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Sternekoch Ralf Haug bei der Arbeit

28. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Binz auf Rügen: Genuss für Geist und Gaumen

Als die ersten Sonnenstrahlen die weißen Villen in Binz zum Strahlen bringen, ist es ganz ruhig an der sonst so geschäftigen Strandpromenade. Frühmorgens ist es die Natur, die in den Vordergrund rückt: das Rauschen des Buchenwaldes, die Vögel, die sich im Chorgesang üben und das Plätschern der Wellen, die an den großen Steinen am Ufer brechen. Einige hundert Meter vom Strand entfernt ankert einsam ein kleines Fischerboot. Schon vor Stunden ist Jürgen Kuse zusammen mit seinem Sohn Manuel auf die Ostsee hinausgefahren. Wenn die beiden letzten Strandfischer in Binz nach getaner Arbeit mit vollen Netzen gen Land fahren, genießen sie den Ausblick auf die Bäderarchitektur und die lange Strandpromenade, bevor sie ihren Fang abladen. „Heute haben wir Barsche und Flundern mitgebracht“, sagt Jürgen Kuse. Während seine Frau die Fische einlegt, hat sich sein Schwager auf das Räuchern spezialisiert. Die goldbraunen Spezialitäten aus dem Räucherofen sind weit über Binz hinaus bekannt. Wer es gar nicht erwarten kann, von dem fangfrischen Fisch zu kosten, darf das übrigens gleich an Ort und Stelle tun: auf der gemütlichen Terrasse der Fischräucherei Kuse, den Meerblick gibt es inklusive. Geschmackvoller Streifzug durch Rügen im Sternerestaurant Freustil
Auch Sternekoch Ralf Haug hat das Anlegen des Fischerbootes beobachtet – von einem seiner Lieblingsplätze aus: Direkt dort, wo das Waldgebiet Granitz auf den Binzer Strand trifft, geht er regelmäßig spazieren. Dabei nimmt er allerdings keine Fische ins Visier, sondern lässt sich zu neuen Gerichten und Anrichtevarianten für sein Restaurant Freustil inspirieren. „Wir setzen unsere Gerichte spielerisch mit den Dingen in Szene, die unsere Gäste mit Rügen und der Natur in Verbindung bringen“, erklärt Haug, während er barfuß über den Strand läuft. Er genießt den Ruf des kreativsten Kochs der Ostseeinsel Rügen und wurde bereits mehrfach mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. „Der wäre doch perfekt!“, ruft er und hält lachend einen flachen Stein in die Höhe. Die außergewöhnliche Dekorationsidee zum Anrichten auf einem Stein griff er schon vor einiger Zeit in seinem Restaurant auf, das nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt zu finden ist. Wer mit der Sterneküche ein biederes Ambiente mit schweren Teppichen und vor Verlegenheit flüsternde Gäste in Verbindung bringt, atmet beim Betreten des Freustils erleichtert auf: Hier trifft mit hohen Fenstern und hellen Farben die Leichtigkeit eines französischen Bistros mit der dezenten Eleganz ausgewählter Designobjekte und moderner Kunst wie Fotografien des Binzer Künstlers Lutz Grünke zusammen. Von „zu viel Chichi“ hält der Koch nicht viel – weder, was den Einrichtungsstil, noch was seine Menüs betrifft. „Wir sind nicht abgehoben und das macht sich überall bemerkbar“, sagt Haug. Und macht sich an die Arbeit: Mit einem Bunsenbrenner flämmt er den regionalen Rehrücken vorsichtig ab, bevor er ihn zu Tartar verarbeitet und mit einer Marinade aus Senf, gebratenen Zwiebeln und Gewürzen in einem Ring auf dem Stein anrichtet. Dann gibt er Radieschen, Sauerklee, Wiesenkerbel und Hagebuttencreme dazu – aus den Äckern, Wäldern und Gärten der Insel Rügen. „Unsere Küche lebt von der Naturverbundenheit“, sagt der Sternekoch. Und sie bietet seinen Gästen die Gelegenheit, die Schönheit der Ostseeinsel nicht nur zu erleben – sondern auch zu schmecken. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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Dr. rer. hum. Dirk Gramsch, Verwaltungsdirektor der Reha- Klinik Usedom GmbH

28. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Tief durchatmen in den Kur- und Heilwäldern Mecklenburg-Vorpommerns

„Mama, wetten, dass ich höher springen kann als du?“, fragt Charlotte – nimmt Anlauf und fliegt geradezu durch den Parcours, der aus vielen Stangen in unterschiedlicher Höhe besteht. Zwei Stunden toben sich Charlotte und Mama Tanja im Aktivbereich des Kurwaldes im Ostseeheilbad Graal-Müritz aus, treten auf dem Trampolin gegeneinander an oder balancieren gemeinsam über weiche Holzbalken, bevor sie die Zehen in den feinen Sand des Barfußpfades graben. „Wir sind zufällig vorbeigekommen“, erzählt Tanja. Eigentlich wollten sie zum nahegelegenen Meer. „Aber wir haben uns gern ablenken lassen.“ „Viele Besucher nutzen unseren Aktivbereich im Küstenwald zwischen Mahlbusen und Rhododendronpark ganz spontan“, erzählt Roman Ferken von der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz. Andere wissen schon im Vorfeld um die heilklimatischen Besonderheiten, die im traditionsreichen Ostseeheilbad herrschen und suchen den Wald ganz bewusst auf. Neben dem Fitnessbereich gibt es auch einen Erholungswald, in dem es sich Besucher auf Bänken gemütlich machen, den Ausblick auf die See genießen und entspannen können. Ostseebad Heringsdorf: Der erste zertifizierte Kur- und Heilwald Europas
Ein Projekt, das bis heute weltweit einmalig ist: Aufgrund medizinischer Gutachten und Feldstudien wurde das Waldgebiet „Alte Welt“ im Ostseebad Heringsdorf als erster Kur- und Heilwald Europas zertifiziert und ist damit offiziell ein Therapieelement bei der Behandlung von erkrankten Patienten. „Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen profitieren von den Übungen, die geschulte Therapeuten mit ihnen in dem 190 Hektar großen Waldgebiet machen“, erzählt Dr. rer. hum. Dirk Gramsch, Verwaltungsdirektor der Reha- Klinik Usedom GmbH. Denn während die Buche einen großen Sauerstoffreichtum erzeugt, beruhigen die ätherischen Öle der Fichte die oberen Atemwege. „Die besonderen Lichtverhältnisse sowie die tiefe Ruhe in dieser Smartphone-freien Zone wirken positiv auf die Psyche“, so Gramsch. Der Kur- und Heilwald lädt Patienten, aber auch Spaziergänger oder Fitness-Fans auf verschiedenen Stationen zu Körper- und Meditationsübungen ein. Dabei sind viele Wege so angelegt, dass sie auch mit dem Rollstuhl, Rollator oder von blinden Menschen gut bewältigt werden können. Heilbad Bad Doberan: Genesung in der einzigartigen Ostseelage
„Halten Sie den Rücken gerade, strecken Sie den rechten Arm und atmen Sie tief aus.“ Sieben Patientinnen der Rehaklinik „Moorbad“ Bad Doberan sitzen am Waldrand auf ihren Gymnastikbällen und befolgen konzentriert die Anweisungen ihres Therapeuten, der die Übungen bewusst im Freien durchführt. Denn hier am Waldgebiet Eikhäge ist es nicht nur das Training, sondern mit dem besonderen Reizklima aus Meeres- und Waldluft das volle Potenzial der Natur, das zur Genesung der Patienten beiträgt. Das Heilbad Bad Doberan kann auf eine lange Tradition im Bade- und Kurwesen zurückblicken. Diese wird durch moderne Kliniken wie dem „Moorbad“ heute fortgeführt und stetig erweitert: So wird das beliebte Waldgebiet Eikhäge bis Ende des Jahres um Therapiegeräte, eine Kneipp-Strecke und präparierte Wege zum Kur- und Heilwald weiterentwickelt. Ärzte und Therapeuten des „Moorbads“ Bad Doberan sind von der großen Bedeutung des Waldes für die Rehabilitation und Prävention überzeugt. Und die positiven Erfahrungswerte ihrer Patienten geben ihnen Recht. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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Der Strand von Heringsdorf mit der 508 Meter langen Seebrücke

28. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Ostsee für Genießer: Die Kaiserbäder auf Usedom

Susannes Augen strahlen mit der Sonne um die Wette, als sie die atemberaubende Aussicht genießt. Zu unserem 10. Hochzeitstag wollte ich sie mit einem besonderen Geschenk überraschen. Und als wir nun auf dem Balkon des Penthouses im Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf den Blick über den kilometerlangen Sandstrand und das tiefblaue Meer schweifen lassen, weiß ich: Es ist mir gelungen! Reife Erdbeeren, warme Croissants und duftender Kaffee: Unser helles Penthouse genießen wir bei einem Frühstück, bevor uns die Sonne nach draußen lockt. Mit dem Fahrrad erkunden wir die Strandpromenade, die uns zur ältesten Seebrücke Deutschlands, der Seebrücke Ahlbeck, führt. Schon von Weitem erstrahlt sie in leuchtendem Weiß mit rotem Dach und grünen Türmchen. Zeit spielt für uns heute keine Rolle und doch schenken wir ihr unsere volle Aufmerksamkeit, als wir die schöne Jugendstiluhr auf dem Vorplatz betrachten. „Erinnerst du dich an deinen Antrag?“, fragt Susanne, als wir anschließend über den 280 Meter langen Seesteg schlendern und streicht sich lachend ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Während unter uns die Wellen an der Brücke brechen, lassen wir gemeinsame Erinnerungen aufleben. Einzigartige Bäderarchitektur säumt die längste Promenade Europas
Doch nicht nur unserer eigenen Vergangenheit sind wir heute auf der Spur. Wir möchten den Glanz längst vergangener Tage erleben. Die Zeit dreht Wilhelm Ludwig von Rummelsburg für uns zurück: Eigentlich heißt er Sven Brümmel und ist Gymnasial- und Grundschullehrer. Doch sobald er in seine originalgetreue Uniform aus Zeiten der Jahrhundertwende schlüpft, ändert sich sein Name und seine Mission: Er möchte den Besuchern die Geschichte der Kaiserbäder näherbringen. „Die Bäderarchitektur ist ein wilder Mix weltweit einzigartiger prunkvoller Villen“, erzählt von Rummelsburg und zeigt uns das beeindruckende Ensemble in der Bansiner Bergstraße. Hier reihen sich die Sommerdomizile der vornehmsten Kreise der Gesellschaft aus dem 19. und 20. Jahrhundert aneinander – „Kein Haus gleicht dem anderen, jeder baute sich sein Traumhaus nach seinem Geschmack.“ So mischen sich Elemente wie Säulen und Dreiecksgiebel, die von Tempelbauten der Antike inspiriert wurden, mit Holzornamenten und Rundbögen. Jedes Gebäude steht für sich selbst und zeugt gleichzeitig gemeinsam mit seinen Nachbarvillen vom luxuriösen Lebensstil, dem Reichtum und den Visionen seiner Erbauer. Kulinarischer Genuss auf höchstem Niveau
Unsere Reise in die Kaiserzeit geht beim Abendessen weiter: Im Marc O’Polo Strandcasino in Heringsdorf treffen Gegenwart und Gründerzeit aufeinander. Das historische Strandcasino, das einst an gleicher Stelle stand, gab dem heutigen Concept Store seinen Namen. Eine breite Holztreppe führt innen hinauf in das Gourmetrestaurant „O’Room“, wo uns Sternekoch Tom Wickboldt begrüßt und uns zu unserem Tisch begleitet. „Du bist doch verrückt!“, flüstert Susanne mir zu und lacht. „Aber das wusste ich ja auch schon vor der Hochzeit.“ Kurze Zeit später lassen wir uns die Entenbrust mit Madeiraschaum auf der Zunge zergehen und erheben unsere Weingläser. „Auf uns!“, sage ich. „Auf uns!“, sagt Susanne. „Und auf den zweitschönsten Tag meines Lebens!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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Die Gorch Fock an der Stralsunder Kaikante

28. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Stadt am Meer: In Stralsund hanseatische Traditionen erleben

