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22. Sep 2021
| Nr. 67
| Pressemitteilungen
Kraniche bestaunen und kneippen gehen: Herbsturlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Immer mehr Menschen verbringen ihren Herbsturlaub im Nordosten Deutschlands. Laut dem Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern konnten im Herbst 2020 – von September bis November – insgesamt 7,7 Millionen Übernachtungen im Urlaubsland gezählt werden. Das sind rund zwei Prozent mehr gegenüber 2019 und rund acht Prozent mehr im Vergleich zu 2018. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Der Herbst 2020 war für einige vielleicht überraschend der besucherstärkste seit Beginn der statistischen Erhebungen im Jahr 1991. Die Monate September und Oktober 2020 konnten die Lockdown-bedingten Einbrüche ab Ende Oktober komplett kompensieren. Auch in diesem Jahr ist es mit Blick auf den pandemiebedingt späten Start in die Saison noch einmal wichtig, dass wir viele Gäste für einen Herbsturlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte gewinnen können. In Kürze startet unsere groß angelegte Kampagne ‚Das Schönste am Herbst‘, bei der wir mit zahlreichen Aktionen um Gäste aus dem Berliner und Hamburger Raum werben.“
Im Folgenden eine Auswahl an herbstlichen Angeboten für Familien und Naturliebhaber:
Nationalparktage Zingst locken zur Kranich-Schau
Während der Nationalparktage Zingst vom 2. bis 3. Oktober haben Naturliebhaber die Möglichkeit, den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bei geführten Touren zu erkunden. So werden unter anderem vom Schlösschen Sundische Wiesen aus Wanderungen zur Aussichtsplattform am Pramort angeboten, um das Kranicherwachen zu beobachten. Darüber hinaus stehen Entdeckertouren am Zingster Strand auf dem Programm, bei denen Teilnehmer erfahren, welche ökologischen Funktionen Lebensräume wie Strände und Dünen erfüllen. Unter können sich Interessierte im Voraus anmelden. Alle Veranstaltungen finden jeweils samstags und sonntags statt und sind kostenfrei.
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Herbstliche Rabattaktion in der Mecklenburgischen Seenplatte
Die herbstliche Rabattaktion in der Mecklenburgischen Seenplatte wird in diesem Jahr den gesamten Oktober über veranstaltet. Besucher, die mit dem Code „Herbst2021"eine Unterkunft in der Mecklenburgischen Seenplatte buchen, erhalten eine Gästekarte, mit der alle Fahrten der Nationalpark-Linie sowie den Busverbindungen zwischen Neustrelitz und Feldberg sowie Neustrelitz und Neubrandenburg kostenfrei sind. Für einen Großteil der Freizeiteinrichtungen, darunter das Müritzeum in Waren (Müritz) oder das „3-Königinnen-Palais“ auf der Schlossinsel Mirow, gelten während der Aktion ermäßigte Eintrittspreise. Darüber hinaus werden geführte Seeadler-Touren in der Feldberger Seenlandschaft oder abendliche Touren zu den Brunftstätten der Rothirsche im Müritz-Nationalpark angeboten. Initiiert wird die Aktion vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte.
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Familienführungen auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen
Von Oktober bis November werden auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen Familienführungen angeboten. Teilnehmer der geführten Tour „Wer hat sich im Wald versteckt?“ erfahren am 4. und 11. Oktober sowie am 1. November jeweils von 10.30 bis 12.00 Uhr Wissenswertes über das Tarnverhalten tierischer Bewohner des Rügener Buchenwaldes. Sportbegeisterte können darüber hinaus vom 6. Oktober bis 3. November jeweils montags und mittwochs von 10.30 bis 12.00 Uhr an der sogenannten „Waldolympiade“ teilnehmen und sich im Weitwurf, Zapfenlauf und Dufttest messen. Die Teilnahme an den Veranstaltungen kostet vier Euro zuzüglich des Eintrittspreises, der bei zwölf Euro für Erwachsene und bei neun Euro für Kinder von sechs bis neun Jahren liegt. Für Kinder bis zu sechs Jahren ist der Eintritt frei.
