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Das Ludwigsluster Schloss bildet die Kulisse für das Barockfest.

17. Apr 2019

| Neues aus den Regionen

Barockfest in Ludwigslust

Die Welt des Barock und das höfische Leben können Gäste beim 23. Ludwigsluster Barockfest am 26. Mai erleben, zu dem rund 3.000 Gäste erwartet werden. Rund um das Schloss gibt es ein breitgefächertes Programm: Kinder können sich barocke Kleider ausleihen und darin flanieren, während der Führungen wird Wissenswertes über das Barockschloss vermittelt und Gäste können beim Fechten im Barockstil zusehen. Der Eintritt kostet fünf Euro und bietet Zugang zu allen im Hauptprogramm aufgeführten Veranstaltungen sowie zum Besuch des Schlosses während der Öffnungszeiten von 10.00 bis 18.00 Uhr. Den Auftakt zum Barockfest, das sich inzwischen über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat, bildet ein Konzert am 25. Mai um 18.00 Uhr mit dem Trio Maczey in der Stadtkirche. Zudem wird im Hotel de Weimar ein barocker Maskenball veranstaltet.
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Das "Traumschüff"

17. Apr 2019

| Neues aus den Regionen

Ein Katamaran wird zur Theaterbühne

In Kooperation mit dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte fährt das „Traumschüff“ – dahinter verbirgt sich ein von Studierenden der
Bauhaus-Universität Weimar zur Bühne umgebauter Katamaran – erstmals über die Elbe und Müritz und macht in den Orten Plau am See, Waren (Müritz), Malchow, Göhren-Lebbin, Röbel (Müritz) und Rechlin Station. Auf der schwimmenden Bühne werden die Theaterstücke „Bibergeil“ und „Treue Hände – Folge 1“ zu sehen sein. Traumschüff-Autorin Nikola Schmidt entwickelte den Stoff mit Regionalbezug anhand von Recherchen und Interviews vor Ort. Gäste nehmen jeweils am Ufer Platz. Dazu Sophia Sorge, Pressesprecherin der 2017 gegründeten gemeinnützigen Theatergenossenschaft „Traumschüff“: „Das Traumschüff ist ein schwimmendes, mobiles Theater, das auf Wasserstraßen Kultur dahin bringt, wo es selten eigene Theaterbetriebe gibt.“ Die Vorstellungen sind kostenlos, Spenden sind willkommen. Das „Traumschüff“ versteht sich als Ort der Begegnung, an dem Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen miteinander in Austausch treten und ins Gespräch kommen können. Weitere Stationen in Mecklenburg-Vorpommern sind Parchim und Dömitz in der Region Mecklenburg-Schwerin. Weitere Informationen: ,

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Lodernde Flammen bei der Osterfeuer-Meile in Binz

12. Apr 2019

| Pressemitteilungen

Tauchende Osterhasen und geräucherte Eier: Das Osterprogramm in Mecklenburg-Vorpommern

