet vor der bekannten romantischen Kulisse der Rügener Kreidefelsen Fotosafaris und Malkurse mit dem Titel „Meisterklasse“ an. Beim renommierten Umweltfotofestival „horizonte Zingst“ widmen sich internationale Fotografen der Frage, ob Romantik in der Fotografie das Fokussieren der Vergangenheit bedeutet oder das Be¬obachten des Kreislaufs von Werden, Sein und Vergehen. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern als drittgrößtes Klassikfestival Deutschlands präsentieren in der Saison 2014 Konzerte zum Thema Romantik unter freiem Himmel und vor idyllischen Kulissen. Die 24. Auflage der Landeskunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern zeigt aus Anlass des 240. Geburtstages von Caspar David Friedrich im kommenden Jahr auf der Insel Rügen verschiedene Landart-Installationen. In der Hansestadt Greifswald – mit Pommerschen Landesmuseum, Caspar-David-Friedrich-Zentrum und -Gesellschaft, Universität und Alfried Krupp Wissenschaftskolleg ein Kernort der Inititative – wird 2014 unter anderem ein Caspar-David-Friedrich-Fest ausgerichtet und der nach dem Maler benannte Preis verliehen, und es werden Vorlesungen zu Themen wie „Romantik als Provokation“ angeboten. Zudem benennt die Hansestadt einen Ansprechpartner für die Initiative „Natürlich romantisch“. Nicht zuletzt ist „Natürlich romantisch“ auch eine kulturtouristische Initiative, die sich an Interessierte aus dem In- und Ausland wendet: Die Reiseveranstalter TUI (www.tui.com, Buchungscode: MVP04099) und Schwerin Plus (www.von-schloss-zu-schloss.de) legen mehrtägige Rundreisen auf den Spuren der Romantik in Mecklenburg-Vorpommern auf. Der Landestourismusverband plant mit seinen Partnern in Vorpommern und auf der Insel Rügen die weitreichende Bewerbung des Themas auf Präsentationen und Messen wie der ITB in Berlin, in deutschlandweit vertriebenen Publikationen sowie im Internet unter .
Im Web:
Hintergrund: Kulturtouristen in MV
Kultur spielt eine wichtige Rolle für die Urlaubsgäste in Mecklenburg-Vorpommern: 78 Prozent von ihnen besuchen nach eigenen Angaben Sehenswürdigkeiten, 46 Prozent Museen und Ausstellungen und 26 Prozent Festivals und Events. Für 22 Prozent der Gäste ist die Kultur ein Grund, sich für Mecklenburg-Vorpommern als Reiseziel zu entschieden zu haben, sogar 31 Prozent bezeichnen ihren Urlaub als Kultururlaub (Quelle: Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus). Zwischen Ostsee und Seenplatte bietet sich gerade für Genießer und Kultururlauber eine Fülle von besonderen Orten, inspirierenden Veranstaltungen und einzigartigen Kulissen. Urlauber haben die Wahl zwischen dem Besuch von Kunstmuseen – das neueste eröffnete jüngst in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst – Kirchen der Backsteingotik, Künstlerkolonien, Literaturhäusern sowie zahlreichen Galerien. Kulturelle Leuchttürme wie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Schlossfestspiele Schwerin, das „Kleine Fest im großen Park“ vor dem Ludwigsluster Barockschloss strahlen weit über die Landesgrenzen hinaus und beeindrucken jährlich zehntausende Besucher. Und es könnten noch mehr werden: Laut Reiseanalyse 2013 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (F. U. R.) können sich 18 Prozent der Deutschen eine Kulturreise (ab fünf Tagen Dauer) an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und sogar 28 Prozent eine Kulturreise ins Landesinnere vorstellen. Zum Download:
Kultur spielt eine wichtige Rolle für die Urlaubsgäste in Mecklenburg-Vorpommern: 78 Prozent von ihnen besuchen nach eigenen Angaben Sehenswürdigkeiten, 46 Prozent Museen und Ausstellungen und 26 Prozent Festivals und Events. Für 22 Prozent der Gäste ist die Kultur ein Grund, sich für Mecklenburg-Vorpommern als Reiseziel zu entschieden zu haben, sogar 31 Prozent bezeichnen ihren Urlaub als Kultururlaub (Quelle: Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus). Zwischen Ostsee und Seenplatte bietet sich gerade für Genießer und Kultururlauber eine Fülle von besonderen Orten, inspirierenden Veranstaltungen und einzigartigen Kulissen. Urlauber haben die Wahl zwischen dem Besuch von Kunstmuseen – das neueste eröffnete jüngst in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst – Kirchen der Backsteingotik, Künstlerkolonien, Literaturhäusern sowie zahlreichen Galerien. Kulturelle Leuchttürme wie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Schlossfestspiele Schwerin, das „Kleine Fest im großen Park“ vor dem Ludwigsluster Barockschloss strahlen weit über die Landesgrenzen hinaus und beeindrucken jährlich zehntausende Besucher. Und es könnten noch mehr werden: Laut Reiseanalyse 2013 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (F. U. R.) können sich 18 Prozent der Deutschen eine Kulturreise (ab fünf Tagen Dauer) an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und sogar 28 Prozent eine Kulturreise ins Landesinnere vorstellen. Zum Download:
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30. Aug 2013
| Pressemitteilungen
Große Kunst im kleinen Ort: Neues Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet
Ahrenshoop untermauert seinen Status als künstlerisches Zentrum an der Ostsee: Nach rund zweijähriger Bauzeit öffnet das neue Kunstmuseum Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst seine Pforten. Das Museum, das auch als Forschungszentrum für die universitäre Arbeit dienen soll, ist als Stiftermuseum mit erheblichem bürgerschaftlichem Engagement errichtet worden und wird in ständigen und wechselnden Ausstellungen die bis heute andauernde, lebendige Entwicklung des Künstlerortes sowie der angrenzenden Küstenregion nachhaltig belegen. „Das neue Kunstmuseum Ahrenshoop stärkt den Ruf Mecklenburg-Vorpommerns als Land, in dem sich Kultur- und Naturgenuss zu jeder Jahreszeit ideal verbinden“, sagte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Es ist bemerkenswert, wie es durch bürgerschaftliches Engagement gelungen ist, ein Vorhaben von dieser Größe in einem 700-Seelen-Ort umzusetzen“, so Bretschneider weiter. Ab dem 31. August können Kunstinteressierte in der Eröffnungspräsentation „Um uns ist ein Schöpfungstag – von der Künstlerkolonie bis heute“ täglich zwischen 11.00 und 18.00 Uhr eine Gesamtvorstellung vom künstlerischen Erbe der Malerkolonie bekommen und Höhepunkte aus 120 Jahren Kunstgeschichte der Küstenlandschaft von Fischland/Darß bis Usedom erleben. Gerechnet wird mit rund 60.000 Besuchern im Jahr.