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Musik-Feriencamp in Stralsund
Musikbegeisterte im Alter von zehn bis 16 Jahren haben vom 24. bis 30. Oktober die Möglichkeit, an einem Musik-Feriencamp in der Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerkes Deutschland Landesverband MV (DJH) in Stralsund teilzunehmen. Dabei können Teilnehmer sowohl mit als auch ohne musikalische Vorkenntnisse in betreuten Einzel- und Gruppen-Workshops Gesangstechniken sowie das Spielen von Instrumenten erlernen. Der musikalische Fokus liegt auf Rock, Pop, Jazz und Swing. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände der Jugendherberge unter anderem ein Volleyballfeld, ein Lagerfeuerplatz, ein Niedrigseilparcours sowie eine Bogenschießanlage, die allesamt genutzt werden können. Zusätzlich werden Ausflüge in die UNESCO-Welterbestadt Stralsund angeboten. Die Teilnahme am Feriencamp kostet 59 Euro pro Person.
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Mit dem Nachtwächter durch den Rostocker Zoo
Im Rostocker Zoo werden im Oktober zahlreiche Aktionen angeboten. So führt am 6. und 8. Oktober ein Nachtwächter durch den Zoo und erläutert die Lebensweise dessen nachtaktiver Bewohner. Weiterhin erfahren Teilnehmer der sogenannten „Reise der Wikinger“ am 5. Oktober Wissenswertes über die Tiere nordischer Länder. Zudem wird am 4. und 7. Oktober eine Piratenschatzsuche veranstaltet, bei der Kinder sogenanntes „Piratengold“ suchen können und nebenbei Informatives über die Zoobewohner erfahren.
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16. Sep 2021
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
Braufest im Stadtgeschichtlichen Museum Wismar
Am 25. September wird im Stadtgeschichtlichen Museum der Hansestadt Wismar „SCHABBELL“ ein Braufest veranstaltet. Dabei können Besucher im Garten des Museums sehen wie das sogenannte „Schabbells Bockbier“, ein dunkles untergäriges Bockbier mit Hopfen aus der Wismarer Aromahopfenernte zu Ehren des Hausherren Heinrich Schabbell (1607-1677) gebraut wird. Darüber hinaus haben Interessierte die Möglichkeit, an einer Führung durch das Museum sowie an einem Vortrag zum Thema „Wismars Brauereien und deren Umgang mit dem Reinheitsgebot damals und heute“ teilzunehmen. Für Musikinteressierte spielen die Rostocker Melodealer am Nachmittag. Bei einem Bier-Workshop erlernen Teilnehmer die Technik zur Herstellung des Hopfengetränkes. Bereits im 16. Jahrhundert wurde im Haus des heutigen Museums Bier produziert und verkauft.
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16. Sep 2021
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
„Stephan Jantzen Tage“: Musik und Kultur für einen Lebensretter
Vom 30. September bis 3. Oktober 2021 werden im Rostocker Seebad Warnemünde die „Stephan Jantzen Tage“ zu Ehren des Seemannes und Lebensretters Stephan Jantzen (1827-1913) veranstaltet. Dabei dürfen sich Besucher auf Konzerte, Führungen, Vorträge sowie Filmaufführungen freuen. Eröffnet werden die Festtage mit einem Warnemünder-Rock-Konzert, auf dem der Musiker Ola Van Sander vor allem Songs spielt, die für die „Stephan Jantzen Suite“ geschrieben wurden. Am 1. Oktober hält Christian Westphal, Leiter des Informationszentrums der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), im Informationszentrum der Gesellschaft in Warnemünde einen Vortrag zum Leben und Wirken des berühmten Sohnes der Hansestadt Rostock. Im Heimatmuseum besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung „Stephan Jantzen, Seenotrettung, Lotsen im Heimatmuseum“ teilzunehmen. Darüber hinaus finden im Heimatmuseum die sogenannten Warnemünder-Rock-Film-Tage statt, bei denen Werke wie „Rauch auf dem Wasser“, „Hanse Sail Rock“ oder „Musik, Kunst & Mee(h)r“ zu sehen sein werden. Unter finden Interessierte das gesamte Programm.
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16. Sep 2021
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
28. Usedomer Musikfestival steht im Zeichen litauischer Musik
Während des 28. Usedomer Musikfestivals vom 19. September bis 9. Oktober können Besucher sich auf mehr als 30 Konzerte freuen, bei denen litauische Musik von Klassik bis Jazz im Mittelpunkt steht. Eröffnet werden die Konzerttage am Freitag um 20.00 Uhr im Kaiserbädersaal in Seebad Heringsdorf vom litauischen Cellisten und diesjährigen Artist in Residence David Geringas. Darüber hinaus werden die Konzerte des norwegischen Jazzsaxophonisten Jan Garbarek und des Nordic String Quartetts nachgeholt, die 2020 pandemiebedingt ausgefallen sind. Aufgeführt werden die musikalischen Veranstaltungen an verschiedenen Orten des Eilands, darunter Hotels, Künstlerateliers, Kirchen und Schlösser. Das Finale des Musikfestivals wird vom NDR Elbphilharmonie Orchester im Historisch-Technischen Museum Peenemünde unter der Leitung von Stanislaw Kochanowski gestaltet. Unter finden Interessierte das gesamte Programm.