Ob Osterfeuer-Meile an der Ostseeküste, versteinerte Dinosaurier-Eier im Natureum in Ludwigslust oder das traditionelle Fackelschwimmen in Plau am See: Mecklenburg-Vorpommern bietet Gästen und Einheimischen über die Osterfeiertage eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen zum Mitmachen und Genießen an. Laut einer Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 200 Touristikern aus dem Urlaubsland, darunter Hoteliers und Pensionsbesitzer, rechnet die Branche über Ostern mit einer durchschnittlichen Auslastung von circa 75 Prozent, die in den touristischen Zentren häufig übertroffen wird. Rund die Hälfte aller Befragten (47 Prozent) erwartet eine Auslastung auf Vorjahresniveau. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) erwartet eine höhere oder deutlich höhere Auslastung als im Vorjahr. Mit weniger Buchungen rechnen 18 Prozent. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Osterfeiertage gelten als erster Saisonhöhepunkt, und das spiegelt sich auch in den Veranstaltungen und Aktivitäten im Land wider. Gleichzeitig ist es auch ein erster Stresstest für die Branche.“ Eine Auswahl der zahlreichen Osteraktivitäten ist im Folgenden aufgeführt, weitere sind unter gelistet. Es knistert und lodert: Osterfeuer im Urlaubsland
Die Osterfeuer-Meile am Binzer Strand auf der Insel Rügen am 20. April bietet Gästen jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, den Abend des Ostersamstags bei Musik und Unterhaltung zu verbringen. Ab 19.00 Uhr werden etwa 20 Osterfeuer entzündet, die einen zweieinhalb Kilometer langen Abschnitt des Binzer Strandes erleuchten. Zusätzlich sind drei Feuershows geplant.
Weitere Informationen: „Spiel(t)raum am Meer“ heißt das 19. Spielfest mit Osterfeuer, das von Ostersamstag bis Ostermontag im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom gefeiert wird. Spieleneuheiten wie „ICECOOL 2“ und „Lighthouse Run“ des Kartenspielverlags Amigo können ausprobiert werden, es gibt eine Schatzsuche am Strand, Kreativangebote sowie ein Bühnenprogramm mit Quizspielen und Theatervorführungen. Neben der Ahlbecker Seebrücke auf Usedom wird ebenfalls ein Feuer entfacht: „Ostern am Meer“ bietet Besuchern am Ostersamstag und Ostersonntag ein buntes Kinderprogramm sowie Stockkuchen am Lagerfeuer.
Weitere Informationen: Ostermärkte zwischen Ostseeküste und Seenplatte
Vielerorts in Mecklenburg-Vorpommern locken Ostermärkte mit kulinarischen Köstlichkeiten, traditioneller Handwerkskunst und abwechslungsreichen Mitmachaktionen. So zum Beispiel in der Hansestadt Rostock. Bis zum 22. April können Besucher durch die bunt dekorierte Innenstadt flanieren, Selbstgemachtes erwerben und Leckereien wie Warnemünder Räucherfisch und Rostocker Rauchwurst probieren. Am Nachmittag des 13. und des 20. Aprils wird ein Osterhase Süßigkeiten verteilen. Die traditionelle Riesenei-Malaktion wird am 17. April um 13.00 Uhr veranstaltet. Hier können kleine Künstler zu Pinsel und Farbe greifen und ein etwa zwei Meter großes Osterei am Neuen Markt bemalen.
Weitere Informationen: In der Scheune Bollewick bei Röbel/Müritz können Gäste beim 25. Mecklenburger Ostermarkt am 13. und 14. sowie am 20. und 21. April Osterdekoration basteln, kulinarische Köstlichkeiten wie geräucherte Eier sowie handgemachte Holzschnitzereien und Filz-Accessoires erwerben. Live-Musik, Kinderschminken und Kochshows stehen ebenfalls auf dem Programm.