Liebevoll restaurierte und imposante Gebäude auf der einen, die Ostsee samt Rügen-Blick auf der anderen Seite – wer alle Seiten Stralsunds kennenlernen möchte, erkundet die Hansestadt am besten mit dem Fahrrad. Schöner Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Meeresluft macht hungrig und durstig – die besten Voraussetzungen, um die hanseatischen Traditionen auszukosten. Bier- und Kaffeetraditionen, die im Norden zuhause sind
Heißer Dampf und der würzig-bittere Geruch von Hopfen und Malz erfüllen den Raum, als der Brauer den Deckel des Edelstahltanks im Sudhaus öffnet. „Das Brauhandwerk ist in Stralsund seit 800 Jahren verwurzelt“, erzählt er. Wie sehr es heute noch gelebt wird, dürfen Besucher bei täglichen Führungen im Störtebeker Brauquartier erfahren. Im eigenen Gasthaus können sie 17 verschiedene Störtebeker Brauspezialitäten für sich entdecken. Und die vielen preisgekrönten Biere verstehen sich ausgezeichnet mit der regionalen Küche. So wird zu Fischgerichten am liebsten das frisch-herbe Atlantik-Ale gereicht. Eine schier unwiderstehliche Komposition von Geschmack. Von der Braumanufaktur aus ist die Altstadt in zehn Fahrradminuten zu erreichen. Fast wirkt es so, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Enge Gassen werden von alten Kaufmannshäusern gesäumt, aus großen Plätzen ragen imposante Backsteinbauten heraus. Gotik in Reinform, versteht sich. In einer der ältesten Straßen der Stadt, der Fährstraße steht das Geburtshaus des Sauerstoff-Entdeckers Carl-Wilhelm-Scheele, welches zum heutigen Romantikhotel Scheelehof gehört. Die vier behutsam sanierten Giebelhäuser aus dem 14. bis 19. Jahrhundert erzählen mit ihren Backsteinmauern und dem Original-Hausbaum allerlei spannende Geschichten von Kaufleuten, Handwerkern und der Lagerung von Getreide und Bier. Angelockt werden Besucher von den historischen Fassaden genauso wie vom Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen, der aus der Rösterei „Kontor Scheele“ nach draußen dringt. „Hier fällt es den Besuchern leicht, ganz bewusst zu genießen“, erzählt Röstmeister Roger Lukas, während er die Bio-Bohnen in den gasbefeuerten Trommelröster gleiten lässt. Wer dabei zusieht, wie er den Kaffee bis zu 20 Minuten lang veredelt, wird den Coffee-to-go vergessen – und dem Kaffeegenuss an Ort und Stelle die Zeit einräumen, die er verdient. Ozeaneum: Abtauchen in die spannende Welt der nördlichen Meere
Hinter der modernen Glas- und Stahlfassade des Ozeaneums auf der Stralsunder Hafeninsel, die einen Kontrast zu den mittelalterlichen Bauten der restlichen Altstadt bildet, fasziniert ein Schwarm von mehr als 1.000 Heringen die Besucher. Früher hat das „Silber der Ostsee“ die Hansestädte reich gemacht – und auch heute wieder spielt der Hering eine Hauptrolle – hinter Glas und auf dem Teller. Auf der Unterwasserreise durch die nördlichen Meere mit 50 Aquarien und fünf Erlebnisausstellungen gibt es Haie und Rochen genauso wie Anglerfische oder Seegurken zu bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt ist die weltweit einzigartige, 20 Meter hohe Halle „1:1 Riesen der Meere“. Hier schweben Nachbildungen von Blauwal, Orca und andere Giganten in Originalgröße durch den Raum und ziehen bange und faszinierte Blicke auf sich. Die historische Stadt Stralsund und die Faszination Meer sind unzertrennlich. Auf dem Ostseeküstenradweg, der rund um die Ostsee und auch durch die alte Hansestadt führt, kann die Reise weg von den Türmen, Giebeln und Toren hin zu feinsandigen Stränden und Küstenwäldern weitergehen. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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Surfer und Stand-Up-Paddler nutzen die letzten Sonnenstunden in Warnemünde

28. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Rostock ist Deutschlands Surfer-Hauptstadt