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16. Sep 2021
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
7. Auflage der „Mecklenburger Seen Runde“ geht an den Start
Vom 17. bis 18. September wird die 7. Auflage der „Mecklenburger Seen Runde“ nachgeholt, nachdem diese im Mai 2021 pandemiebedingt ausfallen musste. Rund 1.100 Radenthusiasten nehmen an der diesjährigen Fahrt Teil, die am Freitag um 20.00 Uhr in Neubrandenburg startet und auch wieder endet. Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei Touren geben: Die 300 Kilometer lange Rad-Tour für Jedermann über Mirow und Penzlin sowie die 90 Kilometer lange Frauenrunde in die Feldberger Seenlandschaft. Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung ist Adam Levy, dreifacher Olympia-Medaillen-Gewinner im Radrennfahren, der auch selbst fahren wird.
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10. Sep 2021
| Nr. 65
| Pressemitteilungen
Erfolgreiche Bilanz: MV-Tourismustage 2021
Die ersten MV-Tourismustage haben mit mehr als 500 Teilnehmern eine sehr gute Resonanz gefunden. Die einzelnen digitalen Veranstaltungen wurden von bis zu 400 Zuschauern verfolgt. Auch die fachspezifischen Foren haben ein gutes Publikum mit bis zu 200 Zuschauern gefunden. In der Addition der drei Tage hatten die Veranstaltungen der MV-Tourismustage eine Gesamtzuschauerzahl von mehr als 1.500.
Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Wir sind froh, dass sich das moderne Format gleich beim ersten Versuch bewährt hat. Die einzelnen Foren und Veranstaltungen wurden gut angenommen. Informationen lassen sich auch digital vermitteln, auch Austausch findet statt. So konnten in wichtigen touristischen Themen Akzente gesetzt werden – ob bei der Mitarbeiterfrage, der Akzeptanz des Tourismus oder der Bewältigung der Corona-Folgen. Wir werden im kommenden Jahr daran anknüpfen und neben der digitalen Form nach Möglichkeit auch Themen in Präsenz beraten. Den vielen Partnern und Unterstützern und natürlich allen Referenten der MV-Tourismustage sind wir sehr dankbar.“
Vom 8. bis 10. September diskutierte die Branche Themen wie „Raus aus Corona“, Resonanztourismus, Personalmangel, den neuen Masterplan Freizeitschifffahrt und die erste Studie zur Tourismusakzeptanz. Darüber hinaus wurde der Kinofilm „Wem gehört mein Dorf“ mit anschließender Gesprächsrunde mit dem Regisseur Christopher Eder in der Rostocker Frieda 23 gezeigt. Zudem ging heute das Projekt MV-Cruise-Net an den Start, das die Kreuzschifffahrtszene im Land nachhaltig vernetzen soll.
Alle Veranstaltungen, die im Rahmen der MV-Tourismustage stattfanden, können ab dem 13. September auf der Branchenplattform nachgeschaut werden.
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10. Sep 2021
| Nr. 64
| Pressemitteilungen
MV-Cruise-Net geht an den Start
Im Rahmen der MV-Tourismustage 2021 fällt heute im Warnemünder Cruise Center der Startschuss für das zunächst drei Jahre geförderte Gemeinschaftsprojekt „MV-Cruise-Net“. Es soll die Kreuzfahrtszene im Land nachhaltig vernetzen, mehr und effizientere Zusammenarbeit ermöglichen, der Branche eine Stimme geben und das Image Mecklenburg-Vorpommerns als internationale Kreuzfahrtdestination ausbauen. Eine Projektmitarbeiterstelle wird dafür beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eingerichtet. Gründungspartner des Netzwerkes sind neben dem Verband das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern sowie die Rostock Port GmbH. Im Weiteren richtet es sich an alle interessierten Partner, darunter Kreuzfahrtunternehmen und -häfen, Reedereien, Kommunen, Verkehrsunternehmen sowie maritime und touristische Betriebe mit Kreuzfahrtbezug. Unter anderem hat die Rostocker Kreuzfahrtreederei AIDA bereits ihre Beteiligung am MV-Cruise-Net signalisiert.