Weitere Informationen: Vom 19. bis zum 22. April wird im Ostseebad Karlshagen auf der Insel Usedom ein Osterfest mit Hüpfburg, Konzerten des Shantychores Insel Usedom und der Band „Sowares“ aus Ückeritz sowie einer Bastel- und Malstraße veranstaltet. Zu „Karlchens Ostereierei“ am 21. April steht eine Minidisco unter der Regie von Amelie, der Kinderkurdirektorin des Ostseebades, und ihrem „Team Kids für Kids“ auf dem Programm. Eine Ostereiersuche im Kurpark und ein Osterfeuer bei der Konzertmuschel runden die Veranstaltung ab.
Weitere Informationen: Ostern in den Naturerlebniszentren
Auf der Suche nach Seehasen und Hai-Eiern: Im Meeresmuseum und im Ozeaneum Stralsund können Besucher am Ostersonntag an einem Familienquiz teilnehmen. Aufmerksame Entdecker, die alle richtigen Antworten auf ihrem Weg durch die Aquarien-Landschaften finden, erhalten eine kleine Belohnung. Die Seehasen – eine Knochenfischart – sind dabei im Ozeaneum, die Hai-Eier im Meeresmuseum zu suchen. Unterwegs können Gäste auf das Museumsmaskottchen Walfred treffen, das ab 14.00 Uhr seine Runden durch die beiden Häuser dreht. Das vollständige Osterferienprogramm des Meeresmuseums und des Ozeaneums Stralsund finden Interessierte unter .
Weitere Informationen: Das Müritzeum hat für die Osterfeiertage vom 19. bis zum 22. April die „OsterEi-Aktion“ geplant. Jedes Kind, das ein selbstbemaltes Ei mitbringt, erhält freien Eintritt in Deutschlands größte Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische, in der am Ostersonntag auch nach Überraschungen gesucht werden kann.
Weitere Informationen: Eiersuche über den Wipfeln: Im „Naturerbe Zentrum Rügen“ können Besucher Ostereier auf dem 1250 Meter langen Baumwipfelpfad suchen. Wer sie findet und zusätzlich ein Osterrätsel löst, kann an einer Verlosung teilnehmen und mit etwas Glück einen Ostergewinn mit nach Hause nehmen. Begegnungen mit dem Osterhasen während des Rundgangs sind nicht ausgeschlossen.
Weitere Informationen: „Steineier“ und versteinerte Dinosaurier-Eier: Im Natureum am Schloss Ludwigslust können Besucher Eier von heimischen und exotischen Vögeln, von Insekten und anderen Tieren bestaunen. Ein Höhepunkt ist das versteinerte Ei eines Hadrosaurus – eine Dinosaurierart, die vor rund 80 Millionen Jahren die Erde bevölkerte. In der Ausstellung werden zudem zahlreiche Gesteine präsentiert, die vom abschmelzenden Gletscherwasser der Eiszeit zu Eiern geformt wurden – sogenannte Steineier. Eine Sammlung von rund 200 Eierbechern steht ebenfalls zur Schau. Bei der Gelegenheit bietet sich auch ein Besuch des Ludwigsluster Schlosses an. Unter dem Titel „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ werden vom 19. bis zum 22. April geführte Osterspaziergänge durch den Schlosspark und vorbei am Helenen-Paulownen-Mausoleum angeboten.
Weitere Informationen: Zum Osterfest auf Entdeckungstour
Tauchende Osterhasen und schlüpfende Küken: Im Wildpark-MV in Güstrow können Besucher am 19. April Zeit am Lagerfeuer verbringen und an geführten Touren zu Luchsen, Wildkatzen und Wölfen teilnehmen. Zu den Höhepunkten gehört die Fütterung des Wolfsrudels. Pünktlich zum Osterfest eröffnet außerdem die im ehemaligen Entenhaus gelegene Brutstation „Schau-Brüterei“, in der Gäste mit etwas Glück Küken beim Schlüpfen beobachten können. Am Ostersonntag können Familien von 10.00 bis 17.00 Uhr dem dortigen Osterfest beiwohnen. Eine Besonderheit sind tauchende Osterhasen, die im Aquarium des Wildparks-MV versteckte Überraschungen suchen, bergen und an kleine Besucher verteilen.