Sie war immer schon da, die Abenteuerlust, die Daniel und Tobias Weiß dazu anstachelt, das Meer zu bezwingen. Oder einfach nur den kleinen Baggersee. An dem haben die Brüder in ihrer ehemaligen Heimatstadt in Süddeutschland das Windsurfen gelernt und fortan jede freie Minute damit verbracht, an Orte zu reisen, die abwechslungsreichere Kulissen und mehr Action bieten. Gefunden haben sie beides in der Hansestadt an der Ostsee, wo die Brüder heute leben. „Rostock ist für mich Deutschlands Surfer-Hauptstadt“, erzählt Daniel. Er muss es wissen, schließlich betreibt der gebürtige Bayer mit dem „Beachhouse“ nun eine eigene Surfschule: Wellenreiten, Kitesurfen, Stand Up Paddeln, Windsurfen – alles macht „am schönsten Strand Deutschlands“ noch mehr Spaß. Mit dem Surfbrett unter dem Arm in die S-Bahn
In Rostock herrschen seiner Meinung nach die besten Surf-Bedingungen, weil die Spots so schnell zu erreichen sind. Mit dem Brett unter dem Arm in die S-Bahn – und schon nach 25 Minuten können sich die Surfer in Warnemünde in die Ostsee stürzen. Heute legt Daniel die Strecke aber mit einem anderen Gefährt zurück: Am Stadthafen nämlich liegt der Katamaran, mit dem sein Bruder Tobias im Sommer Tagestrips auf der Ostsee anbietet. „Dass sich das Küstengewässer bis mitten in die Stadt zieht, ist etwas Besonderes“, erzählt Kapitän Tobias, während er die Leinen seines Schiffs löst. Nicht nur, weil ihn damit im Alltag nur wenige Schritte von seinem Katamaran trennen, sondern auch, weil sich die Meeresluft so bis in die Großstadt trägt. In Verbindung mit der Rostocker Heide, dem größten geschlossenen Küstenwald in Deutschland, entsteht hier ein besonders mildes Reizklima. Während sich der Katamaran Tonia unter vollen Segeln seinen Weg zielstrebig Richtung Warnemünde bahnt, genießen Tobias und Daniel den Ausblick auf die Skyline mit der imposanten Marienkirche, die mit ihrer Astronomischen Uhr seit 1472 den Takt angibt. Davor die im Stil der Speicherhäuser gehaltenen Backsteingebäude. Ein Hauch Hawaii-Feeling in Warnemünde: Trendsport Fährwellen-Surfen
Als mit dem Leuchtturm eines der Wahrzeichen von Warnemünde auf Backbord-Seite erscheint, macht sich die Crew bereit und tauscht Hoodies und Jeans gegen Neoprenanzüge. Jetzt muss alles ganz schnell gehen! Nur noch wenige Minuten, dann wird die Fähre aus Dänemark zwischen den Leuchtfeuern hindurch in die Warnow einfahren. Und mit ihren 30.000 PS auch gleich die Wellengarantie mitbringen. Also runter vom Katamaran und rauf auf die Bretter! Kaum haben sich die Brüder auf der vorgelagerten Sandbank am Strand von Warnemünde in Position gebracht, verschwindet die Fähre auch schon hinter der Westmole. Was wenige Minuten später folgt, sind Wellen, die bis zu eineinhalb Meter hoch werden. Paddeln, surfen, übers Wasser fliegen. Das Surf-Spektakel, das unterdessen nicht nur Locals, sondern Fans exotischer Wellen aus aller Welt lockt, findet alle zwei Stunden statt. Wellenreiten nach Fahrplan also – wie so vieles in Rostock und Warnemünde ist auch das in Deutschland einzigartig. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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Cover Broschüre "KUNST HEUTE"