Mit einem Investitionsvolumen von 7,7 Millionen Euro soll das museale Großprojekt in Ahrenshoop zu einer Landmarke der Region und auch im internationalen Kontext als europäisches Kulturportal beachtet werden. Der Bestand der eigenen Sammlung umfasst bereits mehr als 500 Bilder und zudem Grafikkonvolute. Das Sammlungskonzept des Hauses berücksichtigt die Zeit der Gründerjahre der Künstlerkolonie und die sich anschließenden Entwicklungen kunstgeschichtlich relevanter Positionen des 20. Jahrhunderts. Auch zeitgenössische Perspektiven werden einbezogen, um den Blick für Zukunftsentwicklungen zu öffnen und eine Plattform für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung zu bieten.
Der Museumsneubau liegt auf einem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Hauptstraße von Ahrenshoop und besteht aus vier Ausstellungshäusern und einem Multifunktionalhaus, die im Erdgeschoss durch ein Foyer verbunden sind. Entworfen wurde das Museum von dem Berliner Architekturbüro Volker Staab, das als Sieger aus einem international ausgeschriebenen Wettbewerb hervorging. Der Schlüssel zum architektonischen Konzept des Museums liegt in der rund 120-jährigen Geschichte der Künstlerkolonie. Bei vielen Künstlern ist eine tiefe Verbundenheit der Landschaft und der baulichen Tradition dieser Region zu spüren. Das architektonische Konzept des Kunstmuseums stellt den Versuch dar, diesen ländlichen Bautypus in eine zeitgemäße Museumsarchitektur zu integrieren.
Hintergrund:
Errichter und Betreiber des Museums ist die Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop, die derzeit von über 100 Stiftern getragen und von mehr als 370 Vereinsmitgliedern unterstützt wird. Dieses Engagement wird ergänzt durch eine anteilige Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft. Weitere Informationen: Weiteres Bild zum Download:
Errichter und Betreiber des Museums ist die Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop, die derzeit von über 100 Stiftern getragen und von mehr als 370 Vereinsmitgliedern unterstützt wird. Dieses Engagement wird ergänzt durch eine anteilige Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft. Weitere Informationen: Weiteres Bild zum Download:
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30. Aug 2013
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News August (2) +++
Im Oktober laden die 1. Lewitzer Kartoffelwochen zu kulinarischen Leckerbissen, bunten Märkten und interessanten Veranstaltungen rund um die „Mecklenburger Tüffel“ ein. Los geht es am 6. Oktober mit einem Kartoffel- und Schlachtefest auf dem Pingelhof nahe Parchim, bei dem Kinderführungen mit der so genannten Kartoffelmaus und ein Kartoffelmarkt einen erlebnisreichen Tag versprechen. Im Oktober lädt zudem das Ausflugsboot „Lewitz-Kieker Albert“ ab dem Ort Plate regelmäßig zu Rundtouren inklusive Kartoffelessen ein. Führungen unter dem Motto „Vom Feld bis in den Kochtopf“ geben Einblicke in den Lebensweg einer Kartoffel, während Ranger auf Wanderungen die Vogelwelt der Lewitzlandschaft erklären. Kunstliebhaber kommen im BlueMangoHaus bei Keramikerin Silwia Demba-Barke auf ihre Kosten, wo sich Groß und Klein im Kartoffeldruck ausprobieren können. Die Lewitzer Kartoffelwochen finden in Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten, dem Landestourismusverband, dem Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin sowie dem Verein Landurlaub MV statt.
Weitere Informationen:
Grenzenlos radeln: Der rund 420 Kilometer lange Elbe-Müritz-Radweg wird der neunte Fernradweg in Mecklenburg-Vorpommern. Der kontrastreiche Rundweg führt durch die brandenburgische Prignitz (rund 190 Km) sowie durch Mecklenburg-Vorpommern (rund 220 Km) und verbindet die Flusslandschaft Elbe mit der Mecklenburgischen Seenplatte. Auf gut ausgebauten, zumeist asphaltierten Wegen passieren Radler Städte wie Wittenberge, Plau am See oder Waren (Müritz) und Naturräume wie das Biospährenreservat Flusslandschaft Elbe oder den Müritz Nationalpark. Weitere Radfernwege in Mecklenburg-Vorpommern sind der Radweg Hamburg – Rügen, der Oder-Neiße-Radweg, der Elberadweg, der Havel Radweg, der Radweg Berlin-Usedom, der Ostseeküsten Radweg, der Mecklenburgische Seen Radweg sowie der E-Bike-freundliche Radweg Berlin – Kopenhagen. Weitere Informationen:
Das Naturerbe Zentrum in Prora auf der Insel Rügen erfährt große Resonanz: In den ersten zwei Monaten nach der Eröffnung Mitte Juni besuchten rund 70.000 Besucher die Ausstellungen im Umweltinformationszentrum und den angeschlossenen 1250 Meter langen Baumwipfelpfad mit 40 Meter hoher Aussichtplattform. Errichtet wurde das Zentrum von der Erlebnis Akademie AG in Gemeinschaft mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Neben Strandkorb und Bootsfahrt sollen Rügen-Urlauber hier die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Insel mit ihrem besonderen Lebensraum entdecken und für den Schutz der umliegenden Naturerbefläche Prora sensibilisiert werden. Das Naturerbe Zentrum Rügen hat täglich zwischen 9.30 Uhr und 19.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro). Weitere Informationen:
Im Herbst ergeben sich zwischen Ostsee und Boddengewässern außergewöhnliche Naturschauspiele. Die Erlebniswelt „Fotografie Zingst“ ist darauf eingestellt und bietet Naturfotografen von 1. September bis zum 10. Oktober 2013 mit dem „Aktiven Fotoherbst“ zahlreiche Motive und Veranstaltungen wie Fotoworkshops, Naturbeobachtungen und Greifvogelschauen. Den Auftakt bildet am 5. Oktober im Kunsthallenhotel „Vier Jahreszeiten Zingst“ die Eröffnung der Ausstellung „heartbeat of nature“, die die 100 besten Ergebnisse des großen internationalen Online-Fotowettbewerbs für Hobbyfotografen zum Thema „Artenvielfalt“ zeigt. Nah am Leitmotiv „Natur“ gibt es inspirierende Fotoschauen wie zum Beispiel die Ausstellung „Waidmannsheil – Jagd mit der Kamera“ mit Bildern des Foto-Rangers Klaus-Herbert Schröter im Kurhaus oder „Animals' world“ von Didier Ruef in der Leica-Galerie. Weitere Informationen:
Vom 11. bis 15. September 2013 laden die neunten Ahrenshooper Filmnächte zu Filmvorführungen und Publikumsgesprächen auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ein. Im Fokus stehen besonders kontroverse junge deutsche Filme wie die Dramen „Draußen ist Sommer“, „Scherbenpark“ oder „Rona und Nele“. Die Filmnächte werden umrahmt von einem Wettbewerb um den besten Film. Die Eröffnung der traditionellen Filmwoche findet am 11. September um 19.30 Uhr im Grand Hotel & Spa Kurhaus Ahrenshoop statt. Der Eintritt in die Filmvorführungen kostet für Erwachsene acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Weitere Informationen:
+++ Elbe-Müritz-Radweg wird neunter Fernradweg in Mecklenburg-Vorpommern +++
Grenzenlos radeln: Der rund 420 Kilometer lange Elbe-Müritz-Radweg wird der neunte Fernradweg in Mecklenburg-Vorpommern. Der kontrastreiche Rundweg führt durch die brandenburgische Prignitz (rund 190 Km) sowie durch Mecklenburg-Vorpommern (rund 220 Km) und verbindet die Flusslandschaft Elbe mit der Mecklenburgischen Seenplatte. Auf gut ausgebauten, zumeist asphaltierten Wegen passieren Radler Städte wie Wittenberge, Plau am See oder Waren (Müritz) und Naturräume wie das Biospährenreservat Flusslandschaft Elbe oder den Müritz Nationalpark. Weitere Radfernwege in Mecklenburg-Vorpommern sind der Radweg Hamburg – Rügen, der Oder-Neiße-Radweg, der Elberadweg, der Havel Radweg, der Radweg Berlin-Usedom, der Ostseeküsten Radweg, der Mecklenburgische Seen Radweg sowie der E-Bike-freundliche Radweg Berlin – Kopenhagen. Weitere Informationen:
+++ Erfolgreicher Start: Bereits 70.000 Besucher im Naturerbe Zentrum Rügen +++
Das Naturerbe Zentrum in Prora auf der Insel Rügen erfährt große Resonanz: In den ersten zwei Monaten nach der Eröffnung Mitte Juni besuchten rund 70.000 Besucher die Ausstellungen im Umweltinformationszentrum und den angeschlossenen 1250 Meter langen Baumwipfelpfad mit 40 Meter hoher Aussichtplattform. Errichtet wurde das Zentrum von der Erlebnis Akademie AG in Gemeinschaft mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Neben Strandkorb und Bootsfahrt sollen Rügen-Urlauber hier die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Insel mit ihrem besonderen Lebensraum entdecken und für den Schutz der umliegenden Naturerbefläche Prora sensibilisiert werden. Das Naturerbe Zentrum Rügen hat täglich zwischen 9.30 Uhr und 19.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro). Weitere Informationen:
+++ Leuchtende Farben und röhrende Hirsche: Aktiver Fotoherbst in Zingst +++
Im Herbst ergeben sich zwischen Ostsee und Boddengewässern außergewöhnliche Naturschauspiele. Die Erlebniswelt „Fotografie Zingst“ ist darauf eingestellt und bietet Naturfotografen von 1. September bis zum 10. Oktober 2013 mit dem „Aktiven Fotoherbst“ zahlreiche Motive und Veranstaltungen wie Fotoworkshops, Naturbeobachtungen und Greifvogelschauen. Den Auftakt bildet am 5. Oktober im Kunsthallenhotel „Vier Jahreszeiten Zingst“ die Eröffnung der Ausstellung „heartbeat of nature“, die die 100 besten Ergebnisse des großen internationalen Online-Fotowettbewerbs für Hobbyfotografen zum Thema „Artenvielfalt“ zeigt. Nah am Leitmotiv „Natur“ gibt es inspirierende Fotoschauen wie zum Beispiel die Ausstellung „Waidmannsheil – Jagd mit der Kamera“ mit Bildern des Foto-Rangers Klaus-Herbert Schröter im Kurhaus oder „Animals' world“ von Didier Ruef in der Leica-Galerie. Weitere Informationen:
+++ Ahrenshooper Filmnächte vom 11. bis 15. September +++
Vom 11. bis 15. September 2013 laden die neunten Ahrenshooper Filmnächte zu Filmvorführungen und Publikumsgesprächen auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ein. Im Fokus stehen besonders kontroverse junge deutsche Filme wie die Dramen „Draußen ist Sommer“, „Scherbenpark“ oder „Rona und Nele“. Die Filmnächte werden umrahmt von einem Wettbewerb um den besten Film. Die Eröffnung der traditionellen Filmwoche findet am 11. September um 19.30 Uhr im Grand Hotel & Spa Kurhaus Ahrenshoop statt. Der Eintritt in die Filmvorführungen kostet für Erwachsene acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Weitere Informationen:
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26. Aug 2013
| Neues aus den Regionen
Radio machen oder Reitstunden nehmen: Feriencamps in Mecklenburg-Vorpommern
Die Welt des Radios mit einem Studiobesuch entdecken, in Greifswald bei einem Deutsch-Polnischen-Feriencamp Gleichaltrige aus dem Nachbarland kennenlernen oder Reitstunden in Burg Stargard nehmen – die Herbstferien-Angebote des Deutschen Jugendherbergswerks Mecklenburg-Vorpommern lassen keine Wünsche offen. Unter www.jugendherbergen-mv.de finden Eltern attraktive Offerten zwischen Ostseeküste und Seenplatte mit allen Informationen zu den Programmen und verfügbaren Reiseterminen. Die Jugendherberge Burg Stargard beispielsweise lädt zu sechs Übernachtungen mit Vollpension, täglichen Reitstunden, Fahrt auf der Sommerrodelbahn, Vollzeitbetreuung sowie T-Shirt für 229 Euro pro Person ein. Die Jugendherberge Greifswald bietet in ihrem internationalen Feriencamp das Kerzenziehen, gemeinsames Spielen, eine Nachtwanderung oder den Besuch des Tierparks an. Das Besondere: Die Gruppe setzt sich aus deutschen und polnischen Ferienkindern zusammen. Fünf Übernachtungen mit Vollpension und Vollzeitbetreuung für Kinder zwischen acht und zehn Jahren kosten 139 Euro pro Person. In der Jugendherberge Wismar können Kinder Radiomoderatoren bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen. Gemeinsam besucht die Gruppe das Studio des Senders „Antenne MV“. Ein Moderator sendet zudem den aktuellen Ferienwetterbericht live von der Jugendherberge. Zudem gehören eine Herbergsrallye, der Besuch des Erlebnismuseums Phantechnikum, ein Tierparkbesuch, Wasserspaß im Freizeitbad Wonnemar sowie eine Disco zum Programm. Sechs Übernachtungen mit mit Vollpension und -betreuung kosten für Kinder zwischen acht und 13 Jahren 249 Euro pro Person.