Weitere Informationen: Eiersuche zwischen Schwarzen Schwänen und Schneeeulen: Im Vogelpark Marlow können Naturliebhaber am 21. April bei Flugshows und Schaufütterungen zuschauen oder etwas Selbstgemachtes für Freunde und Familie basteln. Für musikalische und spielerische Unterhaltung sorgen die Moderatoren von Radio Teddy mit einem Live-Programm. Für kleine Entdecker sind überall im Vogelpark Überraschungen versteckt.
Weitere Informationen: Im Schweriner Zoo suchen nicht Kinder, sondern die Tiere nach Überraschungen: Am 22. April führt Zoodirektor Dr. Tim Schikora von Gehege zu Gehege und hat zahlreiche Überraschungen für die Zoobewohner im Gepäck. Vor den Augen zahlreicher Schaulustiger versuchen Nashorn, Nasenbär und Nabelschwein, an die Leckereien zu kommen. Darüber hinaus können Besucher in der Waldschule Hühnerküken beim Schlüpfen beobachten oder im Forschercamp Fossilien und Mineralien bestaunen. Auf der Festwiese tritt am Nachmittag der Kleinkünstler Chris de Flambö auf, um das Publikum mit Akrobatik, Zauberei und Seiltanz zu begeistern.
Weitere Informationen: Ostern für Aktive
Sprinten wie ein Gepard, springen wie ein Känguru und die Balance halten wie ein Flamingo: Diesen und weiteren Herausforderungen können sich Gäste bei der „Tierischen Olympiade“ am 21. und 22. April im Rostocker Zoo stellen. Der Wettkampf unter dem Titel „Tierisch fit – mach mit!“ findet an zehn Stationen statt, die über das gesamte Gelände verteilt sind. Die „Oster-Rallye“ soll vor allem kleine Zoobesucher mit Spaß dazu animieren, den Experten aus der Tierwelt nachzueifern. Unter allen Teilnehmern werden Karten für die Zoo-Nacht am 28. September sowie Tickets für Heimspiele des F.C. Hansa Rostock und der Rostocker Seawolves verlost.
Weitere Informationen: Das jährliche Fackelschwimmen am Ostersamstag in Plau am See hat sich zu einer festen Tradition für Gäste und Einheimische entwickelt. Mit Einbruch der Dunkelheit begeben sich Wagemutige mit einer Fackel in der Hand in die Elde und legen die rund einen Kilometer lange Strecke zwischen Schleuse und dem Fischerhaus an der Metow schwimmend zurück. Zahlreiche Zuschauer begleiten die Schwimmer an Land und spenden Applaus. Am Ziel wartet das Team vom Fischerhaus mit warmen Getränken, Speisen und einem Lagerfeuer auf Aktive und Besucher. Wer mitmachen möchte, kann sich bei der Tauchbasis Plau unter der Telefonnummer 038735 14520 anmelden. Taucheranzüge können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.
Weitere Informationen: Ostern für die Ohren auf Fischland-Darß-Zingst
Hörgenuss über die Osterfeiertage bietet die Region um die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Bei den 18. Internationalen Klaviertagen vom 19. bis zum 22. April, die traditionell in Zingst veranstaltet werden, präsentieren nationale und internationale Künstler verschiedenster Genres – die Bandbreite reicht von Klassik über Jazz bis Boogie-Woogie – ihr Können. Am 18. April lädt darüber hinaus die deutsche Pianistin Ragna Schirmer zu einem Konzert anlässlich des 200. Geburtstags der Virtuosin Clara Schumann ins Kunstmuseum Ahrenshoop ein. Zur Veranstaltungsreihe Piano & Poesie begrüßt zudem Gastgeberin Ulrike Mai am 20. April die Schauspielerin und Regisseurin Hannelore Hoger im Ostseehotel Dierhagen. Karten für die Konzertlesung können Interessierte in der Kurverwaltung Dierhagen oder direkt im Ostseehotel erwerben.
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Regionale Produkte aus MV stehen hoch im Kurs