Laut einer Studie des Kieler Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa generierte allein die Kreuzschifffahrt in Rostock im Jahr 2019 mit 196 Anläufen und 453.000 Passagieren einen Umsatz von 43,3 Millionen Euro. Der maritime Tourismus insgesamt hat rund zehn Prozent Anteil an der Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern sagte: „Mit neu gebauten Liegeplätzen, Terminalgebäuden sowie Investitionen in die Landstromversorgung ist in den vergangenen Jahren im Land eine moderne Kreuzfahrtinfrastruktur im Land aufgebaut worden. Maritime Unternehmen, touristische Anbieter oder auch verschiedenste Dienstleistungsbetriebe können durch eine verstärkte Vernetzung zu mehr Wertschöpfung im Land beitragen. Insgesamt geht es darum, die Möglichkeiten der Branche stärker zu nutzen, Kräfte zu bündeln, mehr Aufmerksamkeit, Außenwirkung und Schlagkraft zu gewinnen. Dadurch können die vielfältigen Interessen dieser für das Land wichtigen wirtschaftlichen Branche insgesamt besser koordiniert und auch vermarktet werden. Wir können mit einem Netzwerk die heimische Kreuzschifffahrtbranche national und auch international stärker in den Blickpunkt rücken.“
Eckpunktepapier zur Positionierung des Landes zur Kreuzschifffahrt
Als eines der ersten Schritte im Projekt soll ein Eckpunktepapier entwickelt werden, das die Position des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Kreuzschifffahrt vor dem Hintergrund der Werftenindustrie und Häfen samt Wertschöpfungsketten sichtbar macht. Dabei soll der Fokus auf einer nachhaltigen Entwicklung in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales liegen. Das betrifft unter anderem die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe wie etwa Ausflüge von den Kreuzfahrtschiffen in den ländlichen Raum, die Entwicklung und den Einsatz umweltschonender Antriebe sowie die Versorgung der Schiffe mit Landstrom und die Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort. Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erläuterte: „Die Summe ist bekanntlich mehr als die einzelnen Teile. Insofern sollen sich die Partner im MV-Cruise-Net gegenseitig befruchten, ihr Know-how einfließen lassen und vor allem den Blick auf das Thema Nachhaltigkeit und die großen aktuellen Herausforderungen schärfen. Die Kreuzschifffahrt mit ihren Verzweigungen hat sich zu einem Teil der touristischen Portfolios in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Vorbild für das neue Netzwerk ist Hamburg, wo es bereits ein ähnliches Projekt gibt, bei dem es gelingt, in der Gemeinschaft mehr zu erreichen. Das können wir in Mecklenburg-Vorpommern auch.“
Als dritter Gründungspartner des Netzwerkes sagte Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Rostock Port GmbH, abschließend: „Das Branchennetzwerk ‚MV-Cruise-Net‘ soll die Interessen der Hochsee- und Flusskreuzschifffahrt in Mecklenburg-Vorpommern bündeln und diesem wichtigen maritim-touristischen Wirtschaftszweig eine Stimme geben. Alle Branchenvertreter sind sich ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung des maritimen Tourismus bewusst und wollen gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit meistern. Nicht zu vergessen: Die beiden größten deutschen Anbieter, AIDA Cruises und A-ROSA, sind Aushängeschilder unseres Landes und bedeutende Arbeitgeber.“
In Mecklenburg-Vorpommern sind die Hochseekreuzfahrthäfen Wismar, Warnemünde, Sassnitz-Mukran sowie der Flusskreuzfahrthafen Stralsund Haupteingangstore für viele nationale und internationale Gäste.
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10. Sep 2021
| Nr. 63
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News September (1) +++
Während des bundesweiten Tages des offenen Denkmals am 12. September, der in diesem Jahr unter dem Titel „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ veranstaltet wird, öffnen insgesamt 136 Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. So unter anderem die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, bei denen sich Kunstinteressierte beispielsweise auf Führungen durch den Schlosspark Ludwigslust sowie durch die Galerie Alte und Neue Meister des Staatlichen Museums Schwerin freuen können. Weiterhin können Kreative auf dem Schloss Bothmer südlich des Ostseebades Boltenhagen an Druck-Workshops teilnehmen. In der Wasserburg Liepen werden Führungen durch den Gewölbekeller und den Park der Anlage angeboten. Darüber hinaus können Teilnehmer im Hofladen der Wasserburg den eigens produzierten Bitterlikör, die „Alte Pomeranze“, probieren.