28. Sep 2018

| Pressemitteilungen

Jubiläum: Zehn Jahre „KUNST HEUTE“

Vom 3. September bis zum 7. Oktober lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur zehnten Auflage der Reihe „KUNST HEUTE“ Gäste in den Nordosten ein, zu der etwa 5.000 Besucher erwartet werden. 300 Künstler präsentieren dabei ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen an 64 Orten im Urlaubsland. Erstmalig ist in diesem Rahmen zeitgenössische Kunst auch in Schlössern und Gutshäusern zu bewundern, darunter Videokunst im Schloss Kummerow oder Installationen im Park von Schloss Kaarz. Eröffnet wird die Reihe am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Fünf Tage im Oktober wird der Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zur Kunstreise – ein zusätzliches Bonbon für unsere kunst- und kulturinteressierten Herbstgäste.“ Sieben vom Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern geförderte Projekte bereichern in diesem Jahr das Programm. Dazu zählt unter anderem die Galerie „wolkenbank kunst+räume“, die Künstler eingeladen hat, ihre Werke auf großformatigen LED-Werbeflächen am Rostocker Warnowufer – und damit außerhalb eines definierten Kunstraumes – zu zeigen. Dabei setzten sie sich mit dem Werk des intermedial arbeitenden Aktions- und Objektkünstlers Dieter Roth auseinander. Des Weiteren gehört der „NOVOPO Projektraum Weitenhagen“ dazu, in dem ortsbezogene Arbeiten nationaler und internationaler Künstler gezeigt werden, oder das Projekt „Grauzone – ein Dach wird Kunst“, bei dem ein Materialfund aus 130 Jahre alten Schieferfachziegeln Ausgangspunkt einer künstlerischen Betrachtung von 35 am Projekt beteiligten Künstlern war. Das gesamte Programm ist unter nachzulesen. „KUNST HEUTE“ ist eine gemeinsame Initiative der Vereine „Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler“ und dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen:

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Containerhostel Dock Inn in Warnemünde

28. Sep 2018

| Pressemitteilungen

Gourmet-Matjes und Pfefferhering: Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich beim Tag der Deutschen Einheit in Berlin

Frischer Fisch und coole Beats: Mit einem Mix aus Neuem und Bewährtem präsentiert sich das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen vom 1. bis 3. Oktober anlässlich des Tages der Deutschen Einheit, der unter dem Titel „Nur mit Euch“ auf dem Platz der Republik veranstaltet wird, in der Bundeshauptstadt Berlin. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste Reiseland der Deutschen und erfindet sich jedes Jahr ein Stück weit neu. In Berlin präsentieren wir auf der Ländermeile eine erlesene Auswahl an kulturellen und kulinarischen Angeboten, die mitreißen, begeistern und Lust auf den Nordosten machen.“ In Berlin können sich Gäste beispielsweise einen Container des preisgekrönten Hostels Dock Inn in Warnemünde anschauen, in dem im Seebad auch übernachtet werden kann. Zudem präsentieren die sieben Reiseregionen – von der Mecklenburgischen Seenplatte bis zur Insel Rügen – und die großen Städte – von Wismar bis Stralsund – ihre Angebote. Zum Fischbrötchen, Gourmet-Matjes und Pfefferhering vom Fischwerk Rügen können sich Besucher bei einem Störtebeker-Bier Tipps für ihren Urlaub geben lassen. Die nordische Note kommt von den Rostocker Bands „Sophia Huth und Band“ und den „Les Bummms Boys“. 28 Jahre nach dem Mauerfall ist Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2017 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor. Inzwischen ist der Nordosten ein gesamtdeutsches Reiseziel: Der Studie zufolge haben im Zeitraum von 2015 bis 2017 rund zehn Millionen Deutsche mindestens eine Urlaubsreise ab fünf Tagen Dauer in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. Rund 45 Prozent dieser Gäste kamen aus den alten und 55 Prozent aus den neuen Bundesländern. Von 2018 bis 2020 interessieren sich rund 21,8 Millionen Deutsche für eine Urlaubsreise nach Mecklenburg-Vorpommern – davon 66 Prozent aus den alten und 34 Prozent aus den neuen Bundesländern. Weitere Informationen:

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Möwen am Ostseestrand

26. Sep 2018

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Winterliche Rabattangebote für Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern

Mit dem Wintersparangebot „3 gleich 2“ locken neun Jugendherbergen Kurzurlauber ins Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie übernachten Reisende von November 2018 bis März 2019 drei Nächte inklusive Frühstück, zahlen jedoch nur für zwei. Mit dabei sind unter anderem die Stadtjugendherbergen Greifswald, Wismar und Stralsund – ideal für einen Städte-Kurztrip. Für den Strandspaziergang im stürmischen Ostseewind empfiehlt sich ein verlängertes Wochenende in den Jugendherbergen Warnemünde, Heringsdorf oder Binz. Hier zeigen sich die beliebten Ostseebäder von ihrer entspannten Seite. Liebhaber der Mecklenburgischen Seenplatte finden in der Jugendherberge Waren direkt an der Müritz oder in Burg Stargard bei Neubrandenburg ihren Platz. Das Angebot ist mit Ausnahme von Silvester nach Verfügbarkeit buchbar.
Weitere Informationen und Buchung:

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Angler am Freester Hafen

26. Sep 2018

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Fischmarkt in Freest

Am 6. Oktober wird von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr der zweite Fischmarkt im Rahmen des Projektes „Fish markets“ in Vorpommern veranstaltet. Der Tourismusverband Vorpommern lädt gemeinsam mit der Fischereigenossenschaft Freest zum traditionellen Fest rund um den Fisch an den Hafen des idyllischen Fischerdorfes ein. Die Fischereigenossenschaft und ortsansässige Fischer stellen sich interessierten Gästen vor und bieten kulinarische Leckereien an. Für ein buntes Kinderprogramm sorgt die freiwillige Feuerwehr, Ortsführungen und Live-Musik runden den Tag ab. Als besonderes Highlight wird der Fischmarkt mit dem traditionellen Freester Oktoberfest kombiniert, bei dem die Gäste am Abend weiterfeiern können. Neben den Fischern präsentieren sich auch zahlreiche regionale Anbieter, darunter die Original Bauerngarten Manufaktur aus Ferdinandshof, Rügener Inselgenuss aus Bergen, "Olivia´s Art" aus Ueckermünde oder die Räucherei Brennecke aus Schlagtow. Das EU-Projekt „Fish markets“, an dem elf europäische Partner, darunter der Tourismusverband Vorpommern, beteiligt sind, hat das Ziel, authentische Fischerorte zu beleben und das traditionsreiche Fischereihandwerk zu bewahren. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Greifswald. Der erste Fischmarkt im Rahmen des Projektes wurde Anfang Juni in Altwarp am Stettiner Haff veranstaltet.
Weitere Informationen: ,

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Schloss Basedow

26. Sep 2018

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Schlösserherbst in der Mecklenburgischen Seenplatte

Neun Guts- und Herrenhäuser laden vom 12. bis 28. Oktober zum Schlösserherbst in die Mecklenburgische Seenplatte ein und bieten Besuchern sowohl kulinarische als auch kulturelle Höhepunkte in historischem Ambiente. Im Gewölbekeller der im 15. Jahrhundert errichteten Wasserburg Liepen etwa können Gäste den Bitterlikör "Alte Pomeranze" verkosten. Ein kulturelles Programm der Eigentümer Hubertus und Verena Graf und Gräfin Hahn von Burgsdorff umrahmt die Veranstaltung. Neben Führungen bieten die beiden Vorträge zur Historie der Wasserburg, zur Familiengeschichte des Adelsgeschlechtes von Hahn und zur Gutsmanufaktur an. Im Anschluss kann noch geplaudert, der Hofladen besichtigt oder das weitläufige Gelände bestaunt werden. Auch in der Darguner Schloss- und Klosteranlage werden Führungen angeboten. Vom Aussichtsturm aus bietet sich Interessierten ein imposanter Blick über die Kleinstadt Dargun, über die Kloster- und Schlossanlage mit See bis hin zum rund fünf Kilometer entfernten Kummerower See. Zum Abschluss verwöhnt der "Klostervogt" seine Gäste mit regionalen Köstlichkeiten. Im Schloss Lelkendorf, einem der ältesten Herrensitze in Mecklenburg-Vorpommern, kommen Musikliebhaber am 20. Oktober auf ihre Kosten. In der kleinen Kunsthalle spielt das Ensemble „La Risonanza“ unter anderem Stücke aus der italienischen und französischen Barockzeit. Ein weiterer traditioneller Höhepunkt ist das "Barocke Tafelmahl" im Herrenhaus Vogelsang. Raffinierte Klänge, eine Show mit Zauber- und Fabelwesen sowie eine üppig gedeckte Tafel versprechen stimmungsvolle Momente. Das gesamte Programm, die teilnehmenden Schlösser, Guts- und Herrenhäuser sind unter nachzulesen.

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