10. Apr 2019

| Pressemitteilungen

Landestourismusverband, Fachverband Landurlaub und die Marketinggesellschaft AMV intensivieren Zusammenarbeit

Der Landestourismusverband, der Fachverband Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern und die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. (AMV) wollen zukünftig noch stärker zusammenarbeiten. Dazu wurde kürzlich eine Vereinbarung als Ergänzung zum bestehenden Kooperationsvertrag unterzeichnet, die für 2019 die Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenpaketes vorsieht.
Ziel ist es, die Kompetenzen aller drei Organisationen vor allem im Bereich regionaler Produkte zu bündeln. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Regional ist erste Wahl – das gilt auch für Urlauber. Nach Angaben der Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen haben im Jahr 2017 57,3 Prozent der MV-Urlauber während ihrer Jahreshaupturlaubsreise (mindestens fünf Tage Dauer) häufig oder sogar sehr häufig regionaltypische Spezialitäten genossen. Das entspricht rund 1,63 Millionen Urlaubern. Dem Interesse müssen wir mit guten Angeboten Rechnung tragen.“ Tobias Blömer, Vorsitzender der Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V., ergänzte: „Die Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem durch kleine und mittlere Betriebe sowie Kleinstbetriebe aus Industrie und Handwerk geprägt. Ob in der Gastronomie oder als Mitbringsel für Daheimgebliebene – unser Bundesland bietet eine große Vielfalt an authentischen hochwertigen und schmackhaften regionalen Nahrungs- und Genussmitteln. Die Einbindung von für Urlauber besonders geeigneten Produkten sieht der AMV als enorm wichtig an. Sie muss ein Anliegen aller in diesem Bereich Engagierten sein, deshalb freue ich mich über die konkreten gemeinsamen Vorhaben für 2019.“
Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem den Ausbau einer Datenbank für regionale Produkte sowie die Erarbeitung gemeinsamer Werbestrategien und -aktionen vor. Zudem soll eine enge Zusammenarbeit anlässlich des Norddeutschen Ernährungsgipfels erfolgen, der am 15. Mai in Warnemünde veranstaltet wird. Gäste und Einheimische können schon jetzt auf umfangreiches Informationsmaterial zu regionalen Produkten zurückgreifen. Dazu Dietmar Eifler, Vorstandsvorsitzender vom Verband Landurlaub: „Die Hofladenkarte mit über 100 Hofläden und Hofcafés weist Gästen und Einheimischen den Weg zu köstlichen Produkten heimischer Erzeuger. Ideal für einen Ausflug oder als Rast bei einer Rad-, Wander- oder Reittour.“
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Das Jagdschloss Granitz ist in der Broschüre des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern gelistet

08. Apr 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News April +++

Unter dem Titel „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ wird am 19. Mai 2019 der 42. Internationale Museumstag veranstaltet, an dem sich 87 Häuser in Mecklenburg-Vorpommern mit einem vielfältigen Programm und zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen beteiligen. Das Ziel des Aktionstages, der vom Internationalen Museumsrat „ICOM“ ausgerufen und vom Deutschen Museumsbund in enger Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen der Länder koordiniert wird, ist es, auf die thematische Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen. In einer Broschüre vom Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern sind die teilnehmenden Ausstellungshäuser des Landes gelistet und in einer grafischen Übersicht dargestellt.  Unter können Kulturinteressierte die Faltkarte anschauen und herunterladen.
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Der Sternenhimmel im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide