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26. Aug 2013
| Neues aus den Regionen
Kulinarische Wochen auf Fischland-Darß-Zingst
Ein Dauerbrenner im Herbst: Vom 17. Oktober bis 14. November locken die Kulinarischen Wochen Feinschmecker auf die östlich der Hansestadt Rostock gelegene Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auf den Tisch der elf teilnehmenden Gastgeber kommen regionale Produkte: fangfrischer Fisch aus Meer und Bodden, exklusives Wild aus urwüchsigen Wäldern des Darßes und der südlichen Boddenküste sowie Rind von den Salzgraswiesen. Diese Zutaten werden mit aromatischen Kräutern, saftigen Sanddornbeeren, leckerem Honig oder traditionellem Ziegenkäse zu genussvollen Menüs kombiniert. Die Kulinarischen Wochen starten am 17. Oktober um 11.00 Uhr auf dem Museumshof in Zingst. Die teilnehmenden Gastronomen und Köche stellen sich auf dem Bio- und Erlebnismarkt mit kleinen, feinen Häppchen vor. Zu den Höhepunkten in den folgenden vier Wochen gehört eine „Kulinarische Rallye“ am 17. Oktober um 17.00 Uhr. Start und Ziel sind im Dorint Strandresort & Spa Ostseebad Wustrow. Unter dem Motto „Küche von damals“ gestalten auch zwei weitere Gastgeber – das Restaurant „Am Kiel“ und das Strandhotel Fischland – einen genussvollen Abend. Am 20. Oktober können Gäste am so genannten „Ahrenshooper Kunst-Genuss“ teilnehmen, ein mit Köstlichkeiten gespickter Spaziergang durch die Künstlerkolonie, der neben Galerien und Ateliers auch am neu eröffneten Ahrenshooper Kunstmuseum Halt macht. Ein weiterer Höhepunkt ist die Veranstaltung „Fischland löffelweise“ am 27. Oktober ab 18.00 Uhr. Dabei präsentieren unter dem Titel „Traditionelle Küche im Zeitgeist 2013“ sechs Küchenchefs ihr Können. Der Flyer zum gesamten Programm ist unter abrufbar.
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26. Aug 2013
| Neues aus den Regionen
Kraftvoll im Kraftwerk: Kurt Masur dirigiert Sonderkonzert zum 20. Usedomer Musikfestival
Kurt Masur ist Stargast des 20. Usedomer Musikfestivals, das vom 21. September bis 12. Oktober zu zahlreichen Konzerten auf die Insel lädt. Am 13. September um 20.00 Uhr erklingen unter seinem Dirigat im Kraftwerk des Historisch-Technischen Museums Peenemünde die Sinfonie Nr. 4 „Romantische“ von Anton Bruckner und Ouvertüren Richard Wagners. Das Programm schlägt eine Brücke zwischen den reizvollen Landschaften der Insel Usedom und ihren geschichtsträchtigen Orten. Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 gilt als Liebeserklärung an den Wald als einem Ort von Besinnung und Zuflucht. Kurt Masur ist es ein besonderes Anliegen, diese Musik im Jubiläumsjahr des Usedomer Musikfestivals aufzuführen: „Mich beeindrucken immer wieder Bäume, Wälder und Landschaften der Insel Usedom. Man merkt, dass sich die Menschen hier ihr Leben verschönern wollen und das Usedomer Musikfestival ist ein Teil davon.“ Die Aufführung bildet den Auftakt für die Peenemünder Konzerte im Jubiläumsjahr des Usedomer Musikfestivals. Am 21. September folgt die Eröffnung der Reihe und des Festivals durch Kristjan Järvi und das Baltic Youth Philharmonic mit dem estnischen Fagottisten Martin Kuuskmann, am 24. September gastiert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung Paavo Järvis in Peenemünde. Den Abschluss des Usedomer Musikfestivals und der Saison im Musikland Mecklenburg-Vorpommern bildet ein Konzert mit dem Dirigenten Neeme Järvi, der Flötistin Maarika Järvi, dem Oboisten Kalev Kuljus und dem NDR Sinfonieorchester. Die estnische Dirigentendynastie gastiert neben vielen anderen hochkarätigen Künstlern zum Länderschwerpunkt „Estland“ beim Usedomer Musikfestival. Damit erlebt das Publikum erstmals gleich vier Konzerte in Peenemünde.
Nur wenige hundert Meter von der Brandung des Meeres entfernt, erzeugen die von Usedomer Musikfestival und Norddeutschem Rundfunk ins Leben gerufenen Peenemünder Konzerte Energie für eine besondere Mission: Wo früher Raketen entwickelt und getestet wurden, tost nun der Applaus. Im Dritten Reich wurde in den damaligen Versuchsanstalten des Heeres und der Luftwaffe Peenemünde an der Entwicklung von „Geheimwaffen“ gearbeitet – darunter das Aggregat 4 („V2“), die erste Großrakete der Welt. Sie brachte den Tod für viele tausend Menschen, und mit ihr gelang der erste erfolgreiche Start in den Weltraum. Die Ambivalenz der Entwicklung und Nutzung modernster Technik wird hier wie an kaum einem anderen Ort deutlich. Heute ist Peenemünde mit dem Museum im Kraftwerk, Kulturveranstaltungen, Sonderausstellungen, Projekttagen, Workshops und Sommercamps ein Ort internationaler Begegnung und Friedenspädagogik. Die Peenemünder Konzerte spüren den großen Menschheitsthemen von Krieg und Frieden, Freiheit, Liebe und Leben nach. Die Reihe begann am 28. September 2002: Unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch und mit über 250 beteiligten Musikern erklang Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Turbinenhalle des früheren Kraftwerks.
Informationen und Karten zu weiteren Konzerten des Usedomer Musikfestivals sowie Kartenbuchungen unter 038378 34647 oder .
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26. Aug 2013
| Neues aus den Regionen
Ein perfektes Paar: Gutsküchen und Genießer
Die 3. Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Schweiz sind ein Höhepunkt im Rahmen des 6. Schlösserherbstes in Mecklenburg-Vorpommern, der vom 1. September bis zum 31. Oktober Genuss- und Kulturliebhaber in den Nordosten locken soll. Dabei präsentieren vom 1. bis 31. Oktober sieben Häuser Regionales und Feines aus ihren Gutsküchen. Ob Rehrücken, Müritz-Zander, Thymianeis oder Kürbis und Quitte in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Wer das Menü herrschaftlich ausklingen lassen möchte, bleibt einfach über Nacht: Passend zu den sieben regionalen Menüs gibt es exklusive Übernachtungsangebote. Zu den Gutsküchenwochen begrüßen das Landhaus Schloss Kölzow, Biohotel Gut Gremmelin, Gutshotel Groß Breesen, Landhotel Schloss Teschow, Schlosshotel Burg Schlitz, Seeschloss Schorssow sowie Schloss & Gut Ulrichshusen die Gäste. Einen Flyer zu den Veranstaltungsorten und die Menüs gibt es unter .