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08. Sep 2021
| Nr. 62
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband stellt erste Studie zur Tourismusakzeptanz vor
Wie stehen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zum Tourismus? Diese Frage ist Gegenstand der aktuellen und für MV ersten repräsentativen Studie „Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung“, die heute vom Landestourismusverband im Ostseebad Kühlungsborn vorgestellt wurde. Sie ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes des Deutschen Institutes für Tourismusforschung (DITF) der FH Westküste. Dafür wurden in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 1.300 Einheimische per Telefon sowie online befragt. Deutlich wird: Die Mehrheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern schätzt den Tourismus im Land. Dennoch hegt ein Teil der Bevölkerung auch Befürchtungen dahingehend, dass es bereits zu voll ist. Diese Vorbehalte treten besonders in den Tourismusschwerpunkträumen auf, allen voran bei der Bevölkerung Usedoms. „Der Tourismus hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Wirtschaftsgröße im Land entwickelt. Er ist weit mehr als ein Übernachtungsmotor. Unsere Urlauber tragen durch ihren Aufenthalt vielfältig zur Stärkung der Branche und somit vor allem auch zur Belebung der regionalen Wirtschaft bei. Die Gäste gehen einkaufen, nutzen Freizeiteinrichtungen und genießen Kultur im Land. Das sorgt im Ergebnis für mehr Wertschöpfung. Gäste sind bei uns zu jeder Zeit herzlich willkommen. Für die Bedeutung und das Verständnis im Tourismus müssen wir weiter intensiv werben. Die Akzeptanz muss auf breite Füße gestellt werden, damit der Tourismus vor Ort gelebt wird. Da ist ein gemeinsames Stück Arbeit“, betonte der stellvertretende Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe, vor Ort. Etwa 131.000 Erwerbstätige seien im Tourismus beschäftigt.
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern ergänzte: „Auf dem Weg zu einer allseitigen Akzeptanz müssen wir verstärkt prüfen, ob der Tourismus für die Menschen vor Ort funktioniert, ob sie dessen positiven Aspekte erkennen, gut vom oder mit dem Tourismus leben können. Ohne dies kann in Zukunft kein Konzept und keine Strategie nachhaltig tragen.“
Die Erkenntnisse der nun veröffentlichten Studie markieren einen wichtigen Meilenstein für die im Mai 2020 gestartete, auf mehrere Jahre angelegte und beim Landestourismusverband angesiedelte Initiative „Wir sind Urlaubsland“. Deren Ziel ist es, den Blick verstärkt auf die einheimische Bevölkerung zu richten, in Dialoge und Diskussionen zu treten und eine verbesserte Tourismuskultur im Urlaubsland mit möglichst hoher Akzeptanz zu erreichen.
Land unterstützt Kampagne für Akzeptanz
Das Wirtschaftsministerium unterstützt seit dem vergangenen Jahr eine Kampagne zur Absicherung des Neustarts des Tourismus. „Hierbei geht es konkret darum, weiter Vertrauen und Sicherheit bei der Bevölkerung im Tourismus zu schaffen. Uns geht es mit der Kampagne im Kern um das Herstellen der größtmöglichen Akzeptanz für alle im Urlaubsland – Einheimische, Gäste und Beschäftigte. Mittel- und langfristig dient das Projekt als Vorbereitung und zur Initiierung einer dauerhaften Initiative für Bewusstsein und Akzeptanz für nachhaltigen Tourismus in unserem Bundesland“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe. Es werden rund 2,1 Millionen aus dem MV-Schutzfonds bis Ende September 2023 zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung erfolgt über den Landestourismusverband.