04. Apr 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Ich sehe was, was du nicht siehst

Wie Räuber schleichen wir durch den Wald. Unsere kleine Gruppe von Nachtschwärmern ist in der Abenddämmerung aufgebrochen. Wir sind auf der Suche nach Gleichgesinnten, einer ganz besonderen nachtaktiven Spezies, den Fledermäusen. Der Anführer unserer Gruppe ist Ralf Koch, ein wahrer Freund der sagenhaften Nachtwesen. Seit vielen Jahren kümmert sich der 54-Jährige als Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide neben vielen anderen Aufgaben vor allem um den Fledermausschutz. „Im Mittelalter wurden sie gejagt, im asiatischen Raum sind sie heilig. Neben den natürlichen Feinden wie Eulen und Mardern hat über viele Jahrhunderte der Mensch die Fledermäuse verfolgt und getötet“, erzählt er uns zuvor bei der Einführungsrunde im Naturpark. Dabei würden die siebzehn verschiedenen Fledermausarten, die hier leben, eine wichtige Funktion einnehmen. „Wo sie sind“, erzählt Koch seinem staunenden Publikum, „ist die Natur intakt.“ Wir lernen, dass das Große Mausohr beispielsweise Laufkäfer bevorzugt, wohingegen das Braune Langohr am liebsten auf die Jagd nach Faltern geht. Die Zwergfledermaus frisst vor allem Mücken – und das in großen Mengen. Bis zu tausend Mücken fallen ihr in einer einzigen Nacht zum Opfer – danke, danke, danke. Nicht auszumalen, was wir Menschen auszuhalten hätten, würden die Zwerg- und Mückenfledermäuse uns nicht von diesen Plagegeistern befreien. Im dunklen Wald den Sternen ganz nah
Inzwischen ist es dunkel geworden. Vorsichtig tasten wir uns voran. „Und wo sind die Blutsauger?“, fragt einer aus der Runde scherzhaft, aber doch mit bangem Unterton. Ralf Koch lacht: „Keine Angst. Die Vampirfledermäuse werdet ihr hier nicht finden. Die leben auf dem amerikanischen Kontinent. Aber – hört ihr das? So klingt die Zwergfledermaus.“ Ein seltsames Keckern tönt aus dem kleinen Gerät, das Ralf Koch in seiner Hand hält. Der sogenannte Batcorder macht die für den Menschen unhörbaren Ultraschallrufe von Fledermäusen hörbar. Und – ganz ehrlich – ein bisschen gruselig wird einem da schon zumute. Als wir an eine Lichtung gelangen, stockt uns der Atem. Über uns ein fantastischer Sternenhimmel, so klar und funkelnd, wie man ihn selten zu sehen bekommt. Man hat hier die Nachthimmelhelligkeit gemessen, erzählt Koch. Sie hat einen Wert von 21,5 arcsec2 (Magnituden pro Quadratbogensekunde). Die weltweit dunkelsten Werte liegen bei knapp über 22. Kein Wunder, dass das Gebiet mit diesem Nachthimmel über der Nossentiner/Schwinzer Heide bald zum Sternenpark gekürt werden soll; er wäre der erste in Norddeutschland. Tief beeindruckt tritt unsere Gruppe den Weg nach Hause an. Diese Nacht waren wir den Sternen so nahe wie der Mann auf dem Mond. Einblick ins Wohnzimmer der Braunbären
Diesmal heißt es früh aufstehen. Nachdem wir mit Ralf Koch in die Nacht gewandert und dabei Fledermäusen, Eulen, Rehen und Füchsen begegnet sind, geht es heute in der Morgendämmerung in den Bärenwald Müritz. Hier, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, liegt Westeuropas größtes Bärenschutzzentrum, ein Tierschutzprojekt von „Vier Pfoten“. Die internationale Stiftung setzt sich mit nachhaltigen Kampagnen und Projekten für den Tierschutz ein. Derzeit leben sechzehn Braunbären in dem naturbelassenen Wald. Sie wurden, erzählt uns die Cheftierpflegerin Sabine Steinmeier, aus nicht artgemäßer Haltung gerettet. Hier finden sie einen Lebensraum, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht: eine abwechslungsreiche Landschaft mit Mischwald, Wiesenflächen, Waldlichtungen, Hanglagen und einem natürlichen Wasserlauf. Optimale Voraussetzungen für die ehemals in Gefangenschaft gehaltenen Braunbären, um ihr natürliches Verhalten wiederzuentdecken und ausleben zu können.
Konzerte der Tiere live erleben
Jetzt in der Morgendämmerung und am Abend ist die Zeit, zu der die Tiere ihren Schlafplatz verlassen und auf Nahrungssuche gehen. Normalerweise sind Bären Einzelgänger, erklärt Sabine auf dem Weg zu einer kleinen Anhöhe. Aber hier leben die Tiere in Gruppen. „Wir haben die Gruppen so zusammengestellt, dass sie sich vertragen.“ Und da tauchen sie plötzlich auf. Zwei Bären am Ufer eines kleinen Sees. Wie wir erfahren, stammen die zwei aus einem serbischen Zirkus. Offensichtlich haben sie Angst. Sabine führt uns etwas weiter weg, damit sich die beiden wieder beruhigen und wir sie in Ruhe beobachten können. Der Wald erwacht zum Leben. Ein Konzert aus Tierstimmen setzt ein. Wer wer ist, das erfahren wir von Torsten Weiß, der uns den Naturentdeckerpfad zeigt. Hier kann der Besucher spielerisch herausfinden, welche Tiere hier leben und vor allem, an welchen Lauten man sie erkennt. Man kann hier einen ganzen Tag verbringen und viel über die einheimischen Wildtiere lernen. Es gibt sogar eine Bären-Bibliothek und eine Bären-Akademie. Für Naturliebhaber und Sternengucker wie uns ein Ort der Glückseligkeit. Weitere Fotos zum Herunterladen: (Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner)