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26. Aug 2013
| Neues aus den Regionen
10. Kultur-Herbst am Tollensesee
Zeit für Kultur: Vom 7. bis 22. September wird in der Mecklenburgischen Seenplatte der 10. Kultur-Herbst mit einer Reihe von Kultur- und Aktivangeboten veranstaltet, zu dem rund 10.000 Besucher erwartet werden. Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Burgführungen, Märkte und geführte Wanderungen etwa ins Tal der Eisvögel bei Bad Stuer stehen auf dem Programm. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 7. September um 15.00 Uhr am Brodaer Strand in Neubrandenburg statt. Ein Flyer listet das Programmangebot und liegt in den Tourist-Informationen der Region aus oder ist beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter der Rufnummer 039931 5380 erhältlich. Am 12. September sind Gäste beispielsweise zum 1. Philharmonischen Konzert der Neubrandenburger Philharmonie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in die Konzertkirche der Vier-Tore-Stadt eingeladen. Die Regionalbibliothek Neubrandenburg veranstaltet einen Workshop zum Thema Erinnerung, Kunst und Menschenwürde, der einen spektakulären Fund aus dem Konzentrationslager Ravensbrück beleuchtet. Im Marie-Hager-Haus, dem ehemaligen Wohnhaus der mecklenburgischen Malerin in Burg Stargard, wird am 20. September die Ausstellung „Zeitgenössische russische Malerei“ eröffnet.
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26. Aug 2013
| Pressemitteilungen
Niederösterreicher in Norddeutschland: Partnerregion zu Gast im Urlaubsland MV
Niederösterreicher in Norddeutschland: Eine Delegation aus Politikern und Tourismusvertretern der Alpenrepublik ist vom 27. bis 29. August 2013 zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern, um sich über touristische Angebote im Nordosten zu informieren und die seit drei Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesländern zu vertiefen. Die österreichischen Gäste treffen sich unter anderem am 28. August zu einem Arbeitsessen mit Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes, sowie Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus. Dabei soll über die Fortsetzung der in einer Vereinbarung festgeschriebenen Kooperation der beiden Bundesländer beraten werden. Nach dem politischen Besuch in Schwerin stehen die Ostseebäder Kühlungsborn und Heiligendamm auf dem Programm. Im Anschluss stellt sich das die Hauptstadt Wien umgebende Bundesland mit regionalen Spezialitäten bei einem Niederösterreich-Abend in Rostock vor.
An der dreitägigen Studienreise nehmen unter anderem die Tourismuslandesrätin Niederösterreichs, Dr. Petra Bohuslav, der Geschäftsführer von Niederösterreich-Werbung, Christoph Madl, und die Geschäftsführerin des Vereins „Die Gärten Niederösterreichs“, Susanne Heil, teil. Ziel der touristischen Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Niederösterreich ist es, den internationalen Tourismus beiderseitig zu fördern, Fachwissen auszutauschen und die jeweiligen Tourismusmarken zu stärken. Mit Hilfe verschiedener Projekte, beispielsweise mit dem seit drei Jahren bestehenden Mecklenburg-Vorpommern-Garten auf der Ausstellung „Die Garten Tulln“, durch Erfahrungs- und Informationsaustausch, durch Pressearbeit und gemeinsame Werbeaktivitäten wollen sich beide Partner wechselseitig stärken. „Wir setzen auf Kommunikation statt auf Konkurrenz. In den vergangenen Jahren konnten wir viel von unseren niederösterreichischen Partnern lernen. Daher wollen wir den fachlichen Austausch fortsetzen und intensiver über gemeinsame touristische Produkte nachdenken“, erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Diskutiert werden könnten in Zukunft beispielsweise ein die Regionen verbindender Radweg oder auch Strategien zur besseren Ansprache von Metropolenbewohnern. „So wie Niederösterreich sich in Richtung Wien orientiert, schauen wir weiter auf Gäste aus Hamburg oder Berlin“, so Fischer. Auch im Bezug auf Natur und Nachhaltigkeit würden Niederösterreich und Mecklenburg-Vorpommern viele Gemeinsamkeiten aufweisen.
Hintergrund:
Niederösterreich ist mit fast einem Viertel der Landfläche das größte der neun Bundesländer Österreichs. Die Lebensader des Landes ist die Donau, die Niederösterreich auf einer Länge von 258 km von West nach Ost durchfließt. Nördlich der Donau liegen das Wald- und das Weinviertel und südlich breiten sich die Obstgärten und voralpinen Kuppen des Mostviertels aus, gefolgt von den idyllischen Fluren des Wienerwalds. Im Südwesten Niederösterreichs liegen die Ostalpen mit Berggipfeln höher als 2000 Meter. Niederösterreich verzeichnete 2012 6,7 Millionen Gästeübernachtungen, davon 2,1 Millionen aus dem Ausland.
Niederösterreich ist mit fast einem Viertel der Landfläche das größte der neun Bundesländer Österreichs. Die Lebensader des Landes ist die Donau, die Niederösterreich auf einer Länge von 258 km von West nach Ost durchfließt. Nördlich der Donau liegen das Wald- und das Weinviertel und südlich breiten sich die Obstgärten und voralpinen Kuppen des Mostviertels aus, gefolgt von den idyllischen Fluren des Wienerwalds. Im Südwesten Niederösterreichs liegen die Ostalpen mit Berggipfeln höher als 2000 Meter. Niederösterreich verzeichnete 2012 6,7 Millionen Gästeübernachtungen, davon 2,1 Millionen aus dem Ausland.
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22. Aug 2013
| Pressemitteilungen
Überraschende Halbjahresbilanz im Sommer weiter aufgebessert: Branche mit Hauptsaison zufrieden
Trotz eines teils schwierigen zweiten Quartals kann die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns ein überraschend positives erstes Halbjahr mit dem drittbesten Ergebnis seit 1990 bilanzieren. Noch besser lief es in den Sommermonaten im Juli und August, die in allen Tourismusbereichen und Regionen mehrheitlich als erfolgreich bewertet werden.
Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden von Januar bis Juni dieses Jahres zwischen Ostsee und Seenplatte 10,7 Millionen Übernachtungen von 2,9 Millionen Gästen gezählt. Damit schneidet das Urlaubsland MV im Gesamtergebnis des ersten Halbjahres nur unwesentlich schlechter als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 ab, für das die Statistik 10,85 Millionen Übernachtungen auswies. Im Einzelnen betragen die Rückgänge gegenüber dem bisherigen Rekordwert des Vorjahres 2,1 Prozent bei den Übernachtungen und 1,6 Prozent bei den Ankünften. „Die erste Hälfte des Jahres verlief ordentlich, mit leichten wetterbedingten Dellen im April und Juni. Diese werden durch die heißen Sommermonate sicherlich in der Gesamtbilanz wieder ausgeglichen. Ich bleibe optimistisch, dass wir die angepeilten 28 Millionen Übernachtungen am Jahresende erreichen“, sagte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes, anlässlich der Saisonbilanz im Ostseebad Heiligendamm.