Kernergebnisse der Akzeptanz-Studie
Positiv: Tourismus schafft Arbeitsplätze und fördert die Wirtschaft
Infolge der erstmals durchgeführten Akzeptanz-Studie nahmen die Befragten folgende positive Effekte des Tourismus wahr: 73 Prozent geben an, dass Tourismus attraktive Arbeitsplätze schafft, 86 Prozent glauben, dass Tourismus die lokale Wirtschaft fördert, 67 Prozent sagen, dass Tourismus zum Erhalt der Kultur beiträgt, und 53 Prozent nehmen ein vielfältigeres Freizeitangebot wahr. Letzteres wird in den Tourismusschwerpunkträumen noch einmal auffälliger: So sagen 70 Prozent der Einheimischen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, dass sie ein vielfältiges Freizeitangebot durch den Tourismus wahrnehmen, 69 Prozent der Rostocker und 64 Prozent der Rüganer und Schweriner sehen das ebenso. Dahingegen erkennen nur 38 Prozent der Einwohner in der Region Mecklenburg-Schwerin sowie 42 Prozent der Einwohner auf dem vorpommerschen Festland diese Wirkung.
Negativ: Zu viel Tourismus ebenso beklagt wie die Naturbelastung und erhöhte Preise
Neben positiven Einflüssen nehmen die Befragten auch negative Effekte des Tourismus wahr: 45 Prozent sagen, es ist zu voll, 59 Prozent finden, dass Tourismus zur Belastung der Natur beiträgt, 53 Prozent sind der Meinung, dass Tourismus für einen Preisanstieg sorgt, und sogar rund zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) erkennen keine Steigerung der Lebensqualität. Alle Effekte – ob positiv oder negativ – kommen zudem in der Saison überwiegend stärker zum Tragen als in der Ganzjahresbetrachtung.
„Die Studie deckt Knackpunkte und durchaus auch Widersprüche auf: Warum beispielsweise nehmen die Menschen zwar ein vielfältiges Angebot durch den Tourismus wahr, sehen dadurch aber keine Steigerung der eigenen Lebensqualität? Wir werden uns einem strategischen Dialogprozess mit den Menschen im Land in den kommenden Jahren stellen und fragen, was gut läuft und was bislang auf der Strecke bleibt. Dieser Prozess passt zur noch einmal verstärkten Konzentration auf qualitatives Wachstum“, erläuterte Wolfgang Waldmüller.
„In touristisch nachgefragten Destinationen wird der Tourismus stark wahrgenommen. Das liegt in der Natur der Sache. Es geht bei uns im Land im Tourismus künftig stärker um Qualität statt Quantität. Es kommt viel mehr darauf an, ob beispielsweise geplante touristische Vorhaben in die Region und die vorhandene Infrastruktur passen. Ein weiteres Ziel ist die noch stärkere Verknüpfung mit anderen Wirtschaftsbereichen der regionalen Wertschöpfung. Für neue Vorhaben ist zu prüfen, ob sie die touristische Angebotspalette des Landes ergänzen und qualitativ aufwerten. Hier ist auch Augenmaß wichtig, beispielsweise, wenn es darum geht, die Bürger vor Ort mitzunehmen. Wichtig ist auch, dass der Ganzjahres-Tourismus weiter gestärkt wird. Das Urlaubsangebot ist das ganze Jahr über vielfältig in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Wahrnehmung des Tourismusaufkommens ist regional und altersbedingt differenziert zu sehen
Ein zu hohes Gästeaufkommen an Tages- und Übernachtungstourismus wird regional differenziert wahrgenommen: So sagten 67 Prozent der Einwohner Usedoms, dass es ihnen zu viele Übernachtungsgäste sind; auf der Insel Rügen sind es 30 Prozent, auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst 23 Prozent. Dieser Eindruck wird währenddessen in Mecklenburg-Schwerin (2 Prozent), in Schwerin (3 Prozent), in der Mecklenburgischen Seenplatte (6 Prozent) und in Vorpommern (7 Prozent) weitaus weniger wahrgenommen. Ähnlich sieht es für die Tagesgäste aus. Hier sagte knapp die Hälfte der Bevölkerung Usedoms (46 Prozent), dass es ihnen zu viele davon sind.
Zudem lässt sich feststellen, dass mit zunehmendem Alter die Wahrnehmung von zu viel Tourismus abnimmt. Während 42 Prozent der Menschen bis 34 Jahre sagten, dass sie in der Saison zu viel Tourismus wahrnehmen, sind es in der Altersgruppe 35 bis 64 Jahre 35 Prozent und bei den über 64-Jährigen nur noch 34 Prozent.