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Treideln der "Weissen Düne"

28. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Antreideln und Auftakeln: Maritimer Saisonauftakt in Greifswald-Wieck

Zu einem maritimen Schauspiel der besonderen Art lädt die Hansestadt Greifswald am 6. April ein. Mit dem Auftakeln des Segelschulschiffs „Greif“, dem Antreideln des Topsegelschoners „Weisse Düne“, Ausfahrten von Museumsschiffen auf die Dänische Wiek im Greifswalder Bodden und einem regionalen Fischmarkt wird an diesem Tag die maritime Saison eingeläutet.
Beim Saisonauftakt wird das Flaggschiff der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, die „Greif“, ab 8.30 Uhr am Liegeplatz vor dem Maritimen Jugenddorf Wieck, kurz Majuwi, für die Saison vorbereitet. „Rund 100 Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland werden die Stammcrew beim alljährlichen Auftakeln unterstützen,“ freut sich Marlies Kummer, Koordinatorin im Seesportzentrum Greif, auf das Traditionsereignis. Unter anderem werden die Segel angeschlagen und im Laufe des Vormittags die schweren Rahen wieder an ihre Position am Mast gebracht. Um 14.00 Uhr beginnt der Treidelzug der „Weissen Düne“. Der Topsegelschoner wird mit reiner Muskelkraft vom Greifswalder Museumshafen über den Ryck bis nach Wieck zur historischen Holzklappbrücke gezogen. „In den vergangenen Jahren wurde der Treidelzug immer länger und ist zu einer tollen Tradition geworden. Gleichzeitig werden Logistik und Vorbereitung immer aufwendiger“, blickt Jane Bothe, Eignerin und Kapitänin, voraus. Interessierte Gäste können sich einen Platz an Bord sichern oder das Ereignis zu Fuß entlang des Treidelpfades verfolgen (). Ist der Liegeplatz in Wieck um ca. 15.00 Uhr erreicht, lädt die „Weisse Düne“ zur „Open-Ship-Aktion“ ein. An der Kaikante in Wieck warten bereits ab 11.00 Uhr die Museumsschiffe „Vorpommern“ und „Christian Müther“ auf Mitsegler. Die ersten Ausfahrten des Jahres starten vor dem Hafenamt (Nordmole). Darüber hinaus veranstalten die Wiecker Fischer gemeinsam mit dem Tourismusverband Vorpommern einen regionalen Fischmarkt an der Südmole. Der Fischmarkt in Wieck ist bereits der dritte Markt dieser Art in Vorpommern, im Mai folgen weitere in den Fischerdörfern Freest und Altwarp. Zudem werden um 12.00 Uhr und 15.00 Uhr Sonderführungen durch den Greifswalder Ortsteil Wieck angeboten. Treffpunkt ist die Wiecker Brücke.
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Kur- und Heilwald in Heringsdorf