Mehr als zehn Millionen Übernachtungen werden in der Auswertung auch für die beiden Monate Juli und August erwartet – im kühlen Sommer 2012 wurden 9,8 Millionen erreicht. Hinzu kommt eine vielerorts hohe Frequenz an Tagesgästen, die das Geschäft belebten. Eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter 330 Hotels, Pensionen, Ferienwohnungsanlagen und Campingplätzen bestätigt den Eindruck einer sehr guten Hauptsaison. Rund 40 Prozent der Befragten konstatierten eine höhere Auslastung als im Vorjahressommer. Weitere 40 Prozent gaben an, ähnlich gut wie in der Hauptsaison 2012 gebucht gewesen zu sein. Die durchschnittliche Auslastung aller Betriebe im Land lag diesen Sommer bei ca. 80 Prozent, wobei es insbesondere zwischen Mitte Juli und Anfang August flächendeckend viele ausgebuchte Quartiere gab. Vier von fünf Befragten gaben überdies an, dass das Sommerwetter die Buchungen positiv beeinflusst hat; im Schnitt kamen dadurch ca. 20 Prozent mehr Gäste als nach den Vorbuchungsständen zu erwarten waren. „Mecklenburg-Vorpommern hat seine Position als führendes Sommerreiseziel der Deutschen in diesem Jahr untermauert und zugleich im Wettbewerb mit südeuropäischen Reiseregionen unterstrichen, dass Norddeutschland ein hervorragendes Sommerreiseziel ist“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes. Die Verluste aus dem kühlen und zum Teil von Hochwasser geprägten zweiten Quartal dieses Jahres hätten im Sommer aufgefangen werden können. Zurückzuführen sei dies zum einen auf die gute Saisonvorbereitung der Branche hinsichtlich Angebotsqualität, Personalausstattung und Vermarktung, zum anderen auf die vorteilhafte Witterungssituation sowie nicht zuletzt auf die Länge der Sommerferien in Deutschland in diesem Jahr, die sich über einen Zeitraum von 85 Tagen erstreckten. „Vorteilhaft für die Branche war sicher auch die Verteilung, nach der zunächst die norddeutschen dann die ost- und mittel- und schließlich die süddeutschen Bundesländer in die Sommerferien starteten“, so Sylvia Bretschneider. Sie wies auf die erschwerte Situation im kommenden Jahr hin, in der der so genannte Sommerferienkorridor auf 71 Tage schmilzt. Bretschneider: „Jeder Tag weniger Ferien bedeutet für die Branche im Nordosten mindestens drei Millionen Euro entgangener Umsätze und eine stärkere Belastung der Infrastruktur.“ Die Tourismusbranche werde weiter mit aller Kraft und guten Argumenten auf möglichst entzerrte Ferien hinwirken, betonte sie.
Neuzugänge bereichern Angebot – Open Airs bleiben in der Gunst des Publikums
Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe unterstrich den weiteren Qualitätszuwachs im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern: „Viele Unternehmen haben investiert und ihr Angebot verbessert. Hinzu kommen neue Hotels und Einrichtungen, die das Spektrum für Freizeit und Erholung mit einem definierten und passenden Angebot vergrößern und zur Saisonverlängerung beitragen.“ Beispielhaft erwähnte Glawe das Naturerbezentrum Rügen, das Kunstmuseum Ahrenshoop, die Sommerrodelbahn Bad Doberan, das a-ja-Resort in Rostock-Warnemünde, das Viverde-Hotel der TUI am Drewitzer See sowie das integrative Hotel Sportforum in Rostock. Ihre erste Saison erfolgreich bestritten hätten zudem das Darwineum im Rostocker Zoo oder das Phantechnikum in der Hansestadt Wismar. Folgen des Hochwassers betrafen mehr Unternehmen als erwartet
Den Verlauf der Saison negativ beeinflusst hat die Hochwassersituation in vielen Regionen Deutschlands im Frühsommer dieses Jahres. In der Umfrage des Tourismusverbandes gaben überraschend viele der Unternehmer an, dass sie mit Stornierungen zu kämpfen hatten: 40 Prozent in geringem Umfang, allerdings auch sieben Prozent in stärkerem Maße. Die negative Wirkung der Flut auf die Gästenachfrage ging demnach deutlich über die Zahl der an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern direkt Betroffenen hinaus. „Dies ist zu erklären, weil Menschen aus den betroffenen Gebieten Mittel- und Süddeutschlands weniger reisten und weil die Betroffenheit bestimmter Urlaubsregionen wie Mecklenburg-Vorpommern offenbar überschätzt wurde“, erklärte Verbandspräsidentin Bretschneider. Erfreulich im bisherigen Jahresverlauf ist erneut die Entwicklung von Gästen aus dem Ausland. Nach einem Übernachtungswachstum von 15,5 Prozent im Jahr 2012, wurden auch im ersten Halbjahr 2013 wieder mehr Übernachtungen ausländischer Gäste gezählt. Die Zahl stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf knapp 335.000 Übernachtungen. Das Quartett aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark und der Schweiz liegt in diesem Bereich weiter vorn. Die stärksten Zuwächse kamen auf teils deutlich geringerem Niveau aus Polen, Belgien, Russland und Luxemburg. Ob das formulierte Zwischenziel von einer Million Übernachtungen internationaler Gäste bereits in diesem Jahr erreicht werden kann, ist erst nach Veröffentlichung der amtlichen Statistik für die Sommermonate seriös einzuschätzen. Für das vergangene Jahr wies das Statistische Amt den seit 1990 höchsten Wert von knapp 918.000 Übernachtungen aus. Camping, Kultur und Wassertourismus profitierten vom Sommerwetter