Dazu Wolfgang Waldmüller: „Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit der höchsten Tourismusintensität in Deutschland. Belastungen zu bestimmten Zeiten bleiben nicht aus und sind bis zu einem bestimmten Punkt und für einen gewissen Zeitraum erträglich. Wir müssen dennoch darüber reden, ob, wie und wo Tourismus ausgebaut werden kann und wie wir die Besucher besser lenken, sodass sich zeitlich und räumlich eine bessere Verteilung ergibt.“
Lösungsansätze zur Verringerung der Negativeffekte
Folgende Bereiche gehören laut der befragten Bevölkerung zu den priorisierten Ansatzpunkten zum Verringern negativer Effekte durch den Tourismus: Es müssen Antworten auf Verkehrsprobleme gegeben werden, der Umweltschutz muss verbessert werden, die Mitbestimmung/Beteiligung der Einwohner bei touristischen Projekten beachtet, und auch die Information darüber muss gegeben sein.
Menschen in MV schätzen die Wirkung des Tourismus auf ihren Wohnort positiver ein als für sich persönlich
Für die wissenschaftliche Berechnung der Einstellungen zum Tourismus hat das DITF der FH Westküste die Kenngröße Tourismusakzeptanzsaldo (TAS)* geschaffen. Dabei wird unterschieden, ob die Einstellungen der Wohnbevölkerung zum Tourismus bezogen auf den Wohnort (TAS-W) oder persönlich (TAS-P) abgefragt wurde. Der TAS-W liegt mit 60 für Mecklenburg-Vorpommern deutschlandweit am höchsten und damit vor Sachsen und Niedersachsen. Der TAS-P liegt mit 25 ebenfalls im positiven Bereich und zwar leicht über dem Deutschland-Wert (24). Allerdings stehen Niedersachsen, Hessen und Sachsen im Deutschlandvergleich an der Spitze. Mecklenburg-Vorpommern rangiert auf Platz neun. Das heißt, unter anderem in den drei genannten Bundesländern nehmen die Menschen die Auswirkungen des Tourismus auf sie persönlich positiver wahr.
Dazu Dr. Sabrina Seeler, FH Westküste und Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung (DITF): „In keinem anderen deutschen Bundesland werden die Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort so positiv durch die Einheimischen wahrgenommen wie in Mecklenburg-Vorpommern. Fragt man die einheimische Bevölkerung nach den Auswirkungen des Tourismus auf sie persönlich, fällt der Akzeptanzwert zwar ebenfalls positiv, jedoch deutlich geringer aus. Dies zeigt, dass die Bedeutung des Tourismus für den eigenen Wohnort durch die Einheimischen wahrgenommen und beispielsweise erkannt wird, dass Tourismus die lokale Wirtschaft fördert, Einheimischen jedoch der Beitrag zur eigenen Lebensqualität noch nicht ausreichend bewusst ist. Um eine langfristig positive Tourismusentwicklung zu realisieren, bedarf es der Zufriedenheit und Akzeptanz der lokalen Bevölkerung. Zur Steigerung des Tourismusakzeptanzwerts bezogen auf die wahrgenommenen persönlichen Auswirkungen werden daher konkrete Maßnahmen der Binnenkommunikation benötigt.“
Austausch erbeten: Dialogplattform „wirsindurlaubsland.de“ aufgesetzt / Kurzfilmserie „Tourismus bringt MV nach vorn!“ zeigt Effekte für die Bevölkerung
Informieren, engagieren, diskutieren heißt es auf der neuen Internetseite des Landestourismusverbandes, die am 8. September 2021 an den Start ging und als Dialogplattform zum Thema Tourismus für interessierte Partner und Bürger angelegt ist. Hier bietet sich ein Überblick über aktuelle Themen, die im Rahmen der Initiative „Wir sind Urlaubsland“ bearbeitet werden. In einer Rubrik werden zum Beispiel Angebote vorgestellt, die Rabatte für Einheimische beinhalten. Ergänzt wird auf der Seite noch eine Diskussionsplattform, auf der darüber gesprochen werden soll, wie das Urlaubsland attraktiver gestaltet werden kann. Darüber hinaus ist hier ab sofort die neue Kurzfilmserie „Tourismus bringt MV nach vorn!“ zu sehen, die positive Effekte des Reisens für die Bevölkerung thematisiert. „Verständnis, Bewusstsein und Akzeptanz sind Basis für die Tourismuskultur in Mecklenburg-Vorpommern. Schritt für Schritt machen wir uns gemeinsam auf den Weg“, sagte Wolfgang Waldmüller abschließend.
*Der TAS-Index berechnet sich jeweils aus der Differenz der positiven und negativen Nennungen und kann einen Wert zwischen minus -100 (negative Einstellung) und plus +100 (positive Einstellung) annehmen.