28. Mär 2019

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Usedom: Grüne Wellnesstage am Meer

Unter dem Titel „Wald – Wasser – Wellness“ laden mehr als ein Dutzend Hotels der Insel Usedom sowie die „OstseeTherme“ in Ahlbeck vom 26. bis 28. April zu den „Grünen Wellnesstagen am Meer“ ein. Das milde Reizklima an der Ostsee, die mit Salz und Spurenelementen angereicherte Luft und die würzig duftenden Buchen- und Kiefernküstenwälder sind die natürlichen Zutaten der Veranstaltung. Hinzu kommen die Wellnessangebote mit regionalen Heilmitteln, darunter Bernstein, Heringsdorfer Jodsole und Sanddorn, in den Hotels der Insel. Erstmals beteiligen sich auch polnische Gastgeber aus Swinemünde an der Aktion. Eröffnet werden die „Grünen Wellnesstage am Meer“ am 26. April mit einer geführten Wanderung durch Europas ersten Kur- und Heilwald in Heringsdorf. Zudem können sich Gäste unter anderem auf eine Wellness-Schatzsuche am Zinnowitzer Strand am 28. April um 11.00 Uhr freuen, bei der es Gutscheine für Wellnessanwendungen, Hotelübernachtungen oder Candlelight-Dinner zu gewinnen gibt.
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Baumhaus am Alten Hafen, in dem sich das Maritime Traditionszentrum befindet.

28. Mär 2019

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Neu: Maritimes Traditionszentrum in Wismar

Im denkmalgeschützten Baumhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Alten Hafen in der Unesco-Welterbestadt Wismar wird am 5. April ein Maritimes Traditionszentrum eröffnet. Herzstück ist eine multimediale Dauerausstellung im Erdgeschoss, die unter Federführung des Fördervereins „Poeler Kogge“ und unter Beteiligung der Fördervereine um den Lotsenschoner „Atalanta“ sowie um den Fischkutter „Marlen“ gestaltet wurde. In der Ausstellung, die sich über drei Räume erstreckt, wird über Wismar zur Hansezeit, den Nachbau der Poeler Kogge, die Restaurierung des Schoners und des Fischkutters sowie über den Schiffbau in Wismar von 1946 bis heute informiert. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem originale Teile des 1997 vor der Insel Poel gefundenen Wracks der „Poeler Kogge“. Diese bildetet die Grundlage für deren Nachbau. Zudem bietet das Maritime Traditionszentrum Informationen über Segeltörns in der Wismarbucht.
Weitere Informationen in Kürze unter .

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Der neue Familienkatalog der Jugendherbergen in MV

28. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Jugendherbergen präsentieren Urlaubsmagazin für Familien

Im neuen kostenlosen Urlaubsmagazin für Familien, herausgegeben vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Jugendherbergen (DJH), finden Eltern Tipps und Angebote für Kurztrips sowie Feriencamps.
Für Inspiration sorgt ein 17-seitiger Magazinteil mit Bildern, Kurzgeschichten und Interviews. Darin erzählen beispielsweise Surflehrer der Strandjugendherberge Prora auf der Insel Rügen über ihren Alltag, und Leser erfahren, was die so genannten Juniorteamer – Aufsichtspersonen – gegen plötzlich auftretendes Heimweh unternehmen. Zudem bietet die Broschüre eine ganze Palette von Erlebnisbausteinen an, mit denen der Urlaub im Nordosten so abwechslungsreich wie möglich gestaltet werden kann. Kurzporträts zu 16 Jugendherbergen ergänzen das Heft, und zu jedem Haus werden je zwei Familienprogramme, von der Reiterfreizeit bis zum inklusiven Theaterworkshop für Eltern und Kinder, vorgestellt. Das Magazin kann kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 oder online unter bestellt werden. Weitere Informationen:

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