Von der positiven Witterung in weiten Teilen des Sommers profitiert hat erwartungsgemäß der Campingbereich. Es ist davon auszugehen, dass die im ersten Halbjahr verbuchten Rückgänge von 6,3 Prozent bei den Übernachtungen und 4,4 Prozent bei den Ankünften im Juli und August ausgeglichen werden konnten, sodass zum Jahresende ein leicht positives Gesamtergebnis stehen kann. Mit hochwertigen Programmen haben in diesem Jahr erneut auch die Musik- und Theater-Open-Airs sowie viele Museen und Freizeiteinrichtungen überzeugt. Die Störtebeker-Festspiele auf Rügen verzeichnen 2013 wiederum einen großen Publikumszuspruch. Die Festspiele MV vermeldeten schon zur Halbzeit der Saison mehr als 53.000 Besucher. Auch die Schlossfestspiele Schwerin oder die Schlossgartenfestspiele in Neustrelitz waren mit den Besucherzahlen im Wesentlichen zufrieden. Wahren Publikumsstürmen waren in diesem Jahr die Hanse Sail in Rostock oder das Kleine Fest im großen Park in Ludwigslust ausgesetzt. Eine mehrheitlich sehr gute Sommerbilanz nach einem ebenfalls schwierigen Saisonstart im Frühjahr ziehen die wassertouristischen Anbieter im Land. So berichten Hausboot- und Motoryachtanbieter von einer sehr guten Buchungslage im Juli und August, die auch durch die ausgeweitete Grenze für das führerscheinfreie Fahren auf 15 PS begünstigt wurde. Zunehmend werden die Boote auch von Urlaubern aus der Schweiz oder aus Österreich gechartert. Auch Kanutourismus war erneut sehr gefragt, eigenen Angaben zufolge agierten die Anbieter zeitweise „an der Grenze der Leistungskraft“. Positiver als im Vorjahr fällt überdies das Saisonfazit der Betreiber von Fahrgastschiffen aus, die mehrheitlich von guten bis sehr guten Geschäften sprechen. Einige Probleme bereitete den wassertouristischen Anbietern der auch Schleusen in Mecklenburg-Vorpommern betreffende Mitarbeiterstreik. Alle Reiseregionen begrüßen mehr Kurzentschlossene und Tagesgäste
Alle Reiseregionen Mecklenburg-Vorpommerns haben in den Sommermonaten eine verstärkte Nachfrage von Kurzentschlossenen und Tagesbesuchern erfahren. Dies ergab eine separate Befragung durch den Landestourismusverband. Es ist daher davon auszugehen, dass auch jene Regionen, die nach Abrechnung des ersten halben Jahres im Minus gegenüber dem Vorjahr liegen, ihre Bilanz aufbessern bzw. ins Positive wenden können. Zwischen Januar und Juni wurden auf Rügen 3,7 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahr gezählt, in der Mecklenburgischen Schweiz und der Seenplatte waren es 4,4 Prozent weniger, in Vorpommern mit Usedom und Fischland-Darß-Zingst 2,3 Prozent weniger. Dagegen lagen beispielsweise die Mecklenburgische Ostseeküste oder die Hansestadt Rostock auch zum Halbjahr bereits im Plus – mit 2,2 Prozent bzw. 6,5 Prozent mehr Übernachtungen. Branche vor Herausforderungen – einheitlicher Auftritt nach außen macht stark
Sylvia Bretschneider betonte, dass die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Jahren vor vielfältigen Herausforderungen und in einem starken Wettbewerb stehe. „Um neue Gäste zu gewinnen, zählt in vielen Regionen Süd- und Westdeutschlands, Österreichs oder der Schweiz nur ein gebündelter Auftritt. Dabei hilft uns die vor einem Jahr präsentierte und in vielen Regionen akzeptierte einheitliche Kommunikationsstrategie für das Urlaubsland“, sagte sie. Zum Konzept gehört auch eine neue Internetseite des Tourismusverbandes, die Ende September an den Start gehen und in einer neuen Qualität mit den Web-Seiten der Urlaubsregionen verbunden werden soll. Die touristische Nachfrage im Herbst soll darüber hinaus durch eine Reihe kultureller und kulinarischer Veranstaltungen angekurbelt werden. Am 5. September ist durch die landesweite Initiative „Natürlich romantisch“ der Start in ein Themenjahr der Romantik geplant, das bis zum 240. Geburtstag Caspar David Friedrichs im Jahr 2014 läuft und MV als bedeutendes Zentrum der Romantik zeigen soll. Ebenfalls im September wird in vielen Regionen der „Schlösserherbst“ () mit zahlreichen Veranstaltungen ausgerufen. Und auch die beliebten 59- bzw. 69-Euro-Übernachtungsangebote erleben eine Neuauflage und werden erstmalig auch im skandinavischen Markt vertrieben. Neuer Internetauftritt für das Urlaubsland – Werben um Gäste wird intensiv fortgesetzt
Der Schwerpunkt in der Gästewerbung wird im kommenden Jahr in west- und süddeutschen Regionen sowie in Österreich und der Schweiz liegen. Sylvia Bretschneider: „Um wahrgenommen zu werden, zählt nur ein gebündelter Auftritt des Urlaubslandes.“ Dabei helfe die vor einem Jahr präsentierte und inzwischen in vielen Regionen und Orten akzeptierte einheitliche Kommunikationsstrategie. Dazu gehört eine vollkommen neue Internetseite des Tourismusverbandes, die Ende September dieses Jahres an den Start gehen und in einer neuen Qualität mit den Seiten der Urlaubsregionen verbunden werden soll. Für 2014 ebenfalls geplant ist beispielsweise eine Promotion-Tour in Baden-Württemberg sowie ein übergreifendes Magazin zum Urlaubsland, das in hoher Auflage über Zeitungen und Zeitschriften vertrieben werden soll. Zudem wird im kommenden Jahr das mit neun Partnern erfolgreich gestartete Projekt LandArt fortgesetzt, das die Tourismusentwicklung im ländlichen Raum beflügeln soll.
Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe unterstrich den weiteren Qualitätszuwachs im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern: „Viele Unternehmen haben investiert und ihr Angebot verbessert. Hinzu kommen neue Hotels und Einrichtungen, die das Spektrum für Freizeit und Erholung mit einem definierten und passenden Angebot vergrößern und zur Saisonverlängerung beitragen.“ Beispielhaft erwähnte Glawe das Naturerbezentrum Rügen, das Kunstmuseum Ahrenshoop, die Sommerrodelbahn Bad Doberan, das a-ja-Resort in Rostock-Warnemünde, das Viverde-Hotel der TUI am Drewitzer See sowie das integrative Hotel Sportforum in Rostock. Ihre erste Saison erfolgreich bestritten hätten zudem das Darwineum im Rostocker Zoo oder das Phantechnikum in der Hansestadt Wismar. Folgen des Hochwassers betrafen mehr Unternehmen als erwartet
Den Verlauf der Saison negativ beeinflusst hat die Hochwassersituation in vielen Regionen Deutschlands im Frühsommer dieses Jahres. In der Umfrage des Tourismusverbandes gaben überraschend viele der Unternehmer an, dass sie mit Stornierungen zu kämpfen hatten: 40 Prozent in geringem Umfang, allerdings auch sieben Prozent in stärkerem Maße. Die negative Wirkung der Flut auf die Gästenachfrage ging demnach deutlich über die Zahl der an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern direkt Betroffenen hinaus. „Dies ist zu erklären, weil Menschen aus den betroffenen Gebieten Mittel- und Süddeutschlands weniger reisten und weil die Betroffenheit bestimmter Urlaubsregionen wie Mecklenburg-Vorpommern offenbar überschätzt wurde“, erklärte Verbandspräsidentin Bretschneider. Erfreulich im bisherigen Jahresverlauf ist erneut die Entwicklung von Gästen aus dem Ausland. Nach einem Übernachtungswachstum von 15,5 Prozent im Jahr 2012, wurden auch im ersten Halbjahr 2013 wieder mehr Übernachtungen ausländischer Gäste gezählt. Die Zahl stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf knapp 335.000 Übernachtungen. Das Quartett aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark und der Schweiz liegt in diesem Bereich weiter vorn. Die stärksten Zuwächse kamen auf teils deutlich geringerem Niveau aus Polen, Belgien, Russland und Luxemburg. Ob das formulierte Zwischenziel von einer Million Übernachtungen internationaler Gäste bereits in diesem Jahr erreicht werden kann, ist erst nach Veröffentlichung der amtlichen Statistik für die Sommermonate seriös einzuschätzen. Für das vergangene Jahr wies das Statistische Amt den seit 1990 höchsten Wert von knapp 918.000 Übernachtungen aus. Camping, Kultur und Wassertourismus profitierten vom Sommerwetter
Von der positiven Witterung in weiten Teilen des Sommers profitiert hat erwartungsgemäß der Campingbereich. Es ist davon auszugehen, dass die im ersten Halbjahr verbuchten Rückgänge von 6,3 Prozent bei den Übernachtungen und 4,4 Prozent bei den Ankünften im Juli und August ausgeglichen werden konnten, sodass zum Jahresende ein leicht positives Gesamtergebnis stehen kann. Mit hochwertigen Programmen haben in diesem Jahr erneut auch die Musik- und Theater-Open-Airs sowie viele Museen und Freizeiteinrichtungen überzeugt. Die Störtebeker-Festspiele auf Rügen verzeichnen 2013 wiederum einen großen Publikumszuspruch. Die Festspiele MV vermeldeten schon zur Halbzeit der Saison mehr als 53.000 Besucher. Auch die Schlossfestspiele Schwerin oder die Schlossgartenfestspiele in Neustrelitz waren mit den Besucherzahlen im Wesentlichen zufrieden. Wahren Publikumsstürmen waren in diesem Jahr die Hanse Sail in Rostock oder das Kleine Fest im großen Park in Ludwigslust ausgesetzt. Eine mehrheitlich sehr gute Sommerbilanz nach einem ebenfalls schwierigen Saisonstart im Frühjahr ziehen die wassertouristischen Anbieter im Land. So berichten Hausboot- und Motoryachtanbieter von einer sehr guten Buchungslage im Juli und August, die auch durch die ausgeweitete Grenze für das führerscheinfreie Fahren auf 15 PS begünstigt wurde. Zunehmend werden die Boote auch von Urlaubern aus der Schweiz oder aus Österreich gechartert. Auch Kanutourismus war erneut sehr gefragt, eigenen Angaben zufolge agierten die Anbieter zeitweise „an der Grenze der Leistungskraft“. Positiver als im Vorjahr fällt überdies das Saisonfazit der Betreiber von Fahrgastschiffen aus, die mehrheitlich von guten bis sehr guten Geschäften sprechen. Einige Probleme bereitete den wassertouristischen Anbietern der auch Schleusen in Mecklenburg-Vorpommern betreffende Mitarbeiterstreik. Alle Reiseregionen begrüßen mehr Kurzentschlossene und Tagesgäste
Alle Reiseregionen Mecklenburg-Vorpommerns haben in den Sommermonaten eine verstärkte Nachfrage von Kurzentschlossenen und Tagesbesuchern erfahren. Dies ergab eine separate Befragung durch den Landestourismusverband. Es ist daher davon auszugehen, dass auch jene Regionen, die nach Abrechnung des ersten halben Jahres im Minus gegenüber dem Vorjahr liegen, ihre Bilanz aufbessern bzw. ins Positive wenden können. Zwischen Januar und Juni wurden auf Rügen 3,7 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahr gezählt, in der Mecklenburgischen Schweiz und der Seenplatte waren es 4,4 Prozent weniger, in Vorpommern mit Usedom und Fischland-Darß-Zingst 2,3 Prozent weniger. Dagegen lagen beispielsweise die Mecklenburgische Ostseeküste oder die Hansestadt Rostock auch zum Halbjahr bereits im Plus – mit 2,2 Prozent bzw. 6,5 Prozent mehr Übernachtungen. Branche vor Herausforderungen – einheitlicher Auftritt nach außen macht stark
Sylvia Bretschneider betonte, dass die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Jahren vor vielfältigen Herausforderungen und in einem starken Wettbewerb stehe. „Um neue Gäste zu gewinnen, zählt in vielen Regionen Süd- und Westdeutschlands, Österreichs oder der Schweiz nur ein gebündelter Auftritt. Dabei hilft uns die vor einem Jahr präsentierte und in vielen Regionen akzeptierte einheitliche Kommunikationsstrategie für das Urlaubsland“, sagte sie. Zum Konzept gehört auch eine neue Internetseite des Tourismusverbandes, die Ende September an den Start gehen und in einer neuen Qualität mit den Web-Seiten der Urlaubsregionen verbunden werden soll. Die touristische Nachfrage im Herbst soll darüber hinaus durch eine Reihe kultureller und kulinarischer Veranstaltungen angekurbelt werden. Am 5. September ist durch die landesweite Initiative „Natürlich romantisch“ der Start in ein Themenjahr der Romantik geplant, das bis zum 240. Geburtstag Caspar David Friedrichs im Jahr 2014 läuft und MV als bedeutendes Zentrum der Romantik zeigen soll. Ebenfalls im September wird in vielen Regionen der „Schlösserherbst“ () mit zahlreichen Veranstaltungen ausgerufen. Und auch die beliebten 59- bzw. 69-Euro-Übernachtungsangebote erleben eine Neuauflage und werden erstmalig auch im skandinavischen Markt vertrieben. Neuer Internetauftritt für das Urlaubsland – Werben um Gäste wird intensiv fortgesetzt
Der Schwerpunkt in der Gästewerbung wird im kommenden Jahr in west- und süddeutschen Regionen sowie in Österreich und der Schweiz liegen. Sylvia Bretschneider: „Um wahrgenommen zu werden, zählt nur ein gebündelter Auftritt des Urlaubslandes.“ Dabei helfe die vor einem Jahr präsentierte und inzwischen in vielen Regionen und Orten akzeptierte einheitliche Kommunikationsstrategie. Dazu gehört eine vollkommen neue Internetseite des Tourismusverbandes, die Ende September dieses Jahres an den Start gehen und in einer neuen Qualität mit den Seiten der Urlaubsregionen verbunden werden soll. Für 2014 ebenfalls geplant ist beispielsweise eine Promotion-Tour in Baden-Württemberg sowie ein übergreifendes Magazin zum Urlaubsland, das in hoher Auflage über Zeitungen und Zeitschriften vertrieben werden soll. Zudem wird im kommenden Jahr das mit neun Partnern erfolgreich gestartete Projekt LandArt fortgesetzt, das die Tourismusentwicklung im ländlichen Raum beflügeln soll.
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