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06. Sep 2021
| Nr. 61
| Pressemitteilungen
Premiere: MV-Tourismustage 2021 starten am 8. September
Mit den neuen, digitalen und interaktiven „MV-Tourismustagen“, die vom 8. bis zum 10. September vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und seinen Partnern veranstaltet werden, soll ein Schlaglicht auf aktuelle Themen und Herausforderungen in der Tourismusbranche von A wie Akzeptanz bis Z wie Zukunft der Hotellerie geworfen werden. Was versteht man unter Resonanztourismus, welche Auswirkungen hat der neue Masterplan Freizeitschifffahrt und wie können Lösungsansätze für die Personalkrise aussehen? Diese und weitere Themen stehen auf der Agenda des neuen Formates, das an die Stelle des traditionsreichen Tourismustages Mecklenburg-Vorpommern tritt und zu dem mit mehreren Hundert Teilnehmern gerechnet wird. Die Teilnahme ist dank des Engagements des ADAC Hansa e. V. kostenfrei möglich. Im Rahmen der MV-Tourismustage wird auch die erste Studie zur Tourismusakzeptanz vorgestellt, die erstmals wissenschaftlich fundierte Aussagen darüber liefert, wie die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns und einzelner Regionen zum Tourismus im Urlaubsland steht. Partner der MV-Tourismustage sind neben dem ADAC Hansa e. V. unter anderem auch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV, der Bäderverband MV, der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland / Landesverband MV, der Fachverband Landurlaub, das Fraunhofer Institut, das Bundesverkehrsministerium, die Bayern Tourismus Marketing GmbH, die Rostock Port GmbH sowie die Infomax Websolutions GmbH.
„Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Die Zeiten des automatischen Wachstums sind vorüber. Um die erfolgreiche Position angesichts einer bundesweit und international äußerst dynamischen Branche halten zu können, muss der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern innovative Impulse setzen. Der Tourismus prägt unser Land durch seinen Facettenreichtum in vielen Bereichen. Er ist weit mehr als Übernachtungen, die in der Statistik eine Rolle spielen. Durch die Verzweigungen der Tourismuswirtschaft mit anderen Bereichen wie Ernährungswirtschaft, Einzelhandel, Bau, Verkehr oder der Kultur entstehen regionale und überregionale Wertschöpfungsketten. Jeder fünfte Arbeitnehmer ist in der Branche beschäftigt. In unserem Land sind wir gern Gastgeber. Dabei müssen wir möglichst viele Menschen – ob sie direkt oder indirekt mit dem Tourismus zu tun haben – mitnehmen. Die Akzeptanz der Branche sollte uns eine Herzensangelegenheit sein“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld der Tourismustage.
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern ergänzte: „Die MV-Tourismustage sind ein neues Format mit dem Anspruch, vorausschauend, mutig, fordernd, selbstkritisch und zeitgemäß zu kommunizieren. Sie bieten die Möglichkeit sich unmittelbar auszutauschen, Ableitungen zu ziehen und gemeinsam Lösungen zu suchen. Für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern stehen entscheidende Jahre an. Wir brauchen auf allen Ebenen Verbesserungen. Viele aktuelle Themen sind durch die Pandemie in den Hintergrund gerückt, andere wurden dadurch erst befeuert.“
Neben den genannten Themen geht es bei den MV-Tourismustagen auch um die zukünftige Finanzierung des Tourismus und darum, wie tragfähige Tourismusstrukturen zwischen Ostseeküste und Seenplatte aufgebaut werden können. In diesem Zusammenhang blickt die Branche unter anderem auf die Änderung des Kommunalabgaben- und des Kurortegesetzes. Systeme zur Besucherlenkung werden anhand von Vorzeigebeispielen aus Süddeutschland beleuchtet. Nicht zuletzt geht im Rahmen der MV-Tourismustage das vom Wirtschaftsministerium zunächst für drei Jahre geförderte Gemeinschaftsprojekt MV-Cruise-Net an den Start, das die Kreuzfahrtszene im Land nachhaltig im Land vernetzen soll. Im Rahmen der MV-Tourismustage wird darüber hinaus der Kinofilm „Wem gehört mein Dorf“ mit anschließender Gesprächsrunde mit dem Regisseur Christopher Eder in der Rostocker Frieda 23 gezeigt.
Unter finden Interessierte das gesamte Programm und können sich für die Veranstaltung anmelden.
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